Marsch für das Leben in Berlin: Abtreibungsbefürworter in Panik

Mathias von Gersdorff

„Ein Gespenst geht um in Europa – das Gespenst des Lebensrechts“, so etwa scheinen sich Politiker aus Linke, SPD und Grünen angesichts des „Marsches für das Leben“ am 20. September zu fühlen.   Leipzig2014f

Die liberale Abtreibungspraxis in Deutschland und in Europa sei durch die „Agitation christlicher FundamentalistInnen“ dermaßen bedroht, daß die Abtreibungslobby sich genötigt sieht, alle Reserven zur Abwendung einer Schleifung des „Sexuellen Selbstbestimmungsrechts der Frau“ zu mobilisieren.

FOTO: M. von Gersdorff bei der Leipziger Buchmesse

Gisela Notz, ehem. Bundesvorsitzende von „Pro Familia“, schrieb in einem Aufruf zu einer Veranstaltung der Linkspartei mit dem Namen „Dein Bauch gehört Dir! Stoppt die ‘Lebensschützer’“ folgendes:

„Überall in Europa erleben wir Angriffe auf das Recht von Frauen auf selbstbestimmte Schwangerschaft und ein Aufwind von konservativ-reaktionären Familienideologien.“

Notz fürchtet eine rechte Allianz, welche die aktuelle Krise des Kapitalismus ausnutzt, um die „Rechte der Frauen zurückzudrängen“.

Die Berliner SPD-Bundestagsabgeordnete Mechthild Rawert ist nicht minder erschüttert über das Erstarken der „selbsternannten ‘Lebensschützer’“.

Denn: „Sie wollen, daß jede Schwangere die Schwangerschaft austrägt. Mehrfach haben die sogenannten Lebensschützer vor ärztlichen Praxen und Kliniken gelauert, in denen Schwangerschaftsabbrüche durchgeführt werden und jede Patientin, die versuchte, die Einrichtung zu erreichen, als Mörderin tituliert.“PICT0132

Das Bündnis „Selbstbestimmung“  –  ein großes Sammelsurium von Organisationen wie etwa „Pro-Familia“, die Giordano-Bruno-Stiftung, Grüne, die SPD-Frauen und andere  –  nimmt den „Marsch für das Leben“ zum Anlaß, gleich mehrere Veranstaltungen zu organisieren.

Foto: Junge Lebensrechtlerinnen auf dem Kirchplatz St. Ägidii in Münster

Die wichtigste davon ist die Kundgebung „Leben und lieben ohne Bevormundung“, die zum gleichen Zeitpunkt und unweit der Lebensrechtler-Kundgebung stattfindet.

Es ist so gut wie unvermeidlich, daß hiervon Störaktionen gegen den Marsch ausgehen werden. Eine Erklärung des Bündnisses gegen den „Marsch für das Leben“ wird von etlichen MdBs und sonstigen Funktionsträger der Linken, SPD und Grünen unterstützt.

Aktionen gegen Lebensrechtler nehmen zu

Als ob das alles nicht reichen würde, rufen „Feminist*innen und Antifaschist*innen“ zum „Kreativen Protest gegen den ‘Marsch für das Leben’“ auf, also zu Störaktionen und einer Verletzung des Versammlungsrechts.

Diese Art der Auseinandersetzung ist natürlich nicht ganz neu. Seit einigen Jahren sind die Lebensrechtler Ziel von linksradikaler Hetze und Haß, Störungen und handgreiflichen Angriffen.

Die Straßendemonstrationen und Kundgebungen der Lebensrechtler können nur mithilfe massiven Polizeieinsatzes durchgeführt werden.

Auffällig ist dennoch, daß der Widerstand aus linken Parteien und Organisationen gegen die Lebensrechtler nach vielen Jahren wieder wächst. Nach der letzten Novelle des Paragraphen 218 StGB im Jahr 1995, durch welche die Fristenregelung eingeführt wurde, fand das Thema kaum noch Interesse im linken Milieu.PICT0171

Seit etwa fünf Jahren ist das Desinteresse verflogen. Im Jahr 2009 wurde zum ersten Mal die 1000-Kreuze-Aktion in Münster (siehe Foto) stundenlang blockiert, was einen Großeinsatz der Bereitschaftspolizei nötig machte.

Mit der Zeit wurden auch die Straßendemonstrationen der Lebensrechtler in Berlin, München, Frankfurt und weiteren Städte gestört. Zudem wuchs die mediale Hetze gegen die Lebensrechtler in den letzten fünf Jahren. Offensichtlich werden die Lebensrechtler als eine wahre „Bedrohung“ seitens der Abtreibungslobby angesehen.

Großartiger Erfolg mit „One of us“ (Einer von uns)

Das hat wohl mehrere Gründe: Obwohl das Thema Abtreibung in der Tagespolitik seit 1995 kaum noch eine Rolle spielt, haben es viele Organisationen geschafft, zu überleben und öffentlich sichtbar zu bleiben. Manche entfalteten sogar eine erhebliche Kreativität, wenn es darum ging, die öffentliche Aufmerksamkeit auf das Thema zu lenken. Logo EINER VON UNS

Geringere Auflagenzahlen von Publikationen konnten durch die zunehmende Präsenz im Internet aufgefangen werden.

Auch die Zahl der Straßendemonstrationen steigt: So findet beispielsweise seit 2008 jährlich (davor seit 2002 zweijährlich) der Berliner „Marsch für das Leben“ statt, und seit 2010 gibt es einen „Schweigemarsch für das Leben“ in Annaberg-Buchholz in Sachsen.

Der bei weitem größte Erfolg der Lebensrechtler in letzter Zeit war die Sammlung von fast zwei Millionen Unterschriften in ganz Europa für die Bürgerinitiative „One of Us“ (= Einer von uns) im Jahr 2013, davon 174.137 Unterschriften in Deutschland.

Bald nach diesem Erfolg konnten die Lebensrechtler in ganz Europa, inklusive Deutschland, eine gewaltige Protestwelle gegen den „Estrela-Report“ erzeugen, der das Vorhaben der „Fraktion der Progressiven Allianz der Sozialisten und Demokraten“ im Europa-Parlament, ein europaweites „Recht auf Abtreibung“ einzuführen, zu Fall brachte  –  ein gewaltiger Erfolg.

Lebensrechtler sind zivilgesellschaftlich präsenter

Es wird folgendes deutlich: Die Befürworter einer liberalen Abtreibungspraxis sind zwar in der Politik und in den Medien präsent, doch in der „Zivilgesellschaft“ dominieren inzwischen die Lebensrechtler.

Dadurch wird selbst in Deutschland fast 40 Jahre nach Einführung der Indikationsregelung und fast 20 nach Einführung der Fristenregelung mit Beratungspflicht die öffentliche Diskussion rund um das Thema Abtreibung immer mehr von den Lebensrechtlern bestimmt.

Das Recht auf Leben auch für Ungeborene wird wieder auf die politische Agenda kommen

Deutschland und Europa bewegen sich in Richtung US-amerikanischer Verhältnisse, wo das Volk mehrheitlich „Pro-Life“, doch das politische und mediale Establishment mehrheitlich „Pro Choice“ denkt.

Diese Entwicklung versuchen die linken und linksradikalen Pro-Abtreibungsorganisationen nun zu wenden. Sie wollen den „christlich-fundamentalistischen Abtreibungsgegner_innen“ nicht die Straße überlassen.

Ihre Basis scheint allerdings fast nur aus Linksradikalen zu bestehen. Doch das ist Wasser auf die Mühlen der Lebensrechtler, denn eine Verschärfung der öffentlichen Auseinandersetzung erleichtert erheblich die Mobilisierung der eigenen Anhänger und öffnet die Perspektive, daß das Thema eines Tages wieder die politische Bühne betritt.

Unser Autor Mathias von Gersdorff leitet die Frankfurter Aktion “Kinder in Gefahr” und betreibt das Webmagazin “Kultur und Medien online”

Erstveröffentlichung dieses Beitrags in der Wochenzeitung “Junge Freiheit”


“Laß deine Güte über uns walten, o HERR”

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:

Psalm 33 (32),2-3.4-5.12.22.

Preist den HERRN mit der Zither,
spielt für ihn auf der zehnsaitigen Harfe!
Singt ihm ein neues Lied,
greift voll in die Saiten und jubelt laut!

Denn das Wort des HERRN ist wahrhaftig,
all sein Tun ist verläßlich.
ER liebt Gerechtigkeit und Recht,
die Erde ist erfüllt von der Huld des HERRN.

Wohl dem Volk, dessen Gott der HERR ist,
der Nation, die ER sich zum Erbteil erwählt hat.
Laß deine Güte über uns walten, o HERR,
denn wir schauen aus nach dir.

 


Der CDU-Politiker Hubert Hüppe ruft zum Berliner „Marsch für das Leben“ auf

Der CDU-Gesundheitspolitiker und stellv. Bundesvorsitzende der Christdemokraten für das Leben (CDL) erklärt anläßlich des diesjährigen „Marsch für das Leben“ am Samstag, den 20. September:imagesCA4JYFAC

“Ich unterstütze den Aufruf zum Berliner „Marsch für das Leben“ des Bundesverbands Lebensrechts am 20. September und werde selbst daran teilnehmen.

Der „Marsch für das Leben“ steht unter dem Motto: „Ja zum Leben – für ein Europa ohne Abtreibung und Euthanasie! Jeder Mensch ist gleich wertvoll, unabhängig von Eigenschaften und Umständen“ und beginnt um 13 Uhr vor dem Bundeskanzleramt (mehr: www.marsch-fuer-das-leben.de).PICT0132

Bezeichnend ist, wer zu dem Bündnis zählt, das zu einer Gegendemonstration aufruft: u.a. etliche Gliederungen der Linken, Jusos, ASF, Grüne Jugend, Sozialistische Jugend „Die Falken“ und die sog. „Giordano-Bruno-Stiftung“.

Die „Giordano-Bruno-Stiftung“ hatte 2011 ihren „Ethik-Preis“ an den australischen Tötungsphilosophen Peter Singer verliehen, der für die Tötung behinderter Neugeborener, Komapatienten und anderer schwer hirngeschädigter Menschen plädiert und einem ausgewachsenen Schwein mehr Lebensrecht zubilligt als einem behinderten Baby.

2007 hatte die „Giordano-Bruno-Stiftung“ dem Briten Richard Dawkins einen Preis verliehen  –  demselben Richard Dawkins, der vor wenigen Tagen weltweites Entsetzen auslöste mit seiner Erklärung, dass es aus seiner Sicht unmoralisch sei, ein Kind mit Down-Syndrom nicht abzutreiben. Solches Gedankengut kann man nur als monströs bezeichnen.

Gerade angesichts zunehmender pränataler Selektion sowie der einsetzenden Sterbehilfe-Debatte ist es wichtig, mit einem entschiedenen Ja zum Leben an die Öffentlichkeit zu gehen.”

Kontakt-Daten:  Christdemokraten für das Leben e.V.
Kantstr. 18 in 48356 Nordwalde
Tel.: 0 25 73 – 97 99 391  / Fax: 0 25 73 – 97 99 392
E-Mail: info@cdl-online.de
Internet: www.cdl-online.de


IRAN: Evangelischem Pastor und Ex-Muslim droht Todesstrafe – evtl. Kreuzigung

Die Islamische Republik Iran hat gegen den bereits inhaftierten Pastor Behnam Irani 18 weitere Anklagen erhoben. Darunter ist der Vorwurf „Verderbenstifen auf Erden“, das wie der „Kampf gegen Gott“ nach islamischem Recht mit dem Tod bestraft werden kann.  RTEmagicC__christenverfolgung_01.jpg

Wie die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) berichtet, gibt das iranische Strafrecht dem Richter ausdrücklich die Möglichkeit, bei diesen „Verbrechen“ die Kreuzigung anzuordnen.

Behnam Irani ist im Jahre 1992 vom Islam zum christlichen Glauben übergetreten und arbeitet seit 2002 als Pastor in einem Netzwerk von evangelischen Hauskirchen. Nach Angaben der IGFM ist Irani wegen seiner Arbeit als Pastor bereits zu insgesamt sechs Jahren Haft verurteilt worden.

Er ist seit dem 31. Mai 2011 in Haft, wurde wiederholt gefoltert und erlitt dabei sehr schwere Verletzungen. Die durch die Haftbedingungen und Folter dringend notwendige medizinische Versorgung wurde ihm lange Zeit völlig verweigert. Irani ist mit einer armenischen Christin verheiratet. Das Paar hat eine Tochter im Alter von 13 und einen Sohn im Alter von sechs Jahren. RTEmagicC_logo_Homepage_quad_gif

Die IGFM weist darauf hin, dass ihr bisher keine Informationen über tatsächlich vollstreckte Kreuzigungen im Iran vorliegen. „Dass die Kreuzigung in der Islamischen Republik aber weiterhin Teil des Strafrechts ist, zeigt, auf wie groteske Weise sich der Iran über völkerrechtlich bindende Menschenrechtsverträge hinwegsetzt“, erklärte IGFM-Vorstandssprecher Martin Lessenthin.

Das erste Amtsjahr des iranischen Präsidenten Hassan Rohani sei aus menschenrechtlicher Sicht „eine einzige Enttäuschung“.

Hintergrund;
Von den rund 75 Millionen Einwohnern des Iran sind nach offiziellen Angaben nur rund 280.000 Christen. Die Zahl ehemaliger Muslime, die zum Christentum übergetreten sind, ist unbekannt. Da der „Abfall vom Islam“ – ebenso wie Atheismus – mit dem Tod bestraft werden kann, treffen sich christliche Konvertiten nicht öffentlich, sondern in inoffiziellen Hausgemeinden. Vielfach sind sie Opfer von Drohungen, Verhaftungen und anderen Übergriffen durch die Behörden.


AfD: Beatrix von Storch kritisiert Einladung des EU-Parlaments an Conchita Wurst

Die Europa-Abgeordnete der Alternative für Deutschland (AfD), Beatrix von Storch (siehe Foto), hat den geplanten Auftritt des Travestiekünstlers Thomas Neuwirth alias Conchita Wurst vor dem Europaparlament scharf kritisiert. Beatrix v.Storch.PR

„Den Auftritt von Thomas Neuwirth vor dem Europäischen Parlament halte ich bestenfalls für überflüssig“, sagte die bekannte Euro-Kritikerin der Wochenzeitung “Junge Freiheit”.

Anstatt sich „laufend um unsere vielfältige Sexualität zu drehen“, sollte das Europäische Parlament seine Aufmerksamkeit besser auf die verfolgten und grauenvoll ermordeten Menschen im Irak und Syrien richten, forderte die Afd-Europaabgeordnete.

Mit solchen Auftritten würden “Mittel und Energie des Parlaments verschwendet”, beanstandet sie.

Conchita Wurst hatte im Mai den European Song Contest für Österreich gewonnen. Auf Einladung von Ulricke Lunacek, der grünen Europa-Parlamentarierin aus Österreich und Vize-Präsidentin des Europa-Parlaments, soll Wurst demnächst auf dem Parlamentsvorplatz Esplanade Solidarnosc singen.

Quelle: http://www.jungefreiheit.de


Christus erweckt den Jüngling von Nain

Heutige liturgische Evangelienlesung der kath. Kirche: Lk 7,11-17:

In jener Zeit ging Jesus in eine Stadt namens Naïn; seine Jünger und eine große Menschenmenge folgten ihm.  Herz-Jesu_01

Als er in die Nähe des Stadttors kam, trug man gerade einen Toten heraus. Es war der einzige Sohn seiner Mutter, einer Witwe. Und viele Leute aus der Stadt begleiteten sie.

Als der HERR die Frau sah, wurde ER von Mitgefühl ergriffen und sprach zu ihr: Weine nicht!

Dann ging ER zu der Bahre hin und faßte sie an. Die Träger blieben stehen, und ER sprach: Ich befehle dir, junger Mann: Steh auf!

Da richtete sich der Tote auf und begann zu sprechen, und Jesus gab ihn seiner Mutter zurück.

Alle wurden von Furcht ergriffen; sie priesen Gott und sagten: Ein großer Prophet ist unter uns aufgetreten: Gott hat sich seines Volkes angenommen.

Und die Kunde davon verbreitete sich überall in Judäa und im ganzen Gebiet ringsumher.

 


Jüdischer Weltkongreß-Präsident lobt “breites Bündnis” gegen Judenhaß in Deutschland

“Das Wiederaufblühen des Judentums hierzulande ist ein Wunder”

Die Tageszeitung “Die Welt” veröffentlichte am 14. September online ein Interview, das deren stellv. Chefredakteurin Andrea Seibel mit Ronald Lauder führte.

Der Titel des Gesprächs mit dem Präsidenten des Jüdischen Weltkongresses lautet: “Die Heftigkeit der Attacken hat uns lauderüberrascht.” 

Gemeint sind amit jene antijüdischen und israelfeindlichen Parolen und Entgleisungen bei Demonstrationen der letzten Monate, die vor allem von islamischer Seite und arabischen Einwanderern ausgegangen sind.

Der 70-jährige US-Amerikaner Ronald S. Lauder war am Sonntag, den 14.9., als Redner bei der zentralen Kundgebung gegen Antisemitismus in Berlin aufgetreten.

Dabei beklagte er vor 8000 Teilnehmer einen zunehmenden Judenhaß, der aus dem Nahen Osten nach Europa und Deutschland herübergeschwappt sei.

Aus Besorgnis darüber hielt der Jüdische Weltkongreß ergänzend zur Demonstration am Brandenburger Tor kürzlich eine viertägige Versammlung in Berlin ab.

Im Interview mit der WELT zeigte sich Lauder beeindruckt,  weil “viele Führungspersönlichkeiten aus Regierung, Parteien und Zivilgesellschaft” an der Berliner Kundgebung teilgenommen haben: “Das war wirklich ein breites Bündnis”, sagte er und fügte hinzu:

“In vielen anderen Ländern hätte es solch ein Zeichen der Entschlossenheit, den Kampf gegen den Antisemitismus gemeinsam zu führen, nicht gegeben.”

Er lobte zudem die deutsche Kanzlerin Angela Merkel dafür, daß sie “klar und deutlich” gesprochen habe: “Sie wird ihrer Führungsrolle damit gerecht und genießt nicht nur in der jüdischen Welt großen Respekt, ja Bewunderung.”

“Deutschland wird auch diese Herausforderung meistern”

Auf die Frage, wie er sich die “massive Zunahme der antisemitischen Ausfälle in Europa” erkläre, antwortete Lauder, es habe immer schon “einen Bodensatz an Antisemiten” gebeben, welcher nur auf eine Gelegenheit zu Anti-Israel-Demonstationen warten Davidsternwürde.

Allerdings habe ihn diesmal die “Heftigkeit der Attacken verwundert, wie wir sie zum Beispiel in Frankreich gesehen haben. Das hatte eine neue Dimension, das hat uns aufgeschreckt.”

In seinem Interview betont der Präsident des Jüdischen Weltkongresses erneut, was er bereits in seiner Berliner Rede gesagt hatte: “Deutschland ist ein starkes, ein verantwortungsvolles Land, und es wird auch diese Herausforderung meistern, da bin ich ganz sicher.”

Er fügte hinzu, der Weltkongreß habe seine viertägige Sitzung auch deshalb in Berlin abgehalten, um die Bedeutung Deutschlands zu verdeutlichen:
“Wir wollten damit vor allem würdigen, wie wichtig Deutschland für die jüdische Gemeinschaft weltweit geworden ist, wie wichtig Deutschlands Unterstützung auch für Israel ist, trotz aller gelegentlichen Meinungsverschiedenheiten.
 .
Das Wiederaufblühen des Judentums hier in den vergangenen beiden Jahrzehnten ist ein Wunder  –  und es soll weitergehen.”

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