Das “Friedenslicht aus Bethlehem” ist heute im Bistum Regensburg angekommen

Pfadfinder und Jugendliche versammelten sich in der Obermünster-Ruine

Das Friedenslicht aus Bethlehem ist heute über Wien in die Diözese Regensburg gekommen. In der Obermünster-Ruine in Regensburg trafen sich mehr als 700 Pfadfinder und zahlreiche Jugendliche aus den Pfarreien, um das Symbol des Friedens aus den Händen von Diözesanadministrator Dr. W. Gegenfurtner zu empfangen (siehe Foto). Friedenslicht DA Gegenfurtner 2

Die jungen Gläubigen tragen das Feuer in die Pfarrgemeinden, um es dann wiederum an alle Gläubigen weiterzugeben.

Im Rahmen einer Gottesdienstfeier ermutigte Prälat Gegenfurtner die Mädchen und Jungen in ihrem Einsatz bei den örtlichen Pfadfinderstämmen: In der Schule könne jeder entscheiden, ob er allein im Mittelpunkt stehen möchte oder Rücksicht auf andere nimmt. Die Pfadfinderschaften seien von diesem Gedanken geprägt.

Im Anschluß entzündete der Prälat mit dem Friedenslicht einen Feuerkorb, von dem er zusammen mit Jugendpfarrer Thomas Helm und weiteren Vertretern des bischöflichen Jugendamtes das Friedenslicht an die versammelten Jungen und Mädchen weitergab.

Die jungen Gläubigen hatten dazu eigens verschieden große Laternen mit in die Obermünster-Ruine gebracht, damit das Licht bis zur Ankunft in der Heimatpfarrei nicht erlischt.

Hintergrund:

Das entzündete Licht wird alljährlich am dritten Adventssonntag an Pfadfindergruppen aus ganz Europa gegeben. Anschließend wird die kleine Flamme mit dem Zug in über 30 Städte in Deutschland gebracht und dort in zentralen Aussendefeiern an die Pfarreigruppen gegeben.

Seit 1994 verteilen deutsche Pfadfinder das Friedenslicht aus Betlehem und sorgen dafür, dass dieses Weihnachtssymbol der Hoffnung auf Frieden am Heiligabend in zahlreichen Wohnzimmern, Kirchengemeinden, Krankenhäusern, Seniorenheimen, Asylbewerberunterkünften und Gefängnissen leuchtet.

Gerade in diesem Jahr gewinnt das Licht aus einem Land, in dem die Hoffnung auf Frieden politisch vor neuen Wegen steht, an Symbolkraft. Erneut wollen darum der Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP), die Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG), die Pfadfinderinnenschaft Sankt Georg (PSG), der Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) und der Verband der Altpfadfindergilden (VDAPG) mit dem Friedenslicht ein gemeinsames Zeichen setzen.

Quelle (Text/Foto): Bischöfliches Presseamt Regensburg


Die christliche Heilsarmee vertritt die Schweiz beim Eurovision-Song-Contest 2013

Das hat das Schweizer TV-Publikum am 15. Dezember entschieden: die Heilsarmee hat sich gegen acht Konkurrenten durchgesetzt und kann nun zum Finale ins schwedische Malmö.  231204-Heilsarmee-Eurovisions

Damit bleibt die Heilsarmee bei ihren musikalischen Wurzeln und greift in die Saiten. Mit der Hymne «You and me» hat sie sich in die Herzen des begeisterten Publikums gesungen.

Martin Künzi, Projektverantwortlicher der Heilsarmee, erklärte zu diesem mutigen Unterfangen:

“Am Anfang war alles einfach eine verrückte Idee. Aber dann hat die Idee innerhalb der Heilsarmee immer mehr begeisterte Anhänger gefunden; als es uns schliesslich gelang, Hitmill als Produzentin zu gewinnen, waren wir uns einig: Dieses Experiment müssen wir wagen.”

Nach Wochen des Hoffens ist nun klar: der Mut der Sänger hat sich gelohnt. 

Mit dieser Wahl ist erstmals eine «Kirchenband» am Eurovision-Song-Contest vertreten. Hinzu kommt der Rekord, daß der Bassist Emil Ramsauer mit 94 Jahren der älteste  Teilnehmer ist, den dieser Contest jemals hatte.  231207-Heilsarmee-Songcontext

FOTO: Christoph Jakob (31 J.) und Sarah Breiter (20 J.) bei ihrer Siegesperformance.

Die Band:
Emil Ramsauer (94), Kontrabass und E-Gitarre
Michael Sterckx (47), Posaune
Katharina Hauri (46), Pauke und Backing Voice
Christoph Jakob (31), Leadgesang
Sarah Breiter (20), 2. Stimme
Jonas Gygax (22), E-Gitarre

Zum Thema:  Video der Sendung

Quelle (Text/Foto): www.jesus.ch

 


Mann und Frau, Ehe und Familie sind Schöpfungsgrundlagen Gottes

Von Almut Rosebrock

Die Basis unseres Glaubens, das Wort Gottes, wird heute oft umgedeutet, “entschärft”, um jenen, die nicht nach seiner Botschaft leben, Geltung und Ansehen zu verschaffen.

Ich frage mich: Warum muss die Sexualität überhaupt derart ins Zentrum gerückt werden?  AlmutRosebrock

Grundlegend hat Gott den Mann und dann die Frau als “Gehilfin” geschaffen. Diese “Schöpfungsgrundlage” wird in der Argumentation vielfach ausgespart. Hier ist auch die EHE zwischen Mann und Frau gestiftet worden! Wäre das nicht die “NORM”, gäbe es uns Menschen längst nicht mehr!

“Euer Leib ist ein Tempel des Heiligen Geistes” (1. Kor. 6,19; es lohnt, Vers 9-20 zu lesen!).

Außerdem sagte Jesus einmal: “An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen.” (Mt.7,16)

Jeder normale Mensch, vor allem auch in der Ehe lebend, stößt sich täglich an den Unterschieden zwischen Mann und Frau, die manchmal wirklich “anstrengend zu ertragen” sind!

Und doch bereichert die (gottgegebene) Unterschiedlichkeit auch, sie führt zu gegenseitiger Ergänzung.  Wichtig ist die gegenseitige Achtung – auch zur Wahrnehmung der gemeinsamen Aufgaben:

Positive Gestaltung des Lebens zu Hause und im Umfeld (Beruf, Gesellschaft),
Familie aufbauen in Liebe zu- und Achtung füreinander,
Kinder in ein verantwortliches, selbstbestimmtes Leben hineinbegleiten.
Sorge für die vor- und nachkommende Generation, in LIEBE und Verantwortung.
Erhaltung, Weitergabe und Erlangung von Wissen, Fähigkeiten, Erfahrungen und positiven Traditionen.
Selbstbestimmt, verantwortlich und möglichst “frei” leben.

Diese Aufgaben sind wichtig, fordernd und erfüllend – und sie sind uns von Gott aufgetragen.
Verantwortlich ausgeführt, dienen sie dem Fortbestand des Lebens und der Gesellschaft,  zu erfülltem Leben für jeden Einzelnen – und zu des Schöpfers, zu Gottes Ehre!

Almut Rosebrock, Apothekerin und Mutter,
Aktionsbündnis “Gerne leben mit Kindern”, www.glmk.de


Der Papst über Johannes den Täufer: seine Ratschläge sind klar, praktisch und immer aktuell!

In seiner Ansprache vor dem heutigen Angelusgebet auf dem Petersplatz erklärte Papst Benedikt, daß die Verhaltensregeln, die Johannes der Täufer predigte, von zeitloser Gültigkeit sind und daß sie uns dazu verhelfen,  durch eigene Umkehr und Einhaltung der Gebote Gottes an einer besseren Welt zu arbeiten:

Liebe Brüder und Schwestern!

Das Evangelium dieses dritten Adventssonntags konfrontiert uns noch einmal mit der Gestalt Johannes des Täufers: Es zeigt ihn uns, während er zu den Menschen spricht, die zum Jordan kommen um sich taufen zu lassen.

Weil Johannes mit harten Worten alle auffordert, sich auf das Kommen des Messias vorzubereiten, fragen ihn einige der Anwesenden: „Was sollen wir also tun? (Lk 3,10.12.14).   advent.va

Seine Antworten sind sehr interessant und auch heute noch von großer Aktualität.

Die erste Antwort gilt der Menge im allgemeinen. Der Täufer sagt: „Wer zwei Gewänder hat, der gebe eines davon dem, der keines hat, und wer zu essen hat, der handle ebenso“ (Lk 3,11).

In diesen Worten erkennen wir einen Grundsatz der von Nächstenliebe beflügelten Gerechtigkeit. Die Gerechtigkeit verlangt, dass wir das Ungleichgewicht zwischen denen, die im Überfluss leben und denen, die Not leiden, abschaffen; die Nächstenliebe spornt uns dazu an, aufeinander aufmerksam zu sein und der Not unserer Mitmenschen helfend entgegenzukommen, statt nach Rechtfertigungen für unseren Egoismus zu suchen.

Gerechtigkeit und Nächstenliebe stehen nicht im Gegensatz zueinander, sondern vervollständigen sich gegenseitig. „Liebe – ‚Caritas’ – wird immer nötig sein, auch in der gerechtesten Gesellschaft“, denn „Immer wird es Situationen materieller Not geben, in denen Hilfe im Sinn gelebter Nächstenliebe nötig ist“

Kommen wir nun zur zweiten Antwort. Sie ist an einige Zöllner gerichtet, die im Dienst der Römer Steuern eintrieben. Schon wegen ihrer Arbeit für die Römer waren die Zöllner verachtet; viel mehr noch, weil sie ihre Position oft ausnutzten, um zu stehlen.

Johannes verlangt von ihnen nicht, dass sie ihren Beruf aufgeben; er fordert sie nur auf, nicht mehr zu verlangen, als festgesetzt ist (vgl. Lk 3,13). Der Prophet, der in Gottes Namen spricht, verlangt keine großen Taten; er erwartet nur, dass jeder auf ehrliche Weise seine Pflicht tue. Der erste Schritt zum ewigen Leben ist immer die Einhaltung der Gebote, in diesem Fall des siebten: „Du sollst nicht stehlen“ (vgl. Ex 20,15).

Die dritte Antwort richtet sich an eine Gruppe Soldaten; eine weitere Personenkategorie, die über eine gewisse Macht verfügt und deshalb in Versuchung kommen kann, diese Macht zu missbrauchen. Ihnen sagt Johannes: „Misshandelt niemand, erpresst niemand, begnügt euch mit eurem Sold!“ (Lk 3,14).

Auch in diesem Fall beginnt die Bekehrung mit der Ehrlichkeit und der Achtung vor seinen Mitmenschen: eine Vorschrift, die für alle gilt, besonders aber für die, die eine größere Verantwortung tragen.

Wenn wir diese verschiedenen Zwiegespräche im Zusammenhang betrachten, fällt auf, wie pragmatisch die Worte des Täufers sind: da Gott uns nach unseren Taten beurteilen wird, müssen wir eben durch unsere Taten, durch unser Verhalten beweisen, dass wir seinem Willen folgen.

Deshalb sind die Anweisungen des Täufers auch heute noch so aktuell: Auch in unserer so komplizierten Welt könnten die Dinge viel besser gehen, wenn nur jeder diese einfachen Verhaltensgrundsätze einhalten würde.

Deshalb wollen wir durch die Fürbitte der heiligen Jungfrau Maria zum HERRN beten, damit er uns helfe, uns auf das Weihnachtsfest vorzubereiten, indem wir Früchte hervorbringen, die unsere Umkehr zeigen (vgl. Lk 3,8).

Quelle: ZENIT.org


Evangelischer Domprediger: Weihnachten ohne Maria ist wie “Hoffnung ohne Inhalt”

Weihnachten sollte man nicht feiern, ohne an Maria zu denken. Die Mutter Jesu überrage alle Männergestalten bei der Geburt Christi, schreibt der frühere Braunschweiger Domprediger, Propst Armin Kraft, in der Zeitschrift „Doppelpunkt“ des evangelischen Marienstifts in Braunschweig.

Nur dem Kind in der Krippe gebühre größere Ehre als Maria, so der evangelische Theologe. Maria sei aber weder evangelisch noch katholisch, sondern sie gehöre der ganzen Christenheit. Das Ziel ihrer Verehrung bestehe darin, Gott zu loben und die Christen zu einem Leben anzuhalten, das seinem Willen entspreche.      Madonna

Einerseits sei vieles in Marias Leben normal. Es gebe Probleme und Spannungen in der Familie, etwa mit dem zwölfjährigen Jesus im Tempel. Beispielhaft an ihr sei, dass sie sich ganz auf Gott verlasse und sich ihm zur Verfügung stelle, obwohl ihr mit dem unverhofften Kind einiges zugemutet werde, womit sie nicht im entferntesten gerechnet habe. Trotzdem sei sie nicht davongelaufen.

Maria ist laut Propst Kraft auch ein Vorbild, weil sie mit dem Wort Gottes lebte. Der Evangelist Lukas berichte: „Sie behielt alle diese Worte und bewegte sie in ihrem Herzen.“

Der evangelische Theologe hierzu: „So fragt uns Maria: Wie leben wir mit der Bibel? Machen wir unseren Kindern und Enkeln die Freude, ihnen biblische Geschichten zu erzählen?“ – In Marias Lobgesang klängen aber auch revolutionäre Töne an: „Er stößt die Gewaltigen vom Thron und erhebt die Niedrigen; die Hungrigen füllt er mit seinen Gaben und lässt die Reichen leer ausgehen…“

Es falle auf, dass der Apostel Paulus kein Wort mehr über Maria sage. Sie verschwinde hinter Christus. Propst Kraft erläutert: „Sich zurücknehmen ist auch eine Tugend, die wir von Maria lernen können.“  –  Jedenfalls sei Weihnachten ohne Maria „wie Hoffnung ohne Inhalt“. 

Quelle: evangelische Nachrichtenagentur www.idea.de

 


Juble, Tochter Zion, denn der HERR, Dein Gott, ist in Deiner Mitte!

Die heutigen liturgischen Sonntagslesungen der katholischen Kirche verkünden zwei prophetisch-messianische Aussagen aus dem Alten Testament:

Buch Zefanja 3,14-18:

Juble, Tochter Zion! Jauchze, Israel! Freu dich und frohlocke von ganzem Herzen, Tochter Jerusalem!
Der HERR hat das Urteil gegen dich aufgehoben und deine Feinde zur Umkehr gezwungen. Der König Israels, der HERR, ist in deiner Mitte; du hast kein Unheil mehr zu fürchten.
An jenem Tag wird man zu Jerusalem sagen: Fürchte dich nicht, Zion! Laß die Hände nicht sinken!
Der HERR, dein Gott, ist in deiner Mitte, ein Held, der Rettung bringt. ER freut sich und jubelt über dich, ER erneuert seine Liebe zu dir, ER jubelt über dich und frohlockt, wie man frohlockt an einem Festtag.
Ich mache deinem Unglück ein Ende, ich nehme die Schmach von dir. 

Foto: KOMM-MIT-Verlag

Foto: KOMM-MIT-Verlag

ER ist mir zum RETTER geworden

Buch Jesaja 12,2-3.4.5-6:

Gott ist meine Rettung; IHM will ich vertrauen und niemals verzagen. Denn der HERR ist meine Stärke und mein Lied.  –  ER ist für mich zum Retter geworden. Ihr werdet Wasser schöpfen voll Freude aus den Quellen des Heils.
An jenem Tag werdet ihr sagen: Dankt dem HERRN! Ruft seinen Namen an! Macht seine Taten unter den Völkern bekannt, verkündet: Sein Name ist groß und erhaben!
Preist den HERRN; denn herrliche Taten hat ER vollbracht; auf der ganzen Erde soll man es wissen.  Jauchzt und jubelt, ihr Bewohner von Zion; denn groß ist in eurer Mitte der Heilige Israels.


Betrachtung zu Weihnachten: “Maria wickelte das Kind in Windeln und legte es in eine Krippe” (Lk 2,7)

Aus einer Predigt von Papst Benedikt, als er noch Kardinal Ratzinger hieß  (Christmette 1979):

In diesem kleinen Satz können wir ein ganzes Bild dieser Frau entdecken. Maria wickelt das Kind in Windeln. Wir können daraus erahnen, mit welcher Hoffnung, welcher Freude, welcher Bereitschaft sie der Stunde der Geburt entgegenging. Wie sie auf sie hin gearbeitet und alles bereitet hat.

Foto: M. von Gersdorff

Foto: M. von Gersdorff

Wir können daraus ersehen, wie das Ja, das sie dem Engel gegeben hatte, in ihr gereift war, wie dieses Ja zu einem physischen und seelischen Raum geworden war und Jesus, der Gottes Ja ist, so in dieses menschliche Ja hineintritt.

Ich glaube, gerade das einfache Wort von den Windeln kann uns nachdenklich machen. Es lädt uns ein, dass wir den Raum für das Wort Gottes in unserem Leben schaffen, dass wir es hegen und hüten und bergen darin. Dass wir ihm einen Ort suchen, in uns und um uns…

Es hat mich tief getroffen, kürzlich in einem politischen Magazin eine Karikatur zu sehen, in der ein Kind karikiert als eine Fußfessel dargestellt ist, die eine Frau hindert weiterzugehen.

Wo solchermaßen Menschen im anderen nur noch die Hinderung ihrer selbst und ihrer Freiheit sehen, werden sie Nein zueinander und dann letztlich Nein zu sich selbst. Da kann das Ja nicht wachsen.


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