ISRAEL: Jugendliche neigen immer stärker zur sexuellen Enthaltsamkeit

Ergebnis einer internationalen Studie: Junge Leute in der Slowakei, Polen, Ukraine und Israel denken meist konservativ

Jugendliche im Alter von 15 Jahren sind in Israel im Vergleich zu Gleichaltrigen aus Europa sexuell weitaus weniger aktiv. Das jüdische Land belegt in einer Vergleich-Studie zu diesem Thema, die in 35 Ländern durchgeführt worden ist, einen der letzten Plätze, nämlich Platz 32.

Die internationale Umfrage wurde von der Weltgesundheitsorganisation WHO in Auftrag gegeben.

Foto: F.Küble

Foto: KOMM-MIT-Verlag

Aus der Studie, die in Israel von Dr. Yossi Harel Fisch und Dr. Iron Buniel von der Bar-Ilan-Universität durchgeführt wurde, geht hervor, daß die dortige Jugend im Vergleich zu 1998 noch konservativer geworden ist: 

Von den 874  jüdischen Jungen und Mädchen gaben 18,5%  an, daß sie bereits Geschlechtsverkehr hatten. Vor 14 Jahren waren es noch 27%.

Die häufigsten frühzeitigen Sex-Erfahrungen haben  – diesem internationalen Report zufolge   – die Jugendlichen in Grönland: dort gaben 59,8% an, bis 15 Jahren bereits Geschlechtsverkehr erlebt zu haben.

Danach folgen auf Platz 2 und 3 ebenfalls nordeuropäische Länder:  Dänemark (37,7%), Schweden (31,6%), ebenso Österreich (31,6%)  – auf Platz 5 folgt England mit 31%.   

Höchste Enthaltsamkeitsrate seit Jahren: in zwei katholischen Ländern

Bei den niedrigen “Sex-Zahlen” folgen nach Israel die Ukraine (18%), Polen (15,7%) und die Slowakei (12,7%). 

Damit belegen zwei katholische Länder (Polen, Slowakei) die höchsten Enthaltsamkeitsquoten bei ihren Jungen und Mädchen  – oder anders gesagt: die geringsten Sexquoten.   –  Nicht zu vergessen die religiös orthodox geprägte Ukraine.

Bereits  vor zwei Jahren waren die Resultate dieses internationalen WHO-Reports insofern ähnlich: 

Auch damals wiesen die Slowakei und Polen höchste Enthaltsamkeitsraten auf  – siehe hier (dort im Dokument auf Seite 174 zu finden):

http://www.euro.who.int/__data/assets/pdf_file/0003/163857/Social-determinants-of-health-and-well-being-among-young-people.pdf  

Die Jugend in Deutschland gehörte laut Report 2010 zu den eher “enthaltsamen” Ländern (sie steht im hinteren Bereich bzw elft-letzten Platz: direkt nach Portugal).

Zurück zu Israel und der jüngsten Studie:  

Die Direktorin des dortigen Ressorts zur Verhütung psychosozialer Schäden im Erziehungsministerium, Hilla Segal, erklärte gegenüber dem Portal “Ynet”:

“Wir sind darauf aufmerksam geworden, dass Eltern und Lehrer in Israel immer häufiger auf eine konservative Linie hinweisen.” Die Expertin fügte hinzu:

 „Sex im frühen Alter hinterlässt emotionalen und physischen Schaden. Immer wieder wird deutlich, dass Jugendliche in diesem Alter oft unter Druck sexuelle Beziehungen eingehen und ihnen dies später leid tut.“

Quelle A:  unsere eigene Recherche betr. Report 2010 – Dokument siehe hier: http://www.euro.who.int/__data/assets/pdf_file/0003/163857/Social-determinants-of-health-and-well-being-among-young-people.pdf

Quelle B (betr. Israel, aktuelle Studie) siehe hier: http://www.israelheute.com/Nachrichten/tabid/179/nid/25269/Default.aspx


Ungarn führt den 19. Januar als Gedenktag für die vertriebenen Deutschen ein

In Ungarn wird ab kommendem Jahr der Vertreibung der Ungarndeutschen nach dem Zweiten Weltkrieg gedacht. Eine entsprechende Resolution für den 19. Januar als jährlichen Gedenktag nahm das ungarische Parlament am Dienstag ohne Gegenstimme an. An diesem Datum verließen 1946 die ersten Deportationszüge das Land.

Insgesamt wurde fast 200.000 Deutschen die Staatsbürgerschaft entzogen. Sie wurden enteignet, entrechtet und gedemütigt. Tausende waren zuvor bereits in sowjetischen Konzentrationslagern ermordet worden.

Mit dem Gedenktag will die ungarische Regierung an die „ungerechtfertigte“ Vertreibung erinnern. Eine Entschädigung der Vertriebenen stand jedoch nicht zur Debatte. 

Foto: CDU Hessen

Foto: CDU Hessen

Bereits im Vorfeld der Abstimmung war das Vorhaben von der Präsidentin des Bundes der Vertriebenen, Erika Steinbach (siehe Foto) gewürdigt worden:

„Fidesz und die Christdemokraten haben mit ihrer Resolution einen weiteren richtigen Schritt zur Versöhnung und zur Bewältigung eines dramatischen Teils deutsch-ungarischer Geschichte getan“, sagte die CDU-Politikerin.

In Deutschland selber stehe eine angemessene Beachtung des Schicksals der deutschen Heimatvertriebenen und eine Anerkennung ihres Beitrags zum Wiederaufbau Deutschlands allerdings noch aus, bemängelte die CDU-Politikerin.

Quelle: Wochenzeitung JUNGE FREIHEIT


Über 2 Millionen Menschen weltweit empfangen die Twitter-Botschaften des Pontifex

Vor fünf Tagen hat Papst Benedikt seine ersten Twitter-Botschaften abgesetzt. Fünf Tage später hat er mit seinem Account schon mehr als zwei Millionen „Follower“, wenn man seine @pontifex-Accounts in acht verschiedenen Sprachen, darunter Deutsch, zusammenzählt.

Darüber freut sich der Leiter des Päpstlichen Medienrates, Erzbischof Claudio Celli:

Foto: Radio Vatikan

„Der Papst bewegt sich da auf einem Feld, das durchaus existenziell ist für den Menschen von heute. Die neuen Technologien haben eine neue Kultur hervorgebracht: Sie sind nicht mehr nur einfache Instrumente der Kommunikation, sondern sind ein Ort geworden, wo der Mensch von heute gewissermaßen lebt. Der Papst wollte dahin gehen, wo die Menschen von heute „wohnen“, und hat sich deswegen dieser Twitter-Sprache in 140 Zeichen bedient.“

Das „Problem“ sei nicht so sehr, dass 140 Zeichen vielleicht nicht reichten, sondern die „Dichte der Worte, die man schreibt“, so Benedikts Medienminister.

„Unsere Kultur heute ist gewissermaßen beschränkt, weil sie viele Worte braucht, die aber keinerlei Dichte haben. Darum müssen wir uns wieder dazu erziehen, dass unsere Worte wirklich einen tieferen Sinn für andere haben. Darum bemüht sich der Papst. Etwa 140 Millionen Menschen twittern heutzutage; vierzig Prozent davon sind Menschen zwischen 18 und 34 Jahren. Der Papst will dort sein, wo diese Menschen nicht nur irgendwelche Infos, sondern sich selbst mitteilen.“

Erzbischof Celli bedauert, dass Teile Afrikas, Lateinamerikas und auch Asiens noch keinen richtigen Zugang zu den neuen Technologien haben.

„Da fehlen die Provider und die stabile Stromversorgung. Wenn die Kirche das Evangelium heute verkündet, tut sie es darum notgedrungen mit verschiedenen Geschwindigkeiten.“

Quelle (Text/Foto): Radio Vatikan


“Die Priester” treten beim deutschen Vorentscheid für den ESC an

AVE STELLA MARIS: Meerstern, ich dich grüße, o Maria hilf!

Die Heilsarmee stellt die Schweizer Kandidaten für den “Eurovision-Song-Contest” 2013 in Malmö, nun will auch in Deutschland eine christliche Gruppe ihr Glück beim europäischen Musikwettbewerb ESC versuchen: 

Dr. Bernd F. Pelz

Foto: Dr. Bernd F. Pelz

Die Sangesformation “Die Priester” tritt zusammen mit der Opernsängerin Mojca Erdmann am 14. Februar 2013 beim deutschen ARD-Vorentscheid in Hannover an. 

Dort müssen sich “Die Priester” mit ihrer modernen Kirchenmusik gegen elf Konkurrenten durchsetzen. Darunter sind auch die “Söhne Mannheims” und die Dance-Pop-Gruppe “Cascada”.

Die Hamburger Star-Sopranistin Erdmann, die sich “Die Priester” als Verstärkung holten,  gab 2011 ihr Debüt an der Metropolitan Opera in New York und trat bei den Salzburger Festspielen auf.

“Die Priester” wählten für den ESC das klassische Marienlied “Ave Stella Maris” (“Meerstern, ich dich grüße, o Maria hilf”); es ist ein bekannter und bedeutender Marienhymnus  –  und einer der ältesten: der Text ist aus dem Frühmittelalter (8. Jahrh.) überliefert.

Die Musikgruppe besteht aus drei Geistlichen:

Pater Vianney MeisterChefkantor der Schola in der Erzabtei Sankt Ottilien, sodann Abt Rhabanus Petri (Benediktinerkloster Schweiklberg) und der deutsche Weltpriester Andreas Schätzle; er ist Programmdirektor von “Radio Maria” in Wien.  

Ihr erstes Album “Spiritus Dei” wurde mehr als 100.000 Mal verkauft. Mittlerweile ist ihre zweite CD “Rex Gloriae” erschienen. Ein Großteil der Einnahmen fließt in christliche und wohltätige Hilfsprojekte.

Quellen:  http://www.jesus.de und Gloria-TV


ER – unser Retter und Richter – wird wiederkommen in Herrlichkeit

Der Hl. Guerric von Igny (um 1080 – 1157), ein Zisterzienser-Abt, verfaßte folgende Predigt zum Advent: 

Die Erwartung der Völker

Du bist’s, auf den die Völker warten! (Gen 49,10). Und jene, die auf dich warten, werden nicht enttäuscht werden. Unsere Väter haben dich erwartet, seit Beginn der Welt haben alle Gerechten auf dich gehofft, und du hast sie nicht enttäuscht (vgl. Ps 22,5).

Foto: Dr. Bernd F. Pelz

Foto: Dr. Bernd F. Pelz

Die Kirche aber, die in den Gerechten von damals auf die erste Abkunft Christi wartete, erwartet in den Gerechten des Neuen Bundes auch seine zweite Ankunft.  

So sicher wie sie war, daß sein erstes Kommen den Preis der Erlösung bezahlen werde, ebenso sicher ist sie auch, daß sein zweites Kommen ihr den Lohn bringen werde. In dieser Erwartung, dieser Hoffnung auf etwas, was mehr ist, als was die Welt bieten kann, strebt die Kirche mit Freude und Sehnsucht nach den ewigen Gütern.

Wo Andere auf irdisches Glück aus sind, ohne darauf zu achten, ob der Wille des HERRN sich darin erfüllt; wo sie sich auf das stürzen, was diese Welt ihnen bietet  –  da richtet, wer die göttliche  Gnade dazu hat, seine Hoffnung auf den HERRN, seinen Blick nicht auf eitle und trügerische Dinge (vgl. Ps 40,5).

Er weiß, daß es besser ist, mit den Sanften erniedrigt zu werden, als mit den Stolzen die Beute dieser Welt zu teilen.

Er tröstet sich mit den Worten: „Mein Anteil ist der HERR; deshalb harre ich auf ihn. Der HERR ist gut zu dem, der auf ihn hofft, zu der Seele, die ihn sucht. HERR, die Kraft meiner Seele schwindet in der Erwartung deines Heils, aber die Hoffnung in dein Wort wird übergroß“ (Kgl 3,24-26; Ps 118,81)

Ich bin mir sicher, er kommt am Ende und enttäuscht uns nicht; deshalb werde ich seiner harren, selbst wenn sein Kommen auf sich warten lässt; denn er kommt gewiss (vgl. Hab 2,3).


Henryk Broder kritisiert Friedensnobelpreisverleihung an die EU

Der deutschjüdische Schriftsteller und WELT-Redakteur Henryk Broder hielt kürzlich in Berlin eine Rede, die sich äußerst skeptisch mit der Europäischen Union befaßt, zumal mit der Verleihung des Friedensnobelpreises an diese Institution.  Die “Deutschen Wirtschafts-Nachrichten” haben den Vortrag dokumentiert, aus dem wir hier Auszüge zitieren:

“Wir erleben die letzten Tage Europas. Nicht im physischen, eher im philosophisch-metaphorischen Sinne. So wie Karl Kraus in seinem 1922 erschienenen Monumentalwerk „Die letzten Tage der Menschheit“ vorhersah, so liegen „Die letzten Tage Europas“ unmittelbar vor uns. Nein, sie liegen nicht einfach da, sie springen uns geradezu an.

Ich habe am letzten Montag die Live-Übertragung der Feier zur Übergabe des Friedensnobelpreises an die Europäische Union gesehen, live im Fernsehen, der ARD sei Dank.

Ich hatte gerade einen Nachtflug von Washington nach Frankfurt hinter mir und war noch ein wenig benommen. Aber diese Art von Benommenheit schärft die Sinne, man sieht zwar alles ein wenig undeutlich, hört aber die feinen Zwischentöne viel klarer.

Ich nehme an, ich bin der einzige in diesem Raum, der diese Feier gesehen hat. Denn sie fand zu einer Zeit statt, da normale Menschen arbeiten und nur allein erziehende Mütter, königliche Hoheiten und die Angehörigen der Brüsseler Bürokratie es sich leisten können, vor dem Fernseher zu sitzen, ohne darüber nachdenken zu müssen, wie sie die GEZ-Gebühr bezahlen sollen.

Also, ich verfolgte die Verleihung des Friedensnobel-Preises an die EU und wusste nicht, ob ich weinen oder lachen sollte.

Die EU auszuzeichnen, weil sie den Frieden in Europa bewahrt habe, ist so albern, als würde man die Heilsarmee dafür auszeichnen, dass sie nicht in das Geschäft mit Alkohol, Drogen, Nutten und Waffen eingestiegen ist. Oder als würde man das Internationale Rote Kreuz dafür ehren, dass es keine Konzentrationslager betreibt.

Im Übrigen ist das friedliche Europa nicht der Garant des Friedens, sondern das Ergebnis einer militärischen Intervention, ohne die wir heute nicht so gemütlich beisammen sitzen würden, und falls doch, dann vermutlich nur, um den letzten erfolgreichen Einsatz der Legion Condor zu feiern.

Die Verleihung des Friedensnobelpreises an die EU erinnerte mich an irgendwas, das tief in meinem Gedächtnis abgespeichert war. Und weil ich müde war, dauerte es eine Weile, bis die Erinnerung den Weg an die Oberfläche geschafft hatte.

Ja, das war es! Genauso feierte das ZK der Kommunistischen Partei der Sowjetunion sich selbst! Man verlieh sich gegenseitig Orden und bestätigte sich reihum, einen extrem wichtigen Beitrag zum Frieden und zur Sicherheit in Europa und in der Welt geleistet zu haben.”

Quelle und Fortsetzung des Vortrags hier:  deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2012/12/16/hendryk-broder-wir-erleben-die-letzten-tage-europas/


Ägypten: IGFM will Wirtschafts- und Militärhilfe an Bedingungen geknüpft sehen

Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) fordert die Regierungen der Europäischen Union und der USA auf, sämtliche Hilfen für Ägypten auf den Prüfstand zu stellen. Gleichzeitig sollten alle Wirtschafts- und Militärhilfen an konkrete Bedingungen zur Einhaltung der Menschenrechte geknüpft werden. IGFM_Logo_blau_R32 G90 B165

Am vergangenen Samstag fand in Ägypten der erste Teil des ägyptischen Verfassungsreferendums statt. Mit diesem Verfassungsentwurf will nach Einschätzung der IGFM, die von den Muslim-Brüdern getragene Regierung ihre beispiellosen Machtbefugnisse zementieren und das Fundament für einen „Islamischen Staat“ legen.

Der IGFM seien zahlreiche Beschwerden über Manipulationen und Unregelmäßigkeiten berichtet worden. „Nach allem was schon jetzt bekannt ist, muss der Westen jetzt schnell und konsequent handeln, um noch Einfluss auf die Entwicklung nehmen zu können“, appellierte IGFM-Vorstandssprecher Martin Lessenthin.

Wer jetzt nicht handle, der begünstige noch das Abgleiten Ägyptens in eine Diktatur unter islamischen Vorzeichen, so die IGFM weiter.

Die Muslim-Brüder hätten schon vor dem Referendum begonnen, systematisch Gewalt einzusetzen, um Jugendbewegungen und Andersdenkende zum Schweigen zu bringen. Die Regierung Mursi sei aber auf finanzielle Hilfe aus dem Ausland angewiesen, um Ägypten vor dem Kollaps zu bewahren.

Diesen Spielraum müssten Europa und die USA nutzen, bevor es zu spät sei. Die IGFM begrüßte daher ausdrücklich, die von Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) angekündigte Verschiebung des geplanten teilweisen Schuldenerlasses von bis zu 240 Millionen Euro.

Weitere Infos zur Menschenrechtslage in Ägypten unter:
http://www.igfm.de/Menschenrechte-in-AEgypten.575.0.html

Facebook-Seite der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte:
https://www.facebook.com/igfmdeutschland


Die evangelische Kirchenleitung ist fest im Griff rot-grüner Netzwerke

„Rot-grüne Netzwerker haben die protestantischen Landeskirchen fest im Griff.“  – Diese Ansicht vertritt der evangelische Theologe Dieter Müller vom Vorstand der Kirchlichen Sammlung um Bibel und Bekenntnis in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland (Nordkirche) in der Zeitschrift dieser evangelikalen Vereinigung.

Als Beispiel führt er die Präses der EKD-Synode, Katrin Göring-Eckardt, an, die ihr Kirchenamt als Spitzenkandidatin von Bündnis 90/Die Grünen im Bundestagwahlkampf ruhen läßt.

Ferner verweist er auf die Wahl des stellv. Fraktionsvorsitzenden der Grünen im schleswig-holsteinischen Landtag, Andreas Tietze, zum Präses der Nordkirchen-Synode.  –  Müller hierzu: „Wer nicht rot-grün mit liberalen Einsprengseln fühlt, wird schnell aussortiert, wenn kirchliche Leitungsämter zu besetzen sind.“

Vom einstigen “Bündnis von Thron und Altar” zur Allianz mit dem heutigen Zeitgeist

Die Macht-Eliten in Kirche und Gesellschaft seien „aus einem Holz geschnitzt“. Während dieses in wilhelminischen Zeiten von Thron und Altar „mehrheitlich schwarz-rechts“ gewesen sei, „so jetzt nach anno 68 rot-grün“.

Darunter leidet laut Müller die geistliche Substanz der Kirche. So habe Tietze nach seiner Wahl die Bewahrung der Schöpfung, Klimaschutz, Bildungsarbeit und Ökumene als wichtige Aufgaben der Synode beschrieben.

Müller hierzu: „Also wieder einmal nicht die Werbung für den rettenden und sinnstiftenden Glauben an den dreieinigen Gott, der in unserer Gesellschaft zum großen Unbekannten geworden ist.“

Göring-Eckardt habe nach ihrem Amtsantritt als Synodenpräses eine Diskussion über das Adoptionsrecht von gleichgeschlechtlichen Partnern angeregt. Nach ihrer Wahl zur grünen Spitzenkandidatin habe sie in Facebook geschrieben: „In Frankreich wird die richtige Homo-Ehe eingeführt. Hoffentlich ist Deutschland auch bald so weit wie unsere Nachbarn“. 

Der evangelikale Theologe notiert über diese Zeitgeistlichen: „Sie schreiben Gott vor, was ihm zu sagen erlaubt ist  – und spannen ihn vor den Karren ihrer Weltveränderungs- oder Heilsträume.“

Quelle: evangelische Nachrichtenagentur www.idea.de


Messianischer Psalm: “Sein Name soll ewig bestehen”

Altes Testament, Psalm Salomos, 72 (71), 1-4.7-8.11.17:

Verleih dein Richteramt, o Gott, dem König, dem Königssohn gib dein gerechtes Walten!
Er regiere dein Volk in Gerechtigkeit und deine Armen durch rechtes Urteil.
Dann bringen die Berge Frieden dem Volk und die Höhen Gerechtigkeit.

Die Gerechtigkeit blühe auf in seinen Tagen und großer Friede, bis der Mond nicht mehr da ist.  Er herrsche von Meer zu Meer, vom Strom bis an die Enden der Erde.
Alle Könige müssen ihm huldigen, alle Völker ihm dienen.

Sein Name soll ewig bestehen; solange die Sonne bleibt, sprosse sein Name.
Glücklich preisen sollen ihn alle Völker und in ihm sich segnen.


Papst Benedikt betont erneut das natürliche Erziehungsrecht der Eltern

In seiner Botschaft zum Weltfriedenstag am 1. Januar 2013 forderte Papst Benedikt XVI. erneut dazu auf, das vorrangige Recht der Eltern auf die Erziehung ihrer Kinder zu achten:

„Das Recht der Eltern und ihre vorrangige Rolle in der Erziehung der Kinder  –  an erster Stelle im moralischen und religiösen Bereich  –  müssen geschützt werden.“

Es ist nicht das erste Mal, daß sich das Oberhaupt der katholischen Kirche für das natürliche Hoheitsrecht der Eltern auf Erziehung ihrer Kinder einsetzt.

Bereits am 10. Januar 2011 übte er beim vatikanischen Neujahrsempfang für das diplomatische Corps deutliche Kritik an der schulischen Sexualkunde und einem staatlichen Bildungs-Monopol; der Papst verlangte Freiheit und Vielfalt in der Schulausbildung sowie die Respektierung des gottgegebenen Elternrechts:

„Ich kann nicht schweigen angesichts des erneuten Angriffs auf die religiöse Freiheit der Familien, wo die Teilnahme an Kursen der Sexualerziehung oder Bürgerkunde verpflichtend auferlegt wird, bei denen ein angeblich neutrales Bild des Menschen und des Lebens vermittelt wird, das aber in Wirklichkeit ein Menschenbild widerspiegelt, das gegen den Glauben und die rechtverstandene Vernunft gerichtet ist.“

Quelle: Kultur und Medien online


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