Nachdenk-Punkt eines israelischen Beamten zu Weihnachten löste heftige Kritik aus

„Ein Gedanke zu Weihnachten: Nehmen wir mal an, Jesus und Maria hätten in unserer heutigen Zeit in Israel gelebt, als Juden im eigenen Land ohne Sicherheit: Es wäre gut möglich, dass sie beide zu Lynchopfern feindlicher Palästinenser in Bethlehem geworden wären. Ein Punkt zum Nachdenken!“  pc_pi

Diese Mitteilung hat ein israelischer Beamter auf der Facebook Seite der israelischen Botschaft in Irland veröffentlicht. Schon nach wenigen Minuten wurde diese Mitteilung derart heftig kritisiert, dass sich die israelische Botschaft dafür entschuldigen und den Blitzgedanken löschen musste.

Ob solch ein “Punkt zum Nachdenken” nun politisch “korrekt” ist oder nicht, darüber mag man streiten. Aber Fakt ist, daß viele Menschen in Europa die jüdische Herkunft Christi und seiner Mutter verdrängt haben. Tatsache ist auch, daß die Christen im arabisch dominierten Bethlehem heute immer stärker durch den radikalen Islam in Bedrängnis geraten. Daran darf sehr wohl erinnert werden, auch durch einen israelischen Beamten.

Quelle der Facebook-Meldung: Nachrichtenseite “Israel heute”


Gottes Gebote und seine Schöpfungsordnung sind zeitlos gültig

Von Helmut Fürst

Brief an die Bundesarbeitsgemeinschaft
“Kirche und Rechtsextremismus” (BAG K+R)

Betreff: Ihr Flyer:  http://www.bagkr.de/wp-content/uploads/BAGKR_Feindlichkeit_Email_neu.pdf

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ihr Flyer ist leider sehr unvollständig und greift zu kurz.

1. Es wird von der falschen Schriftauslegung ausgegangen, dass die Heilige Schrift Homosexualität zwar ablehne, dass diese Ablehnung aber nur für einen bestimmten Zeitrahmen gültig (gewesen) wäre. Was dieser Zeitrahmen ist, darüber kann man dann streiten.

Nach dem Selbstzeugnis der Heiligen Schrift ist diese Haltung unchristlich und ein grober Verstoß gegen die Aussagen der Heiligen Schrift (siehe z.B. die letzten Verse der Johannes-Offenbarung/Apokalypse). Jesus Christus selbst sagte, dass er nicht gekommen sei, die Gebote aufzulösen und dass Himmel und Erde vergehen werden, nicht aber ein i-Tüpfelchen der Heiligen Schrift.

Foto: KOMM-MiT-Verlag

Foto: KOMM-MiT-Verlag

Deshalb ist nach dem einzig möglichen Schriftverstandnis  – und das ist das Schriftverständnis von Jesus Christus selbst  -  eine Auflösung der Gebote der Heiligen Schrift nicht möglich, ohne dass man sich außerhalb des Christentums stellt und somit sich selbst disqualifiziert. 

Wer versucht, den biblischen Kanon aufzulösen und an einzelnen Kapiteln der Heiligen Schrift Modernisierungen vorzunehmen, verläßt den Boden des Christentums, wie ihn die Kirchenväter und Augenzeugen Jesu Christi und der Apostel gelegt und unwiderruflich festgeschrieben haben.

Er begibt sich ins Reich der Phantasien und selbstgebastelten Weltbilder.

Somit  riefen die [evangelischen] Kirchenmitglieder, die am 1. Juni 2012 in Sachsen nach den Worten Ihres Flyers zur Kirchenspaltung aufriefen, in voller Übereinstimmung mit Jesus Christus dazu auf, dem einzigen zuverlässigen Boden des Christentums treu zu bleiben. Jede Kirchenleitung, die sich außerhalb dieses Bodens stellt, stellt sich selbst ins Abseits.

2. Sie fragen: “Sind Schwule, Lesben oder transsexuelle Menschen für mich beängstigend?”  -  Natürlich nicht, solange sie sich friedlich verhalten. (…) Man muß aber gegenüber den Tatsachen Sachtoleranz walten lassen, um verantwortungsvoll damit umzugehen  – und gerade diese Toleranz lassen Homosexuellenverbände  vermissen, wenn sie Heilungsprogramme verurteilen.

Homosexualität ist ein Lebensstil, der nicht einmal von 2% der Bevölkerung praktiziert wird und der deshalb nicht als “normal” hingestellt werden kann. Außerdem spricht die Statistik eine deutliche Sprache, denn Homosexuelle haben in negativen Gesellschaftsproblemen wie AIDS, Drogenkonsum, Depressionen, Selbstmord und Promiskuität eine Spitzenreiterposition  -  und AIDS usw. bekommt man nicht durch Diskriminierung oder mangelnde Anerkennung, sondern durch eine gefährliche Lebensweise.

In Untersuchungen gaben über 40% der befragten Homosexuellen an, Sex mit mehr als 50 Partnern gehabt zu haben. Komme niemand mit der Ausrede, dass es auch unter Heterosexuellen häufig Partnerwechsel gibt. Letzteres macht den Partnerwechsel nicht risikoärmer und auf keinen Fall moralisch besser!

Wäre es aber so, dass Homosexuelle nur deshalb die höchste Risikogruppe in der Gesellschaft sind (drogensüchtig, depressiv, selbstmordgefährdet), weil ihr Lebensstil verpönt ist und sie sich diskriminiert fühlen (Trotzhaltung: ich nehme ja nur Drogen, weil ich diskriminiert werde…), dann müßte jeder Homosexuelle bereit sein, seine gefährliche Sexualpraktik zu verlassen, um diesem Druck zu entgehen.

Jeder Homosexuelle müßte dann ein liebevolles Hilfsprogramm zur Überwindung der Homosexualität und des Drogenkonsums willkommen heißen   -  und gerade dies wird von Homosexuellenverbänden abgelehnt.

Sie wollen explizit ein ungezügeltes Weiterleben (…). Die Selbstverantwortung wird bestritten und auf die Gesellschaft abgewälzt.  – Es ist auch für Alkoholiker typisch, dass sie nie sich selbst die Schuld geben, sondern immer nur die Gesellschaft beschuldigen, um weiter Alkohol zu verlangen. Sie reden sich selbst in eine Opferrolle hinein, um sich ihrer Verantwortung und der Notwendigkeit einer Therapie und Veränderung zu entziehen.

Es ist nicht gesellschaftlicher Druck oder Diskriminierung, der den Homosexuellen in AIDS, Drogen oder Selbstmord treibt, sondern (…) das Bewusstsein des eigenen Versagens und der eigenen Verantwortungslosigkeit im Umgang mit der Sexualität, der den Homosexuellen belastet und ihn für Drogen, Partnerwechsel, AIDS und Selbstmord empfänglich macht. Es fällt ihm leichter, sich weiter treiben zu lassen, statt seine Triebe zu kontrollieren und liebevolle Hilfsprogramme anzunehmen.

Es wäre sehr widersprüchlich zu behaupten, Diskriminierung sei schuld an seinem Leidensdruck  – und dann bei Wegfall der Diskriminierung den Lebensstil beizubehalten oder ihn gar als etwas Gutes zu verteidigen. Wer behauptet, nur Diskriminierung sei schuld an seinem Drogenkonsum oder seiner Homosexualität, der müßte auch einem Aufgeben dieses Lebensstils eine Chance einräumen, wenn er dazu Hilfe findet  -  und nicht zugleich behaupten, dieser Lebensstil sei angeboren (dann wäre er ausgestorben, da Homosexuelle keine Nachkommen zeugen) und unabänderlich (dann würde es überhaupt keine ehemaligen Homosexuellen geben, von denen heute viele in guter Ehe leben).

3. Sie fragen in Ihrem Flyer: “Ist gleichgeschlechtliche Liebe für mich unnatürlich?”  -  (…) Was ist daran natürlich, den After als Geschlechtsorgan zu verkennen? Was ist an Selbstbefriedigung natürlich? Auch Oralverkehr ist widernatürlich und abscheulich.

4. Damit sind Ihre Aussagen für mich in den richtigen Kontext gesetzt. Wenn Sie schreiben: “Setzen Sie sich für eine inklusive Kirche ein. Denn Vielfalt ist ein Geschenk Gottes. Eine inklusive Kirche wird Menschen gleich welcher sozialen, ethnischen oder kulturellen Herkunft oder sexueller Orientierung und Identität willkommen heißen”,  dann ist diese Aussage sehr undifferenziert.

Natürlich heißen wir  -  wie Jesus Christus auch  -  jeden Menschen in der Kirche willkommen, aber nur, wenn er bereit ist, sich an den von Christus gesteckten Rahmen zu halten und diesen anzustreben. Wer im voraus erklärt, die Gebote Christi nicht anzustreben, nicht halten zu wollen, der stellt sich selbst ins Abseits.

Wir können in die Kirche keine potentiellen Mörder, Diebe, Meineidigen, Gotteslästerer, Lügner, Knabenschänder, Ehebrecher usw. aufnehmen, wenn diese nicht Reue und Buße zeigen, wie Luther sie gelehrt hat:  Tägliche Reue und Umkehr.

Die Kirchenväter haben die Taufe von Menschen, die keine Umkehr und Verhaltensänderung zeigten, verweigert. Insofern sind die Hilfsprogramme der OJC (Offensive Junger Christen) sehr notwendig und das einzig Mögliche, um Sünder (und die sind wir doch alle)  in der Kirche aufnehmen und sie integrieren zu können. Ich schreibe dies als Außenstehender; ich stehe in keiner Verbindung mit der OJC.

5. Ihr Flyer schreibt, dass man sich mit feindlichen Haltungen gegenüber homosexuellen Menschen auseinandersetzen soll. Wer Heroinsüchtigen sagt, ihre Sucht sei normal und sie sollten darin weitermachen,  ist ein Feind des Süchtigen. Ähnlich, wenn auch nicht deckungsgleich, ist es mit dem Problem homosexueller Praktiken. Wer Homosexuellen die Hoffnung raubt, diese unglückliche Lebensweise zu überwinden, verhält sich homofeindlich. Es gibt gute Beispiele ehemals homosexuell lebender Menschen, denen geholfen wurde und die in guter heterosexueller Beziehung leben. Warum sollte man diesen guten Weg verbauen? Das wäre hochgradig verantwortungslos!

Wer von seiner Homosexualität nicht lassen will, den soll man auf die Gefahren hinweisen, aber nicht zwingen  -  und wer Homosexuellen helfen will, einen anderen Lebensstil einzugehen und dabei keinen Zwang anwendet, dem soll man auch kein Verbot auferlegen!

Wir brauchen und dürfen keinen Homosexuellen beleidigen, sondern können diesen mit Liebe und Integrationswillen begegnen, dürfen aber auch von jedem Homosexuellen Sachtoleranz erwarten. Unsere Jugend braucht Schutz vor homosexueller Verführung und nicht eine falsch verstandene Toleranz für einen gefährlichen Lebensstil.

Und vor allem brauchen wir wieder Raum für freie Meinungsäußerung. Es ist unsachlich und demokratiefeindlich, wenn man Menschen, die auf die Gefahren homosexueller Praktiken hinweisen, verteufelt und versucht, sie mit Rechtsextremisten und Gewalttätern in die gleiche Schublade zu stecken. Man verteufelt keinen Homosexuellen, wenn man auf die Risiken dieses Lebensstiles hinweist und Hilfe zur Umkehr anbietet.

Mit freundlichen Grüßen!

Helmut Fürst


Zahlreiche Bombenattentate im Irak – Anschlag auch während der hl. Messe von Kardinal Sandri

Zum ersten Mal seit neun Jahren ist ein offizieller Vatikanvertreter im Irak. Anlaß war die Einweihung der syrisch-katholischen Kirche von Bagdad. Überschattet wird der Besuch jedoch von einer Anschlagserie mit zahlreichen Opfern:

Kurz vor dem ersten Jahrestag des US-Truppenabzugs aus dem Irak ist das Land am gestrigen Montag den zweiten Tag in Folge von einer schweren Anschlagserie durch radikal-islamische Terrorgruppen erschüttert worden. Bei Bombenanschlägen und bewaffneten Überfällen wurden landesweit mindestens 48 Menschen getötet.  1_0_648511

Auch der Präfekt der Ostkirchenkongregation, Kardinal Leonardo Sandri, der sich derzeit im Irak befindet, ist davon betroffen:

Während eines Gottesdienstes des Kurienkardinals im kurdischen Kirkuk wurde ein Bombenanschlag in der Nähe der Kirche verübt. Insgesamt gingen neun Bomben in die Luft. Bei dem Anschlag kamen mindestens 12 Menschen ums Leben, zwei davon waren Kinder.

Das Attentat sei nicht direkt dem Kardinal aus Rom gerichtet gewesen, sagt im Gespräch mit Radio Vatikan der Gastgeber des Besuchs, der chaldäische Bischof von Kirkuk, Louis Sako.

„Wir hörten die Explosion, die uns aber allen sehr weit entfernt von uns erschien. Die Kirche war voll und vor dem Gottesdienst fand bei uns ein Treffen mit Schiiten und Sunniten statt. Dabei wurde von allen Seiten betont, wie wichtig der Besuch von Kardinal Sandri für uns alle ist. Der Präfekt der Ostkirchenkongregation sagte uns, dass wir alle gemeinsam Christen und Muslime Brückenbauer des Friedens sein sollten.“

Kardinal Sandri wird an diesem Dienstag weiter nach Erbil reisen, seiner letzten Etappe seines mehrtägigen Irak-Besuchs.

„Sein Besuch ist für uns Christen im Irak besonders ein Zeichen der Gemeinschaft. Wir sind eine gemeinsame Kirche. Dazu kommt auch, dass Kardinal Sandri als Sondergesandten des Heiligen Vaters zu uns gekommen ist. Das bedeutet, dass der Papst an uns denkt und uns nahe ist. Das ermutigt und bestärkt uns sehr, hier zu bleiben und Zeugen des Friedens zu sein.“

Erzbischof Sako warnt vor europäischen Aufnahmeprogrammen für Irak-Flüchtlinge

Wie die Stiftung „Pro Oriente“ berichtet, appellierte der Erzbischof von Kirkuk, Louis Sako, beim Besuch von Kurienkardinal Leonardo Sandri in der irakischen Stadt auch an die EU-Staaten, die Hilfsmittel in den Irak fließen zu lassen und den Christen direkt dort zu helfen statt neue Aufnahmeprogramme zu fördern.

Ungewollt förderten manche Länder wie Frankreich, Deutschland oder Schweden die Flucht und Auswanderung von Christen aus dem Land. „Diese Aufnahme aus guter Absicht trägt dazu bei, die Flucht der Christen zu beschleunigen“, sagte der Erzbischof. Das gelte auch für Hilfsinitiativen von Pfarrgemeinden zur Aufnahme von Flüchtlingen.

Quelle (Text/Foto): Radio Vatikan


Israel stellt digitale Bibliothek der Qumran-Rollen vom Toten Meer online

Die Antikenbehörde und Google Israel haben am heutigen Dienstag die bekannten und religionswissenschaftlich bedeutsamen Schriftrollen vom Toten Meer online gestellt:

Die digitale Bibliothek soll letztendlich die vollständigen Schriften enthalten. Bisher sind es „lediglich“ 4000 Scans von Infrarot-Fotografien, die kurze Zeit nach dem Finden der Schriftrollen bei Qumran in den 1950er Jahren gemacht wurden, die interessierte Nutzer betrachten können.

Hinzu kommen etwa 1000 Bilder, die erst für das Digitalisierungsprojekt in einem eigens gebauten Fotolabor angefertigt wurden, das sich einer von der NASA entwickelten Technik bedient.

Hierbei wird jedes Schriftstück 28 Mal auf 12 verschiedenen Farbspektren abfotografiert und die Bilder anschließend von einem Computer zu einem Bild mit äußerst hoher Auflösung wieder zusammengesetzt. Jede der Fotodateien hat eine Größe von etwa 4-5 Gigabyte.

Zusätzlich sind die Schriftrollen auch mit Infrarot-Licht fotografiert worden, was ermöglicht, auch unter Flecken verborgene Buchstaben zu erkennen, die das menschliche Auge im Original gar nicht erfassen könnte.

Ein Team von Forschern der Universität Tel Aviv arbeitet außerdem an einem Computer-Programm, das es ermöglichen soll, alternative Zusammenstellungen der einzelnen Rollenteile zu finden. Denn niemand weiß, ob die Forscher vor 60 Jahren die 30.000 Einzelteile, aus denen die Rollen bestanden, wirklich richtig zusammengesetzt haben.

Drei Jahre, so hieß es am heutigen Dienstag auf der Pressekonferenz zum offiziellen Online-Start des Projekts, werde es dauern, bis alle Teile öffentlich einsehbar seien.

Bereits jetzt können einzelne Textteile auf Hebräisch oder in englischer Übersetzung gesucht werden. Auch ist es möglich, auf Landkarten zu sehen, wo genau eine bestimmte Rolle gefunden wurde. Weitere Tools sollen hinzukommen.

Die Initiatoren des Projekts erhoffen sich vor allem eine Welle von wissenschaftlichen Veröffentlichungen zum Thema.

„Man wird die Schriftrollen noch einmal ganz neu lesen können, aus Forschersicht ist hier der Himmel die Grenze“, so Pnina Shor, Leiterin der Abteilung für die Qumran-Rollen bei der Antikenbehörde heute Morgen.

Die digitale Bibliothek der Schriftrollen vom Toten Meer finden Sie unter

http://bit.ly/QumranBibliothek

http://dss.collections.imj.org.il/

Quelle (Text/Foto): Israelische Zeitung “Haaretz” vom 18.12.2012 / Israelische Botschaft in Berlin

 


Gottesdienste an den Weihnachtsfeiertagen im Regensburger Dom St. Peter

HEILIGABEND: Montag, 24. Dezember 2012

Domdekan Robert Hüttner, 15 Uhr: Erste Vesper. Es singen die Regensburger Domspatzen Falsibordoni alter Meister (Ltg.: Domkapellmeister R. Büchner) sowie Hymnus und Antiphonen im Greg. Choral (Ltg.: Karl-Heinz Liebl). Orgelnachspiel: S. Karg-Elert: Macht hoch die Tür (aus op. 65). An der Orgel: Domorganist Prof. Franz Josef Stoiber

borMedia174650122 Uhr: Christmette mit Weihbischof Reinhard Pappenberger. Es singen die Regensburger Domspatzen die Missa brevis „Cantate Domino“ von Max Eham sowie „Machet die Tore weit“ von Andreas Hammershcmidt, Transeamus“ von Joseph Ignaz Schnabel, „Es ist ein Ros entsprungen“ von Jan Sandström, „Quem pastores“ von Carl Loewe und „Stille Nacht, heilige Nacht“ in der Fassung Gruber-Mießner (Ltg. Domkapellmeister R. Büchner) und das Proprium im Greg. Choral (Ltg.: Karl-Heinz Liebl)

Orgelnachspiel: Improvisation. An der Orgel: Domorganist Prof. Franz Josef Stoiber

WEIHNACHTEN: Dienstag, 25. Dezember 

10 Uhr: Pontifikalamt mit Weihbischof Reinhard Pappenberger.Es singen die Regensburger Domspatzen die Missa „Papae Marcelli“ von Giovanni Pierluigi da Palestrina sowie Motetten sowie „Es ist ein Ros entsprungen“ von Jan Sandström und „Heilige Nacht“ von Johann Friedrich Reichardt (Ltg. Domkapellmeister R. Büchner) und das Proprium im Greg. Choral (Ltg.: K.-H. Liebl). Ogelnachspiel: J.S. Bach: Präludium und Fuge C-Dur (BWV 547). An der Orgel: Domorganist Prof. Franz Josef Stoiber

12 Uhr: Eucharistiefeier mit Domvikar Schinko

15 Uhr: Pontifikalvesper mit Weihbischof R. Pappenberger. Es singt der Ferienchor der Regensburger Domspatzen Falsibordonisätze alter Meister sowie Hymnus und Antiphonen im Greg. Choral (Ltg. Domkapellmeister Roland Büchner). Orgelnachspiel: Improvisation über „Vom Himmel hoch da komm ich her“. An der Orgel: Dmorganist Prof. Fanz Josef Stoiber.

2. Weihnachtstag, Fest des Hl. Stephanus: Mittwoch, 26. Dezember 

10 Uhr:  Kapitelsamt: Domdekan Robert Hüttner. Es singt die Schola ehemaliger der Regensburger Domspatzen (Ltg. Domkapellmeister R. Büchner) eine mehrstimmige Messe sowie das Proprium im Gregorianischen Choral
Orgelnachspiel: Johann Sebastian Bach: Kanonische Veränderungen über „Vom Himmel hoch“ (BWV 769)
An der Orgel: Domorganist Prof. F.J. Stoiber

12 Uhr: Eucharistiefeier mit Domvikar Pinzer

Quelle (Text/Foto): Bischöfliches Ordinariat Regensburg


Vorfahrt für das Elternrecht: Betreuungsgeld-Gesetz von Bundesrat angenommen

Pressemitteilung der Initiative Familienschutz:

Die vorerst letzte Hürde ist genommen: Vergangenen Freitag hat nun auch der Bundesrat der Einführung des Betreuungsgeldes ab August 2013 zugestimmt. Damit sind die Rot-Grün regierten Länder mit ihrer Forderung, das Betreuungsgeld-Gesetz im Vermittlungsausschuß nachverhandeln zu lassen, gescheitert. Mutter-Kind

Ein Ende der Debatte ist allerdings noch nicht in Sicht. Erneut beschimpfte zB. NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) die neue Familienleistung als völlig fehlgeleitet und kritisierte, daß damit Kinder von frühkindlicher Bildung ferngehalten würden.

Dabei betonen Fachexperten immer wieder, daß Kinder im Krippenalter (0 bis 3 Jahre) statt Bildung in erster Linie eine konstante, stabile und emotionale Bindung brauchen.  

“Kleinstkinder brauchen keine Bildung, sondern Bindung”

Dazu erklärt der bekannte Autor und renommierte Psychiater Dr. Hans-Joachim Maaz:

„Ich halte „frühkindliche Bildung“ für ein tragisches Missverständnis. Säuglinge und Kleinstkinder brauchen keine Bildung, sondern Bindung. Sicher emotional gebundene und geliebte Kinder gewinnen damit die wichtigste Voraussetzung für ihre Bildungsfähigkeit. Der entscheidende Unterschied liegt zwischen „aufgezwungener“ Bildung und einem inneren Bildungsbedürfnis bei emotional gesicherten und bestätigten Kindern.“

Lesen Sie hier das ganze Interview mit Dr. Hans-Joachim Maaz „Krippenbetreuung ist Belastung für das Kind“ auf www.freiewelt.net.

Mit unserer erfolgreichen Kampagne „JA zum Betreuungsgeld!“ haben wir in diesem Jahr dafür gekämpft, daß Eltern in den wichtigen ersten Jahren mehr Wahlfreiheit haben, ihre Kinder auch zu Hause betreuen zu können und ihnen endlich auch eine kleine Wertschätzung ihrer Arbeit zukommt.

Diesen Kampf werden wir auch 2013 unerschrocken fortsetzen. Denn die Betreuungsgeld-Gegner sind nicht bereit, ihre familienfeindliche Haltung aufzugeben. Hamburg will auf jeden Fall gegen das Betreuungsgeld-Gesetz vor dem Verfassungsgericht klagen. Hier werden wir aktiv bleiben und uns weiter mit ganzer Kraft für die Familien und Kinder einsetzen!

Quelle (Text/Foto): Initiative Familienschutz


Alle Jahre wieder tobt in den USA ein Kulturkampf um das Christfest

Noch 2011 war im kalifornischen Santa Monica die Weihnachtsgeschichte in einem öffentlichen Park aufgebaut  –  mit Krippe, Stroh und lebensgrossen Figuren von Maria und Josef. Die Krippenszene wurde von der katholischen St. Anne-Kirche gestiftet, berichtet die «Frankfurter Allgemeine Zeitung».  Madonna

In der Platzierung der Krippe auf einem städtischen Grundstück sahen atheistische Gruppen einen Verstoss gegen die in der Verfassung festgeschriebene Trennung von Kirche und Staat und zogen vor Gericht. Mit Erfolg: In diesem Jahr wurden die Figuren nicht ausgestellt, derzeit wird nach einem privaten Grundstück für den Aufbau der Krippenszene gesucht.

Fälle wie dieser sind in den USA keine Seltenheit: Seit Jahren tobt zur Weihnachtszeit ein Kulturkampf zwischen gläubigen Christen und entschlossenen Atheisten, die auch im Advent nicht mit christlichen Traditionen und Symbolen behelligt werden möchten.

Ein weiteres Streitthema rund ums Fest ist die zugehörige Grußformel. In den vergangenen Jahren haben verschiedene Firmen ihre Mitarbeiter angewiesen, aus Gründen religiöser Neutralität statt «Merry Christmas» lieber «Happy Holidays» zu sagen.

Das hat immer wieder zu Protesten und Boykottaufrufen geführt – wo an der Kasse nicht «Merry Christmas» gewünscht wird, sollen Christen nicht einkaufen. Das meint auch der konservative Radio- und Fernsehmoderator John Gibson: Er veröffentlichte 2006 das Buch «The War on Christmas»  (Krieg gegen Weihnachten). Untertitel: «Der linke Plan, Weihnachten zu verbannen, ist schlimmer, als Sie denken».

Gibson moderierte bis 2008 ein Nachrichtenmagazin auf Fox News, wo sich heute sein Kollege Bill O’Reilly der Verteidigung des Weihnachtsfestes annimmt.

“Feiertagsbaum”  -  der Neutralität wegen…

Sein jüngster Fall: Der Gouverneur des Bundesstaates Rhode Island, Lincoln Chafee, hatte den «Weihnachtsbaum» seines Büros in «Feiertagsbaum» umbenannt. Während Chafee erklärte, der Staat solle keine einzelne Religion bevorzugen, erklärte Reilly: «Ich will, dass unsere Traditionen respektiert werden.»  

Das Weisse Haus in Washington positioniert sich bisher zwischen den Fronten: Der Weihnachtsschmuck der Präsidentenresidenz wird auf der offiziellen Homepage mal als «Feiertagsdekoration», mal als «Weihnachtsdekoration» bezeichnet.

Quelle: PRO-Medienmagazin


England: Katholische Kirche bestürzt über geplante Einführung der Homo-”Ehe”

600.000 Bürger unterzeichneten Petition gegen Homo-Ehe

Nach heftigen Debatten und dreimonatiger Beratung hat sich die Regierung in Großbritannien nun entschieden: Die “Ehe” homosexueller Partner soll zugelassen werden. Ein entsprechendes Gesetz soll ab 2013 vorliegen.

Die katholische Kirche reagierte bestürzt auf die Ankündigung der Regierung. Ebenso wie die anglikanischen Kirchen von England und Wales lehnt sie eine Ehe gleichgeschlechtlicher Partner ab.

Die Kirchen sollen durch das Gesetz nicht in Zugzwang gesetzt werden: Neben der Zivilehe sollen zwar auch religiöse Zeremonien für homosexuelle Paare erlaubt werden, aber nur, wenn sich die jeweilige Kirche dazu entschließe, so die britische Kultusministerin Maria Miller.

Peter David Smith, Vorsitzender der Kommission für soziale Einrichtungen der Bischofskonferenz von England und Wales zweifelt jedoch an dieser Aussage:

„Die Diskussion hatten wir ja auch schon mal, als es um die standesamtliche Gleichstellung von gleichgeschlechtlichen Paaren mit allen anderen Paaren ging. Die Regierung hat uns damals garantiert, dass es keine Erlaubnis geben werde, gleichgeschlechtliche Partnerschaften in der Kirche zu erlauben. Und dann, etwa drei Jahre später, gab es einen Zusatzantrag, der doch genau das erlauben sollte. Deshalb beruhigen mich Versicherungen der Regierung nicht im geringsten. Das Gesetz wird vom Parlament gemacht und jede Regierung kann sagen, was sie will. Wenn es bei den nächsten Wahlen eine neue Regierung gibt, kann die wieder neue Gesetze einführen.“

Es heiße zwar, die Kirchen sollen davor geschützt werden, solche Zeremonien in ihrer Kirche durchzuführen, aber das habe er alles schon einmal gehört, so der Erzbischof von Southwark im Süden Londons.

Sollte die Regierung ihre Versprechen diesbezüglich nicht halten, so werde man vor dem Gerichtshof für Menschenrechte klagen. Die Regierung habe auch nicht darauf reagiert, dass mehr als 600.000 Menschen eine Petition gegen die Gesetzesänderung unterschrieben hätten:

„Das ist ein weiterer Punkt, den wir kritisieren: Vor dieser Gesetzesänderung hat es keinen demokratischen Prozess gegeben. Auch war weder in den Parteiprogrammen der Hauptparteien, noch in der Rede der Königin jemals die Rede von diesen Plänen. Insofern ist das ganze wirklich lächerlich. Nichts wurde vorher durchdacht und sie versuchen, den Hauptpunkt der Diskussion zu ignorieren.“

Es gehe nämlich um mehr als nur um die Frage der Religionsfreiheit: 

Foto: Ludger Börger

Foto: Ludger Börger

„Es geht um die Bedeutung der Ehe. Keine Regierung hat das Recht, diese fundamentale Bedeutung der Ehe zu ändern. Schon seit jeher ist es so, dass es die Ehe zwischen Mann und Frau gibt. Und auch viele verschiedene, nicht katholische Untersuchungen zeigen, dass es am besten für Kinder ist, in dem stabilen Umfeld eines verheirateten Paares aufzuwachsen.“

Was die Kirche konkret tun könne, um dieses, seiner Meinung nach völlig irrationale Gesetz noch zu stoppen, wisse er nicht, so Erzbischof Smith. Sicher sei aber, dass man bis zum Schluss dagegen vorgehen wolle. So sollten etwa katholische Rechtsanwälte das geplante Gesetz genau lesen und prüfen, inwieweit man rechtliche Schritte einleiten könne.

Quelle: Radio Vatikan


Peter Rosegger: “Ein bißchen mehr Friede”

Ein bißchen mehr Friede und weniger Streit.

Ein bißchen mehr Güte und weniger Neid.

Ein bißchen mehr Liebe und weniger Haß.

Ein bißchen mehr Wahrheit -  das wäre was.

Statt so viel Unrast ein bißchen mehr Ruh.

Statt immer nur Ich ein bißchen mehr Du.

Statt Angst und Hemmung ein bißchen mehr Mut

und Kraft zum Handeln – das wäre gut.

In Trübsal und Dunkel ein bißchen mehr Licht,

kein quälend Verlangen, ein bißchen Verzicht.

Und viel mehr Blumen, solange es geht,

nicht erst an Gräbern  -  da blühn sie zu spät.

Peter Rosegger (1843-1918)

 


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