Israels Botschafter: Sachkritik JA, Hetze NEIN

Bei einer Demonstration in Berlin am vergangenen Freitag verteidigte Israels Botschafter in Deutschland, Jakov Hadas-Handelsman, das Recht Israels, sich gegen den Terror der Hamas zu verteidigen. 

In seiner Rede sagte der Diplomat u.a.: Wir reagieren militärisch, um die Zivilbevölkerung zu schützen, die Hamas dagegen schützt ihre Waffen mit der Zivilbevölkerung.

Kein anderer Staat dieser Erde würde einen solchen Beschuss seiner Zivilbevölkerung auch nur eine Woche tolerieren – ein Beschuss, dem Israel schon seit vielen Jahren durch die Hamas ausgesetzt ist“.

Zu den Protesten gegen Israel in Deutschland sagte der Botschafter, man könne die israelische Politik natürlich kritisieren, „solange diese Kritik nicht in Hass, Hetze und Antisemitismus umschlägt“.

In zahlreichen Interviews bezog der Botschafter in den vergangenen Tagen Stellung zu den aktuellen Entwicklungen in Israel. Eine umfassende Übersicht dieser Beiträge finden Sie laufend aktualisiert HIER: http://embassies.gov.il/berlin/departments/presse/Pages/Beitraege-in-deutschen-Medien.aspx

Quelle: Botschaft des Staates Israel


50.000 Meßdiener auf dem Weg nach Rom

In wenigen Tagen machen sich 50.000 Ministranten auf den Weg zur Romwallfahrt 2014. 017_13A

Unter dem Motto „Frei! Darum ist es erlaubt, Gutes zu tun“ feiern sie fröhlich ihren Glauben, erleben gute Gemeinschaft und werden Papst Franziskus treffen.

Foto: Meßdiener und Priester bei der Katholikentagsmesse in Regensburg (es regnete in Strömen)

Neben der Besichtigung verschiedener Sehenswürdigkeiten wie der Katakomben, der Vatikanischen Museen oder der antiken Hafenstadt Ostia werden sich die jungen Pilger zu diözesanen Gottesdiensten in der Basilika St. Paul treffen.

Höhepunkt der Wallfahrt wird das gemeinsame Abendgebet mit Papst Franziskus sein.

Quelle: Radio Vatikan / Foto: Felizitas Küble


Israels humanitärer Einsatz für die Bevölkerung des Gazastreifens

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Zur humanitären Hilfe Israels für die Bevölkerung des Gazastreifens finden Sie englischsprachige Infos unter folgendem Link:  120714022411-b1-
http://mfa.gov.il/MFA/ForeignPolicy/Peace/Humanitarian/Pages/Israeli-humanitarian-aid-continues-10-Jul-2014.aspx
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* Im Hadassah-Krankenhaus werden Kinder aus dem Gazastreifen behandelt und erhalten Herzoperationen:
https://www.youtube.com/channel/UCt6Fq64J2rTswe4uhZtxNtg
 
* Die Versorgung des Gazastreifens mit humanitären Gütern, Lebensmitteln und Materialien geht unvermindert weiter:
https://www.youtube.com/watch?v=rIm_hf-fG3E
 
* Das Feldlazarett der israelischen IDF ist in voller Funktion:
http://www.timesofisrael.com/idf-set-to-open-field-hospital-for-wounded-gazans/
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AKTUELLE Zusatz-INFO:
Hier gehts online zur heute veröffentlichten Broschüre über Israels Kampf gegen den Terror der Hamas: http://embassies.gov.il/berlin/AboutIsrael/the-middle-east/Documents/Zur_Frage_der_Verhaeltnismaessigkeit_28Juli2014.pdf
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Quelle: Israelische Botschaft in Berlin

 


Münster: Zahlreiche Gläubige bei Requiem und Beisetzung von Pfarrer Dr. Gerd Fasselt

Von Felizitas Küble

Am heutigen Montag, dem 28. Juli, wurde der Geistliche Prof. Dr. Gerd Fasselt in Münsters Zentralfriedhof zu Grabe getragen. Zuvor wurde um 10 Uhr in der Klinikenkirche “Maria, Heil der Kranken” das feierliche Requiem zelebriert. Sayn-Abteikirche-DSC_0195-2

Wir haben in der vorigen Woche ein Lebensbild des auch von uns sehr geschätzten Seelsorgers veröffentlicht, der am Samstag, den 19. Juli, nach schwerer Krankheit verstarb: http://charismatismus.wordpress.com/2014/07/24/wir-trauern-um-pfarrer-dr-gerd-fasselt/

Das Gotteshaus, der Vorraum und der Kirchplatz waren mit hunderten Trauergästen überfüllt. Auch ich nahm mit einigen Freunden unseres Christoferuswerks, die den Krankenhauspfarrer ebenfalls persönlich kannten, an der Trauermesse und Beerdigung teil.

Das Requiem wurde mit einem Lautsprecher auf den Vorplatz übertragen. Hauptzelebrant war der Neffe des Verstorbenen, Prof. Dr. Stefan Böntert. DSC_0045_k

Der bewegende Gottesdienst und die große Anteilnahme der Gläubigen zeigte einmal mehr, wie sehr die Menschen sich mit dem verstorbenen Pfarrer Fasselt verbunden fühlen. Viele Priester und Ärzte waren zur Trauermesse und anschließenden Beisetzung gekommen.

Danach sprach ich mit einer mir unbekannten älteren Dame, die mir mitteilte, wie sehr sie den pensionierten Klinikenseelsorger geschätzt hat. Er habe sie, als sie schwerkrank vier Wochen in der Uni-Klinik lag, täglich besucht und ihr Mut aus dem Glauben zugesprochen, ihr aber auch in praktischer Hinsicht geholfen.

BILD: Das Altargemälde der Klinikenkirche in Münster zeigt die Aufnahme Marias in den Himmel (Foto: Kath. Klinikseelsorge)

In seiner Predigt sprach Pfarrer Egbert Reers darüber, daß Dr. Fasselt sich nicht mit einem fernen, distanziert-”allmächtigen”, sondern gleichsam mit dem “ohnmächtigen” Gott verbunden habe  -  mit jenem Erlösergott, der am Kreuz gelitten und sich für das Heil der Menschen hingegeben hat.

In Christi Spuren ging dieser Geistliche, der den Kranken und Verzweifelten, den Ratlosen und Suchenden Wege zum Glauben und neuen Lebensmut erschloß.

In dem Gebetsgedenkzettel, der an die Trauergäste verteilt wurde, heißt es:

“In den Jahren seines priesterlichen Dienstes hat der Verstorbene vielen Menschen seine Fürsorge und Zuwendung geschenkt. Der HERR vergelte ihm das Gute, das er für die ihm Anvertrauten getan hat und nehme ihn nun auf in die Herrlichkeit des Himmels.”

Unsinnige Anschuldigungen zurückgewiesen

Vor dem Abschluß der Trauermesse ergriff einer der engsten Freunde des Verstorbenen das Wort. Er würdigte das Wirken von Pfr. Fasselt  -  und wies zugleich offenherzig darauf hin, daß es im Zuge der Mißbrauchsmedienwelle vor einigen Jahren zu unfairen Anschuldigungen gegen den Klinikpfarrer gekommen war. weisselberg_memoriam Seinen Angehörigen und Freunden sei freilich klargewesen, so der Redner, daß die Gerüchte keineswegs zutreffen konnten.

(Abgesehen davon hatte die Münstersche Staatsanwaltschaft jene Verdächtigungen gegen den Geistlichen bereits nach zwei Wochen zurückgewiesen.)

Leider stand das Ordinariat Münster einschließlich Bischof Dr. Felix Genn offenbar nicht hinter dem Priester; es wurde ihm  sogar zeitweise die öffentliche Zelebration der hl. Messe untersagt, wie ich aus seinem Freundeskreis erfuhr. Gerechtigkeit sieht anders aus!

Dieses unverständliche Verhalten seiner kirchlichen Vorgesetzten hat den pensionierten Pfarrer sicherlich schwer enttäuscht, ebenso alle fair denkenden Menschen, die sich an rechtsstaatlichen Grundsätzen orientieren (wonach bei unbewiesenen Anschuldigungen stets die Unschuldsvermutung gilt).

Der Redner erhielt für seine klaren Worte einen deutlichen Beifall vieler Gläubiger im Gotteshaus und auf dem Kirchenvorplatz. Nach der Beerdigung sprach ich mit zwei Geistlichen, darunter einem jungen Priester, über dieses Thema. Beide kannten Pfarrer Fasselt gut, einer von ihnen schon seit vielen Jahrzehnten. Auch sie äußerten sich kritisch über das unfaire Vorgehen des bischöflichen Ordinariats Münster.

Die Beisetzung von Pfr. Fasselt bewies erneut seine ungeheure Beliebtheit bei den Menschen, denn der  Zug der Trauergäste auf dem Zentralfriedhof wollte kein Ende nehmen. Selten habe ich bei einer Beerdigung derart viele Teilnehmer erlebt.

HIER finden Sie  die gehaltvolle Todesanzeige der katholischen Klinikseelsorge für Pfr. Fasselt in den “Westfälischen Nachrichten”: http://www.wn-trauer.de/Traueranzeige/Gerd-Fasselt-2014-07-19-Muenster-Mitte-15143503

Felizitas Küble leitet den KOMM-MIT-Jugendverlag und das Christoferuswerk in Münster, das diese Webseite CHRISTLICHES FORUM betreibt.

 

 

 

 


Unser Aufruf: “NEIN zu Judenhaß und Christenhaß auf Deutschlands Straßen!”

APPELL an die menschenrechtspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Erika Steinbach

Beim diesjährigen katholischen Kongreß “Freude am Glauben”, der am vergangenen Wochenende von Freitag bis Sonntag in Fulda stattfand, sammelten wir am Infostand unseres Christoferuswerks zahlreiche Unterschriften für den folgenden Aufruf:  100_1385

Sehr geehrte Frau Steinbach,

in den letzten Wochen kam es bei Demonstrationen in Deutschland in erschreckender Weise zu judenfeindlichen Parolen und Ausschreitungen vor allem durch Islamisten, häufig begleitet vom Symbol der Terrororganisation Hamas, die in ihrer „Charta“ die Vernichtung der Juden und des jüdischen Staates fordert.

Zur gleichen Zeit verfolgt die IS bzw. ISIS  -  ebenfalls eine islamistische Terror-organisation  –  die Christen besonders im Irak und in Syrien auf blutigste Weise.

Wir bitten Sie, sich im Deutschen Bundestag dafür einzusetzen, daß die Symbole dieser beiden Terrororganisationen, die auf Deutschlands Straßen und in der Öffentlichkeit nichts zu suchen haben, gesetzlich verboten werden, so wie dies beim Hakenkreuz als Symbol des NS-Terrors seit langem der Fall ist.

Mit freundlichen Grüßen!

Felizitas Küble, CHRISTOFERUSWERK eV, 48007 Münster, Postfach 1963

Wir schließen uns diesem Aufruf an

Uns gegenüber befand sich der Infostand syrisch-orthodoxer Christen (siehe Foto), die sich sofort bereit erklärten, unseren Appell auszulegen und ebenfalls dafür Unterschriften zu sammeln. Barbara Dyba-Roth

Zu den Unterzeichnern unseres Aufrufs gehören zB. der Politikwissenschaftler und Marxismus-Experte Prof. Dr. Konrad Löw, die frühere CDU-Bundestagsabgeordnete Monika Brudlewski sowie der ehem. CDU-Parlamentarier Martin Hohmann.

Sodann der Vorsitzende von “SOS Leben” in Frankfurt, Benno Hofschulte, der katholische Buchautor Michael Hesemann; zudem die CDL-Bundesvorständlerin Barbara Dyba-Roth; sie ist die leibliche Schwester von Erzbischof Johannes Dyba, für dessen Seligsprechung wir auf dem Kongreß ebenfalls viele Unterschriften sammelten.

Frau Babara Dyba-Roth (siehe Foto) gehört zum Kuratorium vom “Forum deutscher Katholiken”, das diesen Kongreß seit 14 Jahren veranstaltet.

 

 

 


Der Prophet Jeremias und das Symbol des verdorbenen Gürtels

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Jer 13,1-11:

So hat der HERR zu mir gesprochen: Geh, kauf dir einen leinenen Gürtel, und leg ihn dir um die Hüften, aber tauch ihn nicht ins Wasser!

Da kaufte ich, wie der HERR mir aufgetragen hatte, den Gürtel und legte ihn mir um die Hüften. Nun erging das Wort des HERRN zum zweitenmal an mich: Nimm den gekauften Gürtel, den du um die Hüften trägst, mach dich auf den Weg an den Eufrat, und verbirg ihn dort in einer Felsspalte!  P1020947

Ich ging hin und verbarg ihn am Eufrat, wie mir der HERR befohlen hatte. Nach längerer Zeit sprach der HERR zu mir: Mach dich auf den Weg an den Eufrat, und hol den Gürtel zurück, den du dort auf meinen Befehl hin verborgen hast.

Da ging ich zum Eufrat, suchte den Gürtel und holte ihn von der Stelle, wo ich ihn verborgen hatte. Doch der Gürtel war verdorben, zu nichts mehr zu gebrauchen.

Nun erging das Wort des HERRN an mich:

Ebenso verderbe ich die stolze Pracht Judas und Jerusalems, wie groß sie auch sei. Dieses böse Volk weigert sich, auf meine Worte zu hören, es folgt dem Trieb seines Herzens und läuft anderen Göttern nach, um ihnen zu dienen und sie anzubeten; es soll daher wie dieser Gürtel werden, der zu nichts mehr zu gebrauchen ist.

Denn wie sich der Gürtel den Hüften des Mannes anschmiegt, so wollte ich, daß sich das ganze Haus Juda mir anschmiegte  -  Spruch des HERRN -  damit es mein Volk und mein Ruhm, mein Preis und mein Schmuck sei; sie aber haben nicht gehorcht.


Palästinensischer Islam-Experte beklagt Judenfeindlichkeit in eigenen Reihen

Muslimische Verbände und Moscheegemeinden tun zu wenig gegen Antisemitismus in ihren Reihen. Dieser Ansicht ist der Islamismus-Experte Ahmed Mansour (Berlin). Judenfeindlichkeit sei schon seit Jahren in Teilen der muslimischen Jugend verbreitet. DSC_0405

Islamische Verbände und Gemeinden hätten „leider viel versäumt“, um dagegen vorzugehen, sagte der palästinensische Israeli und Diplompsychologe in einem Interview mit der Frankfurter Rundschau.

In den vergangenen Wochen war es wiederholt zu anti-israelischer Hetze und Ausschreitungen bei Protesten gegen den israelischen Militäreinsatz im Gazastreifen gekommen.

Am 25. Juli zogen rund 1.200 Islamisten anlässlich des Al-Quds-Tages durch Berlin. Er richtet sich gegen die israelische Präsenz in Jerusalem. Die Demonstranten riefen u.a. „Kindermörder Israel“ und „Frauenmörder Israel“. Eine Gruppe von 20 bis 30 propalästinensischen Teilnehmern soll „Israel vergasen“ skandiert haben, so der „Tagesspiegel“.

“Erdogan ist antisemitisch”

Wenn eine einseitige Sicht auf den Nahostkonflikt gepflegt oder geduldet werde und wenn man sich nicht kritisch mit dem türkischen Ministerpräsidenten Erdogan auseinandersetze, lege man die Basis, „aus der Ausbrüche wie jetzt entstehen können“, erklärte Mansour.

Erdogan sei „antisemitisch“. Er habe zum Beispiel von einer Verschwörung der Zionisten gesprochen. Mansour: „Bei türkischstämmigen Jugendlichen hier merke ich immer wieder, dass sie sehr anfällig sind für Verschwörungstheorien“, nach denen die Juden angeblich die Welt beherrschten.

Der Islamismus-Experte hat nach eigenen Angaben in der Deutschen Islamkonferenz immer wieder darauf hingewiesen, dass Antisemitismus unter Jugendlichen ein großen Problem ist.

Laut Mansour beschäftigt sich ein Drittel des Korans mit Juden und Judentum. Wenn man die Stellen nicht sachkundig auslege, sondern wörtlich nehme, „kann man schnell antisemitische Haltungen entwickeln“.

Mansour bedauerte, dass unter seinen jüdischen Freunden in Deutschland manche ernsthaft über Auswanderung nachdenken und Angst hätten, auf die Straße zu gehen: „Das darf nicht sein.“

Quelle: http://www.idea.de  /  Foto: Michael Leh


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