Kirchliche Delegation aus Regensburg besuchte Kardinal Müller in Rom

Der ehem. Bischof von Regensburg und jetzige Präfekt der Glaubenskongregation, Gerhard Kardinal Müller, hat vergangenen Sonntag, den 14. September 2014, offiziell seine römische Titelkirche Sant’ Agnese in Agone an der Piazza Navona in Besitz genommen. 62f2071c35

Im Rahmen der Feierlichkeiten reiste eine Delegation aus dem Bistum Regensburg nach Rom, um Kardinal Müller den Gedenkband „Mutig den Glauben bezeugen“ zu überreichen, den die Diözese zu Ehren „ihres“ Kardinals herausgegeben hat.

In Vertretung von Bischof Rudolf Voderholzer überreichten Domkapitular Dr. Franz Frühmorgen sowie Domkapitular Anton Wilhelm im Beisein des Finanzdirektors der Diözese, Alois Sattler, sowie des Verlegers Dr. Albrecht Weiland feierlich das erste Exemplar des Buches an Kardinal Müller. 

Neuer Gedenkband MUTIG DEN GLAUBEN BEZEUGEN

Die Publikation „Mutig den Glauben bezeugen“ hält die verschiedenen Eindrücke und Ereignisse seit der Ernennung von Bischof Müller zum Präfekten der Glaubenskongregation fest.

Erzbischof Georg Gänswein erhielt ein druckfrisches Exemplar aus der Hand des Kardinals und versprach, es sogleich an Papst em. Benedikt XVI. weiter zu geben. 

Kardinal Müller zeigte sich sehr erfreut über den Besuch und betonte die enge Verbundenheit, die bis heute in sein ehemaliges Bistum besteht.

Der Gedenkband „Mutig den Glauben bezeugen“ wurde von Bischof Dr. Rudolf Voderholzer herausgegeben und ist ab sofort im Verlag Schnell und Steiner für 14,95 € erhältlich: http://www.schnell-und-steiner.de/artikel_8342.ahtml?NKLN=28_RSA

Das Buch kann auch bei uns portofrei bestellt werden: Tel. 0251-61676  –  Mail: felizitas.kueble@web.de

Quelle (Text/Foto): Internetpräsenz des Bistums Regensburg


Prächtiger Bildband erinnert an den 99. Dt. Katholikentag in Regensburg

Zehntausende Menschen kamen vom 28. Mai bis 1. Juni 2014 in Regensburg zum 99. Deutschen Katholikentag zusammen. Ein neuer Bildband lässt nun die Großveranstaltung Revue passieren und veranschaulicht es auf ca 150 Seiten mit 360 Farbfotos. Buchvorstellung 1

Ein erstes Exemplar wurde aus den Händen von Herausgeberin Michaela Schmid und dem Geschäftsführer des Verlags Schnell & Steiner, Dr. Albrecht Weiland, an Bischof Rudolf Voderholzer übergeben.

Michaela Schmid (siehe Foto: mit dem Bischof) war als Referentin für den Katholikentag maßgeblich an der Organisation der Veranstaltung beteiligt. Im Rahmen der Buchpräsentation erläuterte sie, was den Leser mit dem neuen Band erwartet:

Das Buch, so Michaela Schmid, erinnere an die zentralen Veranstaltungen und greife wesentliche Themen auf. Zudem werfe der Bildband Schlaglichter auf einzelne Programmpunkte und besondere Orte in der historischen Domstadt.

Zitate aus Veranstaltungen sowie Ausschnitte aus Predigten und Ansprachen ließen die Stimmung und die herausragende Bedeutung des 99. Deutschen Katholikentags noch einmal lebendig werden.

Bischof Rudolf Voderholzer betonte, dass er sich bereits im Vorfeld des Katholikentages eine Dokumentation gewünscht habe.

Mit dem Buch möchte er auch eine Brücke des Dankes zu den zahlreichen Ehrenamtlichen schlagen, die zur Umsetzung des Katholikentages beigetragen haben. Daher erhalten die Mitwirkenden, Helfer, Gremienmitglieder und Mitarbeiter in den nächsten Wochen ein Exemplar der Publikation.

Auch für Geschäftsführer Dr. Albrecht Weiland, der im Verlag Schnell & Steiner ansonsten Kunst- und Museumsführer produziert, war die Umsetzung des Bildbandes eine bisher unbekannte Aufgabe  –  die vielen Ideen des Redaktionsteams und die facettenreiche Veranstaltung in einem Band widerzuspiegeln eine neue und spannende Herausforderung.

Der Bildband „Mit Christus Brücken bauen  –  Der 99. Deutsche Katholikentag 2014 im Bistum Regensburg. Eindrücke – Begegnungen – Hintergründe“ ist ab sofort beim Verlag Schnell & Steiner und im Buchhandel erhältlich. 12,95 Euro. ISBN 978-3-7954-2928-7

Quelle (Text/Foto): Bistum Regensburg

 


Rezension von Werner Olles über die katholische Zeitschrift “Theologisches”

Unter dem Titel “Dialog mit der Welt” erschien in der Wochenzeitung “Junge Freiheit” vom 18. Juli 2014 (Nr. 30/2014) folgende Besprechung von Werner Olles über die katholische Zeitschrift “Theologisches”:

Es sind die ethischen Prinzipien, die einen katholischen Journalismus grundlegend von der Sensationsmentalität und politisch-kulturellen Korrektheit der üblichen “Qualitätsmedien” unterscheiden.  Theologisches

Manfred Hauke, Herausgeber der von Wilhelm Schamonie begründeten und inzwischen im 44. Jahrgang erscheinenden katholischen Monatsschrift “Theologisches” beschreibt im Editorial des diesjährigen Sommerheftes (Juli/August 2014), wie wichtig dabei “eine Kultur der Begegnung und die Achtung vor der Wahrheit” sind.

Dabei erzwinge engagierter katholischer Journalismus geradezu die Nowendigkeit, sich mit der Funktionsweise der neuesten Medien auszukennen, “um einen erfolgreichen Dialog mit der  Welt aufzunehmen und für diese Welt zum Wegweiser zu werden”, wie Robert Necek, Fachmann für Medien und soziale Kommmunikationi sowie Pressesprecher des Erzbistums Krakau, in seinem Beitrag betont.

Als Beispiel bringt Necek die einschlägigen Äußerungen von Papst Franziskus ein, der anläßtlich des fünfzigsten Jahrestages des Dekretes über die sozialen Kommunikatonsmitel, “inter mirifica”, hervorhob, daß das Medienmilieu zu einer Entwicklung “für eine glückliche, mit der menschlichen Gemeinschaft verbundene Zukunft” oder aber auch “zu einer allmählichen Desorientierung und einer tragischen Zukunft voller Spaltungen und Mißverständnisse” beitragen könne. 

In diesem Sinne sei das Konzilsdekret “Inter mirificia” ein immer noch aktuelles Dokument, das zum Nachdenken anrege.

Ihre “Eindrücke vom Katholikentag in Regensburg” schildert Felizitas Küble in dem gleichnamigen Beitrag. Nachdem si012_9e als 17-jährige Schülerin ersten ihren Katholikentag 1978 in Freiburg erlebte, mit riesigen Teilnehmermassen und einer glaubensfrohen Stimmung, wurde ab Anfang der 1980er Jahre aus dem “beschwingten Kirchenfestival” zunehmend ein “Tummelplatz reformkatholischer Initiativen und linkslastiger Protestgruppen”.

FOTO: Infostand des theologisch konservativen Christoferuswerks auf dem diesjährigen Katholikentag in Regensburg

Der auch in den Medien vorherrschende rot-grüne Trend färbte auf Programm und Gestaltung des Katholikentages ab, konservative und romtreue Gruppierungen erhielten trotz mehrfacher Anmeldung keinen Infostand, während ultralinken Gruppen eindeutig bevorzugt wurden.

Auf dem 99. Deutschen Katholikentag Ende Mai dieses Jahres bekamen glaubenskonservative Persönlichkeiten und besonders Sprcher und Initiativen aus der Lebensrechtsbewegung endlich deutlich mehr Gewicht und waren bei öffentlchen Veranstaltungen, Podiumsdiskussionen und auf der sogenannten “Katholikentagsmeile” gut vertreten.

Zwar folgten wütende und plemisierende Kommentare von betont linker Seite, die Autorin versteht die Empörung des Gegners jedoch als Kompliment und kommt bei aller Detailkritik zu dem Schluß, daß es sich um den “vergleichsweise besten Katholikentag der letzten Jahrzehnte” handelte.

Beiträge unter anderem über den “Kreuzestod Jesu unter medizinischen Gesichtspunkten”, “Erlösung im Zeitalter der Autonomie” und “Irrwege des Genderismus” vervollständigen das wie immer lesenswerte Heft.

Kontakt: Verlag nova & vetera, Estermannstr. 71 in 53117 Bonn
http://www.theologisches.net

Quelle: http://www.jungefreiheit.de


Mosab H. Yousef, selbst ein “Sohn der Hamas”, warnt vor radikalem Islam in Gaza

Hamas trägt die Schuld an dem gegenwärtigen Krieg im Gazastreifen. Das hat Mosab Hassan Yousef (siehe Foto), der Sohn des Hamas-Mitgründers Scheich Hassan Yousef, in einem Interview mit dem amerikanischen Fernsehsender CNN erklärt.  140731_Yousef

Außerdem sei es das erklärte Ziel dieser radikal-islamischen Organisation, die Bevölkerung im Gazastreifen, insbesondere die Kinder, zu Geiseln ihrer totalitären Ideologie zu machen.

Aus seiner Sicht gibt es nur einen Weg, das Leben sowohl der palästinensischen wie der israelischen Zivilisten zu schützen: die komplette Zerschlagung der Hamas-Organisation und ihrer Infrastruktur.

Die Militäraktion der israelischen Streitkräfte billigt Mosab H. Yousef ausdrücklich, weil sie ohne Alternative sei: Es gehe darum, zukünftige Kriege zu vermeiden und die Menschen in Gaza von der Terrorherrschaft der Hamas zu befreien.

Der in Ramallah geborene Yousef saß einst im israelischen Gefängnis, weil er als junger Mann an der gewaltsamen “Intifada” gegen Israel teilnahm; später bewegte er sich als Assisent seines Vaters in den höchsten Rangstufen der Hamas und der Fatah von Arafat. Später gab es einen Sinneswandel wegen der von ihm selbst beobachteten Brutalität der Hamas: er wurde ein TOP-Agent der Israelis.

Nachdem der “grüne Prinz” (so sein Deckname in Israel) mit Hamas gebrochen hatte, konvertierte er zum Christentum, was im Islam ohnehin als Abfall und Verrat gilt, erst recht bei der Hamas.

Der Ex-Häftling hatte Zugang zu palästinensischen Terroristen, Drahtziehern und Selbstmordattentätern; er verhinderte Dutzende Anschläge, indem er die Israelis vorzeitig informierte. Heute lebt der 36-Jährige in den USA, wo er Asyl erhielt.395223_m

Er wurde oft gefragt, warum er einer Organisation, die ihn großzog, den Rücken kehrte. Für Yousef und andere Aussteiger war die Entscheidung einfach:

„Die Hamas kümmert sich nicht um das Leben eines Palästinensers, es schert sich nicht um das Leben eines Israeli oder Amerikaners. Die Hamas-Mitglieder interessieren sich nicht einmal für ihr eigenes Leben. Sie wollen für ihre Ideologie sterben. Doch wie kann man in so einer Gesellschaft leben?“, beantwortet Yousef die Frage.

BILD: Yousef veröffentlichte vor vier Jahren sein Buch SOHN DER HAMAS.

Dennoch sei es kein einfacher Beschluß gewesen. Yousef erinnert daran, daß er mit einem Ausstieg aus der Hamas gleichzeitig alles verloren hat, zB. seine Heimat, die Familie, zahlreiche Freunde…

Desinformation kleiner Kinder durch Hamas-Propaganda

Viele in seinem Volk würden niemals die Wahrheit erkennen, weil sie schon in jungen Jahren indoktriniert werden:

„In den Moscheen erzählte die Hamas: Wenn wir kein unschuldiges Blut für die Ideologie vergießen, werden wir nicht in der Lage sein, einen islamischen Staat zu errichten. Als wir fünf Jahre alt waren, fing unsere Vorbereitung an“, erzählt Yousef. „Und heute, wenn ich die Kinder von Gaza anschaue, weiß ich, dass sie keine Chance haben.“ 120714022411-b1-

In dem TV-Interview wurde der “Sohn der Hamas” gefragt, ob Israel oder ein anderes Volk mit solchen Gruppen wie der Hamas zusammenleben kann. Seine Antwort: „Die Hamas sucht keine Koexistenz. Ihr einziges Ziel ist die Eroberung“ – und die kenne keine Grenzen. Der christliche Araber erläutert:

„Die Zerstörung Israels ist nicht das Endziel der Hamas. Die Hamas will ein islamisches Kalifat aufbauen. Einen islamischen Staat, erbaut auf den Trümmern jeder anderen Zivilisation.“

Quellen: http://www.israelheute.com / http://www.jesus.ch / Haloam / CF

WEITERE INFOS hier: http://charismatismus.wordpress.com/2012/06/23/10364/


Starke Frauen in Lateinamerika: Christinnen, die sich für Arme und Entrechtete einsetzen

Buchbesprechung von Lucia Tentrop

War es nur Zufall, dass mir ausgerechnet gegen Ende der Fußball-Weltmeisterschaft 2014 ein Buch in die Hand kam, in dem 12 voneinander unabhängige Autorinnen und Autoren aus dem deutschen Sprachraum die Lebensgeschichten von  12 starken Frauen in Lateinamerika vorstellen?  tentrop1

Stellvertretend für viele andere Frauen, die in den Ländern dieses Kontinents ihr Leben für die Menschenrechte einsetzen oder verloren haben, werden 12 Frauen namentlich genannt. „Es sind Lebensgeschichten von Wut und Verzweiflung, von  Mut und hartnäckigem Gottvertrauen, von Gewalt und Mord, aber auch … von Träumen, die wahr werden.“

Seit Jahrzehnten gaben bzw. geben ungewöhnliche Frauen den Ärmsten in Lateinamerika erfolgreich Hilfe zur Selbsthilfe:  Sie gründen Bildungsstätten, Gewerkschaften für Hausmädchen, Produktionsbetriebe für Frauen,  solidarische Gemeinschaften. Oft leben sie als Arme mit den  Armen zusammen. Sie teilen mit ihnen das Leben, unter Umständen aber auch deren Schicksal:   

„Der Tod des Waldes ist das Ende unseres Lebens“ stand auf dem T-Shirt der 2005 auf offener Straße erschossenen Dorothy Stang.

Die aus Ohio stammende brasilianische Ordensschwester hatte sich angesichts der Abholzung des Regenwaldes und des Elends gnadenlos vertriebener oder ermordeter Kleinbauern Brasiliens beharrlich für eine Agrarreform eingesetzt  und war so den Mächtigen als “Unruhestifterin“ lästig geworden –  zumal sie in Armut mit den Armen lebte und als Christin verehrt  und geliebt  wurde.

„Stang war alles andere  als eine Heilige“,  verkündete der Präsident  der Holz- und Agrar-Lobby,  „sondern hat uns zwanzig Jahre lang nur Probleme gemacht.  Sie ist für ihren Tod selbst verantwortlich…“  –  Andere „Unruhestifter“  lässt der Staatsterrorismus mit oder ohne Verhaftung  „verschwinden“. Das erregt weniger Aufsehen. Mit_Leidenschaft_leben_01

Von der aus Spanien stammenden peruanischen Rechtsanwältin Pilar Coll Torrendes, die sich u.a. um den „verschwundenen“   Präsidenten der Menschenrechtskommission bemühte, wird immerhin berichtet, dass  ihr 1998 der nationale Menschenrechtspreis in Peru verliehen wurde…..

Von der ursprünglich französischen Schwester Alice Cathy Domon in Argentinien aber wird angenommen, dass man sie wie viele Andere „abgelegt“,  d.h. nach Verhören und Folterungen aus dem Flugzeug über dem Meer abgeworfen hatte.  Sie lebte mit den Armen in deren Elendsvierteln, arbeitete als Putzfrau und Haushälterin, um den Leidenden in solidarischem Mit-Sein beizustehen.

Sie stand auch der politisch bedeutsamen Gruppe der „Madres“ nahe,  Mütter, deren Angehörige „verschwunden“ waren…..

Ich habe mich lautstark über jedes deutsche Tor gefreut und ab Halbfinale sogar dafür gebetet. Nun ist die WM vorbei. Die großen Stadien in Brasilien sind leer. Die Armen dieser Welt haben uns reich beschenkt: Wir hatten tolle gemeinschaftliche Abende.  Nicht nur die FIFA, sondern unzählige Gaststätten, Firmen und Medien auf der ganzen Welt haben gute Geschäfte gemacht.

Was bleibt der Welt von dem großartigen Event erhalten?  –  Hatten die Spiele einen Ausblick, der über sie selbst hinausweist?

Ich sehe innerlich immer wieder die Szenen, in denen die siegreichen Spieler der deutschen Mannschaft, statt sich in protzigen Siegerposen zu gefallen, die lateinamerikanischen Verlierer spontan umarmten. Erst im Nachhinein werden mir diese Umarmungen der Gegensätze, der Gewinner und Verlierer, der reichen und der armen Welt, als Anstoß des Fußballs in eine andere Ebene bewusst.

Die ganze Welt war dabei. Gibt es vielleicht eine Möglichkeit, diese TV-Bilder für uns weiterleben zu lassen, sie zu vergrößern und medial aufzubereiten, damit sie in unserer Seele wirken und sich der  Welt als Botschaft der Hoffnung zu erkennen geben?

Das Buch „Mit Leidenschaft leben und glauben – 12 starke Frauen Lateinamerikas“ wurde von 3 Theologen im Verlag Peter Hammer herausgegeben:  Annegret Langenhorst, Johannes Meier und Susanne Reick; ISBN 978-3-7795-0285-2

Unsere Autorin ist Musikwissenschaftlerin und Religionslehrerin, geboren in Westfalen, heute in Berlin lebend
 
Kontaktdaten: Lucia Tentrop, Wundtstraße 40-44 in 14057 Berlin                                                  
http://www.Lucia-Tentrop.de

Faktenstarker Roman der Wissenschaftlerin Edith Breburda über Biotechnologie

Von Klemens Hogen-Ostlender

Schon mit ihrem Buch „Verheißungen der neuesten Biotechnologien“ hatte Edith Breburda (siehe Foto) auf die Gefahren angesichts der Möglichkeiten heutiger Wissenschaft hingewiesen. Dr. Breburda

Jetzt hat die ehemals an der Justus-Liebig-Universität Gießen tätige Medizinerin, die heute in den USA tätig ist, ein neues Werk vorgelegt:

„Globale Chemisierung – Vernichten wir uns selbst?“ behandelt erneut das Thema Biotechnologie, diesmal aber in Romanform.

Der Inhalt des in deutscher Sprache erschienenen Werkes ist allerdings keine Fiktion, sondern geradezu faktenlastig. Eingebettet in die Rahmenhandlung um einen Professor namens McClone und dessen Assistenten wird der Leser in die grüne, rote und weiße Gentechnik eingeführt.

Grüne Gentechnik wird in erster Linie in der Landwirtschaft und im Lebensmittelbereich eingesetzt und beschäftigt sich mit der Züchtung neuer Pflanzenarten, die zum Beispiel besonders resistent gegen Schädlingsbefall sind.

Rote Gentechnik findet in der Medizin ihre Anwendung, um neue diagnostische und therapeutische Verfahren zu entwickeln und neue Medikamente herzustellen.

Weiße Gentechnik wird in der Industrie zur Herstellung von Mikroorganismen, Enzymen und Chemikalien benutzt, um die Produktqualität zu steigern. GC vernichten wir uns

Beispiel Giftmais: Jahrelang pflanzte der hessische Bauer Gottfried Glöckner gentechnisch veränderten Mais an. Als seine Milchkühe missgebildete Kälber zur Welt brachten und eine nach der anderen starb, ließ er Untersuchungen anstellen. Im Darm der Tiere befand sich ein Gift, das die Maispflanze produziert, um den Darm von Mais-Schädlingen zu perforieren, damit die Insekten sterben.

Beispiel Bisphenol-A: Eine chemische Verbindung, die zum Beispiel als Weichmacher in Kunststoffen eingesetzt wird. Bisphenol-A findet sich mittlerweile in jedem dritten Kosmetikprodukt, in Farben, Zahnpasta, Reinigungsmitteln, Klebstoffen und Textilien.

Die Chemikalie ruft im menschlichen Organismus die gleiche Wirkung hervor wie das weibliche Geschlechtshormon Östrogen. Eine Langzeitstudie in den USA bewies, dass gerade geringe Dosen von Hormonanaloga schwere Schäden wie Neigung zur Fettsucht, Hyperaktivität und Störungen der Gehirnentwickung ungeborener Kinder hervorrufen können.

Beispiel Stiftungsprofessuren: Edith Breburda geißelt in ihrem Buch auch das Sponsoring von Lehrstühlen durch Firmen in Zeiten leerer öffentlicher Kassen. Sie führt das Beispiel eines bekannten Kaffeerösters an, der im Jahre 2006 Wissenschaftler von vier Universitäten dafür bezahlte, zu erforschen, ob Kaffee als Gesundheitsmittel gegen Adipositas, Krebs und Diabetes angepriesen werden kann. Am Ende kam genau das gewünschte Ergebnis heraus. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt …

*
Buch-Daten: Edith Breburda. Globale Chemisierung – Vernichten wir uns selbst? Scivias Verlag, Madison, Wisconsin. ISBN 9780615926650, 254 Seiten, 15,79 Euro.

Erstveröffentlichung dieser Rezension im “Gießener Anzeiger” vom 28.6.2014

TIP: Dieses Breburda-Buch kann bei uns bestellt werden  – wir liefern portofrei: Tel. 0251-616768  / Mail: felizitas.kueble@web.de


Sachbuch entlarvt “neue Zugänge” zu Gott als alte Methoden der Verführung

Von Andreas Späth

Buch-Daten: Thorsten Brenscheidt. „Spürst du Gott schon oder liest du noch die Bibel? – Neue Trends unter Evangelikalen. Lichtzeichen-Verlag 2014, 334 Seiten, 9,95 Euro, ISBN 978-3-869541-53-2

Seit einiger Zeit gibt es eine Reihe regelrechter Stars in der christlichen Szene, deren Bücher rasenden Absatz finden, deren Veranstaltungen bestens besucht sind. Ihre Verkündigung wird viel gelobt. Aber  –  ist diese Verkündigung biblisch fundiert? 548153

Dieser Frage ist der Autor, dessen Buchtitel an den Werbeslogan einer bekannten Möbelkette erinnert, akribisch nachgegangen.

Er vergleicht Aussagen von Joyce Meyer, Max Lucado und Anselm Grün – um nur einige zu nennen, mit den Aussagen der Heiligen Schrift.

Weiter noch, Brenscheidt vergleicht die Stellung dieser Autoren zur Hl. Schrift. Mit erschütternder Klarheit legt er die alten Schwärmereien bei den neuen „Stars“ der christlichen Szene frei und entlarvt neue Zugänge zu Gott als alte Methode der Verführung.

Mit Luther stellt er fest: „Diejenigen, welche Offenbarungen und Träume im Munde führen und suchen, sind Gottes Verächter, da sie mit seinem Wort nicht zufrieden sind. Ich erwarte in geistlichen Dingen weder eine Offenbarung, noch Träume; ich habe das klare Wort; deshalb mahnt Paulus (Gal. 1,8), man solle sich daran hängen, auch wenn ein Engel vom Himmel anders lehrte.“

Diese anderen Lehren klingen indes so menschenfreundlich, verständnisvoll und kommen unseren Bedürfnissen so sehr entgegen.

„Das Leben genießen“ wird als Schwerpunkt christlicher Existenz verkauft. Was dazu wohl die Geschwister in der Verfolgung zu sagen hätten?

Bei Joyce Meyer dreht sich z.B. vieles um das ‚Selbst‘: „Selbstliebe, Selbstfürsorge, Selbstbewusstsein, Selbstverwirklichung“  –  von Selbstverleugnung und Kreuzesnachfolge liest man da wenig. 0018

Ebenso deckt Brennscheidt die Parallelen mancher „christlicher“ Autoren zur Esoterik auf und belegt mit zahlreichen Zitaten, wie versucht wird, aus Gott mitunter eine Art „Wunschautomat“ zu machen.

Leider muss man nach der Lektüre des Buches feststellen, dass offenbar auf nicht wenige Christen zutrifft, wovon Paulus mahnend und warnend im 2. Timotheusbrief (4,3ff.) schrieb:

„Denn es wird eine Zeit kommen, da sie die heilsame Lehre nicht ertragen werden; sondern nach ihren eigenen Gelüsten werden sie sich selbst Lehrer aufladen, nach denen ihnen die Ohren jucken, und werden die Ohren von der Wahrheit abwenden und sich den Fabeln zukehren.“

Und er nennt auch gleich das notwendige Antidot: „Predige das Wort, steh dazu, es sei zur Zeit oder zur Unzeit; weise zurecht, drohe, ermahne mit aller Geduld und Lehre.“

Ein wichtiges Buch zur richtigen Zeit, dem eine weite Verbreitung zu wünschen ist.
 
Unser Autor Andreas Späth ist Leiter der evangelikalen “Kirchlichen Sammlung um Bibel und Bekenntnis” (KSBB) in Bayern, Postfach 1131 in 91502 Ansbach, Tel.:09871-444-956, Fax: 09871-444-954, E-Mail: ksbb-bayern@gmx.net

Dieses fundierte und lesenswerte Buch kann hier direkt bestellt werden: http://lichtzeichen-shop.com/Neuheiten/Spuerst-du-Gott-schon-oder-liest-du-noch-die-Bibel.html

Erstveröffentlichung dieses Beitrags in der Zeitschrift “Diakrisis” (Nr. 5/2014), herausgegeben von der Internationalen Konferenz bekennender Gemeinschaften

 

 


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