München: Einladung zum Weihnachtsmarkt der Sudetendeutschen am 12.12.2012

Große Angebotsvielfalt am Mittwoch ab 16 Uhr im Sudetendeutschen Haus (Hochstr. 8)

Eine reichhaltige und interessante Vielfalt von Angeboten wartet auf die Besucher des böhmisch-mährischen Advent- und Weihnachtsmarktes am kommenden Mittwoch, dem 12. Dezember  –  organisiert von der Heimatpflegerin der Sudetendeutschen in Zusammenarbeit mit dem Haus des Deutschen Ostens.

Bild: Evita Gründler

Bild: Evita Gründler

Neben Punsch und selbstgemachten Plätzchen gibt es: viele Marmeladensorten, Christbaumschmuck, Geklöppeltes, Strickwaren, Gehäkeltes, Glaskunst, Bücher, Bilder etc.

An rund 30 Ständen  –  allesamt liebevoll weihnachtlich herausgeputzt  –  findet sich bestimmt das ein oder andere originelle Geschenk für das anstehende Christfest. 

Für 19 Uhr sind die Besucher zum weihnachtlichen Singen und Musizieren mit dem Münchner Chorkreis eingeladen.

Der Eintritt ist kostenlos!

Diese Ausstellungen sind geöffnet:
·    Gemälde von Gabriele Breit-Leitner sowie
·   “150 Jahre bayerisch-böhmische Grenze”

Zudem können Sie sich in der Sudetendeutschen Zeitung informieren: http://www.sudeten.de/sudpresse/up/1249_Titelseite_lores.pdf

Kontakt:
Sudetendeutsche Landsmannschaft, Bundesverband
Presse/Öffentlichkeitsarbeit/Heimatpolitik
Hochstraße 8  –  81669 München
http://www.sudeten.de, schuster@sudeten.de

ALDI: Ganzseitige Trauer-Anzeigen für verstorbenen Berthold Albrecht mit Versen aus der Heiligen Schrift

„Bleibt niemand etwas schuldig; nur die Liebe schuldet ihr einander immer.“  – Mit diesem Bibelvers aus dem neutestamentlichen Römerbrief sind am 7. Dezember ganzseitige Traueranzeigen in Tageszeitungen  – darunter der FAZ  – für einen der reichsten Deutschen überschrieben: Berthold Albrecht.

Der Katholik  –  Sohn des Mitbegründers der Supermarktkette Aldi Theo Albrecht (1922-2010)  –  starb im Alter von 58 Jahren und wurde bereits im November „in aller Stille“ beigesetzt, wie die Familie in den Anzeigen mitteilt.

Darin wird weiter aus Römer 13,8-12 zitiert:     imm003_1

„Wer den andern liebt, hat das Gesetz erfüllt. Denn alle anderen Gebote sind in dem einen Satz zusammen gefasst: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses. Also ist die Liebe die Erfüllung des Gesetzes.

Bedenkt die gegenwärtigen Zeit: Die Stunde ist gekommen, aufzustehen vom Schlaf. Denn jetzt ist das Heil uns näher als zu der Zeit, da wir gläubig wurden. Die Nacht ist vorgerückt, der Tag ist nahe. Darum lasst uns ablegen die Werke der Finsternis und anlegen die Waffen des Lichts. Lasst uns ehrenhaft leben wie am Tag.“

Außerdem wird aus dem alttestamentlichen Buch Jesaja (57,1-2) zitiert:

„Der Gerechte kommt um, doch niemand nimmt es sich zu Herzen. Die Frommen werden dahingerafft, doch es kümmert sich niemand darum. Weil das Unrecht herrscht, wird der Gerechte dahingerafft. Aber er gelangt zum Frieden; und wer seinen Weg geradeaus ging, ruht aus auf seinem Lager.“

Weiter heißt es in der Anzeige, die an die Trauerpredigt angelehnt ist:

„Als Christen glauben wir an die Gemeinschaft der Heiligen. Das heißt: Auch der Tod kann uns letztlich nicht von unseren Lieben trennen, die nicht mehr auf der Erde leben. Mögen sie auch unseren Blicken entzogen sein, wir bleiben durch Glaube, Hoffnung und Liebe mit ihnen und sie mit uns verbunden.“

Unterzeichnet ist die Anzeige mit den Worten:

„In ewiger Liebe und Dankbarkeit. Babette Albrecht mit Kindern und Familienhund sowie der gesamten Familie Albrecht.“

Berthold Albrecht war Vorsitzender einer jener Familienstiftungen, die Aldi-Gesellschafter sind. Bertholds Onkel Karl und sein Vater Theo Albrecht gelten als Erfinder des Discount-Prinzips und schrieben damit Wirtschaftsgeschichte. Mit einem schmalen Sortiment und einfachen Betriebsabläufen hielten sie die Kosten niedrig und konnten so niedrigere Preise verlangen als die Konkurrenz. Weltweit hat Aldi mehr als 9.800 Filialen, darunter 4.300 in Deutschland. Der Jahresumsatz liegt nach Schätzungen bei etwa 58 Milliarden Euro.

Quelle: evangelische Nachrichtenagentur www.idea.de


Deutscher Presserat mißbilligt Artikel der linksalternativen “taz” gegen Thilo Sarrazin

Unter dem Titel “Kolumne verletzt Menschenwürde von Thilo Sarrazin” berichtet der Deutsche Presserat in einer Pressemitteilung vom 6. Dezember 2012 hinsichtlich eines Artikels von Deniz Yücel in der linken Berliner “Tageszeitung” (taz) folgendes:

“25 Beschwerden lagen dem Presserat gegen die Kolumne „Der Ausländerschutzbeauftragte“ vor, erschienen auf TAZ-online.

Diese enthielt eine Äußerung über die Person „Thilo S.“:[…] dem man nur wünschen kann, der nächste Schlaganfall möge sein Werk gründlicher verrichten.“

Der Ausschuss hält es für unvereinbar mit der Menschenwürde, jemandem eine schwere Krankheit oder Schlimmeres zu wünschen. Dies geht über eine kritische Meinungsäußerung weit hinaus. Der Ausschuss sprach wegen einer Verletzung der Ziffer 1 eine Missbilligung aus.

Ziffer 1: Wahrhaftigkeit und Achtung der Menschenwürde Die Achtung vor der Wahrheit, die Wahrung der Menschenwürde und die wahrhaftige Unterrichtung der Öffentlichkeit sind oberste Gebote der Presse. Jede in der Presse tätige Person wahrt auf dieser Grundlage das Ansehen und die Glaubwürdigkeit der Medien.”

Quelle: http://www.presserat.info/inhalt/dokumentation/pressemitteilungen/pm/article/fotos-von-opfern-gezeigt.html


Gehen die Opfer leer aus? – Amtlicher Mißbrauchsbeauftragter Rörig kritisiert Untätigkeit der Politik

Ein Jahr nach seinem Amtsantritt hat der Mißbrauchsbeauftragte Johannes-Wilhelm Rörig eine ernüchternde Bilanz gezogen. “Für Missbrauchsopfer ist im letzten Jahr definitiv zu wenig erreicht worden“, urteilt der unabhängige Beauftragte.

Rörig kritisiert, daß das geplante Gesetz zur Stärkung der Rechte von Mißbrauchs-Opfern derzeit im Rechtsausschuß des Bundestages “schlummert”.

Absage des Runden Tisches ist “schmerzlich”

Er sehe die Gefahr, daß die Politik in Zeitnot gerät, sagte Rörig mit Blick auf die Bundestagswahlen im nächsten Jahr. Die Absage des Bilanztreffens des Runden Tisches sei “sehr schmerzlich“. Er hoffe, sie sei “nicht nur aus Verlegenheit” erfolgt, weil die Politik in wesentlichen Punkten nichts vorweisen könne. 

“Die Opfer sexueller Gewalt benötigen schnelle Hilfe”, so der Mißbrauchsbeauftragte, der sein Amt vor einem Jahr von der früheren Bundesfamilienministerin Christine Bergmann übernahm.

Verschickt haben die Absage die drei beteiligten Bundesministerien – Justiz, Forschung und Familie. Als Grund für die recht kurzfristig erfolgte Absage nannten sie die zeitgleiche Abstimmung zum Beschneidungsgesetz auf der Tagesordnung des Bundestags.

Betroffenen-Initiativen sind enttäuscht

Noch deutlicher als Rörig werden Opferverbände wie der Eckige Tisch oder der Verein gegen Missbrauch – ebenfalls Mitglieder des Runden Tisches. Sie sind über die Absage entsetzt. Sie sei ein “absoluter Skandal” und letztlich vorgeschoben, meint der Vorsitzende des Vereins gegen Missbrauch, Ingo Fock.

Den zuständigen Ministerinnen wirft er vor, sie hätten nasse Füße bekommen, “weil sie nichts vorweisen können”. Für den Sprecher des Eckigen Tisches, Matthias Katsch, fügt sich die Absage nahtlos ein in das bisherige Versagen der Politik bei der Umsetzung der Beschlüsse des Runden Tischs.

Staatlicher Opfer-Fonds noch nicht umgesetzt

Zu den Punkten, die nach wie vor nicht umgesetzt sind, gehören für Rörig und die Verbände der 100-Millionen-Euro-Fonds für die Betroffenen. Während in den vergangenen Monaten viele präventive Programme zum Schutz vor Mißbrauch gestartet wurden, müssen viele Opfer weiter auf Unterstützung warten. Ein Hilfesystem ist als eine Empfehlung des Runden Tisches noch immer nicht auf den Weg gebracht worden.

Der Fonds, aus dem Betroffene Hilfe erhalten sollen, ist nach wie vor nicht aufgelegt. Bislang hat lediglich der Bund 50 Millionen Euro dafür bereitgestellt. Von den Ländern, die die zweite Hälfte tragen sollen, gibt es noch kein Signal. Es gebe noch Gesprächsbedarf, heißt aus dem Sozialministerium von Mecklenburg-Vorpommern, das nach eigenen Angaben als eines von wenigen Ländern seine Unterstützung bereits zusagte.

Auch die Verabschiedung eines Gesetzentwurfs zur Stärkung der Rechte von Missbrauchsopfern steht aus. Der Entwurf aus dem Justizministerium sieht vor, die zivilrechtlichen Verjährungsfristen von 3 auf 30 Jahre zu verlängern. Nach der Ersten Lesung im Bundestag wurde die Vorlage an den Rechtsausschuss verwiesen. Dort “schlummert” sie seit 18 Monaten, wie es Rörig nennt.

Kath. Kirche hat mit Auszahlungen bereits begonnen

Als eine von wenigen Institutionen hat die katholische Kirche schon damit begonnen, Entschädigungen an Opfer auszuzahlen. Bislang seien 1.200 Anträge auf Entschädigung positiv beantwortet, erklärt die Deutsche Bischofskonferenz. Sie hatte eine Summe von bis zu jeweils 5000 Euro festgelegt, in Härtefällen soll deutlich mehr überwiesen werden. Außerdem werden Therapien finanziert.

Quelle: Kölner Domradio


Baronin Beverfoerde: “Kinderrechte” im GG führen zu staatlichen Übergriffen in das Elternrecht

Als “nicht nur überflüssig, sondern gefährlich” bezeichnet Hedwig von Beverfoerde (siehe Foto), die Sprecherin der Initiative Familienschutz, die Forderung des Aktionsbündnisses Kinderrechte, sogenannte “Kinderrechte” in das Grundgesetz aufzunehmen.  Hedwig_Beverfoerde

Konkret geht es um das Recht auf Förderung der körperlichen und geistigen Fähigkeiten, die Beteiligung in Angelegenheiten, die das Kind betreffen, und die Möglichkeit, daß die staatliche Gemeinschaft die Rechte des Kindes achtet, schützt und fördert sowie deren Rechten und Interessen beim staatlichen Handeln vorrangige Bedeutung zukommen läßt.

In einem Artikel der Webzeitung “Freie Welt” schrieb Freifrau von Beverfoerde, daß Kinder  –  da sie Menschen sind  –  ohnehin bereits unter dem Schutz der Verfassung stünden, die Einführung sog. “Kinderrechte” jedoch keineswegs vor Vernachlässigung und Mißhandlung schützen würden.

Der Staat könnte tief in alle Familien hineinregieren

Vielmehr würde dann der Staat in der Verfassung als gleichrangiger “Erziehungsberechtigter” neben die Eltern gestellt:

“Dadurch könnte der Staat sich anmaßen, weit über sein Wächteramt hinaus tief in alle Familien hineinzuregieren. Das Elternrecht würde ausgehebelt”, so Hewig von Beverfoerde.

Dies würde auch den Weg zur Einführung einer Kindergarten- und Krippenpflicht frei machen, gegen die sich die Sprecherin der Initiative Familienschutz derzeit einsetzt:

“Kinder bis zu zwei Jahren brauchen keine Bildung, sie brauchen Bindung.”  - Mit diesen Worten verteidigte sie vor wenigen Tagen in der ZDF-Talksendung Maybrit Illner die Einführung des Betreuungsgeldes. Es solle den Kindern die wichtige Zeit der Bindung an die Eltern ermöglichen, in der das Urvertrauen entsteht.

Quelle: www.jesus.ch


IGFM prangert weltweit größtes KZ-Lager-System in Rot-China an: 4 Millionen Opfer

„Arbeitssklaven im weltgrößten Lagersystem der Erde zahlen mit ihrer Freiheit, ihrer Gesundheit, mit Blut und Tränen für Schnäppchenpreise in Deutschland“. Durch ihre Ausbeutung im sog. Laogai würden auch „die Hungerlöhne“ bezahlter chinesischer Arbeiter in Rot-China unterboten und konkurrenzlos niedrig gehalten.

Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) prangerte heute auf einer Pressekonferenz in Berlin die Praxis der „Umerziehung durch Arbeit“ an und forderte die Bundesregierung auf, sich für die Auflösung aller Lager einzusetzen. IGFM_Logo_blau_R32 G90 B165

Die kommunistische Diktatur habe den deutsch-chinesischen Rechtsstaatsdialog ad absurdum geführt, beklagte die IGFM. Die Laogai-Resolution des deutschen Bundestages dürfe nicht weiter ignoriert werden.

Aufruf zum Tag der Menschenrechte am 10. Dezember

Der Tag der Menschenrechte am 10. Dezember sei der passende Anlaß, im Verhältnis zu Rot-China ein neues Kapitel aufzuschlagen.

Die Praxis der „Umerziehung durch Arbeit“ hat sich nach Ansicht der IGFM „im Kern seit Mao nicht geändert“. Hinter dem Lächeln der neuen Parteiführung würden „Menschen ohne Anklage, ohne Gerichtsverfahren, ohne eine Möglichkeit zur Verteidigung oder Berufung per Verwaltungsbeschluss zu Lagerhäftlingen“, kritisierte IGFM-Vorstandssprecher Martin Lessenthin.

Der Machterhalt der Kommunistischen Partei Chinas sei der eigentliche Daseinszweck des Lagersystems.

Erst am 9. Oktober hatte der Direktor der Zentralkommission für Justizreform, Jiang Wei, auf einer Pressekonferenz in Peking freimütig erklärt, diese Praxis spiele „eine wichtige Rolle, um unsere gesellschaftliche Ordnung zu bewahren“. Alle Versprechungen Pekings zu Reformen zum Schutz der Menschenrechte seien bisher bitter enttäuscht worden. 

„Deutschland darf nicht weiter durch Schweigen und Desinteresse Mitschuld am Elend von Millionen Lagerhäftlingen auf sich laden!“, appelliert die IGFM an alle Parteien des Bundestages. Chinesische Polizeidienststellen könnten ohne Richter und Anwälte unliebsamer Bürger „administrativ“ für bis zu vier Jahre in Zwangsarbeitslager „zur Umerziehung“ einweisen.

Im System der Zwangsarbeitslager, dem „Laogai“-Komplex, seien heute rund 1000 Haftanstalten identifiziert. Schätzungsweise vier Millionen Menschen werden gegenwärtig darin zur Zwangsarbeit gezwungen, sieben Tage die Woche, bis zu mehr als 16 Stunden am Tag.

Der IGFM liegen über 1000 Berichte über Folter mit Todesfolge in chinesischen Haftanstalten und Umerziehungseinrichtungen vor.

Chinesische Regierung behindert Aufklärung über KZ-Ausbeutung

Die IGFM prangert an, daß die staatlichen Behörden diese Verbrechen nicht nur herunterspielten, sondern „hartnäckig und konsequent die Aufklärung von Zwangsarbeit behindern“. Sprecher von Behörden verweigerten Auskünfte und Stellungnahmen. Polizei und Geheimdienst bedrohten Chinesen, die nach Informationen zu Zwangsarbeit und zum Lagersystem suchten  –  und Fachleute der IGFM erhielten keine Visa, um vor Ort recherchieren zu können.

Die IGFM betont, dass diese Praxis „himmelschreiend“ völkerrechtlich bindende Menschenrechtsverträge verletze. Dennoch seien die Machthaber nicht gewillt, ihr Lagersystem aufzulösen. Folter sei nach chinesischem Recht zwar formell verboten, „sie wird in der Volksrepublik aber systematisch und mit unfassbarer Grausamkeit gegen Andersdenkende eingesetzt“, erläutert IGFM-Vorstandssprecher Lessenthin weiter.

Lagersystem auch in Nordkorea und Vietnam

Inzwischen gibt es Firmen, die sogar im steinzeitkommunistischen Nordkorea produzieren lassen. Doch die Hoffnung, der Handel mit demokratischen Staaten würde auch zu einer demokratischen Öffnung und zum Schutz der elementaren Menschenrechte führen, hat sich nach Einschätzung der IGFM bisher nirgends erfüllt.

„Internationale Abkommen alleine reichen nicht. Deutschland, als einer der wichtigsten Handelspartner Chinas, muss Druck machen.“  – Nordkorea verbiete freie Gewerkschaften und gehe gegen streikende Arbeiter sogar mit Soldaten vor. Arbeiter, die menschlichere Arbeitsbedingungen fordern, werden durch Lagerhaft zum Schweigen gebracht.

„Die Arbeitslager sind so auf doppelte Weise ein Angriff auf die Rechte von Arbeitnehmern: Durch Lohndumping und durch die permanente Drohung, per Verwaltungsbeschluss vollends zum Sklaven zu werden“, erläutert die IGFM.

Auch in der Sozialistischen Republik Vietnam ist Zwangsarbeit in Gefängnissen und Umerziehungslagern ein lukratives Geschäft – gerade für den Staat, auch wenn Zwangsarbeit gesetzlich verboten ist. Unter dem Vorwand der „Umerziehung durch Arbeit“ produzieren Gefangene Kunsthandwerk oder bearbeiteten Agrarprodukte.

Allein der Export von Cashewnüssen bringt Vietnams Staatskasse jährlich 1,5 Milliarden US-Dollar ein. Das Gefangenenlager Z30A Xuan Loc in der südvietnamesischen Provinz Dong Nai ist nach Angaben der IGFM mit seinen rund 7000 Insassen eine der Hauptproduktionsstätten von Cashewnüssen der Export-Firma Thanh Binh, einer Firma im Besitz der Vietnamesischen Volksarmee.

Durch Zwangsarbeit erblindet  –  IGFM-Kampagne gegen „Blut-Cashew-Nüsse“

Mehrere ehemalige politische Gefangene berichteten der IGFM, daß sie dazu gezwungen wurden, täglich bis zu 32 kg Cashewnüsse zu bearbeiten. Wenn sie das Produktionsziel nicht erreichten, wurden sie u.a. mit Isolationshaft bestraft.

Das Brechen der Schale von Cashews kann wegen des dabei austretenden toxischen Öls Cardol zu schweren Hautverätzungen führen. Die meisten Gefangenen, die mit Cashews arbeiten müssen, tragen Narben am Gesicht, an den Händen oder Armen. Einige verloren durch Verätzungen sogar ihr Augenlicht. 

Die IGFM hat aus diesem Grund eine Boykott-Kampagne gegen Blut-Cashewnüsse mit ins Leben gerufen und eine “Weiße Liste” von Firmen in Deutschland veröffentlicht, die eine Zertifizierung für die unbedenkliche Herkunft ihrer Cashews vorlegen konnten.

Namhafte Firmen beteiligen sich an der Aktion, wie z.B. Alnatura und tegut  –  andere bedeutende Firmen wollten oder konnten die Herkunft ihrer Produkte nicht dokumentieren.

Mehr Infos zur Kampagne gegen Blut-Cashewnüsse:
http://www.igfm.de/Vietnam-Boykott-gegen-Blut-Cashewnuesse.3211.0.html

Weitere Infos zum Lagersystem in Rot-China:
http://www.igfm.de/Laogai-Das-Zwangsarbeitslagersystem-der-Volksrepublik-China.1363.0.html


Kirchen nicht zur Experten-Anhörung des Bundestags betr. § 217 eingeladen

Laut Informationen der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom heutigen 7. Dezember wurden die Kirchen nicht zur Expertenanhörung des Bundestages hinsichtlich einer neuen gesetzlichen Regelung der “Sterbehilfe” eingeladen.

Der Leiter des Kommissariats der deutschen Bischöfe, Prälat Karl Jüsten, hat diese Ausgrenzung kritisiert.

Die katholische und die evangelische Kirche haben schon zuvor heftig gegen den Gesetzentwurf des Bundesjustizministeriums protestiert.

Der Entwurf von Bundesministerien Leutheusser-Schnarrenberger will lediglich die kommerzielle “Sterbehilfe” (Euthanasie auf Verlangen) verbieten, die nicht-gewerbliche bliebe straffrei. Angehörige und „nahestehende Personen“ dürften dann ebenfalls Beihilfe zum Suizid leisten.  Eine solche Regelung lädt zum Mißbrauch geradezu ein.

Der vorliegende Gesetzentwurf stellt daher eine Liberalisierung der “Sterbehilfe” dar, wobei später höchstwahrscheinlich weitere Schritte folgen werden, bis in Deutschland “niederländische Verhältnisse” herrschen. 

Auch die deutsche Ärzteschaft wendet sich gegen den im Bundestag vorliegenden Entwurf.

Diverse Lebensrechtsgruppen, darunter SOS LEBEN, das Christoferuswerk in Münster,  die CDL, der BVL, die Initiative „Nie Wieder!“ und andere haben scharf gegen die geplante Reform des § 217 StGB protestiert.

Quelle:  http://kultur-und-medien-online.blogspot.de/2012/12/sterbehilfe-kirchen-nicht-zur.html


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