Der Papst spricht aus Erfahrung: “Ich kenne diese Probleme, doch es ist schön, alt zu sein!”

Am heutigen Montag hat Papst Benedikt das römische Altenheim „Viva gli anziani“ (Hoch leben die Senioren) besucht.

Mit persönlichen Worten wandte sich der Papst nicht nur an die Bewohner des Altenheims, die vollzählig zum Besuch ihres Oberhirten erschienen waren, sondern an alle Senioren auf dem Erdenrund:   

„Ich komme zu euch als Bischof Roms, aber auch als älterer Mensch auf Besuch bei seinen Altersgenossen.

Ich kenne die Schwierigkeiten, Probleme und Beschränkungen, die das Alter mit sich bringt, sehr gut und ich weiß auch, dass diese Probleme für viele durch die Krise verstärkt worden sind.

Manchmal passiert es einem in einem gewissen Alter, dass man sich rückbesinnt und die Jugendzeit betrauert, als man noch über frische Energien verfügt und Projekte für die Zukunft machte.

Heute Morgen wende ich mich an alle älteren Menschen, und in dem Bewusstsein der Schwierigkeiten, die unser Alter mit sich bringt, möchte ich mit tiefer Überzeugung sagen: Es ist schön, alt zu sein!

In jedem Alter muss man sich die Anwesenheit und den Segen des HERRN bewusst machen, genauso wie die Reichtümer, die es bereit hält.“

In der Bibel, fuhr der Papst fort, werde die Langlebigkeit als Segen Gottes bezeichnet. Dieser Segen sei heutzutage weit verbreitet und müsse als eine Gabe angesehen werden, die es zu würdigen und wertzuschätzen gelte.

Die moderne Gesellschaft, die von dem Gedanken an Produktivität und Effizienz dominiert werde, führe allerdings häufig zu einer Ausgrenzung der schwächeren Glieder des Volkes:

„Ich denke, dass man mit größerem Einsatz dafür arbeiten muss, dass die Senioren in ihren eigenen Häusern bleiben können. Man muss hier bei den Familien und öffentlichen Einrichtungen beginnen. Die Lebensweisheit, die die Senioren in sich tragen, ist ein großer Schatz.

Die Qualität einer Gesellschaft, ich möchte fast sagen, einer Zivilisation, misst sich daran, wie die alten Menschen behandelt werden und welcher Platz ihnen im gemeinschaftlichen Leben zugestanden wird. Wer alten Menschen Platz macht, der bereitet einen Platz für das Leben!”


Kampagne gegen den Außenminister von Malta, Tonio Borg, anläßlich seiner Nominierung als EU-Kommissar

Homo-Lobby, Pro-Abtreibungs-Gruppen und ultralinke Kreise mißachten bürgerliche Grundrechte

Ein ungewöhnlich aggressives Kesseltreiben wird derzeit in Brüssel gegen den von Malta nominierten EU-Kommissar Dr. Tonio Borg inszeniert, um diesen katholischen Kandidaten der Christdemokraten bereits vor seiner Anhörung zu diffamieren und ins Abseits zu befördern  –  wir erinnern uns noch an die ähnlich gelagerte Causa Buttiglione.

Auch diesmal sind Homolobbys, Atheisten- und Abtreibungs-Organisationen führend an dem unfairen Jagdtreiben beteiligt.

Grundrechte und bürgerliche Freiheiten  –  wie z.B. das Grundrecht auf Glaubens-, Gewissens- und Meinungsfreiheit  –  gelten jedoch für alle Bürger, auch wenn sie Kandidaten für hohe Ämter der EU und zugleich überzeugte Christen sind.

Der folgende Vermerk der Förderation der katholischen Familienverbände stellt die Faktenlage zutreffend dar:

Warum bedarf es eines neuen EU-Kommissars?

Der Posten des maltesischen EU-Kommissars ist nach der Amtsenthebung von John Dalli, dem EU-Kommissar für Gesundheit und Verbraucherschutz, frei geworden. Daher muß die Regierung von Malta einen neuen Kandidaten vorschlagen.

Jeder EU-Mitgliedsstaat stellt einen EU-Kommissar. Die nationalen Regierungen suchen ihren Kandidaten nach eigenen Erwägungen aus. Der Präsident der EU-Kommission bestätigt die Nominierung.

Der zuständige Fachausschuß des Europäischen Parlaments organisiert eine öffentliche Anhörung (diese wird betr. Tonio Borg bereits morgen stattfinden), um die fachlichen Qualitäten des Kandidaten für seinen Zuständigkeitsbereich zu prüfen.

Nach Empfehlung des Parlaments ernennt der Rat der Europäischen Union den Kandidaten als Mitglied der EU-Kommission.

Malta hat seinen stellv. Ministerpräsidenten und Außenminister Dr. Tonio Borg als EU-Kommissar vorgeschlagen. Tonio Borg ist katholisch und Mitglied der Regierungspartei PN (Europäische Volkspartei, Christdemokraten).

Quelle: Föderation katholischer Familienverbände  –  Fortsetzung des Info-Artikels hier:
http://kultur-und-medien-online.blogspot.de/2012/11/rufmord-kampagne-gegen-den-von-malta.html


Ehrenpreis der DIG Aachen für den Münchner Historiker Michael Wolffsohn

Der deutschjüdische Professor Dr. Michael Wolffsohn (siehe Foto) ist am gestrigen Sonntag, den 11.11.2012, mit dem angesehenen Ehrenpreis der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Aachen für das Jahr 2012 ausgezeichnet worden.  

Der Politikwissenschaftler, Historiker und Publizist erhielt diese Würdigung auch für seine jahrzehntelangen Beiträge zur Verständigung zwischen Deutschland und Israel.  Hierfür setzt sich Dr. Wolffsohn auch in Vorträgen und politischen Talkshows unermüdlich ein. 

Er ist Autor zahlreicher Bücher, darunter “Keine Angst vor Deutschland”, “Wem gehört das Heilige Land, “Die Deutschland-Akte”.  Wolffsohns Sachbuch Israel erreichte sieben Auflagen.

Der Professor  – er lehrte bis Sommer 2012 über 30 Jahre lang an der Bundeswehr-Universität Neubiberg bei München  –  engagiert sich zugleich für den christlich-jüdischen Dialog.

Durch seine vielfach zeitgeist-kritischen Publikationen und Wortmeldungen hat sich der couragierte Historiker nicht selten den Unmut sowohl rechts- wie linksradikaler Kreise zugezogen.

In seiner Laudatio auf den Geschichtswissenschaftler erklärte der Gesandte der israelischen Botschaft, Emmanuel Nahshon:

„Die Entscheidung, den wichtigen Ehrenpreis der DIG Aachen an Michael Wolffsohn zu verleihen, spiegelt seine besondere Rolle und Position wider. Sie reflektiert ebenso seinen wesentlichen Beitrag zu fundamentalen Themen im Deutschland der Nachkriegszeit.“

Homepage des Historikers: http://www.wolffsohn.de/


Plädoyer für das Kindeswohl: Kritik an “Massenbabyhaltung” in Kitas und Krippen

Von Ulrich Bonse

Es besteht ein Unterschied in der Erziehung vier-jähriger (Kindergarten-)Kinder   –  oder bis  zu drei-jährigen Kindern; diese brauchen unbedingt eine feste Bezugsperson (in der Regel die eigene Mutter), sonst „fremdeln“ sie (als „Krippenkinder“ – mit noch dazu unregelmäßig wechselndem Personal);sie entwickeln sich nicht richtig, vor allem leidet die Ausbildung des „Urvertrauens“; auch die Entwicklung bestimmter Gehirnregionen, die später das Kind seelisch belastbar und gedächtnisstark sein lassen, lässt stark zu wünschen übrig. 

Foto: CDL, M. Löhr

Das weltbekannte PROGNOS-Institut hat errechnet, dass die Erziehung eines Krippenkinds pro Monat (Vollkosten) über 2000 Euro kostet   – errechnet für Schweizer Verhältnisse, die allerdings von den deutschen nicht wesentlich abweichen  (höheres Bruttogehalt, höheres Nettogehalt, allerdings auch höhere Mieten und Lebenshaltungskosten).

Gesetzt den Fall, man gibt monatlich den Müttern für ihr Kind 500 Euro (wendet vielleicht noch 100 Euro zusätzlich auf, um nicht erziehungswillige/-fähige Mütter sanft zu kontrollieren bzw. zu schulen, damit sie diesen Betrag nicht sachfremd ausgeben), dann würden  diese Mütter sicher erstens ihrer Erziehungsarbeit gründlich nachkommen können, zweitens sich 5-8 Stunden wöchentlich durch Arbeit an der alten Arbeitsstelle im Erwerbsberuf fit halten, drittens dem Staat enormes Geld sparen (2000 minus 500)!

Jedenfalls ist das Kindeswohl hierbei gewahrt  –  nicht aber bei „Massenbabyhaltung“ in einer Krippe, wo man mit einem Personalschlüssel von 1:7 oder 8 zu rechnen hat. Zwei Kinder schreien immer, bekommen wohl in der Regel einen Schnuller, damit sie ruhig sind. Wie wirkt das auf diese Kinder? Wo wird da eigentlich „erzogen“?

Ganz krass wird die Sache, wenn man sich vor Augen führt, dass weder eine Verkäuferin mit vielleicht 1300 Euro netto noch eine Sekretärin mit 1.900 Euro netto   –   aus der Familie in die Erwerbsarbeit gezogen  – den Betrag durch ihre Arbeit erwirtschaften kann, den  e i n  Kind pro Monat in der Krippe den Staat kostet!

Dabei behaupten doch Parteipolitiker und Wirtschaft, unbedingt diese Frauen zu brauchen!

Was für eine volkswirtschaftliche Verschwendung und eine seelische Beraubung bei den kleinen Kindern bahnt sich hier an!

Und eine Todsünde gegenüber der demografischen Situation, die schon schlimm genug ist, bedeutet das obendrein.

Meint irgendjemand, dieser Trend könne Frauen dazu anregen, in Zukunft wieder mehr Kinder pro Familie hervorzubringen?

Der Haushalt bleibt überwiegend doch an den Frauen hängen, weil sie nunmal Sinn für die feineren Standards haben  –  selbst wenn der Mann im Haushalt auch vermehrt gutwillig mitarbeitet.

Es gibt inzwischen „familienfreundliche“ Unternehmen, die den in die Familienphase abtauchenden Frauen bei Wiedererscheinen einen „gleichwertigen“  –  nicht den gleichen  –  Arbeitsplatz garantieren.


Jüdischer Zentralrat kritisiert SPD in puncto palästinensischer “Fatah”

Der Zentralrat der Juden ist empört über eine Erklärung der SPD zu einer strategischen Partnerschaft mit der palästinensischen Fatah.

“Die SPD macht sich gemein mit einer Terror-Organisation, die zu Hass und Hetze gegen Juden aufruft. Die Partei sollte sich schämen”, sagte Zentralratsvorsitzender Dieter Graumann der Bildzeitung. 

Die sozialdemokratische Stellungnahme zu gemeinsamen Werten mit der Fatah sei ein “Skandal”.

Anlaß ist der Besuch von Fatah-Vertretern bei SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles. Dabei habe die SPD eine offizielle Mitteilung über einen “strategischen Dialog zwischen SPD und Fatah” verfaßt und betont, die Beziehungen zwischen Fatah und SPD beruhten auf gemeinsamen Zielen und Werten.

Graumann forderte Konsequenzen der SPD-Spitze:

“Sigmar Gabriel und Peer Steinbrück müssen sich jetzt ganz schnell erklären, was das zu bedeuten hat und sich davon distanzieren. Ich hoffe, sie wissen überhaupt, mit was für einer Organisation sie es hier zu tun haben. So ist die SPD ganz sicher nicht regierungsfähig.”

Quelle: WELT-online


“Manche wollen gerne Heilige werden, aber ohne Mühe; sie wollen Gott spüren, flüchten aber vor dem Kreuz”

Der bekannte mystische Schriftsteller und Dominikanerpater Johannes Tauler (um 1300-1361) erklärte in seiner Predigt zum Christuswort „Wer nicht sein Kreuz trägt und mir nachfolgt, der kann nicht mein Jünger sein“, daß sich die Gläubigen nicht am Kreuz vorbeistehlen dürfen, wenn sie Gott wirklich dienen wollen. 

Seine klaren Worte sind hochaktuell, denn gerade in unserer gefühlsbetonten Zeit streben viele Menschen nach erhebenden religiösen Erfahrungen mit besonderen Erlebnissen oder  außergewöhnlichen “Geistesgaben” und Gefühlen, doch sie stehen nicht in der Nachfolge Christi, wenn sie ohne den Weg des Kreuzes zur Herrlichkeit gelangen möchten.

Lassen wir hier den Straßburger Geistlichen selbst zu Wort kommen:  

“Da Christus, unser Haupt, in den Himmel aufgefahren ist, liegt es nahe, daß seine Glieder ihrem HERRN auf dem Weg, den er so qualvoll gegangen ist, nachfolgen.

Denn „Christus musste all das erleiden, um so in seine Herrlichkeit zu gelangen“ (Lk 24,26).

Wir müssen unserm Haupt nachfolgen, ihm, der der Liebe so würdig ist und der uns das Banner vorausgetragen hat. Jeder nehme sein Kreuz auf sich und folge ihm nach; so werden wir dorthin gelangen, wo er ist.

Viele folgen, wie man leicht sehen kann, dieser Welt um lächerlicher Ehre willen. Dafür verzichten sie auf Komfort, auf Familie und Freunde; sie setzen sich den Gefahren des Krieges aus  –  und das nur um weltlicher Güter willen.

Mit gutem Recht also leisten wir völligen Verzicht, um das reine Gut zu erlangen, das Gott ist, und folgen unserm Haupt nach.(…)

Nicht selten trifft man auf Menschen, die Zeugen des Herrn sein wollen, und zwar im Frieden, also unter der Voraussetzung, dass alles nach ihren Wünschen abläuft. Sie wollen gerne Heilige werden, aber ohne Mühe, ohne Unannehmlichkeiten und Schwierigkeit, ohne dass es sie etwas kostet.

Sie wollen Gott kennenlernen, ihn genießen und spüren, aber es darf nichts Bitteres dabei im Spiel sein. Sobald man sich aber anstrengen muss, sobald sie mit Bitterkeit, Dunkelheit und Versuchungen zu tun haben, sobald sie Gott nicht mehr spüren und sich innerlich wie äußerlich verlassen fühlen, verflüchtigt sich ihre schöne Entschlossenheit.

Das sind keine wirklichen Zeugen, so wie wir sie für den Retter brauchen…

Könnten wir uns doch von solchen Bestrebungen lösen und jederzeit, auch mitten im Unglück, den Frieden suchen!  – Nur da entsteht der wahre Friede, ein Friede, der Bestand hat.”


UNO macht Bock zum Gärtner und die Sudan-Diktatur zur UNO-Ratsleitung

Die Organisation der Vereinten Nationen (UNO) hat den radikal-islamischen (Nord-)Sudan ausgewählt, um den UNO-Rat für Wirtschaft und Soziales zu leiten, der für Menschenrechtsorganisationen, Freiheit im Internet, Frauenrechte und ähnliches zuständig ist.

Sudans tyrannischer Präsident Omar Al-Bashir ist für den Völkermord an den christlichen Süd-Sudanesen verantwortlich.

Israel ist für den islamischen Diktator der “Feind Nr. 1″, auch weil der jüdische Staat eng mit dem Süd-Sudan zusammenarbeitet, der sich im vorigen Jahr als unabhängig deklarierte und damit die jahrzehntelange Unterdrückung durch das nordsudanesische Regime beendete.

UN-Watch fordert den UNO-Generalsekretär, die EU-Kommissarin Catherine Ashton, die UNO-Botschafterin der USA und andere auf, diese Wahl rückgängig machen zu lassen. 

Quellen: UN-Watch, Ynet


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