Lebensrechtler demonstrieren in Luxemburg gegen die Einführung der Fristentötung

Die „Fédération Pro Éuropa Christiana“ (Brüssel) führte  zusammen mit anderen europäischen Lebensrechtsgruppen  –  darunter SOS LEBEN  –  am 22. November 2012 in Luxemburg eine Demonstration vor dem Parlament (Chambre des Députés) durch.

Anlaß war die für heute vorgesehene Abstimmung zu einem neuen Gesetz, das eine deutliche Liberalisierung der Abtreibungspraxis vorsieht.

Im Wesentlichen soll die geltende Indikationsregelung (Abtreibung in bestimmten Fällen) durch eine Fristenregelung mit Beratungspflicht ersetzt werden, wie sie auch in Deutschland derzeit gültig ist.

Die „Fédération Pro Europa Christiana“ zog die Aufmerksamkeit der Passanten und der Abgeordneten, die das Parlamentsgebäude betraten, mit der Aufstellung zahlreicher Kindersärge, auf sich. Die Teilnehmer der Demonstration trugen zudem rote Umhänge. 

Die Lebensrechtler wurden mehrmals von Abtreibungsbefürwortern gestört, manchmal sogar handgreiflich. Einige der Särge wurden dabei beschädigt.

Der Leiter der Aktion, Paul Herzog von Oldenburg, erklärte:

„Das Verhalten der Abtreibungsaktivisten zeigt, dass sie ein schlechtes Gewissen haben. Sie wissen, dass es hier um das Leben von ungeborenen Menschen geht“.

Der katholische Herzog bilanzierte die Aktion in Luxemburg als erfolgreich:

„Generell war die Resonanz positiv. Hätten die Politiker das Gesetz nicht in einer „Nacht-und-Nebel-Aktion” im Parlament durchgebracht, hätten wir eine viel größere Anzahl von Menschen gegen die Liberalisierung der Abtreibung mobilisieren können. Doch genau das sollte verhindert werden. Dieses Verfahren widerspricht essentiellen Maßstäben einer demokratischen Rechtsordnung.“

Quelle: Kultur und Medien-online


Umfrage über Gebete: 94% der Deutschen kennen das Vaterunser

An vierter Stelle folgt das Credo, an fünfter das Ave Maria

Das Vaterunser ist das bekannteste Gebet in Deutschland. 94 Prozent der Bundesbürger geben an, es zu kennen. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Instituts TNS Infratest im Auftrag der evangelistischen Aktion ProChrist.

Dabei wurden den Befragten die Anfänge von zehn gängigen christlichen Gebeten am Telefon vorgelesen. Die große Mehrheit der Deutschen erinnert sich auch an das Tischgebet „Komm, Herr Jesus, sei unser Gast“ (85,5 Prozent) und den Kindervers „Ich bin klein, mein Herz ist rein“ (82,9 Prozent).

Etwas weniger bekannt ist der Beginn des Glaubensbekenntnisses „Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen“ (78,4 Prozent).

Foto: Dr. Bernd F. Pelz

An nächster Stelle folgt der Anfang des katholischen Mariengebets „Gegrüßt seist du Maria, voll der Gnade“ (52,2 Prozent). Die Bürger wurden auch gefragt, welches Gebet ihnen spontan einfällt: Hier nannten 68 Prozent das Vaterunser. Mit großem Abstand folgt „Gegrüßet seist du Maria“ (17 Prozent). Tisch- und Abendgebete konnten nur 2,5 Prozent angeben.

Laut ProChrist sind die genannten Gebete bei den 14- bis 29-Jährigen genauso bekannt wie bei den über 60-Jährigen.

Das Bekenntnis „Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen“ sei Jugendlichen wesentlich häufiger spontan eingefallen als den anderen Befragten, was vielleicht mit der Erinnerung an Firm- bzw. Konfirmationsunterricht zu tun hat.

Quelle: www.idea.de


Israel: Nichtjüdisches drusisches Dorf lädt Israelis aus dem umkämpften Süden zur Erholung in den Norden ein

Das drusische Dorf Beit Jan in Nordisrael hat Israelis aus dem Süden, die unter ständigem Raketenbeschuß stehen, vor ein paar Tagen zu sich eingeladen. Es erwarte sie warmes Essen und noch wärmere Gastfreundschaft.  

Foto: K. Ruprecht

(Die Religion der Drusen, von denen ca 100.000 in Israel leben, ist im 11. Jahrh. n. Chr. aus dem schiitischen Islam hervorgegangen, sie steht dem Koran zwar noch nahe, ist aber vielfach anders orientiert; das Drusentum ist weniger fanatisch und eher  philosophisch-“mystisch” bzw. gnostisch ausgerichtet.)

Der drusische Politiker und Abgeordnete der regierenden Likud-Partei, Ayoub Kara, hatte im israelischen Fernsehen sogar betont, daß die Bewohner Süd-Israels in den Norden kommen sollten, um sich dort eine Atempause von den dauernden Raketeneinschlägen zu gönnen.

In den letzten Tagen haben zahlreiche Organisationen, Veranstaltungsorte, Restaurants und Privatleute aus dem mittleren und nördlichen Teil Israels die Einwohner des Südens eingeladen, bei ihnen in Orten unterzukommen, die vergleichsweise sicherer sind.

Aber es ist etwas Besonderes, daß sich auch Nichtjuden auf so warmherzige Weise um ihre jüdischen Mitbürger kümmern.

Quelle: Webseite “Israel heute”


Regierung stärkt die Erhaltung des deutschen Kulturerbes in Osteuropa

Errichtung eines Sudetendeutschen Museums in München wird gefördert

Der Deutsche Bundestag hat am gestrigen Mittwoch in 2./3. Lesung den Haushalt 2013 des für Kultur zuständigen Bundeskanzleramtes beschlossen.

Dazu erklärt der Vorsitzende der Gruppe der Vertriebenen, Aussiedler und deutschen Minderheiten der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Klaus Brähmig:

„Die Koalition investiert mit dem Kulturetat 2013 nachhaltig in den Erhalt und in die Pflege des deutschen Kulturerbes im östlichen Europa. In einer großen Kraftanstrengung und auf Initiative der CDU/CSU-Bundestagsfraktion wird die Kulturförderung nach Paragraph 96 Bundesvertriebenengesetz auf 21 Millionen Euro erhöht. 

Foto: B. Presseamt Regensb.

Davon werden einmalig 100.000 Euro für die Planung der im Koalitionsvertrag vereinbarten Errichtung des Sudetendeutschen Museums in München verwendet, für das der Bund bis 2015 insgesamt zehn Millionen Euro zur Verfügung stellt.

Der ebenfalls im Koalitionsvertrag enthaltene Aufbau der Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung in Berlin wird auch einmalig mit 1,25 Millionen Euro unterstützt, um die Umbaumaßnahmen im Deutschlandhaus zügig voranzubringen zu können.

Außerdem steigt die sonstige Kulturförderung auf 19 Millionen Euro, mit denen etwa Baumaßnahmen beim Herder-Institut oder Tariferhöhungen der in den Landesmuseen oder anderen Einrichtungen beschäftigen Mitarbeitern finanziert werden.

Die Erhöhung ist entgegen der Stimmen der Opposition keine Hauruckaktion, sondern folgt der langfristigen Strategie der unionsgeführten Bundesregierung, das Kulturerbe der Deutschen in Osteuropa substantiell zu erhalten und zu pflegen.

Die Beziehungen zu unseren östlichen Nachbarn sind deshalb so gut wie nie zuvor, nicht weil wir unser dortiges Kulturerbe vergessen, sondern weil wir darüber neue Brücken bauen.

Großer Dank gebührt den Haushaltpolitikern der Koalition und insbesondere dem aus Westpreußen stammenden Kulturstaatsminister Bernd Neumann, dem es gelungen ist, den Kulturhaushalt achtmal in Folge zu erhöhen. So bekräftigte der Kulturstaatsminister auf dem jüngsten Kongress der CDU/CSU-Bundestagsfraktion ‘Aussöhnung als Aufgabe‘, dass dieses Geld gut investiert sei.

Denn es gehe um nichts weniger als einen bedeutenden Teil unserer Geschichte wie unserer deutschen und europäischen Identität.“

CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag
Platz der Republik 1, 11011 Berlin
fraktion@cducsu.de
http://www.cducsu.de


USA: San Francisco will öffentliches Nacktsein künftig untersagen

Die US-amerikanische Großstadt San Francisco  –   bekannt als Hochburg der Hippies und Homosexuellen  –  hat der öffentlichen Nacktheit den Kampf angesagt:

Der Stadtrat stimmte am vergangenen Dienstag für einen Gesetzentwurf, der das Zurschaustellen von Genitalien auf Straßen, öffentlichen Plätzen, in Parks sowie Bussen und Bahnen untersagt. Ausgenommen von dem  Verbot sind allerdings Straßenfeste wie die jährliche Schwulenparade.

Das Verbot soll ab Februar 2013 gelten, doch es muß noch eine zweite Abstimmung durchlaufen und vom Bürgermeister unterzeichnet werden.

Vor dem Rathaus von San Francisco demonstrierte eine Gruppe von Nudisten gegen die geplante Neuregelung, da diese ihre “Freiheitsrechte” beschneide.

Quelle: dts-Nachrichtenagentur


Singt dem HERRN ein neues Lied – jenseits des Weihnachtsrummels

Von Gerhard A. Schäfer

In Lukas 12,35 ruft Jesus Christus uns zu:  “Lasst eure Lenden umgürtet sein und eure Lichter brennen.”

ER mahnt uns damit zur ständigen Bereitschaft in Erwartung seines Kommens in Macht und Herrlichkeit. Das wird von den meisten Menschen in unserer Zeit völlig missachtet, besonders auch in der Advents- und Weihnachtszeit.

Foto: Dr. Bernd F. Pelz

Man sieht alles emotional im Rückblick und singt vom holden Knaben im lockigen Haar, obwohl wir inzwischen  Jesu Kreuz, Tod und Auferstehung hinter uns haben und eben in der Erwartung seines Wiederkommens leben sollen.

In Psalm 98,1 erinnert uns der Psalmdichter: “Singt dem HERRN ein neues Lied, denn er tut Wunder. ” –  Ja, neue Lieder sollen uns den Blick für den Wunder wirkenden Gott öffnen, der seinen Sohn aus dem Tod auferstehen und in den Himmel auffahren ließ.

Und Christus tröstete seine Leute damit, dass er ihnen versprach, genau so wieder zu kommen, allerdings in Macht und Herrlichkeit. Das regt uns an, ihm mit Liedern und Gebeten Ehre und Ruhm zu bringen.

Und es lässt uns vorbereitend in die stille Zeit vor dem Geburtstag unseres Heilands einzutreten und daran zu gedenken, was Gott aus Liebe für uns getan hat. Unfassbar groß und tief ist Gottes Liebe zu seinen nach seinem Bildnis geschaffenen Menschen, dass er sich selbst für sie als Lösegeld hingab.

Leider ist der Geburtstag Jesu, das Weihnachtsfest, entartet:  statt dessen still zu gedenken, was Gott vor 2000 Jahren für die Menschen tat, geht in der Welt neben Kaufrausch und Geschenkelawine ein Zirkus ab, der stille Beobachter in Erstaunen versetzt.

Das hat wahrlich nichts mit dem zu tun, was die Bibel in Lukas 2 beschreibt: “Ehre sei Gott in der Höhe und Frieden auf Erden”  –  das sucht man vergeblich.

Doch wir Christen haben es in der Hand! Lasst uns neue Lieder anstimmen zur Ehre Gottes. Lasst uns erzählen vom Frieden Gottes, der eine Person ist: Jesus Christus, Gott geboren als Mensch, trug die Sünden der Menschheit ans Kreuz, starb den Sühnetod für alle bußbereiten Leute   –  ER vermittelt allen den wahren Frieden.


Das Singen ist für Schwangere und ihr ungeborenes Kind eine Wohltat

Das Singen während der Schwangerschaft läßt Mütter entspannen, weil dadurch Glückshormone produziert werden  –  und  der Gesang stärkt zudem die innere Bindung zum ungeborenen Kind.

Der sog. “Wombsong”-Kurs, der am Chelsea- und Westminster-Hospital angeboten wird, soll zudem die Wehen-Schmerzen verringern, da durch das Singen das Atmen kontrolliert und verlangsamt wird.  

Zusätzlich wird schwangeren Müttern empfohlen, die Lieder dem Kind auch nach der Geburt vorzusingen, sobald es aufgeregt zu sein scheint. Babys entwickeln bereits im Mutterbauch eine gewisse Hörfähigkeit und sollen die Lieder auch nach der Geburt wiedererkennen.

“Musiktherapeutische Ansätze werden Schwangeren immer wieder angeboten. Wir haben vor geraumer Zeit die ‘Tomatis’-Methode bei einer Fortbildung vorgestellt bekommen, bei der bewusst vorgeburtlich Musik eingesetzt wurde und die Kinder somit auf die Geburt vorbereitet wurden”, erläutert Ute Sonvilla, Bereichsleiterin des Hebammen-Teams an der Privatklinik Goldenes Kreuz, gegenüber pressetext.

“Hierzulande hat sich diese Methode jedoch noch nicht etabliert”, so die Fachfrau.

Laut der Expertin beruhigt Musik einerseits Mutter und Kind, stärkt andererseits jedoch auch vorgeburtlich ihre Bindung.

“Auch das Sprechen mit dem Ungeborenen, Berührungen, das Hormon Oxytocin sowie instinktive Handlungen begünstigen die Bindung zwischen Mutter und Kind. Grundsätzlich baut sich diese jedoch automatisch auf, da man rund um die Uhr mit ihm zusammen ist”, erläutert die Hebamme.

Auch die Vaterstimme tut dem Baby gut!

Doch nicht nur die Mutter-, sondern auch die Vaterstimme lässt das Kind entspannen.

“Männer und Frauen heben automatisch ihre Stimme, sobald sie mit einem Baby sprechen”, so die Expertin. Die Kinder reagieren dabei nicht nur auf auditive Signale, sondern auch zum Beispiel auf Mimik wie das Hochziehen der Augenbrauen. “Das Baby wird dadurch positiv gestimmt, ist interessiert und hat keinen Stress beziehungsweise keine Angst”, führt Sonvilla aus.

Man könne beobachten, daß das Halten und zusätzliches Sprechen mit einem Kind, das die Augen geschlossen hat, dazu führt, daß es die Augen öffnet. “Es wird wach und aufmerksam. Das ist seine Art zu kommunizieren”, so die Hebamme.

Quelle: www.pressetext.com/Andreea Iosa


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