Irland: Erzbischof Martin warnt vor den irrgeistigen Botschaften “Die Warnung”

Das Erzbistum Dublin lehnt die seit drei Jahren kursierenden Visionen namens “Die Warnung” ab, die von einer anonymen “Seherin”, die sich “Maria Divine Mercy” (Maria von der göttlichen Barmherzigkeit) nennt, in die Welt gesetzt wurden. media-374284-2

Der für jene selbsternannte “Endzeitprophetin” zuständige Erzbischof Diarmuid Martin erklärte am 15. April in einer Stellungnahme, daß die betreffenden “Botschaften” kirchlich nicht gebilligt wurden, zumal viele Aussagen der kirchlichen Glaubenslehre widersprechen. Daher sollten die angeblichen Visionen nicht verbreitet werden, bekräftigte der Oberhirte.

Der Bischof erwähnte, daß es besorgte Anfragen von Gläubigen hinsichtlich dieser “Offenbarungen” gegeben habe.

Hier folgt der englische Wortlaut der bischöflichen Stellungnahme:

STATEMENT OF ARCHDIOCESE OF DUBLIN

ON THE ALLEGED VISIONARY “MARIA DIVINE MERCY”

Requests for clarification have been coming to the Archdiocese of Dublin concerning the authenticity of alleged visions and messages received by a person who calls herself “Maria Divine Mercy” and who may live in the Archdiocese of Dublin.

Archbishop Diarmuid Martin wishes to state that these messages and alleged visions have no ecclesiastical approval and many of the texts are in contradiction with Catholic theology. These messages should not be promoted or made use of within Catholic Church associations.

Original-Quelle: http://www.dublindiocese.ie/content/statement-maria-divine-mercy

Wir danken unserem kompetenten Leser “GsJC” für den Hinweis auf diese Stellungnahme!

HINWEIS: Wir haben bislang über 20 kritische Artikel gegen den “Warnungs”-Unfug veröffentlicht: http://charismatismus.wordpress.com/category/botschaften-warnung-kritik/

 

 


“Hiti” (Hermann Hitthaler) distanziert sich von den Botschaften “Die Warnung”

Heute habe ich mich gefreut…

… als ich zur Kenntnis nehmen durfte, dass sich Hermann Hitthaler (Hiti) öffentlich von den “Warnungs-Botschaften” der irischen Visionärin “MDM” distanziert hat. ???????

Das finde ich sehr mutig  -  und dieser öffentlich gemachten Entscheidung gebührt Respekt, besonders auch deshalb, da “Hermann” eine Internetseite betreibt, die bestimmt von einer nicht geringen Anzahl Besucher frequentiert wird, welche an christlichen Themen interessiert sind.

“Hermann” beschreibt auf seiner Webseite sehr deutlich und nachvollziehbar diese Entscheidung. Er gibt damit öffentlich ein gutes Beispiel dafür ab, dass ihm am Glauben sehr viel gelegen ist  -  und wenn er für sich erkannt hat, dass an einer Sache ein Haken ist, selber auch zur radikalen Um- und Abkehr bereit ist.

Dieses ehrliche Verhalten sollten sich auch diejenigen zu Herzen nehmen, die vielleicht schon Zweifel an den “Botschaften” der “MDM” haben, aber es noch nicht wagten, einen endgültigen Schlussstrich zu ziehen, da sie Angst haben, sich zu blamieren.

Keine Sorge: Unter Christen kann man nicht damit blamieren, wenn man nach einer Zeit des Gebets, Nachdenkens und Forschens zu dem Schluss kommt, sich in einer Sache geirrt zu haben und sich davon abwendet.

Hermann handelt vorbildlich, deswegen auch hier der Link:

http://www.gottliebtuns.com/diewarnung_divine_mercy_1.htm

Ich wünsche “Hermann” noch mehr Erkenntnis, Gottes Segen und ich bitte auch um sein Gebet in meinen Anliegen!

Dieser Beitrag stammt von unserem Autor und bewährten Leserbriefkommentator “GsJC” ( = Gelobt sei Jesus Christus)

Foto/Gemälde: Evita Gründler


“Kath.net” und der jahrelange Botschaftsunfug von der “Warnung”

Der folgende Beitrag stammt von unserem Leserkommentator mit Nicknamen “GsJC”, einem bewährten Experten in puncto “Warnungs”-Botschaften.

Diese weitverbreiteten, aber irrgeistigen Visionen einer anonymen “Seherin” hat er in den letzten Jahren nach Strich und Faden auseinandergenommen, teils in Artikeln, teils in Leserbriefen hier im CHRISTLICHEN FORUM.

Nun folgt seine gründliche Recherche zu den jüngsten Vorgängen und Hintergründen in dieser aufschlußreichen Causa:

Das katholisch-konservative Internetportal “Kath.net” hat jetzt mit einem weiteren Artikel erneut kritisch Stellung gegen die “Warnung” bezogen.

Foto: Dr. Bernd F. Pelz

Foto: Dr. Bernd F. Pelz

Dies verwundet umso mehr, da “Kath.net” jahrelang bis März 2013 die Bücher jener selbsternannten Visionärin über den angegliederten “Kath.shop”  -  mit Bibelzitaten garniert  -  beworben und verkauft hat.

Vielleicht ist es auch der Versuch einer Wiedergutmachung, nachdem warnende Kommentare und Schreiben an “Kath.shop” in der Vergangenheit unbeachtet blieben.

Der kritische Kath.net-Artikel von Michael Hesemann ist vordergründig betrachtet eine ordentliche Zusammenfassung der Ereignisse. Bei näherer Betrachtung zeigt sich, dass der Autor im wesentlichen nur aus vorhandenen Artikeln zusammengetragen hat, was verwundert, aber auch nicht unüblich ist.

Der Verfasser sollte aber zurückhaltend sein und Zusammenhänge nicht als “billig” bezeichnen, die er selber nicht intensiver recherchiert hat. Das ist dann auch wieder “billig”, zumal die Zusammenfassung spät kommt und sich der Autor auf keine eigenen Artikel und Erkenntnisse aus der Zeit vor der Veröffentlichung der Hintergründe zur “Warnung” in seinem Beitrag stützen kann.

Die “Seherin” und der Geldsegen

Ebenso wird übersehen, dass es Mary Carberry selber war, die den finanziellen Aspekt in einem ihrer Interviews mit eingebracht hat. Hier darf an die Aussage erinnert werden, dass ihre Internetseite sehr viel Geld gekostet hat und sie es selber war, die sich früh über die “bösen Seher” echauffiert hat, denen es nur um das Geld geht.

Man kann Schwerpunkte in der Betrachtung und Entstehung dieses “Warnungs-Unfugs” durchaus anders setzen, aber “billige” und abfällige Kommentierung bei Nichtwissen ist unangebracht. Da ist es besser, selber nach den Ursachen zu forschen, als sich auf Internetseiten nur mit kritischen Argumenten zu bedienen und diese neu zu verpacken.

Dass die Verkaufsmaschinerie inzwischen weiter läuft und mit neuen “Botschaften” gut geschmiert wird, dürfte niemandem entgangen sein. So wird auch Mary Carberry als erfahrene Geschäftsfrau, aus ihrer Zeit mit dem irischen “Seher” Joe Colemann, sehr schnell erkannt haben, wie sich solche “Erscheinungen” vermarkten lassen.

Visionärin Carberry und “Little Pepple”

Dass sich Joe Coleman inzwischen von Carberry distanziert und nicht wünscht, dass sein “guter Name” in Zusammenhang mit Carberry genannt wird, ist ein weiteres sichtbares Zeichen dafür, wie es in einer Szene drunter und drüber geht, wo jeder meint, etwas von ganz “oben” hören zu dürfen. 

Dass Mary Carberry Kontakte nach Australien zur Sekte des inhaftierten William Kamm alias “Little Pebble” und dessen geistigen Sprachrohen, dem falschen Bischof  Broussard und Fr. Marie Paul hat, ist ebenfalls gesichert.

Dass es bei der Sekte des “Little Pebble” auch und wesentlich um Geld geht, darüber wissen die Sekten-Aussteiger zu berichten, deren Geld nicht für den gespendeten  Zweck Verwendung fand und sich fragen: “Wo ist das Geld hin ….?”

Zitat:
…Where is the money gone, that was given in donations for Our Lady’s Mission??? The community at Nowra looks like a dump, unorderly, and dirty – like their leader!...
http://awolfamongthesheep.com.au/ex-membersspeak.html
Zitat Ende

“Die Gemeinschaft von Nowra sieht aus wie ein Dreckstall, unordentlich und schmutzig  -  wie ihr Leiter”, heißt es im letzen Satz.

Ja – so sieht es in der ganzen Szene aus. Auch geistig ist das ein ungeordneter Dreckstall, sich widersprechend, Denkverbote erteilend und dabei maßlos überheblich. 

“Botschaften” als Droge für Naive

Aber diese Art von “Botschaften” sind eine willkommene Droge für die Art von Gläubigen , die sich gerne auf diese einfache Weise das Profil verpassen lassen, zu einer kleinen auserwählten Anhängerschaft zu gehören. 

Dass Mary Carberry (Mary McGovern), die mit Preisen ausgezeichnete IT-Expertin, sich für Ihre zu vermarktende “Seher-Story” mehr als vierundzwanzig (!) Internetdomains sichern ließ, lässt auch keinen “billigen” Schluss zu, dass es in der Verbreitung der “Botschaften” nicht auch darum ging, ordentlich Kasse zu machen.

Eine solche Domainsicherung kostet ebenfalls Geld! Da wurde geklotzt, nicht gekleckert und betriebswirtschaftlich vorrausschauend gedacht, denn die Sache muss sich schließlich auch rechnen.

Dafür spricht, wie seit Februar 2013 (!) bekannt, die Domainsicherung der Hauptseite bis zum Jahr 2022. Wenn Frau Carberry zehntausend Euro als Vorschuss hätte aufbringen müssen, um in die “Seher-Szene einzusteigen, wäre uns der “Warnungs-Unfug” bestimmt erspart geblieben.

Leider reicht es in der “Privatoffenbarungs-Szene” mit ein paar Sprüchen und einem “Herz- Schmerz-Bekehrungserlebnis”, bei den besonders “Kleinen im Glauben” nach Herzenslust und Laune zu punkten und bereitwillig die Geldbörse zu öffnen. 

Dass diese besonders “Kleinen im Glauben” nach wenigen Zeilen erkannt haben, dass diese “Botschaften” nur von ganz oben kommen können, ist ein weiteres Phänomen dieser Szene. Aber wer am Anfang zustimmt und sich  mit ein paar “himmlischen Schmuseeinheiten” für die Sache gewinnen lässt, der wird gewiss auch bis zum bitteren Ende unbelehrbar durchhalten und mit untergehen.

Visionsbewegte Gebetsgruppen als Club der “Eingeweihten”

Schließlich hat man den Himmel selbst gefragt und in den gegründeten Gebetsgruppen, der besonders Eingeweihten, sind nur Gleichgesinnte und Schulterklopfer zugelassen. In diesen Gruppen wird dann das Phantasma gepflegt, die wahren Retter der Kirche zu sein.

Auf Geheiß der “Seherin” gehört es dann bei der “Warnungs-Anhängern” auch zum guten Ton und Benehmen, den Papst mit Dreck bewerfen zu dürfen und alle diejenigen Kardinäle, die ihn gewählt haben, als “Mitglieder der bösen und geheimen Freimaurergruppe” zu bezeichnen, die von ” S A T A N” angeführt wird (“Botschaft” Nr. 399, April 2012).

Was für geistige Verrenkungen dabei innerhalb der Anhängerschaft in kürzester Zeit vollbracht werden müssen, sei an nachfolgendem Beispiel verdeutlicht.

Martin Roth aus Köln ist der deutsche Übersetzer der “Warnungs-Seite” und mit engsten Kontakten zu Mary Carberry auch am Buchverkauf beteiligt. Den Buchverkauf hat Roth als Gewerbe angemeldet. sievernich

Martin Roth und die Sievernich-Botschaften

Roth betrieb auch eine Zeit die Seite  – “www.sievernich.eu”  -  mit den “Botschaften” an Manuela.

(Zu Sievernich: http://charismatismus.wordpress.com/2013/07/20/gab-es-in-sievernich-botschaften-des-himmels-an-die-seherin-manuela/)

Er gehört noch heute zum Förderverein der sog. “Blauen Gebetsoase”. In den Anliegen der Verbreitung von Gebeten rund um diesen nicht kirchlich anerkannten “Erscheinungsort” führte Roth auch Schriftverkehr mit Kardinal Meisner, dem Erzbischof von Köln. Diesen Schriftverkehr veröffentlichte Roth mit Aktenzeichen auszugsweise im Internet.

Zitat (Klammersetzung von mir):
(Martin Roth schreibt:)
Zum Schluss vielleicht noch ein Auszug aus dem Brief Kardinal Meisners zu Sievernich vom 9. März 2005:
(Kardinal Meisner antwortet:) Aktenzeichen JR.-Nr.: 105 200 ) 87:
“… Dankend bestätige ich den Eingang Ihres Briefes vom 19. Februar 2005 und des beigefügten Informationsmaterials. Wie Sie wissen, hatte ich an keinem der von Ihnen vorgelegten Gebete etwas auszusetzen; entsprechend ging ich ohnehin davon aus, dass Sie einer guten Intention folgen. Ihre Erläuterungen lassen mich nun die Zusammenhänge noch besser verstehen. Mögen die Vorgänge in Sievernich dazu beitragen, dass die Menschen unserer Zeit tiefer aus der endgültigen Offenbarung Christi leben, wie es der Katechismus der Katholischen Kirche (n. 67) als Kriterium für echte Privatoffenbarungen fordert!
Mit meinen bischöflichen Segenswünschen zum bevorstehenden Osterfest”
http://www.marienforum.net/showthread.php?166-Die-heilige-Mutter-Gottes-in-Sievernich&s=907d873734520061b3a9b1b5cfa7d274&p=4768&viewfull=1#post4768
Zitat Ende

Es ist der gleiche Kardinal Meisner, den Roth aktuell auf seinen Internetseiten für seine Segenswünsche, Freundlichkeit und den Zuspruch aus dem Jahr 2005 als Wolf im Schafspelz bezeichnet, der von S A T A N angeführt und den Papst gewählt hat. Heute macht Martin Roth mit dem Verkauf dieser Unverschämtheiten in Buchform Geld.

Es stellt sich die Frage, warum Roth in den Anliegen der “Warnung” nicht auch Kardinal Meisner kontaktiert und ihm entsprechendes Informationsmaterial zur Begutachtung vorgelegt hat! Welcher Intention folgt Martin Roth heute?

Der Kölner ist noch immer im Impressum der Internetseite “http://www.sievernich.eu/sievernich-f/impressum/impr_1.htm” zu finden.

Vor diesen Leuten und dieser Szene kann man als Katholik nur eine dringende “Warnung” aussprechen. Sie sind nichts weiter als Fähnlein und Spielzeuge im Wind der Macht des Bösen  -  und wer sich ihnen nähert, setzt sich der Gefahr der geistigen Verunreinigung aus.

HINWEIS: Unser CHRISTLICHES FORUM hat bereits seit Sommer 2011 vor der WARNUNG gewarnt  – mit 19 insgesamt Artikeln: http://charismatismus.wordpress.com/category/botschaften-warnung-kritik/


Hintergründe der WARNUNGs-Botschaften: Es war einmal…eine “Endzeitprophetin”…

Der folgende Text unseres stets gründlich recherchierenden Leserkommentators “GsJC”, der uns heute erreichte, ist höchst vielsagend, so daß wir ihn nachfolgend als separaten Artikel veröffentlichen.

Der Autor befaßt sich bereits seit Jahren scharfsinnig mit den angeblich himmlischen Botschaften der sog. “Warnung”, welche  -  wie es heißt  -  von einer anonymen “Seherin” aus Irland empfangen werden; der offensichtliche Unfug wird im Internet und durch Buchbände schon seit langem verbreitet, bis in den Frühling 2013 geschah dies sogar im “Kathshop”-Vertrieb (einer Nebenabteilung von “Kath.net”).0023

Unser Webmagazin CHRISTLICHES FORUM wandte sich von Anfang an gegen diesen irrgeistigen Panik-Unsinn, der gleichwohl erstaunlich viele Anhänger gewinnen konnte.

Hier folgt der aufschlußreiche Recherche-Beitrag unseres Lesers:

Seit gestern Abend ca. 23.45 Uhr ist die Webseite “www.thewarningsecondcoming.com” nicht mehr erreichbar. Zuvor wurde den Betreibern über ihr Kontaktformular freundliche, aber unmissverständliche Worte mitgeteilt.

Da die Webseite immer noch “down” ist, darf davon ausgegangen werden, dass die “Privatbotschaft” angekommen ist. Es gibt dennoch keinen Grund für uns Kritiker zu triumphieren. Stattdessen gibt es aber genügend Gründe, für die ganze Familie der “Endzeitprophetin” zu beten.

Familienmitglieder der genannten Dame betreiben eine Internetfirma, beschäftigen sich mit Webdesign, Online Video Marketing, Mobile Apps etc… und sie waren für die Technik verantwortlich.

Die Webseiten der Internetfirma sind weiterhin erreichbar und liegen auf dem gleichen Server in Hürth bei Köln, wo auch die Seiten “thewarningsecondcoming.com” gehostet werden. Ein technisches Problem der Erreichbarkeit scheidet somit aus.

Es hat sich auf beinahe dramatische Weise bestätigt, dass auch erhebliche finanzielle Probleme seit dem Jahr 2009 im Vordergrund standen und weiterhin bei der Familie bestehen.

Was dies jetzt für die Anhänger der “Botschaften” dieser irregeleiteten Dame bedeutet, die sich hier im Kommentarbereich oft sehr lautstark zustimmend zu Wort gemeldet haben, würde ich an deren Stelle mit einem guten Beichtvater bereden.

Wenn ich hier noch etwas frei von der “katholischen Leber” weg loswerden darf:

Nach dem Gespräch  –  ihr Anhänger  –  betet auch ihr für diese Familie, der ihr so lange willig den Blödsinn abgekauft habt, denn die haben Gebet bitter nötig, damit es nicht zu einer menschlichen Tragödie kommt.

Mit eurer Sucht nach immer neuen “Botschaften” und fehlgeleitetem Eifer habt ihr die Dame und das Umfeld nur noch weiter angetrieben.

Hier folgt ein später eingetroffener HINWEIS des Autors:

Da wurde 12 Stunden überlegt, was zu tun ist!

Auch wenn die Seite seit ca. 12 Uhr wieder online ist, darf ergänzend in diesem Anliegen noch mitgeteilt werden, dass sich viele Menschen, die die Carberry´s vor Ort kennen, sehr lange zurückgehalten haben.

Die “Botschaft” mit dem “falschen Propheten” hat das Fass zum Überlaufen gebracht. Oder wünscht sich einer der “katholischen” Anhänger dieser “Botschaften”, dass in seinem Ort, Wohnviertel oder Hausgemeinschaft gegen ihn von anonymer Seite die “Botschaft” verbreitet wird, dass er mit dem “Dämon im Bund” ist?

Auf diese Weise versuchen auch Sekten, Aussteiger fertig zu machen. Darüber sollten die Anhänger einmal ernsthaft nachdenken.

Oder hättet ihr kein berechtigtes Interesse daran, zu erfahren, wer euch derartig bösartig versucht, mit Unterstellungen zu schaden? Wer diesen Weg der Unterstützung weiterbeschreitet, nähert sich einem gefährlichen Tor.

P.S. Einen Hinweis zur Identität der Dame gab es schon im Februar 2012 hier im Kommentarbereich:
http://charismatismus.wordpress.com/2011/10/08/falsche-ankundigung-in-der-pseudo-botschaft-die-warnung/comment-page-3/#comment-2191
 

Hier gehts zum Artikel einer anderen Webseite gegen die WARNUNG: Channeling ist Esoterik pur!

Zudem der Bericht bei GWUP mit Zitaten aus unseren Beiträgen: http://blog.gwup.net/2013/11/17/offenbarungs-eid-einer-seherin-die-warnung-ist-nonsens/


Fakten zu den kirchenfeindlichen Bestrebungen der “Warnungs”-Botschaften

Der folgende Kommentar unseres engagierten Lesers “GsJC”, der uns heute erreichte, erscheint uns äußerst aufschlußreich und informativ, so daß wir ihn hier gerne als separaten Artikel veröffentlichen.

Der Autor befaßt sich erneut kritisch und scharfsinnig mit den vermeintlich himmlischen “Botschaften” der sog. “Warnung”, die angeblich von einer anonymen “Seherin” aus Irland empfangen werden  – und die im Internet und durch Buchbände schon seit Jahren verbreitet werden.

Unser Webmagazin CHRISTLICHES FORUM hat sich von Anfang an gegen diesen offensichtlichen Unfug geäußert, der gleichwohl erstaunlich viele Anhänger gewinnen konnte.

Hier folgt nun der faktenstarke, gründlich recherchierte Beitrag unseres Lesers:

Hintergründe zur “Privatoffenbarung” einer irischen “Seherin”:

Zitat aus den “Warnungsbotschaften” vom Donnerstag, den 12. April 2012:
399. Der nächste Papst mag von Mitgliedern innerhalb der katholischen Kirche gewählt werden, aber er wird der Falsche Prophet sein.

————————-
Offb 20,10:
Und der Teufel, ihr Verführer, wurde in den See von brennendem Schwefel geworfen, wo auch das Tier und der  f a l s c h e  P r o p h e t  sind. Tag und Nacht werden sie gequält in Ewigkeit.
————————-

Wer Papst Franziskus neben den Antichristen stellt und als den in der Johannesoffenbarung genannten  “ f a l s c h e n   P r o p h e t e n ”  bezeichnet, möge sich nachfolgenden Text hinter die fanatischen “Privatoffenbarungs-Ohren” schreiben und sehr ernsthaft bedenken: untitled

In der Sache bleibt festzuhalten, dass die Anhänger einer anonymen irischen Psychopathin hinterherlaufen, die es noch w a g t, sich “römisch-katholisch” zu nennen, dabei anonym als letzte “Endzeitprophetin” vorstellt und “Botschaften” verbreitet, die für sich in Anspruch nehmen, als “höchstheilige Worte” von “GOTT” selbst zu stammen, somit unfehlbar sind und nicht hinterfragt werden dürfen.

Diese Worte lassen keinen Widerspruch zu und sind mit einem “göttlichen” Nachdenkverbot sowie mit dem Verbot belegt, diese “höchstheiligen Worte” mit anderen Texten zu vergleichen.

So wie die Dame selbst bleibt auch der innere Zirkel anonym, der den Server angemietet hat, auf den die albern dümmlichen Texte abgeladen und verbreitet werden.

Hierzu sei angemerkt, dass die anonyme Anmeldung der Server über “Godaddy” erfolgt ist, einem Anbieter, über den sich ein jüngst geschlossenes, “katholisches” (?) Internetportal zu Anfangs ebenfalls anonymisieren ließ.

Erstmalig wurde der Server für die “Warnungsseiten” am 25. Februar 2011 bis zum 12. Februar 2013 gemietet. Am 12. Februar 2013 wurde die Servermiete bis zum 25. Februar 2022 (!) verlängert.

Allein die Mietdauer bis zum Jahr 2022 spricht dafür, dass es die Verfasser dieser Texte mit ihren eigenen Zeitangaben und Voraussagen nicht so genau nehmen, da auf das “baldige Eintreffen” der “Warnung” (Anlehnung an Garabandal) und anderer Ereignisse (Erdbeben, Kriege, Überschwemmungen) seit Ende 2010 beinahe monatlich hingewiesen wird.

Stehen wirtschaftliche Interessen im Vordergrund?

Die Anonymität lässt den Schluss zu, dass bei der ganzen Inszenierung wirtschaftliche Interessen im Vordergrund stehen. Ebenfalls kann nicht ganz ausgeschlossen werden, dass die Texte von dieser anonymen Gruppe erfunden werden, um der römisch-katholischen Kirche Schaden zuzufügen und den Glauben lächerlich zu machen.

Foto: Bernd F. Pelz

Foto: Bernd F. Pelz

Dieser Schaden wird der Kirche weniger durch die Texte selber als durch geistig blinde Privatoffenbarungsfanatiker zugefügt, die sich an der kirchenschädlichen Verbreitung bereitwillig und freien Willens beteiligen, sich keck noch als katholisch bezeichnen, dabei aber nicht davor zurückschrecken, den Papst mit boshaftem Dreck aus anonymer Quelle zu bewerfen.

Dies wird sehr zur Freude der anonym agierenden Verfasser dieser albernen Texte geschehen, die, wie schon so oft nachgewiesen, nur den Aufguss und einen Mix bekannter Texte verbreiten, die sich noch dazu widersprechen.

Kirchliche Ablehnung eindeutig

Dass die Dame ihre Texte dem zuständigen Bischof vorgelegt und sich der Bischof gegen ihre Texte entschieden hat, wird von den Anhängern und willigen Multiplikatoren dieser Texte hartnäckig und unbelehrbar ignoriert.

Allein diese Tatsache sollte einem praktizierenden kirchentreuen Katholiken zu denken geben und zumindest dazu führen, eine weitere Verbreitung dieser vermeintlichen “Botschaften” nicht zu unterstützen.

Ob diese Dame ihrem zuständigen Bischof die Texte wirklich vorgelegt hat, darf bei dem Verbreitungsgrad, den diese bösartigen und kirchenfeindlichen Texte inzwischen erreicht haben, ebenfalls in Zweifel gezogen werden, da sich der zuständige Bischof bisher nicht zu Wort gemeldet hat.

Den für sie zuständigen Bischof bezeichnete die Dame nach dem ablehnenden Bescheid in einem Interview als “älteren Bischof”, wobei die herablassende Art in dem Zusammenhang nur bedeuten kann, dass die “Seherin” persönlich einen “älteren” Bischof für die Beurteilung ihrer ganz “speziellen” Texte als ungeeignet ansieht.

Warum die Dame ihre Texte dem Bischof dann überhaupt vorgelegt hat, bleibt ihr Geheimnis. Kein Geheimnis ist es jedoch, dass sie nach der Ablehnung durch den Ortsbischof die Zuständigkeit jetzt in ROM sieht. Dieser Trick ist alt und Kennern der Szene nicht unbekannt.

Auch meldete sich keiner der fünf Geistlichen zu Wort, denen die “Visionärin” angeblich ihre Texte noch vor ihrem Bischof vorgelegt hatte. Dies verwundert  j e t z t  um so mehr, da die slowakische Bischofskonferenz und der Bischof von Melbourne diese “Botschaften” in diesem Jahr als häretisch und somit als kirchenfeindlich verworfen haben. Diese Tatsache dürfte sich herumgesprochen haben.

Ebenfalls haben sich viele Geistliche negativ über diese Texte geäußert und klar dagegen Stellung bezogen. Im deutschsprachigen Raum können die Stellungnahmen von Weihbischof Laun nachgelesen werden.

Straftat gegen die Einheit der Kirche

Es sollte deshalb jedem Katholiken klar sein, dass er sich einer Straftat gegen die Einheit der Kirche und gegen die kirchliche Autorität des Papstes schuldig macht und sich die Tatstrafe der automatischen Exkommunikation zuzieht, so er sich an der Verbreitung dieser Texte über das Internet, auf anderem Wege an der Weitergabe beteiligt oder leichtgläubige Seelen dazu verführt, sich an diesem boshaften Akt gegenüber dem Oberhaupt der Kirche zu beteiligen.

So schrieb auch der Geistliche Fr. John Hogan bereits am 17. Februar 2013 (Amtsverzicht Benedikt XVI. am 20. Februar 2013 ) auf seiner Webseite:

“To reject the next Pope and call him
the false prophet is to enter into
schism, and schismatics incur an
automatic excommunication.”
http://mariadivinemercytrueorfalse.blogspot.de/2013/06/a-warning-on-warning-by-fr.html
—————————————————

Falls es die verblendeten Warnungs-Botschaftsfanatiker bisher noch nicht gewusst haben oder wahrhaben wollten, so sollte es jetzt klar sein, wem sie wirklich dienen und welche Konsequenzen es für sie hat, wenn sie weiterhin behaupten, dass Papst Franziskus der in der Johannesoffenbarung genannte  ” f a l s c he P r o p h e t ”  und mit dem Antichristen im Bunde sei.

http://www.codex-iuris-canonici.de/buch6.htm
TITEL II
STRAFTATEN GEGEN DIE KIRCHLICHEN AUTORITÄTEN
UND DIE FREIHEIT DER KIRCHE

Can. 1374  -  Wer einer Vereinigung beitritt, die gegen die Kirche Machenschaften betreibt, soll mit einer gerechten Strafe belegt werden; wer aber eine solche Vereinigung fördert oder leitet, soll mit dem Interdikt bestraft werden.
——————————-

Die Anhänger (Laien wie Priester) der anonymen Dame aus Irland sind freien Willens Verbreiter und somit Förderer der anonymen “Botschaften” und daher der Vereinigung derer beigetreten, die gegen das rechtmäßig gewählte und durch den “Heiligen Geist” bestimmte Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche auf das übelste und hinterhältigste in Wort, Schrift und durch Setzen von Internetlinks agieren und das Oberhaupt schlecht machen, indem sie es in eine Reihe mit dem personifizierten Bösen stellen.

Die Vereinigungen manifestieren sich in Internetgebetsgruppen, für die auf den einschlägigen papstfeindlichen Seiten Werbung gemacht wird.

Wer sich freien Willens an dieser anonymen Propaganda des  B Ö S E N  gegen das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche beteiligt, ist automatisch exkommuniziert.

Und damit es die Anhänger wirklich verstehen und nicht nur für einen kleinen Kavaliersdelikt halten: Wer seinen Chef öffentlich schlecht macht, fliegt auch aus jedem weltlichen Betrieb, ohne sich dort noch einmal sehen lassen zu dürfen. Das schließt die Feier an Betriebsfesten ebenfalls aus.

Der Autor ist unserer Redaktion namentlich bekannt


Eine wachsame Stimme gegen den “Warnungs”-Sumpf wünscht weitere Aufklärung

“Es ist gar entsetzlich, was sich hier abspielt”

Heute erreichte mich ein eindringliches Schreiben, das man schon fast als Verzweiflungsruf ansehen kann. Ich kenne den Namen der Autorin, doch er tut nichts zur Sache, um die es nachfolgend geht; lassen wir zunächst diese wache, im guten Sinne kritische Katholikin zu Wort kommen, die uns in knappen Worten schildert, was im Leserforum der “Warnungs”-Botschaften abgeht:

“Bitte nehmen Sie sich doch nochmals der Wahnwitzigkeit der dubiosen Warnungs-Botschaften an. Es ist gar entsetzlich, was sich hier abspielt. Was die Leser-Zuschriften bei “TheWarnung.net” betrifft, lässt sich Zusammenfassend folgendes feststellen:

Es wird hier nicht mehr gebetet, sondern verurteilt. Statt für Papst Franziskus beten hier manche Gläubige stur für Benedikt weiter. Die Medien seien der Garant für ein adäquates Urteil, was die Vertrauenswürdigkeit unseres Papstes anbelangt (ein Leser schreibt, die Medien berichten gut über Franziskus, aus diesem Grund sei er im Bunde mit dem Antichristen).

Es ist gar abscheulich, was sich hier abspielt. “Betet für Eure Feinde”  –  nicht mal dieser Aufforderung würden die Warnungs-Anhänger nachkommen, wenn es so wäre, dass Franziskus im Bunde mit dem Antichristen sei. Schreibt man selbst solche Hinweise fürs Gebet, werden diese zwar vielleicht gelesen, aber es wird munter weiter fantasiert.   0023

Diese Bewegung ist derart fürchterlich. Satan leistet hier ja wohl volle Arbeit. Das prophezeite Schisma wird von Warnungs-Anhängern selbst herbeigeführt. Es wird aufgefordert, der Kirchenobrigkeit gegenüber ungehorsam zu sein.

Ich bitte Sie inständig: Schreiben Sie darüber, was sich unter Warnungs-Gläubigen abspielt.

Ich kenne selbst in meinem Bekanntenkreis eine große Anzahl Christen, die felsenfest an diese fürchterlichen Botschaften glauben. Wissen Sie, was das Schlimmste an der ganzen Sache ist: Es sind fast ausschließlich treue Kirchgänger und Rosenkranzbeter, die dieser Irrlehre aufsitzen. Sonntagschristen tangieren die Botschaften eher weniger.

Ich selbst fühle mich schon  langsam als Einzelkämpfer. Wenn ich nicht wüsste, dass es dennoch viele Christen gibt, die diese Irrlehre enttarnen, ich würde am Verstand der Katholiken zweifeln.”

SOWEIT unsere fast schon entnervte Briefschreiberin.

Am besten halten wir dazu grundsätzlich ein paar Punkte fest:

1. Die Kirche hat noch nie in ihrer zweitausendjährigen Geschichte eine “Privatoffenbarung” ernst genommen, geschweige anerkannt, die von einer “anonymen” Seherin ausgeht  – wie jener Urheberin der “Warnungs”-Prophetie.

Wie sollte das kirchliche Hirtenamt denn die Persönlichkeit einer Visionärin untersuchen, ihren Umfeld, ihren religiösen Hintergrund und-so-weiter, wenn sie nicht einmal weiß, um welche Person es geht? 

Zudem hätte es früher Gelächter ohne Ende auch in frommen Kreisen ausgelöst, wenn Leute irgendwelche “Botschaften” von “verborgenen” Sehern herumgereicht hätten. Selbst das erscheinungsbewegte Lager hätte gelangweilt abgewinkt.

Daß in den letzten drei Jahren dieser offensichtlich und noch dazu anonyme Unfug erfolgreiche Kreise ziehen kann, beweist einmal mehr, daß die Hemmschwelle für baren Unsinn im frommen Mäntelchen immer niedriger ausfällt.

2. Ihre Beobachtung, daß gerade religiös ernste Kirchgänger  der “Warnung” auf den Leim gehen, kann ich nur bestätigen. Dies ist freilich typisch für die Botschaftszene allgemein, denn die Verführung durch Falsch-Mystik ist keine Versuchung für Modernisten oder laue Sonntagschristen, sondern gerade für das fromme Spektrum.

Konservative bis traditionalistische Gläubige kann der “Kellergeist” nicht etwa durch moderne Irrlehren inhaltlich zu Fall bringen, sondern nur durch religiöse Täuschungen  -  also vor allem durch die schwarmgeistige oder erscheinungsbewegte Schiene. Wasser-008-2-4-2

Dabei müssen diverse Falschpropheten nicht unbedingt direkt von Finsternismächten beeinflußt oder umsessen sein, denn die verhängnisvolle Wirkung kommt auch dann zustande, wenn ein “Visionär” sich psychopathologisch in religiösen Wahnvorstellungen verfängt oder “Botschaften” in betrügerischer Absicht erfindet.

Das Ergebnis führt so oder so zur spirituellen Verwirrung, zu Spaltung unter Gläubigen, zur Distanzierung von der Kirche, zur wachsenden Offenheit für Täuschungen von “unten”.  Schon Paulus warnte seinerzeit die urchristlichen Gemeinden davor, daß der Satan als “Engel des Lichtes” erscheinen kann. Natürlich, denn würde er seine “Visitenkarte” vorzeigen, wäre ihm ja kein Erfolg im frommen Lager beschieden.

3. Dabei arbeitet die Falschmystik bzw. der Botschaftszirkus stark mit Plus-Minus-Emotionen, mit einer aufregenden Achterbahn der Gefühle:

Sowohl das Bedürfnis nach großartiger Zukunftsperspektive wird befriedigt, sei es durch die charismatische Vorstellung von einer weltweiten Erweckung, einer Art kommenden Paradies auf Erden oder universalem christlichen Friedensreich bzw. “Zweites Pfingsten” und-soweiter   -   o d e r  durch die Panik-Grusel-Version von demnächst eintreffenden Katastrophen, dem jetzigen Papst als “Falschen Propheten” des Antichristen (obwohl derselbe doch noch gar nicht präsent ist). Es gibt eine merkwürdige “Lust am Gruseln”, die durch solche Panikbotschaften bedient wird.

4. Zum Thema Papst: Das Petrusamt ist wichtiger als die Person des Papstes, das hat paradoxerweise gerade Benedikt verdeutlicht, auch als er um des Amtes willen zurücktrat, also seine Person zurücknahm, damit das Amt nicht etwa Schaden leide durch seine gesundheitliche Hinfälligkeit. Immerhin hatte er schon im Jahre 2005 einen Herzinfarkt mit Blutvergiftung  -  so etwas bleibt nicht in den Kleidern hängen.

Als katholische Christen benötigen wir freilich keinen naiven Personenkult, das Amt des Papstes ist uns vor allem wichtig. Von daher war es auch richtig, daß die Gläubigen auf dem Petersplatz am 13. März begeistert gejubelt haben, als weißer Rauch aufstieg: damit war klar, daß ein neues Oberhaupt gewählt war, wenngleich das Kirchenvolk noch nicht wußte, wer es war.

Der von manchen Journalisten und Theologen als “verfrüht” bezeichnete Beifall war in Wirklichkeit kernkatholisch und zeigte genau diesen Respekt vor dem Amt, vor der Sendung des Papstes   -  noch vor der Klarheit über die Person. Schwärmerischer Personenkult um den Papst ist nicht nötig, ist auch gar nicht angebracht, aber noch viel weniger jene Dauerstänkerei und unseriöse Gerüchteküche, wie sie in einem Teil des Tradi-Lagers derzeit abgeht (zB. vielfach auch im Leserforum von Gloria-TV)  -  ganz zu schweigen von den irrsinnigen Falschprophetien der “Warnung” über Franziskus als Helfershelfer des Antichristen etc.0018

5. Das Grundprinzip der Falschmystik ist vor allem die unterschwellige Verdrängung: Die Heilige Schrift spielt kaum eine Rolle (allenfalls noch die Apokalypse, die jedoch  meist falsch verstanden wird). Die Bibel wird letztlich durch Botschaften ersetzt, der Katholische Katechismus bzw. die Lehr der Kirche durch Privatoffenbarungen.

Nicht mehr die Zehn Gebote Gottes und die Fünf Kirchengebote stehen im Vordergrund sittlichen Strebens, sondern eine überzogene Askese (zB. in Medjugorje das zweimalige Fasten am Mittwoch und Freitag bei Wasser und Brot) und eine Art Leistungsfrömmigkeit der Gebete unter dem Vorwand, nur so könnten viele Seelen gerettet werden.

Lassen wir uns nicht irreführen, verfallen wir nicht auf irrgeistige “Botschaften”, bleiben wir vielmehr der  e i n e n  Botschaft Gottes treu, wie sie in der Heiligen Schrift und der Lehre unserer Kirche aufleuchtet und treu überliefert ist:  Darin liegt das Heil unserer Seele und die Rettung der Welt.

 

Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerks in Münster


“Kath.net” warnt vor den Botschaften “Die Warnung” und verkauft sie zugleich per “Kath.shop” in sieben Bänden

Seit fast zwei Jahren kursieren Visionen einer “verborgenen Seherin”

Am 15. Februar dieses Jahres veröffentlichte die private katholische Nachrichtenseite “Kath.net” eine klare Abrechnungmit jenen irrgeistigen Privatoffenbarungen, die unter dem Titel “Die Warnung” seit fast zwei Jahren die erscheinungsbewegte Kreise in Erregung, zum Teil gar in Endzeit- und Alarmstimmung versetzen.

Der begrüßenswerte Beitrag von Johannes Graf hindert das charismatisch geprägte “Kath.net” gleichwohl nicht daran, genau jene absonderlichen Botschaften “Die Warnung” gleichsam in seiner Nebenabteilung, dem Internetbuchhandel “Kath.shop” zu vertreiben  -  und dies geschäftstüchtig in sieben Bänden, ergänzt um einen Extrateil jener Kreuzzugsgebete”, die ebenfalls aus den Warnungs-Visionen stammen, die eine anonyme Seherin angeblich seit Jahr und Tag von Jesus und Maria erhält  – und vor deren Unsinns-”Prophetien” wir von Anfang an gewarnt haben.  media-377708-2

Wir haben mit der Veröffentlichung dieses Artikels zunächst eine Woche zugewartet, um zu sehen, ob diese Botschafts-Bände aus dem Vertrieb verschwinden, nachdem auf “Kath.net” ausführlich davor gewarnt wurde, zumal dieser kritische Artikel sich dort derzeit auf Platz 1 der meistkommentierten Beiträge befindet, also offenbar großes Interesse unter den Kathnet-Lesern hervorrief.

Doch allem Anschein nach nimmt “Kath.net” auch weiterhin Defizite in puncto eigener Konsequenz und Glaubwürdigkeit in Kauf, damit das Verkaufsgeschäft mit den Botschaftsbänden weiter floriert.

Nun zum erwähnten Verriß mit dem Titel:  “Absurde ‚Warnung’ vor dem nächsten Papst”.   – Der Text beginnt mit den Worten: 

“Die Botschaften der ‚Warnung’ fordern dazu auf, den Nachfolger Benedikts XVI. nicht anzuerkennen. Dieser sei ‚falscher Prophet’ und mit dem Antichrist im Bunde. Ein Kommentar über diese und andere nicht ernst zu nehmende Botschaften von Johannes Graf.”

Geradzu drollig erscheint der nächste Satz:

“Seit März 2011 kursieren im Internet und mittlerweile auch in Buchform angebliche Privatoffenbarungen einer anonymen Seherin, die sich „Verborgene Prophetin“ nennt.”

Die “Buchform” gibt es nicht erst “mittlerweile”, sondern schon seit über eineinhalb Jahren, noch dazu direkt vertrieben von der eigenen Nebenabteilung!

Über diese “Privatoffenbarung” heißt es weiter: “Die Botschaften handeln meist von einer sogenannten „Warnung“, einem Moment, in dem alle Menschen durch einen gnadenhaften Akt Gottes den Heilszustand ihrer Seele sehen können. Dieses Ereignis soll in naher Zukunft stattfinden.”

Das “Ereignis” wurde in Wirklichkeit für spätestens Dezember 2012 angekündigt, weil bis dahin bereits die “Trübsalszeit” stattfinden solle, die nach der “Warnung” eintreffe.

Die “Warnung” behauptet: Papst-Nachfolger ist ein Betrüger

Nun schreibt der Autor, der bevorstehende Amtsverzicht des Papstes sei ein aktueller Anlaß, sich erneut zu diesen Visionen zu äußern:

“In den Botschaften der Warnung wird behauptet, Papst Benedikt XVI. sei der letzte „echte“ Papst, sein Nachfolger aber ein Betrüger, der mit dem Antichrist im Bunde sein werde. Die Botschaften fordern zum Schisma auf, sobald der Nachfolger Benedikts XVI. feststeht.”

Wahrlich herbe Kost für fromme Seelen, wobei dieser Aspekt im CHRISTLICHEN FORUM bereits seit Monaten von zahlreichen Kommentaren kritisch beleuchtet wird.

Sodann nimmt der Verfasser auch jene Prophezeiung aus der “Warnung” auseinander, wonach dunkle Kräfte im Vatikan “planen, den Heiligen Stellvertreter Christi, Papst Benedikt XVI. durch einen „Diktator der Lügen“ zu ersetzen. Er wird im Bunde mit dem Antichristen und seiner Gruppe eine neue Kirche erschaffen, um die Welt in die Irre zu führen.“ (Botschaft vom 18. Januar 2012)”

Wie man sieht, wurde diese absonderliche “Mitteilung” bereits vor über einem Jahr von der “verborgenen Seherin” zum Besten bzw. Schlechten gegeben, was “Kath.net” allerdings nicht hindert, diesen offensichtlichen Unfug weiter per Kath.shop zu verbreiten.

Zudem stellt Johannes Graf fest, was aufmerksame Leserkommentare hier im CHRISTLICHEN FORUM bereits vorher erkannten:

“Die Umstände des Rücktritts Benedikts XVI. stimmen nicht mit den Botschaften der „Warnung“ überein. Dort wird behauptet, Benedikt XVI. würde „vom Heiligen Stuhl in Rom vertrieben werden.“ (11. Februar 2012). Ebenso wird vorausgesagt: „Er wird zerdrückt werden, als Haupt Meiner Kirche, und ihm wird keine Gnade gezeigt werden. Der Widerstand wird schnell zunehmen, wobei er für nicht mehr zuständig erklärt werden wird.“ (13. November 2012)”

In Wirklichkeit betonte der Papst mehrfach die Freiwilligkeit seiner Entscheidung zum Amtsverzicht – einmal abgesehen davon, daß er einen Rücktritt im Seewald-Buch “Licht der Welt” indirekt ankündigte für den Fall, daß er gesundheitlich nicht mehr in der Lage sei, das Petrusamt angemessen auszuführen.

Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerks in Münster

Nachträglicher HINWEIS: Wie uns ein Leser am heutigen 10. März mitteilte, hat “kath.shop” die Botschaftsbände “Die Warnung” inzwischen aus seinem Sortiment genommen  -  späte Einsicht, aber immerhin!


Der Botschaftszirkus “Die Warnung” hat sich endgültig als Unfug erwiesen

Die für “Dezember 2012″ angekündigten Endzeit-Plagen und “Strafgerichte” blieben aus

Kurz nach dem Starten dieses Web-Magazins im Juni 2011 haben wir mit unserer Kritik an den Irrsinns-Botschaften namens “Die Warnung” begonnen und dabei über ein dutzend Artikel veröffentlicht, einige davon aus der sachkundigen Feder des Konvertiten Volker Jordan.

Auch Weihbischof Andreas Laun aus Salzburg warnte vor der “Warnung”, ebenso Sektenbeauftragte der EZW und-so-weiter.

Doch die eingefleischten Fans der “verborgenen Seherin” aus Irland,  von der jene “Offenbarungen” ausgehen,  ließen sich weder davon abschrecken, daß die Visionärin bis zum heutigen Tage anonym bleibt  -  noch von jenen Falschprognosen, die sich immer deutlicher herauskristallisierten.

Was mich aber am meisten überraschte, war das ungewöhnlich hohe, völlig aus dem Rahmen fallende Interesse an unseren Artikeln zum Thema “Die Warnung”.

Ich hatte diese “Visionen” wegen ihrer offensichtlichen Blödsinnigkeit für eine Eintagsfliege gehalten  -  und staunte nicht schlecht, welch eine riesige und dauerhafte Resonanz diese selbsternannte Seherin namens “Maria von der göttlichen Barmherzigkeit” hervorzurufen vermochte.

Bei einem unserer Anti-“Warnungs”-Beiträge von 2011 gibt es sogar weit über tausend Leserkommentare (nämlich sage und schreibe: 1135!), wobei es schon seit ca 14 Monaten sehr kontrovers mit Pro und Contra zur Sache geht  -  siehe hier: http://charismatismus.wordpress.com/2011/10/08/falsche-ankundigung-in-der-pseudo-botschaft-die-warnung/

Dieser warnende Beitrag vor der “Warnung” befand sich zudem seit seinem Erscheinen fast immer  – wie derzeit auch!  – auf Platz 1 oder 2 unserer TOP-Artikel (Rubrik siehe Startseite) – eine herausragende Sonderstellung, die kein anderer unserer hier veröffentlichten, ca 3400 Artikel erreichte. Auch dies belegt das enorme Interesse an diesem “heißen Eisen”.

Erfreut war ich aber darüber, daß es neben vielen Befürwortern auch eine erstaunlich hohe Zahl von Leserkommentaren gab und gibt, die sich skeptisch bis ablehnend äußern. Manche Schreiber waren anfangs noch leichtgläubig, wie sie selber einräumten, wurden dann aber zunehmend kritischer.

Jeder hat das Recht, etwas dazuzulernen, denn Irren ist menschlich, aber am Irrtum hartnäckig festhalten  -  das grenzt wohl an Verblendung.  vision

Die erwähnten “Botschaften” machten zuerst als “Große Warnung” die Runde; die gläubige Schar berief sich gerne auf Garabandal (einen kirchlich nicht anerkannten Marienerscheinungsort), wobei die sog. “Warnung” als eine weltweite, vielfach schockierende “Seelenschau” für alle Erdenbewohner zu verstehen sei und gleichsam als Auftakt zu göttlichen Strafgerichten erfolgen werde.

Eben dies verkündete jene “neue verborgene Seherin in Europa”, die vorgibt, seit November 2010 “göttliche Offenbarungen” zu erhalten.

Am 1. März 2011 startete sodann eine irrgeistige,  ständig Panikstimmung erzeugende Webseite unter dem Namen “Die Warnung – Zweites Kommen”  (thewarningsecondcoming.com). Gemeint war mit diesem Titel das angeblich kurz bevorstehende Zweite Kommen Christi, wobei die Warnungs-Botschaften sich wohl als eine Art “Hinführung” zu dieser Wiederkunft verstanden.

Die Buchbände mit den gesammelten Erleuchtungen der “verborgenen Seherin” wurden und werden von “Kathshop” vertrieben, einem Neben(erwerbs)zweig von “Kath.net”,  einer erscheinungsbewegten privaten Nachrichtenwebseite von Katholiken aus Linz.

In den “Botschaften” wurde zum Beispiel angekündigt, daß “spätestens” im Dezember 2012 jene göttlichen Strafgerichte bzw. Endzeitplagen hereinbrechen werden, von denen in der biblischen Apokalypse die Rede sei.

Soweit kurzgefaßt dieser falschprophetische Unfug, der sich selbst für die letzten Leichtgläubigen mit Ablauf dieses Jahres erledigt haben dürfte.

Das Ganze ist leider keine knuffige Spielerei, sondern schadet massiv dem Ansehen der wirklichen Frömmigkeit, weil nicht alle Zeitgenossen zwischen echter Religion und scheinfrommen Spinnereien fein säuberlich unterscheiden. Dadurch kann der “echte” Glaube in den Augen von Unsicheren, Skeptikern, Agnostikern usw. in Mißkredit geraten und wird der Lächerlichkeit preisgegeben. Verantwortlich hierfür ist das erscheinungssüchtige Spektrum mit seiner Wundersucht.

In unserem ersten Anti-Warnungs-Artikel vom 10.6.2011 schrieben wir abschließend: “Halten wir uns an den Rat des Apostels Petrus: “Seid nüchtern und wachsam!(1 Petr 5, 8)”

Diese biblische Nüchternheit ist und bleibt unsere Leitlinie, verkündet vom ersten Papst Petrus!

Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerks in Münster

PS: Daß sich die weltliche Webseite “Skeptiker” über den abergläubischen Warnungs-Unsinn amüsiert, ist wohl auch klar: http://blog.gwup.net/2012/12/29/die-warnung-auch-keine-apokalypse-mehr-in-2012/


EZW-Chef warnt vor den irrgeistigen Botschaften “Die Warnung”

“Nicht anerkannte Privatoffenbarung, die vielfach kirchlichen Lehren widerspricht”

Vor „spekulativen und unseriösen Endzeitbotschaften” einer katholischen Seherin aus Irland warnt der Leiter der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen (EZW), Reinhard Hempelmann (Berlin).

Seit März 2011 veröffentlicht die junge Mutter täglich anonym Botschaften im Internet, die sie nach eigenen Angaben direkt von Jesus Christus, Gott-Vater, dem Heiligen Geist oder Maria empfangen haben will.  

Ihr Ziel sei es, die Menschheit auf „Die Warnung“ vorzubereiten – „ein mystisches Ereignis, das in Kürze stattfinden wird“. In einem „Akt der Barmherzigkeit“ gebe Gott „der Welt die letzte Chance, um Vergebung zu bitten, sodass sie alle gerettet werden können“, heißt es auf der Internetseite http://www.thewarningsecondcoming.com.

Hempelmann verurteilt diese Botschaften: „Panikmache und Endzeitspekulationen sind kein authentischer Ausdruck christlicher Zukunftshoffnung, die darauf abzielt, Menschen zu trösten und aufzurichten.“ 

Die “Seherin” Mary Divine Mercy (Maria von der göttlichen Barmherzigkeit), wie sie sich selbst nennt, hat inzwischen Anhänger auf der ganzen Welt. In 14 Sprachen sind ihre über 540 Botschaften übersetzt worden; beim Internetnetzwerk Facebook folgen knapp 11.000 Nutzer ihrer Seite „Jesus To Mankind“ (Jesus an die Menschheit).

Neben einer deutschen Internetseite (www.diewarnung.net) haben sich im deutschsprachigen Raum auch einige Personen zusammengefunden, um die Visionärin zu unterstützen und den vielfachen Gebetsaufrufen der „göttlichen Offenbarungen“ zu folgen.

Auch globale Unruhen wurden schon vorausgesagt, etwa ein atomarer Dritter Weltkrieg, in den Deutschland maßgeblich verwickelt sein soll. Die Gebete könnten helfen, vorausgesagte Katastrophen auszuschieben, abzumildern oder gar abzuwenden, heißt es immer wieder in den Botschaften.

Die Irin gibt vor, sich ganz dem Papsttum zu unterstellen und ihre „Offenbarungen“ der römisch-katholischen Kirche zur Prüfung zugänglich gemacht zu haben. Doch haben laut Hempelmann auch zahlreiche römisch-katholische Stimmen inzwischen vor der „Warnung“ gewarnt.

Es handle sich um „nicht anerkannte Privatoffenbarungen, die in zahlreichen Aussagen der kirchlichen Lehre widersprechen.“

Quelle: evangelikale Nachrichtenagentur www.idea.de

Foto: Dr. Bernd F. Pelz


Weihbischof Andreas Laun warnt vor den absurden Botschaften “Die Warnung”

In einem Teil des erscheinungsbewegten Lagers dürfte die heutige Nachricht wie ein Blitz einschlagen:

Weihbischof Andreas Laun aus Salzburg hat sich nun öffentlich gegen die seit Jahren verbreiteten Botschaften namens “Die Warnung” gestellt und diese unzweideutig zurückgewiesen. 

Diese kirchlich nicht anerkannten Privatoffenbarungen gehen auf eine “verborgene Seherin” aus Irland zurück, die sich himmlischer Visionen rühmt, dabei aber anonym agiert und als “Maria von der göttlichen Barmherzigkeit” firmiert.

Die Klartext-Stellungnahme Launs wurde von der katholischen Monatszeitschrift “Kirche heute” veröffentlicht.

Unter dem Titel “Warnung vor der Warnung” verbreitet das erscheinungsgläubige Nachrichtenportal “Kath.net”  diese geharnischte bischöfliche Erklärung heute ebenfalls.

Dies ist freilich nicht ohne Brisanz, denn Bücher mit den gesammelten Botschaften der “Warnung” werden seit langem vom Internetbuchhandel “Kath.shop” verbreitet, einer Nebenabteilung von “Kath.net”. 

Eben dies haben wir im CHRISTLICHEN FORUM mehrfach beanstandet  -  bereits im Vorjahr.

Doch unsere wohlbegründete Sachkritik, auch die Bemühungen engagierter und bodenständiger Katholiken, stießen bei “Kath.shop” bislang auf taube Ohren.

Weihbischof Laun stellt in seiner Stellungnahme fest, daß “manches” aus den Warnungs-Botschaften “nicht der Lehre der Kirche entspricht”: 

“Dass „Gott Vater“ mit den „Hierarchien des Himmels“ die Schlacht von Armageddon schlagen werde, schmeckt nach „Herr der Ringe“ und nicht nach einer Privat-Offenbarung, die die Kirche anerkennen wird! 

Abstrus ist die Mitteilung Jesu, dass er jetzt mehr, sogar doppelt so schwer leide als im Laufe seiner Passion  –  derselbe Jesus, von dem die Kirche lehrt, dass er „zur Rechten des Vaters“ sitzt?

Lächerlich ist die Botschaft, die „Vorbereitungen“ für das 2. Kommen Jesu seien „in vollem Gange  –  als ob es sich um einen Feldzug oder eine große Reise handeln würde, die Jesus erst „vorbereiten“ müsste!

Zudem gibt es eine Reihe von „No-na“ Botschaften wie etwa: Wer treu ist, kommt in den Himmel! Oder dass wir einen freien Willen haben, dass Gott uns auch in schweren Zeiten liebt, dass die Kirche niemals „untergehen“ wird und anderes dieser Art! Lauter „Botschaften“, die ein Katholik längst weiß!”

Außerdem beanstandet Weihbischof Laun die “Angstmache” in den Warnungs-Botschaften. Auch das Stichwort “Panikmache” ist einer unserer Kritikpunkte seit langem.

Zuletzt versichert der prominente Kritiker: “Wenn ich wollte, solche „Offenbarungen“ könnte ich jeden Tag auch erfinden!”


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