Der ERLÖSER ist für u n s geboren: TROST der WELT

Weihnachts-Poster des ECCLESIA-Plakatdienstes (KOMM-MiT-Verlag in Münster)

Weihnachts-Poster des ECCLESIA-Plakatdienstes (KOMM-MiT-Verlag in Münster)


Eine konservative Politikerin wurde zur Präsidentin des freien Südkorea gewählt

Während die Menschen in Nordkorea seit langem unter einer kommunistischen Steinzeit-Diktatur leiden, sind die Bürger Südkoreas wirtschaftlich erfolgreich und leben in einer freiheitlichen Demokratie und Marktwirtschaft nach westlichem Muster.

Park Geun Hye, Member of the GNP and Member of...

  Foto: Wikipedia

Erstmals ist jetzt eine Frau, die konservative Park Geun Hye, zur Präsidentin ihres Landes gewählt worden, wobei sie sich gegen ihren linksliberalen Kandidaten Moon JaeIn durchsetzten konnte.  Frau Park gehört der regierenden Saenuri-Partei an.

Mit 75,8 Prozent erwies sich die Wahlbeteiligung diesmal um fast 13 Prozent höher als 2007. Insgesamt waren über 40 Millionen Bürger wahlberechtigt.

Der Vater der neuen Präsidentin, Park Chung Hee, war von 1961 bis 1979 selber Staatschef Südkoreas und regierte relativ autoritär mit einer klaren antikommunistischen Linie. 

Die Erinnerung an ihren Vater, der für große wirtschaftliche Erfolge sorgte, brachte Park Geun Hye vor allem bei älteren Wählern viele Stimmen ein. Die neue Präsidentin will ebenfalls einen unternehmerfreundlichen Kurs fahren.


Die Israelische Botschaft wünscht per Newsletter “gesegnete” Weihnachten

Alle Texte und Fotos aus dem heutigen amtlichen Newsletter der Botschaft des Staates Israel in Berlin:


FOTO: Nazareth mit der Verkündigungskirche

Die Botschaft des Staates Israel

wünscht allen Leserinnen und Lesern,
die Weihnachten feiern, ein gesegnetes Weihnachtsfest
und Ihnen allen ein gutes neues Jahr.

Präsident Peres wünscht Christen frohe Weihnachten

Am gestrigen Donnerstag hat Israels Präsident Peres die Residenz von Erzbischof Elias Chacour in Haifa besucht. Bei seinem Besuch wünschte er den Christen in der Welt frohe Weihnachten. Er erklärte:

„Für mich als Präsident des Staates Israel ist es ein Privileg, im Namen Israels der gesamten christlichen Welt die besten Wünsche für fröhliche Weihnachten zu senden und der Hoffnung Ausdruck zu verleihen, dass der Nahe Osten nun in eine Zeit des Friedens und Wohlstands eintritt.

Präsident Peres in Haifa  (Foto: GPO)

Der Staat Israel ist dem Schutz aller heiligen Stätten und der Religionsfreiheit für alle verpflichtet. Die Koexistenz zwischen Juden, Christen und Muslimen im Heiligen Land wird bestehen bleiben.

Aus Haifa, einem Vorbild für Frieden und Koexistenz, möchte ich der Welt eine klare Botschaft von Frieden und Einheit zwischen den Religionen und Nationen senden.

Wir sind stolz auf die christliche Gemeinschaft in Israel und auch darauf, dass die Christen sich hier ganz zu Hause fühlen und die volle Freiheit haben, ihren Glauben zu praktizieren und ihre Religion zu pflegen. Ich wünsche ihnen allen und allen Christen in der Welt frohe Weihnachten.“


Künftiger Bischof von Regensburg überschritt in Parsberg die Bistumsgrenze

Am gestrigen Donnerstag betrat der ernannte Bischof von Regensburg, Prof. Dr. Rudolf Voderholzer, erstmals in Parsberg die Grenze seines neuen Bistums.  Voderholzer_Parsberg

Diözesan-Administrator Dr. W. Gegenfurtner, Weihbischof R. Pappenberger, Prälat M.  Fuchs, Stadtpfarrer T. Günther sowie zahlreiche Gläubige begrüßten den neuen Oberhirten vor dem Gotteshaus.

Zum Empfang läuteten die Glocken der Stadtpfarrkirche feierlich. Bevor sich die Prozession, angeführt von einem Kreuzträger, in der Kirche einfand, überreichte Pfarrer Günther Dr. Voderholzer das Weihwasser.

Nach dem Kreuzzeichen segnete der künftige Oberhirte beim Einzug damit die Gläubigen. 

Vor dem Allerheiligsten nahm sich Prof. Dr. Rudolf Voderholzer Zeit für ein stilles Gebet. Im Anschluß betete der Ehrengast mit den anwesenden Frauen und Männern, bevor er ein persönliches Grußwort an sie richtete:

„Lieber Herr Weihbischof,
lieber Herr Pfarrer und alle Brüder im Priesterlichen Dienst,          
Ehrwürdige Schwestern,      
liebe Parsberger, liebe Schwestern und Brüder im Herrn!

Ich danke Ihnen sehr für den herzlichen Empfang, den Sie mir bereiten hier in Ihrer Pfarrkirche, die dem heiligen Apostel Andreas geweiht ist.

Was könnte es Sinnigeres geben: Der neue Bischof wird in der ersten Pfarrei nach der Bistumsgrenze auf dem Weg von Trier her begrüßt   
und über ihm wölbt sich das Gemälde mit der Berufung der ersten Apostel Simon und Andreas, so dass wir alle gleichsam mitgenommen werden an den See Genesareth in die Geburtsstunde der Kirche, die immer mitgeht.

Jesus ruft die beiden Brüder von ihren Netzen weg und macht sie zu Menschenfischern (Mk 1,16‑20).

Ich selber darf gerade heftig spüren, was es heißt, die bisherigen Netze liegenzulassen, Vertrautes aufzugeben und mit dem HERRN Neues zu wagen.

Menschenfischer durfte ich schon sein und werde es noch intensiver sein dürfen. Das Bild vom Menschenfischer muss man richtig verstehen. Für die Fische im See Genesareth war es nicht angenehm, den Fischern ins Netz zu gehen und von ihnen aus dem Wasser gezogen zu werden.

Was es heißt, einem Menschenfischer ins Netz zu gehen, sagt uns Ihr herrlicher Taufstein hier vorne, den ich schon bei meinem ersten Besuch bewundert  habe. Während die Fische ihrem Lebensraum entrissen werden, werden wir Menschen durch die Taufe im Wasser und im Heiligen Geist in das wahre und ewige Leben eingetaucht und zum neuen Leben geboren.

“Christen, erkennt Eure Würde!”

Als Schwestern und Brüder Jesu Christi und Kinder Gottes des Vaters wird uns die größtmögliche Würde geschenkt.

Mit Papst Leo rufe ich Euch allen zu: „Christen, erkennt Eure Würde“  –  und helft als getaufte und gefirmte Christen mir, Eurem neuen Bischof, das Evangelium zu verkünden, in Worten und Taten, in der Familie, am Arbeitsplatz, wo immer der HERR auch Euch hingerufen hat.

Liebe Schwestern und Brüder,   Voderholzer_Parsberg3

nicht nur der Ort, an dem Sie mich heute hier begrüßen, ist in vielfacher Hinsicht sprechend. Auch der Tag, den die himmlische Regie für diesen Empfang ausgewählt hat, ist für meine Lebensgeschichte von großer Bedeutung:

Heute nämlich genau vor 26 Jahren bin ich im Dom zu München zum Diakon geweiht worden; habe ich also auf den Ruf Jesu mit meinem „Ich bin bereit“ geantwortet.

Diakon heißt „Diener“. Früher gab es den liturgischen Brauch, dass der Bischof unter seinem bischöflichen Ornat auch noch eine leichte Dalmatik getragen hat, also das „Dienstgewand“ des Diakons. Dadurch sollte daran erinnert werden:

“Auch und gerade der Bischof bleibt Diener”

Auch und gerade der Bischof bleibt Diener. Bischof-sein ist kein Privileg oder eine Auszeichnung, sondern In-Dienstnahme für Sie.

Der liturgische Brauch ist abgekommen. Die Sache aber bleibt gültig. Als Bischof bin ich, wie der Apostel sagt, nicht Herr über Ihren Glauben, sondern Diener Eurer Freude (vgl. 2 Kor 1,24).

Dass mir das gelinge, ist mein großes Gebetsanliegen heute – und meine Bitte an Sie alle ist: Beten Sie für mich, dass ich Ihnen ein solcher Bischof werden kann. Heiliger Apostel Andreas, bitte für uns! Amen.“

Am Ende der Begegnung segnete Prof. Dr. Rudolf Voderholzer alle Gläubigen und nahm sich vor der Weiterfahrt nach Regensburg besonders viel Zeit für alle Anwesenden.

Zahlreiche Gläubige nutzten die Gelegenheit, um ihren neuen Oberhirten zu seinem neuen Amt herzlichst zu gratulieren.

Dr. Rudolf Voderholzer wird am 26. Januar 2013 im Dom St. Peter zum 78. Bischof von Regensburg geweiht.

Quelle (Text/Fotos): Bischöfliches Presseamt Regensburg


Flickenteppich-Glaube: Jeder fünfte Deutsche bastelt sich seinen “Herrgott” selber

Eine sog. Flickenteppich-Frömmigkeit ist in Deutschland weit verbreitet. Mehr als jeder Fünfte (22 Prozent) bastelt sich seinen Glauben aus verschiedenen Versatzstücken zusammen. Zum Beispiel verbinden diese Menschen das Christentum mit Esoterik oder fernöstlichen Religionen.

„Die spirituellen Sinnsucher kombinieren Elemente verschiedener Religionstraditionen, ohne sich einer Richtung verpflichtet zu fühlen“, erläuterte die Religionssoziologin Christel Gärtner vom Exzellenzcluster „Religion und Politik“ am 18. Dezember 2012 in Münster. 

Gemälde: Evita Gründler

Gemälde: Evita Gründler

Sie suchten nach Antworten, die sie in ihrer ursprünglichen Tradition nicht fänden. Auch wechsele die religiöse Bindung oft durch Veränderungen im Lebensweg, etwa Krisen in der Familie.

Ferner führten interreligiöse Ehen bisweilen in religiöse Mehrfach-Identitäten: „Die Kinder nehmen an den Riten beider Eltern teil. Sie feiern etwa das christliche und das orthodoxe Weihnachtsfest gleichermaßen.“

Das religiöse Spektrum sei so groß wie nie zuvor in der Geschichte der Bundesrepublik. Frau Gärtner:  „In deutschen Metropolen sind oft mehr als 200 Religionsgemeinschaften anzutreffen. Frankfurt am Main zählt neben New York und London zu den Städten mit der größten Religionsvielfalt.“

22 Prozent aller Deutschen vermischten Religionen, etwa den christlichen Glauben mit Esoterik oder New-Age-Denken.

Gärtner sprach in der Ringvorlesung „Religiöse Vielfalt“ des Exzellenzclusters und des „Centrums für Religion und Moderne“ (CRM) in Münster.

Die Soziologin untersucht die Religiosität verschiedener Bevölkerungsgruppen. In Deutschland seien etwa jeweils 30 Prozent der 82 Millionen Einwohner Katholiken, Protestanten und Religionslose. Zehn Prozent gehörten anderen Religionsgemeinschaften an  –  der Orthodoxie, dem Judentum, dem Islam, dem Hinduismus und Buddhismus.

Neureligiöse und religionsvermischende Gemeinschaften nähmen weit mehr Einfluss auf die religiöse Szene, als ihre Anhängerzahlen vermuten ließen.

Quelle: www.idea.de


CDU/CSU-Fraktion erinnert zu Weihnachten an verfolgte Christen in aller Welt

Am 26. Dezember, dem Stephanustag, beten vor allem katholische Christen für verfolgte und bedrängte Glaubensgeschwister in aller Welt.

Dazu erklärt der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Volker Kauder, am heutigen Freitag in einer Pressemitteilung:

„Gerade in der Weihnachtszeit schließen viele Christen ihre verfolgten Glaubensbrüder und -schwestern in ihr Gebet ein. Daran werden sich auch  –  wie ich weiß  –  viele Angehörige meiner Fraktion und auch ich mich persönlich beteiligen.

Die Unterstützung dieser Christen, aber auch der Eintritt für die Religionsfreiheit im allgemeinen ist für uns ein besonderes Anliegen. Hierin werden wir auch im kommenden Jahr nicht nachlassen.

Bild: Evita Gründler

Bild: Evita Gründler

Wir werden uns für eine Verbesserung der Lage verfolgter Christen weltweit einsetzen und möchten diesen eine Stimme geben.

Dass Christen aufgrund ihres Glaubens Nachteile zu ertragen haben, ist sicherlich nicht neu. Seit der Zeit der ersten christlichen Gemeinde sahen sich Christen Benachteiligung und Verfolgung ausgesetzt.

Die frohe Botschaft Christi, deren Kern in Nächstenlieben und Gewaltlosigkeit besteht, hat andere anscheinend vom ersten Tag an provoziert.

Auch heute sind an zahlreichen Orten der Welt Christen benachteiligt und verfolgt. In Diktaturen wie Nordkorea ist es lebensgefährlich, sich zum Christentum zu bekennen. In afrikanischen Staaten wie Nigeria, Mali und zunehmend auch Kenia werden christliche Gemeinden Ziele terroristischer Gewalt.

Im Nahen Osten sehen sich Christen zunehmend nur noch geduldet und bedrängt. Viele muslimische Gesellschaften akzeptieren eine Konversion zum Christentum nicht. Im Zuge des syrischen Bürgerkrieges droht der großen christlichen Gemeinde des Landes die Entwurzelung.

Es gibt viel zu viele Beispiele für die Benachteiligung und Bedrängnis von Christen.”

Quelle/Kontakt:
CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag
Platz der Republik 1  / 11011 Berlin
fraktion@cducsu.de
http://www.cducsu.de
 

Prof. Dr. Rudolf Voderholzer, künftiger Bischof von Regensburg, traf in der Domstadt ein

Begegnung mit Priestern und über 1000 Gläubigen in der Kathedrale St. Peter

Die Türme des Regensburger Doms strahlten vor dem herrlich blauen Himmel, als unter festlichem Glockengeläut der ernannte Bischof von Regensburg, Prof. Dr. Rudolf Voderholzer, am gestrigen Nachmittag am Hauptportal der Kathedrale eintraf. 

Mehr als 1000 Gläubige waren in den Dom gekommen, um ihren künftigen Oberhirten zu begrüßen. 

Zuvor hatte Prof. Voderholzer im westlich gelegenen Parsberg die Bistumsgrenze überschritten, um dort in der Stadtpfarrkirche Priestern und Gläubigen zu begegnen.

Das Domkapitel und weitere Vertreter aus der Diözese begrüßten den ernannten Bischof feierlich am Westportal, Domdekan Robert Hüttner reichte ihm das Weihwasser.

Unter großem Applaus des Kirchenvolks betrat der neu ernannte Bischof den Regensburger Dom. In einer festlichen Prozession, angeführt vom Kapitelkreuz, begaben sich die Geistlichen in die Sailer-Kapelle im südlichen Teil der Kathedrale.  

Zuvor segnete Prof. Dr. Rudolf Voderholzer die vielen Gläubigen mit dem Weihwasser. Nach einem stillen Gebet vor dem Allerheiligsten sprach der künftige Bischof ein Gebet vor der Kirchengemeinde.

Die Regensburger Domspatzen und Domorganist Prof. Franz Josef Stoiber begleiteten die Begegnung musikalisch.

Auf den Stufen der Altarinsel richtete sich Prof. Dr. Rudolf Voderholzer anschließend mit einem Grußwort erstmals an die Gläubigen:   Rudolf Voderholzer Grußwort am Altar

„Lieber Herr Weihbischof,
liebe Brüder im Priesterlichen Dienst,
Ehrwürdige Schwestern,
Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im kirchlichen Dienst
liebe Kinder, liebe Jugendliche und erwachsene Schwestern und Brüder im Herrn!

Ich danke Ihnen sehr für den herzlichen Empfang, den Sie mir bereiten hier in unserem Dom, meiner künftigen Bischofskirche, meinem „Petersdom“.

Wie Sie wissen, bin ich am Nikolaustag, heute vor 14 Tagen, von Papst Benedikt zum Bischof ernannt worden. So richtig Bischof werde ich dadurch, dass ich am 26. Januar hier im Dom durch die Handauflegung der Bischöfe, die das Kollegium der Bischöfe repräsentieren, sowie durch das Gebet der Bischöfe und durch Ihr Gebet geweiht werde.

Unter den zahlreichen Legenden, die sich um das Leben des heiligen Nikolaus ranken, bezieht sich eine auch darauf, wie Nikolaus selbst Bischof wurde. Sie ist in der „Legenda aurea“ aufgeschrieben. In einer etwas vereinfachten Form lautet sie so:

Der junge Mann Nikolaus wollte tun, was Jesus gefällt. Darum ging er oft in die Kirche, um zu beten und von Jesus zu hören. Eines Tages ging Nikolaus wieder sehr früh am Morgen zum Gottesdienst. Kaum war er durch die Kirchentür getreten, kam ein Mann auf ihn zu und fragte ihn: ‚Wie heißt du?‘  – Nikolaus antwortete: ‚Mein Name ist Nikolaus.‘  – Da rief der Mann: ‚Dich hat Gott geschickt. Du sollst der Bischof von Myra werden!‘

Nikolaus verstand nicht, was geschah. Er wehrte sich: ‚Warum gerade ich? Ich tauge doch nicht zu einem solch hohen Amt.‘ Da erzählte ihm der Mann: ‚Viele Bischöfe sind beieinander, um einen Nachfolger für den verstorbenen Bischof zu wählen. Sie können sich nicht einigen. Ich aber hörte in der Nacht im Traum eine Stimme: ‚Den ersten Mann, der am Morgen zur Kirche kommt und dessen Name Nikolaus ist, sollt ihr zum Bischof weihen.‘  –  Da ließ sich Nikolaus zum Bischofsstuhl führen.“

Eine Legende, eine Geschichte also, die nicht unbedingt in jedem historischen Detail, aber gewiss der Sache nach eine tiefe Wahrheit besitzt.

Natürlich ist es gut, wenn ein Bischof organisieren und verwalten kann, wenn er Bücher schreiben und ansprechend predigen kann.

Der Bischof soll der erste Beter seines Bistums sein!

Das Wichtigste freilich auch für einen Bischof heute wird immer sein müssen, dass er der erste Beter seines Bistums ist. Dass in ihm eine Sehnsucht brennt nach der Gegenwart Christi in seiner Kirche und dass er so ein guter Hirte wird.

Am Bild des heiligen Nikolaus, wie es uns vor allem die Überlieferung der Ostkirche zeigt, wird auch deutlich:

Die Liebe zum Herrn, das Gebet, die Ausrichtung auf Gott öffnet zugleich den Blick für die Menschen. Nikolaus ist der Heilige für die Menschen schlechthin geworden, ein universaler Wohltäter. Als solcher ist er mit Johannes dem Täufer der Heilige des Advents, der dem Herrn die Wege bereitet in unsere Herzen.

Liebe Schwestern und Brüder, ich freue mich, dass ich so erwartungsvoll empfangen werde, dass sich viele, wie ich höre und lese, viel von mir erwarten. Es wäre ja traurig, wenn es anders wäre.

Ich bitte Sie, dass Sie sich vor allem von mir erwarten, dass ich Ihnen ein solcher Bischof werde, wie es die Nikolauslegende lehrt: Einer, der das Ohr an den Lippen seines Herrn hat und gerade so zugleich die Sorgen und Nöte der ihm Anvertrauten kennt.

Dass mir das gelinge, ist mein großes Gebetsanliegen heute, und meine Bitte an Sie alle ist:

Beten Sie für mich, dass ich Ihnen ein solcher Bischof werden kann. Heiliger Apostel Petrus, heiliger Nikolaus, heiliger Wolfgang, bittet für uns! Amen.“

Zum Abschluss segnete der ernannte Bischof alle Gläubigen und zog mit den Priestern in die Bischofsgruft, um die Gräber seiner Vorgänger aufzusuchen. Auch beim Auszug aus der Bischofskathedrale läuteten die Glocken des Domes ihren herrlichen Klang zur Ehre Gottes.

Zum Abschied spendeten die Gläubigen ihrem künftigen Bischof abermals großen Applaus. Prof. Rudolf Voderholzer nutzte die Begegnung, um das Gespräch mit zahlreichen Gläubigen zu suchen.

Quelle (Text/Fotos):
Bischöfliche Presse- und Medienabteilung
Niedermünstergasse 1 / 93047 Regensburg
Tel.: 0941/597-1066   /  Fax: 0941/597-1063
Mail:
dnawrocki.medien@bistum-regensburg.de


Sabatina James appelliert an Bundeskanzlerin Merkel zugunsten der Opfer islamischer Bedrohung

Offener Brief der Ex-Muslima und überzeugten Christin Sabatina James (siehe Foto) an unsere Bundeskanzlerin 

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,

Deutschland ist ein großartiges Land mit einer großartigen Demokratie und großartigen Menschen. Ich bin sehr gerne hier und es fällt mir leicht, mich in so einem Land zu integrieren. james_sabatina_606_pr12_f14faa4da0

Uns Migrantinnen wird oft gesagt, dass wir uns integrieren sollen und dafür gibt es viele Integrationsprogramme, aber zu wenig Schutzprogramme für diejenigen von uns, die von ihren eigenen Heimatleuten verfolgt werden, gerade weil sie sich integrieren.

Oft müssen wir uns anhören, es seien ja nur wenige, die Gewalt verüben oder Gewalt erleiden. Dazu sage ich: Schon einer ist zu viel.

In Deutschland wird jeden Monat eine Frau wegen Ungehorsam hingerichtet  –  und das ist nur die Spitze des Eisberges. Dazu kommen tausende von Zwangsheiraten jedes Jahr; die Selbstmordrate bei jungen Musliminnen ist doppelt so hoch ist wie bei gleichaltrigen Deutschen. Viele Migrantinnen sehen keinen anderen Ausweg, als sich selbst das Leben zu nehmen! Wer kann sich das Ausmaß von Angst, Verzweiflung und Ausweglosigkeit vorstellen?

Richtig ist, dass nicht alle Einwanderer gewaltsam oder undemokratisch sind. Da muss natürlich unterschieden werden. Mit pauschalen Verurteilungen ist niemandem geholfen. Es darf aber auch keine pauschalen Rechtfertigungen geben.

Wir schützen die Unschuldigen nicht durch Verschweigen, sondern durch Unterscheiden. Was nicht in Ordnung ist, muss deutlich benannt werden können. Deshalb darf die Diskussion über diese Dinge nicht diffamiert werden.

Im Gegenteil müssen wir den Menschen helfen, die Gewaltfreiheit und die rechtliche Gleichwertigkeit zu verteidigen, nicht nur für die Opfer, sondern auch für diejenigen, die noch Täter werden können und denen die Berechtigung zur Gewalt erst noch eingeredet wird. Sonst bleibt die Gesellschaft mitschuldig an denen, die den Gewaltbefürwortern auf den Leim gehen, und an denen, die ihre Opfer werden.

Wenn wir in einem freien Land nicht die rechtliche Gleichstellung des anderen Geschlechts, des anderen Glaubens, des anderen Denkens und des anderen Lebens kompromisslos verteidigen, wer soll es dann tun? Wenn wir die Opfer der Menschenrechtsverletzungen nicht anhören, bringen wir sie zum zweiten Mal zum Schweigen.

Liebe Frau Bundeskanzlerin, bitte stiften Sie ein Forum, wo die Opfer islamistischer Bedrohung zu Wort kommen, um dieser großartigen Demokratie den blinden Fleck zu nehmen.

Mit freundlichen Grüßen

Sabatina James

Quelle: http://sabatina-ev.de/offener-brief-an-unsere-bundeskanzlerin-zum-internationalen-tag-zur-beseitigung-von-gewalt-gegen-frauen/


P. Lothar Groppe SJ über den herausragenden Einsatz der katholischen Kirche für verfolgte Juden in Ungarn

Der bekannte Jesuitenpater und Publizist Lothar Groppe (siehe Foto) äußerte sich in einem jetzt veröffentlichten Leserbrief in der Wochenzeitung “Junge Freiheit” faktenstark zu den zahlreichen Hilfsaktionen der katholischen Kirche für verfolgte Juden in Ungarn in der NS-Zeit.

Ausgangspunkt war ein Artikel der JF über den schwedischen Judenretter Raoul Wallenberg:  DSC_0517

“Es ist zu begrüßen, dass die Junge Freiheit den schwedischen Diplomaten würdigt, der tausende Juden 1944 in Ungarn vor der Deportation rettete und selber Opfer seiner Hilfsbereitschaft wurde.  Aber er  war keineswegs der einzige in Ungarn, der sich  für die Verfolgten engagierte.

So stellte Nuntius Rotta in Budapest ebenso wie verschiedene Bischöfe und zahlreiche Pfarrer tausende Taufbescheinigungen für Juden aus, ohne dass ein einziger getauft wurde.

Der jüdische Journalist Jenö Levai spricht in seinem Buch  „Geheime Reichssache“ von 150.000 Schutzbriefen. Diese Behauptung ist sicher nicht zu halten, es dürfte  sich um etwa  15 000 gehandelt haben. Genaue Zahlen waren im Vatikan nicht zu ermitteln.

Levai belegt  glaubwürdig, dass Papst, Nuntius, Bischöfe und zahlreiche Priester unermüdlich zugunsten der Juden tätig waren.

Unter Hinweis auf das „Land der hl. Jungfrau und des hl. Stefan“ versuchten sie, so viele Juden wie möglich zu retten.

Reichsaußenminiaster v. Ribbentrop wies den Gesandten Veesenmayer an, auf Staatschef Horthy Druck auszuüben und nicht auf die Wünsche des Papstes und der Kirche einzugehen.

Horthy bat (!) um Aufhebung der Deportationen, „da die ungarische Regierung mit Telegrammen vom König von Schweden und vom Papst überschüttet werde: der Nuntius spreche jeden Tag mehrmals vor.“

Katholische Priester und Nonnen retteten Tausende verfolgter Juden, indem sie diese unter Lebensgefahr in ihren Klöstern versteckten. Levai führt allein für Budapest 32 Klöster an.

Neben dem Lazaristenpater Köhler spielte bei der Budapester Rettungsaktion der Jesuitenpater Reile eine herausragende Rolle. Er versteckte nicht nur zahlreiche Juden, sondern besorgte  –  ohne Taufe  –  viele Taufscheine.

Zwei besonders „arisch“ aussehende Juden steckte er in Polizeiuniformen und richtete an der Klosterpforte eine „Polizeiwache“ ein, die das Gebäude vor weiteren Durchsuchungen schützte.

So berechtigt es ist, auf den Massenmord an den Juden hinzuweisen, so notwendig ist es, der  zahlreichen, meist Unbekannten, zu gedenken, die unter Einsatz ihres Lebens den Verfolgten geholfen haben.”


Familienverband kritisiert aktuelle Studie des BiB: “Vergeudete Steuergelder”

Pressemitteilung des “Bundesverband Familienarbeit”:

Eine aktuelle Studie des Bundesinstitutes für Bevölkerungsforschung (BiB) gibt vor, den Ursachen nachzuspüren, warum in Deutschland immer weniger Kinder geboren werden. (Es handelt sich um die Broschüre „(Keine) Lust auf Kinder“ vom 14.12.2012.)

Aber gleich im Vorwort des Direktors wird festgestellt, die Analysen seien von der Annahme geleitet, „dass nicht primär ökonomische Faktoren dafür verantwortlich sind, dass in Deutschland so wenig Kinder geboren werden, sondern soziale und kulturelle Faktoren eine besondere Bedeutung haben.“   

Foto: CDL, M. Löhr

Foto: CDL, M. Löhr

Die Vorsitzende des Verbands Familienarbeit, Gertrud Martin, erklärt dazu:

„Mit dieser Herangehensweise wird von vornherein die Politik, die letztlich die wirtschaftliche Lage der Familie bestimmt, aus der Verantwortung genommen. Es ist offensichtlich, dass das dem Innenministerium unterstehende Institut unerwünschten Aussagen ausweicht oder auf Weisung ausweichen musste. Derartige Studien sind vergeudete Steuergelder.“

Martin erläutert weiter:

„Die familienpolitischen Gretchenfrage ‘Ist eine die Familien ausbeutende Politik verantwortlich für den Rückgang des Kinderwunsches?’, wird also gar nicht gestellt.

Dabei bescheinigte schon der 5. Familienbericht (1994) der deutschen Gesellschaft ‘eine strukturelle Rücksichtslosigkeit gegenüber Familien’. Daran hat sich seither nichts geändert. –

Die Aneinanderreihung einer Unzahl von Detailergebnissen in der jetzigen Studie hängt in der Luft, weil sie wegen des Fehlens einer Antwort auf die Schlüsselfrage nicht gedeutet werden können. Zudem markiert die Behauptung, das kulturelle Leitbild der ‘guten Mutter’ bremse den Kinderwunsch, eine neue Dimension des üblich gewordenen Müttermobbings.“

Der Psychiater Dr. Johannes Resch ergänzt hierzu:

„Nur am Rande wird in der Studie deutlich, dass das staatlich propagierte Konzept ‘Vereinbarkeit von Familie und Beruf ‘ an den Vorstellungen der meisten Eltern vorbeigeht. Immerhin sind 63 % der Westdeutschen zwischen 18 und 40 der Meinung, ein Kleinkind werde ‘wahrscheinlich darunter leiden, wenn die Mutter berufstätig ist ‘ (S. 41 der Broschüre).

Die milliardenschwere Krippenfinanzierung dient also nur einer privilegierten Elternminderheit. Die Mehrheit der Eltern geht leer aus.

Eine Politik, die ideologische Vorstellungen einer Minderheit gegen die Überzeugungen der Menschen durchsetzen will, versucht, eine freie Gesellschaft durch einen Bevormundungsstaat zu ersetzen. Eine solche Politik kann auf Dauer nicht erfolgreich sein.“

Kontakt:
Dr. Johannes Resch
http://www.dhg-vffm.de
www.johannes-resch.de

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