Kurs zur Gender-Ideologie im Kloster Weltenburg vom 7. bis 9. Dezember 2012

Die barocke Benediktiner-Abtei Weltenburg bei Kelheim in Niederbayern  -  siehe Foto  -  bietet vom Freitag, dem 7. Dezember,  bis Sonntag, dem 9.12., ein fundiertes Seminar an, das die sich immer mehr ausbreitende Gender-Ideologie kritisch beleuchtet:

Foto: Kloster Weltenburg

“Geschlecht oder Gender?  – Medizinische und philosophische Aspekte zu einem umstrittenen Thema”

Als Referenten fungiert das Professoren-Ehepaar:

Prof. Dr. Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz  und Prof. Dr. Hans-Bernhard Wuermeling

Beginn am Freitag 17.45 Uhr mit der Vesper

Ende am Sonntag um ca. 13.30 Uhr

Kursgebühr pro Person: 55 €  -  Übernachtung & Verpflegung: je 84 €  im Doppelzimmer  -  im Einzelzimmer  94 €

Es sind noch Plätze frei.

Anfragen und Anmeldungen bitte an Pater Michael Gebhart OSB: frami@kloster-weltenburg.de


ZDF-Moderator Peter Hahne im Gespräch mit Radio Vatikan

Die Frage nach Leiden und Ungerechtigkeit in dieser von Gott geschaffenen Welt stellt sich immer wieder neu.

Peter Hahne, evangelikaler Theologe und Spitzen-Journalist des ZDF, bietet keine Patentrezepte an, sondern christliche Lebenshilfe aus dem Glauben.

In der Neuauflage seines Bestsellers „Leid – warum lässt Gott das zu?“ geht Peter Hahne auf diese grundlegenden Fragen, die stets die Menschheit bewegten, ausführlich ein.

Hier folgt sein gestern veröffentlichtes Interview hierzu  – und zu anderen Themen -  mit Aldo Parmeggiani von Radio Vatikan:

Herr Hahne, worin besteht Ihre Hauptbotschaft, wenn Sie reden, wenn Sie schreiben, wenn Sie kommunizieren?

Eigentlich ist mein Hauptanliegen: Hoffnung machen. Hoffnung, das ist für mich so etwas wie der Sauerstoff des Lebens. Wenn die Hoffnung weg ist, dann bleibt nur Verzweiflung. Deswegen bin ich auch in meinem journalistischen Engagement gegen diese Düsternis, die oft mit dem Tremolo der Betroffenheit verbreitet wird. Wir müssen Hoffnung machen und dazu möchte ich beitragen.

In allen gesprochenen und geschriebenen Worten und Werken scheint bei Ihnen christliches Engagement deutlich durch. Haben Sie dazu eine Erklärung?

Wem das Herz voll ist, dem geht der Mund über. Das ist ja den Aposteln nach Jesus Christus auch so ergangen. Das Herz war voll, sie mussten es weiter sagen. 

Foto: KOMM-MIT-Verlag

“Für mich ist der Glaube das Maß meines Denkens und Lebens”

Für mich ist der Glaube das Maß und Mittel meines Denkens und meiner Existenz. Nicht irgend so eine Randstelle, der Glaube gehört auch in die Mitte meines Alltags. Weil ich selbst auch so gute Erfahrung gemacht habe mit dem Glauben, mit dem Gebet, auch mit anderen Christen zusammen. Deswegen ist es mir wichtig, das auch offen zu sagen, denn Religion ist eben keine Privatsache, sondern gehört in die Öffentlichkeit.

Und woran messen Sie selbst den offensichtlichen Erfolg Ihrer journalistischen Tätigkeit? 

Das ist immer schwierig, so etwas von selbst zu sagen. Ich kriege ja viel Resonanz auch gerade von jungen Leuten. Und die sagen: Hahne steht für Klartext, der hält mit seiner Meinung nicht hinterm Berge, der redet deutlich und verständlich. Ich möchte mit der Sprache von heute für Leute von heute diese alte Botschaft des Evangeliums weitergeben. Auch journalistisch: keine Floskeln, keine Fremdworte, die Menschen müssen es ja begreifen.

Auf der anderen Seite erlebe ich ja eine große Sehnsucht nach Werten. Die Menschen möchten Orientierung haben. Und dazu möchte ich helfen.

Medien besitzen auch eine soziologische Funktion. Je komplexer die Themen sind, desto mehr bedarf die breite Öffentlichkeit offener Klarstellungen, sie bedarf jener Menschen wie Sie, die den Informationsfluss in eine Form gießen können: wo erkennen Sie die Chancen, wo sehen Sie die Gefahren in unserer heutigen Medienvielfalt?

Also, die Chancen der Medien muss man mit allen Mitteln nutzen: es gibt das Radio, es gibt das Fernsehen, aber es gibt auch die neuen Medien, Facebook, Twitter, alles was mit Computern und Internet zu tun hat. Der Apostel Paulus – davon bin ich überzeugt – hätte diese Medien heute auch alle benutzt. Denn er hat die Medien, die es damals gab, alle benutzt. 

Aber dahinter steht immer: Welche Menschen machen diese Medien, welche Menschen haben die Macht über die Medien, welches Weltbild, welches Menschenbild steht dahinter….

Und da sind wir schon bei den Gefahren. Ich erlebe schon seit vierzig Jahren, seit ich aktiv im Journalismus mit den Medien zu tun habe, dass es heute viel schneller und viel schriller geworden ist. Also der Kampf um die schnelle Schlagzeile, wo man gar nicht mehr richtig recherchiert, sondern sofort mit der Nachricht auf den Markt geht.

“Journalisten sollen Dienstleister an der Wahrheit sein”

Und hier liegt die Verantwortung bei uns Journalisten: dass wir sauber recherchieren, das wir erst dann auf den Markt gehen, wenn wir uns der Sache sicher sind. Also Journalisten sind Dienstleister. Dienstleister für die Zuhörer und Zuschauer. Aber sie sind auch Dienstleister an der Wahrheit.

Nehmen wir uns zwei ,Gedanken am Sonntag’ von Peter Hahne als Paradebeispiel Ihrer Kommunikations-Methode vor. 1. ,Die Armutsdiskussion in Deutschland ist eine Heuchelei’ und 2. ,Mit jeder Lüge sagen wir die Wahrheit über uns selbst’.   -  Wie lautet die Quintessenz zu diesen interessanten Sendungen?

Ja, Sie haben da wirklich zwei gute Beispiele herausgesucht. Die Quintessenz heißt eigentlich, bei der Wahrheit bleiben. Also nehmen wir die Armutsdiskussion in Deutschland. Die Wahrheit ist, wir müssen auch auf die anderen Länder in der Welt gucken. Da werden wir feststellen: da ist es viel, viel schlimmer! Wir jammern in Deutschland, im deutschsprachigen Raum, auf hohem Niveau.

Ich war gerade in Südtirol, das ist förmlich ein Paradies, da gibt es eigentlich nichts zu jammern…

“Mit jeder Lüge sagen wir die Wahrheit über uns selbst”

Es ist Heuchelei, wenn wir das tun! Auf der anderen Seite  –  und da sind wir jetzt bei ,Mit jeder Lüge sagen wir die Wahrheit über uns selbst’: die Lüge im Kleinen, also zwischen Menschen, Ehepartnern, Kindern, Eltern.

Jede Lüge sagt ja etwas über unseren Charakter. Deswegen glaube ich, dass wir auch für die kleinen Dinge die Wahrheit brauchen, denn in der Tat: mit jeder Lüge sagen wir ja die Wahrheit über uns, über unseren Charakter. Und dagegen möchte ich angehen und die Augen öffnen.

Einen ganz besonders überzeugenden Einblick in Ihre Arbeit und Denken bietet die erst vor wenigen Tagen erschienene Neuauflage Ihres Buches: ,Leid – Warum lässt Gott das zu?’.   -  Wo war Gott in Fukushima in Japan, wo war Gott, als ein Bus in der Schweiz voll fröhlicher Kinder ungebremst gegen eine Tunnelwand raste, wo war Gott, als ein 12-jähriges Mädchen missbraucht und grausam getötet wurde?  -  Ja und die Frage aller Fragen: wo war Gott in Auschwitz? 

Ich liefere da keine Patentrezepte, keine Paradeantworten auf diese Fragen. Die gibt es auch nicht. Mir ist es wichtig, Menschen zu zeigen, die mit Ihrem Leid fertig geworden sind, indem sie an Gott festgehalten haben. Auschwitz zum Beispiel: an der Auschwitzwand hatte jemand geschrieben: ,Wo ist Gott?’  – Da hat jemand dazu geschrieben: ,Hier’.

Also Gott ist im Leid nicht fern von uns, er ist uns nah. Meine These ist, gerade im Leid müssen wir an Gott festhalten, sonst sind wir die Ärmsten unter der Sonne.

Als der bedeutende Philosoph Robert Spaemann vom ,Spiegel’ einmal herausfordernd gefragt wurde, wo Gott denn in Auschwitz gewesen sei, antwortete er mit knappen zwei Worten: ,Am Kreuz!‘ Wie reagieren Sie intellektuell, philosophisch und theologisch auf diese eindrucksvolle, plakative Antwort Spaemanns?

“Das Geheimnis im Kreuz ist Gott in Jesus Christus”

Robert Spaemann gehört  –  wie Papst Benedikt XVI.  –  für mich zu den größten Denkern unserer Zeit. Er hat es als großer Philosoph auf den Kern, auf den Punkt gebracht: Das Geheimnis im Kreuz ist Gott in Jesus Christus.

Das heißt doch, alles, was wir als Menschen an Leid erfahren und ertragen müssen, hat Gott schon längst auf sich genommen in Jesus Christus! Und Jesus Christus ist auferstanden, er lebt und deswegen kann ich auch Leid durchleben. Durch die Kraft dessen, der am Kreuz gestorben ist für das Leid der Welt. Spaemann bringt es so klar auf den Punkt. Ich kann nur sagen, ich selber erlebe es so und ich kenne viele Menschen die sagen: ohne das Kreuz, ohne Jesus Christus wären wir arm dran.

Statt der Anklage ,Wie kann Gott das zulassen’, müsste die Frage also eigentlich richtiger lauten: wie kann der Mensch das zulassen?

Ja, mich regt es einfach auf, dass wir alles, was wir an Leid und an Katastrophen erfahren, Gott in die Schuhe schieben. Als hätte Gott diese Welt unvollkommen geschaffen. Gott hat diese Welt vollkommen geschaffen. Man kann das doch sehen, wenn wir die Natur anschauen, diese Schönheit. Und wer zerstört das Ganze? Es ist doch nicht ein selbstzerstörender Gott, sondern es ist der Mensch.

Nehmen wir die große Katastrophe in Japan, die Sie erwähnt haben, als Beispiel: die Kernkraftwerke dort sind auf eine Erdbebenspalte gebaut worden. Jeder Geologiestudent hätte schon im ersten Semester gewusst, dass man das nicht darf! Die Japaner haben es gemacht, die Konsequenzen müssen sie ertragen. Das können wir Gott nicht in die Schuhe schieben.

Nehmen wir die Lawinenunglücke: wir werden in diesem Winter bestimmt wieder davon hören. Schrecklich. Die Menschen haben die Welt zu Skipisten gemacht, die die Natur verändert haben. Das ist die Konsequenz. Die Titanic ist von Menschen gebaut worden.

Und Mord, Missbrauch, Misshandlung von Kindern, das können wir doch nicht Gott in die Schuhe schieben. Das ist der Mensch, der Mensch, der einen freien Willen hat für das Gute und das Böse. Und deshalb mein Appell: dass wir selber als Menschen innehalten und uns fragen, was können wir dafür tun, dass es weniger selbstverschuldetes Leid in der Welt gibt.

Darf man sich, Herr Hahne, auch einmal fragen: Erklärt der Ungläubige, der Agnostiker, der Atheist die Welt vielleicht besser, als der Gläubige? Hat der Atheismus manchmal bessere Antworten auf Katastrophen-Ereignisse parat, als der Gläubige?

Also, da kann ich aus meiner Erfahrung nur sagen: der Atheismus ist längst bankrott. Der Atheismus hat auf keine der zentralen Menschheitsfragen: ,woher komme ich, wozu bin ich da, was ist das Ziel meines Lebens?’ eine Antwort.

Ich möchte es einmal umdrehen: für mich ist interessant, wie Atheisten, auch intellektuelle Atheisten, zum Schluss ihres Lebens mit ihrem Atheismus fertig geworden sind.

Heidegger: “Nur ein Gott kann uns noch retten!”

Der Existenzphilosoph Martin Heidegger, meinte: ,Philosophie ohne Gott ist das, was wir brauchen’.  – Zum Ende seines Lebens sagt er: ,Nur ein Gott kann uns noch retten’.

Am 11. September 2001, anlässlich der schrecklichen Terrorkatastrophe, sagte Jürgen Habermas, ein Neo-Marxist der Frankfurter Schule: ,Wir brauchen Glauben, Theologie und Religion, das ist die wichtigste Ressource, die wir in unserer Gesellschaft haben.´

Er hat dann mit Papst Benedikt, damals noch Kardinal Ratzinger, diskutiert und gesagt: ,Die christliche Gemeinde hat Kräfte, ohne die unsere Gesellschaft nicht leben kann’.

Also das Eingeständnis von Atheisten, dass es ohne den Glauben nicht geht, ist ja schon das größte Dokument, auf das man zu dieser Frage verweisen kann. Ich brauche das nicht zu beurteilen, sie tun es schon selbst. Ein Leben ohne Gott ist im Endeffekt ein Bankrott.

Wollen wir unser Gespräch über die quälende Frage: ,Warum lässt Gott so viel Leid zu?’ mit dem anderen Fragewort ,Wozu’ lässt Gott das zu, ersetzen und damit beenden?

„Ja, ich glaube, das quälende Wort ,Warum’ führt zu überhaupt nichts. Das macht einen nur lebensmüde.

Aber die Frage ,wozu lässt Gott Leiden zu? möchte ich an einem ganz praktischen Beispiel erklären: da sagt einer, der im KZ gesessen hat, im Dritten Reich in Deutschland, als er rauskam: ,Eigentlich war es gut, dass ich dies erlebt habe. Als Atheist bin ich hinein gekommen, als Christ bin ich wieder heraus gekommen.”

Oder ein Bergmann, der im Ruhrgebiet im Bergwerk ein Bein verloren hatte, sagt plötzlich, nachdem er zum christlichen Glauben gefunden hatte: ,Lieber auf einen Bein in den Himmel, als auf zwei Beinen in die Hölle’.

Das zeigt, dass Gott mit dem Leid auch etwas Pädagogisches, Erzieherisches vorhat, das besagt: ,Mensch besinne dich auf deinen Glauben, auf deine Grundlagen, auf deine Hoffnungen.’  – Die Gegenwart Gottes im Leid, das ist der Trost, den wir finden können.“

Quelle: Radio Vatikan – siehe hier: http://de.radiovaticana.va/articolo.asp?c=639438


ISRAEL: Arabischer Parlamentarier gründet israelfreundliche Partei

“Würde Israel zerstört, wäre der Nahe Osten verloren“, sagte der arabische Knesset-Abgeordnete Aatef Karinaoui in einem Interview mit dem Nachrichtenportal Times of Israel. (Die Knesset ist das israelische Parlament.)

Er gab bekannt, daß seine neue Partei „El Amal Lat’gir“ (arabisch für „Hoffnung auf Veränderung“) zu den Parlamentswahlen am 22. Januar 2013 antreten werde.

Der 42‑Jährige aus der Beduinenstadt Rahat im Negev bezeichnet sich selbst als kultur-traditionellen, aber nicht-religiösen Muslim.

Er sei überzeugt, erklärte er, daß arabische Knessetmitglieder den derzeitigen Israel-Gaza-Konflikt bewußt anheizen.  In seinen Augen repräsentieren sie aber keineswegs die arabische Bevölkerung Israels (die sog. Israelo-Araber sind israelische Staatansgehörige palästinensischer Herkunft).

Seine neue Partei sei dem jüdischen Staat gegenüber loyal und konzentriere sich auf soziale Themen.

Die arabische Vertretung in der Knesset habe versagt, so Karinaoui, denn sie kümmere sich nicht um die wahren Probleme der Israelo-Araber,  nämlich Bildungsnotstand, Arbeitslosigkeit, Wohnsituation und Landfragen.

Quelle: Webseite “Israel heute”


ARD-Themen-Woche: CDL fordert Strafbarkeit der Suizid-Beihilfe

Zur aktuellen Diskussion um “Sterbehilfe”/Euthanasie, die Ausweitung der Suizidbeihilfe (§ 217 StGB) und die politisch beabsichtigte Mitwirkung von Ärzten nimmt die Bundesvorsitzende der Christdemokraten für das Leben (CDL), Mechthild Löhr (siehe Foto) heute Stellung und verweist auf das CDL-Positionspapier: „Mitwirkung am Suizid und „Autonomie“ am Lebensende“:

„Das „Leben mit dem Tod“ lautet der Titel der diesjährigen ARD-Themen-Woche, die in diesen Tagen die Frage nach dem Umgang mit Sterbenden in den Mittelpunkt stellt.

Auch der Bundestag wird sich am 29. November in erster Lesung mit einem neuen  § 217 StGB und der gewerbsmäßigen Förderung der Selbsttötung befassen. Bundesjustizministerin Leutheusser Schnarrenberger, die auch gleichzeitig Beiratsmitglied der Humanistischen Union ist, hat sich inzwischen mehrfach öffentlich zudem für den ärztlich assistierten Suizid ausgesprochen, der in Deutschland seit 1945 durch die ärztliche Berufsordnung untersagt war.

Noch im Mai 2011 hat sich die Bundesärztekammer wiederum in ihrer neuen Musterordnung im § 16 eindeutig gegen eine Zulassung des ärztlich assistierten Suizid  in Deutschland positioniert. Diese Musterordnung ist jedoch für die Landesärztekammern leider nicht bindend.

Daher ist bemerkenswert, dass inzwischen schon die Ärztekammern von Bayern, Baden-Württemberg, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein den § 16 der beim Deutschen Ärztetag 2011 beschlossenen Muster-Berufsordnung nicht übernommen haben.

Sollte der jetzt vorliegende Gesetzentwurf zum § 217 StGB, der bisher erstaunlicherweise noch ohne jede Alternative seitens der Parlamentier ist, vom Bundestag durchgewunken werden, wäre zukünftig jede Suizidbeihilfe in Deutschland rechtlich problemlos privat wie öffentlich anzubieten und durchzuführen, solange sie ohne Entgelt und Bezahlung geschieht.

Dies wäre ein weiterer ethischer Dammbruch durch die Gesetzgebung, der die Solidarität der Generationen untereinander und in der alternden Gesellschaft schwer belasten wird.

Die Christdemokraten für das Leben (CDL) haben sich in ihrem grundlegenden Positionspapier bereits frühzeitig an der Diskussion beteiligt und die Strafbarkeit jeder Form der Mitwirkung am Suizid in einem neuen § 217 StGB gefordert. Dies entspricht zum Beispiel der derzeitig in Österreich geltenden Rechtslage.

Diese Stellungnahme enthält dazu die wesentlichen Argumente. Als Bestätigung ihrer Position erkennen die Christdemokraten für das Leben (CDL) u.a. die Stellungnahmen des nationalen Suizidpräventionsprogramms oder Deutschen Gesellschaft für Suizidforschung (DGS), die ebenso wie die Bundesärztekammer vor einer generellen Zulassung von Sterbehilfe warnen.

Wenn Menschen sich mit dem Gedanken tragen, ihrem Leben ein Ende zu setzen, sind sie in der Regel in einer verzweifelten Lebenssituation, wünschen sich aber tatsächliche Hilfe, Beistand, Zuwendung und Schmerzenslinderung.

Sobald stattdessen öffentlich und organisiert sogar professionelle „Beihilfe“ für einen schnelle Tod angeboten wird, wie dies heute schon durch manche Sterbehilfevereine „gemeinnützig“ geschieht, setzt unsere Gesellschaft letztlich inhumane Signale.

Wenndie Bundesjustizministerin bereits jetzt den Ärzten vorwirft, Suizidhilfe zu verweigern, statt eine ärztlich unterstützte Selbsttötung zu ermöglichen, zeigt dies auf, wie radikal und gefährlich die Wende ist, die durch die Entscheidung des Bundestags vorbereitet werden soll.

Die Erfahrungen in europäischen Nachbarländern belegen, dass sehr schnell aus dem allgemeinen Angebot der Suizidbeihilfe die individuelle und soziale Erwartung erwächst, sich und die anderen am Ende des Lebens zügig von der “Last” des Leidens und Sterbens zu befreien.“

Hier der Link zum POSITIONSPAPIER der CDL:  CDL._Autonomie

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Christdemokraten für das Leben e.V.
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Tel.: 0251 – 6 28 51 60   /   Fax: 0251 – 6 28 51 63
E-Mail: info@cdl-online.de
Internet: www.cdl-online.de


“Der Antisemitismus ist nicht ausgestorben – er verbirgt sich heute hinter Anti-Israelismus”

Dipl.-Chem. Dr. Hans Penner, 76351 Linkenheim-Hochstetten

OFFENER  BRIEF an Evelyn Hecht-Galinski 

Sehr geehrte Frau Hecht-Galinski,

der geschichtlichen Wahrheit können wir uns nur asymptotisch nähern. Umso mehr müssen wir uns um geschichtliche Wahrheit bemühen.

Für solches Bemühen ist Ihr Artikel “Deutsche Staatsräson für Israels Angriffskriege?” (Neue Rheinische Zeitung vom 18.11.2012) nicht hilfreich.

Der Antisemitismus ist in Deutschland nicht ausgestorben. Er verbirgt sich heute hinter einem Anti-Israelismus. 

Foto: KOMM-MIT-Verlag

Ihre Behauptungen “Israels Angriffskriege”, “Israels Angriffslust”, “Israel stößt ständig Drohungen gegen Iran und andere Nachbarn aus” sind nicht haltbar.

Dem Staat Israel ist sein Existenzrecht zuzubilligen. Israel hat nicht andere Staaten angegriffen, sondern wurde mehrfach von Vernichtungskriegen überzogen.

Wenn Israel “Drohungen ausstößt”, drückt es damit aus, daß es sich nicht vernichten lassen will.

Wahrscheinlich ist Ihnen und den anderen antiisraelischen Kräften in Deutschland nicht bekannt, wer das offizielle Oberhaupt des Iran ist.

Nach der Verfassung des Iran ist das Oberhaupt dieser islamischen Republik Muhammad ibn Hasan, der im Jahr 869 (sic!) geborene und bis heute verborgene Zwölfte Imam, dessen Kommen als Mahdi (Erlöser) im Iran erwartet wird und der ein Weltfriedensreich errichten soll.

Ahmadindeschad versteht sich als Wegbereiter des Zwölften Imam und hat ihm zum Empfang eine Prachtstraße gebaut. Das entscheidende Hindernis für das Kommen des Zwölften Imam ist Israel.

Der Islam teilt bekanntlich die Welt in “dar al harb” und “dar al islam” ein. Im Haus des Islam darf nur der Islam herrschen. Es ist unerträglich, daß sich mitten im Haus des Islam ein Fremdkörper befindet, über den der Islam nicht herrscht. Dieser Fremdkörper stellt die Allmacht der islamischen Gottheit in Frage. Dieser Fremdkörper Israel muß unbedingt beseitigt werden. Am besten geht das natürlich mit Atombomben.

Selbstverständlich muß aus islamischer Sicht auch Deutschland ein islamisches Land werden, in welchem die Rechtsordnung der Sharia gilt. Sie fördern durch Ihre Artikel auch die Islamisierung Deutschlands. 

Mit freundlichen Grüßen

Hans Penner


Frankreich: Massenkundgebungen gegen die Einführung der Homo-Ehe: “Eine Mama, ein Papa – ganz einfach!”

In Frankreich haben am Samstag mehrere hunderttausend Menschen gegen die geplante Einführung der Homo-”Ehe” demonstriert.

Allein in Paris beteiligten sich nach Angaben der Organisatoren 200.000 Demonstranten an der Kundgebung. In Rennes, Metz, Nantes, Dijon, Bordeaux, Lyon und Marseille zählte die Polizei jeweils zwischen 2500 und 22.000 Teilnehmer. 

Foto: Ludger Börger

Aufgerufen hatte ein Bündnis von konservativen Familienverbänden. Unterstützung erhielten sie von der katholischen Kirche, der bürgerlich-konservativen Oppositionspartei UMP des Ex-Präsidenten Nicolas Sarkozy, der Front National, muslimischen Verbänden und der Lebensrechtsbewegung.

Die Demonstranten riefen u.a.  „Ja zur Familie!“ und zeigten Transparente mit der Aufschrift „Ein Papa, eine Mama, ganz einfach!“, berichtete France Info.

In mehreren Städten kam es dabei zu Angriffen linker Gegendemonstranten. In Toulouse etwa mußten die Sicherheitskräfte Tränengas einsetzen. Mindestens 200 Personen wurden festgenommen.

Hintergrund der Massenproteste ist ein Gesetzentwurf der sozialistischen Regierung unter Präsident Francois Hollande, der die vollständige Gleichstellung gleichgeschlechtlicher “Partnerschaften”  -  die es bereits seit 1999 gibt  -  mit der Ehe vorsieht.

Im Januar soll die Nationalversammlung über den Vorschlag abstimmen. Für den 13. Januar 2013 ist deswegen eine weitere Großkundgebung angekündigt worden. Man habe sich „erst warmgelaufen“, heißt es von den Organisatoren.

Quelle: Wochenzeitung Junge Freiheit


Gedenktag am 19. November: Elisabeth von Thüringen, Mutter der Armen und Heilige der Kirche

Foto: Dr. Bernd F. Pelz

Mut und Demut einer Königstochter

Die junge Landgräfin, Tochter des Königs von Ungarn, führte ein Leben der Nächstenliebe und Demut: sie zeigte „Mut zum Dienen“ im tatkräftigen Einsatz für Kranke und Notleidende.

Dabei ging es Elisabeth nicht nur um materielle Hilfe für die Armen. Überliefert ist von ihr der Ausspruch:

Wir wollen die Menschen nicht nur satt und gesund, sondern auch froh machen!“

Die Königstochter erklärte zudem: 

„Wie kann ich eine goldene Krone tragen, wenn unser HERR doch eine Dornenkrone getragen hat? Und ER trug sie auch für mich.“

Auch die hohe Würde der Ehe war ihr wichtig; sie erkannte klar den Zusammenhang von Gattenliebe und Gottesliebe:

„Ich schließe Ludwig in meine Liebe zu Gott ein  -  und ich hoffe, daß Gott, der die Ehe geheiligt hat, uns beiden ewiges Leben schenken wird.“

 


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