Venezuela: Kardinal Savino setzt sich für politische Gefangene ein

Der Erzbischof von Caracas, Kardinal Jorge Savino, appelliert an die Regierung des südamerikanischen Landes, etwas für die politischen Gefangenen zu tun. Die Nachrichtenagentur „Fides“ zitiert ihn mit den Worten: „Wir bestehen darauf, dass es in Zukunft eine unabhängige Justiz und keine politischen Gefangenen mehr gibt“.

Der Erzbischof hatte die Regierung Venezuelas bereits mehrfach um eine Amnestie (Begnadigung) für politische Gefangene gebeten. Diese würde Frieden bringen und der politischen Opposition das Bewußtsein geben, nicht ungerecht bestraft worden zu sein.

In diesem Sinne äußerte sich Kardinal Urosa Savino im Anschluß an einen Gottesdienst in der Marienkirche „Unsere liebe Frau von Chiquinauira“ in Caracas am Sonntag anläßlich der Eröffnung vom Jahr des Glaubens, das der Papst ausgerufen hatte.   


Historiker Hölscher kritisiert protestantische Geschichtsschreibung zu Luther

Mit Blick auf das Reformationsjubiläum 2017 hat der Bochumer Historiker Lucian Hölscher vor einer Überhöhung der Figur Martin Luthers gewarnt: “Da sehe ich die Gefahr, dass man die protestantische Sicht mit historischen Fakten gleichsetzt”. - Er bezeichnete Luther als “mittelalterliche Übergangsfigur”.

Es werde so getan, als ob die moderne Welt aus lutherischen und reformierten Ursprüngen hervorgegangen sei, sagte der Kirchenforscher der Süddeutschen Zeitung in der heutigen Montagsausgabe. Er verwies darauf, daß weder das Bildungswesen noch die Menschen- und Bürgerrechte allein auf protestantischen Wurzeln beruhen.

“Die durch den Katholizismus, das Judentum und die Säkularisierung bedingten Modernisierungseffekte werden zu stark ausgeblendet”, sagte der Historiker zu der von der Evangelischen Kirchen in Deutschland ausgerufenen Lutherdekade.  –  Insbesondere kritisierte er jene protestantische Geschichtsschreibung, welche die moderne Welt gerne mit Luther beginnen läßt: “Doch weder die demokratische Kirchenleitung noch die Abschaffung des Beichtstuhls gehen auf den Reformator zurück”, sagte der Kirchenforscher.

Quelle: evangelische Nachrichtenseite http://www.jesus.de


Anenzephalie: Kleinkind überlebte drei Jahre ohne (richtiges) Gehirn

In den USA ist am vergangenen Freitag ein Junge gestorben, der zuvor drei Jahre lang ohne richtiges Gehirn überlebt hatte. Das Kind war lediglich mit einem Hirnstamm auf die Welt gekommen.

Normalerweise sterben Kinder mit einer derartigen Fehlbildung wenige Tage nach ihrer Geburt, viele von ihnen werden schon vorher im Mutterleib vernichtet.

Die Großmutter des Dreijährigen sagte gegenüber US-Medien, daß sich ihr Enkel möglicherweise einen Virus eingefangen habe, der schließlich zum Tod führte. Der Großmutter zufolge habe der Junge seit Mittwoch Atemprobleme gehabt. Drei Versuche, den Jungen zu reanimieren, schlugen fehl.

Die als Anenzephalie bekannte Fehlbildung tritt nach Angaben des US-Instituts für molekularbiologische Daten bei einem von 10.000 Neugeborenen auf.

Quelle: dts-Nachrichtenagentur


KUBA: Christliche „Damen in weiß“ werden weiterhin bedroht, geschlagen und verhaftet

Kürzlich wurden landesweit 24 Angehörige der christlichen Bürgerrechtsbewegung „Damen in Weiß“ (Damas de Blanco) festgenommen, wie die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) berichtet.

Allein in Santiago de Kuba wurden nach Angabe des Koordinators der oppositionellen Patriotischen Union Kubas (UNPACU), José Ferrer, 12 „Damen in Weiß“ gewaltsam festgenommen, um sie davon abzuhalten, an der hl. Messe in der Wallfahrtskirche El Cobre teilzunehmen.

Der IGFM liegt ein Video vor, in dem die „Dame in Weiß“ Cardenas Herreria berichtet, wie sie in der Provinz Matanzas von einem Geheimdienstoffizier namens Kenny Aguero verhaftet und im Gefängnis geschlagen und mißhandelt wurde.

In diesem Zusammenhang verweist die IGFM darauf, daß Sonia Garro, ebenfalls Mitglied der „Damen in Weiß“, seit dem 18. März 2012 ohne offizielle Anklage inhaftiert ist. Sie hatte eine Protestkundgebung in Havanna organisiert und wurde daraufhin unter Einsatz von Gewalt verhaftet.


Bejammernswerte Familienpolitik wird durch hohle Worte nicht besser

Klarstellungen und Buchhinweise von Christa Meves

Gestern sagte unsere Kanzlerin, man möge doch die Frauen nicht an den Pranger stellen, die ihre Kinder noch eine Zeitlang selbst betreuen wollten…

Welch ein huldvolles Wahlgeschenk an uns Mütter, was für eine schäbige Gnade im Hinblick auf den wichtigsten Beruf aller Berufe! Hohe Ehre sollte ihm zuteil werden statt mühsame Streicheleinheit!

Ich habe meinen Frust in einer Kurzschrift zusammengefasst: “Mütter heute  –  entwertet, beraubt, vergessen.” (Fe-Medienverlag, 2 €)

Entschärft wurde die bejammerswerte Familienpolitik unserer Regierung durch dieses Kanzlerwort traurigerweise nicht. Ich habe heute aber Hochbedeutsames zu berichten: Das Erscheinen des ausgezeichneten  Enthüllungsbuches von Gabriele Kuby: “Die globale sexuelle Revolution.”

Dass dieses Buch geschrieben wurde, ist brandnötig; denn es bringt Licht in das Fragen nachdenklicher Menschen,  wenn es um Themen geht wie Gender Mainstreaming, Homosexualisierung, die neuen drastischen Trends in der Kindergartenpädagogik,  die obligatorische Sexualerziehung bereits in der Grundschule.

Die Soziologin Gabriele Kuby hat sich aus Verantwortungsbewusstsein die verdienstvolle Mühe gemacht, die  Ziele dieser globalen Revolution einer gründlichen wissenschaftlichen Recherche zu unterziehen.

Es ist ihr gelungen, die Strategien dieser verhängnisvollen Ideologie zu entlarven, indem sie Ross und Reiter nennt. Sie entschleiert so einen Generalangriff auf wissenschaftliche Wahrheit, weil diese den Prämissen und Zielen der Revolte entgegensteht; denn Vernichtung der Menschlichkeit und der Individualität des Homo sapiens gehören zum Etappenplan.

Die Autorin deckt damit nicht etwa nur ein paar merkwürdige, scheinbar zeitgemäß gewordene Übertreibungen auf, wie vor allem Gender Mainstreaming häufig noch von harmlosen Bürgern eingeschätzt wird, sondern eine globale Strategie international agierender Netzwerke.

Dazu gehören UN, EU, große Stiftungen wie Rockefeller und Bill Gates und Nicht-Regierungs-Organisationen wie International Planned Parenthood Federation (IPPF) und die International Lesbian and Gay Association (ILGA), die mit Milliarden Dollar und Euro operieren, um eine neue Ethik durchzusetzen. Deren Kern ist die „Deregulierung der sexuellen Normen“.

Mit Erschrecken muss der Leser in dem detailliert recherchierten Buch erkennen, dass tatsächlich geschieht, was der Untertitel aussagt: “Die Zerstörung der Freiheit im Namen der Freiheit”.

Es ist in leicht eingängiger Sprache geschrieben und liest sich wie ein Kriminalroman, der aber leider keine Fiktion, sondern Realität ist.

Die Demaskierung eines neuen Totalitarismus in Kubys Werk geschieht in später Stunde, aber hoffentlich noch rechtzeitig genug, um Widerstand zu wecken gegen eine vielleicht bald irreversibel krankgemachte Gesellschaft.

Jedenfalls kann später, wenn die verkaufte, verarmte junge Generation beginnt, die Väter anzuklagen, sich niemand mehr damit herausreden, die Hintergründe dieses Feldzugs gegen die Familie und die Zukunftsfähigkeit der ganzen Gesellschaft seien  einst unbekannt gewesen.

Gabriele Kubys Buch sei deshalb jedem Mann und jeder Frau zur Pflichtlektüre empfohlen. Es sollte auf den Weihnachtstischen des Spätbürgertums in unserem Land liegen.   

Gabriele Kuby:
Die globale sexuelle Revolution –
Zerstörung der Freiheit im Namen der Freiheit
Hardcover, 456 S., 19,95 €.
ISBN 978-3-86357-032-3
Fe-Medienverlag, 88353 Kisslegg, Hauptstr. 22
Tel: 07563/92006 Fax: 07563/3381, www.fe-medien.de 

Junge Frau bietet abenteuerliche Verfolgungsjagd mit der Polizei nach Selbstmordankündigung

Eine 18-Jährige aus Schleswig-Holstein sorgte für eine Verfolgungsjagd mit der Polizei auf der Autobahn 7, nachdem sie zuvor Selbstmordabsichten geäußert hatte.

Eine niedersächsische Polizeistreife spürte die junge Frau am späten Freitagnachmittag auf der A7 auf, wie die Ordnungshüter mitteilten.

Als die Frau bemerkte, daß sie angehalten werden sollte, erhöhte sie ihre Geschwindigkeit erheblich, teilweise fuhr die 18-Jährige nach Polizeiangaben 200 Stundenkilometer.

Im weiteren Verlauf der Verfolgung touchierte die Frau in einem Baustellenbereich mehrere Leitplanken, ehe sie kurze Zeit später auf ein Fahrzeug auffuhr.

Bei dem Unfall wurde die 43-jährige Fahrerin des beteiligten Fahrzeugs leicht verletzt, während die 18-Jährige nach der Kollision aus ihrem PKW ausstieg und auf die Gegenfahrbahn rannte.

Die Polizei hatte den betreffenden Autobahn-Abschnitt zu diesem Zeitpunkt jedoch bereits voll gesperrt, so daß das Mädchen von den Beamten gefahrlos festgehalten werden konnte.

Warum sich die 18-Jährige das Leben nehmen wollte, ist zur Zeit unklar. Die junge Frau wurde in ein psychiatrisches Krankenhaus eingewiesen, teilte die Polizei weiter mit.

Quelle: dts-Nachrichtenagentur


Vatikan: Zweiter Prozeß zu “Vatileaks” beginnt heute

Computertechniker Sciarpelletti wegen Diebstahl vor Gericht


Im Vatikan beginnt am heutigen Montag, den 5. November,  der zweite Prozeß in der Affäre Vatileaks:

Claudio Sciarpelletti, der Computertechniker im päpstlichen Staatssekretariat, muß sich vor einem vatikanischen Gericht wegen Beihilfe zum Diebstahl verantworten.

Der Italiener wird beschuldigt, dem päpstlichen Kammerdiener Paolo Gabriele geholfen zu haben, vertrauliche Dokumente des Papstes zu entwenden. Ihm droht bis zu ein Jahr Haft.

Die vatikanische Gendarmerie hatte im Mai in Sciarpellettis Schreibtisch einen Briefumschlag mit der Aufschrift „P. Gabriele persönlich“ sichergestellt. Er enthielt Unterlagen und eine Schmähschrift gegen den Kommandanten der vatikanischen Gendarmerie, Domenico Giani, mit dem Titel „Napoleon im Vatikan“.

Gabriele war Anfang Oktober wegen schweren Diebstahls vom vatikanischen Gericht zu 18 Monaten Haft und zur Übernahme der Prozeßkosten von etwa 1000 Euro verurteilt worden. Der päpstliche Kammerdiener hatte in dem einwöchigen Prozess gestanden, vertrauliche Unterlagen des Papstes entwendet, kopiert und an einen italienischen Journalisten übergeben zu haben. Dieser veröffentlichte sie anschließend. Die Richter kamen zu dem Ergebnis, daß Gabriele als Einzeltäter gehandelt habe.

Als Zeugen im Prozeß gegen Sciarpelletti sind u.a. der Kommandant der vatikanischen Gendarmerie sowie der Major der Schweizergarde, William Kloter, geladen. Das vatikanische Gericht hatte dem Antrag der Verteidigung zugestimmt, Sciarpellettis Prozess vom Fall „Gabriele“ zu trennen. Die Ermittlungen hatten zuvor ergeben, daß die Unterlagen in dem am Arbeitsplatz Sciarpellettis gefundenen Briefumschlag nicht vertraulicher Natur gewesen seien.

Der Angestellte des vatikanischen Staatssekretariates hatte in ersten Vernehmungen widersprüchliche Aussagen über sein Verhältnis zu Gabriele gemacht. Zunächst sprach er von „Arbeitsbeziehungen“; später räumte er ein, auch privat in Kontakt mit Gabriele gestanden
zu haben.

Quelle (Text/Foto): Radio Vatikan


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