Der Botschaftszirkus “Die Warnung” hat sich endgültig als Unfug erwiesen

Die für “Dezember 2012″ angekündigten Endzeit-Plagen und “Strafgerichte” blieben aus

Kurz nach dem Starten dieses Web-Magazins im Juni 2011 haben wir mit unserer Kritik an den Irrsinns-Botschaften namens “Die Warnung” begonnen und dabei über ein dutzend Artikel veröffentlicht, einige davon aus der sachkundigen Feder des Konvertiten Volker Jordan.

Auch Weihbischof Andreas Laun aus Salzburg warnte vor der “Warnung”, ebenso Sektenbeauftragte der EZW und-so-weiter.

Doch die eingefleischten Fans der “verborgenen Seherin” aus Irland,  von der jene “Offenbarungen” ausgehen,  ließen sich weder davon abschrecken, daß die Visionärin bis zum heutigen Tage anonym bleibt  -  noch von jenen Falschprognosen, die sich immer deutlicher herauskristallisierten.

Was mich aber am meisten überraschte, war das ungewöhnlich hohe, völlig aus dem Rahmen fallende Interesse an unseren Artikeln zum Thema “Die Warnung”.

Ich hatte diese “Visionen” wegen ihrer offensichtlichen Blödsinnigkeit für eine Eintagsfliege gehalten  -  und staunte nicht schlecht, welch eine riesige und dauerhafte Resonanz diese selbsternannte Seherin namens “Maria von der göttlichen Barmherzigkeit” hervorzurufen vermochte.

Bei einem unserer Anti-“Warnungs”-Beiträge von 2011 gibt es sogar weit über tausend Leserkommentare (nämlich sage und schreibe: 1135!), wobei es schon seit ca 14 Monaten sehr kontrovers mit Pro und Contra zur Sache geht  -  siehe hier: http://charismatismus.wordpress.com/2011/10/08/falsche-ankundigung-in-der-pseudo-botschaft-die-warnung/

Dieser warnende Beitrag vor der “Warnung” befand sich zudem seit seinem Erscheinen fast immer  – wie derzeit auch!  – auf Platz 1 oder 2 unserer TOP-Artikel (Rubrik siehe Startseite) – eine herausragende Sonderstellung, die kein anderer unserer hier veröffentlichten, ca 3400 Artikel erreichte. Auch dies belegt das enorme Interesse an diesem “heißen Eisen”.

Erfreut war ich aber darüber, daß es neben vielen Befürwortern auch eine erstaunlich hohe Zahl von Leserkommentaren gab und gibt, die sich skeptisch bis ablehnend äußern. Manche Schreiber waren anfangs noch leichtgläubig, wie sie selber einräumten, wurden dann aber zunehmend kritischer.

Jeder hat das Recht, etwas dazuzulernen, denn Irren ist menschlich, aber am Irrtum hartnäckig festhalten  -  das grenzt wohl an Verblendung.  vision

Die erwähnten “Botschaften” machten zuerst als “Große Warnung” die Runde; die gläubige Schar berief sich gerne auf Garabandal (einen kirchlich nicht anerkannten Marienerscheinungsort), wobei die sog. “Warnung” als eine weltweite, vielfach schockierende “Seelenschau” für alle Erdenbewohner zu verstehen sei und gleichsam als Auftakt zu göttlichen Strafgerichten erfolgen werde.

Eben dies verkündete jene “neue verborgene Seherin in Europa”, die vorgibt, seit November 2010 “göttliche Offenbarungen” zu erhalten.

Am 1. März 2011 startete sodann eine irrgeistige,  ständig Panikstimmung erzeugende Webseite unter dem Namen “Die Warnung – Zweites Kommen”  (thewarningsecondcoming.com). Gemeint war mit diesem Titel das angeblich kurz bevorstehende Zweite Kommen Christi, wobei die Warnungs-Botschaften sich wohl als eine Art “Hinführung” zu dieser Wiederkunft verstanden.

Die Buchbände mit den gesammelten Erleuchtungen der “verborgenen Seherin” wurden und werden von “Kathshop” vertrieben, einem Neben(erwerbs)zweig von “Kath.net”,  einer erscheinungsbewegten privaten Nachrichtenwebseite von Katholiken aus Linz.

In den “Botschaften” wurde zum Beispiel angekündigt, daß “spätestens” im Dezember 2012 jene göttlichen Strafgerichte bzw. Endzeitplagen hereinbrechen werden, von denen in der biblischen Apokalypse die Rede sei.

Soweit kurzgefaßt dieser falschprophetische Unfug, der sich selbst für die letzten Leichtgläubigen mit Ablauf dieses Jahres erledigt haben dürfte.

Das Ganze ist leider keine knuffige Spielerei, sondern schadet massiv dem Ansehen der wirklichen Frömmigkeit, weil nicht alle Zeitgenossen zwischen echter Religion und scheinfrommen Spinnereien fein säuberlich unterscheiden. Dadurch kann der “echte” Glaube in den Augen von Unsicheren, Skeptikern, Agnostikern usw. in Mißkredit geraten und wird der Lächerlichkeit preisgegeben. Verantwortlich hierfür ist das erscheinungssüchtige Spektrum mit seiner Wundersucht.

In unserem ersten Anti-Warnungs-Artikel vom 10.6.2011 schrieben wir abschließend: “Halten wir uns an den Rat des Apostels Petrus: “Seid nüchtern und wachsam!(1 Petr 5, 8)”

Diese biblische Nüchternheit ist und bleibt unsere Leitlinie, verkündet vom ersten Papst Petrus!

Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerks in Münster

PS: Daß sich die weltliche Webseite “Skeptiker” über den abergläubischen Warnungs-Unsinn amüsiert, ist wohl auch klar: http://blog.gwup.net/2012/12/29/die-warnung-auch-keine-apokalypse-mehr-in-2012/


Das beliebteste Marienlied des Frankenlandes: “O himmlische Frau Königin”

 
O himmlische Frau Königin,
du aller Welten Herrscherin.
Du willst uns allen Mutter sein.
Wer dir vertraut, ist nie allein.
Wir geben dir in deine Hand                                         
Gemälde: Evita Gründler
Gemälde: Evita Gründler
die Heimat, unser Frankenland.
 
2.  Du breitest deinen Mantel aus,
behütest Land und Stadt und Haus.
Du sorgst für uns in jedem Leid
am Throne der Barmherzigkeit.
Du voll der Gnad‘ und Liebe bist.
Ave Maria, sei gegrüßt!
 
3.  Dem Gottesvolk du Mutter bist
durch unsern Heiland Jesus Christ.
Du nimmst dich unser aller an
und führst uns auf die rechte Bahn.
Du voll der Gnad‘ und Liebe bist.
Ave Maria, sei gegrüßt!
 
4.  Mit Jesus sehn wir dich im Leid,
mit ihm in seiner Herrlichkeit.
Dort trittst du bittend für uns hin,
du unsere Fürsprecherin.
Du voll der Gnad‘ und Liebe bist.
Ave Maria, sei gegrüßt!
 
5.  Es soll im weiten Erdenrund
dich seligpreisen jeder Mund!
Wer einst den HERRN will ewig sehn,
darf nicht an dir vorübergehn.
Wir geben dir in deine Hand
die Heimat, unser Frankenland.
 
Altes fränkisches Marienlied, Neufassung 1975 von Pater Paschalis Streidel OFM
 
 

Lobpreis Mariens im ostkirchlichen Akathistos-Hymnus aus dem christlichen Altertum

Zur byzantinischen Liturgie gehört der klassische Akathistos-Hymnus, entstanden in der ausgehenden Antike (7.Jahrhundert)  -  es ist dies ein feierlicher Lobpreis auf die jungfräuliche Mutter, der von biblischen Ereignissen ausgeht und dann jeweils einen Hymnus auf die Madonna anstimmt:

Die den Stern deuten, sahen in den Händen der Jungfrau DEN, der mit seiner Hand die Menschen gebildet. Eingedenk dessen, daß ER in Knechtsgestalt jedoch ihr Gebieter sei, trachteten sie, mit ihren ehrenden Gaben IHM zu dienen und der Gesegneten zu huldigen:

Sei gegrüßt, Mutter des allerheiligsten Sternes;media-374638-2
sei gegrüßt, Morgenglanz des mystischen Lebens.
Sei gegrüßt, den glühenden Irrtum löschest du aus;
sei gegrüßt, allen der Dreifaltigkeit Geweihten zeigst du ihre Majestät.
Sei gegrüßt, Gewalt verwirfst du und Unmenschlichkeit;
sei gegrüßt, in Christus schauen wir den Menschenfreund als HERRN.
Sei gegrüßt, du befreist uns von heidnischem Götzendienst;
sei gegrüßt, du bewahrst uns vor der Ausgeburt der Zwietracht.
Sei gegrüßt, du setzest der Anbetung des Feuers ein Ende;
sei gegrüßt, du befreist die von Begierden Besessenen.
Sei gegrüßt, den Gläubigen weisest du den Weg zur Weisheit;
sei gegrüßt, alle Wesen erfüllst du mit Seligkeit.
Sei gegrüßt, du jungfräuliche Mutter!

Als Simeon bestimmt war, vor der Schwelle zwischen Zeit und Ewigkeit zu stehen, da wurdest du, o HERR, als Kind ihm dargereicht. Er aber schaute zudem den vollkommenen Gott in dir. Außer sich vor Staunen über dein unvorstellbares Dasein rief er aus: Halleluja, Halleluja, Halleluja!

Ganz war ER eins mit uns bis in den Tod und war seiner Gottheit doch gar nie entkleidet. Nicht dass ER etwa von einem Ort hin zu einem andern ging; sondern hernieder kam das unumschränkte Wort in der Niederkunft der Jungfrau. Uns neigt sie sich zu:

Sei gegrüßt, Raum Gottes, den der Raum nicht zu fassen vermag;
sei gegrüßt, Zugang zum unverfügbaren Geheimnis.
Sei gegrüßt, den Ungläubigen ein widersprüchliches Gerücht;
sei gegrüßt, den Gläubigen ein unwidersprochenes Rühmen.
Sei gegrüßt, du auserwähltes Gefährt dessen über den Cherubim;
sei gegrüßt, du erlesenes Gefäß dessen über den Seraphim.
Sei gegrüßt, Unversöhnliches hast du versöhnt;
sei gegrüßt, jungfräulich hast du geboren.
Sei gegrüßt, vergänglich geworden ist durch dich unser Vergehen;
sei gegrüßt, das Paradies hast du wieder zugänglich gemacht.
Sei gegrüßt, du bist der Schlüssel zu Christi Königreich;
sei gegrüßt, du nährst die Hoffnung auf die ewige Güte.
Sei gegrüßt, du jungfräuliche Mutter!

Durch und durch erschauerten die Engel vor dem gewaltigen Geschehen deiner Menschwerdung; sie nämlich schauten den Unzugänglichen vordem als Gott, nun aber als Menschen zugänglich allen, wie ER mitten unter uns wohnt und von uns allen hört: Halleluja, Halleluja, Halleluja!


Dieter Graumann über mangelnden Respekt vor der Religion und das Tabu des Antisemitismus unter Muslimen

Dieter Graumann, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, äußert sich in einem am heutigen Samstag (29.12.) veröffentlichten Interview mit der Tageszeitung „Die Welt“ über den in Deutschland weit verbreiteten Mangel an Respekt vor der Religion  – zumal in den herrschenden Medien: „Es gibt auch einen säkularen Fundamentalismus, der alles zu verurteilen versucht, was mit Glauben zu tun hat”, so Graumann.    IMG_1093

Der Zentralrats-Chef spricht auch über die zunehmende Israelfeindlichkeit in der SPD, mag diese auch eher wahltaktisch motiviert sein.

Zudem zeigt er sich  – neben dem altbekannten Judenhaß von Rechtsextremen – auch besorgt über wachsende Judenfeindlichkeit vor allem junger Muslime hierzulande:

“Aber es stimmt, dass es unter jungen Muslimen immer stärker werdende Tendenzen gibt, die oft noch öffentlich tabuisiert sind und über die nicht genug gesprochen wird. Wenn hier auf Schulhöfen und Sportplätzen “Jude” als gängiges Schimpfwort gebraucht wird, ist das eine brennende Wunde, ein Skandal.

Die Verantwortlichen in den muslimischen Gemeinden müssen diese Judenfeindschaft viel offensiver bekämpfen, auch wenn oder gerade weil das nach innen unpopulär sein mag.”

Die WELT-Redaktion befragte Graumann auch nach einem  “deutschen Patriotismus”  auf  jüdischer Seite; seine Amtsvorgängerin Charlotte Knobloch bekannte sich ausdrücklich dazu. Graumanns Antwort hierzu:

“Mit dem Begriff “Patriotismus” habe ich es nicht so. Ich bin schon mein ganzes Leben in Deutschland, ich bin bewusst und sehr gerne hier. Doch mit dem Wort “Patriotismus” tue ich mich generell schwer. Ich habe allerdings auch nichts dagegen, wenn jemand stolz ist, ein Deutscher zu sein. Warum sollte er nicht?”

Quelle: http://www.welt.de/politik/deutschland/article112285820/Es-herrscht-ein-Mangel-an-Respekt-vor-Religion.html


Pater Alfred Delps dichterische Betrachtungen: Glaubenskraft mit gefesselten Händen

Der von den Nationalsozialisten hingerichtete Jesuitenpater Alfred Delp schrieb in der Haft  -  oftmals mit gefesselten Händen   -  seine tiefsinnigen und gehaltvollen Betrachtungen über die Fundamente des Christenlebens und der gläubigen Hoffnung, die uns trägt auch in schwerer Zeit.  BILD0191

Der Geistliche hat diese Haltung selbst glaubensstark vorgelebt. Im Gefängnis schrieb er 1944 folgenden Text von dichterischer Dichte über christliche “Adventsgestalten” damals und heute.

Möge der gottvertrauende Geist dieses Beitrags uns in das bald beginnende Neue Jahr geleiten, damit es eine segensreiche Zeit mit Christus sein kann:

Noch erfüllt der Lärm der Verwüstung und Vernichtung,
das Geschrei der Selbstsicherheit und Anmaßung,
das Weinen der Verzweiflung und Ohnmacht den Raum.
 
Aber ringsherum am Horizont
stehen schweigend die ewigen Dinge
mit ihrer uralten Sehnsucht.
Über ihnen liegt bereits das erste milde Licht
der kommenden strahlenden Fülle.
 
Von dorther erklingen erste Klänge
wie von Schalmeien und singenden Knaben.
Sie fügen sich noch nicht zu Lied und Melodie;
es ist alles noch zu fern -  und erst verkündet und angesagt.
Aber es geschieht. Dies ist heute.
 
Und morgen werden die Engel laut jubelnd erzählen,
was geschehen ist
und wir werden es wissen und werden selig sein,
wenn wir im Advent geglaubt und getraut haben.   
 

Eleonore Fürstin Reuß: “Das Jahr geht still zu Ende”

Das Jahr geht still zu Ende,
nun sei auch still mein Herz.
In Gottes treue Hände
leg ich nun Freud und Schmerz,
und was dies Jahr umschlossen,
was Gott, der HERR nur weiß:
die Tränen, die geflossen,
die Wunden brennend heiß.

Warum es so viel Leiden,
so kurzes Glück nur gibt?
Warum denn immer scheiden,
wo wir so sehr geliebt?
So manches Aug’ gebrochen
und mancher Mund nun stumm,
der erst noch hold gesprochen;
du armes Herz: warum?

Daß nicht vergessen werde,
was man so gern vergißt:
daß diese arme Erde
nicht unsere Heimat ist.
Es hat der HERR uns allen,
die wir durch IHN erkauft,
in Zions goldenen Hallen
ein Heimatrecht erkauft.

Hier gehen wir und streuen
die Tränensaat ins Feld;
dort werden wir uns freuen
im seligen Himmelszelt.
Wir sehnen uns hienieden
dorthin ins Vaterhaus
und wissen’s: die geschieden,
die ruhen dort schon aus.

O das ist sicheres Gehen
durch diese Erdenzeit;
nur immer vorwärts sehen
mit seliger Freudigkeit!
Wird uns durch Grabeshügel
der klare Blick verbaut,
HERR, gib der Seele Flügel,
daß sie hinüberschaut.

Hilf du uns durch die Zeiten
und mache fest das Herz;
geh selber uns zur Seiten
und führ uns heimatwärts.
Und ist es uns hienieden
so öde, so allein,
o laß in deinem Frieden
uns hier schon selig sein!

Eleonore Fürstin Reuß


München: Gabriele Kuby spricht am 1. Februar 2013 über die “sexuelle Revolution”

Über die Bedrohung der Freiheit durch die globale sexuelle Revolution spricht die Soziologin und Schriftstellerin Gabriele Kuby (siehe Foto) am Freitag, den 1. Februar, in München. kuby

Das Podiumsgespräch mit dem Journalisten Michael Ragg im Kulturzentrum Movimento in der Fußgängerzone (Neuhauser Straße 15) beginnt um 18,30 Uhr.

Veranstalter sind die bayerischen Landesverbände der christlichen Parteien AUF und PBC.

Die Tagung  ist öffentlich, der Eintritt ist frei.

Gabriele Kuby hat bisher elf Bücher in sechs Sprachen veröffentlicht. Immer wieder vertritt sie in Talkshows im Radio und Fernsehen das christliche Menschenbild ohne Rücksicht auf Tabus der „Political Correctness“. sexuelle_revolution-klein

In ihrem neuen Buch: „Die globale sexuelle Revolution“ macht sie auf ein ihrer Ansicht nach „gewaltiges gesellschaftliches Umerziehungsprogramm“ aufmerksam, das sich hinter dem Rücken der Öffentlichkeit in Politik, Institutionen und Ausbildungseinrichtungen eingeschlichen habe. Dieses Programm bedrohe die Freiheit und nehme totalitäre Züge an. 

Die christlichen Parteien AUF und PBC haben angekündigt, sich auf einem Gründungsparteitag am 23. Februar zusammenzuschließen zu wollen. Bis 14. Januar läuft dazu eine Urabstimmung aller Mitglieder. Die neue Partei  „Bündnis C – Christen für Deutschland – AUF & PBC“, der dann etwa dreitausend Mitglieder angehören würden, versteht sich als Partei, in der sich Christen aller Konfessionen jenseits des Links-Rechts-Schemas für eine Politik nach christlichen Wertmaßstäben einsetzen.

Das Kulturzentrum Movimento findet man direkt gegenüber der Sankt-Michaels-Kirche, Eingang durch die KULT-Passage (früher: Haertle-Passage). Vom Münchner Hauptbahnhof aus ist das Movimento zu Fuß in gut zehn Minuten oder mit allen S-Bahn-Linien bis Marienplatz oder Stachus zu erreichen.

Nähere Infos unter Tel. 08385 / 924 8337 oder info@auf-partei.de 

Landesverband Bayern
Michael Ragg, Landesvorsitzender
Dammstraße 10
88145 Opfenbach
Telefon: 0 83 85 / 9 24 83 37
Mobil: 01 73 / 5 62 16 20
Fax: 0 83 85 / 9 24 83 29

Woran erkennen wir, daß wir Kinder Gottes sind?

Diese Frage beantwortet uns der 1. Johannesbrief (2,3-11). – Dieser Bibelabschnitt gehört am heutigen Samstag zur liturgischen Lesung in den hl. Messen der katholischen Kirche:

Wenn wir seine Gebote halten, erkennen wir, daß wir IHN erkannt haben.
Wer sagt: Ich habe IHN erkannt!, aber seine Gebote nicht hält, ist ein Lügner  -  und die Wahrheit ist nicht in ihm.

Wer sich aber an sein Wort hält, in dem ist die Gottesliebe wahrhaft vollendet. Wir erkennen daran, daß wir in IHM sind.

Wer sagt, daß er in IHM bleibt, muß auch leben, wie ER gelebt hat.

Liebe Brüder, ich schreibe euch kein neues Gebot, sondern ein altes Gebot, das ihr von Anfang an hattet. Das alte Gebot ist das Wort, das ihr gehört habt.
Und doch schreibe ich euch ein neues Gebot, etwas, das in IHM und in euch verwirklicht ist; denn die Finsternis geht vorüber    und schon leuchtet das wahre Licht.

Wer sagt, er sei im Licht, aber seinen Bruder haßt, ist noch in der Finsternis.
Wer seinen Bruder liebt, bleibt im Licht; da gibt es für ihn kein Straucheln.
Wer aber seinen Bruder haßt, ist in der Finsternis. Er geht in der Finsternis und weiß nicht, wohin er geht; denn die Finsternis hat seine Augen erblindet.


Vietnam: Kommunistische Diktatur verschärft Religionsverfolgung ab 1.1.2013

In Vietnam droht Menschenrechtlern zufolge eine weitere Einschränkung der Glaubensfreiheit:

Am 1. Januar 2013 trete ein umstrittenes Gesetz in Kraft, mit dem die kommunistischen Behörden religiöse Gemeinschaften willkürlich an ihrer Glaubensausübung hindern könnten, sagte der Asienreferent der “Gesellschaft für bedrohte Völker”, Ulrich Delius, am gestrigen Freitag in Göttingen.

Alle Religionsgemeinschaften müßten künftig ihre Aktivitäten anmelden und registrieren lassen: “Das ermöglicht eine lückenlose Erfassung und Überwachung.”  

Bild: Evita Gründler

Bild: Evita Gründler

Außerdem müßten die Gläubigen nachweisen, daß sie 20 Jahre lang keine Gesetze verletzt hätten: “Dies dürfte bei vielen Glaubensgemeinschaften problematisch sein, da sie in Zeiten verstärkter Verfolgung nicht immer legal aktiv sein konnten und in den Untergrund gehen mussten”, erläuterte Delius.

In den vergangenen Jahren seien immer wieder Christen und Menschenrechtler zu langjährigen Haftstrafen verurteilt worden, weil sie sich für mehr Religionsfreiheit in dem sozialistischen Staat eingesetzt hätten.

Delius forderte die Bundesregierung auf, das vietnamesische Vorgehen öffentlich und nachdrücklich zu kritisieren.

Erst am Donnerstag sei der Menschenrechtsanwalt Le Quoc Quan in der Hauptstadt Hanoi verhaftet worden. Der Dissident habe sich in Internet-Blogs für mehr Glaubensfreiheit engagiert.

Viele Vietnamesen seien Mitglied von offiziell nicht zugelassenen evangelischen Kirchen oder Hauskirchen, sagte Delius. Mehr als 250 Männer und Frauen säßen wegen ihres Engagements für Religionsfreiheit im Gefängnis.


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