WDR-Redakteur Nieschwietz beleidigte Birgit Kelle (“Hexe! Verbrennen!”) – nun hat er sich entschuldigt

Christliche Journalistin und Familienmutter ist nach TV-Auftritt wüsten Anwürfen ausgesetzt

Wüsten Beschimpfungen ist die Journalistin Birgit Kelle nach ihrem Auftritt in der ARD-Sendung „Hart, aber fair“ am 3. Dezember ausgesetzt. Sie hatte sich in der Diskussion unter dem Titel „Papa, Papa, Kind: Homo-Ehe ohne Grenzen?“ gegen ein Adoptionsrecht für homosexuelle Partnerschaften gewandt.

Die vierfache Mutter sagte: „Jedes Kind hat das Recht auf die Erfahrung, einen Vater und eine Mutter zu haben.“  – Jungen und Mädchen, die auf einen Elternteil verzichten müssten, würden in ihrem späteren Leben zu Depressionen, Aggressivität und Drogenkonsum neigen. Birgit Kelle neu

Daraufhin erhielt die bekennende Christin zahlreiche beleidigende Reaktionen. Ein Redakteur des Westdeutschen Rundfunks (WDR), Alex Nieschwietz, schrieb von seinem Twitter-Account die Nachricht: „Ich glaub, Frau Kelle ist eine Hexe! Hexe! Verbrennen!“

Nach Protesten von Christen entschuldigte sich der Journalist für seine Aussagen. Sein Twitter-Account ist inzwischen gelöscht.

Auf Facebook schrieb Nieschwietz, er könne den Unmut über seine Twittermeldung nachvollziehen. Er habe mit seinen Äußerungen „über das Ziel hinaus geschossen“. Die Ironie, „die ich rüberbringen wollte“, funktioniere nicht in 140 Zeichen.

Wie Frau Kelle der evangelischen Nachrichtenagentur IDEA auf Anfrage mitteilte, bat Nieschwietz sie um Verzeihung und lud sie zu einem Gespräch ein. Sie nehme beides an, erklärte die Familienmutter und Journalistin; sie hat auf ihren Facebook-Seiten bisher mehr als 500 Kommentare erhalten, darunter Aussagen wie „Ich wünsch Ihnen die Hölle auf Erden“, „Der sollte man die Kinder wegnehmen“ und „Der gehört eine über den Kopf geklöppelt“.

Birgit Kelle ist Vorsitzende des Vereins „Frau 2000plus“, der sich für die Förderung von Müttern und der Familie einsetzt, sowie Vorstandsmitglied des Dachverbandes „New Women for Europe“ (Neue Frauen für Europa).

Quelle: www.idea.de

HINWEIS: Sogar in der linksliberalen Wochenzeitung DIE ZEIT beschwerte sich jetzt ein Autor über Arroganz und mangelnde demokratische Gesinnung vieler Homoehen-Vertreter: http://www.zeit.de/politik/deutschland/2012-12/Homoehe-Gleichstellung-Union-Kommentar


Vom Papst-Experten zum Bischof: Prof. Rudolf Voderholzer wird neuer Oberhirte von Regensburg

Am Nikolaus-Tag, den 6. Dezember, wird seine Ernennung amtlich verkündet

Wie die Mittelbayerische Zeitung und weitere Medien am heutigen Mittwochabend online berichten, wird der Papst-Experte und Theologe Dr. Rudolf Voderholzer aus Trier neuer Oberhirte von Regensburg und damit Nachfolger von Bischof Gerhard L. Müller, der vom Papst im Juli dieses Jahres zum Kurien-Erzbischof und zum Präfekten der römischen Glaubenskongregation ernannt worden war.    Voderholzer 1

Der 1959 in München geborene Dogmatiker ist gleichsam ein “Schüler” von Erzbischof Müller (der zudem ebenfalls vor seiner Bischofsweihe als Pr0fessor für Dogmatik wirkte).

Rudolf Voderholzer wurde 1987 in München-Freising zum Priester geweiht. Nach fünfjähriger Kaplanszeit begann 1992 seine universitäre Laufbahn in München.

Dr. Voderholzer war wissenschaftlicher Assistent von Prof. Gerhard L. Müller, als dieser einen Lehrstuhl für Dogmatik an der Münchner Universität innehatte.  Seit 2005 lehrt er Dogmatik und Dogmengeschichte an der Theologischen Fakultär in Trier. Außerdem wirkt er als Seelsorger in Kasel.

Der 53-jährige Wissenschaftler führt zudem das vom Erzbischof Müller gegründete Regensburger Institut Benedikt XVI., war also bislang unter anderem mit der Sammlung und Herausgabe der Werke von Joseph Ratzinger bzw. Papst Benedikt beauftragt, zudem mit der Leitung der theologischen Begegnungsstätte in seinem früheren Wohnhaus in Pentling.  DSC00001

Der eher zurückhaltende Kirchenmann beschäftigt sich in seinen Büchern vor allem mit der Heiligen Schrift und ihrer Auslegung bzw. mit der Hermeneutik. 1997 promovierte er bei Prof. Dr. Gerhard L. Müller (dem heutigen Glaubenspräfekten)  über das Thema: „Die Einheit der Schrift und ihr geistiger Sinn“.

Sodann befaßt sich der Theologe stark mit dem christlichen Offenbarungsglauben, mit der Heilsgeschichte Gottes und mit einer trinitarischen (auf die göttliche Dreieinigkeit bezogene) Theologie. Wichtig ist ihm auch der Zusammenhang von Altem und Neuem Testament. Kritisch beleuchtet er zB. eine heute weit verbreitete modernistische Bibelkritik.

Die Ernennung wird am morgigen Donnerstag ab 12 Uhr in Rom und Regensburg offiziell bekannt gegeben. Die Bischöfliche Pressestelle lud Journalisten am Mittwochabend kurzfristig für den 6. Dezember zu einer außerordentlichen Pressekonferenz ein.

Hierzu ein weiterer aktueller Bericht mit Hintergrund-Infos: http://charismatismus.wordpress.com/2012/12/06/die-ernennung-des-dogmatikers-voderholzer-ist-eine-richtungsentscheidung-des-papstes-es-geht-um-grundfragen-des-glaubens/

Das ansprechende GEMÄLDE von EVITA GRÜNDLER zeigt die schöne Stadt REGENSBURG

Foto oben: Bischöfliches Ordinariat Regensburg


FOCUS-Autor Dr. Alexander Kissler über Dr. David Berger: “Ein erschütternd schlechter Leser”

David Berger ist ein ehemaliger katholischer Religionslehrer. Einige Bekanntheit erlangte er durch sehr solide Studien über den heiligen Thomas von Aquin, durch eine Vielzahl scharf konservativer Schriften zum Lob der kirchlichen Tradition und der lateinischen Messe und durch das Bekenntnisbuch „Der heilige Schein“   –   schillernde Stationen einer Renegatenkarriere.

Neuerdings genießt er die Gunst vieler Medien, weil er das Gesicht der Kampagne gegen das hetzerische Hass-Portal kreuz.net ist, das hoffentlich für immer offline bleibt.

Im Zuge dieser Bemühungen erklärte Berger in der „tageszeitung“ vom 30. November, es gebe „keine Neujahrsansprache des Papstes, wo er die Homosexuellen nicht nur indirekt als Menschen zweiter Klasse bezeichnet und homosexuelle Veranlagungen verteufelt werden“.  

Kreuz.net spitze zu, was Benedikt XVI. denke.  75743_14122011

Ebenfalls am 30. November wiederholte Berger im Deutschlandradio Kultur diese These. „Homophobie“, so Berger, „ist das große Thema des Pontifikats von Benedikt XVI., keine Neujahrsansprache, wo der Papst nicht die Homosexuellen als den Untergang des Abendlandes betrachtet und sagt, wir müssen alles dafür tun, dass eine (…) Diskriminierung Homosexueller weiter aufrechterhalten bleibt in den Staaten.“

Machen wir die Probe:

Bei seiner ersten Neujahrsansprache an das diplomatische Korps am 9. Januar 2006 sprach Benedikt XVI. über die Verpflichtung zur Wahrheit als „Seele der Gerechtigkeit“, als Fundament der Freiheit und als „Weg zu Vergebung und Versöhnung“. Er geißelte die Armut in der Welt ebenso wie den Terrorismus. Dieser sei eine besondere „moralische Perversion“, wenn er sich „hinter dem Schutzschild einer Religion verbirgt“.

Außerdem warb Benedikt für die weltweite Geltung der Menschenrechte und lobte die UN.  Das Wort „Familie“ kam nicht vor, das Wort „Mann“ nicht, das Wort „Frau“ nicht, das Wort „Sexualität“ nicht, das Wort „schwul“ nicht.

Schon mit der ersten Ansprache ist somit die These Bergers falsifiziert, in jeder Neujahrsansprache würden „homosexuelle Veranlagungen verteufelt“. (…) David Berger ist ein erschütternd schlechter Leser.  

Quelle, Fortsetzung und vollständige Fassung dieses Artikels im online-Kulturjournal THE EUROPEAN: http://www.theeuropean.de/alexander-kissler/5579-phobie-und-verleumdung


Stellungnahme von Pfarrer Guido Rodheudt zu den Medienberichten betr. „Kreuz.net“

Foto: Petrusbruderschaft

Foto: Petrusbruderschaft

Der Gemeindepriester Dr. Guido Rodheudt aus Herzogenrath (Bistum Aachen) ist Sprecher des “Netzwerks katholischer Priester” (NKP)

Seit einigen Wochen wird in den Medien das anonyme Internetportal „kreuz.net“ thematisiert. Dieses Portal bezeichnet sich selbst als katholisch, wird aber zugleich von einem dem katholischen Welt- und Menschenbild widersprechenden Geist der Aggression bestimmt, in dem in unseriöser und beleidigender Weise theologische sowie kirchen- und gesellschaftspolitische Themen behandelt werden. Diese Stilistik ist zutiefst abzulehnen.

Ebenso ist die dort praktizierte, nicht zulässige Weise der Vermischung von inhaltlicher Auseinandersetzung und persönlicher Diffamierung für einen Christen inakzeptabel.

Unabhängig davon, daß die Seite von bislang unbekannten Machern betrieben wird, wird sie von Vielen als Informationsquelle genutzt, unabhängig von der journalistischen Qualität ihrer Verarbeitung.

Dies läßt einen über das anonyme Portal ein eindeutiges Negativurteil fällen, ungeachtet der Tatsache, daß im interaktiven Leserbereich eine Diskussion zwischen Angehörigen unterschiedlichster Meinungen in seriöser und nicht seriöser Form stattgefunden hat.

Beachtet werden muß in diesem Zusammenhang die Tatsache, daß sich die Ausrichtung des Portals im Laufe der Jahre von einer boulevardhaften, zu einer eindeutig kritikwürdigen polemisierenden und diffamierenden Seite entwickelt hat.

War sie vor ca. 8 Jahren nach ihrer Gründung noch dergestalt, daß zahlreiche auch namhafte Institutionen wie das Kölner Domradio, Radio Vatikan oder die Marianische Frauencongregation, eine Gebetsgruppe unter Führung von Gloria Fürstin von Thurn und Taxis, mit Werbelogos auf dieser Seite vertreten waren, so haben die genannten Institutionen mit der Zeit aufgrund der negativen Entwicklung der Seite dafür gesorgt, daß die Verlinkungen eingestellt wurden.

So war es auch im Falle des von mir im Jahre 2001 initiierten Netzwerks Katholischer Priester (www.priesternetzwerk.net), das bereits vor jeder öffentlichen Diskussion über „kreuz.net“ sein Logo von der Seite entfernen ließ, weil man deren Entwicklung von einer Informations- zu einer unseriösen Hetzseite nicht mittragen wollte. Dies geschah, noch bevor sich die Deutsche Bischofkonferenz im Februar 2009 von der Seite distanziert hat.

Darüber hinaus hat sich das Netzwerk katholischer Priester anläßlich der jüngsten Mediendebatte in einer Klarstellung vom 29.10.2012 in aller Deutlichkeit von jeglichen Veröffentlichungen dieser Internetseite distanziert, die diffamierend und diskriminierend wirken und dadurch geeignet sein können, auf volksverhetzende, antisemitische, menschenverachtende oder kirchenfeindliche Weise personale Rechte und Gefühle von Menschen zu verletzen.

Das Priesternetzwerk steht mit seiner eigenen Internetseite für ein hohes Maß an Sachlichkeit und Authentizität, was Lehre und Ordnung der katholischen Kirche betrifft.

Nun ist es wichtig zu wissen, daß es ein Merkmal von „kreuz.net“ ist, ungefragt Artikel fremder Autoren zu übernehmen. Damit soll das Interesse gemischter Leserkreise geweckt werden. Aufgrund meiner theologisch wie kirchenpolitisch konservativen Einstellung ist auch von mir an anderer Stelle publiziertes Material dort zu finden, ohne daß ich dies zu verantworten habe.

Dies reicht von Äußerungen im Pfarrbrief über meine Person oder die Pfarrei St. Gertrud betreffende Berichte der Lokalpresse bis hin zu Artikeln, die ich z. B. für renommierte Zeitschriften geschrieben habe. Alle diese Beiträge wurden von dem in Rede stehenden Internetportal ohne mein vorgehendes Wissen dort veröffentlicht.

Aus dieser Vorgehensweise wurde nun seit einiger Zeit in betont antikirchlicher Diktion seitens einiger Medien wie u.a. dem Spiegel, Spiegel-online, der Süddeutschen Zeitung der „taz“, der Frankfurter Rundschau und dem Kölner Stadtanzeiger nicht nur eine innere Nähe meinerseits zu besagtem Portal konstruiert, sondern auch der Status eines „Aktivisten“ (vgl. Kölner Stadtanzeiger, 2.12.2012) vermutet.

Ebenso wurde der Verdacht geäußert, ich hätte Kenntnisse über die Betreiber des Portals (vgl. Süddeutsche Zeitung, 26.11.2012). Desweiteren wurde suggeriert, ich sei Teil eines staatsanwaltlichen Ermittlungsverfahrens, das gegen die Betreiber der Internetseite wegen Volksverhetzung geführt wird (vgl. WDR.de, 2.12.2012).

Dazu ist zu Folgendes zu sagen:

Ich habe keine Kenntnisse über die Hintergründe und Betreiber der Seite „kreuz.net“. Ebensowenig bin ich Aktivist der Seite (…). Schließlich ist der geäußerte Verdacht, der in manchen Medien in die Nähe einer Tatsachenbehauptung gerückt wird, gegen mich würde die Staatsanwaltschaft in Sachen „kreuz.net“ ermitteln, falsch!

Laut Aussage des zuständigen Staatsanwalts Norbert Winkler, Berlin, vom 3. Dezember 2012 bin ich nicht Beschuldigter im Rahmen eines staatsanwaltlichen Ermittlungsverfahrens!

Alle diesbezüglichen unbegründeten Vorwürfe und falschen Verdächtigungen treffen meine Persönlichkeitsrechte und gereichen zum Schaden meines Berufes als katholischer Priester und meiner Glaubwürdigkeit.

Nicht zuletzt die Ausstrahlung der Spiegel-TV-Sendung „Hetze im Namen des Herrn. Die Hintermänner von kreuz.net“ vom 25. November 2012 hat in diesem Zusammenhang große Unruhe in der Pfarrei und der Herzogenrather Bevölkerung ausgelöst.

Ebenso wie in den genannten Print- und Online-Zeitungen wurde hier suggeriert, ich gehöre zu den „Hintermännern“ des besagten Internetportals. Dies wurde dazu noch mit dem Ausstrahlen von nicht angemeldeten Fernsehaufnahmen versucht zu untermauern, die ein Kamerateam bei einem überfallartigen Auftritt auf dem Kirchengelände von St. Marien, Herzogenrath, am 22. November 2012 gemacht hatte.

Diese Form von unlauterem, unsachlich-investigativem Journalismus muß sich seinerseits den Vorwurf einer hetzerischen Propaganda gefallen lassen, der unter dem Deckmantel der Recherchearbeit keineswegs Aufklärung der Bevölkerung betreibt, sondern Menschen durch unredlichen Umgang mit den Fakten unter falschen Verdacht stellt.

QUELLE und FORTSETZUNG der ERKLÄRUNG hier: http://www.st-gertrud.info/Stellungnahme_Rodheudt.pdf

WDR-Sendung (für TV-Verhältnisse erstaunlich fair!) zu PFARRER RODHEUDT:  http://www.wdr.de/mediathek/html/regional/rueckschau/2012/12/05/lokalzeit_aachen.xml?noscript=true&offset=808&autoPlay=true&#flashPlayer


Irische Stadt macht Städtepartnerschaft mit Gaza aus Protest gegen Raketenangriffe rückgängig

Foto: KOMM-MiT-Verlag

Foto: KOMM-MiT-Verlag

Weltweit sieht sich Israel wachsender Kritik ausgesetzt, vor allem aus linken und rechtsradikalen Kreisen.

Es geht aber auch anders. Eine kleinere Stadt in Nordirland hat beschlossen, ihre Städtepartnerschaft mit Gaza-Stadt aus Protest über die Raketenangriffe auf Israel aufzulösen.

Knapp ein Jahr, nachdem beide Städte ein Abkommen zur Partnerschaft vereinbart hatten, beschloß der Stadtrat von Moyle, dieses wieder aufzuheben.

Die Entscheidung fiel, nachdem pro-palästinensische Aktivisten, die mit der nordirischen Sinn-Fein-Bewegung verbunden sind, einen Antrag gestellt hatten, in dem gefordert wurde, die Stadt Moyle solle öffentlich ihre Solidarität mit Gaza im Krieg gegen Israel zeigen.

Örtliche Freunde Israels reichten einen gegenteiligen Antrag ein, mit der Anregung, die Städtepartnerschaft zu Gaza zu beenden. Dieser Antrag wurde angenommen.

Quelle: Christliche Nachrichtenseite “Israel heute”


CDL befürwortet kritische Beschäftigung des CDU-Bundesparteitags mit dem § 217

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Pressemitteilung der Christdemokraten für das Leben:

Die Bundesvorsitzende der Christdemokraten für das Leben (CDL), Mechthild Löhr (siehe Foto), begrüßt die kritische Beschäftigung des CDU-Bundesparteitags mit dem § 217 (Suizidbeihilfe):

“Als Christdemokraten für das Leben begrüßen wir es, daß sich der Bundesparteitag der CDU in Hannover überraschend mit einem Initiativantrag zum § 217 StGB der neuen stellv. Parteivorsitzenden Julia Klöckner befaßt hat.”

Siehe hier: Initiativantrag

“In dem Antrag wird ein deutliches Verbot jeder organisierten Sterbehilfe gefordert, nicht nur der gewerbsmäßigen. Der Antrag kritisiert deutlich den von der Bundesregierung vorgelegten Gesetzentwurf zum § 217, der sämtlichen, gemeinnützigen Sterbehilfeorganisationen in Deutschland die Ausweitung ihrer Aktivitäten erlauben würde.

Daher fordert der Initiativantrag das klare Verbot auch jeder organisierten (nicht bezahlten) Sterbehilfe. Der CDU-Bundesparteitag hat diesen Antrag nun in stark veränderter Fassung, aber mit eindeutigem Votum unterstützt. Mit einer Gegenstimme und wenigen Enthaltung wurde er in der folgenden, durch die Antragskommission formulierten Form angenommen:

Die Antragskommission empfiehlt, den Antrag C 83 in folgender Fassung anzunehmen:
Die CDU Deutschlands begrüßt das vom Bundeskabinett verabschiedete klare Verbot der gewerbsmäßigen Sterbehilfe.
Damit wird der Koalitionsvertrag umgesetzt.
Mit der Strafbarkeit der gewerbsmäßig Suizidhilfe wird eine besonders verwerfliche Form der Suizidhilfe unter Strafe gestellt. Sie ist deshalb besonders verwerflich, weil mit der Not todkranker Menschen Profite erzielt werden sollen. Daher ist der Gesetzentwurf ein Schritt in die richtige Richtung.
Die CDU Deutschlands fordert die CDU/CSU-Bundestagsfraktion aber auf, sich darüber hinaus dafür einzusetzen, dass auch die unentgeltlich, aber geschäftsmäßig erbrachte Hilfeleistung zur Selbsttötung (organisierte Sterbehilfe) unter Strafe gestellt wird.

Dies entspricht in etwa der Position der Bundesärztekammer, der Kirchen und Hospizorganisationen und läßt hoffen, daß bis zur Abstimmung im Bundestag am 31. Januar 2013 der jetzige Kabinettsentwurf nicht ohne Alternative bleibt und auch der unbegründete Fraktionszwang bei dieser grundsätzlichen Thematik aufgehoben wird.

Die CDL hat ihrerseits einen alternativen Gesetzentwurf formuliert (http://www.cdl-online.de/files/dokumente/cdl-schriften/entwurf217stgbneufassungcdlstandjuli2012.pdf), der jede Form der aktiven Beihilfe und Mitwirkung an einem Suizid strafbar machen will, was der Rechtslage in vielen europäischen Ländern entspricht.”

Die Christdemokraten für das Leben (CDL) sind eine Initiative in der CDU/CSU mit 5000 Mitgliedern, darunter zahlreiche Bundestags-, Landtags- und Europa-Abgeordnete sowie Kommunalpolitiker.


Neue Wohlfahrtsbriefmarke zeigt Weihnachtskapelle in winterlicher Landschaft

wnm_2012_WeihnachtsmarkewwwSeit November gibt es eine schöne neue Sonderbriefmarke „Weihnachten 2012“ der deutschen Wohlfahrtsverbände (Caritas, Diakonie usw).

Das Postwertzeichen zeigt eine kleine Kapelle in Elmau/Oberbayern, die im 18. Jahrhundert erbaut wurde.

Die stimmungsvolle Impression wurde vom Grafiker Carsten Wolff realisiert. 

Die sich in Finsternis hüllende schneebedeckte Landschaft in der Abenddämmerung wird durch einen hell strahlenden Christbaum erleuchtet.

Dieser Kontrast deutet auf den Prolog (die Einleitung) des Johannesevangeliums: „Und das Licht leuchtet in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht erfasst“ (Joh. 1,5). Damit wird auf Christus hingewiesen, den die Gläubigen als „Licht der Welt“ (Joh. 8,12)
bezeugen.

Die Sonderbriefmarke gibt mit dem Wert von 55 Cent und einem Zuschlag von 25 Cent. Aus den Zuschlagserlösen werden alle Bereiche gefördert, in denen die Wohlfahrtsverbände tätig sind.

Schwerpunkte sind die Jugend-, Alten- und Behindertenhilfe, die Gesundheits- und Familienhilfe sowie soziale Maßnahmen für Arbeitslose, Flüchtlinge und Suchtkranke.

Die neue Wohlfahrtsmarke ist bei allen Postfilialen und Vertriebsstellen der Wohlfahrtspflege erhältlich, zB. bei der Caritas. Das Motiv mit dem Portowert 55 + 25 Cent für den Standardbrief gibt es erstmals auch selbstklebend im 10-er-Marken-Set.


Rentengerechtigkeit: Eine Besserstellung älterer Mütter ist überfällig

Pressemeldung des Verbands Familienarbeit eV:

Die Ehrenvorsitzende des Verbands Familienarbeit e. V., Wiltraud Beckenbach, äußert sich zu der von der CDU-Frauen-Union geforderten Erhöhung der Renten älterer Mütter:

„Nach dem erbärmlichen Gezerre um das Betreuungsgeld ist die Forderung der CDU-Frauen-Union auf Anrechnung von drei Erziehungsjahren für vor 1992 geborene Kinder mal etwas Positives und ein Stück mehr an Gerechtigkeit. Auch die Lebensleistung von Müttern muss sich in der Altersversorgung niederschlagen. Es ist nicht hinnehmbar, dass gerade diejenigen, die den wichtigsten Beitrag für die Zukunft unseres Landes geleistet haben, immer wieder benachteiligt werden.“prolife-usa

Der stellv. Vorsitzende des Verbandes, Dr. Johannes Resch, ergänzt hierzu: 

„Mehr Erziehungsjahre für ältere Mütter bei der Rente sind ohne Zusatzfinanzierung möglich.“

Er erläutert zudem:

„Die Rentenhöhe orientiert sich am `aktuellen Rentenwert`, der nach dem `Durchschnittsentgelt` vollbeschäftigter Arbeitnehmer/innen bestimmt wird. Das bildet aber die Lebenswirklichkeit von Arbeitnehmer-Familien ungenügend ab, weil die unbezahlte Erziehungsarbeit von Eltern nicht berücksichtigt wird. Es werden ausschließlich die Lebensverhältnisse von Nur-Erwerbstätigen zugrunde gelegt.

Es ist wirklichkeitsnäher, die unbezahlte Erziehungsarbeit bei der Berechnung des Durchschnittsentgelts teilweise zu berücksichtigen. Damit wird der aktuelle Rentenwert etwas gesenkt. Schon eine Minderung um 5% spart etwa 13 Mrd. € ein. Das ist etwa der Betrag, der zur Finanzierung von zwei zusätzlichen Erziehungsjahren für alle vor 1992 geborenen Kinder erforderlich ist.

Eine finanzielle Zusatzbelastung für die Rentenversicherung oder den Staat wird vermieden. Im Ergebnis würden Ansprüche aus Erwerbsarbeit geringfügig sinken. Die Erziehungsleistung würde aber deutlich aufgewertet.“

Dr. Resch erklärt weiter:Dann wird Altersarmut, die vor allem Mütter mehrerer Kinder betrifft, gemindert und ein Stück Generationenvertrag zwischen Eltern und Kindern wiederhergestellt. CDU/CSU und FDP können jetzt beweisen, dass sie aus ihren Fehlern bei der Rentenreform 1957 gelernt haben.“

Quelle: Pressestelle Verband Familienarbeit e. V.


Aussagen von Pfarrer Dr. Guido Rodheudt über “Kreuz.net”

Pfarrer Dr. Guido Rodheudt aus Herzogenrath im Bistum Aachen ist einer der Sprecher des theologisch konservativen “Netzwerks katholischer Priester” (NKP). 

Hier folgen seine Äußerungen  gegenüber dem WDR (Redaktion „Westart“) vom 2. Dezember 2012 (gekürzte Fassung):

Auf die Frage, was ich von kreuz.net halte, was ich gut oder nicht so gut fände, betonte ich, daß ich grundsätzlich kein Freund von anonymen Internetforen sei.

Ich führte aus, daß es sich im vorliegenden Fall anfangs um eine unabhängige Informationsseite mit kirchlichem Hintergrund im groben Bildzeitungsstil handelte, in der die heutige groteske Ebene noch nicht betreten war.

Ich verwies darauf, daß mit der Zeit die Seite bedenklich bis katastrophal beleidigend und unsachlich wurde, daß das jedoch
nichts daran ändere, daß es sachliche Beiträge gab, die dort von andernorts ungefragt übernommen wurden  -  und die außerhalb der hetzerischen Stilistik lagen.

Es sei , so sagte ich, wie in einem Misthaufen gewesen, in dem sich neben dem Unrat auch u.U. einige wenige noch eßbare Tomaten befinden, die dort eigentlich nichts verloren haben.

Sodann wurde ich gefragt, ob ich für „kreuz.net“ schreibe, was ich mit „Nein“ beantwortet habe.

Auf die Frage, wie es dazu käme, daß ich dort sehr oft zitiert worden wäre und wie das komme bzw. wie ich das nun angesichts der aktuellen Lage sehe,  antwortete ich, daß viele Autoren, die andernorts veröffentlicht haben, dort ungewollt übernommen oder zitiert worden wären.

Ich betonte, daß ich nicht wisse, warum das so ist. Daraus ergäben sich für eine vergröberte Wahrnehmung  –  so führte ich aus  -    ungerechtfertigte und ehrabschneidende Verdachtsmomente im Hinblick auf eine aktive Mitwirkung.

Anschließend wurde ich um eine Erklärung gebeten, weshalb auf der Seite des NKP so lange eine  Verlinkung zu kreuz.net stand?

Ich erklärte, daß das Portal  – wie viele Medien – einen Wandel vollzogen habe und daß wir deshalb, als vor Jahren der Stil und die Inhalte unerträglich wurden – lange bevor noch irgendeine Form von öffentlichem Druck dazu gezwungen hätte  -  darum gebeten hätten, unser Logo dort zu entfernen.  [Ich ergänze hierzu an dieser Stelle, daß dies natürlich auch eine umgekehrte
Verlinkung betraf (Anm. d.Verf.)].

Schließlich wurde ich gefragt, ob ich mir vorstellen könne, bei der Fahndung nach den Drahtziehern zu helfen?

Ich war froh, durch meine Antwort klarstellen zu könne, daß ich grundsätzlich sehr daran interessiert bin, daß es möglichst bald zu einer Enttarnung der Macher kommt, weil dadurch endlich unzulässige Verknüpfungen zwischen dem Portal und unbeteiligten Personen fallen würden und dann nicht mehr die Möglichkeiten bestünde, im Schutz der Anonymität des Portals einen falschen und ehrabschneidenden Verdacht nach dem anderen in die Welt zu setzen.” 

Quelle: http://www.st-gertrud.info


Mehrheit der Polen wünscht stärkeren staatlichen Schutz für Kinder im Mutterleib

imagesDas polnische Meinungsforschungsinstitut CBOS veröffentlichte am 3. Dezember 2012 Umfragedaten, wonach sich die Menschen in Polen mehrheitlich einen stärkeren staatlichen Schutz für ungeborene Kinder wünschen. 

Die gottlose kommunistische Diktatur hatte einst in Polen  -  wie fast überall in ihrem Herrschaftsbereich  -  die allgemeine Freigabe der Abtreibung  eingeführt.

Seit 1993 besteht ein  “Indikationen-Kompromiß”, wonach Abtreibungen  in drei Fällen zugelassen sind.

Die Partei „Bund der Demokratischen Linken“ (Sojusz Lewicy Demokratycznej, SLD) konnte 1996 während ihrer Regierungszeit  eine Liberalisierung durchsetzen, die aber später vom Verfassungsgericht rückgängig gemacht wurde.

Vor wenigen Monaten hat die mit starken antichristlichen Tendenzen behaftete Palikot-Bewegung (RP) erneut versucht, Abtreibungen gesetzlich zu erleichtern.

In den letzten Jahren wurde die Forderung nach einem wirksamen staatlichen  Schutz für ungeborene Kinder von einer immer größeren Zahl von Polen unterstützt. Hunderttausende Lebensrechtler unterschrieben Petitionen, um die bisherigen Indikationen, die eine Abtreibung ermöglichen, zu streichen.

Quelle: Kultur und Medien, “Polen heute”


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