Unser Volk braucht die Umkehr zu Gott und eine Erneuerung in Christus

Resolution des Kongresses “Freude am Glauben” in Fulda:

Die Menschen haben Gott vergessen, daher kommt alles Übel”, damit diagnostizierte schon vor Jahren der russische Literaturnobelpreisträger Alexander Solschenizyn den ethischen Niedergang der westlichen Kulturen. Deshalb ist die Erneuerung der Gesellschaft nur durch eine Rückkehr zu Gott möglich.  100_1391

Das Forum Deutscher Katholiken appelliert an die Gesellschaft, sich wieder stärker Gott zuzuwenden und an den Zehn Geboten zu orientieren. Dies muss auch in der Gesetzgebung seinen Niederschlag finden.

FOTO: Direkt neben unserem Infostand auf dem Glaubenskongreß waren katholische Pfadfinderinnen vertreten

Vor allem Politiker christlicher Parteien müssen sich ihrer Verantwortung bewusst werden und ihr Gewissen schärfen, um keinen Etikettenschwindel zu betreiben.

An die Mitglieder der Kirche appelliert das Forum Deutscher Katholiken, sich weniger mit innerkirchlichen Streitthemen auseinanderzusetzen als vielmehr ihren missionarischen Auftrag wahrzunehmen.

Gottes Botschaft unverkürzt verkünden

Verantwortliche wie einfache Gläubige dürfen sich nicht immer mehr dem Denken und dem Geschmack der säkularisierten Gesellschaft anpassen und deren Verhaltensweise übernehmen, sondern müssen vielmehr die Frohe Botschaft unverkürzt und auf überzeugende Weise verkünden. 100_1376

FOTO: Unsere CF-Autorin Cordula Mohr im Gespräch mit Pater Engelbert Recktenwald (St-Petrus-Bruderschaft) in der Fuldaer Kongreßhalle

In einer Zeit, in der sich kulturelles Leben und Glaube immer weiter von einander entfernen, bleiben Christen herausgefordert, erkennbar als Salz der Erde und Licht der Welt an einer christlichen Neugestaltung der Gesellschaft mitzuwirken.

Katholiken sollten sich dabei mit gesundem Selbstbewusstsein und Mut in die gesellschaftspolitischen Diskussionen einbringen und dabei den Menschen mit dienender Liebe begegnen –  ohne jeden Pessismus und ohne jede Verbitterung. Die christliche Wahrheit ist anziehend und gewinnend, denn sie antwortet auf die tiefen Bedürfnisse der Menschen. 100_1381

Die Kirche darf nicht zu einer wohltätigen NGO (Nichtregierungsorganisation) werden, sondern muss Christus als den einzigen Weg zum Vater verkündigen.

FOTO: Eine katholische Bloggerin (“Beiboot Petri”) in angeregter Debatte mit dem Priester und Buchautor Edmund Dillinger

Die Gläubigen müssen sich darum bemühen, ihren Lebenswandel nach dem Vorbild Jesu und in tiefer Freundschaft zu ihm zu gestalten.

Gegenwärtig gibt es einen Anschlag gegen jede Innerlichkeit. Hier muss die Kirche den Menschen den Weg zur Transzendenz neu aufzeigen und sie zur Anbetung Gottes führen. Wenn wir als Kinder Gottes leben, können wir die Welt verwandeln.

Als Christen können wir im Gebet den HERRN der Geschichte anrufen und ihn bitten, das zurechtzurücken, was in unserer Gesellschaft aus den Fugen geraten ist.

Prof. Dr. Hubert Gindert, Vorsitzender des “Forums deutscher Katholiken”

Fotos: Felizitas Küble


Sri Lanka: Zahlreiche Übergriffe fanatischer Buddhisten auf evangelikale Gemeinden

Mitglieder der buddhistischen “Ravana Balaya”-Gruppe forderten evangelikale Christen in Polonnaruwa im Norden Sri Lankas zur Einstellung missioniarischer Aktivitäten auf.  7e5988847c

Die Mitglieder dieser Gruppe hatten zuvor in den vergangenen Tagen an über 20 Gebetstreffen teilgenommen und verlangen nun von den christlichen Pastoren, auf weitere Bekehrungen zu verzichten.

Wie Beobachter mitteilen, hatte der Generalsekretär der buddhistischen Gruppe, Ittekande Saddhatissa Thero, mitgeteilt, dass er Beschwerden von zahlreichen Buddhisten und Hindus erhalten habe, die beklagten, dass christliche Pastoren  angeblich “Geschenke und Geld anbieten, um Buddhisten zu bekehren”.

Dies dementierten die Christen unmissverständlich, die ihrerseits beklagten, dass viele Pastoren und Gläubige bedroht und misshandelt worden seien.

Anfang Juli wahren aufgebrachte Buddhisten unter Leitung von zwei Mönchen in eine christliche Versammlung im Distrikt Ratnapura eingedrungen, wo sie das Gebet abbrechen ließen und Bibeln beschlagnahmten. Gläubige befürchten, dass sich die Gewaltbereitschaft dieser Buddhisten negativ auf das Land auswirken könnte, das der Papst voraussichtlich im Januar 2015 besuchen wird.

Nach Angaben der “Christian Evangelical Alliance” wurden seit Anfang 2014 rund 60 evangelikale Kirchen und Gebetszentren von buddhistischen Extremisten angegriffen, im Jahr 2013 gab es 120 Übergriffe.

Quelle: Fidesdienst / Foto: HMK


JA zur Erziehungsverantwortung der Eltern

Resolution des Kongresses “Freude am Glauben” in Fulda:

In vielfacher Weise wird versucht, die Erziehung der Kinder aus der Elternhand zu nehmen. Bildungspläne, Gendervorgaben und eine bestimmte Form des Sexualkundeunterrichts sollen die Kinder in eine enge, vorgegebene Richtung formen. t_go.php

Auf der anderen Seite gibt es viele Eltern, die ihre Erziehungsaufgabe freiwillig abgeben, nicht nur an die Schule, sondern auch an Medien und eine immer häufiger zu beobachtende erziehungslose Verwöhnstruktur.

FOTO: Demonstration in Stuttgart für das natürliche Erziehungsrecht der Eltern

Übersteigerte Mediennutzung und Bespaßung statt sinnvoller Beschäftigung, ein stetiges Kreisen über den Köpfen der Kinder anstelle von Erziehung zu Verantwortung und Selbständigkeit.

Gemäß der gängigen gesellschaftlichen Strömungen von Nutzenmaximierung, Marktstrukturen und utilitaristischen Tendenzen entsteht der Eindruck, Kinder würden nur noch als Konsumenten und zukünftige, nutzbringende Arbeitskräfte betrachtet. In der Diskussion um Ganztageseinrichtungen ab dem ersten Lebensjahr zum Beispiel spielen die Bedürfnisse und Probleme der Kinder keine Rolle.

Jegliche ideologische Ausrichtung von Bildungsplänen oder schulischen Curricula untergräbt die Erziehungsverantwortung der Eltern und entspricht nicht dem Bildungsauftrag der Schule.

Die Erziehung der Kinder gehört in den Verantwortungsbereich der Eltern. Eltern können diese Verantwortung nicht abschieben, die Schulen sind nicht für die Erziehung der Kinder zuständig und dürfen auch nicht dafür zuständig gemacht werden.

Eine menschenwürdige Erziehung beinhaltet Respekt, Liebe, die Vermittlung von Werten, Achtsamkeit, Verantwortung im Umgang mit dem anderen Geschlecht, die Übernahme von Verantwortung und die Förderung der Selbständigkeit.

Dies bildet die Grundlage für eine den Kindern zugute kommende Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und Bildungseinrichtungen.

Prof. Dr. Hubert Gindert
Vorsitzender des Forum Deutscher Katholiken


Asien: Führende Muslime lehnen radikales ISIS-Kalifat in Irak und Syrien ab

Wichtige Persönlichkeiten und gelehrte Muslime in asiatischen Ländern kritisieren die Idee und das Kalifat-Projekt, das von der Terrororganisation IS bzw. ISIS ausgeht.

Die Extremistengruppe verkündete am 29. Juni 2014 die Erschaffung eines Kalifats zwischen den beiden Ländern Syrien und Irak unter Führung von Abu Bakr al-Baghdadi. weltverfolgungsindex_2014

BILD: Die Index-Karte von “Open Doors” markiert die Staaten mit der schlimmsten Christenverfolgung rotfarbig

Wie eine bei der katholischen Nachrichtenagentur FIDES eingegangene Meldung aufzeigt, gilt dies unter vielen Moslems Asiens als “eine eklatante Verletzung der wesentlichen Prinzipien des Islams“.

“Ein Krieg zwischen Gruppierungen, die sich die Erde der anderen aneignen wollen auf Grund wirtschaftlicher Ressourcen, steht den Grundsätzen des Islams entgegen und ist ein schweres Verbrechen“, betonte Asad Khan Falahi, Haupt-Imam einer Moschee in Neu Delhi.

„Das Auslöschen von Menschenleben und die Zerstörung fremden Eigentums kann nicht als ‘jihad’ angesehen werden und das Resultat davon, kann nicht zu einem Kalifat erklärt werden”, erläuterte er.

In Indien, wo 130 Millionen Moslems leben, bemerkte der islamische Gelehrte Maulana Wahiduddin Khan: “Wer sich zum Kalifen ernennt, verletzt die Grundsätze des Islams und entehrt die Scharia.“

Auch Syed Jalaluddin Umari, der Präsident der indisch-islamischen Organisation “Jammat-e-Islami Hind”, ist der Ansicht, dass ISIS alle islamischen Regeln verletzt habe beim Auswahlverfahren des Kalifen. Außerdem „verurteilen wir die Gewalt, die im Namen des Islam im Irak und irgendwo in der Welt angewendet wird“, erklärte er.

Quelle: Fidesdienst


Berlin: Demonstration gegen Hamas-Terror, pro Israel und Palästinenser

Rund 500 Menschen waren auf dem George-Grosz-Platz in Berlin zusammengekommen, um ihre Solidarität mit Israel zu zeigen.  DSC_0122

Anlass war der alljährliche Al-Quds-Tag, der 1979 vom iranischen Revolutionsführer Khomeini ausgerufen worden war, um weltweit radikale Muslime für die Befreiung Jerusalems und damit gegen den jüdischen Staat zu mobilisieren. So auch in Deutschland, wo es aufgrund des Konflikts in Gaza in den vergangenen Tagen bereits mehrfach zu antisemitischen Ausschreitungen gekommen war.

BILD: israelische und deutsche Fahnen auf der Pro-Israel-Demo in Berlin (Foto: Michael Leh)

“Juden sollen sich wieder sicher und frei in Berlin bewegen können”, lautete daher die Forderung von Israels Botschafter in Deutschland, Yakov Hadas-Handelsman.

Immer wieder brachten die Veranstalter und Redner zum Ausdruck, dass die Demonstration auch ein Zeichen der Verbundenheit mit allen Palästinensern setzen will, die unter dem Terrorregime der Hamas leiden.

Quelle und vollständiger Bericht hier: http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/19812

Hier folgen Insider-Aussagen von einem ehem. hochrangigen Hamas-Mitglied, das aus der Terrororganisation ausgestiegen und Christ geworden ist: http://www.israelnetz.com/arabische-welt/detailansicht/aktuell/sohn-der-hamas-palaestinensische-menschenleben-sind-den-milizen-egal-88812/?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=14-07-28&cHash=822f4a26aafe801419bc047f6fe8a073#.U9djCkB4CDq


Judenhaß bei Demonstrationen: Wo bleibt der Protest von muslimischer Seite?

Von Peter Helmes

In den letzten Wochen und Monaten ist die  –  teilweise berechtigte  –  Kritik an Israel ausgeartet. Bundesweit, vor allem in zahlreichen deutschen Großstädten, verleihen Demonstranten ihrer Wut über Israels Vorgehen im Gazastreifen Ausdruck.

Gleichzeitig warnen Hunderte pro-israelischer  Gegendemonstranten vor einer neuen Antisemitismus-Welle. DSC_0014

Bei den „Gaza-Protesten“ fallen die vielen judenfeindlichen Parolen auf: Es gab z. B. Sprechchöre mit den Worten “Kindermörder Israel” und Plakate mit der Forderung “Stoppt Völkermord”.

BILD: Auch Kinder werden  –  wie hier vorige Woche in Berlin  –  für Lautsprecher-Parolen vereinnahmt (Foto: Michael Leh)

Aus Kritik an Israel wird Judenhetze. Polizei und Politik hatten im Vorfeld die Veranstalter in mehreren Bundesländern aufgefordert, antisemitische Propaganda bei den Kundgebungen zu verhindern, und der Zentralrat der Muslime hatte die Demonstranten ermahnt, sich angemessen zu verhalten. Das war´s dann aber auch von dieser Seite. Die Polizei spricht allenthalben von “aufgeladener Stimmung”.

Die Hetze gegen Juden heute in Deutschland klinge wie vor 80 Jahren, sagte z. B. der CDU-Politiker Wolfgang Bosbach im Deutschlandfunk (24.7.14). Aber jetzt gebe es einen fundamentalen Unterschied: Die Juden sind im Dritten Reich vom Staat verfolgt worden, heute aber hat der Staat die Aufgabe, die Juden zu schützen: „Es ist ja keine Mehrheit, sondern es ist eine radikale Minderheit, die in dieser Form gegen unsere jüdischen Mitbürger hetzt. Und deshalb muß der Staat auch konsequent einschreiten.”

Das Bild, das sich bei den Protestdemos der Öffentlichkeit darbietet, ist gerade für Deutschland alles andere als erfreulich; denn wenn gerufen wird “Jude, Jude, feiges Schwein, komm heraus und kämpf allein!” oder wenn Symbole einer terroristischen Organisation gezeigt werden und die Polizei nicht eingreift, kann man leicht zur Überlegung gelangen, als würde der Staat ein solches Verhalten achselzuckend dulden. Und dieser Eindruck ist fatal. DSC_0335

Der Aufzug der Israel-Feinde war in einigen Städten (z.B. Berlin, Kassel, Frankfurt etc.) häßlich und aggressiv. War anderes zu erwarten, wenn jene am Al-Kuds-Tag auf die Straße gehen, die ein „judenfreies Jerusalem“ wollen?

BILD: Muslime demonstrieren in Berlin gegen Israel. Das Transparent “Zionisten raus aus Jerusalem” fordert die Vertreibung von Juden aus der Heiligen Stadt (Foto: Michael Leh)

Mit wenigen Ausnahmen hat die oft geforderte Polizei ihre Bewährungsprobe bestanden. Erneut zu versagen wie kürzlich in Berlin, hätten sich weder Polizeiführung noch Innensenatoren etc. erlauben können.

Gehört islamischer Judenhaß auch zu Deutschland?

Als der ehemalige Bundespräsident Christian Wulff in seiner Antrittsrede sagte, der Islam gehöre zu Deutschland, erntete er Protest, aber auch Zustimmung interessierter Kreise. Ich hätte nichts  dagegen, wenn Wulff sich nunmehr ebenso laut zu den antiisraelischen Angriffen äußern und seinen Satz „leicht“ abgeändert wiederholen könnte: „ Judenfeindlicher Islam gehört zu Deutschland! Und das müssen wir bekämpfen.“

Um nicht mißverstanden zu werden: Wir sind ein Land mit einer christlichen Tradition, auch mit jüdischen und griechischen Wurzeln, wir haben eine christliche und auch jüdisch geprägte  Tradition. Aber wir haben keine islamische Tradition. Deshalb ist der Islam kein Teil unserer Identität und kann es auch nicht sein.

Unheilige Allianz von Islamisten, Linksradikalen und Neonazis

Einer Erkenntnis kann wohl kaum widersprochen werden: Deutschland importiert mit der Zuwanderung einen „islamistischen Antisemitismus“, der eine unheilige Koalition mit Teilen der politischen Linken und mit Neonazis in Deutschland eingeht.

Wenn daraus dann auch noch Gewalt resultiert, die sich gegen Juden entlädt, indem sie sogar verfolgt und auf der Straße angegriffen werden, dann ist die Grenze dessen, was ein Rechtsstaat tolerieren kann, weit überschritten. Solch haßgeprägten Leuten sollte man keinen Platz in unserer Gesellschaft einräumen. deutschland-israel-flag

Vor wenigen Tagen erst gab es in einer Freitagspredigt in einer Berlin-Neuköllner Moschee den Aufruf, die Juden seien sowieso die Schlächter des Propheten, und Allah möge die israelischen Soldaten bis zum letzten Mann töten. Das ist Volksverhetzung pur!

Aber was wird passieren? Es wird wohl ein monatelanges Ermittlungsverfahren eröffnet und dann vielleicht irgendwann im Sande verlaufen.

Selbstverständlich gibt es in Deutschland Meinungsfreiheit, aber man muß aufpassen, daß man das Richtige sagt. Denn selbst derjenige, der sich heute sehr sachlich und unter Benennung von Fakten mit dem Islamismus auseinandersetzt oder mit dem Antisemitismus, den es im Islam unstreitig gibt, riskiert sofort den Vorwurf der „Xenophobie“ oder „Islamophobie“.

Wir trauen uns nicht mehr, die Dinge beim Namen zu nennen. Das haben wir uns leider schon in vielen Fällen abgewöhnt, offensichtlich in der Annahme, wenn wir über die Probleme nicht sprächen, dann falle  es auch niemandem auf, daß es die Probleme wirklich gibt. Aber mit Tabuisierung und mit Relativierung löst man die Probleme nicht, man verschärft sie nur.

Tabuisierung und Relativierung

Eine weitere Unsitte hat sich eingeschlichen und wird brutal durchgezogen: Bei Diskussionen und Kommentaren über Hamas- oder ISIS-Terror gegen Juden oder israelische Einrichtungen folgt in weiten Teilen der Medien zwar ein pflichtgemäßes Bedauern, aber schon nach wenigen Sätzen bzw. Sekunden schwenkt der Kommentar sofort über auf den eigentlich Schuldigen: Israel, „wegen Gaza“.

Um es klar zu sagen: Natürlich macht Israel Fehler, das darf man sagen, ob hier oder in Israel.

Aber wenn Muslime behaupten, sie kritisierten nur die Politik Israels und nicht die Juden, dann zeugt das von politischer Unkenntnis und Heuchelei. Sie müssen sich die Frage gefallen lassen: Warum demonstrieren sie nicht auch gegen die terroristische ISIS, die Hisbollah und andere Islamisten, die in Syrien und im Irak tagtäglich auf barbarische Art Christen und gemäßigte Muslime töten? 

Und warum wird in Diskussionen und Medien oft unterschwellig, aber auch offen der Staat Israel mit der Organisation Hamas oder ISIS oder Hisbollah auf eine Stufe gestellt, als ob es sich hierbei um  gleichgewichtige, gleichschlimme (oder nicht) Gebilde handle.

Israel ist ein demokratischer Staat, die Hamas z. B. aber ist eine Kampforganisation, die per Selbstdefinition den Staat Israel vernichten will.

Erschreckender Antisemitismus unter Muslimen

Schon wahr, es haben sich die Vertreter der wichtigen islamischen Verbände von den Haßparolen distanziert. Trotzdem ist offenbar geworden: Der Antisemitismus unter Muslimen ist erschreckend weit verbreitet und aggressiv. Und er droht weiter zuzunehmen. Die Antisemitismusforscher haben das Thema bisher weitgehend ausgeklammert. Diese Ignoranz muß ein Ende haben. Wer Judenhaß ins Land trägt, wird Islam- und ganz allgemein Ausländerhaß ernten.

Islamverbände in Deutschland argumentieren gerne, daß sie hier bei uns lebten, sei Grundlage und Ergebnis eines kulturellen und moralischen Austausches, der die drei Buchreligionen seit Jahrhunderten verbinde. Wäre dies so, müßten die Muslime sich nun ausdrücklich gegen die antisemitischen Exzesse auf Anti-Israel-Demonstrationen stellen und sie anprangern.

BILD: Große Moschee in Köln-Ehrenfeld (Foto: Dr. Bernd F. Pelz)

Es geht um die Frage, ob im Zuge einer politischen Auseinandersetzung Religionen und ihre Anhänger dämonisiert werden dürfen. Dagegen protestieren, ja kämpfen muslimische Verbandsvertreter zwar jeden Tag lauthals, wenn es um den Islam geht. Doch nun, wo es um die Juden geht, bleiben sie eigenartig still.

Die jüdische Gemeinde in Deutschland ist  –  neben vielen Gutmenschen  –  teils noch einseitig fixiert auf die „Rechten“, denen man „traditionellen Judenhaß“ vorwirft. Die weitaus größere und akutere Gefahr droht von der ganz linken Seite und deren islamischen Geistesverwandten.

Die Täter und deren Wurzeln haben einen Namen, sie dürfen nicht geschont werden, zumal deren Judenhaß oftmals mit einem entsprechenden Deutschenhaß korrespondiert! Es ist höchste Zeit, sich dieser Herausforderung zu stellen.

Arabischstämmige Antisemiten sind keine „komischen Vögel“, wie der linksgerichtete Historiker Wolfgang Benz jüngst meinte, die nicht ausreichend integriert seien. Mit solchen Verharmlosungen sollen die eigentlich Schuldigen verdeckt werden, auf daß bloß kein unerwünschter Zungenschlag die Debatte erreicht. Das aber ist nicht mehr „komisch“.

Israelfeindlichen Al-Kuds-Tag verbieten

Am letzten Freitag im Ramadan, also heuer am 25.7., machen islamistische Gruppen wie alle Jahre auf die Besetzung Jerusalems (arabisch: al-Kuds) durch Israel aufmerksam. Und daß dies kein versöhnliches Ereignis ist, das zeigt allein der Blick auf den Erfinder dieses Gedenktages. 1979 rief Irans Ajatollah Chomeini den Al-Kuds-Tag ins Leben, seither immer wieder garniert mit Vernichtungsdrohungen gegen Israel. DSC_0405

Ein Tag also, an dem Moslems in aller Welt zur Vernichtung des Staates Israel aufrufen. Dies widerspricht ganz entschieden unserer Staatsraison. Der Al-Kuds-Tag gehört daher selbstverständlich verboten.

BILD: Demonstration in Berlin mit israelfeindlichen Parolen wie “Zionismus ist Rassismus” (Foto: Michael Leh)

Und die Bürger unseres Landes sollten, solange es diesen Tag gibt, ihre Stimme erheben, lautstark dagegen protestieren und unsere Volksvertreter dazu aufrufen, ein entsprechendes Verbots-Gesetz zu erlassen.

Diese Forderung gilt für die deutsche Politik ebenso wie für die Muslime. Unser Strafgesetzbuch wirkt in diesem Bereich offenbar nicht abschreckend genug. Deshalb sind die Vertreter des Islam  besonders gefordert: die islamischen Verbände ebenso wie die hier wirkenden Imame.

Verpflichtung für islamische Imame

Gerade sie,  die Imame, haben in ihren Gemeinden mehr Durchsetzungsvermögen als jeder Paragraph unserer Gesetze. Da sie alle hier leben (und z. T. die deutsche Staatsbürgerschaft erworben haben), stehen sie in einer besonderen Verantwortung.

Deshalb dürfen, ja müssen wir die Imame in die Pflicht nehmen, nicht nur islamische Werte zu vertreten, sondern sich ebenfalls für unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung einzusetzen. Können oder wollen sie das nicht, haben sie hier nichts zu suchen.

Wir müssen die Islame viel strenger einbinden als bisher. Eine falsche Toleranz wäre fatal. Warum sollen sie nicht öffentlich erklären und unterschreiben, wenn sie in Deutschland wirken, daß sie sich zu unserer Grundordnung bekennen?

Warum sollen sie nicht verpflichtet werden, z. B. Beschneidungsopfer (durch nicht autorisierte Fachleute) oder Zwangsverheiratungen behördlich zu melden?  –  Zwangsheirat ist mit unserer freiheitlichen Rechtsordnung nicht vereinbar und nach dem Strafgesetzbuch verboten, ist inhuman und verstößt gegen die Gleichberechtigung der Geschlechter, kommt aber weiterhin häufig vor. Und: Zwangsheirat bedeutet, mit Wissen (und Erlaubnis!) der Eltern und der Geschwister wieder und wieder vergewaltigt zu werden.

All dies und noch viel mehr müßten Islame und Islamverbände anklagen und bekämpfen. Daraus folgert auch: keinerlei „Paralleljustiz“  – eigentlich „Gegenjustiz“  –  zu dulden oder zu  unterstützen.  Wer unsere Gastfreundschaft mißbraucht oder wer gar unsere Grundordnung bekämpft oder hintergeht, soll in unserem Land keinen Platz haben.

Und wenn wir nicht bei Moslems und deren Führern auf die Achtung unserer Grundordnung  bestehen, sondern feige weggucken oder  –  viel schlimmer  –  von „Gemeinsamkeiten und brüderlichem Miteinander“ faseln, dann kommt das einer moralischen Bankrotterklärung unseres Staates gleich und damit auch unserer abendländischen, christlich geprägten Gesellschaftsordnung.

Unser Autor Peter Helmes, ehem. Bundesgeschäftsführer der “Jungen Union” (CDU-Jugendorganisation), ist erfolgreicher Buchautor und betreibt die liberal-konservative Webseite www.conservo.wordpress.com


“Ich bin die Auferstehung und das Leben”

Heutige Evangelienlesung der kath. Kirche: Joh 11,19-27:

In jener Zeit waren viele Juden zu Marta und Maria gekommen, um sie wegen ihres Bruders zu trösten.  Als Marta hörte, daß Jesus komme, ging sie ihm entgegen, Maria aber blieb im Haus. 1548

Marta sagte zu Jesus: HERR, wärst du hier gewesen, dann wäre mein Bruder nicht gestorben. Aber auch jetzt weiß ich: Alles, worum du Gott bittest, wird Gott dir geben.
Jesus sprach zu ihr: Dein Bruder wird auferstehen.

Marta sagte zu ihm: Ich weiß, daß er auferstehen wird bei der Auferstehung am Jüngsten Tag.
Jesus erwiderte ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt,
und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird in Ewigkeit nicht sterben. Glaubst du das?

Marta antwortete ihm: Ja, HERR, ich glaube, daß du der Messias bist, der Sohn Gottes, der in die Welt kommen soll.

Foto: Dr. Bernd F. Pelz


Israels Botschafter: Sachkritik JA, Hetze NEIN

Bei einer Demonstration in Berlin am vergangenen Freitag verteidigte Israels Botschafter in Deutschland, Jakov Hadas-Handelsman, das Recht Israels, sich gegen den Terror der Hamas zu verteidigen. 

In seiner Rede sagte der Diplomat u.a.: Wir reagieren militärisch, um die Zivilbevölkerung zu schützen, die Hamas dagegen schützt ihre Waffen mit der Zivilbevölkerung.

Kein anderer Staat dieser Erde würde einen solchen Beschuss seiner Zivilbevölkerung auch nur eine Woche tolerieren – ein Beschuss, dem Israel schon seit vielen Jahren durch die Hamas ausgesetzt ist“.

Zu den Protesten gegen Israel in Deutschland sagte der Botschafter, man könne die israelische Politik natürlich kritisieren, „solange diese Kritik nicht in Hass, Hetze und Antisemitismus umschlägt“.

In zahlreichen Interviews bezog der Botschafter in den vergangenen Tagen Stellung zu den aktuellen Entwicklungen in Israel. Eine umfassende Übersicht dieser Beiträge finden Sie laufend aktualisiert HIER: http://embassies.gov.il/berlin/departments/presse/Pages/Beitraege-in-deutschen-Medien.aspx

Quelle: Botschaft des Staates Israel


50.000 Meßdiener auf dem Weg nach Rom

In wenigen Tagen machen sich 50.000 Ministranten auf den Weg zur Romwallfahrt 2014. 017_13A

Unter dem Motto „Frei! Darum ist es erlaubt, Gutes zu tun“ feiern sie fröhlich ihren Glauben, erleben gute Gemeinschaft und werden Papst Franziskus treffen.

Foto: Meßdiener und Priester bei der Katholikentagsmesse in Regensburg (es regnete in Strömen)

Neben der Besichtigung verschiedener Sehenswürdigkeiten wie der Katakomben, der Vatikanischen Museen oder der antiken Hafenstadt Ostia werden sich die jungen Pilger zu diözesanen Gottesdiensten in der Basilika St. Paul treffen.

Höhepunkt der Wallfahrt wird das gemeinsame Abendgebet mit Papst Franziskus sein.

Quelle: Radio Vatikan / Foto: Felizitas Küble


Israels humanitärer Einsatz für die Bevölkerung des Gazastreifens

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Zur humanitären Hilfe Israels für die Bevölkerung des Gazastreifens finden Sie englischsprachige Infos unter folgendem Link:  120714022411-b1-
http://mfa.gov.il/MFA/ForeignPolicy/Peace/Humanitarian/Pages/Israeli-humanitarian-aid-continues-10-Jul-2014.aspx
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* Im Hadassah-Krankenhaus werden Kinder aus dem Gazastreifen behandelt und erhalten Herzoperationen:
https://www.youtube.com/channel/UCt6Fq64J2rTswe4uhZtxNtg
 
* Die Versorgung des Gazastreifens mit humanitären Gütern, Lebensmitteln und Materialien geht unvermindert weiter:
https://www.youtube.com/watch?v=rIm_hf-fG3E
 
* Das Feldlazarett der israelischen IDF ist in voller Funktion:
http://www.timesofisrael.com/idf-set-to-open-field-hospital-for-wounded-gazans/
 .
AKTUELLE Zusatz-INFO:
Hier gehts online zur heute veröffentlichten Broschüre über Israels Kampf gegen den Terror der Hamas: http://embassies.gov.il/berlin/AboutIsrael/the-middle-east/Documents/Zur_Frage_der_Verhaeltnismaessigkeit_28Juli2014.pdf
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Quelle: Israelische Botschaft in Berlin

 


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