Übereinstimmende Studien-Ergebnisse: Sexuelle Treue ist in schwulen Beziehungen äußerst selten

Die Treue  –  dort ist sie ein leerer Wahn

Zur “Qualität” vieler homosexueller Kontakte gibt es aus schwuler Selbstdarstellung ein vielsagendes Beispiel aus Münster (Westfalen):

Die von den “Fachhochschwulen” (also einem durchaus bildungswilligen Spektrum) herausgebrachte Broschüre “Schwules Münster“, die von der städtischen “Arbeitsstelle Antidiskriminierung” gefördert wurde, enthält auf Seite 2 in fetten Lettern die Aufforderung: “Werde schwul!

Unter diesem Titel werden grafisch auffällig die Vorzüge des Schwulseins aufgelistet,  darunter “Partys”, “Lifestyle”, “Frisuren” und “bis zu 3500 Sexpartner”.

Weitere Beispiele und Ergebnisse diverser Studien;

Das Deutsche Ärzteblatt veröffentlichte in seiner Ausgabe Nr. 106/2009 unter dem Titel “Studie: Gefährdung der Jungen” einen fundierten Leserkommentar von Dr. med. Michael Schröter-Kunhardt aus Heidelberg, worin sich der Autor  -  er ist Facharzt für Psychiatrie  –  mit einer Reihe von Studien zu homosexuellen Beziehungen unter Männern befaßt.

Dabei gelangt er zu dem ernüchternden Ergebnis, daß Treue in fast allen schwulen “Partnerschaften” ein Fremdwort ist  – oder (um mit Friedrich Schiller zu sprechen): ein “leerer Wahn”.

Hier folgen seine gründlich belegten Ausführungen:

“Homosexuelle Partnerschaften sind zumeist promiskuid. Marcus fand schon 1988 heraus, dass weniger als fünf Prozent der befragten homosexuell lebenden Männer in ihren Beziehungen als monogam eingestuft werden konnten. Und keine einzige Beziehung blieb länger als 60 Monate monogam (Marcus, 1988).

Tatsächlich ist unter homosexuell lebenden Männern die Wahrscheinlichkeit lebenslanger Treue winzig (4,5 Prozent), bei Ehepaaren liegt sie zwischen 75 und 90 Prozent.

Die Zahlen zeigen, dass selbst „verbindliche“ homosexuelle Beziehungen eine grundlegende Unfähigkeit zu sexueller Treue und derjenigen Verbindlichkeit haben, die zum Selbstverständnis der Ehe dazugehört.

Eine neue Studie aus Amsterdam (Mai 2003) belegt, dass Partnerschaften zwischen homosexuell lebenden Männern im Durchschnitt nicht länger als 1,5 Jahre halten. Innerhalb dieser angeblich monogamen Partnerschaften, so die Studie, hat in diesen 1,5 Jahren jeder Partner durchschnittlich noch zwölf andere Sexualpartner (acht Sexualpartner im Jahr).

David P. McWhirter und Andrew M. Mattison berichten in ihrer Studie „The Male Couple“ (dt. „Das Männerpaar“) über 156 Männerpaare, die in homosexuellen Beziehungen leben. Nur sieben dieser Paare hatten eine sexuell exklusive Beziehung  – und diese sieben Paare lebten alle erst weniger als fünf Jahre zusammen .

In regelmäßigen Abständen erhebt der Berliner Forscher Michael Bochow im Auftrag der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung wissenschaftliche Daten über homosexuelle Lebensformen. In seiner Studie aus dem Jahr 2003 kommt er zu folgenden Ergebnissen:

Jeder zweite Teilnehmer hatte zum Zeitpunkt der Befragung einen Partner, wovon wiederum fast jeder zweite noch zusätzliche Sexualpartner außerhalb der Beziehung hatte.”

Quelle: http://www.aerzteblatt.de/archiv/66998/Studie-Gefaehrdung-der-Jungen?src=search

Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerks in Münster


CSU-Familienpolitikerin: “Die besten Experten sind die Eltern!”

Vollständige Dokumentation der Rede von Dorothee Bär zum Betreuungsgeld am 9.11.2012 im Deutschen Bundestag 

Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Meine sehr geehrten Damen und Herren!

DOROTHEE BÄR (Foto: CSU)

Ich freue mich sehr, dass wir heute abschließend  –  da bin ich mir sicher  –  über dieses Thema hier im Plenum des Deutschen Bundestages diskutieren.

(Zuruf von der SPD: Warten Sie einmal ab!)

Ich setze auf die Vernunft aller Anwesenden.

(Beifall bei der CDU/CSU sowie bei Abgeordneten der FDP – Jürgen Trittin [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]: Wenn bei Ihnen nach Gewissen abgestimmt werden dürfte, wäre das vorbei!)

Es gibt ja kaum ein Thema, über das so intensiv und leidenschaftlich diskutiert wurde, nicht nur über Wochen und Monate, sondern sogar über Jahre. Für und Wider wurden auf allen Seiten wirklich sehr abgewägt, nicht nur zwischen den verschiedenen Parteien, sondern beispielsweise auch sehr stark in unseren beiden Parteien. Daher freue ich mich, dass am vergangenen Sonntag der Weg für die Wahlfreiheit in unserem Land frei gemacht wurde.

(Beifall bei der CDU/CSU sowie bei Abgeordneten der FDP – Claudia Roth [Augsburg] [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]: Wahlfreiheit? Vor allen Dingen Wahlfreiheit!)

 – Frau Roth, ich weiß nicht, was Sie gegen Wahlfreiheit haben.

(Claudia Roth [Augsburg] [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]: Ich habe nichts gegen Wahlfreiheit! In Bayern gibt es die nur nicht!)

Foto: M. von Gersdorff

 Ich erkläre Ihnen noch einmal, wie wir uns das vorstellen; denn wir haben unseren ohnehin guten Gesetzentwurf im parlamentarischen Verfahren noch einmal verbessert. Wir haben jetzt zum Beispiel klargestellt, dass der Besuch von Eltern-Kind-Gruppen, von PEKiP-Gruppen usw. nicht zum Ausschluss vom Bezug des Betreuungsgeldes führt.

Wir haben unsere Härtefallklausel noch etwas verbessert. Wenn es zum Beispiel bei Krankheit, bei Tod oder bei Schwerbehinderung der Eltern nicht möglich ist, die Kinder selbst zu betreuen, führen bis zu 20 Wochenstunden öffentlich geförderte Betreuung im Durchschnitt des Monats nicht zum Ausschluss vom Bezug des Betreuungsgeldes.

Wir sprechen in diesem Zusammenhang auch über das Betreuungsgeldergänzungsgesetz. Dieses Gesetz bringt Alternativen zu einer Barauszahlung. Das ist ein wichtiger Schritt, der es Ihnen eigentlich leichter machen müsste, zuzustimmen. Das Betreuungsgeld sollte eigentlich mit einer ganz breiten Mehrheit des ganzen Hauses verabschiedet werden können.

(Beifall bei Abgeordneten der CDU/CSU und der FDP – Lachen bei Abgeordneten der SPD)

Wenn sich die Eltern dafür entscheiden, das Betreuungsgeld in eine zusätzliche private Altersvorsorge zu stecken oder es zum Bildungssparen zu verwenden, erhalten sie einen zusätzlichen Bonus von 15 Euro. Nun kann auch ein Bildungskonto eingerichtet werden. Das ist ein Punkt, wo ich sage: Da müssten Sie springen können.

(Widerspruch bei Abgeordneten der SPD und des BÜNDNISSES 90/DIE GRÜNEN – Claudia Roth [Augsburg] [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]: Aber nicht in den Abgrund! – Jürgen Trittin [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]: Ihnen an den Hals vielleicht!)

– Herr Trittin, Frau Roth, nicht diejenigen, die am lautesten schreien, werden am Ende recht behalten.

(Claudia Roth [Augsburg] [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]: Das werden wir sehen, Frau Bär!)

Warum wird über dieses Thema eigentlich so wahnsinnig emotional diskutiert?

(Katrin Göring-Eckardt [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]: Weil die Einführung eines Betreuungsgeldes so falsch ist!)

Warum wird über Familienpolitik so emotional diskutiert? Weil – das habe ich im Vorgespräch mit meiner Kollegin Deligöz leider Gottes wieder feststellen müssen – oft gemeint wird, dass überhaupt nur auf der Grundlage des eigenen Modells diskutiert werden könne. Das finde ich nicht redlich. Wir müssen doch für die gesamte Bevölkerung sprechen.

(Beifall bei Abgeordneten der CDU/CSU und der FDP – Beifall bei Abgeordneten der SPD und des BÜNDNISSES 90/DIE GRÜNEN)

Wir können doch nicht nur diejenigen im Blick haben, die berufstätig sind. Wir müssen auch an die denken, die ihre Erwerbsbiografie zugunsten ihrer Kinder zeitweise unterbrechen wollen. Wenn jemand ein anderes Lebensmodell vorzieht, muss ihm das doch unbenommen sein.

Sagen Sie doch nicht immer, dass das Betreuungsgeld den Müttern schade.

(Jürgen Trittin [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]: Den Kindern auch!)

Warum wird gerade von Ihrer Seite aus so wenig über die Väter in diesem Lande gesprochen? Mir ist es wichtig, dass es in dieser Diskussion auch um die Väter geht, dass die Väter auch Verantwortung übernehmen. 

Foto: M. Löhr, CDL

(Beifall bei der CDU/CSU und der FDP)

Man sieht an dem Streit über das Betreuungsgeld ganz deutlich, dass es bei weitem nicht nur darum geht, ob der Staat – neben den Mitteln, die er für den Ausbau und den Betrieb von Kinderkrippen und Kindertagespflege bereitstellt – auch diejenigen, die eine andere Betreuungsmöglichkeit wählen, die ihre Kinder selbst betreuen oder die Betreuung privat organisieren, finanziell unterstützen soll.

An dieser Stelle möchte ich auch einmal an die Großeltern erinnern, die in diesem Land einen wertvollen Beitrag zur Kinderbetreuung leisten. Ein herzliches Dankeschön dafür! Warum haben wir denn mit der letzten Regierung Mehrgenerationenhäuser eingeführt? Doch wohl nicht, weil Mehrgenerationenhäuser schlecht für Kinder oder für Ältere wären.

(Thomas Oppermann [SPD]: Sehr defensiv!)

Ganz im Gegenteil: weil von Mehrgenerationenhäusern alle Generationen profitieren.

(Beifall bei der CDU/CSU sowie bei Abgeordneten der FDP)

Wenn es Ihnen nicht vorrangig um Geld geht,

(Claudia Roth [Augsburg] [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]: Genau!)

worum dann? Wollen Sie wieder die Lufthoheit über die Kinderbetten erringen?

(Widerspruch bei der SPD und dem BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)

– Ich weiß, dass die Wahrheit wehtut. – Warum wird so erbittert über verschiedene Familienmodelle gestritten? Ich finde es erschreckend, dass Sie wollen, dass sich der Staat so wahnsinnig in die Familien einmischen kann.

(Sigmar Gabriel [SPD]: Sie mischen sich doch jetzt ein!)

Warum vertrauen Sie den Eltern in unserem Land so wenig?

(Beifall bei der CDU/CSU sowie bei Abgeordneten der FDP)

Mich stört massiv, dass alle Kinder über einen Kamm geschoren werden sollen. Für das eine Kind ist es vielleicht kein Problem, wenn es mit zwölf oder 18 Monaten für einige Stunden in eine Krippe kommt. Ein anderes Kind, das schon drei Jahre alt ist, kann sich damit schwertun. Kinder sind eben unterschiedlich. Es gibt nicht die beste Betreuungsmöglichkeit an sich. Sie glauben pauschal, eine institutionelle Förderung sei einer privaten Förderung der Kinder vorzuziehen. Das sehen wir nicht so.

Sie verweisen auf die Meinung einiger Verfassungsrechtler. Wir können Ihnen Verfassungsrechtler nennen, die anderer Meinung sind. Sie führen die Aussagen einiger Verbandsvertreter an. Wir können andere anführen. Sie kommen mit der Einschätzung von Psychologen. Wir können auf andere Psychologen verweisen. Ob Befürworter oder Gegner, jeder kann Experten aufbieten, die seiner Meinung sind. Das ist ein Pattspiel.

(Claudia Roth [Augsburg] [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]: Wir haben die Mehrheit in der Bevölkerung auf unserer Seite, Sie nicht!)

Ich bin der Meinung, dass andere Experten maßgeblich sind: Das sind die Eltern.

(Beifall bei der CDU/CSU und der FDP)

Wir bekommen Schreiben, in denen sich Eltern bei uns dafür bedanken, dass wir uns für sie einsetzen. Ich darf, Herr Präsident, aus der FAZ vom Mittwoch zitieren:

Die Mehrheit der Familien mit kleinen Kindern profitiert von der Hartnäckigkeit der CSU.

(Beifall bei Abgeordneten der CDU/CSU – Lachen bei der SPD und dem BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)

Das ist wahr, und wir können stolz darauf sein, dass wir uns an dieser Stelle nicht haben beirren lassen.

Ich finde es ja positiv, dass so leidenschaftlich diskutiert wird. Ich finde es auch positiv, dass Herr Steinbrück heute sagt: Mir ist das Thema so wichtig, da gehe ich als Familienpolitiker der SPD in die Bütt. – Ganz hervorragend, dass Sie sich auch dieser intensiven Diskussion anschließen!

(Heiterkeit und Beifall bei Abgeordneten der CDU/CSU und der FDP)

Ich freue mich auch, Ihnen einmal bei einer Rede zuhören zu dürfen.

(Heiterkeit und Beifall bei Abgeordneten der CDU/CSU)

Wir haben hier einen ganz großen Erfolg, den wir heute hoffentlich feiern können.

Damit Sie das klar wissen und weil ich auch nicht möchte, dass die verschiedenen Modelle gegeneinander ausgespielt werden, möchte ich deutlich sagen: Wir, die wir für das Betreuungsgeld sind, sind selbstverständlich auch für den Ausbau der Krippen in diesem Lande.

(Beifall bei Abgeordneten der CDU/CSU und der FDP – Lachen beim BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN – Zurufe: Oh!)

– Ja, selbstverständlich, und da darf nicht nur ein kleines „Oh“ zugerufen werden. Wir als Bund – unsere Regierung – haben nämlich gesagt: Uns ist das Thema so wichtig, dass wir uns bei den Ländern und Kommunen einmischen. Wir stellen Geld zur Verfügung, obwohl wir nicht zuständig sind.

(Jürgen Trittin [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]: Und die Geschenke bringt der Weihnachtsmann! – Gegenruf des Abg. Volker Kauder [CDU/CSU]: Nein, der Schäuble!)

Es fällt einem Finanzminister ja auch nicht ganz leicht, zu sagen: Ich gebe den Ländern und Kommunen das Geld, weil uns diese Betreuung wichtig ist.

(Jürgen Trittin [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]: Nein, er musste ja nach Mexiko fahren! Er ist ja nach Mexiko geschickt worden! Hossa! Hol das Geld raus!)

Wir sind also selbstverständlich dafür.

Wir haben auch den Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz eingeführt.

(Beifall bei Abgeordneten der CDU/CSU)

Das ist doch ein ganz wunderbares Gesamtpaket! Auf der einen Seite sagen wir: Wir bauen neue Krippen, und wir bauen die vorhandenen aus. Außerdem geben wir den Ländern ständig mehr Geld. – Das sind ja keine Peanuts. Wir reden hier über knapp 5 Milliarden Euro, die wir den Ländern zur Verfügung stellen. Auf der anderen Seite tun wir natürlich auch etwas in Bezug auf die laufenden Kosten und für den Rechtsanspruch. Hier bin ich unserer Familienministerin dankbar, dass sie immer wieder gesagt hat: Am Rechtsanspruch wird nicht gerüttelt. – Nein, das wird es natürlich nicht.

(Beifall bei Abgeordneten der CDU/CSU und der FDP – Lachen des Abg. Jürgen Trittin [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN])

– Herr Trittin, ich weiß, warum Sie hysterisch lachen.

(Jürgen Trittin [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]: Ich kann gar nicht hysterisch lachen!)

Die Ersten, die gegen einen Rechtsanspruch geschrien haben, waren Ihr Kollege Herr Palmer und der Herr Ude von der SPD, weil sie als Kommunalpolitiker es eben nicht als so wichtig ansehen bzw. sagen: Das können wir den Kommunen nicht antun.

(Zurufe von Abgeordneten der SPD und des BÜNDNISSES 90/DIE GRÜNEN)

Es ist kein Geheimnis – auch für einen Herrn Ude in Bayern nicht –, dass nach dem 31. Juli 2013 der 1. August 2013 kommt. Also muss er auch wissen, dass er bis dahin für München seine Hausaufgaben zu machen hat. Im Rest Bayerns funktioniert das übrigens gut.

(Beifall bei Abgeordneten der CDU/CSU und der FDP – Claudia Roth [Augsburg] [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]: Das ist ja wohl die größte Fehlbehauptung!)

Schauen Sie sich die neueste DJI-Studie an. Es ist doch spannend, zu sehen, dass es den geringsten Fehlbedarf an Betreuungsplätzen in Bayern gibt. Bis zum 1. August 2013 werden wir sogar 40 Prozent geschaffen haben.

(Claudia Roth [Augsburg] [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]: 40 Prozent, ja!)

Nordrhein-Westfalen steht sehr schlecht da; das ist auch spannend. Noch spannender ist es aber bei Ihrer Familienpolitikerin aus Mecklenburg-Vorpommern, die sie bis heute dauernd wie eine Monstranz vor sich hertragen. Mecklenburg-Vorpommern steht von allen ostdeutschen Bundesländern am schlechtesten da. Auch hier müssen Sie sich also einmal an die eigene Nase fassen. Die Ministerin vor Ort bekommt das nicht auf den Weg.

Wir müssen jetzt nicht mit weiteren tausend Zahlen um uns schmeißen. Die Argumente wurden sieben Jahre lang ausgetauscht. Ich möchte Ihnen aber trotzdem noch sagen, warum das heute für mich ein wichtiges Anliegen ist:

Ich möchte nicht in einem Land leben, in dem wir als Politiker sowie die Arbeitgeberverbände, die Wissenschaftler oder auch die Verfassungsrechtler alleine darüber entscheiden dürfen, was gut für die Kinder in unserem Land ist.

(Beifall bei Abgeordneten der CDU/CSU und der FDP)

Ich will auch nicht in einem Land leben, in dem Eltern Angst haben, Kinder in die Welt zu setzen, weil sie befürchten, dass man ihnen nichts zutraut, weil Elternführerscheine gemacht werden müssen und der Staat die Erziehung übernehmen möchte.

(Beifall bei Abgeordneten der CDU/CSU und der FDP)

Wir wollen den Eltern Mut machen. Sie müssen sich nicht dafür rechtfertigen, welches Modell für sie richtig oder falsch ist. Das richtige Modell ist immer das – das ist der Idealfall –, dass sich Vater und Mutter einig sind. Das ist dann auch das Beste für die Kinder.

Stimmen Sie heute also bitte pro Mündigkeit und pro Wahlfreiheit, also pro Betreuungsgeld.

Vielen Dank.

(Beifall bei Abgeordneten der CDU/CSU und der FDP)

Video zur Rede
(http://dbtg.tv/fvid/2003464)


Regensburg: Filmvorführung über die hl. Anna Schäffer am 25. November 2012

Am 21. Oktober 2012 hat Papst Benedikt die selige Anna Schäffer aus Mindelstetten heiliggesprochen. Rund 2000 Gläubige aus der Diözese Regensburg waren nach Rom gepilgert, um dieses Jahrtausendereignis live mitzuerleben.

Jetzt gibt es einen eindrucksvollen, ansprechend gestalteten Film, der die schönsten Momente der Heiligsprechungsfeier und die Eindrücke der Pilger wie auch der Bistumsleitung widerspiegelt.

Gleichzeitig beleuchtet der rund einstündige Film das Leben, den Leidensweg und das heilvolle Wirken von Anna Schäffer.

In beeindruckenden Bildern und spielerischen Szenen nehmen die Redakteure den Zuschauer an die Hand und führen ihn von der Kindheit des  –  aus einfachen Verhältnissen stammenden –  Mädels bis hin zu ihrem Totenbett.

Dabei wird die große Ausstrahlungskraft der Heiligen deutlich, die sie schon als junge Frau auf tausende von Gläubigen ausübte.

Gleichzeitig kommen zahlreiche Menschen aus dem Umfeld der Heiligen zu Wort. Der Film ist eine Produktion der Katholischen Fernsehredaktion im Bistum Regensburg.

Erstmals wird der vollständige Film am Sonntag, 25. November 2012 um 15 Uhr im Antoniushaus (Mühlweg 13) in Regensburg gezeigt.

Die Veranstaltung initiiert die Aktionsgemeinschaft katholischer Laien und Priester im Bistum Regensburg. Der Eintritt ist kostenlos.

Nach der Filmvorführung besteht die Gelegenheit zum Gespräch mit der Filmemacherin Silke Jäger (siehe Foto) und Prälat Josef Grabmeier von der Aktionsgemeinschaft.

Die Veranstaltung wird von Jakob Schötz, einem Mitarbeiter der bischöflichen Pressestelle, moderiert.

Bereits um 14 Uhr gibt es die Möglichkeit zum Rosenkranzgebet in der benachbarten Kirche St. Anton.

Quelle (Text/Foto):
Bischöfliche Presse- und Medienabteilung
Niedermünstergasse 2  –   93047 Regensburg
Fon: 0941/597-1061         Fax: 0941/597-1063
Mail: jschoetz.medien@bistum-regensburg.de

Lukasschule: Gibt es bald einen Anti-Homophobie-Eid für evang. Lehrer ?

Mathias von Gersdorff  

Die unfaire Hetzkampagne gegen die Lukasschule in München wurde von der Süddeutschen Zeitung am 19. Oktober 2012 losgetreten mit dem Vorwurf, die Schule sei biblizistisch und insgesamt zu fromm. Bildungsplan-Demo-1.2.1448b

Es handelte sich also um den klassischen Vorwurf des christlichen “Fundamentalismus”, um die weitverbreitete “Fundi-Keule”, die besonders oft gegen Evangelikale  – also theologisch konservative Protestanten  – angewandt wird.

Doch inzwischen fokussiert sich die Auseinandersetzung immer mehr um die Einstellung des Rektors des Lukas-Gymnasiums zur Homosexualität: 

Jörg Birnbacher sei „homophob“, weil er sich vor Jahren gegen Attacken von Homosexuellengruppen auf den evangelikalen Kongreß „Christival“ ausgesprochen habe.

Zudem habe er die „Marburger Erklärung: Für Freiheit und Selbstbestimmung – gegen totalitäre Bestrebungen der Lesben- und Schwulenverbände“ unterzeichnet.

Dabei ging es jeweils um das Angebot von Therapien für Personen, die ihre homosexuelle Lebensweise ändern wollten. Die Empörung der Homo-Lobby über diese Angebote  –  zudem auf evangelikalen Großveranstaltungen präsentiert  –  war gigantisch. Manche drohten, diese Events zu verhindern. Schließlich konnten sie nur unter massiven Polizeischutz stattfinden.

Das Landeskirchenamt der EKD in Bayern untersucht nun, ob Rektor Birnbacher “homophob” sei.

Der Vorwurf einer angeblichen “Homophobie” ist innerhalb des Protestantismus eine heikle Sache und kann schnell zum Verlust das Arbeitsplatzes führen:

So hat der sächsische Landesbischof Jochen Bohl seinen Chef-Evangelisten, den in protestantischen Kreisen sehr bekannten Religionspädagogen Lutz Scheufler gefeuert. Der Jugendevangelist hatte massiv gegen das Zusammenleben homosexueller Pastoren-“Partner” in Pfarrhäusern protestiert und dabei oft die Bibel zitiert.

Das Thema Homo-Paare im Pfarrhäusern hat viele Protestanten bewegt, deutlich zu protestieren. Die Diskussion eskalierte derart, dass eine (erneute) Spaltung zu befürchten war.

Nun soll möglicherweise eine „Säuberungsaktion“ stattfinden: Wer sich irgendwie der neuzeitlichen Todsünde der “Homophobie” schuldig gemacht hat, wird rausgeschmissen.

Diese perfide Einschüchterungstaktik wird nicht ganz ohne Folgen bleiben: Aus Furcht werden viele von nun an stillhalten bzw. eine Art “Selbstzensur” betreiben.

Dabei ist „Homophobie“ ein Begriff, der argumentativen Manipulationen Tür und Tor öffnet. Die eigentliche Bedeutung des Wortes ist „irrationale, zwanghafte Angst vor Homosexualität und Homosexuellen“, eine psychologisch gestörte Angst, eine “Phobie” eben.

Doch heutzutage versuchen linksgerichtete Medien und Politiker, jeden als „homophob“ abzustempeln, der sich gegen die absurden Forderungen der politisch organisierten Homosexuellenverbände ausspricht.

Auf diese Weise wird seitens der EKD eine wahre „Stasi im Kopf“ hergestellt. Jeder soll selber sein “Gewissen”  –  jenseits von Gott und Bibel, aber diesseits des Zeitgeistes  –  prüfen, ob in ihm nicht „homophobe“ Tendenzen schlummern. Jedenfalls soll er auf keinen Fall der Homo-Lobby widersprechen, egal wie absurd deren Aussagen sind.

Diese Angelegenheit ist ein unglaublicher Kniefall vor dem antichristlichen Zeitgeist, der die göttliche Schöpfungsordnung bekämpft. 

Es ist zu hoffen, dass Menschen mit Bekennermut dies erkennen und den gebotenen Widerstand leisten. Andernfalls landet Deutschland bald in einer Psycho-Diktatur.

Mathias von Gersdorff ist katholischer Publizist, Buchautor und Leiter der Frankfurter Aktion “Kinder in Gefahr”


Deutschland und Israel: Große Konferenz der “in Freundschaft verbundenen Städte”

Israelischer Staatspräsident betont die Bedeutung beiderseitiger menschlicher Kontakte

Am Sonntag, den 11. November 2012, wurde in Jerusalem die erste bilaterale deutsch-israelische Konferenz der Partnerstädte mit dem Titel „In Freundschaft verbundene Städte“ eröffnet.

400 Teilnehmer aus Deutschland und Israel folgten bei der Eröffnung einigen hochkarätigen Sprechern, allen voran der israelische Präsident Shimon Peres (siehe Foto: Mitte).

Peres betonte in seiner Rede, wie wichtig die menschlichen Verbindungen in den bilateralen Beziehungen sind: “Die offiziellen Beziehungen zwischen Deutschland und Israel basieren auf Ihren guten Beziehungen und Freundschaften”, wandte er sich an die Anwesenden. “Unsere gemeinsame Vergangenheit dürfen wir nicht vergessen, aber sie hilft uns heute auch im Kampf gegen Intoleranz und Rassismus.”

Shlomo Bohbot, Bürgermeister von Ma´alot Tarshiha und Vorsitzender des Israelischen Städtetages ULAI, nahm den Faden des Präsidenten auf und betonte in seinem Grußwort, dass “in diesem Saal bei dieser außergewöhnlichen Konferenz Juden, Christen, Muslime und Drusen vereint sind.”  – Sie alle würde die deutsch-israelische Freundschaft zusammenbringen.


Bürgermeister Shlomo Bohbot, Präsident Peres und der
Jerusalemer Bürgermeister Nir Barkat  (Foto: Yankale Klein)

Einen emotionalen Moment brachte die Konferenz-Eröffnung, als der deutsche Botschafter in Israel, Andreas Michaelis, dem Bürgermeister von Haifa, Yona Yahav, den Großen Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland und die zugehörige Urkunde persönlich übergab.

Sehen Sie dazu den Beitrag unter http://bit.ly/YahavBlog  –  Yahav ist der erste Israeli, der mit dem Großen Verdienstorden Deutschlands ausgezeichnet wurde. Er erhielt die Auszeichnung für seinen Einsatz zugunsten der deutsch-israelischen Verständigung.


Botschafter Michaelis und Bürgermeister Yahav   (Foto: Yankale Klein)

Außerdem verlas Michaelis ein Grußwort von Bundespräsident Joachim Gauck, der ebenfalls betonte, dass sich die “Freundschaft zwischen unseren beiden Ländern in den alltäglichen Begegnungen zwischen den Menschen gründet. Ohne Ihren Einsatz wären unsere Länder heute um vieles ärmer an Erfahrung.”

Zu den Teilnehmern der Konferenz gehören deutsche und israelische Bürgermeister, Mitarbeiter der Kommunen und Städtepartnerschafts-Vereinen sowie Ehrenamtliche, die sich den deutsch-israelischen Beziehungen verschrieben haben.

Dem Auftakt der Konferenz folgten heute verschiedene Diskussionsrunden, die sich verschiedenen kommunalen Themen und erausforderungen widmeten. 

Quelle (Text/Fotos): Botschaft des Staates Israel in Berlin


Der hl. Apostel Paulus an seinen Mitarbeiter Titus: “Verkünde, was der gesunden Lehre entspricht”

Aus der amtlichen liturgischen Lesung von heute:

Brief des Apostels Paulus an Titus 2,1-8.11-14:

Du aber verkünde, was der gesunden Lehre entspricht:   
Die älteren Männer sollen nüchtern sein, achtbar, besonnen, stark im Glauben, in der Liebe, in der Ausdauer.
Ebenso seien die älteren Frauen würdevoll in ihrem Verhalten, nicht verleumderisch und nicht trunksüchtig; sie müssen fähig sein, das Gute zu lehren, damit sie die jungen Frauen dazu anhalten können, ihre Männer und Kinder zu lieben,
besonnen zu sein, ehrbar, häuslich, gütig und ihren Männern gehorsam, damit das Wort Gottes nicht in Verruf kommt.
Ebenso ermahne die jüngeren Männer, in allen Dingen besonnen zu sein.
Gib selbst ein Beispiel durch gute Werke. Lehre die Wahrheit unverfälscht und mit Würde,
mit gesunden, unanfechtbaren Worten; so wird der Gegner beschämt und kann nichts Schlechtes über uns sagen.
Denn die Gnade Gottes ist erschienen, um alle Menschen zu retten.
Sie erzieht uns dazu, uns von der Gottlosigkeit und den irdischen Begierden loszusagen und besonnen, gerecht und fromm in dieser Welt zu leben,
während wir auf die selige Erfüllung unserer Hoffnung warten: auf das Erscheinen der Herrlichkeit unseres großen Gottes und Retters Christus Jesus.
Er hat sich für uns hingegeben, um uns von aller Schuld zu erlösen und sich ein reines Volk zu schaffen, das ihm als sein besonderes Eigentum gehört und voll Eifer danach strebt, das Gute zu tun.

Foto: Dr. Bernd F. Pelz


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