Zur Organspende-Debatte: Wie tot sind die “Hirntoten”?

Die Nordwest-Zeitung (NWZ-online) aus Oldenburg veröffentlichte am 19. Dezember 2012 einen Artikel, der sich mit den Argumenten pro und contra Organspende befaßt und hierbei vor allem die Hirntod-Diagnose durchaus kritisch beleuchtet.

Die entscheidende Frage in dieser grundsätzlichen Diskussion lautet: Sind Organspender Sterbende oder bereits Verstorbene?  – Wie tot sind also die “Hirntoten”?

Für die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) scheint die Sache klar; sie erklärt auf ihrer Webseite:

„Das Gehirn ist übergeordnetes Steuerorgan aller elementaren Lebensvorgänge. Mit seinem Tod ist auch der Mensch in seiner Ganzheit gestorben.

Diese Behauptung ist durchaus umstritten  und wird nicht allein von Ethikern, Philosophen und Theologen, sondern auch von renommierten Medizinern zunehmend infrage gestellt.

Zu ihnen gehört der Neuro-Chirurg Dr. Andreas Zieger. Er sagt zur DSO-Definition: „Das ist wissenschaftlich widerlegt.“

Hier folgen Ausschnitte aus dem erwähnten NWZ-Bericht:

Shewmon-Studie untersuchte 170 “Hirntod”-Fälle

“Im Jahr 2001 veröffentliche der US-Mediziner Dr. Alan Shewmon eine Studie, in der er 170 Fälle dokumentierte, in denen zwischen Hirntod-Diagnose und Eintreten des Herzstillstandes noch Wochen, Monate oder sogar Jahre vergangen sind. In Einzelfällen waren es 14 Jahre.

Es gibt Berichte von hirntoten Frauen, die gesunde Kinder ausgetragen haben. Von hirntoten Männer, die Erektionen bekommen. Und immer wieder von Bewegungserscheinungen.

Berühmt ist das Lazarus-Phänomen bei der Explantation: Hirntote greifen um sich, bäumen sich auf. „Da haben schon gestandene Transplanteure die Fassung verloren“, sagt Zieger.

Im Biologieunterricht mussten Generationen von Schülern die Merkmale des Lebens auswenig lernen. Stoffwechsel gehört dazu, Fortpflanzung, Wachstum, Bewegung, Reizbarkeit. Fast alle diese Merkmale finden sich bei Hirntoten.

Es gibt Ärzte, die Hirntote vor der Organentnahme narkotisieren. „Bis zu 50 Prozent machen das“, schätzt Andreas Zieger. (…)

Vor der Organentnahme steht die Hirntod-Diagnose. Die Regeln dafür sind streng; verschiedene Ärzte müssen unabhängig voneinander zwei Protokolle schreiben. Die Diagnostik beinhaltet 15 Prüfungen. 

„Sieben davon“, sagt Zieger, „sind mit Schmerzen verbunden“. Da wird eine Nadel in die Nasenscheidewand gestochen. Die Augenhornhaut bestrichen. Der Beatmungstubus hin- und herbewegt. „Dieser Mensch“, kritisiert Zieger, „wird zum Objekt gemacht.“

Quelle und ausführlicher Artikel hier: http://www.nwzonline.de/wirtschaft/weser-ems/wir-brauchen-eine-kultur-des-sterbens_a_1,0,3488498832.html


Hamas wird erstmals von HRW kritisiert. Salafistenführer: “Für Christen gilt: Islam oder Tod”

Der seit Jahrzehnten pro-arabisch geneigte und sehr israelkritische Menschenrechtsverband Human Rights Watch (HRW) hat erstmals die radikal-islamische “Hamas” wegen deren Raketenbeschuß gegen israelische Bevölkerungszentren kritisiert und der Kriegsverbrechen bezichtigt.

In einer Dokumentation bestätigte HRW zudem, daß ein totes palästinensisches Kind, das dem erschütterten ägyptischen Premierminister Kandil gereicht worden ist, nicht etwa  – wie behauptet  –  durch Israel, sondern durch eine fehlgeleiteten Rakete der Hamas ermordet worden sei.

Ausführliche Original-Quelle (englisch): Webseite algemeiner

Ahmad Al Baghdadi Al Hassani, syrischer Salafistenführer und Unterstützer der “Rebellen” gegen Präsident Assad, erklärte jetzt in einem Fernsehinterview in Ägypten, daß Christen künftig die Wahl zwischen “Islam oder Tod” hätten.

Quelle mit Video-Beweis hier: http://www.ynetnews.com/articles/1,7340,L-4321181,00.html


Kommunistisches Kuba: Bürgerrechtler Antonio Rodiles verhaftet

Antonio Rodiles ist Koordinator der Bürgerrechts-Initiative „Demanda Ciudadana Por Otra Cuba“ (Bürger für ein verändertes Kuba). 

Die Aktionsgemeinschaft fordert von der kubanischen Regierung die Ratifizierung des Internationalen Paktes über bürgerliche und politische Rechte und des Internationalen Paktes über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte, welche Kuba im Jahr 2008 unterzeichnet hat.  280e4dc0e2d7575fffff805bffffffef

Rodiles ist zudem Koordinator des Projekts Estado de SATS, ein im Juli 2010 ins Leben gerufenes Internetforum für Debatten über soziale, kulturelle und politische Themen.

Am 20. Juni 2012 hatte die Bürgerrechts-Initiative der kubanischen Nationalversammlung in Havanna  –  also dem kubanischen gesetzgebenden Organ  –  ein Volksbegehren mit 500 Unterschriften überreicht, in dem die Ratifizierung der oben genannten Völkerrechtsverträge gefordert wurde.

Kuba unterzeichnete die Verträge im Jahr 2008. Doch erst nach der noch ausstehenden Ratifizierung können sie in Kraft treten und umgesetzt werden.

Aktuell wird Antonio Rodiles des „Widerstands gegen Staatsbedienstete“ (resistencia) angeklagt und befindet sich in Untersuchungshaft (prisión provisional). Sein Gerichtstermin steht noch nicht fest.

Quelle (Text/Foto): ACAT und ARBEITSKREIS MENSCHENRECHTE:  www.akm-online.info


Griechenland: Orthodoxe Kirche will Arbeitslosen durch Grundstücksschenkungen helfen

Der griechisch-orthodoxe Erzbischof Hieronymus von Athen und ganz Griechenland will Arbeitslose mit in Kirchenbesitz befindlichen Grundstücken versorgen. Auf diese Weise könnten sie Agrarwirtschaft betreiben.

Das teilte der Erzbischof Journalisten am vergangenen Freitag mit, wie die russische Nachrichtenagentur RIA-Novosti bekanngab.

Dafür solle der Staat Auflagen rückgängig machen, mit denen Ländereien der Kirche belegt seien, so das orthodoxe Oberhaupt von Athen weiter.

Es handle sich um eine persönliche Initiative des Erzbischofs, die er der Synode noch nicht zur Diskussion vorgelegt habe, sagte er. Entscheidungen der Synode werden mit einfacher Stimmen-Mehrheit getroffen.

Die griechisch-orthodoxe Kirche ist nach dem Staat der größte Eigentümer von Grund und Boden im Land. Der Staat erhebt aber Anspruch auf etwa die Hälfte der kirchlichen Ländereien.  

Quelle: Radio Vatikan


Unfaire Schlammschlacht linker Medien gegen zwei katholische Kirchenmusiker

Hexenjagd heute: Verdächtigungen statt Fakten

Im Zusammenhang mit dem  –  seit Wochen abgeschalteten  –  Radauportal „kreuz.net“  nehmen unbegründete Unterstellungen und halbanonyme Bezichtigungen gegen angeblich „verdächtige“ Hintermänner zu. Von journalistischer Sorgfaltspflicht kann hier nicht einmal entfernt die Rede sein.

Mitunter gibt es auch namentliches Anprangern ohne Beweisgrundlage wie etwa im Falle von Pfarrer Dr. Guido Rodheudt aus Herzogenrath, wobei der Priester inzwischen gegen Kampagnen-Wortführer Dr. David Berger Anzeige erstattete.

Dabei ist argumentative Kritik an der schein-katholischen, anonymen Internetpräsenz „kreuz.net“ völlig berechtigt, auch scharfe Sachkritik gehört dazu.

Wenn aber der Einsatz gegen das unseriöse Schmuddelportal und die bislang erfolglose Suche nach den Betreibern nun  –  im Sinne einer Ersatzhandlung?  –  zur Verfolgungs-Sucht entartet, wenn dabei Unschuldige ins Visier einer unersättlichen Medienmeute geraten, wenn sich eine öffentliche Schlammschlacht jenseits von Fairneß und Sachlichkeit abspielt, dann nähern sich diese kreuz.net-Jäger hinsichtlich ihres Niveaus und ihrer Methoden immer mehr jenem Radauportal an, das sie doch zu bekämpfen vorgeben.

Selbst solide Kirchenmusikanten, die weder Hinter- noch Vordermänner von kreuz.net sind, die weder zu den „Machern“ noch „Betreibern“ gehören, geraten ins Schußfeld eines vielfach hysterisch erscheinenden Kesseltreibens.

Hierzu folgt ein typisches Beispiel aus der Webseite „Politblogger“ (http://www.politblogger.eu/kreuz-net-bald-kreuz-weg/ )

Dort heißt es mit unverhohlenem Jagdeifer:

„Die Süddeutsche Zeitung (SZ) hat in ihrer Internetausgabe am Donnerstag weitere potentielle Autoren des Hetzportals geoutet. In diesem Zusammenhang ist auch von einem Künstler die Rede, der als selbstständiger Kirchenmusiker im Bistum Aachen tätig sein soll.

Die in dem SZ-Artikel enthaltenen Hinweise deuten darauf hin, dass es sich dabei möglicherweise um den Vorsitzenden des Kirchenmusikvereins Sinfonia Sacra handelt. Der bestreitet zwar jede Verbindung zu kreuz.net, Zweifel an diesem Dementi sind aber durchaus angebracht, lassen sich über die Suchfunktion von kreuz.net immer noch mindestens sieben namentlich gekennzeichnete Artikel finden, die eine aktive Autorenschaft des Musikers schließen lassen“.

Inzwischen dürfte doch wohl bis hin zum letzten Lokalreporter die Kunde gedrungen sein, daß das unseriöse „kreuz.net“ ständig bereits vorhandene Internet-Artikel ungefragt übernommen hat (darunter zB. auch Beiträge von mir, obgleich ich „kreuz.net“ bereits seit vielen Jahren öffentlich hart kritisiere).

Folglich ist allein dadurch, daß dort ein bestimmter Name als vermeintlicher „Autor“ aufkreuzt, zunächst rein gar nichts bewiesen, erst recht keine „aktive Autorenschaft“, wie der „Politblogger“ unsinnig kurzschlußfolgert.

Dazu kommt, daß die vom „Politblogger“ selber aufgelisteten sechs Artikel, die den Namen des betreffenden Kirchenmusikers enthalten, im Jahre 2004 beginnen und schon zwei Jahre später wieder enden.

Im Jahre 2006 war  „kreuz.net“ freilich bei weitem noch nicht so abgedreht wie in den vergangenen Jahren, nachdem auf dem Internetportal eine verstärkte Radikalisierung eingesetzt hatte.

Infame Verunglimpfung ohne journalistisches Ethos

Diese Masche ist auch deshalb besonders hinterhältig, weil sie  – wie in diesem Falle  – zwar keinen Namen nennen, aber den Betreffenden relativ genau umschreiben, so daß seine Identität für viele klar ist, derjenige sich aber juristisch nicht wehren kann, da sein Name ja unerwähnt geblieben ist.

Somit können sich die neuen „Hexenjäger“ einerseits rechtlich unangreifbar machen, andererseits durchaus ihre gezielten Verunglimpfungen vom Stapel lassen.

Als ähnlich unfair und infam erweist sich ein Artikel unter dem Titel  „kreuz.net und die Folgen“ vom 20.12.2012 auf dem Homosexuellen-Portal „Queer.de“.

Auch dort wird ungeniert drauflosspekuliert, zunächst namentlich über Pfarrer Dr. Guido Rodheudt aus Herzogenrath, über den es heißt:

„Rodheudt war Teilnehmer und mit seiner Gemeinde auch Mitveranstalter der “Kölner Liturgischen Tagungen”, die als Treffpunkt und Schnittstelle vieler kreuz.net-Autoren gelten.“

Für diese Behauptung wird kein einziger Beleg aufgeführt. Sodann geht es im nächsten Satz munter weiter

„Er hat über diese Treffen sowie unter anderem über Kirchenmusikvereinigungen Kontakte zu Gabriel Steinschulte, der von Spiegel TV bereits als möglicher “Drahtzieher” des Portals befragt wurde und verschiedenen Initiativen als einer der bekannten Hauptverdächtigen gilt, sowie zu einem weiteren Kirchenmusiker aus Aachen, der laut Insidern unter dem Pseudonym “Sulpicius” homophobe Kommentare bei kreuz.net geschrieben haben könnte.“

Man beachte in diesem einzigen Satz jene typischen,  sich juristisch absichernden Begriffe wie „möglicher“, er „gilt“ als „Hauptverdächtiger“ und „haben könnte“.

Schließlich heißt es lapidar: „Beide Personen streiten eine Mitarbeit bei dem Portal ab.“

Eben  –  und da die selbsternannte Anklägerseite keinen einzigen Beweis für das Gegenteil bieten kann, handelt es sich bei der Erklärung der „beiden Personen“ um den exakten Stand der Dinge.

Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerks und des KOMM-MIT-Verlags in Münster

 

ERST-Veröffentlichung dieses Artikels in der medienkritischen JOURNALISTENWATCH:

http://journalistenwatch.com/cms/2012/12/30/medien-hexenjagd-heute-verdachtigungen-statt-fakten/


Schaut, wie groß die Liebe des Vaters ist!

Aus der heutigen liturgischen Sonntagslesung der kath. Kirche: 1. Johannesbrief 3,1-2.21-24:

Schaut, wie groß die Liebe ist, die der Vater uns geschenkt hat:                    media-80458-2
Wir heißen Kinder Gottes  –  und wir sind es.
Die Welt erkennt uns nicht, weil sie IHN nicht erkannt hat.
 
Liebe Brüder, jetzt sind wir Kinder Gottes.
Aber was wir sein werden, ist noch nicht offenbar geworden.
Wir wissen, daß wir IHM ähnlich sein werden, wenn ER offenbar wird;
denn wir werden IHN sehen, wie ER ist.
 
Liebe Brüder, wenn unser Herz uns nicht verurteilt,
haben wir Zuversicht gegenüber Gott;
alles, was wir erbitten, empfangen wir von IHM,
weil wir seine Gebote halten und tun, was IHM gefällt.
 
Und das ist sein Gebot:
Wir sollen an den Namen seines Sohnes Jesus Christus glauben
und einander lieben, wie es seinem Gebot entspricht.
Wer seine Gebote hält, bleibt in Gott und Gott in ihm.
Und daß ER in uns bleibt, erkennen wir an dem Geist, den ER uns gegeben hat.
 
 

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