Kontroverse um Hubertusmessen – Tierschützer kritisieren kirchliches Jägerbrauchtum

Zum überlieferten Brauchtum im Jahreskreis  –  meist Anfang November  –   gehören vielerorts auch die Hubertusmessen und Hubertusfeiern, womit die Jäger zunächst an ihren Schutzpatron, den heiligen Hubertus von Lüttich erinnern.

Von dem jungen Edelmann erzählt eine Legende, daß er einst einen großen Hirsch sah, der mitten in seinem Geweih ein Kreuz trug. So wurde seine ausschweifende Jägerleidenschaft gezügelt und er erkannte in den Tieren seine Mitgeschöpfe, die zu respektieren waren.

Diese Achtung vor der Schöpfung Gottes gehört als sogenannte “Waidgerechtigkeit” zu den Prinzipien der Jägerschaft.

Manchmal werden bei diesen traditionsreichen Gottesdiensten, zu denen oft Jagdhornbläser dazugehören, auch Tiere gesegnet, meist die Hunde der Jäger.

Was seit Jahrhunderten gang und gäbe ist, nämlich die jährliche Hubertusmesse der Jägerschaft, wird mittlerweile von manchen Tierschutzgruppen  heftig kritisiert.

Möglicherweise haben sich kirchliche Stellen hiervon beeinflussen lassen. Es schlägt jedenfalls recht hohe Wellen, daß die Bistumsleitung Speyer  seit drei Jahren keine Hubertusmessen im Dom mehr erlaubt hat. Darüber beklagt sich jetzt der Landesjagdverband (LJV) Rheinland-Pfalz in einer Pressemitteilung.

Auf Anfrage der Jägerschaft habe das Bistum mitgeteilt, daß das Domkapitel angesichts der heftig geführten Debatten um Hubertusmessen bereits vor längerer Zeit beschlossen habe, im Dom zu Speyer keine Hubertusmessen mehr zu feiern. Als Bischofskirche und Unesco-Weltkulturerbestätte sei der Dom von so herausgehobener Bedeutung, daß er aus dieser öffentlichen Diskussion herausgehalten werden müsse.

Die Beschwerden von  Tierschützern lauten auf den Punkt gebracht:

Jagen sei sowieso unmoralisch, weil dabei Tiere getötet würden – und dies schlimme Treiben würde durch die Gottesdienste für Jäger gleichsam kirchlich “abgesegnet”.

Strikte Tierschützer mögen dies so sehen, doch mit dieser speziellen “Logik” müßte man konsequenterweise die ganze Welt zu einem vegetarischen oder gar veganen Speiseplan verdonnern, was weder sinnvoll noch realistisch ist (und überdies auch nicht biblisch wäre).

Wildfleisch ist sehr werthaltig und gesund  –  also was spricht gegen seinen Verzehr?

Man muß kein Jäger sein oder sich fürs Jagen interessieren, um einzusehen, daß dieses Hobby keineswegs unmoralisch ist, zumal auch   Berufsförster mit solchen Aufgaben betraut werden.

Es geht neben dem Wildfleisch-Speiseangebot nämlich auch darum, kranke oder verletzte Tiere “waidgerecht” zu töten, damit sie nicht leiden müssen. Außerdem müssen Wald und Flur gehegt und geschützt sowie das biologische Gleichgewicht erhalten werden.

Hätte der Mensch stets aufs Jagen verzichtet, dann könnten wir uns heute noch mit Bären und Wölfen herumschlagen, die Menschenleben gefährden.

Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerks in Münster

 


Selbstbestimmtes Leben! – Wahlfreiheit für Eltern!

Von Almut Rosebrock

Betreff: “Entschuldigung, ich bin Hausfrau”  –  das Wochenthema in der Zeitung “Die Zeit”

Ich muss mich nicht entschuldigen, dass ich Hausfrau bin und den Haushalt und alles drumherum für unsere 2 Kinder  (11 und 13 Jahre), für meinen Mann und für mich verantwortlich “manage”. Ich weiß, was ich da tue.

Entschuldigen sollten sich Politiker und die Gesellschaft für ihr ignorantes und ständig abwertendes, von Misstrauen geprägtem  Verhalten und Reden gegenüber Frauen und Eltern, die verantwortlich und mit ihrer ganzen Kraft für ihre Kinder da sind.

Als “Rentenkassenfutter” werden unsere Kinder später gerne angenommen  –  wenn sie denn dann “funktionieren”.

Durch den derzeitigen Verzicht auf meinen Beruf (Apothekerin)  –  und das habe ich, haben wir selbst so entschieden, was nur geht, wenn der Partner “mitzieht”   –   erhöhe ich, unter vollem Einsatz meiner Kraft, meiner Fähigkeiten und Kreativität, meines Wissens und Qualitätsverständnisses, die Wahrscheinlichkeit des “Funktionierens” der Kinder erheblich.

Natürlich freut es mich auch, wenn es den Kindern jetzt und später gut geht.
Ich liebe sie nämlich von ganzem Herzen. Mit allen ihren Eigenarten.
Mutterliebe ist unbezahlbar  – und unersetzlich!

Gedankt wird es den (vielen) Frauen, die so handeln, nicht!
Mütter werden  –  und fühlen es auch so  –  in Richtung Berufstätigkeit unter Druck gesetzt.
Selbstbestimmtes Leben ade!
Die Betreuungsgelddebatte zeigt das ganz erbärmlich – und beschämend!

Es wird Zeit für eine Emanzipation 2, die die besonderen Begabungen und den (selbst gewählten und selbstbewussten) Einsatz der Frauen im häuslichen und sozialen Bereich stärker achtet – und nicht abwertet.

Unsere Gesellschaft braucht Mütterlichkeit – und Verantwortlichkeit!
Und das sogar ganz dringend.

Almut Rosebrock, Aktionsbündnis “Gerne leben mit Kindern”, www.glmk.de

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Almut Rosebrock
Rheinblick 1
53343 Wachtberg
Tel. 0228/340926
www.glmk.de


FAZ rückt in ihrem Leitartikel über das Betreuungsgeld einige Stühle gerade

“Soziale Familienpolitik wird von der evangelischen Kirche bis in die Wirtschaft diffamiert”

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung veröffentlichte am 10. November 2012 einen bemerkenswerten Leitartikel ihres Redakteurs Jasper von Altenbockum, in dem dieser das jüngst vom Bundestag verabschiedete Betreuungsgeldgesetz gehaltvoll begründet und verteidigt.

Der Autor weist darauf hin, daß das Betreuungsgeld als “geradezu notwendige Ergänzung” zur staatlichen Förderung von Kitas und Krippen anzusehen ist (zumal diese mindestens den zehnfachen Betrag pro Kleinkind verschlingen). 

Bild: Evita Gründler

Es sei ein Ausgleich, eine “Kompensation” für jene Eltern, die keine Kitas in Anspruch nehmen  – womit sie der öffentlichen Hand hohe Kosten einsparen.

Jasper von Altenbockum verweist außerdem darauf, daß die Sozialdemokraten dem Betreuungsgeld zugestimmt hatten, als sie noch in der Regierungsverantwortung standen   –  ein Aspekt, der in der öffentlichen Debatte sonst überhaupt nicht zum Zuge kommt:

“Das war einer der Gründe, warum die SPD-Fraktion seinerzeit in der Großen Koalition einem Gesetzesvorhaben zustimmen konnte, dessen Ausführung ihr Kanzlerkandidat und damaliger Bundesminister nun als “schwachsinnig” bezeichnet.”

Abschließend stellt der FAZ-Autor fest:

“Ein besseres Thema für alle möglichen Zweckentfremdungen gibt es nicht. Von der evangelischen Kirche bis in die Wirtschaft wird eine soziale Familienpolitik als ungerecht diffamiert, die einem schrumpfenden Teil der Gesellschaft das Recht zugestehen  möchte, jenseits ökonomischer und gesellschaftspolitischer Zwänge zu entscheiden, wie er seine Kinder fördern möchte.”

Hier ist der erwähnte FAZ-Leitartikel online: http://www.faz.net/aktuell/politik/betreuungsgeld-wollen-oder-koennen-11955960-l1.html


Kommunistisches Kuba: Zwölf “Pastoren für den Wandel” im Einsatz für Hurrikan-Opfer verhaftet

Zwölf Mitglieder der Vereinigung „Pastores por el Cambio“ („Pastoren für den Wandel“) wurden am 12. November 2012 in Bayamo, der Hauptstadt der ostkubanischen Provinz Granma, von Polizisten und Staatssicherheits-beamten verhaftet.

Nach Auskunft des Vorsitzenden der Organisation, Antonio Rodríguez Estrada, wollten die Pastoren Hilfsgüter für Hurrikan-Opfer mit einem Lastwagen nach Santiago de Cuba bringen, als Beamte sie am Busterminal von Bayamo festnahmen, berichtet die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM). 

Sämtliche Hilfsgüter wurden beschlagnahmt. Von den verhafteten Pastoren fehlt bisher jede Spur  –  und die kubanischen Medien verschwiegen die Festnahme der Pastoren.

Rodríguez Estrada teilte der IGFM mit, dass die Pastoren den Opfern des Hurrikans Lebensmittel wie Reis, Bohnen, Erbsen und Nudeln sowie Kleidung bringen wollten, die sie von den Einwohnern Bayamos gesammelt hatten.

Bereits am vergangenen Freitag seien einige Mitglieder der „Pastoren für den Wandel„ von Beamten gewarnt worden, dass es ihnen verboten sei, Hilfsgüter nach Santiago de Cuba zu bringen. „Die Beamten sagten uns am Freitag, dass wir die gesammelten Hilfsgüter beim Komitee zur Verteidigung der Revolution (CDR) oder der Organisation für Glaubensfragen abgeben sollen. Sie seien die einzigen, die Hilfe bringen dürften“, so Rodgríguez. „Wir aber wiederholten, dass wir keiner staatlichen Organisation vertrauen.“

Immer wieder Verhaftungen von regimekritischen Pastoren 

Die unabhängige evangelische Organisation „Pastoren für den Wandel“ wurde am 10. April 2012 gegründet und zählt mehr als 100 Pastoren aus verschiedenen Regionen Kubas zu ihren Mitgliedern, erklärt Roberto de la Jesus Guerra, Mitgründer der IGFM Kuba und Leiter der regimekritischen Nachrichtenagentur Hablemos Press.

Seit der Gründung der Pastorenvereinigung werden ihre Mitglieder immer wieder verhaftet, weil sie ohne staatliche Genehmigung auf öffentlichen Plätzen predigen. Nach Angabe von Pastor César Serrano verweigern die kubanischen Behörden den Pastoren die Genehmigung, Kirchen zu bauen oder Räumlichkeiten zu mieten, in denen sich die Gemeinden versammeln können.

Staat beansprucht Monopol auf Katastrophenhilfe

Die IGFM verurteilt das Vorgehen des Casto-Regimes gegen die Pastoren.

„Der totalitär geführte kubanische Staat beansprucht für sich das alleinige Recht die Hilfe der kubanischen Bevölkerung und aus dem Ausland unter den betroffenen Opfern zu verteilen. Dabei werden die Anhänger des Regimes bevorzugt und durch den Sturm in Not geratene Regimekritiker ihrem Schicksal überlassen. Dass Pastoren sogar verhaftet und verschleppt werden, weil sie Hilfsgüter zu den Opfern des Hurrikans bringen wollen, ist ein weiterer Beweis für die Unmenschlichkeit des Regimes“, so IGFM-Vorstandssprecher Martin Lessenthin:

„Die kubanische Bevölkerung wird über solche Übergriffe nicht informiert. Die absolute Kontrolle des Staates über die Medien ermöglicht dem Regime fortgesetzte Desinformation. Dass Regierungsbehörden ein Monopol auf Katastrophenhilfe beanspruchen zeigt, dass Raúl Castro seine eigenen Interessen über die seines Volkes stellt.“

Weitere Infos zur Menschenrechtslage in Kuba:
http://www.igfm.de/Kuba.456.0.html


Kritik an einer prinzipienlosen und auf grünen Illusionen aufgebauten CDU-Machtstrategie

Dipl.-Chem. Dr. Hans Penner, 76351 Linkenheim-Hochstetten

OFFENER BRIEF an den CDU-Bundestagsabgeordneten Matthias Zimmer

Sehr geehrter Herr Dr. Zimmer,

wie die Süddeutsche Zeitung am 24.11.2012 schrieb, “zeichnen CDU-Abgeordnete aus Großstädten ein düsteres Bild ihrer Partei”.

Sie setzen Ihre Hoffnung auf eine Angleichung der CDU an die Grüne Partei.

Genau dieser Weg bewirkt den Untergang der CDU. Grüne wählen Grüne und nicht die CDU  –  und Nicht-Grüne wählen die CDU auch nicht, weil Frau Merkel die CDU in eine grüne Partei umfunktioniert hat.

Eine auf Illusionen aufgebaute Politik wie die von Frau Merkel ist niemals nachhaltig. Ich nehme an, daß Frau Merkel die Wirklichkeit sehr gut kennt:
- Unter der Regierung Merkel stieg die Staatsverschuldung um 600 Milliarden Euro. Hinzu kommen die unabsehbaren ESM-Milliarden.
– Kohlendioxid-Emissionen haben keinen schädlichen Einfluß auf das Klima.
– Die Energiewende ist nicht notwendig, sondern schädlich, weil sie zu Desindustrialisierung und Enteignung der Bürger führt.
– Das EEG (Erneuerbare Energien-Gesetz) torpediert die Soziale Marktwirtschaft, ohne die Wohlstand für alle nicht möglich ist.
– Wind und Sonne sind wegen zu geringer Energiedichte und Stetigkeit unwirtschaftliche und ungeeignete Energiequellen für die Stromerzeugung.
– Kernenergie ist keine Risikotechnologie.
– Europa hängt nicht vom Euro ab.
– Der Euro zerstört die Wirtschaft Europas.
– Die Europa-Politik von Frau Merkel spaltet Europa.
– Staaten zahlen niemals Schulden zurück, auch Deutschland geht dem Staatsbankrott entgegen.
– Der von Frau Merkel angestrebte europäische Bundesstaat ist verfassungswidrig.
– Der Islam ist verfassungswidrig und gehört nicht zu Deutschland.

Frau Merkel will Macht. Um die Grünen für sich zu gewinnen, vernichtet sie die Kerntechnik. Um die Moslems zu gewinnen, behauptet sie, der Islam würde zu Deutschland gehören.

Nicht alle CDU-Sympathisanten lassen sich von Frau Merkel täuschen. Ein Sieg der CDU bei der nächsten Bundestagswahl ist unter der Führung von Frau Merkel kaum zu erwarten.

Mit freundlichen Grüßen
Hans Penner


Amelie Fried liefert im CICERO skeptische (Nach-)Fragen zur “sexuellen Revolution” der 68er

In der Oktober-Ausgabe des Kulturmagazins CICERO befaßt sich die erfolgreiche -Buchautorin, Literatur-Journalistin und TV-Moderatorin Amelie Fried kritisch mit jenen “sexuell befreiten Zonen”, die uns die Sexwelle der 60er und 70er Jahre hinterlassen hat.

Unter dem Titel “Frau Fried fragt sich…was aus der sexuellen Revolution geworden ist”  heißt es einleitend:

“Früher galt der Ruch des Verbotenen bei allem was mit Sex zu tun hatte. Dann brach die sexuelle Revolution aus und alles war auf einmal erlaubt. Die Folgen sind bis in die Gegenwart zu spüren.”

Gemälde: Evita Gründler

Allerdings. Im Zuge der vielgerühmten “Befreiung” vom früheren vermeintlichen “Muff” und den “alten Zöpfen”  gerieten verbindliche Werte und Normen an den Rand oder gleich ganz in Vergessenheit.

Romantik, zarte Rücksichtnahme, Sehnsucht und das Geheimnisvolle in der Liebe wurden verdrängt durch schnellen Sex und hemmunglose Lustbefriedigung auf Kosten von Treue und Verantwortung.

Amelie Fried erwähnt jene vor-revolutionäre, quasi brav-bürgerliche Zeit, als “Geheimnisse noch ergründet werden mußten” und manches schlicht verboten war oder zumindest als anrüchtig galt:

“Dann brach die sexuelle Revolution aus. Die Pille kam auf den Markt, die Frauen verbrannten ihre BHs (und liefen fortan leider ohne herum), Schulmädchen-Report und Sexualkunde-Atlas machten es sich zur Aufgabe, dem verklemmten Volk lustvolle Sexualität nahezubringen. Plötzlich war alles erlaubt, wurde alles gezeigt und über alles geredet.” 

Doch die Sexwelle führte auf Dauer zu Überdruß und Lustlosigkeit, weil Lust ohne verbindliche Liebe nicht glücklich macht – und neben dem Glück auch die Lust flöten geht.

Die realistisch analysierende A. Fried stellt auch dies glasklar fest:

“Und heute? Gähnende Langeweile in den Betten. Die Praxen der Sexualtherapeuten überfüllt. Den Menschen fehlt es nicht mehr an Sex, sondern an Lust. Wer spürt noch Verlangen nach etwas, das im Übermaß angeboten wird? Der Reiz des Verbotenen ist weg, Sex zur Verhandlungssache geworden.”

Aber nicht nur das  –  es entstand ein erheblicher Erwartungsdruck an den Einzelnen,  der nicht nur im Beruf, sondern auch im Bett “funktionieren” sollte, was den seelischen Streß bestimmt nicht senkte.

Sexualität mutierte mitunter fast zum Leistungssport, was vor allem der nachfolgenden Generation ein Zerrbild der leiblichen Liebe präsentierte.

Hierzu schreibt die TV-Moderatorin ebenfalls flotten Klartext:

“Richtig leid tun mir unsere Kinder. Ihre Eltern rennen zu Hause nackt herum und fragen ständig, ob sie das erste Mal schon hinter sich und auch bestimmt ein Kondom verwendet haben. (…) Kein Wunder, dass die Kids genervt den Rückzug aus der sexuell befreiten Zone antreten. Sie binden sich früh oder verweigern sich komplett.

Sex hat einfach zu viel Ähnlichkeit mit Schule: Man soll super gut darin sein, und die Eltern wollen über alle Fortschritte informiert werden. Macht keinen Spaß mehr.”

Den Fried-Artikel gibts bei CICERO online: http://www.cicero.de/salon/was-aus-der-sexuellen-revolution-geworden-ist/52459


In Afrika wächst das Christentum rasant und überrundet den Islam

Die Katholiken in Afrika stehen in den Startlöchern, um in Europa bei der neuen Evangelisierung zu helfen. Das sagte der Erzbischof von Daressalam in Tansania, Kardinal Polycarp Pengo, im Gespräch mit Radio Vatikan.

Auf keinem Kontinent wächst das Christentum  –  auch das katholische  –  so stark wie auf dem afrikanischen: 1900 gab es dort nur etwa neun Millionen Christen, heute liegt ihre Zahl bei 475 Millionen. 

Foto: Dr. Bernd F. Pelz

„Die westlichen Kirchen reden viel von ihrem Priestermangel: Ohne Priester können sie keine neue Evangelisierung durchführen in ihren alten, traditionellen Kirchen. Das öffnet uns in den jungen Kirchen die Augen: Wenn wir zum Beispiel Priester ausbilden, dann wird uns jetzt klar, dass wir das nicht nur für uns tun, sondern allgemein für die Kirche!“

Kardinal Pengo hat im Oktober an der Bischofssynode im Vatikan teilgenommen. Im Jahr 2000 lebten schon zwanzig Prozent aller Christen weltweit in Afrika; nach neuesten Statistiken soll ihre Zahl in Afrika mittlerweile über jener der Muslime liegen:

„Wir sind keine Missionskirche mehr in dem Sinn, dass wir einfach die Hand aufhalten  –  wir müssen jetzt selbst geben und hinausgehen, um anderen zu helfen.

In dem Sinn hat sich für uns sehr viel geändert in den Jahren seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil: Die Umstände sind jetzt ganz andere, Evangelisierung ist für uns nicht mehr wie früher, es ist jetzt auch für uns selber eine Aufgabe!“

Quelle: Radio Vatikan


Unionsfraktion begrüßt, daß Deutschland erneut in den Menschenrechtsrat der UNO gewählt wurde

Deutschland ist am Montag, dem 12. November 2012,  zum zweiten Mal in den Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen gewählt worden.

Dazu erklären der außenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Philipp Mißfelder, und die Menschenrechtsbeauftrage der Union, Erika Steinbach (siehe Foto), in einer gemeinsamen Pressemitteilung: 

Foto: CDU Hessen

„Die erneute Wahl Deutschlands in den Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen (VN) ist ein erfreuliches Ereignis. Es zeigt, dass Deutschland unter den Mitgliedsstaaten der VN bei der Durchsetzung menschenrechtlicher Standards viel Vertrauen entgegengebracht wird.

Das ist auch ein Erfolg der hervorragenden Arbeit der Bundesregierung im VN-Sicherheitsrat, dem Deutschland derzeit als nichtständiges Mitglied angehört.

Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion versteht die Wahl gleichzeitig als Auftrag, das Konzept einer wertegebundenen Außenpolitik wirksam auf internationaler Ebene zu vertreten.

Menschenrechte sind universell gültig. Sie dürfen weder durch politische noch durch kulturelle Bedingungen relativiert werden. Für die CDU/CSU-Bundestagsfraktion sind sie zudem Ausdruck des christlichen Menschenbildes. Die Würde des Menschen zu schützen ist das höchste Gebot jeder Politik.

Alle Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen haben sich mit der Unterzeichnung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte zur Einhaltung dieser Norm verpflichtet. Dennoch werden in vielen Ländern der Welt Menschenrechte missachtet. Das ist nicht hinnehmbar. Deutschland wird sich im Menschenrechtsrat mit aller Kraft dafür einsetzen, dass Menschenrechte in allen Staaten der Welt gefördert, geachtet und verteidigt werden.“

Hintergrund:

Die Einrichtung des Menschenrechtsrats (MRR) geht auf einen Beschluss der VN-Generalversammlung vom 15. März 2006 zurück. Der Rat setzt sich aus 47 Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen zusammen, die für eine Dauer von drei Jahren gewählt werden. Der MRR hat die Aufgabe, die Einhaltung der Menschenrechte in den einzelnen VN-Mitgliedstaaten zu überprüfen. Deutschland war bereits von 2006 bis 2009 Mitglied des Gremiums.

Kontakt:
CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag
Platz der Republik 1, 11011 Berlin
fraktion@cducsu.de
http://www.cducsu.de


Erneuter Anstieg bei Prozentzahlen verurteilter ausländischer Straftäter in Deutschland

Der Ausländeranteil unter den verurteilten Straftätern ist im vergangenen Jahr erneut gestiegen. Insgesamt hatten knapp 22 Prozent aller 2011 Verurteilten keine deutsche Staatsangehörigkeit, berichtet das Statistische Bundesamt. 2010 lag ihr Anteil noch bei 20,9 Prozent.

Eine Aufschlüsselung nach Delikten liegt für 2011 nicht vor.

Für 2010 hatten die Statistiker einen besonders hohen Anteil von Nichtdeutschen bei Mord und Totschlag (29,2 Prozent), Sexualverbrechen (29,2 Prozent), Raub und Erpressung (27,2 Prozent) sowie bei Urkundenfälschungen (32,3 Prozent) ermittelt.

Bei den unter 25 Jahre alten Straftätern waren Ausländer bei Körperverletzungen (46 Prozent) und Raubdelikten (70,1 Prozent) deutlich überrepräsentiert.

Zuwanderer mit deutscher Staatsangehörigkeit sind in diesen Zahlen nicht berücksichtigt.

Insgesamt registrierten die Behörden 2011 einen leichten Rückgang der Verurteilungen von 813.300 auf etwas mehr als 807.000. Rund 142.500 Personen wurden zu einer Freiheits- oder Jugendstrafe verurteilt. In 98.600 Fällen (70 Prozent) wurde die Strafe zur Bewährung ausgesetzt. Rund 44.000 Verurteilte erhielten eine Freiheits- oder Jugendstrafe ohne Bewährung.

Quelle: Wochenzeitung “Junge Freiheit”


Proteste in Belgien: diesmal kein Christbaum vor dem Rathaus in Brüssel

Brüssel  – gleichsam die Hauptstadt der EU  –  verzichtet dieses Jahr auf ein Weihnachtsbaum vor dem Rathaus auf der weltberühmten „Grande Place“. Stattdessen soll eine 24 Meter hohe Lichtkonstruktion aufgestellt werden.

Die christlich-demokratische Abgeordnete Bianca Debaets erklärte, der Verzicht habe religiöse Gründe. Allein durch seinen Namen habe der Christbaum einen Bezug zu dem christlichen Fest, auch wenn er an sich kein religiöses Symbol sei, twitterte Debaets. Genau dies habe vermutlich den Ausschlag für die Verbannung des Baumes gegeben.

Viele Brüsseler sind empört und protestieren gegen die Maßnahme, indem sie sich an einer entsprechenden Initiative im Internet beteiligen. – Titel: “Für einen echten Weihnachtsbaum auf der Grand Place in Brüssel und Respekt für unsere Werte und Traditionen”.

Quelle: Kultur und Medien online

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