Bundesversammlung der CDL in Köln bestätigt Mechthild Löhr als Vorsitzende

Lebensrecht für alle: “Es gibt kein gutes Töten”

Zu ihrer jährlichen Bundesversammlung trafen sich die Christdemokraten für das Leben e.V. (CDL) am vergangenen Samstag in Köln.
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Die CDL-Vorsitzende Mechthild Löhr (siehe Foto) stellte ihren Bericht über die Arbeit des Vorstandes in der vergangenen Amtsperiode unter ein Zitat des Philosophen Robert Spaemann: „Es gibt kein gutes Töten“.
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Damit richtete sie das Augenmerk der Versammlung auf jene Bereiche, in denen inzwischen eine rechtliche Legitimierung der Tötung aus sozialen Gründen, aus Mitleid, wegen Unzumutbarkeit oder Krankheit gefordert wird.
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Nach Aussage der CDL-Chefin gehe es dabei nicht nur um die aktuelle Diskussion zur Sterbehilfe und Euthanasie, sondern auch um Abtreibung und jede Form der Embryonenselektion.
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Alle Debatten, in denen das Leben von Menschen zur Disposition gestellt wird, werfen grundsätzlich die gleiche Frage auf: Ist es erlaubt, einen anderen Menschen zu töten und an einer Tötung mitzuwirken?
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Löhr erinnerte daran, dass unsere Kultur entscheidend auf dem Menschenrecht auf Leben für alle basiert, dieses Recht aber immer mehr bedroht sei: „Die Gefährdungen am Lebensanfang und Lebensende nehmen zu“, zog Mechthild Löhr ihr Fazit. „Die CDL und andere aber leisten Widerstand gegen eine Kultur, die immer selbstverständlicher euphemistisch die Tötung aus Mitleid oder Nächstenliebe propagiert und legitimiert.“csm_20140512_MfL_One_of_us_2014_01_3cccf472a8
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Der Gynäkologe Dr. Michael Kiworr referierte über die frühe Entwicklung des Kindes im Mutterleib und die Gefahren, denen es gerade in der Schwangerschaft durch das hohe Abtreibungsrisiko  ausgesetzt ist. Kiworr gab u.a. einen Überblick über die Bedrohungen durch die „Pille danach“, die Präimplantationsdiagnostik und auch die wachsende Zahl vorgeburtlicher Gentests, die zur Selektion der Ungeborenen führen.
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Auch bei den CDL werden die neuen Medien immer wichtiger: Nachdem erst kürzlich erst die Internetseite grundlegend überarbeitet worden ist, wurde der Bundesversammlung der kürzlich neu aufgebaute, offizielle Facebook-Auftritt vorgestellt.
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Bei den anschließenden Vorstandswahlen wurde Mechthild Löhr eindrucksvoll mit 93,5 Prozent der Stimmen in ihrem Amt als Bundesvorsitzende  bestätigt.
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Stellvertretende Vorsitzende bleiben in den kommenden zwei Jahren die Landesvorsitzende der CDL-NRW, Odila Carbanje, der Bundestagsabgeordnete Hubert Hüppe und Sophia Kuby, Geschäftsführerin von „European Dignity Watch“ in Brüssel. imagesCA4JYFAC
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Auch die anderen  Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes wurden in ihren Ämtern bestätigt: Jürgen Boyxen als Schatzmeister, Hildegard Bosch als Schriftführerin, und Susanne Bajog als Pressesprecherin.
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In ihrem Schlusswort unterstrich die CDL-Bundesvorsitzende noch einmal, wie wichtig das Engagement jedes einzelnen Mitglieds sei und dass die Bedeutung der Arbeit der CDL weiter wachse.
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„Robert Spaemann hat Recht: Es darf in unserem Land kein „gutes“ Töten geben, weder am Lebensanfang noch am Lebensende.“, griff Löhr noch einmal ihr Eingangszitat auf:
„Die CDL will dazu beitragen, dass möglichst viele Menschen das Recht auf Leben in jeder Lebensphase schützen und verteidigen. Jeder „Tod auf Bestellung“ ist kein Ausdruck von Selbstbestimmung, sondern das definitive Ende menschlicher Solidarität.”
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Christdemokraten für das Leben e.V.
Kantstr. 18 in 48356 Nordwalde
Tel.: 0 25 73 – 97 99 391 / Fax: 0 25 73 – 97 99 392

E-Mail: info@cdl-online.de
Internet: www.cdl-online.de

 


Israel: Staatspräsident Rivlin verurteilt Anschlag auf Moschee in Aqraba

In Zusammenhang mit dem Brandanschlag auf die Moschee in der palästinensischen Stadt Aqraba erklärt der israelische Präsident Reuven Rivlin:

„Heute Morgen habe ich mit dem israelischen Polizeipräsidenten über den Brandanschlag auf die Moschee in Aqraba gesprochen. Ich habe ihn darum gebeten, dringend Ermittlungen einzuleiten.

Heilige Orte anzustecken ist Terrorismus und sollte als Terrorismus behandelt werden  –  ob das Verbrechen rassistisch, religiös oder nationalistisch motiviert war.

Um mit diesem Problem umzugehen, müssen wir zunächst seine Schwere anerkennen. Wir können solche Vorfälle nicht länger als nebensächlich abtun. Im Gegenteil, wir müssen das Problem an der Wurzel angehen. Wer angesichts solcher Taten schweigt, bereitet bereits den Boden für einen weiteren Anschlag dieser Art.

Wir müssen uns daran erinnern: Wenn wir nicht entschieden handeln, werden wir alle für das ‚Preisschild‘ zahlen.“

Quelle: israelische Botschaft in Berlin


100.000 Gläubige pilgern zur ersten chilenischen Heiligen: Teresa der Anden

Mit einem feierlichen Gottesdienst endete am Samstag, den 18. Oktober, die 24. Familienwallfahrt zur heiligen Teresa der Anden, der ersten chilenischen Heiligen und zugleich der ersten Schwester von den barfüßigen Karmelitinnen, die außerhalb Europas heilig gesprochen wurde. afc127c26a

Papst Johannes Paul II. hatte die Ordensfrau am 3. Aprile 1987 bei seinem Besuch in Chile selig gesprochen; vom selben Papst wurde sie am 21. März 1993 heilig gesprochen.
 
Die Familienwallfahrt hatte am Samstag, den 18. Oktober morgens um 5 Uhr begonnen und führte über 27 Kilometer zum Ziel. Dieses Jahr nahmen rund 100.000 meist jugendliche Pilger teil (weitaus mehr als in den vergangenen Jahren), die den Weg singend, betend und meditierend zurücklegten.

Die Gläubigen wurden von Priester und Ordensleuten begeleitet: neben den Jugendlichen nahmen auch Familien mit Senioren teil, die den Weg mit Bussen oder Privatfahrzeugen zurücklegten. Einige Pilger kamen sogar mit dem Pferd zum Wallfahrtsort.

Quelle: Fidesdienst


Dr. Konrad Adam über deutsch-französische Haushaltspolitik: “Roßtäuscher im Einsatz”

Pressemitteilung der AfD (Alternative für Deutschland):

Seriös ist an der Haushaltspolitik, über die Michel Sapin und Emmanuel Macron aus Frankreich mit ihren deutschen Amtskollegen Wolfgang Schäuble und Sigmar Gabriel verhandeln wollen, überhaupt nichts. untitled

Die Deutschen sollen Geld ausgeben, das sie nicht haben; im Gegenzug versprechen die Franzosen, etwas zu tun, was sie nicht wollen, nämlich zu sparen. Beide Seiten machen Zusagen unter dem stillschweigenden Vorbehalt, nicht ernst genommen zu werden.

AfD-Sprecher Dr. Konrad Adam nennt das ein Geschäft unter Rosstäuschern.

Die Partner versuchen, sich gegenseitig übers Ohr zu hauen. Einig sind sie sich nur noch in der Entschlossenheit, die vertraglich vereinbarten Maastricht-Kriterien, Voraussetzung für eine seriöse Haushaltspolitik, zu unterlaufen.

Während sich die Deutschen den Franzosen gegenüber als Lehrmeister in Sachen Haushaltssanierung aufspielen, sucht Frankreich seine lahmende Wirtschaft auf Kosten Deutschlands in Schwung zu bringen.

So steht es heute um die deutsch-französische Freundschaft, die vor Jahrzehnten von Konrad Adenauer und Charles de Gaulle so hoffnungsvoll begründet worden war.


Stuttgart: Erfolgreiche Elternrechts-Demo gegen Frühsexualisierung & Genderwahn

Hedwig von Beverfoerde

Über 3000 Menschen kamen am 19. Oktober in Stuttgart zur dritten DEMO FÜR ALLE für Ehe und Familie und gegen Gender-Ideologie und Sexualisierung der Kinder.  

Foto: Blog "Freie Welt"

Damit stellte die DEMO FÜR ALLE einen neuen Teilnehmerrekord auf, trotz bundesweiten Bahnstreiks und Totalausfall der Stuttgarter S-Bahn. Erstmals hatte auch die Petitionsinitiative “Zukunft-Verantwortung-Lernen. Kein Bildungsplan unter der Ideologie des Regenbogens” zur Teilnahme an der Demo aufgerufen.  

Ca. 200 Gegendemonstranten aus verschiedenen linken Gruppen wurden von der Polizei in Schach gehalten, die mit ca. 500 Einsatzkräften vor Ort war.

Engül Köhler von der Petitionsinitiative kritisierte mit Blick auf die Ablehnung der Online-Petition “Kein Bildungsplan unter der Ideologie des Regenbogens” die argumentative Leere der grün-roten Ausschussmehrheit. Hier seien die berechtigten Bedenken von fast 200.000 Menschen einfach vom Tisch gewischt worden. 20140501 Demo für Alle Banner WordPress

Ein CDU-Politiker verlas die Stellungnahme des CDU-Fraktionsvorsitzenden im Baden-Württembergischen Landtag, Peter Hauk. Darin kritisiert Hauk Minister Andreas Stoch scharf:

„Der Kultusminister ist gut beraten darauf zu achten, dass der Bildungsplan nicht dazu genutzt werden kann, den Schülerinnen und Schüler fremde Meinungen im Unterricht überzustülpen, sondern auch künftig die Möglichkeit der Entfaltung in Freiheit bietet. Einen Gesinnungslehrplan lehnen wir entschieden ab.“

Karin Maria Fenbert, die Geschäftsführerin von „Kirche in Not Deutschland“, warnte vor der Gender-Ideologie und der politischen Agenda des Gender-Mainstreamings. 

Jérôme Brunet von La Manif Pour Tous aus Frankreich rief auf zum Widerstand gegen Versuche der Dekonstruktion der Familie, der Abstammung  und der sexuellen Komplementarität.  DSC03312a

Magda Czarnik von der polnischen Bewegung “Stoppt Sexualisierung unserer Kinder!” sandte Grüße aus Polen und lobte die Stuttgarter Demonstranten für ihre Standhaftigkeit und ihren Mut.

Weitere Redebeiträge kamen u.a. von Ilya Limberger, dem Erzpriester der russisch-orthodoxen Kirche Stuttgart, von Christoph Scharnweber vom EAK Heilbronn, von Anna Schupeck und Markus Frohnmaier von der AfD Baden-Württemberg.

Anschließend folgte ein Demonstrationszug zum Staatstheater, wo die Teilnehmer wieder hunderte rosa- und blaufarbene Luftballons aufsteigen ließen, um ihren Protest sinnbildlich an die politisch Verantwortlichen nach oben zu tragen.

Dem Aktionsbündnis DEMO FÜR ALLE haben sich inzwischen über 20 Organisationen angeschlossen, u.a. die Initiative Familienschutz, Kirche in Not (Deutschland), CDL Baden-Württemberg, verschiedene EAK-Verbände und das Bündnis “Rettet die Familie”.

Weitere Infos zur DEMO FÜR ALLE und eine Liste aller Unterstützer finden Sie hier: www.demofueralle.de

Kontaktdaten: Initiative Familienschutz, Hedwig von Beverfoerde
presse@familien-schutz.de
Zionskirchstr. 3 in 10119 Berlin


3000 Menschen demonstrierten heute in Stuttgart gegen grün-roten Bildungsplan

Von Dr. Lothar Gassmann

„1.000 Bildungsplangegner demonstrierten heute Nachmittag in Stuttgart“ – diese dreiste Lüge mussten meine Familie und ich am 19.10.2014 um 18 Uhr bei unserer Heimfahrt von Stuttgart im Autoradio bei den SWR-Nachrichten hören. DSC03337a

In Wirklichkeit waren wir drei Mal so viele, nämlich ca. 3.000 Menschen (meist Christen, viele kannte ich persönlich), die friedlich gegen die Zwangssexualisierung unserer Kinder und Enkel auf die Straße gingen.

Wären die Züge ausgerechnet an diesem Tag wegen einem bundesweiten Streik nicht lahmgelegt gewesen, dann wären wir wahrscheinlich noch wesentlich mehr gewesen. Mir persönlich sind etliche Menschen bekannt, die gerne mit dem Zug gekommen wären, aber dann leider absagen mussten, weil die Bahn nicht fuhr.

Noch etwas Skandalöses war während der Demonstration geschehen, das wahrscheinlich ebenso wenig den Weg in die Presse findet wie die wahre Teilnehmerzahl: BILD0235

Die ca. 200 Gegendemonstranten aus der linksfaschistischen Szene, die die 3.000 friedlichen Demonstranten mit Gemeinheiten, Obszönitäten und Gotteslästerungen (vergeblich) zu provozieren versuchten, hatten es geschafft, dass die gesamten technischen Anlagen mitsamt Lautsprecher für die Schlusskundgebung vor dem Sitz der baden-württembergischen Landesregierung nicht aufgebaut werden konnten.

Somit musste die Schlusskundgebung ohne Lautsprecher stattfinden – und nur die Personen, die (wie ich) in unmittelbarer Nähe der Veranstalter standen, konnten die Ansprache mit der Bekanntgabe der Teilnehmerzahlen hören.

Initiatorin Hedwig von Beverfoerde tat stimmlich ihr Bestes, aber es waren aus dem genannten Grund (kein Megaphon) nur ca. 100 Menschen (von den 3.000), die ihre Abschlussrede akustisch verstehen und die wahre Teilnehmerzahl erfahren konnten (während des Umzugs waren die Teilnehmer gezählt worden).

Ich wünsche mir, dass bei der nächsten Kundgebung (der Termin steht noch nicht fest) noch viel mehr Menschen kommen und den Politikern zeigen, dass wir nicht gewillt sind, unsere Kinder der Willkür der Gender-Ideologen in Schulen und Kindergärten auszusetzen.

SCHÜTZT UNSERE KINDER  –  Familie VORAN!

www.L-Gassmann.de

Der evangelische Publizist Dr. Lothar Gassmann ist Autor der Verteil-Broschüre „Schützt unsere Kinder“ (Jeremia-Verlag)


Wird Kardinal Burke wirklich amtsenthoben?

Die englischsprachige Webseite “Buzzfeed News” veröffentlichte am vergangenen Freitag, den 17. Oktober, ein telefonisches Interview mit dem US-amerikanischen Kurien-Kardinal Raymond Burke.   ab-burke_final-interview

Bereits vor Beginn der vatikanischen Familiensynode wurden in diversen Internetforen Spekulationen darüber geäußert, daß der theologisch konservative Kirchenfürst als Präfekt der Apostolischen Signatur abgesetzt und auf einen eher unbedeutenden Ehrenposten (Leitung des Malteserordens) abgeschoben werde.

Der (Noch-)Chef des höchsten kirchlichen Gerichtshofes bestätigte offenbar in dem erwähnten Interview, daß ihm seine bevorstehende Absetzung mündlich angekündigt, aber bislang nicht schriftlich bestätigt worden sei.

Er wiederholte diese Äußerungen einen Tag danach in einem weiteren Interview gegenüber “Catholic World Report”.

Damit ist diese degradierende Versetzung bislang zwar nicht amtlich erfolgt, allerdings dürfte sie sehr wahrscheinlich sein.

Kardinal Burke gehört zu jenen Kirchenmännern, die sich auf der Familiensynode eindeutig für die Unauflöslichkeit der Ehe ausgesprochen und die Kasperschen “Reformen” abgelehnt haben. Zu den Kritikern einer Zeitgeist-Anpassung gehören z.B. auch die Kardinäle Müller, Pell, Caffara, Brandmüller und De Paolis.

Im wesentlichen ist die römische Bischofssynode  –  zum Erstaunen vieler Medien  –  eher den theologisch konservativen Vordenkern gefolgt, weniger dem modernistischen Gedankengut der Kardinäle Kasper, Marx und Co.

Kardinal Burke hat sich mittlerweile auch zu den abfälligen Äußerungen von Kardinal Kasper über Afrika und die afrikanische Kirche zu Wort gemeldet. Gegenüber dem „Catholic World Report“ bezeichnete der Präfekt jene arroganten Bemerkungen als „skandalös“. Kardinal Kasper hatte seine überheblichen Auslassungen über afrikanische Bischöfe zunächst bestritten und sich erst, nachdem der Beweis gegen ihn erbracht wurde, dafür entschuldigt.

 

 


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