Trotz massiver Bauchlandung agitiert die “Süddeutsche” weiter gegen die Lukasschule in München

Wie in unserem CHRISTLICHEN FORUM gestern faktenstark dokumentiert wurde, mußte die Süddeutsche Zeitung (SZ) mehrere herbe Niederlagen gegenüber der  -  von ihr seit einem Monat vehement bekämpften  -  evangelikalen Lukasschule einstecken:

Weder wird die fromme Schule geschlossen, noch verliert Rektor Jörg Birnbacher sein Amt  -  und auch sonst hat die evangelische Landeskirche in Bayern keinerlei personelle Konsequenzen gezogen, wie sich dies die SZ offenbar erträumt und allzu gerne als Folge ihrer “Berichterstattung” gesehen hätte. 

Das Münchner Blatt hatte zunächst zwei Wochen lang mit der zeitgeistigen “Fundi-Keule”  und einer anonymen Gerüchteküche gegen die Lukasschule agitiert; danach wurde weitere zwei Wochen mehrfach auf den Rektor des Lukas-Gymnasiums eingedroschen und dieser z.B. als “Autor” des anonymen Radau-Portals kreuz.net verunglimpft.

Direktor Jörg Birnbacher wehrte sich rechtlich gegen mehrere SZ-Verleumdungen, worauf das Kampagnenblatt eine strafbewehrte Unterlassungserklärung unterzeichnete und zwei Anti-Birnbacher-Artikel online löschte.

Dies geschah freilich nicht aus höherer Einsicht, sondern aus schierer Furcht vor juristischen Konsequenzen.

In den letzten Tagen  -  siehe Pressekonferenz der evangelischen Landeskirche und Löschung der Hetzartikel  -  konnte sich also die “Süddeutsche” nicht gerade mit Ruhm bekleckern.

Statt nach diesen wohlverdienten Niederlagen nun endlich in sich zu gehen, gerät das dreiste Blatt weiter außer sich.

Dabei orientiert man sich in der SZ-Redaktion offenbar weiter an der unfairen Devise: “Angriff ist die beste Verteidigung.”

Am heutigen Freitag, dem 16. 11., veröffentlichte SZ-Autor Peter Fahrenholz einen weiteren Rundumschlag mit dem eher schrägen Titel: “Lukasschule  – Die Angst vor dem Pietkong”.

Darin wird der evangelischen Landeskirche “Halbherzigkeit” vorgehalten: diese wolle wohl die von der SZ vorgebrachten Vorwürfe gegen die Lukasschule “tiefer hängen”.

Besonders stark wurmt es diese  – vom Jagdinstinkt umgetriebene -  Journaille, daß der Leiter des Lukas-Gymnasiums seinen Posten behalten kann.

Rektor Jörg Birnbacher wird erneut mit der Falschbehauptung diffamiert er habe “gegen Homosexuelle gehetzt” -  hierfür liefert der Autor allerdings keinen einzigen Beweis.

Der evangelischen Landeskirche  -  die nicht vollständig nach der Pfeife der SZ tanzte   – wird sodann unterstellt, bei ihr schwinge wohl “ein gehöriges Stück Angst” mit.

Gemeint ist freilich nicht die Angst vor der “Süddeutschen Zeitung”, sondern  -  man lese und staune:  “Die Angst nämlich, jene strenggläubigen Evangelikalen zu verlieren, die im Schwäbischen gern als ,,Pietkong” bezeichnet werden.”

Reichlich absurd, ausgerechnet fromme Evangelikale bzw. Pietisten als “Pietkong” zu benennen und damit in einen Zusammenhang mit massenmörderischen Kommunisten aus Nordvietnam (Vietkong) zu bringen. 

Im Unterschied zur linksgepolten Süddeutschen haben sich Evangelikale stets als Antikommunisten bewährt  -  auch schon vor dem Fall des “Eisernen Vorhangs”  -  zu einer Zeit, als viele Rote und Grüne gerne von ihrer “Entspannungspolitik” mit dem Ostblock schwärmten und den unmenschlichen, totalitären Kommunismus am laufenden Meter verharmlosten.

Felizitas Küble, Leiterin des katholischen KOMM-MIT-Verlags und des Christoferuswerks in Münster


Katholischer Dachverband kritisiert Kampagne gegen Tonio Borg und erinnert an die Causa Buttiglione

Dringender Aufruf des “Forums Deutscher Katholiken”:

Atheisten-, Homosexuellen- und Abtreibungslobby haben zum Sturm auf den bekennenden Christen Dr. Tonio Borg von der Insel Malta geblasen, der sich um das Amt des EU-Kommissars für Gesundheit bewirbt.

Borg, der persönlich christliche Werte und Positionen vertritt, soll als Christ verhindert werden und sieht sich seit längerer Zeit einer unglaublichen Hetzkampagne durch die oben genannten Gruppierungen ausgesetzt.

In seiner Anhörung vor den zuständigen Ausschüssen des EU-Parlamentes hielt er souverän den Anwürfen stand.

Dieses ganze Vorgehen erinnert in fataler Weise an die Behandlung des bekennenden Katholiken Rocco Buttiglione, den dieselben Gruppierungen mit ähnlichen haltlosen Vorwürfen 2004 als EU-Kommissar verhindert hatten.

Dies darf sich nicht wiederholen!

Warnung vor “Gesinnungsterror” und “äußerster Intoleranz”

Hier wird äußerste Intoleranz im Namen der Toleranz ausgeübt und die Gewissens- und Meinungsfreiheit, in der EU-Charta garantiert, mit Füßen getreten von jenen Gruppen, die Jahrzehnte lang laut Toleranz und Freiheit der Meinung eingefordert hatten.

Die Zerstörung der Freiheit im Namen der Freiheit führt in den Gesinnungsterror und letztlich zum Ende der Demokratie, wenn einer politischen Richtung erlaubt wird, ihre Meinung allen anderen aufzuzwingen.

Gerade Christen sehen sich in den letzten Jahren diesem Meinungsterror zunehmend ausgesetzt.

Das Forum Deutscher Katholiken ruft alle Christen und Menschen guten Willens auf, sich an die Abgeordneten des Europaparlaments zu wenden und sie höflich dazu aufzufordern, am Mittwoch, dem 21.11.12, für Dr. Tonio Borg aus Malta als Gesundheitskommissar zu stimmen, weil er erstens sehr kompetent ist, zweitens seine persönlichen Ansichten legitim sind und nicht mit seiner Arbeit vermischt werden dürfen.

Prof. Dr. Hubert Gindert, Vorsitzender des Forums Deutscher Katholiken
hubert.gindert@forum-deutscher-katholiken.de

Mails an die Fraktionen des Europaparlaments über www.europarl.europa.eu


Philippinen: Seelsorgshelferin Conchita Francisco nach Rosenkranzgebet in der Kathedrale ermordet

In der Provinz Tawi-Tawi wurde eine 62-jährige, katholische Pastoralmitarbeiterin ermordet. Das berichtet der vatikanische Fidesdienst.

Conchita Francisco wurde umgebracht, unmittelbar nachdem sie in der Kathedrale das Rosenkranzgebet geleitet hatte.

Die Provinz im Süden der Philippinen hat  – anders als die Philippinen insgesamt  -  eine muslimische Bevölkerungsmehrheit; sie wird von der Terrorgruppe „Abu Sayyaf“ kontrolliert.

Der Apostolische Vikar von Jolo, Bischof Angelito Lampon, würdigt die Ermordete als „eine glaubwürdige Zeugin des Evangeliums“.

Die Katholikin, die in der Gemeinde sehr engagiert war, hatte bereits vor zehn Jahren ihren Mann durch einen Mord verloren.

Sie war Rektorin einer Schule auf dem Campus der „Mindanao-State-University“; nach Angaben von Beobachtern könnte ihre Arbeit in der Bildungseinrichtung zu den Tatmotiven gehören. Die polizeilichen Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen. 


Bürgerbewegung verklagt die Europäische Zentralbank: “Die EZB verstößt gegen ihre eigenen Statuten”

Pressemitteilung der Zivilen Koalition eV.:

4.800 Bürger haben eine Massenklage gegen die europäische Zentralbank (EZB) beim Europäischen Gerichtshof in Luxemburg eingereicht. Der Gerichtshof bestätigte jetzt den Eingang der Klage unter dem Aktenzeichen D 7808.

Die Kläger rügen die Ankündigung von EZB-Chef Mario Draghi vom 6.9.2012, unbegrenzt Staatsanleihen aufkaufen zu wollen.

Klägervertreter sind Professor Dr. iur. Markus C. Kerber und Beatrix von Storch.

„Die Politik der EZB verstößt gegen ihre eigenen Statuten und hat einen unmittelbaren Einfluss auf die Geldwertstabilität im Euroraum. Sie beeinträchtigt damit jeden über Euro verfügenden Bürger“, so Beatrix von Storch.

Da die deutsche Bundesregierung von ihrem Klagerecht keinen Gebrauch gemacht habe, seien die Bürger zum Schutz ihrer Vermögen nunmehr gezwungen, die Klage selbst anhängig zu machen, erklärte Frau von Storch.

Zu der Massen-Klage hatte die Zivile Koalition e.V. aufgerufen. Diese hatte sich bereits seit April 2010 aktiv gegen die Euro-Rettungspolitik artikuliert und eine breite Bürgerbewegung  dagegen organisiert.

Beatrix von Storch, Sprecherin der Zivilen Koalition, sagt dazu:

„Der Widerstand der Bürger wächst jeden Tag. Die Menschen sind nicht bereit, die Entwertung ihres Geldes hinzunehmen und schließen sich immer mehr gegen die Einheitspolitik aller Parteien zusammen.“

Pressekontakt:
Beatrix von Storch
Zionskirchstraße 3
10119 Berlin
Telefon:  030 34706265 oder 0151 64027462

JU-Chef Philipp Mißfelder: “Israel besitzt ein Recht auf Selbstverteidigung”

CDU/CSU: Hamas bedroht Sicherheit Israels und Frieden im Nahen Osten

Die radikal-islamische Hamas-Organisation hat ihre Raketenangriffe gegen die israelische Zivilbevölkerung massiv verstärkt.  Seit vorgestern bzw. Mittwoch hat Hamas mehr als 250 Raketen auf israelisches Territorium abgefeuert. Die israelische Luftwaffe hat daraufhin Stellungen der Hamas im Gaza-Streifen angegriffen.

Dazu erklärt der Vorsitzende der JUNGEN UNION und außenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Philipp Mißfelder, in einer heutigen Pressemitteilung:  

„Die Verantwortung an der Verschärfung der Lage im Nahen Osten trägt eindeutig die Hamas. Angesichts der massiven Zunahme von Raketenangriffen aus dem Gaza-Streifen macht die israelische Regierung von ihrem legitimen Recht auf Selbstverteidigung Gebrauch. Besonders die Zivilbevölkerung im Süden Israels ist einer ständigen Gefahr für Leib und Leben ausgesetzt.

Die Hamas bedroht durch ihre Gewalt nicht nur die Sicherheit Israels, sondern den Frieden im ganzen Nahen Osten. Sie muss die Angriffe unverzüglich einstellen, ihr Waffenarsenal auflösen und beweisen, dass sie an einer friedlichen Lösung des israelisch-palästinensischen Konfliktes interessiert ist.

Das aktuelle Verhalten der Hamas gibt jedoch kaum Anlass zur Hoffnung. Dass die Organisation eine gezielte Eskalationsstrategie verfolgt, zeigt ihr Verhalten während des heutigen Besuchs des ägyptischen Ministerpräsidenten Hischam Kandil im Gaza-Streifen.

Die vereinbarte Waffenpause während seines Aufenthalts wurde einseitig von der Hamas gebrochen. Die Hamas nimmt die Bevölkerung des Gaza-Streifens dabei als Geisel für ihren Radikalismus. Sie platziert ihre Raketenstellungen bewusst in Wohngebieten, um zivile Opfer zu provozieren.

Es ist entscheidend, dass vor allem die ägyptische Regierung ihren Einfluss auf die Hamas geltend macht. Auf der Grundlage des israelisch-ägyptischen Friedensvertrages von 1979 ist Kairo ein wichtiger Vermittler zwischen Israel und den Palästinensern.

Die Botschaft an die Hamas muss klar sein: die sofortige Einstellung jeglicher Gewalt gegen Israel. Dieser Schritt würde zur Deeskalation der Lage beitragen und weiteren Schaden von der Zivilbevölkerung abwenden.

CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag
Platz der Republik 1, 11011 Berlin
fraktion@cducsu.de
http://www.cducsu.de


Die Roten, die Grünen und ihre 180-Grad-Wende in puncto Betreuungsgeld

Von Birgit Kelle (Familienmutter und Vorsitzende von “Frau 2000-plus”)  

Nun ist es also beschlossen: das Betreuungsgeld  –  fragt sich jedoch wie lange, oder ob es jemals wirklich in die Tat umgesetzt wird.

Wer die Bundestagsdebatte vergangenen Freitag verfolgt hat, konnte feststellen, es ist nicht am Ende alles gut, sondern am Ende alles beim Alten. Die Gräben zwischen Befürwortern und Gegnern sind tiefer als je zuvor und das Thema ist trotz Bundestagsbeschluss noch lange nicht vom Tisch.

Die SPD hat großes Geschütz angekündigt. Man will dagegen klagen und im Falle eines Wahlsieges bei der nächsten Bundestagswahl das Gesetz sofort wieder kippen.

Eltern sollten sich also am Besten noch nicht freuen und schon gar nicht mit mehr Geld planen, denn es ist noch nicht alle Tage Abend.

Lesen Sie dazu meine Kolumne: Götterdämmerung am Krippen-Himmel”. – Ein Ausschnitt hiervon:

„Lassen wir mal bei Seite, dass der gleiche Herr Steinbrück, der heute mit ernster Miene vom Betreuungsgeld als „Schwachsinn“ und „bildungspolitischem Rückschritt“ redet, im Jahr 2006 die selbe Causa noch einen „vernünftigen Kompromiss“ nannte und sich freute, dass nun „der Weg endlich frei für eine deutliche Verbesserung der Infrastruktur zum Wohle der Kinder in unserem Land“ sei. Zum Wohle der Kinder! Nein wir wollen darauf nicht herumreiten.

Und wir wollen Herrn Trittin auch nicht vorhalten, dass seine Partei ebenfalls eine 180-Grad-Wende vollzogen hat, wenn er jetzt davon spricht, dass ein Betreuungsgeld „frauenfeindlich, familienfeindlich, kinderfeindlich und wirtschaftsfeindlich“ sei.

Obwohl Herr Trittin, es ist so schön, dass muss man einfach mal wörtlich zitieren, aus dem Bundesprogramm der Grünen 1980, Punkt 1.5:

„Die Mütter oder Väter, die sich aus erzieherischer Verantwortung überwiegend ihren Kindern widmen, gegebenenfalls unter Verzicht auf Ausübung ihres Berufes, leisten eine Arbeit von größter gesellschaftlicher Bedeutung. Damit die spätere Entwicklung des Kindes ungestört verlaufen kann, sollte in den ersten Jahren möglichst kein Wechsel der Bezugspersonen stattfinden. Darum fordern wir entsprechende Angebote hauswirtschaftlicher und pädagogischer Ausbildung und ein Erziehungsgehalt“ – Mein Gott, besser hätte ich das auch nicht sagen können.“

Den ganzen Beitrag finden Sie hier mit der Möglichkeit zum Kommentieren:

http://www.theeuropean.de/birgit-kelle/5486-widerspruechliche-opposition-zum-betreuungsgeld


DDG warnt vor “verstecktem” Zucker in vielen Nahrungsmitteln und den gesundheitlichen Folgen

Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) warnt vor den gesundheitsschädlichen Folgen eines unkontrollierten Zuckerkonsums.

In vielen Fertigprodukten stecken erhebliche Mengen Zucker, ohne dass sich die Konsumenten dessen bewusst wären“, erklärt Dr. Dietrich Garlichs, Geschäftsführer der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) aus Berlin.

Nicht nur in Schokolade, Eis oder Softdrinks, sondern auch in Ketchup, Schinken oder Brot versteckt sich Zucker. Die Folgen sind Übergewicht, Diabetes und Herzkreislauf-Erkrankungen.

„Notwendig ist keine Imageverbesserung, sondern Verbraucheraufklärung über einen kontrollierten, moderaten Zuckerkonsum“, kritisiert der DDG-Experte.Im Durchschnitt verzehrt jeder Bundesbürger pro Jahr über 35 Kilogramm Zucker, fast 100 Gramm täglich  –  doppelt so viel, wie eine gesunde Ernährung vorsieht.

Das Problem: Zuckerkonsum bewirkt Appetit auf mehr

Dass viele Menschen so große Mengen zu sich nehmen, liegt zum Teil am Stoff selbst.  „Zucker kann ähnlich wie eine Sucht wirken, er macht Appetit auf mehr“, sagt Garlichs. Der Grund: Zucker gelangt ohne Umwege direkt in die Blutbahn, treibt den Blutzuckerspiegel hoch und lässt ihn ebenso schnell wieder abfallen  –  mit dem Ergebnis, dass sich der Hunger erneut meldet.

Zudem ist die Empfänglichkeit für Süßes im Menschen angelegt. „Süße signalisiert uns seit Jahrtausenden, dass Nahrung nicht giftig ist“, erläutert Garlichs.

Hinzu kommt der Umstand, dass viele Lebensmittel mehr Zucker enthalten, als den Verbrauchern häufig bewusst ist.

Ersatzbegriffe für Zucker kaum bekannt

Wer die Zutatenlisten studiert, kann schnell eine lange Reihe an Bezeichnungen zusammen stellen, die für Zucker stehen:  Saccharose, Lactose, Fructose (-sirup), Fruchtzucker, Glucose(-sirup), Traubenzucker, Invertzuckersirup, Dextrose, Maltodextrin(e), Dextrine.

„Laien sind diese Fachbegriffe oft nicht bekannt“, betont Garlichs. Wenig Aufklärung verspricht sich die DDG an dieser Stelle von der geplanten Kampagne der Wirtschaftlichen Vereinigung Zucker e. V. (WZV). „Zu befürchten ist eher, dass es hier rein um Imageverbesserung geht, um den Konsum anzuregen“, bedauert Garlichs. Die WZV-Kampagne soll in Kürze mit einem Jahresetat von rund 700 000 Euro starten.

Verbrauchern sei oft nicht klar, dass Lebensmittel Zucker enthalten, in denen sie diesen nicht vermuten: Milchbrötchen etwa oder geräucherter Lachs.

„Im Ergebnis konsumieren wir unkontrolliert Zucker und nehmen mehr Kalorien zu uns, als eine gesunde Energiebilanz vorschreibt“, sagt der Pressesprecher der Deutschen Diabetes Gesellschaft, Professor Dr. med. Andreas Fritsche aus Tübingen.

Die Folge: Bereits 15 Prozent der Drei- bis 17-Jährigen sind übergewichtig. Übergewicht wiederum erhöht nachweislich das Risiko für Herzkrankheiten, Krebs, Arthrose, Schlaganfall und auch Diabetes mellitus.

Damit die Folgekosten für das Gesundheitswesen nicht völlig aus dem Ruder laufen, sollte der Staat regulierend eingreifen, wie es die Weltgesundheitsorganisation WHO fordert“, meint Fritsche.

Eine Steuer für gesundheitsschädigende Lebensmittel sei ein möglicher Weg. Frankreich etwa diskutiert derzeit eine Steuer für Nussnougatcreme und Cola. Auf der anderen Seite könnte man entsprechend die Mehrwertsteuer für gesunde Lebensmittel senken.

Quelle: Deutsche Diabetes-Gesellschaft (idw)


Unionsfraktion widerspricht der EU: Realschulabschluß muß auch künftig für den Pflegeberuf reichen

SPD will Akademisierung der Pflegeberufe

 In Brüssel treten die Beratungen über die Novellierung der Berufsanerkennungsrichtlinie in die entscheidende Phase. Es geht dabei um die Frage, ob in Deutschland nur noch Abiturienten zu Krankenschwestern und Krankenpflegern ausgebildet werden können.

Foto: Konrad Ruprecht

Hierzu erklärt der bildungspolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Albert Rupprecht, in einer Pressemitteilung:

„Ein mittlerer Schulabschluss ist eine gute Grundlage für die Ausbildung in der Krankenpflege. Die Mehrheit der deutschen Krankenschwestern und Krankenpfleger hat kein Abitur. Trotzdem sind sie nicht schlechter qualifiziert als ihre englischen, französischen oder spanischen Kollegen.

Die EU-Forderung, von Auszubildenden künftig Abitur zu verlangen, ist deshalb nicht nur in der Sache unangemessen. Damit würden viele für den Beruf geeignete junge Menschen ausgeschlossen, auf die wir überhaupt nicht verzichten können.

Die Kakophonie innerhalb der SPD im Europaparlament ist daher unverantwortlich.

Während überall in Europa das Interesse an der deutschen Berufsausbildung wächst, reden die SPD-Vertreter im Binnenmarkt- und Beschäftigungsausschuss einer Akademisierung der deutschen Pflegeberufe das Wort.

Offenbar sind die Bekenntnisse zur deutschen Berufsausbildung nur Lippenbekenntnisse. Für einige Genossen beginnt der Mensch tatsächlich wohl erst beim Abitur.“

CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag
Platz der Republik 1   –    11011 Berlin
fraktion@cducsu.de
http://www.cducsu.de


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