Kundgebung gegen Judenhaß in Frankfurt

Mehrere tausend Menschen demonstrierten gestern auf dem Römerplatz in Frankfurt gegen den neu aufkeimenden Antisemitismus in Deutschland, der u.a. bei anti-israelischen Demonstrationen in den letzten Wochen zum Ausdruck kam.

In seiner Rede dankte Botschafter Yakov Hadas-Handelsman den Teilnehmern dafür, dass sie friedlich an Israels Seite stehen und gegen Judenhaß eintreten. 

Über die Demonstration in Frankfurt berichteten u.a. die Bild-Zeitung, die Jüdische Allgemeine Zeitung und die Welt.

Am 14. September wird in Berlin unter dem Motto „Steht auf! Nie wieder Judenhass!“ eine zentrale Kundgebung in Berlin stattfinden, zu der u.a. der Zentralrat der Juden in Deutschland aufruft.

Quelle: israelische Botschaft  – Foto: Burghard Mannhöfer


Jesuiten beklagen: Indischer Staat Gujarat verbreitet Extremismus in Schulbüchern

Die Regierung des indischen Staates Gujarat verbreitet hinduistischen Extremismus und Nationalismus unter Schulkindern:

Die neuen Bücher für die rund 42.000 Grund- und Mittelstufenschulen basieren radikal-hinduistischen Prinzipien, die Hass und Gewalt verbreiten. Dies beklagt der Leiter von “Prashant”, des Zentrums für Menschenrechte, Gerechtigkeit und Frieden, in Ahmededabat (Gujarat), Pater Cedric Prakash SJ. ImageHandler.ashx

Per Rundschreiben vom 30. Juni 2014 führt der Staat Gujarat neun Schulbücher ein, an deren Entstehung Dina Nath Batra, Gründer der Akademie “Shiksha Bachao Andolan Samiti”, mitwirkte, der sich für den Erhalt der hinduistischen Kultur und Religion einsetzt.

Er gilt als Bezugspunkt für gewaltbereite Gruppen, welche die Hindutva-Ideologie verbreiten.

Diese Kräfte, so Pater Prakash gegenüber dem Fidesdienst, “wollen das staatliche Bildungssystem manipulieren”.

Die Bücher wurden erstmals im Januar 2014 veröffentlicht und vom damaligen Premierminister des Staates Gujarat, Narendra Modi, der inzwischen indischer Ministerpräsident ist, gelobt. “Sie lagen dann bis nach der Wahl auf Eis gelegt, und werden nun still und heimlich in den Schulen eingeführt”, so der Jesuit.

“Die Schulbücher enthalten zahlreiche Mythen, Vorurteile und Aberglauben mit groben Verzerrungen und Manipulierungen”, erklärt Pater Prakash besorgt.

Nach Ansicht des Jesuitenpaters verstoßen die Texte gegen die Artikel 28 und 29 der Vereinten Nationen über die Rechte der Kinder.

Deshalb fordern die Jesuiten in Prashant die Zivilgesellschaft zu “ausdrücklichen Protesten” auf, damit die Einführung dieser Bücher in staatlichen Schulen rückgängig gemacht wird.

Quelle: Fidesdienst / Foto: Open Doors


Merkwürdige Warnung an Mütter aus dem (Anti-)Familienministerium…

Von Birgit Kelle

Unsere Familienministerin Schwesig sprüht derzeit vor Ideen. Mal ist es die Frauenquote, an deren Umsetzung gearbeitet wird, dann sind es die Kinderrechte, die dringend in die Verfassung müssen, aktuell hat sie sich die Hausfrauen vorgeknöpft. Birgit Kelle swr hochformat

Ja, wir Familienmütter sind nun gewarnt, ganz offiziell aus dem Familienministerium. Frau Schwesig hat zwar Verständnis für den Wunsch, seine Kinder selbst großzuziehen, sagt aber, wir sollten das  Risiko beachten.

An dem Risiko will sie natürlich nichts ändern, da sind wir dann einfach selbst schuld, wenn wir trotz Warnung immer noch an diesem Leben festhalten, das wir selbst für richtig halten.

Sie merken schon: Grund genug für eine Kolumne von mir mit dem schönen Titel: “Nicht meine Ministerin”.

Ein Ausschnitt: “Wer aber den Anspruch erhebt, Ministerin für alle Frauen im Land zu sein, muss mehr tun. Als Mutter von vier Kindern brauchen ich und all die anderen Millionen Frauen keine Bedenkenträger und Super-Nannys im Familienministerium, die uns erklären, was gut für uns ist. Ich bin schon groß und ich weiß was ich tue.

Was mir fehlt, ist eine Familienministerin, die mir hilft, mein Leben so zu gestalten, wie ich es für richtig halte – selbst dann, wenn sie meinen Weg persönlich nicht nachvollziehen kann. Solange muss ich sagen: Nicht meine Ministerin!”

Den ganzen Text finden Sie hier.


Bundestag beschließt militärische Ausrüstung für die Kurden im Irak

Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) bedroht das Leben von Millionen von Menschen im Irak und in Syrien.

Zur Unterstützung der kurdischen Regionalregierung hat die Bundesregierung die Lieferung von Waffen, Munition und weiterer militärischer Ausrüstung beschlossen. 47006

Dazu erklärt der verteidigungspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Henning Otte:

“Angesichts der schrecklichen Ereignisse im Irak ist es geboten, dass wir alles unternehmen, um die verfolgten Muslime, Christen und Jesiden zu schützen. Dazu gehört auch, dass wir ihnen die Mittel an die Hand geben, ihr Leben zu verteidigen.

Es wäre zynisch zu sagen: ‘Decken könnt ihr von uns haben, aber Waffen müsst ihr euch woanders besorgen. ‘

Die kurdischen Peschmerga im Irak benötigen schnellstmöglich geeignete militärische Ausrüstung, um weiterhin Widerstand leisten zu können. Nur so kann eine noch größere humanitäre Katastrophe im Irak verhindert werden.

Die Bundesregierung hat die Vor- und Nachteile einer Lieferung militärischer Ausrüstung an die Peschmerga sorgfältig abgewogen. Sie wird mit der Entscheidung ihrer Verantwortung gerecht.

Die kurdischen Kämpfer müssen in die Lage versetzt werden, sich der menschenverachtenden Terrormiliz in den Weg zu stellen.

Diese Entscheidung ist kein grundlegender Wechsel der deutschen Außen- und Sicherheitspolitik, sondern eine Entscheidung im Einzelfall. Jede Sicherheitsbedrohung muss für sich bewertet und abgewogen werden.”


Grüne Fraktionschefin und EKD-Synodale will Marihuana legalisieren

Die Vorsitzende der grünen Bundestagsfraktion, Katrin Göring-Eckardt, hat die Legalisierung von Marihuana gefordert, wie die evangelische Nachrichtenagentur IDEA berichtet. 159481-3x2-teaser296

Die Strategie der Kriminalisierung sei gescheitert, sagte sie in einem Interview mit der Ostthüringer Zeitung: „Die Illegalität führt dazu, dass junge Leute teilweise Drogen bekommen, bei denen sie nicht wissen, was drin steckt.“

Aufklärung und eine Legalisierung von Marihuana könnten verhindern, dass Menschen in etwas getrieben würden, was noch gefährlicher sei. Eine Legalisierung von Marihuana im Rahmen strenger Auflagen, insbesondere bei Jugendschutz und Gesundheit, wäre die richtige Wahl.

„Und dass Alkohol mindestens so gefährlich wie Marihuana ist, wissen wir alle“, so die Politikerin.

Frau Göring-Eckardt war im Bundestagswahlkampf 2013 neben Jürgen Trittin Spitzenkandidatin der Grünen. Bis zu ihrer Nominierung war sie Präses der Synode der EKD (Evangelischen Kirche in Deutschland). Sie ließ dieses Amt im Wahlkampf ruhen und trat nach ihrer Wahl zur Fraktionschefin als zweithöchste Repräsentantin der EKD zurück. Sie gehört aber weiterhin dem Kirchenparlament an.

Polizei warnt vor Freigabe “weicher” Drogen

Hierzu folgen nun wesentliche Abschnitte aus einem Polizei-Portal:

Die Experten sind sich einig, dass Dauerkonsum zu ernsthaften körperlichen und psychischen Beeinträchtigungen führen könne. Tatsächlich haben Marihuana und Haschisch heute nichts mehr mit der ehemaligen Ökodroge der sechziger und siebziger Jahre zu tun. Moderne Cannabisprodukte werden mittlerweile mit High-Tech-Methoden angebaut. 033_30

Das professionelle Vorgehen der Produzenten verändert die Eigenschaften der Pflanze. Betrug der Anteil von THC (Tetrahydrocannabinol) in einem Gramm Hasch 1970 etwa ein bis drei Prozent, liegt der Anteil, heute bei etwa 12 bis 16 Prozent.

Michaela Heyer vom Landeskriminalamt (LKA) sagte der Bild-Zeitung zu diesem Thema: “Der THC-Gehalt wird durch die optimierten Indoor-Anlagen hochgetrieben. Deshalb sehen unsere Experten die Pflanzen nicht mehr als weiche Droge.”

Auch Suchtexperten warnen vor den Cannabis-Wirkstoffen. Durch den Konsum könnten geistige Abwesenheit, Depressionen oder sogar Psychosen entstehen. Besonders Jugendliche seien stark gefährdet, wenn sie früh mit dem Konsum beginnen würden.

“Legalisierung bringt massive Probleme”

Der Ruf nach einer Entkriminalisierung von Cannabis sorgt bei der Gewerkschaft der Polizei (GdP) für Skepsis. Als Berufsvertretung der Polizisten, die tagtäglich auf der Straße mit den Problemen des Drogenkonsums und der Drogenkriminalität zu tun haben, setzt sich die GdP zwar für eine Versachlichung der teilweise hitzig geführten Debatte ein, ist aber klar gegen eine Freigabe von Cannabis.

„Anstatt sich Gedanken um eine Legalisierung zu machen, sollte es ein Hauptanliegen der Politik sein, die Drogenprävention zu verbessern”, sagt GdP-Pressesprecher Rüdiger Holecek. Mit einer Freigabe sieht er massive Probleme auf die Gesellschaft zukommen.

Zwar würde, wie bei jeder Legalisierung einer Straftat, die statistisch erfasste Kriminalität logischerweise sinken, dafür geht Holecek von einer Zunahme der Verkehrsunfälle unter Drogeneinfluss aus. Außerdem befürchtet man bei der GdP, dass nach einer Legalisierung mehr Menschen Haschisch rauchen würden.

Gerade die Werbemöglichkeiten eines legalisierten Rauschgiftmarktes sorgen bei der Gewerkschaft für Bauchschmerzen. Zumindest theoretisch könnten sich die Produzenten und Händler offener Marketingmethoden bedienen und so Absatz und Konsum ankurbeln.

„Mit einer Steigerung des Rauschgiftkonsums ist in jedem Fall zu rechnen – mit allen gesundheitlichen und sozialen Folgen”, so der GdP-Sprecher.

Vollständiger Polizei-Text hier: http://www.polizei-dein-partner.de/themen/sucht/drogen/detailansicht-drogen/artikel/cannabis-legalisieren.html


“HERR, ich will dein Wort befolgen”

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:

Psalm 119 (118),97.98.99.100.101.102.

Wie lieb ist mir deine Weisung;
ich sinne über sie nach den ganzen Tag.
Dein Gebot macht mich weiser als all meine Feinde;
denn immer ist es mir nahe.

Ich wurde klüger als all meine Lehrer;
denn über deine Vorschriften sinne ich nach.
Mehr Einsicht habe ich als die Alten;
denn ich beachte deine Befehle.

Von jedem bösen Weg halte ich meinen Fuß zurück;
denn ich will dein Wort befolgen.
Ich weiche nicht ab von deinen Entscheidungen,
du hast mich ja selbst unterwiesen.

 


Wunderlich: OLG Frankfurt gibt vier Kinder an Homeschooling-Eltern zurück

Die christlichen Hausschul-Eltern Petra und Dirk Wunderlich aus dem südhessischen Ober-Ramstadt wollen in Hessen wohnen bleiben und ihre Kinder aus religiösen Gründen weiter zu Hause unterrichten.  wunderlich-300x180

Das bestätigte Dirk Wunderlich der evangelischen Nachrichtenagentur IDEA, nachdem das Oberlandesgericht Frankfurt den Eltern das vor einem Jahr entzogene Sorgerecht für ihre vier Kinder uneingeschränkt zurückübertragen hat.

Das Gericht hob damit frühere eigene Entscheidungen und solche des Amtsgerichts Darmstadt auf.

Von Oktober 2013 bis Juni dieses Jahres besuchten die Kinder im Alter von 8 bis 15 Jahren eine öffentliche Schule. Seitdem unterrichten die Eltern sie wieder zu Hause.

Nach Angaben von Gerichtssprecher Jens-Peter Kreiling war der vor einem Jahr erfolgte Sorgerechtsentzug nicht verhältnismäßig.

Das Jugendamt strebe nicht an, die Kinder noch einmal aus der Familie herauszunehmen. Die Kinder hätten keine eingeschränkte Sozialkompetenz, und ihr Bildungsstand sei „nicht besorgniserregend“.

Allerdings machten die Eltern sich strafbar, wenn sie sich weigerten, ihre Kinder in die Schule zu schicken. Dies sei ein „Missbrauch der elterlichen Sorgfaltspflicht“.

Vater Wunderlich: Keine Auswanderung nach Frankreich

Wie Dirk Wunderlich idea sagte, rechnet er damit, dass die Schulbehörden die Familie weiter „traktieren“. Doch das nehme er in Kauf. Dennoch habe man Abstand von früheren Plänen genommen, nach Frankreich auszuwandern, wo Hausunterricht erlaubt ist: „Uns gefällt es im Odenwald  –  unserer Heimat  –  noch immer am besten.“

Die Familie (siehe Foto) will eigenen Angaben zufolge weiter um ihr Recht kämpfen, Bildung zu Hause als Alternative zum öffentlichen Schulbesuch ausüben zu dürfen.

Quelle: http://www.idea.de

Unser Grundsatz-Artikel über das natürliche und gottgegebene Erziehungsrecht der Eltern: http://charismatismus.wordpress.com/2014/01/11/elternrecht-die-kath-kirche-bekraftigt-das-naturliche-erziehungsrecht-der-eltern/


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