Israel: Zehntausende christliche “Araber” lassen sich als Aramäer registrieren

Eine im September erlassene Richtlinie des israelischen Innenministeriums ermöglicht es den aramäischen Christen, ihre eigene ethnische Zugehörigkeit in den Ausweisdokumenten eintragen zu lassen. Bislang hatten sie die Bezeichnung „Araber“ annehmen müssen. Kundgebung Irak-Syrien in Frankfurt 2014

Siehe hierzu unsere Meldung: http://charismatismus.wordpress.com/2014/10/21/israel-anerkennt-die-christlichen-aramaer-als-eigenstandige-minderheit/

Mehrere 10.000 Änderungsanträge seien bereits eingereicht worden, erklärte der Bundesverband der Aramäer in Deutschland; er begrüßte die Entscheidung der israelischen Regierung, der christlichen Minderheit einen Status als eigenständige Minderheit zu gewähren.

Damit sei Israel das erste Land im Nahen Osten, das die Bezeichnung „Aramäer“ als standesamtliche Eintragung zulasse. Betroffen von dieser Entscheidung seien schätzungsweise bis zu 160.000 syrisch-orthodoxe, syrisch-maronitische, syrisch-katholische, griechisch-orthodoxe und griechisch-katholische Christen.

Der Vorsitzende des Bundesverbandes der Aramäer in Deutschland, Daniyel Demir, erklärte, sie lehnten die Bezeichnungen „Araber“ und auch „Palästinenser“ für ihre Gemeinschaft ab.

Nach der Staatsgründung Israels seien die Aramäer gegen ihren Willen zur Gruppe der Araber gezählt worden. Deshalb sei man sehr glücklich darüber, dass die israelische Regierung die aramäische Gemeinschaft und Identität nun offiziell anerkenne. Die meisten Aramäer lebten einst im Südosten der Türkei.

Weil sie durch radikale Muslime verfolgt und den Staat unterdrückt wurden, wanderten fast alle aus. Heute sind rund 100.000 Aramäer in Deutschland ansässig, in der Europäischen Union insgesamt bis zu 300.000.

Quelle: http://www.idea.de


Vatikan veröffentlicht Statistik der katholischen Kirche in aller Welt

Zum Sonntag der Weltmission, der dieses Jahr in den meisten Ortskirchen am 20. Oktober gefeiert wird, veröffentlicht der vatikanische Fidesdienst traditionsgemäß ausgewählte Statistiken zur Übersicht über die missionarische Tätigkeit der Kirche in aller Welt.

Die Tabellen sind dem letzten „Statistischen Jahrbuch der Kirche“ entnommen (mit Daten zum 31. Dezember 2012) und geben Auskunft über die Mitglieder der Kirche, seelsorgerische Strukturen, Tätigkeit im Gesundheits- und Bildungswesen. Nachrichten_Gebetsmail_Kopfbalken.indd

In Klammern sind jeweils Veränderungen, Anstieg (+) oder Rückgang (-) im Vergleich zum Vorjahr angegeben, wie sie aus der Gegenüberstellung des Fidesdienstes hervorgehen.

Zum 31. Dezember 2012 lebten auf der ganzen Welt insgesamt 7,023 Milliarden Menschen, d.h. 90.067.000 mehr als im Vorjahr. Der Anstieg betrifft alle Kontinente einschließlich Europa, wie bereits im Vorjahr. Nach Kontinenten gegliedert entsteht folgendes Bild: Asien +51.473.000, Afrika +26.664.000; Amerika +8.639.000¸ Europa + 2.977.000 und Ozeanien + 314.000.

Zum selben Datum (31. Dezember 2012) betrug die Anzahl der Katholiken insgesamt 1. 228.621.000, das bedeutet einen Anstieg um 15.030.000 im Vergleich zum Vorjahr. Die Zahl stieg auf allen Kontinenten. Nach Kontinenten gegliedert entsteht folgendes Bild: Amerika + 6.509.000; Afrika +4.920.000; Asien +2.403.000; Europa +1.122.000; Ozeanien +76.000. christus

Der Anteil der Katholiken stieg weltweit (wie im Vorjahr) um 0,01 % an und beträgt damit insgesamt 17,49%. Nach Kontinenten gegliedert entsteht folgendes Bild: Amerika +0,12; Asien + 0,01; während es in und Europa -0,01 und Ozeanien +0,02 einen Rückgang gab, gleichbleibend ist der Anteil in Afrika.

Insgesamt gibt es 1.847 Missionsstationen mit einem eigenen Priester (65 weniger als im Vorjahr). Die Zahl stieg in Amerika (+31), Asien (+51) und Ozeanien (+11) während es in Afrika (-23) und Europa (+-5) einen Rückgang gab. Die Zahl der Missionsstationen ohne eigenen Priester ging dieses Jahr um 659 zurück und liegt damit heute weltweit bei 130.795.

Die Zahl stieg in Afrika (+1.152) und Asien (+443) während es in Amerika (-2.038), Europa (-4) und Ozeanien (-201) einen Rückgang gab.

Die Zahl der Priester stieg weltweit um 895 und liegt damit bei 414.313. Einen Rückgag verzeichnet erneut Europa (- 1.375) und in geringerem Ausmaß in Amerika (-90) und Ozeanien (-80), während es in Afrika (+1.076) und Asien (+1.364) Anstiege gab.

Die Zahl der Ordensschwestern ging auch dieses Jahr wieder weltweit zurück (–10.677) und beträgt damit insgesamt 702.529. Nach Kontinenten gegliedert entsteht folgendes Bild: einen Anstieg gab es auch dieses Jahr in Afrika (+727) und Asien (+2.167), einen Rückgang in Amerika (–4.288), Europa (-9.051) und Ozeanien (–232). 305fe9127f

Die Zahl der Laienmissionare beträgt weltweit 362.488 und ging damit um insgesamt 19.234 zurück, wobei Anstiege in Asien (+9.294) und Europa (+71) verzeichnet wurden, während es in Afrika (-578), Amerika (-18.764) und Ozeanien (-257) einen Rückgang gab.

Die Zahl der Katechisten stieg weltweit um 45.408 an und beträgt damit insgesamt 3.170.643. Einen einzigen bemerkenswerten Anstieg gab es dabei in Asien (+61.913). Einen Rückgang in Afrika (-7.254), Amerika (-4.090), Europa (-4.341) und Ozeanien (-820).

In aller Welt befinden sich zahlreich Schulen und Bildungseinrichtungen in kirchlicher Trägerschaft; im einzelnen entsteht folgendes Bild:

71.188 Vorschulen mit 6.728.670 Schülern; 95.246 Grundschulen mit 32.299.669 Schülern; 43.783 Sekundarstufen mit 18.869.237 Schülern; insgesamt 2.381.337 Schüler besuchen weiterführende Schulen der katholischen Kirche  – und 3.103.072 Studenten studieren an kirchlichen Universitäten.

Insgesamt gibt es weltweit 115.119 Pflegeeinrichtungen und Wohlfahrtsinstitute in kirchlicher Trägerschaft.

Vollständiges Dossier: http://www.fides.org/deu/attachments/view/file/STATISTICHE_2014_ted.doc


Wien: Kardinal Burke zelebriert am 4. und 5.11. im überlieferten Ritus

Am Dienstag, den 4. November 2014, feiert die Pfarrgemeinde St. Karl in 1040 Wien (Kreuzherrengasse 1) das Fest ihres Patrons, des Hl. Karl Borromäus. ab-burke_final-interview

Höhepunkt ist hierbei das Pontifikalamt, das von Kurien-Kardinal Raymond Burke, dem Präfekten der Apostolischen Signatur, im überlieferten Ritus (“alte Messe”) um 18 Uhr zelebriert wird.

Am nächsten Tag  –  Mittwoch, den 5. November  –   feiert der Kardinalpräfekt (siehe Foto) in der Wiener Pfarrkirche St. Leopold  (Donaufeld) um 8 Uhr eine Votivmesse zu Ehren der hl. Apostel Petrus und Paulus; auch diese Messe erfolgt in der klassischen (überlieferten) Liturgie.

Im Anschluß besteht die Chance zu einer Begegnung mit Kardinal Burke bei einem Frühstück im Pfarrhof.


“Halten wir uns in Liebe an die Wahrheit”

Aus der heutigen liturgischen Lesung der kath. Kirche: Eph 4,7-16:

ER gab den einen das Apostelamt, andere setzte ER als Propheten ein, andere als Evangelisten, andere als Hirten und Lehrer, um die Heiligen für die Erfüllung ihres Dienstes zu rüsten, für den Aufbau des Leibes Christi. Herz-Jesu_01

So sollen wir alle zur Einheit im Glauben und in der Erkenntnis des Sohnes Gottes gelangen, damit wir zum vollkommenen Menschen werden und Christus in seiner vollendeten Gestalt darstellen.

Wir sollen nicht mehr unmündige Kinder sein, kein Spiel der Wellen, hin und her getrieben von jedem Widerstreit der Meinungen, dem Betrug der Menschen ausgeliefert, der Verschlagenheit, die in die Irre führt.

Wir wollen uns, von der Liebe geleitet, an die Wahrheit halten und in allem wachsen, bis wir IHN erreicht haben.

ER, Christus, ist das Haupt. Durch IHN wird der ganze Leib zusammengefügt und gefestigt in jedem einzelnen Gelenk. Jedes trägt mit der Kraft, die ihm zugemessen ist. So wächst der Leib und wird in Liebe aufgebaut.

 


Die Lehrschreiben des 2. Vatikanums sind von unterschiedlicher Verbindlichkeit

Vatikan und Piusbruderschaft weiter im “guten Gespräch”

Kurien-Bischof Guido Pozzo, der Sekretär der Päpstlichen Kommission ‚Ecclesia Dei’, erklärte in einem Interview mit der französischen Zeitschrift ‚Famille Chrétienne’, der Vatikan verlange keine “Kapitulation” von der traditionsorientierten Piusbruderschaft.

Vielmehr lade er sie ein, an seine Seite zu treten in den Rahmen der Lehrfragen, soweit diese für eine dauerhafte Anhänglichkeit an den Glauben sowie an das katholische Lehramt und die Tradition unerlässlich sind.“ logofsspx

Die Kommission ‚Ecclesia Dei’ ist an die Glaubenskongregation angegliedert und führt Gespräche mit der Piusbruderschaft über eine vollständige organisatorische Rückkehr zur katholischen Kirche.

BILD: Logo der Piusbruderschaft: zwei Herzen, eine Krone, ein Kreuz.

Pozzo fährt fort: „Die Vorbehalte der Piusbruderschaft gegenüber einigen Aspekten und Formulierungen des Zweiten Vatikanischen Konzils und gegenüber einigen daraufhin durchgeführten Reformen, die nicht unverhandelbare Dogmatik- und Lehrfragen betreffen, könnten gleichzeitig untersucht und vertieft werden.“

Damit signalisiert Pozzo, dass die Piusbrüder im Falle einiger Einigung mit Rom durchaus einige Eigenheiten beibehalten könnten.

Es gebe „keinen Zweifel“, dass die Lehren des Zweiten Vatikanums unterschiedliche Verbindlichkeit besäßen, je nach Art des Dokuments:

„Die Konstitutionen über die Kirche und die Offenbarung, Lumen gentium und Dei Verbum, haben den Charakter von lehrhaften Verlautbarungen; die Erklärungen zu Religionsfreiheit und nichtchristlichen Religionen sowie das Ökumene-Dekret verfügen hingegen über geringere Autorität und weniger Verbindlichkeit.“

Pozzo ließ wissen, im Falle einer Verständigung mit dem Vatikan könne die Priesterbruderschaft mit dem hohen Status einer Personalprälatur rechnen. Das Gesprächsklima zwischen dem Präfekten der Glaubenskongregation, Kardinal Gerhard Müller, und Bischof Bernard Fellay bezeichnete Pozzo als gut.

Quelle: Radio Vatikan

Ergänzender und vertiefender Beitrag des kath. Kirchenrechtlers Dr. Gero Weishaupt siehe hier: http://www.kathnews.de/unterschiedliche-lehrautoritaet-der-texte-des-zweiten-vatikanischen-konzils


Verheerende Manipulation von Kindern und Jugendlichen durch Frühsexualisierung

Von Christa Meves

In den letzten beiden Wochen sind in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zwei Aufsätze erschienen, die unverblümt drastisch das Programm der Sexualisierung von Kindern (besonders auch mithilfe des Sexualkundeunterrichts in den Schulen) mitsamt der Hintergründe ans Licht gebracht haben: Christa Meves

http://004.frnl.de/lt/t_go.phpi=17555&e=NTYwMDA1Mw==&l=-https–demofueralle.files.wordpress.com/2014/10/faz-2014-10-23-aufklc3a4rung-oder-anleitung-zum-sex.jpg

http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/experten-warnen-vor-zu-frueher-aufklaerung-von-kindern-13203307.html

Besonders verdienstvoll ist es in diesen FAZ- Aufsätzen, dass Helmut Kentler als der maßgebliche Protagonist genannt wird, der in den 70-er Jahren  – unter der Ägide der evangelisch lutherischen Kirche  –  zur Verbreitung der Sexualisierung von Kindern und Jugendlichen, voranging.

Helmut Kentler verfasste 1970 dazu die entscheidende Programmschrift mit seinem Buch „Sexualerziehung”. Ich habe deshalb in meinem Buch „Manipulierte Maßlosigkeit” 1971 sein Machwerk Punkt für Punkt einer fachlichen Kritik unterzogen und gleichzeitig damit auf die verheerenden Auswirkungen einer maßgeblichen Trendwende in Richtung Pädophilie hingewiesen.

Man konnte es bereits damals voraussagen, dass eine Sexualisierung der Kinder durch den medialen Mainstream und durch obligatorische Schulsexualerziehung viel persönliches Unglück und eine fundamentale gesellschaftliche Schwächung hervorrufen würde.

Und ich stellte bereits damals die Prognosen, dass danach mit beträchtlichen negativen Folgen zu rechnen sei:

1. Mit einer allgemeinen Entstehung von Sexualsüchten (wie sie jetzt bereits in der internationalen Kinderschänderindustrie zu einem Auswuchs ohnegleichen geworden sind) und damit auch einer Durchseuchung der leitenden und unterrichtenden Personen in der Pädagogik.
2. Durch eine fundamentale Schwächung der leiblichen Gesundheit in der jungen Generation (besonders durch Erkrankungen der Geschlechtsorgane, die zur Gebärunfähigkeit führt).
3. Durch eine von Sextraumata hervorgerufene Bindungsscheu, was zu einer Minderung der Familienbildung führt.

Unsere Autorin Christa Meves ist Psychagogin und Bestseller-Autorin mit dem Schwerpunktthema Erziehung


RBB-Propagandasendung zeichnet den Görlitzer Park in Berlin als Idylle

Von Michael Leh

Ein Musterbeispiel linker Desinformation hat der Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) am 27. September ausgestrahlt. „Mehr als Gras – der Görlitzer Park“ hieß die halbstündige Fernsehsendung der Autoren Simone Brannahl und Philip Rückriem. Leh - Görlitzer Park Foto 1

„Der Park im Herzen von Kreuzberg, der oft nur mit Drogen und Kriminalität in Verbindung gebracht wird, ist für die meisten Anwohner ein wunderbarer Platz zum Erholen, Sport treiben, Spielen, Genießen, Abhängen und Feiern“, wurde der Film angekündigt.

Ein Reporterteam habe das multikulturelle Treiben im Park 24 Stunden lang begleitet.

Wie der Görlitzer Park dann schönfärberisch als Idylle dargestellt wurde, wird kaum von Sendungen des chinesischen Staatsfernsehens über Tibet übertroffen.

Dass im Kriminalitätsschwerpunkt „Görli“, einem weitgehend rechtsfreien Raum, mit Drogen gehandelt wird, konnten die Autoren natürlich nicht verschweigen.

BILDER: Polizei bei einer Kontrolle am Eingang des Görlitzer Parks in Berlin-Kreuzberg (Fotos: Michael Leh)

Doch wurde schon absichtlich nicht gezeigt – was für jeden Parkbesucher unübersehbar ist – , dass bereits an den Eingängen afrikanische Dealer Spalier stehen, um Kunden anzusprechen. Leh - Görlitzer Park Foto 2

Ein Schwarzer konnte im Interview unwidersprochen erklären, dass er ohne Dealen ja in Deutschland nicht überleben könne. Dass sich der Mann aus Gambia illegal in Berlin aufhält, weil er über Italien einreiste und deshalb dort einen Asylantrag stellen müsste, wurde nicht kritisiert.

Bewusst wurden nur solche Parkbesucher befragt, die – abgesehen vom Thema Drogenhandel – den „Görli“ in den besten Farben malen. „Es ist eine schöne Ecke“, erklärte einer. Ein anderer: „Der Görlitzer Park ist einfach ein Stück Freiheit in Berlin.“

Es wurden Hasen gezeigt, die über die Wiese hoppeln, und Frauen im Bikini. Ein älterer Herr, dem „nichts entgeht“, regte sich nur darüber auf, dass der Müll nicht immer richtig entsorgt werde. Ein Student freute sich, „dass es so einen tollen Park in dieser Stadt gibt“.

Komplett ausgespart wurde in der Sendung die erhebliche Gewaltkriminalität im und um den Görlitzer Park, der oft nicht erst nachts gefährlich ist. Pikanterweise wurde erst drei Tage vor Ausstrahlung der Sendung das Kamerateam eines Fernsehsenders  –  vielleicht sogar des RBB  –  im Park mit Flaschen und Pflastersteinen angegriffen.

Unser Autor Michael Leh ist politischer Journalist und lebt in Berlin

Erstveröffentlichung dieses Beitrags in der “Preußischen Allgemeinen Zeitung” vom 11. Oktober 2014


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