Köln: Brutaler Schläger verletzt Adenauers Urenkel schwer am Kopf

Es fing mit einem eigentlich harmlosen Streit mit einem Taxifahrer an. Für Nalle Adenauer, Urenkel des ersten Bundeskanzlers, endete es allerdings dramatisch:

Das Nasenbein ist zertrümmert und nach innen geschoben, außerdem weisen Schädelbasis, Stirnhöhle und Augenhöhle Brüche auf.

Vier Stunden lang wurde Nalle Björn Adenauer in einem Kölner Krankenhaus operiert. Ein Unbekannter hat dem Urenkel des ersten Kanzlers der Bundesrepublik Konrad Adenauer schwer am Kopf und im Gesicht verletzt.

Adenauer schilderte der Bild-Zeitung den Tatverlauf folgendermaßen:

„Nach einer Party stieg ich mit zwei Freunden in ein Taxi. Es gab Streit mit dem Fahrer wegen des Öffnens eines Fensters“, sagte der 26-Jährige dem Blatt. „Nach wenigen Metern schmiss der Fahrer uns am Rudolfplatz raus. Er brüllte: ,Ich f… Deine Mutter‘, drohte uns Schläge an.“

Nach Angaben von Adenauer sprach der Taxifahrer mit drei Männern, die auf der Straße standen. Adenauer vermutet, sie hätten türkisch oder arabisch gesprochen. Einen habe der Fahrer “Hakan” genannt. „Er kam aus Brühl. Er war unbeteiligt, aber er lief auf mich zu und haute mich mit einem Schlag um.“  

Quelle und Fortsetzung auf FOCUS-online: http://www.focus.de/panorama/welt/brutaler-angriff-in-koeln-schlaeger-verletzt-urenkel-von-adenauer-schwer-am-kopf_aid_881001.html


ISRAEL: Ministerpräsident Netanjahu verurteilt jüngste antichristliche Sprüh-Parolen

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu hat sich zu den jüngsten sog.„Preisschild-Aktionen“ geäußert, die in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch in Jerusalem und bei Ramallah verübt wurden.

Dabei wurden bereits zum zweiten Mal Hetzparolen auf Hebräisch an die Mauern des Kreuzklosters in Jerusalem gesprüht.

In einem Dorf bei Ramallah wurde ein ausgebranntes Auto gefunden, neben das „Preisschild“ gesprüht worden war.


Ministerpräsident Netanjahu   (Foto: Archiv/GPO)

Netanjahu erklärte, Aktionen dieser Art würden ihn anwidern:

„Die jüdischen Werte, nach denen wir erzogen wurden und nach denen wir unsere Kinder erziehen, stehen dieser Art von Verhalten vollkommen entgegen.  Religionsfreiheit wird in Israel für alle Religionen immer garantiert bleiben”, bekräftigte der Ministerpräsident. 

Er fügte hinzu: “Die verachtenswerten Menschen, die diese Verbrechen begangen haben, werden zur Rechenschaft gezogen werden.“

Quelle: Amt des israelischen Ministerpräsidenten sowie israelische Botschaft in Berlin


Dr. David Bergers scheinheiliges “Enthüllungs”-Buch “Der heilige Schein”

Rezension von Felizitas Küble

Rundumschlag mit Zerrbildern über Glaube und Kirche

Vor über 2 Jahren, am 29. November 2010, haben wir auf einigen Web-Portalen unsere ausführliche Besprechung des Buches “Der heilige Schein” von Dr. David Berger veröffentlicht, das in diesem Jahr auch als Paperback- Taschenbuch herauskam.

Foto: Dr. Bernd F. Pelz

Foto: Dr. Bernd F. Pelz

David Berger bezeichnet sich im Untertitel seiner Abrechnung als “schwuler Theologe”, wobei es ihm darum geht, den “heiligen Schein”, den er in der katholischen Kirche vorzufinden glaubt, quasi zu “entlarven”. In Wirklichkeit zeichnet er jedoch vielfach ein Zerrbild von Glaube und Kirche.

In den letzten Monaten ist der ehem. Religionslehrer erneut ins Gerede gekommen, diesmal als Wortführer der Kampagne “Stoppt kreuz.net”, die er gemeinsam mit dem Porno-Verleger Gmünder medienwirksam durchzieht.

Bei aller berechtigten Kritik am Schmuddelportal “kreuz.net”, die wir seit  vielen Jahren selbst öffentlich geäußert haben,  ist es äußerst unfair, wenn diese Aktion von interessierter Seite für eine antikirchliche Schlammschlacht mißbraucht wird. images

Zugleich dient die Kampagne gegen “kreuz.net” als Vorwand, um unliebsame Persönlichkeiten zu verunglimpfen,  weil sie konservative Ansichten vertreten, obgleich sie mit “kreuz.net” nichts zu tun haben, wie zB. der Bayreuther Politikwissenschaftler Prof. Dr. Konrad Löw (siehe Foto) oder den evangelikalen Pädagogen Jörg Birnbacher (Lukasschule München). 

Es erscheint uns daher aus aktuellem Anlaß sinnvoll, unsere damalige Besprechung des Berger-Buches jetzt auch hier im CHRISTLICHEN FORUM zu veröffentlichen:

Ein unseriöser Angriff auf Wahrheit, Fairneß, Glaube und Sitte

Das „Enthüllungs“-Buch des Theologen und Religionspädagogen Dr. David Berger fängt schlecht an, enthält doch bereits die entscheidende Behauptung im ersten Abschnitt seines Vorworts eine faustdicke Lüge:

„Die heuchlerische, bigotte Haltung der katholischen Kirche zur Homosexualität brachte mich dazu, mich öffentlich zu outen und gleichzeitig als Herausgeber und Chefredakteur der konservativen Zeitschrift „Theologisches“ zurückzutreten.“

In Wirklichkeit trat der schwule Religionslehrer im April 2010 bereits vor seinem Outing zurück, nachdem der Vorsitzende der „Fördergemeinschaft Theologisches“, Dogmatik-Professor Dr. Manfred Hauke, dem homosexuellen Bekenntniseifer Bergers in „Facebook“ auf die Spur gekommen war.

Um seiner wahrscheinlichen Entlassung als Chefredakteur der populärwissenschaftlichen Zeitschrift „Theologisches“ zuvorzukommen, trat Berger die Flucht nach vorne an und gab öffentlich den Rücktritt von seinem ehrenamtlichen Posten bekannt.

Doch damit nicht genug: Auf die Vorhaltungen Haukes, er sei mit einem „homosexuellen Milieu“ verknüpft, reagierte der Entlarvte in einer auf „Kath.net“ veröffentlichten Stellungnahme zunächst mit hartnäckigem Leugnen. Zugleich warf er Professor Hauke nichts weniger als „Verleumdung“ vor.

Einige Zeit später erklärte Berger sodann das glatte Gegenteil, als er sich in der linksgerichteten „Frankfurter Rundschau“ als schwul outete, wobei er seine Erklärung mit massiven Angriffen auf die kirchliche Haltung zur Homosexualität garnierte.

Über diesen tatsächlichen Verlauf der Geschehnisse, die Berger in seinen Buch zu vertuschen versucht, berichtete eine Pressemeldung unseres Christoferuswerks bereits im April 2010:  http://www.pressinfocom.com/1/David-Berger-outet-sich-als-Schwuler_525685.html

Blick zurück im Zorn

„Der heilige Schein“ – so lautet der Buchtitel des einst konservativ agierenden Theologen, der mit seinem „Blick zurück im Zorn“ vor allem eine geharnischte Abrechnung mit der katholischen Kirche vorlegt, besonders mit dem konservativen bis traditionellen Spektrum.

Dabei trifft dieser ironische Titel vom „heiligen Schein“ vor allem auf Bergers eigene Autobiographie zu, hat er doch Freunde, Bekannte und Mitstreiter jahrzehntelang getäuscht und seinen homosexuellen „Partner“ als Cousin vorgestellt, wie er selber einräumt.

Gleichwohl überreicht er den „Schwarzen Peter“ nicht etwa sich selbst; vielmehr dreht er den Spieß um und attackiert die katholische Kirche aufs Schärfste, vor allem frühere „Freunde“ und konservative Weggefährten, besonders jene, die ihm in bester Absicht zu einer erstaunlich schnellen Karriere in der katholischen Kirche verholfen hatten, darunter der von Berger häufig unfair und infam angegriffene Dogmatiker Manfred Hauke.

Die nächste Unwahrheit präsentiert Berger bereits auf der zweiten Seite seines Vorworts. Dort wirft er Bischof Overbeck vor, dieser habe öffentlich behauptet, „daß homosexuell zu sein eine Sünde, weil wider die Natur sei“.

Richtig ist hingegen, daß der Oberhirte von Essen allgemein zur Homosexualität erklärte, diese sei “eine Sünde“: er sprach nicht abwertend über schwule Menschen als solche; er erwähnte auch nicht die homosexuelle „Neigung“. Der Bischof bezog sich auf praktizierte Homosexualität, wie sich aus dem Zusammenhang seiner Äußerungen und seiner weiteren Klarstellungen ergibt.

Das unseriöse Vorgehen Bergers zeugt von Charakterdefiziten und einer miserablen Streitkultur, die einem Geisteswissenschaftler schlecht ansteht.

Theologische Fehlleistungen und Irrtümer im Theologen-Buch

Darüber hinaus enthält das Buch des „Thomisten“ Berger eine Reihe peinlicher theologischer und religionshistorischer Plattheiten, Fehlleistungen und Irrtümer, die aus dem Munde eines angeblich so exzellenten Kenners des hl. Thomas von Aquin doppelt merkwürdig anmuten.

Dabei mag offen bleiben, ob tatsächliche Unwissenheit vorherrscht oder nicht vielmehr das Bestreben erkennbar wird, die kirchliche Lehre mitunter als Zerrbild zu präsentieren, um sodann auf diesen Popanz umso heftiger draufschlagen zu können. Seriös ist eine solche Vorgehensweise jedenfalls nicht, von wissenschaftlichem Ethos ganz zu schweigen.

Hier seien einige Beispiele erwähnt:

1. Auf S. 25 schreibt der Autor, die überlieferte Meßform („lateinische, tridentinische Liturgie“) sei „bis in die 1950 Jahre weltweit vorgeschrieben“ gewesen. Erstens war sie dies nicht weltweit (z.B. nicht für die griechisch-katholische Ostkirche und andere unierte Teilkirchen mit eigenem Ritus).

Bild: Evita Gründler

Bild: Evita Gründler

Zweitens ist die Datumsangabe „bis in die 1950er Jahre“ völlig unsinnig, denn die klassische Form der hl. Messe wurde in Wirklichkeit erst 20 Jahre später (Anfang 1970) nach der sog. „Liturgiereform“ verbindlich abgelöst durch den „Novus Ordo“, also die heute übliche Meßform (auch „gewöhnlicher Usus“ genannt).

Man fragt sich doch, wie es möglich sein kann, daß ein thomistisch geprägter Theologe, der sich mehr als ein Jahrzehnt führend in speziell traditionsorientierten Kreisen bewegte, offenbar über einfachste Sachverhalte nicht korrekt informiert ist.

2. Noch absonderlicher gestalten sich Bergers Ausflüge in die Sphären der Dogmatik und Sakramententheologie  –  dies sind offenbar Dimensionen, die den Akademiker Berger sichtlich überfordern. So schreibt er zum Beispiel auf S. 30 Folgendes:

„Die vieldiskutierte päpstliche Unfehlbarkeit, die jeden Katholiken zu absolutem Gehorsam verpflichtet, ist die Krönung der amtsautoritären Struktur der katholischen Kirche.“

In Wirklichkeit beinhaltet das Unfehlbarkeitsdogma gerade nicht die „Krönung“, sondern vielmehr eine „Begrenzung“ (!) päpstlicher „Amtsautorität“, denn dieses Dogma legt fest, daß sich die „Unfehlbarkeit“ des Papstes allein auf die definitive Verkündigung von Dogmen über Glaube und Sitte bezieht, nicht jedoch seine Person betrifft, auch nicht seine allgemeinen Äußerungen im Rahmen seiner Amtsausübung.

Auch hier baut Berger zunächst ein Zerrbild der kirchlichen Lehre auf, um diese dann umso stärker der Lächerlichkeit preiszugeben („absoluter Gehorsam“).

Dieselbe wissenschaftlich unehrliche Taktik wendet er beim gleichen Thema auf S. 58 erneut an, indem er von Papst Pius IX. behauptet, dieser habe „sich selbst und alle seine Nachfolger gegen größte Widerstände in der Kirche für unfehlbar erklärt“.  – Auch diese Äußerung erweckt den irreführenden Eindruck, als ob sich das Unfehlbarkeitsdogma auf das persönliche Leben oder das allgemeine Wirken des Papstes beziehen würde, was bekanntlich nicht zutrifft.

Falsche Aussagen über die kirchliche Ehe-Lehre

3. Auf S. 285 f. baut der Autor erneut ein Zerrbild auf, diesmal von der katholischen Lehre über das Sakrament der Ehe:

„Hauptaufgabe der Laien ist es demzufolge, eine christliche Ehe zu führen, in der möglichst viele Kinder gezeugt und katholisch erzogen werden. Allein dieses hehre, von der Kirche mit dem Ehesakrament abgesegnete Ziel berechtigt sie, so etwas Furchterregendes wie die Sexualität überhaupt zu praktizieren.“

Abgesehen von der unpassenden Ironie im Sprachstil ist auch dieser Seitenhieb Bergers unzutreffend. Tatsache ist nämlich, daß die Weitergabe des Lebens nicht das einzig wesentliche Ziel der christlichen Ehe darstellt. 120505393_BV_July und Mike

Ein ebenso wichtiger Sinngehalt ist die gegenseitige Heiligung und menschliche Hilfestellung der Ehepartner, vor allem ihr gemeinsames Bemühen, einander auf dem Weg zum ewigen Heil zu begleiten und zu unterstützen.

Eben deshalb sah die kath. Kirche niemals die geringste Schwierigkeit darin, Brautleute kirchlich zu trauen, die biologisch unfruchtbar sind oder sich in einem hohen Alter befinden, in dem die Weitergabe des Lebens unmöglich ist. Interessanterweise ist Unfruchtbarkeit durchaus kein Ehehindernis, Impotenz allerdings sehr wohl.

Offenbar sieht sich der Theologe Berger außerstande, die kirchliche Ehelehre korrekt darzustellen.

Mit der „Weitergabe des Lebens“ steht der „Enthüllungs“-Autor ohnehin auf Kriegsfuß, genauer: mit der Unantastbarkeit des menschlichen Lebens.

Durch das ganze Buch hindurch zeigt sich seine Abwertung der Lebensrechtsbewegungen (zB. als „fanatisch“ auf  S.124) sowie sein Plädoyer für Abtreibung; er verwendet den verharmlosenden Begriff „Schwangerschaftsabbruch“, wobei er diese tödliche Willkür als „freie Entscheidung im christlichen Geist“ mißdeutet (S.108).

Ebenso unsinnig ist seine mehrfache Betonung eines angeblich „gesetzlich erlaubten Schwangerschaftsabbruchs“ (z.B. S. 211), den er gutheißt.

In Wirklichkeit hat das Bundesverfassungsgericht unmißverständlich festgehalten, daß die Vernichtung ungeborener Kinder im Rahmen der Fristenregelung zwar „straffrei“, aber gleichwohl „rechtswidrig“ ist, so daß der Ausdruck „gesetzlich erlaubt“ als mehrdeutig bis irreführend angesehen werden muß.

Als ähnlich menschenverachtend wird man Bergers Äußerung über die hl. Maria Goretti empfinden, wobei er eine brutale Vergewaltigung mit Todesfolge als „Annäherungsversuch“ schönredet:

„Die heilige Maria Goretti wehrte sich beim Annäherungsversuch eines etwas älteren Jungen so heftig, daß sie dabei ums Leben kam“ (S.112). – Mit anderen Worten: das Opfer war selber schuld!

Auch an anderen Stellen zeigt sich der „schwule Theologe“ von seiner sarkastischen Seite, etwa auf S. 243 f.:

Zynische Seitenhiebe gegen Prof. Dr. Manfred Hauke

Berger wünscht seinem Kontrahenten, dem theologisch konservativen Dogmatiker Manfred Hauke nichts weniger als ein Berufsverbot an den Hals. Seinem Haßobjekt wirft er zunächst „Frauenfeindlichkeit“ vor mit der Begründung, Hauke gelte als “bekanntester und eifrigster Gegner des Feminismus und des Frauenpriestertums”.

Besonders perfide ist überdies Bergers verleumderische Unterstellung, mit der er Hauke ohne jeden Beweis in Verbindung mit der “Homophobie” des unseriösen Radau-Portals „Kreuz.net“ bringt.

Nach diesen unfairen Attacken verfaßt Berger, der selbst als Religionslehrer an einem Gymnasium wirkt, folgende Breitseite über den Theologie-Professor Hauke, der einst sein Duzfreund war:

“Bei all dem darf man nicht vergessen: Hauke ventiliert solche Ansichten nicht nur im stillen Kämmerlein, sondern hat in der katholischen Kirche Ämter inne, die es ihm erlauben, Einfluß auf junge Menschen auszuüben.

So ist er nicht nur Professor für Dogmatik an der theologischen Hochschule in Lugano, die eng mit der von Don Luigi G. – einem engen Freund Ratzingers – gegründeten und politisch einflußreichen Bewegung “Communione e liberazione” verbunden ist. Hauke betätigt sich auch als Studienpräfekt im Luganer Priesterseminar San Carlo, ist also für die wissenschaftliche und charakterliche Ausbildung zukünftiger Pfarrer verantwortlich.”

Mancher wird jetzt denken: „Na und?“ – Aber Berger, der in seinem Buch so gerne von „Toleranz“ und „Meinungsfreiheit“ schwadroniert, kommt nun knüppeldick zur Sache mit einer massiven verbalen Drohgebärde:

“Neben allem anderen wird man sich fragen müssen, inwieweit diese Tätigkeiten mit seinen öffentlich geäußerten Vorstellungen vereinbar sind, schließlich ist die Diskriminierung aufgrund von Lebensformen laut Artikel 8 der Schweizerischen Bundesverfassung verboten.”

Angesichts der Tatsache, daß es nicht zuletzt Professor Hauke war, der dem jungen Berger zur Karriere im konservativ-kirchlichen Spektrum verhalf, erscheint dieser unverhüllte Ruf nach einem Berufsverbot für den einstigen Mitstreiter als besonders infam. Hier kommt dem Leser wohl schnell das bekannte Sprichwort in Erinnerung: „Wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde mehr!“

Bergers Würdigung der Freimaurerei

Wenn es freilich nicht um Kritiker des ideologischen Feminismus geht, sondern um die vielverehrte Freimaurerei, verwandelt sich David Berger vom intoleranten Berufsverbots-Befürworter in einen pathetischen Hofsänger humanistischer Floskeln; er rühmt die Freimaurer wegen ihres „Einsatzes für Freiheit, Gleichheit, Toleranz und Humanität“.

Zugleich erinnert er an die „Aufarbeitung der dunklen Vergangenheit“, womit er freilich die kirchliche meint, nicht etwa die geschichtlichen „Leichen im Keller“ der Freimaurerei.

Angesichts dieses Verbrüderungsgesanges erstaunt es wenig, daß der Kölner Theologe den Artikel „Herbert Vorgrimler und die getrennten Brüder“ Ende 2009 aus dem online-Archiv des „Theologischen“ löschte bzw. dessen Löschung veranlaßte.

In der erwähnten Abhandlung, die im November 2003 im „Theologischen“ erschien, hatte ich mich kritisch mit der Freimaurerei auseinandergesetzt und die kirchliche Ablehnung dieser Ersatzreligion des Pseudo-Humanismus ausführlich begründet.

Sowohl die Veröffentlichung wie die Löschung des Artikels erfolgte zu einer Zeit, als Dr. Berger Chefredakteur des „Theologischen“ war. Auf meine schriftliche Anfrage, ob es sich um eine Löschung oder evtl. um ein technisches Versehen handelt, erhielt ich nie eine Antwort.

Was Berger munter selber praktizierte, kritisiert er heftig, wenn ihm von anderer Seite etwa ein halbes Jahr später Ähnliches geschieht. Auf S. 266 beschwert er sich wehleidig darüber, daß das katholische Nachrichtenportal „Kath.net“ seine dort veröffentlichten Beiträge löschte, nachdem er sich öffentlich als Homosexueller geoutet hatte.

Dies Vorgehen erinnert Berger sogleich an das in der Antike berühmt-berüchtigte Wort von der „damnatio memoriae“, wonach man bei einer verhaßten Person den Namen aus allen Aufzeichnungen tilgt. Zudem beanstandet Berger, daß Kath.net-Chef Noe seine „Anfragen“ wegen der gelöschten Artikel „unbeantwortet“ gelassen habe.

Man sieht: Wenn zwei dasselbe tun, ist es noch lange nicht dasselbe! – Oder mit anderen Worten: Wer so kräftig austeilen kann, sollte auch etwas einstecken können, ohne gleich ins öffentliche Lamentieren zu verfallen.

Freilich ist genau dies ein durchgängiges Kennzeichen der Bergerschen Abrechnung mit Kirche und Konservativen: er klagt und wehklagt mit besonderer Inbrunst, was nur noch von seinem Bedürfnis nach ständiger Anklage in Richtung seiner Kontrahenten übertroffen wird.

Aus diesem Strickmuster von Klage, Wehklage und Anklage ergibt sich sein egozentrisch-selbstgefälliger Versuch, sich als gebeuteltes und diskriminiertes „Opfer“ zu präsentieren, die katholische Kirche hingegen auf die Anklagebank zu setzen und insgesamt durch diese Buchveröffentlichung an seiner eigenen Legende zu basteln.

Felizitas Küble, Vorsitzende des Christoferuswerks in Münster

Eine präzise Stellungnahme der Zeitschrift “Theologisches” zum Berger-Buch gibt es hier:
http://www.theologisches.net/


EKD protestiert gegen massenhafte Gewalt-Fernsehfilme zu Weihnachten

Vonwegen “Stille Nacht, heilige Nacht”: Das Fernsehen will dieses Jahr seine Zuschauer offenbar vor allem mit Brutalo-Filmen schocken.

Das stößt auf scharfe Kritik der evangelischen Kirche  –  sie ruft jetzt alle Programmverantwortlichen zum Verzicht von Gewalt und Action im Weihnachtsprogramm auf.

Mehr als 55 Stunden brutale Filme laufen in diesem Dezember im Weihnachtsprogramm. Gegenüber der Fernsehzeitschrift „Auf einen Blick“ kritisiert die EKD daher die Fernsehsender: „Wir wünschen uns, dass an Weihnachten ganz auf Action und Gewalt im Fernsehen verzichtet wird“, erklärt Oberkirchenrat Markus Bräuer, der Medienbeauftragte der EKD.

Quelle: FOCUS  –  und vollständige Meldung hier: http://www.focus.de/panorama/welt/brutalo-filme-im-weihnachtsprogramm-evangelische-kirche-fordert-gewaltverzicht-im-tv_aid_880875.html


Chefredakteur Martin Lohmann stellte Strafanzeige wegen Aids-Drohmail

Heutige Pressemeldung des katholischen Fernsehsenders K-TV:

Mehrfach sind wir wegen eines unglaublichen Vorgangs gegen unseren Chefredakteur Martin Lohmann gefragt worden. Wir bestätigen, dass in dem elektronischen Postfach von Martin Lohmann (siehe Foto) folgende Mail am 12. Dezember 2012 um 3:51 Uhr vom Email-Absender Nomen Nescio <nobody@dizum.com> eingegangen ist:

“Hallo Herr Lohmann, Ich bin homosexuell und habe AIDS, wohne in Bonn und bin nun entschlossen, ihnen auch das Geschenk dieser Immunerkrankung zu geben. Wenn sie also demnächst einen kleinen Piekser verspühren sollten, dann war ich das wohl mit meiner Nadel :-) Heiho, Bis bald.”

Unser Chefredakteur Martin Lohmann hatte mit Sympathie und Kompetenz die Kostbarkeit der christlichen Ehe in der ARD-Sendung “Hart aber fair” am 3. Dezember verteidigt und sich mit guten Gründen gegen gelebte Homosexualität ausgesprochen, ebenso gegen ein Adoptionsrecht von Kindern für gleichgeschlechtliche Paare. Lohmann5

Daraufhin hatte er aus der ganzen Bevölkerung viel Anerkennung bekommen, auch dafür, dass er in der Fernseh-Diskussion seinen Gesprächspartnern mit viel Respekt und Toleranz begegnete. Selbst auf Entgleisungen und Unverschämtheiten reagierte Martin Lohmann souverän und entschieden zugleich.

Gleichwohl war er seither vielen beleidigenden und obszönen Beschimpfungen ausgesetzt. Die jetzt ausgesprochene Drohung mit einer AIDS-Infizierung ist der traurige Tiefpunkt einer erschreckenden Unkultur und Intoleranz. 

Wir sind dankbar dafür, dass sich viele Menschen in Deutschland, Österreich und der Schweiz sofort mit unserem Chefredakteur solidarisiert haben und für ihn beten. Martin Lohmann selbst bittet zudem darum, für solch verwirrte Menschen mit krimineller Energie wie den Bedroher viel zu beten:

“Das muss ein ziemlich verwirrter und verzweifelter Mensch sein, wenn er bei sich selbst blinden Hass zulässt. Solche Menschen brauchen Hilfe, und vieles entzieht sich wohl rein menschlichen Kräften. Ich hoffe, dass dennoch Toleranz und Respekt eine gute Chance bei uns haben und nicht diejenigen, die am lautesten Toleranz bei anderen einfordern, selbst zu dieser Toleranz nicht einmal ansatzweise fähig sind und so zu radikalen Zerstörern von Toleranz und Mitmenschlichkeit werden.

Es wäre tragisch und schrecklich, wenn man künftig als katholischer Christ faktisch nicht mehr das Recht hätte, seine klare Überzeugung friedvoll und deutlich zum Ausdruck zu bringen. Somit geht diese perfide Drohung eigentlich alle an, denen Demokratie, Meinungsfreiheit und Respekt noch etwas bedeuten.”

K-TV werde auch künftig mit seinem Programm dafür sorgen, dass die Wahrheit in dieser Zeit eine wirkliche Chance mitten im Leben hat.

Abgesehen davon, dass die Ankündigung der verbrecherischen Absicht ohnehin indiskutabel sei, verweist der Geschäftsführer des Senders, Patrick Gruhn, darauf, dass Chefredakteur Lohmann bei seinem fairen und klar katholischen Auftritt keine einzige Äußerung in der ARD-Sendung gemacht habe, die auch nur ansatzweise eine derart impertinente Reaktion rechtfertigen könnte.

Die Verantwortlichen des Senders sowie die Kolleginnen und Kollegen des katholischen Fernsehens verabscheuen die perfide Attacke gegen ihren Chefredakteur.

Martin Lohmann hat umgehend Strafanzeige gestellt, zumal ein solch kriminelles Verhalten nicht von unserem Rechtsstaat toleriert und geduldet werden könne und dürfe, der der Bekundung einer religiösen Überzeugung ebenso wie der freien Meinungsäußerung höchsten verfassungsrechtlichen Schutz gewährt.

K-TV. Anfragen/Rückfragen bitte an Chefredakteur Martin Lohmann: email: Martin.Lohmann@k-tv.org 


GEDICHT fürs FEST: “Geburtstag hat ER, Jesus Christ, der unser aller Heiland ist”

Madonna

Christfest

Wie sind die Menschen so bewegt,

wenn Schnee sich auf die Erde legt,

wenn Kerzen strahlen, Glocken klingen,

wenn Kinder alte Lieder singen,

wenn Märchenbilder Straßen schmücken

und die Geschenke sie beglücken,

in Kirchen unter Orgelklang

ertönt der „Stille Nacht“-Gesang.

Danach der Esstisch sich verbiegt

von dem, was köstlich darauf liegt.

An Speis und Trank, an guten Gaben,

woran sich Leib und Seele laben.

Ein fast perfektes Weihnachtsfest,

das kaum noch Wünsche offen lässt.

Stellt sich die Frage, was und wen

man feiert und man schmückt so schön.

Hat man auch an das Kind gedacht,

das später rief: Es ist vollbracht?

Geburtstag hat ER, Jesus Christ,

der unser aller Heiland ist.

Gerhard A.Schäfer 


“Tierrechtler” und Verhaltensforscher wollen “Grundrechte” für Affen einführen

Manche Verhaltensforscher (vergleichende Forschung Mensch-Tier), Philosophen und erst recht sog. “Tierrechtler” fordern die Einführung von “Grundrechten” für Tiere, zumal für Gorillas, Schimpansen, Orang-Utans und Bonobos.

Angesichts millionenfacher Abtreibungen und zunehmender Euthanasie-Bestrebungen vor allem in Europa fragt man sich schon, ob diese Herren (und Damen) keine anderen Sorgen haben.  0033

Zu den Tierrechtlern gehört auch der Verhaltensforscher  Prof. Volker Sommer. Der 58-Jährige erklärte hierzu gegenüber der Zeitschrift “Geo-kompakt”: “Affen haben das Recht auf Leben in Freiheit. Menschenaffen dürfen kein Eigentum mehr sein!”

Ähnlich wie bei Koma-Patienten, Kleinkindern oder “unmündigen” Menschen müßten Rechtsansprüche von Tieren durch Sachverwalter vertreten werden, erläuterte Sommer. Weiter solle es strafbar sein, schädigende Tierversuche mit Menschenaffen durchzuführen.

Der 59-jährige Psychologe und Tierrechtler Colin Goldner sagt dazu: “So wie wir vom späten 18. Jahrhundert an die Sklaverei allmählich abgeschafft haben, wollen wir nun auch lernen, die Affen als unsere nächsten Verwandten zu respektieren.”

Aus Sicht vieler Tierrechtler ist zB. die Affenhaltung im Zoo eine “Freiheitsberaubung”, die Zoohaltung ist in diesem Spektrum zumindest umstritten.

Die christliche Sittenlehre lehnt  zweifellos jede willkürliche Tierquälerei ab. Die Schöpfung ist uns von Gott anvertraut, um pfleglich mit ihr umzugehen.  Den Tieren  –  einschließlich der Affen  –  jedoch “Grundrechte”   –  ähnlich der Menschenrechte  –   zu verleihen, geht entschieden zu weit.

Zitate aus der evangelischen Nachrichtenseite  www.jesus.de

 


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