Kritik am Grundsatzprogramm der “Freien Wähler” zur Energiepolitik

Dipl.-Chem. Dr. Hans Penner, 76351 Linkenheim-Hochstetten

Offener Brief an Hubert Aiwanger, Vorsitzender der Freien Wähler

Sehr geehrter Herr Aiwanger,

die Freien Wähler sind für verantwortungsbewußte Bürger noch nicht wählbar. Das Grundsatzprogramm der Freien Wähler ist eine herbe Enttäuschung für alle Bürger, die auf eine wählbare Partei hoffen.

Sie machen den gleichen Fehler wie Frau Merkel und Herr Rösler und meinen, durch grüne Phrasen Wähler zu gewinnen. Ich zähle einige Fehler Ihres Parteiprogrammes auf:

1. Das Wetter kann man nicht schützen. Klima ist nämlich nichts anderes als das Durchschnittswetter von 30 Jahren.

2. Nach dem Ersten Hauptsatz der Thermodynamik kann Energie nicht erneuert werden.

3. “…für alle bezahlbare Versorgung durch erneuerbare Energien” ist unmöglich, weil man die Naturgesetze nicht umstoßen kann. Eine unwirtschaftliche Stromerzeugung bleibt unwirtschaftlich, auch wenn die Partei etwas anderes beschließt.

4. Wenn Sie durch den “Einsatz erneuerbarer Energien einen Großteil des gesamten Strombedarfs zu decken” beabsichtigen, befinden Sie sich auf dem Holzweg der Grünen, der zur Desindustrialisierung Deutschlands und damit zur Verarmung führt.

5. Wenn “Energieversorgung … für uns FREIEN WÄHLER zentrale Zukunftsaufgaben für unsere Gesellschaft” ist, müssen Sie sich für die Kernenergie einsetzen. Die katastrophale “Energiewende” der Bundeskanzlerin zeigt sehr deutlich, daß preisgünstiger Strom ohne Kernenergie nicht zu haben ist. Preisgünstiger Strom ist aber eine unabdingbare Voraussetzung für die Konkurrenzfähigkeit unserer Industrie.

6. Wenn Sie “am Atomausstieg festhalten“, sind Sie für verantwortungsbewußte Bürger nicht wählbar.

Es gibt noch mehr Fehler in Ihrem Programm. Wenn Sie Ihr Programm nicht neu durchdenken, kann man die Freien Wähler vergessen.

Kopien schicke ich auch an Verantwortliche der Freien Wähler. Ich will wissen, ob die Freien Wähler denken und dialogfähig sind.

Mit freundlichen Grüßen
Hans Penner


Erneut israelische Soldaten durch Terror-Sprengsatz verletzt

Drei Soldaten der israelischen Armee sind am heutigen Vormittag bei einem Routinekontrolle am Grenzzaun zum Gazastreifen verletzt worden, nachdem ein Sprengsatz in die Luft ging. 

Einer der Soldaten wurde per Hubschrauber in ein Krankenhaus geflogen, die anderen beiden Verletzten wurden vor Ort behandelt.


An der Grenze zum Gazastreifen (Foto: Archiv/IDF)

Vor etwa zwei Wochen war ein israelischer Offizier ebenfalls an der Grenze zum Gazastreifen schwer verletzt worden. Bisher wird davon ausgegangen, daß er von einem Sprengsatz verletzt wurde, den Terroristen hinterlegt hatten.

Quelle: Botschaft Israels in Berlin


Syrien: Christen flüchten aus Angst vor radikal-islamischen “Rebellen” aus der Stadt Deir-el-Zour

Christen verlassen in Panik die syrische Stadt Deir-el-Zour am Euphrat, nachdem islamistische “Rebellen” dort am Wochenende erstmals seit Ausbruch des Bürgerkriegs ein Ölfeld erobert haben und die Kirche zerbombt wurde. Das berichtet die in London ansässige Beobachtungsstelle für Menschenrechte.

Die neue Marienkirche in Deir-el-Zour sei bei einem Sprengstoffanschlag schwer beschädigt worden, bestätigte der syrisch-orthodoxe Erzbischof von Deir-el-Zour, Metropolit Mar Roham, gegenüber „Christian Solidarity International“ (CSI).

Christen würden in Syrien zunehmend Opfer des bewaffneten Konflikts, kommentiert CSI-Österreich-Generalsekretär Elmar Kuhn.

Bislang habe es sein Hilfsnetzwerk vermieden, in Syrien von einer dezidierten Christenverfolgung zu sprechen, mittlerweile eskaliere aber die Situation, so Kuhn, der das Land von Chaos und Zwangsislamisierung bedroht sieht.

Quellen: kipa/kap/Radio Vatikan


Die Betreuungsgeld-Entscheidung aus der Sicht einer Familienmutter

Von Almut Rosebrock

Kaum ist der Entschluss zur Zahlung eines Betreuungsgeldes für Eltern, die ihre ein- und zweijährigen Kinder bewusst NICHT  in eine Betreuungseinrichtung (Krippe / Kita) geben wollen, gefallen, gehen die herablassenden und pauschalen Verurteilungen und Kommentare weiter.

Welche Rolle spielen Mütter und Väter, die ihre Kinder aktiv und eigenverantwortlich erziehen, in unserer Gesellschaft?

Was ist es für eine Arbeit, ganz, ohne Pause, liebevoll und verlässlich  für seine kleinen – und genauso für die größer werdenden Kinder stetig  da zu sein und sie in ihrem Aufwachsen zu begleiten? (Meine Kinder sind 11 und 13 Jahre.)

Es ist der Politik, vielen Politikern, wie man aktuell sieht, NICHTS wert!

Selbstbestimmung, Wahlfreiheit der Eltern
–  geht es nach dem Willen von SPD, Grünen, der Wirtschaft, der FDP und auch einem Teil der CDU – nicht gewünscht!

Kinder in Krippe, Kita, Ganztag   –   späterRentenkassenfutter“, so hofft man.

Mütter an die Arbeitsplätze, auf dass die Steuereinnahmen fließen.

Wer fragt, was die kleinen Kinder brauchen???  Wer fragt, was Mütter brauchen – und geben können?

LIEBE führt zu Bindung. Bindung braucht Zeit. Familie braucht Zeit.

Nein, da tanzt man doch lieber um das Goldene Kalb / den Goldenen Euro! Dafür ist  keine Milliarde zu viel.

Wo ist die Menschlichkeit in unserem Land? Sie scheint verschüttet – unter Polemik und Hochnäsigkeit.
Wo bleibt Artikel 6 des Grundgesetzes, der die Familie unter besonderen Schutz stellt?
Wo bleiben Vernunft und Verstand in der Politik? Langfristiges Denken? 

Übrigens hätte man von mir aus das Betreuungsgeld mit Einkommensgrenze verabschieden sollen; denn bei höheren Einkommen haben Eltern real Wahlfreiheit, da ein zeitweiliges berufliches Pausieren der Mutter bzw. individuelle Kinderbetreuung finanziell abgefangen werden kann.

Ganz arm dran sind die “Hartz 4-Eltern” – die immer benachteiligt bzw. nicht berücksichtigt werden. Sie haben seit Jahren keine Kindergelderhöhung gehabt. Das Elterngeld wird ihnen als “Einkommen” angerechnet – und dann entfällt – nachträglich berechnet, eventuell sogar der Hartz 4- Anspruch.

Mit Kind beginnt die Armutsspirale! Keine guten Voraussetzungen für gelingendes Familienleben…

Gibt es ein positives Bild von Familie und Erziehung hier im Lande?

Anstatt die Kleinkinder von der Mutter wegzureißen hinein in die Krippe  –  eine Mutter muss dabei aktiv gegen ihren angeborenen Schutzinstinkt für ihren Nachwuchs  agieren, gegen ihren mütterlichen Instinkt handeln  –  könnte man die Babys zusammen mit ihren Müttern, gerade den benachteiligten, einladen und fördern, ihnen positive Wege zum Umgang mit ihrem Kleinen vermitteln.

Was zeigt das Fernsehen - das einzige Medium, das in benachteiligten Familien regelmäßig verfügbar ist? Könnte man evtl. darüber positiv zur Erziehungsfähigkeit von Eltern beitragen? Dann müssten allerdings einige der (viel zu vielen) Krimis und Gewaltfilme tagsüber wegfallen!

Dann dürfte in der Gesellschaft der Alkohol keinen so hohen Stellenwert mehr einnehmen – sondern ABSTINENZ bewusst als Alternative aufgezeigt werden.

Dann sollte auch über verantwortlich(er) gelebte Sexualität nachgedacht werden – damit nicht mehr so viele Teenager-Schwangerschaften entstehen – und daraufhin dann Abtreibungen “nötig” werden.

Warum wird nicht auch über Adoptionsfreigabe statt Abtreibung gesprochen? Dann kann das Kind leben, ein ungewollt kinderloses Paar wird glücklich – und die “demographische Katastrophe” wird etwas abgemildert!

Eltern, besonders Mütter, brauchen (wieder mehr) Achtung für ihr Tun!!!

Almut Rosebrock leitet das Aktionsbündnis “Gerne leben mit Kindern”: www.glmk.de

Almut Rosebrock
Rheinblick 1
53343 Wachtberg
Tel. 0228/340926


20 Jahre Gemeindehilfsbund: Ja zu Bibel und Bekenntnis – Nein zur Verweltlichung der Kirche

Seit 20 Jahren bietet der evangelikale Gemeindehilfsbund biblische Orientierung und seelsorgerlichen Beistand für Christen an, die unter dem Pluralismus in der evangelischen Kirche leiden.

Am 3. November feierte das Werk dieses Jubiläum mit rund 300 Mitgliedern, Freunden und Gästen am Ort der Gründung: in der Glaubenshalle des Geistlichen Rüstzentrums Krelingen (Walsrode).  

Foto: KOMM-MIT-Verlag

Dort hatte am 31. Oktober 1992 der Gründer des Rüstzentrums, Pastor Heinrich Kemner (1903-1993), die Organisation zusammen mit anderen Evangelikalen als „Gemeindenotbund“ ins Leben gerufen. Er begründete dies u.a. damit, dass die evangelischen Kirchen sich weithin von einer biblisch fundierten Ethik abgewandt hätten. So würden Abtreibung und Homosexualität nicht mehr Sünde genannt.

Der seit 1996 amtierende  Vorsitzende des Gemeindehilfsbundes, Pastor Joachim Cochlovius, sagte bei der Feier, die 20-jährige Arbeit und das kontinuierliche Wachstum des Bundes wären ohne das Vorbild und das Segensgebet Kemners nicht möglich gewesen.

Pfr. Cochlovius rief die Besucher auf, konsequent an der biblischen Botschaft und der Lehre der Apostel festzuhalten.

Kritik übte er an der Anpassung kirchlicher Spitzenrepräsentanten an den Zeitgeist. Als Beispiel nannte er den hessen-nassauischen Kirchenpräsidenten Volker Jung, der die Haltung des Apostels Paulus zur Homosexualität als „zeitbedingt und unangemessen“ bezeichnet habe.

Der Gemeindehilfsbund werde weiterhin angefochtenen Christen geistlich und seelsorgerlich zur Seite stehen und alle Bemühungen unterstützen, um eine bundesweite Bekenntnisversammlung vorzubereiten.

In einem Gottesdienst rief der 2. Vorsitzende des Gemeindehilfsbundes, Pastor Jens Motschmann, dazu auf, die Grundlagen reformatorischen Christseins zu bewahren. Der Glaube solle sich  allein auf Gottes Gnade, die Heilige Schrift und Christus gründen.

Pastor Rüß: Lage der evangelischen Kirche hat sich verschlimmert

Der Vorsitzende der Konferenz Bekennender Gemeinschaften in den evangelischen Kirchen Deutschlands, Pastor Ulrich Rüß, sagte in einem Grußwort, dass sich die Lage der evangelischen Kirche in den vergangenen 20 Jahren eher noch verschlimmert habe; sie habe sich noch stärker in den Sog der Selbstsäkularisierung hineinziehen lassen.

Den Festvortrag hielt der frühere Direktor bei der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt, Prof. Werner Gitt, zum Thema „Jesus, der Herr über Raum und Zeit“.

Der Gemeindehilfsbund hat nach eigenen Angaben rund 650 Mitglieder und Freunde. Als Geschäftsführer amtiert Prediger Johann Hesse.

Quelle: www.idea.de


Informationstag im Priesterseminar Regensburg am Samstag, den 24.11.2012

Immer im Herbst bietet das Priesterseminar zum Hl. Wolfgang in Regensburg für Interessenten einen Informationstag an. Er findet dieses Jahr am Samstag, dem 24. November 2012, statt.

Eingeladen sind Schüler, Studenten und Auszubildende (ab etwa 17 Jahren) oder auch junge Männer mit abgeschlossener Berufsausbildung, die Interesse am Priesterberuf haben.

Neben Informationen über die verschiedenen Aus­bildungswege zum Priester, über das Leben im Priesterseminar und das Studium der Theologie gibt es eine Führung durch das Seminar, die Möglich­keit zur Begegnung mit den Priesteramtskandidaten und zum gemeinsamen Gottesdienst und Mittagessen.

Der Informationstag im Priesterseminar beginnt um 9 Uhr und dauert bis ca. 15 Uhr. Außer der Anreise entstehen keine Kosten.

Anmeldungen bitte bis spätestens 21.November per Tel. 0941-29830, per eMail an info@priesterseminar-regensburg.de oder schriftlich an das Priesterseminar zum Hl. Wolfgang, 93047 Regensburg, Bismarckplatz 2.
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Bischöfliche Presse- und Medienabteilung
Niedermünstergasse 2 – 93047 Regensburg

Fon: 0941/597-1061         Fax: 0941/597-1063
Email: jschoetz.medien@bistum-regensburg.de


Nigeria: Islamischer Terrorismus gegen Christen breitet sich auf den Süden aus

Gewalttäter stürmen Kirche  von Prälat Obiora Ike und entweihen Altarsakrament

In den frühen Morgenstunden des vergangenen Sonntags haben Terroristen die katholische Kirche St. Leo in Enugu gestürmt. Hier wirkt der auch in Deutschland bekannte Prälat Prof. Dr. Obiora Ike als Pfarrer und Förderer des interreligiösen Dialogs.

Die Angriffe auf die Kirche begannen um zwei Uhr nachts mit der Zerstörung des gesamten Inventars wie Altar, Gefäße, Musikausstattung, Stühle,  Kanzel, Statuen, religiöse Bilder und die Mikrofonanlage der Kirche, wobei sogar das Allerheiligste Sakrament entweiht wurde.

Sicherheitskräfte, die um vier Uhr vor Ort ankamen, bestätigten, daß es sich um einen terroristischen Angriff gegen eine religiöse Stätte handelte. Die Schäden belaufen sich auf 10. Millionen Naira (50.000 Euro). 

Die Gläubigen, die die Sonntagsmesse besuchen wollten, konnten keinen Gottesdienst feiern, beteten aber draußen unter freiem Himmel. Von den 5000 Christen besuchen 90 Prozent die sonntägliche Meßfeier.

Prälat Ike ermutigte bei seiner Predigt die Gläubigen, standhaft im Glauben auszuharren, trotz aller Verfolgung, religiöser Intoleranz und Fanatismus. Er empfahl den Katholiken, den Angreifern zu vergeben und eine Woche für sie zu beten, zu fasten und zu opfern.

Der Bischof der Diözese, Dr. Callistus Onaga, rief die Christen dazu au auf, wachsam zu bleiben und den Glauben zu verteidigen.

Im Norden Nigerias sind durch radikal-islamische Gruppen bereits viele Kirchen zerstört und Christen ermordet worden.

Es ist das erste Mal, daß diese Art von Terrorismus auf den südlichen Teil Nigerias übergreift.

Quelle: ZENIT.org


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