Die “Stimmen der Zeit” und ihre wohlwollende Bewertung der Streitschrift David Bergers: “Der heilige Schein”

Pater Franz-Xaver Hiestand SJ will kirchlichen Standpunkt zur Homosexualität geändert sehen

Das Journal “Stimmen der Zeit” aus dem Herder-Verlag versteht sich als anspruchsvolle Kulturzeitschrift der Jesuiten im deutschsprachigen Raum.

Die modernistischen Auswüchse, die sich dieser  -  einstmals stramm-päpstlich denkende  – Orden seit langem leistet, sind sicher kein Kirchengeheimnis mehr.

Nun hatte sich das Jesuiten-Blatt im heißen Sommer mit einem ebenso heißen Buch befaßt, nämlich der kirchenfeindlichen Kampfschrift von Dr. David Berger:  “Der heilige Schein. Als schwuler Theologe in der katholischen Kirche.”

(Der Besprechungs-Text ist auch online verfügbar unter: http://www.stimmen-der-zeit.de/zeitschrift/ausgabe/details?k_beitrag=3449814)

Jesuitenpater Franz-Xaver Hiestand SJ hat sich dieses spezielle Werk Bergers, das an der kath. Kirche kaum ein gutes Haar läßt, aber auch bibeltreue evangelikale Christen scharf kritisiert, einmal näher angeschaut und eine freundliche Rezension dazu veröffentlicht.

Man darf  gespannt sein, was dem Geistlichen hierzu ein- und auffällt, zum Beispiel einleitend Folgendes:

“Berger schildert seinen Werdegang zum Thomas von Aquin-Spezialisten und Redakteur der Zeitschrift “Theologisches”, berichtet von seiner Karriere in konservativen Kirchenkreisen, und wie diese auf sein homosexuelles Coming out reagierten.”

Jesuitenpater Hiestand verschweigt freilich, daß Bergers “Karriere” in konservativen Kreisen nur deshalb gelang, weil der Herr Theologe über Jahrzehnte hinweg ein unehrliches Doppelleben führte.

Diese Mangel an Aufrichtigkeit wird ihm sogar von linksgerichteter Seite mitunter angekreidet, zumal dieser Punkt keine ideologische Frage ist, sondern eine charakterliche, die durchaus ein entsprechendes Licht  – oder genauer gesagt: Schatten  – auf Bergers Persönlichkeit wirft, auf seinen unheiligen Schein nämlich, mit dessen Hilfe er sich Karrierevorteile erschlich.

Stattdessen empört sich der Jesuiten-Autor lieber gemeinsam mit dem “schwulen Theologen” über die gar so schlimmen bis gefährlichen Konservativen:

Mit aufschlußreichen Beispielen belegt der Autor sowohl die Neigung von streng konservativen Katholiken, sich als Opfer zu inszenieren, als auch deren wachsendes Aggressionspotential.”

Sodann sei es, so Pater Hiestand, “verdienstvoll” (!), daß Berger “einer breiteren Öffentlichkeit die Agitationen katholischer Denunzianten aufzeigt”   -  so simpel kann die Welt doch sein: Andersdenkende sind eben “Denunzianten”   -  basta!

Wohl damit die Besprechung etwas intellektueller wirkt bzw. einen gewissen kritischen Anstrich erhält, gibt es kleine Einwände wie diesen: “Es fehlt die tiefere analytische Durchdringung der geschilderten Ereignisse und Fakten.”

Doch direkt danach erfährt man, daß der Jesuit das Buch gerne  n o c h  kirchenkritischer gesehen hätte, gleichsam als gelehrte Abhandlung in systematischer Struktur:

“Allein das Phänomen, daß gerade homosexuelle Katholiken sich besonders papsttreu gebärden, verdiente eine ausführlichere Auseinandersetzung. Berger bearbeitet es bloß fragmentarisch an verschiedenen Stellen.”

Interessante Logik:  aus “besonders papsttreuen” Gläubigen werden schwuppdiwupp “homosexuelle Katholiken”.

Dieser Unsinn wird auch durch Bergers schein-akademische Begründung aus der vermeintlichen Freudschen Psycho-Kiste nicht sinniger, wonach “schwule” Katholiken gleichsam als seelischen Ausgleich besonders fromm sein wollen  – dergleichen mag in Einzelfällen vorkommen, ist aber als Regelfall-These durchaus weltfremd.

Außerdem bemängelt der Rezensent an Bergers Streitschrift:

“Es fehlt dem Buch auch die Einordnung in aktuelle gesamtgesellschaftliche Entwicklungen, wie etwa die Erwähnung des Zwiespaltes, daß Homosexualität in den letzten Jahrzehnten bürgerlich, auch rechtlich anerkannt wurde, in der Kirche aber immer noch als objektiv ungeordnet definiert wird”

Ach so:  “immer noch(!) wird Homosexualität in der kath. Kirche als “objektiv ungeordnet” definiert  – dies sollte sich aus Pater Hiestands SJ-Sicht offenbar bald ändern?!

Kein Wunder also, daß diese Besprechung dem Buchautor recht gut in den Ohren klingt und Berger sie daher auf seiner Facebookseite zu würdigen weiß:  “Für eine kirchliche Zeitschrift verhältnismäßig wohlwollend”, läßt er seine Leser erfreut wissen.

Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerks in Münster

Hier können Sie unsere Besprechung des Berger-Buchs lesen: http://charismatismus.wordpress.com/2011/06/14/buch-kritik-der-heilige-schein/

 


Tonio Borg wurde als EU-Kommissar bestätigt – trotz Kampagne von Homo-Lobbys, Abtreibungsfreunden etc.

Europa-Abgeordneter Dr. Peter Liese: “Die Abstimmung ist eine schallende Ohrfeige für Linke”

“Dieses Ergebnis ist ein großer Sieg für die christdemokratische EVP-Fraktion und eine schallende Ohrfeige für Linke und Liberale”, so kommentierte der gesundheitspolitische Sprecher der größten Fraktion im Europäischen Parlament (EVP -Christdemokraten), Dr. Peter Liese, die Abstimmung über den designierten Gesundheitskommissar Tonio Borg. 

Dr. Peter Liese

Der christlich-konservativ Außenminister von Malta, Tonio Borg, ist von Christdemokraten/Konservativen und Teilen der Sozialdemokraten sowie einzelnen Grünen und Liberalen im Straßburg mit einer klaren Mehrheit von 386 zu 281 Stimmen bestätigt worden.

Im Hearing der drei zuständigen Ausschusse hat er in der vergangene Woche einen guten Eindruck hinterlassen und alle drei Ausschusse hatten eine positive Wertung abgegeben. Trotzdem hatten die Fraktion von Sozialdemokraten, Linken, Grünen und Liberalen mehrheitlich die Ablehnung beschlossen.

Hierzu erklärte Dr. Liese angesichts des linken Kesseltreibens der letzten Wochen gegen den katholischen  Politiker Tonio Borg:

“Das Ergebnis zeigt, dass christlich-konservative Werte im europäischen Meinungsspektrum Ihren Platz haben. Man muss nicht alle Standpunkte von Tonio Borg teilen, sie sind aber legitim und dürfen keinen Grund sein, einen fachlich qualifizierten Kommissar abzulehnen. Das Ergebnis ist ein Sieg der Meinungsfreiheit und eine Niederlage für alle, die Gewissenspolizei spielen wollten. Es hat auch Signalwirkung für die weitere Arbeit im Europäischen Parlament”, so Liese.

Dr. Liese begrüßte, dass jetzt die Sacharbeit weiter gehen kann. “Der Kommissar hat angekündigt, die Tabakproduktrichtlinie zügig vorzulegen und bald auch ein Verbot des Klonens von Tieren zur Nahrungsmittelproduktion vorzuschlagen. Viele wichtige Aufgaben, etwa in der Arzneimittelpolitik, stehen uns bevor. Ich freue mich dass wir jetzt gemeinsam für die Gesundheit der Bürger, das höchste Gut, arbeiten können“, so der CDU-Parlamentarier abschließend.


Spitzen-Chirurg Carrel: Religiöse Menschen kommen mit Herzproblemen besser klar

Religiös verankerte Menschen bewältigen Herzprobleme besser. Dies bilanzierte der angesehene Herzchirurg Thierry Carrel kürzlich auf einer Tagung der schweizerischen Klinik SGM.

Die Stiftung für ganzheitliche Medizin lud zu einer Tagung  mit dem Thema: “Spiritualität in der Medizin, Luxus oder Notwendigkeit?”.

Chefarzt René Hefti erklärte: “Seit 25 Jahren integrieren wir Spiritualität in unsere Behandlung.” 

Zu einem aufschlußreichen Ergebnis kam der Spitzenmediziner Prof. Dr.  Thierry Carrel (siehe Foto), der an über 10.000 Herzeingriffen beteiligt war und mehr als 500 wissenschaftliche Publikationen dazu verfaßte.

Carrel hielt fest, daß religiöse Patienten mit schwierigen Lebenssituationen leichter klarkommen, wozu auch schwere Herzerkrankungen und komplexe Herzeingriffe gehören:

“In diesen Fällen”, so der preisgekrönte Facharzt weiter, “können religiös verankerte Menschen besser mit der Situation umgehen”.

Dr. René Hefti hierzu: “Carrel zeigte die Grenzen der Spitzenmedizin auf, und dass man das Leben trotz aller Hightech nicht im Griff hat. Und dass es darüber hinaus eine andere, eine spirituelle Dimension gibt.”

Quelle (Text/Foto): http://www.jesus.ch/n.php?nid=229921 

Palästinenser lynchten h e u t e sechs eigene Landsleute wegen “Kooperation mit Israel”

Wie die Webseite “Kopten ohne Grenzen” jetzt mit Videos und Fotos beweiskräftig dokumentiert, haben fanatisierte Hamas-Anhänger im Gaza-Streifen am heutigen Mittwoch, den 21. November, sechs eigene Landsleute öffentlich gelyncht  – ihnen wird angebliche “Kooperation” mit Israel vorgeworfen.

Bei der grausamen Ermordung ertönten die Rufe “Allahu Akbar“ (Allah ist groß).

Danach wurde mindestens eine der Leichen zur allgemeinen Einschüchterung der Bevölkerung von Motorradfahrerne durch die Stadt geschleift. 

“Kopten ohne Grenzen” fragt zu Recht:

“Ob uns die ZEIT diese Leichen in der morgigen Fortsetzung ihrer Hamas-Propagandashow als zivile Opfer israelischer Angriffe präsentieren wird?”

Dergleichen israelfeindliche Medien-Manipulation wäre schließlich nicht der erste Fall!

Beweis-FOTOS und VIDEOS (nicht für zarte Gemüter!) hier: http://koptisch.wordpress.com/2012/11/21/das-ist-gaza-und-gutmenschenslieblinge-araber-lynchen-landsleute/


Prof. Dr. Wolfgang Waldstein äußert fundierte Kritik an der Hirntod-Definition

Der Hirntod gilt als wesentliches Kriterium für die Entnahme von Organen. Dagegen gibt es jedoch überzeugende Einwände  – zum Beispiel die folgenden Kritikpunkte von Prof. Dr. Wolfgang Waldstein aus Salzburg.

Der österreichische Rechtshistoriker ist Mitglied der “Päpstlichen Akademie für das Leben” und vielfacher Buchautor  -  darunter der Titel “Ins Herz geschrieben” über die zeitlose Bedeutung des Naturrechts für Ethik, Moral und Gesellschaft.

Ein ausführlicher Beitrag des Professors zu diesem Themenkreis erschien in der Zeitschrift „Medizin und Ideologie“ (Nr. 3/ 2012).   -  Hier folgt sein Gastkommentar aus den “Stuttgarter Nachrichten” vom 3.11.2012:

Johannes Bonelli hat in den Salzburger Nachrichten vom 21. August 2012 zur Hirntod-Definition von 1968 erklärt:

„Es herrscht seit damals weltweit ein Konsens unter Medizinern, dass der Nachweis des Funktionsausfalls des Gehirns durch dessen vollständige Zerstörung das bis heute sicherste Zeichen bzw. Kriterium für den Tod eines Menschen ist.“

Die Neudefinition des Todes im Jahre 1968 durch ein Komitee der Harvard Medical School macht aber selbst klar, dass die Annahme des Hirntodes als ausreichendes Todeskriterium nur den Zweck hatte, die Entnahme vitaler Organe eines Menschen mit schwerwiegender Hirnschädigung zu ermöglichen.

Der Report betonte als seine primäre Absicht, das irreversible Koma als neues Kriterium für den Tod zu definieren. Dafür werden zwei Gründe genannt:

Erstens hätten die Verbesserungen bei wiederbelebenden Maßnahmen dazu geführt, auch Menschen zu retten, die hoffnungslos verletzt seien. Manchmal sei das Ergebnis ein Individuum, dessen Herz weiterschlage, dessen Gehirn aber irreversibel geschädigt sei. Die Belastung für Patienten, die an dauerndem Verlust des Verstandes litten, sei groß.

Obsolete Kriterien für die Definition des Todes könnten zu Kontroversen beim Erlangen von Organen für die Transplantation führen.

Dieser zweite Grund für die Neudefinition, den der „Harvard-Report“ offenlegt, zielt eindeutig darauf, Hindernisse für das Erlangen von Organen für die Transplantation zu beseitigen.

Der Report war also nicht daran interessiert, die Wahrheit über den Zeitpunkt des Todes des Menschen festzustellen; er wollte vielmehr eine Definition schaffen, die es erlaubt, menschliches Leben nach bestimmten Kriterien als nicht mehr bestehend oder nicht mehr schützenswert anzusehen.

Harvard 1968: Die Neudefinition des Todeszeitpunkts war zweckgerichtet

Die Neudefinition hat vorrangig den Zweck, mehr Organe für Transplantationen verfügbar zu haben.

Die klinischen Erfahrungen mit der Anwendung dieses Hirntodkriteriums haben aber schon bald Zweifel entstehen lassen.

Bemerkenswert ist der Weg von Alan Shewmon, Vorstand der Neurologie und Pädiatrie am Olive View UCLA Medical Center Sylmar, Kalifornien, USA:

Er war vom Hirntod überzeugt und hat Organtransplantationen praktiziert. Ihm sind aber dabei mehr und mehr Zweifel an der Richtigkeit des Hirntodkriteriums gekommen.

Shewmon gelangt zu dem Ergebnis, dass nur Transplantationen durchgeführt werden dürften, bei denen die Organentnahme den Spender weder töte noch schädige: die Spende einer Niere, eines Leberlappens, eine Blut– oder Knochenmarkspende.

Es ist klar, dass die heutige Transplantationsmedizin, die ein enormes Geschäft geworden ist, solche Vorstellungen nicht mehr annehmen kann. Doch die Bedenken sind nicht weniger, sondern mehr geworden.

Das hat die Päpstliche Akademie der Wissenschaften zu einer neuerlichen Prüfung der „Zeichen des Todes“ veranlasst. Ein Kongress im Februar 2005 kam zu zwei Ergebnissen:

„Es gibt einen überwältigenden medizinischen und wissenschaftlichen Befund, dass das vollständige und unwiderrufliche Ende aller Gehirntätigkeit (im Großhirn, Kleinhirn und Hirnstamm) kein Beweis für den Tod ist. Der vollkommene Stillstand von Gehirnaktivität kann nicht hinreichend festgestellt werden. Irreversibilität ist eine Prognose und nicht eine medizinisch feststellbare Tatsache. Wir behandeln heute viele Patienten mit Erfolg, die noch jüngst als hoffnungslose Fälle betrachtet worden waren.“

„Eine Diagnose des Todes durch neurologische Kriterien allein ist Theorie, keine wissenschaftliche Tatsache. Sie reicht nicht aus, die Lebensvermutung zu überwinden.“

In dieser Lage ist es besonders wichtig, dass nicht „einige Gegner“, sondern Proponenten der „Neudefinition“ des Todes selbst öffentlich erklärt haben, dass die Anwendung des Hirntod-Kriteriums die Tötung des Spenders mit sich bringe.

Im „Hastings-Center-Report 38“ (6/2008), hat der Transplantationsarzt Robert Truog gemeinsam mit Franklin Miller vom National Institute of Health zugegeben, dass die Praxis des Hirntodkriteriums de facto die Tötung des Organspenders bedeute.

Daher müsse die „dead donor rule“ aufgegeben werden. Das Töten des Patienten durch Organentnahme sollte als „justified killing“ angesehen werden.

„Gerechtfertigte Tötung“?  – Dürfen wir “Leben retten durch Töten”?

Eine solche „gerechtfertigte Tötung“ ist nur in dem Kontext zu verstehen, dass die Transplantationsmedizin sich als eine humane, lebensrettende Maßnahme versteht. Mit der Organtransplantation können tatsächlich Leben in großer Zahl gerettet werden.

Dennoch stellt sich die Frage: Ist es wirklich gerechtfertigt, dass dafür der Organspender sterben muss? Kann man die Formel annehmen: Leben retten durch Töten?

Die Soziologin Alexandra Manzei schreibt dazu in der „Tagespost“ vom 4. September 2012:

„Seit 20 und mehr Jahren wird den Menschen gesagt, dass es sich bei Hirntoten um ganz normale Leichen handle. Das ist aber nicht der Fall. Um es einfach auszudrücken: Leichenteile kann man nicht verpflanzen; . . . Leichenteile würden den Empfänger vergiften. Verpflanzen kann man nur Organe von einem lebenden Organismus.“

Zur Frage der „Anzahl jener Hirntoten, die nicht tot sind“, meint Manzei:

„Erforscht werden können nur jene Fälle, bei denen nach Feststellung des Hirntodes keine Organe entnommen werden, da durch die Organentnahme in jedem Fall der Tod eintreten würde. Werden Organe entnommen, ist das Hirntodkonzept nicht falsifizierbar. Beim Hirntodkonzept handelt es sich um eine selbsterfüllende Prophezeiung.

Ungeachtet all dieser Tatsachen wird das Hirntodkonzept hemmungslos angewandt, weil die Transplantationsmedizin die daraus resultierenden Tötungen unbedingt braucht. Die staatlichen Gesetze zur Transplantationsmedizin haben den Weg geebnet.

Sogar kirchliche Institutionen werben für die Bereitschaft zur Organspende, ohne zu sagen, was das für den „Spender“ bedeutet.

Es bedeutet  –  nach den Aussagen von Truog und Miller  – die meist wohl nicht bewusste Bereitschaft, sich töten zu lassen.

Quelle: http://search.salzburg.com/news/content/text/html/sn/news/sn0321_03.11.2012_41-43164676


Israel: Bombenanschlag in Tel Aviv heute Mittag: 21 Verletzte – Raketenhagel aus Gaza geht weiter

Kurz vor 12 Uhr israelischer Zeit (11 Uhr MEZ) explodierte am heutigen Mittwochmittag im Zentrum von Tel Aviv auf der Straße Shaul ha-Melech ein Sprengsatz in einem Linienbus. Ein Terrorist  ist anschließend vom Tatort geflüchtet.


Der Bus nach dem Anschlag   (Foto: Reuters) 

Bisher hat der Rettungsdienst Magen David Adom 21 Verletzte gemeldet – sie wurden in das nahegelegene Ichilov-Krankenhaus gebracht.

Die Polizei vermutete zunächst eine weitere Bombe in der Nähe. Ein Mann wurde kurz nach der Explosion festgenommen. Kurze Zeit später stellte sich aber heraus, dass er nichts mit dem Anschlag zu tun hatte.

Die Polizei glaubt mittlerweile, dass es sich um eine weibliche Täterin handelt, die sich noch immer, mit Sprengstoff bewaffnet, in der Region befindet.

Am gestrigen Dienstagabend schlug eine Rakete in ein Wohnhaus in Rischon LeZion ein. Zwei Menschen wurden dabei verletzt. Drei Israelis wurden wegen Panikattacken ins Krankenhaus eingeliefert. Eine weitere Rakete verletzte eine Person in Aschkelon schwer.

Quelle: Webseite “Israel heute” / Israelische Botschaft in Berlin


CDL-Chefin Mechthild Löhr und Manfred Lütz heute Abend bei “Anne Will” (ARD)

Am heutigen Mittwoch, den 21.11.2012, läuft in der ARD anläßlich der ARD-Themenwoche „Leben mit dem Tod”um  22.45 Uhr die Talkshow Anne Will.  -  Mit dabei: CDL-Chefin Mechthild Löhr (siehe Foto).

Thema: “Letzte Ausfahrt Paradies – gibt es ein Leben nach dem Tod?”   

Dies sind die Gäste der Fernseh-Gesprächsrunde:

Seyran Ates  (Buchautorin, Rechtsanwältin -  sie überlebte 1984 nur knapp ein Attentat),
Manfred Lütz  (katholischer Theologe, Buchautor und Psychiater  – Chefarzt des Alexianer-Krankenhauses in Köln),
Philipp Möller  (Atheist – Pressereferent der Giordano-Bruno-Stiftung),
Vince Ebert  (Physiker und Kabarettist),
Mechthild Löhr  (Bundesvorsitzende der „Christdemokraten für das Leben”, CDL)

Die ARD schreibt zur geplanten Sendung Folgendes:

“Wer eine sogenannte Nahtoderfahrung gemacht hat, ist überzeugt: Nach dem Sterben geht es weiter. Überall auf der Welt ähnelt sich das, was Menschen zwischen Leben und Tod erfahren. Ein Beweis dafür, dass es ein Jenseits gibt, oder schlicht dafür, dass beim Sterben bei allen Menschen die gleichen neurologischen Prozesse ablaufen? Ist der Glaube an eine höhere Macht wahrer Trost oder nur ein Trostpflaster, um die Angst vor dem Tod erträglich zu machen?”

 
Kontaktdaten der CDL:
Christdemokraten für das Leben,
48167 Münster, Schlesienstr. 20
Tel.: 0251 / 6 28 51 60  -  Fax: 0251 / 6 28 51 63
info@cdl-online.de
http://www.cdl-online.de

Dokumentation: HIRTENWORT von Dr. Vitus Huonder – Bischof von Chur – zur heiligen Eucharistie, dem “Zeichen der Einheit”

DIE HEILIGE EUCHARISTIE                                                                                                        
Zeichen der Einheit
Wort zum Beginn des Konzilsjubiläums 2012 – 2015
sowie zum Jahr des Glaubens 2012 – 2013
von

Dr. Vitus Huonder, Bischof von Chur

11. November 2012

Wort zur Liturgie 

Am 11. Oktober 2012 wurde in Bern das 50-Jahr-Jubiläum des Zweiten Vatikanischen Konzils mit einer gemeinsamen Feier für alle Diözesen unseres Landes eröffnet. Die weiteren Feiern und Veranstaltungen sollen alsdann in den einzelnen Diözesen erfolgen.

Am 11. November 2012 findet eine diözesane Feier in der Kathedrale Chur statt. Mit dieser Feier wird zugleich in unserem Bistum das von Papst Benedikt XVI. ausgerufene “Jahr des
Glaubens” eröffnet. Weitere Veranstaltungen zu beiden Ereignissen sind bistumsweit geplant.  

Das erste der drei Jubiläumsjahre des Zweiten Vatikanischen Konzils (2012  –  2015) steht unter dem Thema “Den Glauben feiern” und stellt die Konstitution über die Liturgie “Sacrosanctum Concilium” in den Mittelpunkt.

Das vorliegende Wort des Bischofs ist darauf abgestimmt und ab dem 11. November 2012 für die Veröffentlichung in den Medien freigegeben.

Das Schreiben richtet sich einerseits an die Priester, die Diakone sowie die kirchlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Es soll im Verlauf des ersten Jahres des Konzilsjubiläums als Grundlage für die Verkündigung und Katechese im Bereich der Liturgie dienen.

Das Schreiben richtet sich aber auch an alle Gläubigen des Bistums und soll ihnen von den Seelsorgenden in geeigneter Weise zugänglich gemacht werden.

Das HIRTENWORT des BISCHOFS:

Liebe Mitbrüder im bischöflichen, priesterlichen und diakonalen Dienst
Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Seelsorge
Liebe Brüder und Schwestern im Herrn

Am vergangenen 11. Oktober 2012 haben wir das 50-Jahr-Jubiläum des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962 – 1965) begonnen. Zugleich hat Papst Benedikt XVI. ein “Jahr des Glaubens” ausgerufen, das bis zum Christkönigssonntag, dem 24. November 2013, dauern wird.

Ich möchte diese beiden wichtigen Ereignisse im Leben der Kirche zum Anlass nehmen, um auf einige wesentliche Punkte unseres Glaubens zu sprechen zu kommen.

Da gemäss den Vorgaben der Schweizer Bischofskonferenz im ersten Jahr des Konzilsjubiläums die Liturgie, der Gottesdienst der Kirche also, im Mittelpunkt stehen soll, möchte ich in diesem Bischofswort darauf besonders eingehen.

Dies lässt sich gut verbinden mit der Thematik des Glaubensjahrs. Denn die Kirche hat gemäss dem Grundsatz “lex orandi – lex credendi” immer gewusst, dass die Art und Weise, wie wir beten, wie wir Gottesdienst feiern, Ausdruck unseres Glaubens ist, diesen aber zugleich auch leitet, vertieft und formt.
 
Viele Aspekte unseres Glaubens und wie wir ihn feiern, könnten Gegenstand dieses Schreibens sein. Ich habe einige Elemente ausgewählt, die mir aufgrund meiner täglichen Erfahrung als besonders vordringlich und wesentlich erscheinen. Und ich möchte dazu auch einige Hinweise geben sowie auf bestimmte Grundsätze der Kirche hinweisen.

Das Zweite Vatikanische Konzil heute

Vielen ist das Zweite Vatikanische Konzil kaum noch ein Begriff. Andere wissen darum nur vom Hörensagen. Wieder andere glauben, seine Lehren zu kennen, haben aber die authentischen Texte nie genau gelesen.

Für die jüngere Generation ist dieses Konzil bereits weit weg. Doch wer die Zeit der Sechzigerjahre erlebt hat, weiss, wie einschneidend das Konzil für das Leben der gesamten Kirche war. Es wirkt heute noch mittelbar oder unmittelbar nach.

Öfter beruft man sich in verschiedensten Kreisen und mit zum Teil gegensätzlichen Interpretationen auf die Lehren und Aussagen des Konzils. Eine klare Einordnung des Zweiten Vatikanums in die gesamte Geschichte und Lehre der Kirche tut not, ebenso eine sachkundige Darlegung der sechzehn Dokumente dieser bisher grössten Bischofsversammlung aller Zeiten.
 
Die Erneuerung der Liturgie

Das erste vom Konzil verabschiedete Dokument mit dem Titel Sacrosanctum Conciliumwar der Erneuerung der Liturgie gewidmet. Die Liturgie lag dem Konzil ganz besonders am Herzen.

Denn, so betont die Konstitution, die Liturgie sei Höhepunkt und Quelle des Lebens der Kirche, und sie bewirke die Einheit der Gläubigen. 

Bild: Evita Gründler

Ganz besonders gilt dieser Hinweis für das höchste der Sakramente, für die Eucharistiefeier oder Heilige Messe.

In diesem Sinn umschreibt das Konzil das eucharistische Opfer als “das Sakrament huldvollen Erbarmens, das Zeichen der Einheit, das Band der Liebe, das Ostermahl, in dem Christus genossen, das Herz mit Gnade erfüllt und uns das Unterpfand der künftigen Herrlichkeit gegeben wird”.

Auch in anderen Dokumenten spricht das Konzil die Bedeutung der Eucharistiefeier für die Einheit der Kirche an, so in der dogmatischen Konstitution Lumen gentium über die Kirche:

“Sooft das Kreuzesopfer, in dem Christus, unser Osterlamm, dahingegeben wurde (1 Kor 5,7), auf dem Altar gefeiert wird, vollzieht sich das Werk unserer Erlösung. Zugleich wird durch das Sakrament des eucharistischen Brotes die Einheit der Gläubigen, die einen Leib in Christus bilden, dargestellt und verwirklicht (1 Kor 10,17)” 

Das Zweite Vatikanum umsetzen

Damit die Heilige Eucharistie diesen, die Einheit der Kirche bildenden Charakter nicht verliert oder diese ihre Wirksamkeit wiederum erhält, gilt es, die Ordnung der Liturgie allgemein und der Heiligen Messe insbesondere zu beachten.

Das muss heute einer unserer wichtigsten Beiträge zur Verwirklichung jener Anliegen des Konzils sein, welche noch der Umsetzung bedürfen oder nach einer Korrektur an der nachfolgenden Entwicklung verlangen.

Dazu veranlasst uns das Konzil selber, da es in Sacrosanctum Concilium sagt: “Das Recht, die heilige Liturgie zu ordnen, steht einzig der Autorität der Kirche zu (…). Deshalb darf durchaus niemand sonst, auch wenn er Priester wäre, nach eigenem Gutdünken in der Liturgie etwas hinzufügen, wegnehmen oder ändern”  

Weiter unterstreicht das Dokument:
“Bei den liturgischen Feiern soll jeder, sei er Liturge oder Gläubiger, in der Ausübung seiner Aufgabe nur das und all das tun, was ihm aus der Natur der Sache und gemäss den liturgischen Regeln zukommt”

Die aktuelle Situation

Schon im Jahre 2004 hat die Instruktion Redemptionis Sacramentum der Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung auf die Weisungen des Konzils zurückgegriffen. Sie ist eine Handreichung und Hilfe, um das “grosse Mysterium … in der Feier der heiligen Liturgie gebührend” zu schützen.

Denn, so die Instruktion, man kann “nicht verschweigen, dass es Missbräuche, auch sehr schwerwiegender Art, gegen das Wesen der Liturgie und der Sakramente sowie gegen die Tradition und die Autorität der Kirche gibt, die den liturgischen Feiern heute in dem einen oder anderen kirchlichen Umfeld nicht selten schaden. An einigen Orten sind missbräuchliche Praktiken in der Liturgie zur Gewohnheit geworden.”

Die Weisungen, welche in nichts an Aktualität eingebüsst haben, helfen uns, Missbräuche zu erkennen und ihnen entgegenzutreten.

Vor allem gilt es, um das allerheiligste Sakrament jenen schützenden Raum zu errichten, in welchen es Jesus bereits bei dessen Einsetzung hinein gestellt hatte, als er die heilige Eucharistie dem engsten Kreise der Apostel anvertraute.  

Bild: Evita Gründler

Die Instruktion, auf dem Hintergrund von Sacrosanctum Concilium gelesen, hilft uns, die Einheit in der Diözese und in der gesamten Kirche zu wahren, zu fördern, ja, wo notwendig, wiederherzustellen.

Denn sie weist zu Recht darauf hin, dass Willkür in der Liturgie spaltet und Unfrieden stiftet. Sie sagt von Handlungsweisen, die subjektive Meinungen und persönliche Vorlieben über die von der Kirche vorgegebene Ordnung der Liturgie stellen:

“Sie tragen Elemente der Verunstaltung und Zwietracht in die Feier der Eucharistie hinein, die in hervorragender Weise und aufgrund ihres Wesens darauf ausgerichtet ist, die Gemeinschaft mit dem göttlichen Leben und die Einheit des Gottesvolkes zu bezeichnen und wunderbar zu bewirken. Folgen solcher willkürlicher Handlungen sind Unsicherheit in der Lehre, Zweifel und Ärgernis im Volk Gottes und fast unvermeidlich heftige Gegenreaktionen“.

Deshalb billigt das Schreiben jedem Katholiken das Recht zu, den Diözesanbischof oder den Apostolischen Stuhl auf liturgische Missbräuche aufmerksam zu machen.

Beschwerden von Gläubigen

In den vergangenen Jahren haben Gläubige immer wieder von ihrem Recht Gebrauch gemacht, auf liturgische Missbräuche hinzuweisen.

Wir dürfen diese Beschwerden nicht überhören oder bei Seite schieben. Betreffen sie doch einen wesentlichen Punkt unseres katholischen Glaubens. Es ist allzu einfach, solche Klagen, wie es oft geschieht, als Denunziation abzutun.

Denn wenn die liturgische Ordnung der Kirche missachtet wird, wird “das den Christgläubigen zustehende Recht auf eine liturgische Handlung, die Ausdruck des Lebens der Kirche gemäss ihrer Tradition und Disziplin ist” verletzt.

Darunter leidet die Kirche als solche und ihre Glaubwürdigkeit, darunter leidet vor allem die Einheit der Kirche.

Um auch den Beschuldigten gerecht zu werden, lade ich jeweils die Gläubigen, welche von Missbräuchen betroffen sind, ein, mit der betroffenen Person zuerst zu sprechen und sich erst dann an den Bischof oder an die römischen Behörden zu wenden, wenn sie abgewiesen und ungerecht behandelt werden.

Ich kann aber niemandem das Recht verwehren, sich an den Bischof oder den Apostolischen Stuhl zu wenden. Im Oktober 2011 erhielt ich selbst ein Schreiben der Kongregation für den Klerus mit der Bitte um Klärung zahlreicher Unregelmässigkeiten in Teilen des Bistums, welche vor allem die Feier der Heiligen Messe betreffen.

Im Sinne der Anwendung der Weisungen des Konzils, aber auch der Anmerkungen des Apostolischen Stuhles, möchte ich zwei Bereiche ins Auge fassen, welche unsere Aufmerksamkeit beanspruchen und eine Überprüfung, ja eine Korrektur erfordern.

Einerseits geht es um den Priester und seine Verantwortung für die heilige Eucharistie, anderseits um jeden Gläubigen und die rechte Teilnahme an der Eucharistiefeier, insbesondere um den würdigen Empfang der heiligen Kommunion.

Verantwortung der Priester

Da die Priester Hirten und Leiter des Volkes Gottes sind und mit dem Bischof die besondere Verantwortung für die Liturgie und die Seelsorge im allgemeinen tragen, sind sie in diesem Augenblick besonders gefordert. In diesem Sinn bitte ich sie, die folgenden Hinweise zu beachten.

Bild: Evita Gründler

Allgemeine Hinweise

1. Die Liturgien sind gemäss der Vorschrift der Kirche und der Vorgabe der liturgischen Bücher zu halten. Davon ist auch die Frage der Homilie betroffen. Sie steht auf Grund der Weihe nur den Bischöfen, Priestern und Diakonen zu.

2. Es gibt in unserem Land nicht wenige Gläubige, die Mühe mit unserer Muttersprache haben. Die liturgischen Bücher liegen in der Schriftsprache vor und sind als solche zu berücksichtigen und zu gebrauchen. Dialektfassungen der liturgischen Texte sind deshalb nicht erlaubt. Mit Rücksicht auf die erwähnten Gläubigen sollen auch die Predigt und die Einführungen im allgemeinen in der Schriftsprache, nicht im Dialekt, erfolgen. Predigten für Kinder und Jugendliche sind davon ausgenommen.

3. Die Verkündigung darf nicht für “kirchenpolitische” Fragen missbraucht werden. Die Gläubigen sollen beim Verkündigungsdienst nicht durch Äusserungen gegen die Lehre der Kirche und die Hierarchie verwirrt, verunsichert oder verärgert werden. Sie haben ein Anrecht auf die korrekte Verkündigung und Darlegung des katholischen Glaubens.

4. Der liturgische Raum ist ein geweihter Raum und für den Gottesdienst bestimmt. Es ist jede Profanierung zu vermeiden. Nichtliturgische Veranstaltungen oder Anlässe mit einem ausgesprochen katechetischen Charakter sollen in Räumlichkeiten des Pfarreizentrums durchgeführt werden. Für geistliche Konzerte liegen eigene Weisungen vor.

5. Ankündigungen von Feiern in den Pfarrblättern werden so  erfolgen, dass der Leser über den Charakter der Feier genügend informiert ist. Vor allem soll klar ersichtlich sein, ob es sich bei einer Liturgie um eine Heilige Messe oder um eine andere Gottesdienstfeier handelt. Jede Unklarheit soll vermieden werden.

Hinweise zur Eucharistie

6. Im Mittelpunkt der Seelsorge steht die Sonntagseucharistie der Pfarrei. Sie darf durch keine andere Feier ersetzt werden. Vor allem muss der Sonntagmorgen der Heiligen Messe reserviert bleiben.

Es soll den Gläubigen auch die Lehre der Kirche klar vorgelegt werden, wonach Wortgottesdienste, in welcher Form auch immer, der Heiligen Messe nicht gleichgestellt werden dürfen. Der Besuch eines Wortgottesdienstes kann die Teilnahme an einer Heiligen Messe, sofern dies für den einzelnen Gläubigen möglich ist, nicht ersetzen.

7. Wortgottesdienste am Sonntag an Stelle einer Heiligen Messe entsprechen einer Notlage, die als solche ausgewiesen und vom Bischof anerkannt sein muss. Sie sind kein legitimes Mittel, um das Mitwirken der Laien in der Liturgie zu fördern. Die Anzahl der Priester in unserem Bistum ist ausreichend, um – bei sorgsamer Planung – in jeder Pfarrei oder Region am Sonntag oder am Vorabend eine Eucharistiefeier vorzusehen.

8. Der Priester weiss sich verpflichtet, jeden Sonntag die Heilige Messe ordentlicherweise mit den Gläubigen und für sie zu feiern. Die so genannten freien Sonntage für Priester entsprechen nicht der priesterlichen Spiritualität. Den Priestern darf von Kirchgemeinden oder anderen staatskirchenrechtlichen Organisationen nicht verwehrt werden, an so genannten freien Sonntagen die Eucharistie mit und in der Pfarrei zu feiern. Diesbezügliche vertragliche Klauseln sind illegitim.

9. Ordentliche Spender der heiligen Kommunion sind der Bischof, der Priester und der Diakon. So sehr sich auch Laien aufgrund allgemeiner kirchlicher Regelung als ausserordentliche Spender dafür in dankenswerter Weise engagieren, darf dieser Grundsatz nicht übersehen werden. Kommunionhelfer werden sich diesem Grundsatz entsprechend verhalten.

10. Die Kelchkommunion soll mit Zurückhaltung gewährt werden und nur dann, wenn die Gläubigen darauf sorgfältig vorbereitet sind.   Gemäss der Instruktion Redemptionis Sacramentum ist, wenn die Kommunion unter beiden Gestalten ausgeteilt wird, das Eintauchen der Hostie durch den Empfänger der Kommunion nicht erlaubt.

Hinweise zur Eucharistie- und Beichtkatechese  

Bild: Evita Gründler

11. Der Eucharistiekatechese und dem Erstkommunionunterricht werden die Priester grösste Aufmerksamkeit schenken. Ihre erste Sorge muss es sein, dass die Vermittlung der Lehre über die Realpräsenz des Herrn im allerheiligsten Sakrament korrekt geschieht und die Einführung in den würdigen Empfang der heiligen Kommunion mit Sorgfalt erfolgt.
 
12. Die Erstbeichte geht der Erstkommunion voraus. Sie gehört zur Vorbereitung auf die Erstkommunion. Es soll schon in die Erstkommunionvorbereitung einfliessen, dass die Beichte vor dem Empfang jeder heiligen Kommunion notwendig ist, wenn man durch eine schwere Verfehlung den Stand der Gnade verloren hat.

13. Bezüglich des Bussakraments muss die Lehre der Kirche vermittelt werden, dass es immer der Priester ist, welcher das persönliche Bekenntnis des Pönitenten entgegennimmt und welcher die Absolution erteilt. Eine “Beichte” vor Laien und ohne priesterliche Absolution ist kein Sakrament. Sogenannte Versöhnungswege sind nur dann korrekt, wenn sie zur sakramentalen Beichte führen.

14. Die Spendung der Krankenkommunion ist ordentlicherweise Aufgabe des Priesters. In dankenswerter Weise üben diesen Dienst im Auftrag des Priesters auch Diakone und Kommunionhelferinnen sowie Kommunionhelfer aus.

Dennoch ist auch die Präsenz des Priesters gefordert und nicht zuletzt deshalb von grosser Bedeutung, weil sich gerade bei Kranken und Sterbenden die Frage des Bussakraments besonders eindringlich stellt.

Respektvolle Haltung der Gläubigen

Die heilige Eucharistie ist das hervorragende Geheimnis unseres Glaubens, denn in ihr erneuert Christus das Kreuzesopfer und wird unter uns selber sakramental als Gott und Mensch gegenwärtig.

Durch den Empfang dieses Sakramentes nehmen wir den Herrn in unser Herz auf und werden mit göttlichem Leben erfüllt. Der Empfang der heiligen Eucharistie nimmt daher die innige ewige Gemeinschaft mit dem dreifaltigen Gott bereits vorweg, wohl noch im Geheimnis, in unsichtbarer, unseren Sinnen und unserer Wahrnehmung verborgener Weise, aber wahrhaft, wirklich und wesentlich.

Aufgrund ihrer Heiligkeit bedarf die Eucharistie des besonderen Schutzes durch die Kirche und ihre Diener, und die Gläubigen müssen zur Ehrfurcht und zur Anbetung geführt werden. In diesem Sinn möchte ich in der Verantwortung, welche vor allem dem Bischof übertragen ist, einige Hinweise geben zur Haltung der Gläubigen der heiligen Eucharistie gegenüber.

QUELLE und FORTSETZUNG des Hirtenwortes siehe hier: http://www.bistum-chur.ch/Wort%20des%20Bischofs%20zur%20Liturgie.pdf


Kritik an blamabler “Klima-Meldung” der Weltbank

Von Dr. Hans Penner

OFFENER BRIEF an Ingrid-G. Hoven vom Deutschen Büro bei der Weltbankgruppe

Sehr geehrte Frau Hoven,

die Zeitschrift Focus meldete am 19.11.2012:

“Weltbank warnt vor unabsehbaren Folgen der Erderwärmung… Eine vier Grad wärmere Welt kann und muss vermieden werden… wir müssen die Erwärmung unter zwei Grad halten.“

Unter Fachwissenschaftlern besteht ein weltweiter Konsens darüber, daß die Klima-Sensitivität des Kohlendioxids weniger als 1°C beträgt  – siehe Vortrag von Professor Lindzen vor dem Britischen Unterhaus am 22.2.2012.

Dieser Sachverhalt bedeutet, daß sogar nach Verbrennung sämtlicher fossiler Brennstoffvorräte die Globaltemperatur um nicht mehr als 1°C steigen würde. Die Weltbank hat sich durch ihre Warnung sehr blamiert.

Hinzu kommt, daß zwischen dem Kohlendioxid-Gehalt der Atmosphäre und der Globaltemperatur keine Korrelation besteht. Seit 12 Jahren sinkt die Globaltemperatur trotz steigenden Kohlendioxid-Gehaltes der Atmosphäre.

Aus diesen Sachverhalten muß man schließen, daß die Weltbank keine seriöse Institution ist und durch ihre Warnung eine Täuschung der Öffentlichkeit beabsichtigt. Was beabsichtigen Sie mit dieser Falschmeldung?

Es ist sehr merkwürdig, daß eine Finanzinstitution Meldungen über die Wetterentwicklung herausgibt.

Mit freundlichen Grüßen
Hans Penner


Wiener Beobachtungsstelle dokumentiert: Attacken auf Christen in Westeuropa nehmen zu

Nicht nur in islamisch dominierten oder kommunistisch regierten Ländern nimmt die Verfolgung von Christen zu; auch in Westeuropa werden sie zunehmend bedrängt.

Die Beobachtungsstelle gegen Intoleranz und Diskriminierung von Christen in Wien wandte sich an die “Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE)”; die Stelle hat in den vergangenen sechs Jahren mehr als 800 Zwischenfälle registriert.

So habe in Großbritannien jeder zweite Geistliche binnen eines Jahres diskriminierende Erfahrungen gemacht. 95 Prozent aller antireligiös motivierten Gewalttaten in Schottland zielten auf Christen.

In Frankreich richteten sich mehr als drei Viertel aller Sachbeschädigungen gegen christliche Gebetsstätten.

Opfer antichristlicher Aktionen seien vornehmlich Katholiken und Lebensrechtler, wie katholische Medien berichten. Für die meisten Übergriffe seien „radikale Linke“, Anarchisten, antireligiöse und Antifa-Gruppen, Feministinnen und „Homo-Aktivisten“ verantwortlich.

Sie versuchten zum Beispiel, Christen bei Demonstrationen durch ohrenbetäubenden Lärm mundtot zu machen; ferner würden Spruchbänder etwa mit einem gekreuzigten Schwein gezeigt  - siehe Foto beim Marsch für das Leben in Berlin  -   oder beleidigende Sprechchöre angestimmt wie „Hätt Maria abgetrieben, wär uns viel erspart geblieben“. Aufforderungen zur Gewaltanwendung seien keineswegs selten.

Linksradikale in Berlin

Teilweise erhielten diese linken Gruppierungen auch Zuschüsse aus Steuermitteln. Besonders aggressiv werde auf Kundgebungen von Lebensrechtlern oder die sog. Gehsteigberatung reagiert, bei der Frauen auf dem Weg zu Abtreibungsärzten gewarnt werden. In Freiburg habe die Stadt eine Bannmeile für Lebensrechtler rund um eine Klinik der abtreibungsaktiven Organisation „Pro Familia“ verhängt.

Weitere Kundgebungs-Verbote könnten zur Einschränkung der Meinungs- und Versammlungsfreiheit für Lebensrechtler führen.

Quelle: evangelische Nachrichtenagentur www.idea.de


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