Altes und originelles Advents-Brauchtum in Niederbayern und der Oberpfalz

Überall in den Häusern werden in der Adventszeit die Kerzen am Adventskranz angezündet. Vier Kerzen steckt man auf diesen Kranz, der uralte Symbole benutzt:

Den Kreis als Symbol der Hoffnung und des Lebenskreises, frisches Grün als Symbol der Fruchtbarkeit mitten im Winter und die ursprüngliche Kerzenfarbe Rot als Symbol für das Blut Christi. Paradeisl

An jedem Adventsonntag wird eine weitere Kerze entzündet, bis an Weihnachten mit der Geburt Christi das „Licht der Welt“ die Erde erhellt.

Paradeisl: Vorgänger des Adventskranzes

Bevor im ausgehenden 19. Jahrhundert Adventskranz und Christbaum in bayerische Bürger- und Bauernstuben eingezogen sind, war das Paradeisl der Schmuck der Vorweihnachtszeit.

Es besteht aus vier rotbackigen Äpfeln, von denen drei mit drei Holzstäbchen zu einem Dreieck zusammengesteckt werden. Dann baut man auf diesem Sockel mit weiteren drei Hölzern eine Pyramide, die von dem vierten Apfel gekrönt wird.

Die Hölzchen können mit Goldpapier umwickelt und mit grünen Zweigen wie Buchsbaum oder Tannengrün geschmückt werden. Schließlich wird in jeden Apfel eine Kerze gesteckt, und an jedem Sonntag im Advent kann eine Kerze angezündet werden.

Ein Strohhalm für jede gute Tat

Weil es wohl zu allen Zeiten schwierig war, kleinen Kindern den Advent zu erklären, als Zeit der Besinnung und Vorbereitung auf das Weihnachtsfest, haben wohl Mütter vor zweihundert Jahren einen schönen Brauch ersonnen: Einen Strohhalm für jede gute Tat.

Dazu wurde schon im Advent  –  und nicht erst  –  wie heute üblic h –  am Heiligen Abend  –  eine Krippe aufgestellt. Manchmal war es auch nur die Futterkrippe, in der das Jesuskind später liegen sollte, die man vom Dachboden in die Stube holte, wo es im Herrgottswinkel oder an einem anderen „besonderen“ Platz aufgestellt wurde.

Hier stand nun die leere Futterkrippe und wartete auf die Strohhalme, die an Weihnachten das Jesuskind weich betten sollten. Nun gab es während der ganzen Adventszeit für jede gute Tat  –  und für jeden Tag, an dem das Kind besonders brav gewesen war  –  einen Strohhalm. Und je mehr gute Taten und brave Tage, desto weicher lag das Jesuskind.

Die Volkskundlerin Dorothea Steinbacher berichtet von einer älteren Bäuerin, die das „Strohhalmstecken“ noch aus ihrer Kindheit kennt. Für jedes gebetete Vaterunser habe die Mutter damals zu ihren vier Kinder gesagt, gäbe es einen Strohhalm für die Krippe, erzählte ihr die Frau: „Wir Dirndl haben wie die Wilden für das Christkindl Vaterunser gebetet, aber die Buben haben nur alle paar Tag einem einen Strohhalm „erbetet”.

Brauchtum zur hl. Luzia

Der Luzientag am 13. Dezember galt bis zur Einführung des gregorianischen Kalenders im Jahr 1582 als Tag der Wintersonnenwende. Dieser Tag, der die bedrohliche winterliche Dunkelheit in die Hoffnung auf Licht umkehren sollte, wurde vermutlich schon in heidnischer Zeit von den Menschen gefeiert. Luzia

Die katholische Kirche legte dann den Tag der heiligen Luzia, der „Lichtbringerin“(vom lateinischen lux = das Licht) auf dieses Datum.

Der Legende nach starb Luzia um das Jahr 305 einen grausamen Märtyrertod. Um der aufgezwungenen Hochzeit mit einem heidnischen Jüngling zu entgehen, habe sie sich selbst beide Augen ausgerissen und sei ihm so entstellt gegenübergetreten, wie die Legende erzählt. Deshalb wird Luzia auch als Patronin der Augenkranken und Blinden verehrt.

In Italien, Spanien und Frankreich beten die Mütter zu Luzia um gute Augen für ihre Kinder. Vor allem in den nordischen Ländern begeht man am 13. Dezember das große Luziafest – mit der weiß gekleideten Luzienbraut, die eine Kerzenkrone trägt.

Die „schiache Luz“ im Bayerischen Wald

Im Bayerischen Wald fürchteten die Menschen früher die „schiache Luz“, eine Schreckensgestallt, die die dunklen Seiten dieses alten Mittwintertages verkörpert. Immer auf der Suche nach unartigen Kindern oder faulen Mägden, soll sie in der Nacht zum 13. Dezember ihr Unwesen treiben.

So wundert es nicht, dass die Frauen und Mädchen am Vorabend des Luzientages möglichst daheim blieben und betend Haus uns Stall ausräucherten.

Noch bis ins 20. Jahrhundert hinein gab es den Brauch des Luzienumgangs in Sattelbogen bei Cham.

Dort zogen am Vorabend des 13. Dezember junge Mädchen in Gruppen durch die Straßen. Mit Kopftuch und Masken betraten sie schweigend die Häuser und wetzten in den Stuben ihre Sicheln. Dann verließen sie das Haus wieder und zurück blieben nicht nur zutiefst verschreckte Kinder.

In einigen Gegenden, vor allem im Dreieck Österreich, Bayern, Böhmen, findet man die heilige Luzia bis vor etwa 200 Jahren auch als Begleiterin des Nikolaus. Während der Nikolaus die Buben beschenkte, brachte sie den Mädchen die Geschenke.

In Österreich kam das weiß gekleidete „Lutscher“ mit Kerze, Kreuz und Kochlöffel in die Häuser. Fand sie dort Schmutz vor, schlug sie mit dem Kochlöffel um sich, war es aber ordentlich, verteilte sie Geschenke.

Quelle (Text/Fotos): Bischöfliches Presseamt Regensburg


Ältester Kreuzwallfahrtsort Norddeutschlands: Pilgerfahrt nach Kranenburg am 21. September

In Kranenburg am Niederrhein existiert bereits seit Beginn des 14. Jahrhundert eine besondere Verehrung des heiligen Kreuzes, das dort auch als “wundertätiges Kreuz” (siehe Foto) bezeichnet wird.  kreuz1

In der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts erlebte die Wallfahrt zum Kruzifix nach Kranenburg einen ersten Höhepunkt, so daß dort eine große Kirche errichtet wurde.

Nachdem die Pilgerströme im Laufe der Zeit teilweise nachließen, mitunter auch aus Gründen politischer Unterdrückung des Wallfahrtswesens, erlebte die Kreuzverehrung im 19. Jahrhundert einen neuen Aufschwung.

Auch die Jubiläumsfeiern von 1908 zogen viele Gläubige aus nah und fern an. Im Jahre 2008 konnte die Kranenburger Pfarrei St. Peter und Paul das 700-jährige Jubiläum der Kreuzwallfahrt begehen. schuetzenwallfahrt

Eine feierliche Kreuzprozession findet jährlich am ersten Sonntag nach Kreuzerhöhung (14.9.) statt.

11. Kreuzwallfahrt am 21. September 2013

Geistliche Gemeinschaften, darunter die “Marianische Gebetsgruppe Krefeld”, wollen in diesem Jahr wieder von Krefeld aus die Initiative ergreifen und nach Kranenburg pilgern, um dort  besonders für die Rettung der ungeborenen Kinder und die Erhaltung christlicher Glaubenswerte in Deutschland und Europa beten.

Die Kreuzwallfahrt in Kranenburg beginnt am Samstag,  den 21. September, um 15 Uhr mit Kreuzweg und Rosenkranz, um 17,30 Uhr wird eine hl. Messe mit Kreuz-Segen gefeiert; um 18,30 Uhr folgt eine Herz-Jesu-Andacht mit sakramentalem Segen.

Wallfahrtsleiter in Kranenburg ist Pfarrer Christoph Scholten.

Kontakt:  Joachim Pache
Geistliche Gemeinschaften im Bistum Aachen
47839 Krefeld-Hüls, Von-Harff-Straße 34
Tel. 02151-730592
eMail: joachim.pache@t-online.de
 

Fotos: http://www.kranenburg.de


München: Vortrag über böhmischen Marienwallfahrtsort Pribram am 24. Juni

Veranstaltung im Sudetendeutschen Haus in München, Hochstraße 8

Montag, 24. Juni 2013, 19 Uhr
Kulturforum im Sudetendeutschen Haus, München           2013_06_24_Pribram

Vortrag von Prof. Dr. Stefan Samerski über
berühmte Wallfahrtstätten in Böhmen: Pribram

Die Gründung des Marienwallfahrtsortes geht auf das Mittelalter und eine Marienstatue des Prager Bischofs Ernst von Pardubitz zurück. Erst in der Barockzeit wurde der Hügel mit einer prächtigen Kirchenanlage und dem gedeckten Zugang ausgestattet und zieht bis heute ungebrochen Pilger und Hilfesuchende aus nah und fern an.

Die Anlage und die dortige Wallfahrt ist ein typisches Beispiel der böhmischen Marien-Religiosität, die zwar immer wieder Höhen und Tiefen kennt, nicht aber ihren Charme und ihre Volkstümlichkeit eingebüßt hat.

Veranstalter: Ackermann-Gemeinde und Heimatpflegerin der Sudetendeutschen


Sudetendeutsche Vertreter überreichten Bischof Rudolf Voderholzer eine “Krumauer Madonna”

Der Regensburger Bischof ist Mitglied der Sudetendeutschen Landsmannschaft

Zu einem Antrittsbesuch bei Bischof Rudolf Voderholzer ist am gestrigen Dienstagnachmittag der Vorstand der Bezirksgruppe Niederbayern-Oberpfalz der Sudetendeutschen Landsmannschaft (SL) nach Regensburg gekommen. borMedia1859901

Die drei Vertreter überreichten dem Regensburger Bischof eine Nachbildung der Krumauer Madonna. Vorsitzender Max Strecker sprach in diesem Zusammenhang von „landsmannschaftlicher Verbundenheit“.

Mit Freude, Ehre und Genugtuunghätten die Sudetendeutschen die Ernennung von Dr. Voderholzer zum Bischof von Regensburg aufgenommen.

Angesichts des Geschenks erklärte der Bischof, die Marienverehrung sei eine schöne Verbindung des gemeinsamen Kulturraums. Beiderseits drücke sich darin die Liebe zur Kirche aus.

Weitere Themen des Gedankenaustauschs waren der Amtsverzicht Papst Benedikt XVI. sowie künftige Aktivitäten der Sudetendeutschen Landsmannschaft, der Bischof Voderholzer als Mitglied angehört.  borMedia1859801

Seinerseits überreichte der Bischof den Band „Er führte mich hinaus ins Weite. Pater Victricius Berndt OFMCap (1915–2003). Lebensbild eines sudetendeutschen Priesters. Aufzeichnungen. Predigten. Erinnerungen“, den er 2006 zusammen mit Ernst Kögler herausgegeben hat.

Der vorbildliche Kapuzinerpater Victricius stammte aus dem Sudetenland und hatte als Religionslehrer und darüber hinaus maßgeblichen Einfluß auf die geistliche Entwicklung des Regensburger Oberhirten.

Erst am vergangenen Donnerstag hatte Bischof Voderholzer in Vilsbiburg am Grab des Kapuzinerpaters Victricius Weiß um dessen baldige Seligsprechung gebetet. Dessen Namen trug Victricius Berndt, sein Religionslehrer.

Quelle (Text/Fotos): Pressestelle des Bistums Regensburg


Bischof Rudolf Voderholzer beteiligte sich an der 184. Regensburger Fußwallfahrt nach Altötting

Das feierliche Pontifikalamt mit Bischof Rudolf Voderholzer in der „Zeltbasilika“ von Altötting war am Samstagmittag der Höhepunkt der diesjährigen 184. Regensburger Fußwallfahrt.Fußwallfahrt nach Altötting Bischof Voderholzer Gottesdienst im Zelt

Der pilgernde Oberhirte rief tausende Gläubigen in seiner Predigt dazu auf, Brücken zu bauen statt Mauern zu errichten. Er lud dazu ein, die Vorbereitungen zum Katholikentag 2014 im Gebet und tatkräftig zu unterstützen.

Das überfüllte Zelt sowie die vielen Menschen auf der Wiese antworteten mit begeistertem Beifall und mit Dankbarkeit gegenüber Gott – auch für die Verbundenheit in der großen Gemeinschaft der Kirche.

Derzeit wird die St.-Anna-Basilika, in der die Gottesdienste sonst stattgefunden haben, umfassend renoviert. Das Zelt, in dem der Gottesdienst gefeiert wurde, ist benachbart im Garten des Kapuzinerklosters.

In seiner Predigt dort ging der Bischof auch auf das Motto der Regensburger Fußwallfahrt ein: „Selig, die geglaubt hat, dass sich erfüllt…“

MARIA verbindet Himmel und Erde

So sei Maria an der Brücke zwischen Himmel und Erde besonders beteiligt. Ihr für Gottes Wort und Wille offenes Ohr habe diesen Brückenschlag  – die Menschwerdung Christi  – erst ermöglicht.

Mit den Gästen aus Böhmen, die den Katholikentag besuchen werden, sei man nicht zuletzt über den Brückenheiligen Johannes Nepomuk verbunden. Angesichts des bevorstehenden Pfingstfestes sagte Bischof Voderholzer, das Brückenbauen könnten die Christen aber nur leisten, wenn sie sich für die Kraft des Heiligen Geistes öffnen, der ihnen in Taufe und Firmung gegeben ist. Fußwallfahrt nach Altötting Bischof Voderholzer Vorbeter

Pilgerpfarrer Hannes Lorenz hob hervor, dass der Bischof ein ganzes Stück der Wallfahrt mitgegangen ist (siehe Foto), wofür die Gläubigen mit einem langanhaltenden Applaus dankten.

Bereits am Donnerstagfrüh waren tausende Teilnehmer von Regensburg aus auf die 111 Kilometer lange Strecke gestartet. Nach Schätzungen von Pilgerführer Bernhard Meiler waren es rund 8500 Gläubige, die am Samstagvormittag eine Stunde lang auf dem Altöttinger Kapellplatz vor der schwarzen Madonna vorbeizogen.

Die Zahl entspreche der Teilnehmerzahl der vorangegangenen Jahre, so Meiler. Viele unter ihnen hatten Tränen in den Augen, als sie erschöpft ihr Ziel erreichten. Bischof Rudolf Voderholzer war in den frühen Morgenstunden in Wald bei Massing zu den Pilgern gestoßen und hatte eine Strecke mit den Gläubigen gebetet und zu ihnen gesprochen.

Er drückte am Lautsprecher seine Freude über den unübersehbar großen Zug aus. Selten könne man den Satz Benedikt XVI.“Wer glaubt, ist nie allein”, so anschaulich erleben wie bei einer Wallfahrt, sagte der Bischof.

Anschließend dankte Bischof Voderholzer in der vollbesetzten Zeltbasilika auch den Teilnehmern der 178. Riedenburger Fußwallfahrt, die ebenfalls am Samstag, aber noch vor den Teilnehmern der Regensburger Fußwallfahrt in Altötting angekommen waren und zuvor Gottesdienst feierten.  

Freude herrschte in diesem Jahr über die Tatsache, dass es während der Wallfahrten wiederum keine gravierenden Zwischenfälle gab. Am Nachmittag nahmen viele Pilger den Sonderzug, der sie nach Hause führte. Zudem waren eigens Busse bereitgestellt worden, um die große Zahl an Gläubigen aufzunehmen. Allerdings prägten die zahlreichen Wallfahrer aus dem Bistum Regensburg noch stundenlang den Kapellplatz, zumal bei passendem Pilgerwetter.

Quelle (Text/Fotos): Presseamt des Bistums Regensburg


184. Regensburger Fußwallfahrt nach Altötting vom 16. bis 19. Mai: Bischof Voderholzer sagte Teilnahme zu. – 10.000 Pilger werden erwartet

Pilgerführer Bernhard Meiler und Pilgerpfarrer Hannes Lorenz haben Bischof Voderholzer zur Teilnahme an der diesjährigen 184. Regensburger Fußwallfahrt eingeladen (siehe Foto: von links nach rechts).

Die Wallfahrt findet vom Donnerstag, 16. Mai, bis Samstag, 19. Mai 2013, statt. Der Bischof nahm die Einladung an und wird in diesem Jahr ein Stück des Weges mit den Fußpilgern mitgehen. borMedia1840101

Die beiden Verantwortlichen der traditionsreichen Fußwallfahrt von Regensburg nach Altötting stellten während des Gesprächs wichtige Details der Großveranstaltung vor, wobei sich herausstellte, dass der Bischof bereits gut informiert war.

Er erinnerte daran, dass er selbst zwölf Jahre lang mit den Gläubigen von Pförring aus an der Sternwallfahrt der Legion Mariens nach Altötting teilgenommen hatte.

Die Teilnehmer dieser Wallfahrt erreichen Altötting jeweils zwei Tage später als die Regensburger. Von Pförring aus hat der Weg eine Länge von 120 Kilometern.

Bei der Regensburger Fußwallfahrt werden in diesem Jahr erneut knapp 10.000 Teilnehmer erwartet, die auf dem Kapellplatz anlangen. Bis zu 20 Priester werden unter den Pilgern sein, bei denen an bestimmten Orten gebeichtet werden kann.

Der große Pilgergottesdienst am Pfingstsamstag in Altötting wird mit Bischof Rudolf in diesem Jahr nicht in der großen Basilika St. Anna gefeiert werden, da sie noch bis ins kommende Jahr renoviert wird. Allerdings wird der Gottesdienst im „Kirchenzelt“ im benachbarten Garten der Kapuziner zelebriert werden.

Die 184. Regensburger Diözesan-Fußwallfahrt „Zu unserer Lieben Frau von Altötting“ steht in diesem Jahr unter dem geistlichen Motto „Selig, die geglaubt hat, dass sich erfüllt…“.


Volksfrömmigkeit: Papst ermutigt Traditions-Bruderschaften zu Christustreue und Missionsgeist

Wenn man in diesen Tagen durch Rom läuft, fallen einem an allen Ecken und Enden gleichförmig und mitunter etwas altertümlich gekleidete Gruppen auf, die historische und sakrale Stätten besuchen. Im Rahmen des Jahres des Glaubens hat der Vatikan auch an die Bruderschaften gedacht.

Dies sind meist von Laien getragene Zusammenschlüsse von Gläubigen, die eine wichtige Rolle für die Bewahrung kultureller und kirchlicher Traditionen an ihrem Ursprungsort spielen und an diesem Wochenende zu einer eigenen Pilgerfahrt in der Ewigen Stadt unterwegs sind.

Der Höhepunkt des Programms der 50.000 Bruderschafts-Katholiken war die gemeinsame Meßfeier am heutigen Sonntagvormittag mit Papst Franziskus auf dem Petersplatz.

Mit den Begriffen „Evangelientreue, Kirchlichkeit, Missionsstreben“ charakterisierte der Papst die Bruderschaften und appellierte in seiner Predigt an sie: „Geht entschlossen den Weg der Heiligkeit; gebt euch nicht mit einem mittelmäßigen christlichen Leben zufrieden. Eure Zugehörigkeit sei für euch ein Ansporn, Jesus Christus mehr zu lieben.“ 

Quelle: Radio Vatikan


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