TV-Magazin “Exakt” kritisiert gesetzliche Schlupflöcher für Sexualstraftäter

Die Reportagen-Sendung “Exakt” des MDR (Mitteldeutschen Rundfunks) vom 22.2.2012 berichtet darüber, daß verurteilte Sexualstraftäter wieder mit Kindern und Jugendlichen arbeiten können, weil der Gesetzgeber bislang nicht alle Schlupflöcher geschlossen hat.  Nach dem in Deutschland geltenden Jugendarbeitsschutzgesetz dürfen verurteilte Sexualstraftäter “nicht mit der Beaufsichtigung, Anweisung oder Ausbildung von Jugendlichen beauftragt werden …”.

Diese Regelung des Gesetzgebers soll Kinder und Jugendliche vor eventuell auftretenden Übergriffen durch bereits auffällig gewordenen Personen schützen. Trotzdem gibt es Lücken in den geltenden Bestimmungen, zumal im Vereinsrecht. Auf dem Umweg über eine Vereinsgründung kann der Kontakt zu Kindern und Minderjährigen erneut gesucht werden.
Näheres hier: http://www.mdr.de/exakt/sexualstraftaeter102.html


Israelischer Finanzmarkt weltweit auf Platz 1, Hongkong auf Platz 2

In einer Gruppe von 24 industrialisierten Ländern ist der israelische Finanzmarkt im letzten Jahrzehnt der sicherste Ort für Investitionen gewesen. Das zeigt eine am 20.2.2012 veröffentlichte Studie der Nachrichtenagentur Bloomberg.

Das Ranking der Agentur zeigt für den  Tel Aviver Leit-Index TA-25 in den letzten Jahren einen risikobereinigten Ertrag von 7,6 %. Auf Platz Zwei verwies der TA-25  den “Hang Seng” aus Hongkong, der mit 6,7 % Ertrag aufwarten konnte.

Die Studie nahm auch Bezug auf politische Spannungen und zitierte den US-amerikanischen ehem. Hedge-Fund-Manager Michael Steinhardt mit den Worten: “Israel ist ein aufregender Ort für Investitionen. Das Land ist umgeben von Feinden, es befindet sich permanent am Rande der Auslöschung, doch es wächst und gedeiht.”

 

Auch der amerikanische Finanz-Guru Warren Buffet kommt in der Studie zu Wort. “Wenn Sie nach Köpfen suchen, gehen Sie nach Israel. Jeder andere Ort ist überflüssig”, so Buffet.

Ministerpräsident Benjamin Netanyahu äußerte sich ebenfalls zur Bloomberg-Studie. Die Ergebnisse zeigten “immense Erfolge, die u.a. daher rühren, dass wir die israelische Wirtschaft für den Wettbewerb geöffnet haben”, erklärte er.

Quelle: Israelische Zeitung “Haaretz” vom  21.2.12, israelische Botschaft in Berlin


Umfragen zu Joachim Gauck in seiner Heimatstadt Rostock

Die vielseitige Webseite “Predigtgarten” von Erhard Eutebach, einem kath. Religionslehrer i.R., veröffentlicht jetzt folgende Information über das derzeitige Meinungsbild in Rostock, wo Joachim Gauck jahrzehntelang als evangelischer Pfarrer wirkte:

“Beim vorausschauenden Lob auf Gauck kommt es dabei auch schon mal zu Kuriositäten. Nachdem die „Ostsee-Zeitung“ in Gauck’s Heimatstadt Rostock von ihren Lesern wissen wollte, ob man ihn für den richtigen Bundespräsidenten halte und dafür 73 % „NEIN“ kassierte, versuchte es der Sender MDR ebenfalls mit einem Stimmungsbild.

Als der Anteil der Gauck-Gegner jedoch rasant auf gar 77 % anstieg, reagierte man hektisch und nahm die komplette Umfrage raus. Als Begründung gab man an, dass man den Eindruck habe, bei dieser Internet-Umfrage sei durch Mehrfach-Klicks manipuliert worden. Nun kann man – wirklich eine echte Alternative! – beim MDR eine schönere Überschrift lesen: „Viel Zustimmung für Gauck aus Mitteldeutschland“…”

Quelle und vollständiger Text hier:
http://predigtgarten.blogspot.com/2012/02/gauck-als-bundesprasident-vor.html


Gallup-Studie in den USA: Sehr religiöse Menschen sind besonders gesund

Das bekannte US-Meinungsforschungsinstitut Gallup befragte 676.000 Amerikaner nach ihrer Religion und Gesundheit.

Als “sehr religiös” stuften die Forscher solche Menschen ein, bei denen die Religion ein wichtiger Teil des täglichen Lebens ausmacht. Diese Gruppe besucht mindestens einmal pro Woche eine Kirche oder Synagoge oder Moschee. 41 % der Befragten fühlen sich dieser Gruppe zugehörig.

30,7 % bezeichneten sich als nichtreligiös. Die übrigen 28,3 % bilden die “gemäßigt Religiösen”. Auf einer «Gesundheitsskala» erreichen die sehr religiösen Amerikaner im Durchschnitt einen Wert von 69,2 Punkten, also den vergleichsweise höchsten.

Allerdings: Nichtreligiöse (65,3 %) sind demnach gesünder als die nur gemäßigt Religiösen (63,7 %).

Keine klare Antwort gibt die Studie auf die Frage, warum sehr religiös gesinnte Amerikaner gesünder sind. Die Forscher vermuten, daß die Einbindung in eine religiöse Gruppe und der vom Glauben geprägte Umgang mit Leid und Verlusterfahrungen den Streß verringert und Glücksgefühle erleichtert.

Weiter zeigt die Studie, daß innerhalb des christlichen Spektrums Katholiken (69,7 %)  etwas gesünder sind als Protestanten und andere nicht-katholische Christen (68,9 %); der Unterschied ist aber geringfügig.

Quelle: evangelische Nachrichtenseite http://www.jesus.ch


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