Bischof Voderholzer ist Herausgeber eines Sammelbandes zur kirchlichen Ehe-Lehre

Der Oberhirte des Bistums Regensburg, Dr. Rudolf Voderholzer, hat im September dieses Jahres ein Buch im Echter-Verlag herausgebracht, das sich mit der kirchlichen Ehe-Lehre befaßt, insbesondere mit der Debatte um die Zulassung von geschieden “Wiederverheirateten” zu den Sakramenten.index

Der 116 Seiten umfassende Sammelband enthält eine Einführung von  Papst em Benedikt bzw. Kardinal Joseph Ratzinger, dem früheren Präfekten der Glaubenskongregation.

Es finden sich in dem Taschenbuch eine Reihe entsprechender Beiträge des Lehramtes, wie z. B. das Schreiben der Glaubenskongregation an die Bischöfe der kath. Kirche über den Kommunionempfang von geschieden “wiederverheirateten” Katholiken. 

Diesen Texten geht eine thematische Einführung voran: Darin werden die kirchlichen Lehraussagen in Thesen zusammenfasst. Zugleich werden die wichtigsten Einwände dagegen erwähnt und beantwortete. 

Es folgen Kommentare zum Schreiben der Glaubenskongregation und Studien zu einzelnen Aspekte des Themas. Das Buch ist bei einem Preis von nur 9,90 Euro für jedermann erschwinglich.

Bestellmöglichkeit hier: http://www.amazon.de/gp/product/3429037603/ref=pe_346331_55830751_em_sim_2_ti


Infos und Eindrücke von der Frankfurter Buchmesse 2014 aus katholischer Sicht

Mathias von Gersdorff

Auf der Frankfurter Buchmesse treffen sich jedes Jahr für fünf Tage in der ersten Oktoberhälfte Menschen aus der ganzen Welt, die mit dem geschriebenen Wort den Gang der Geschichte in irgendeiner Art und Weise erklären oder zu beeinflussen versuchen. Leipzig2014c

Das ist wohl der maßgebliche Grund für die Faszination, die dieses Ereignis ausübt, das in der gegenwärtigen Form seit 1949 stattfindet.

Auch dieses Jahr konnte man in den Ständen der etwa 7.100 Austeller beobachten, wie sich Autoren, Publizisten, Verlage, Organisationen, staatliche Behörden usw. zu den neuralgischen Themengebieten des öffentlichen Lebens positionieren.

BILD: Mathias von Gersdorff im Gespräch  mit jungen Buch-Interessenten

Was den katholischen Bereich anbelangt, so sind die sogenannten „Reformkatholiken“ zur Zeit besonders aktiv. Vor allem der Herderverlag hat etliche Titel herausgegeben, in denen zentrale Inhalte des Lehramtes in Frage gestellt oder direkt angegriffen werden.

Zum Buch des Tübinger Theologen Hermann Häring „Keine Christen zweiter Klasse“ gesellen sich Titel „Der Fall Tebartz-van Elst: Kirchenkrise unter dem Brennglas“, von Joachim Valentin herausgegeben  – oder „Leitbild am Ende? – Der Streit um Ehe und Familie“. In einem verschärft rigiden Ton werden die polemischen Themen Sexual- und Ehemoral, Zölibat, hierarchische Verfassung der Kirche usw. wieder aufgewärmt.

In „Leitbild am Ende?“ vertritt Konrad Hilpert, einer der beiden Herausgeber und emeritierter Professor für Theologie an der Universität München, hinsichtlich der gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften folgende Ansicht:012_9A

„(Es wäre) evident ungerecht, gleichgeschlechtliche Partner von einem öffentlich anerkannten Institut, in dem der Wille zur dauerhaften Verbundenheit und die gegenseitigen Beistandspflichten geregelt sind (also die sog. gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften gem. dem Lebenspartnerschaftsgesetz, Anm. d. Red.) prinzipiell und auf Dauer auszuschließen.“

Sowohl Johannes Paul II. wie auch Benedikt XVI. lehnten solche pseudofamiliären Konstruktionen vehement ab.

Hilpert will aber solche rechtlichen Institute keineswegs auf homosexuelle Paare beschränkt wissen und regt an: „Zusätzlich weitere Institute öffentlich geregelter Partnerschaften zu schaffen, die der Ehe in relevanten Regelungshinsichten ähnlich sind.“

Unter diesen Umständen wundert man sich nicht mehr, wenn Bernhard Laux, zweiter Herausgeber und Professor für Theologische Anthropologie an der katholisch-theologischen Fakultät der Universität Regensburg, die Auffassung vertritt, für manche könnten alternative Partnerschaftsformen  –  also „wilde Ehen“  –  die „bestmöglich erreichbare Form sein“.

Alt-neuer Ruf nach Demokratisierung der Kirche

In „Der Fall Tebartz-van Elst“ sinniert Gregor Maria Hoff, Professor für Fundamentaltheologie in Salzburg, über die ekklesiologischen, also kirchenstrukturellen Auswirkungen des Limburger Falles: 1_0_809751

„Unter der Hand verschieben sich ekklesiologische Koordinaten. Das Volk Gottes erhält ein Mitspracherecht, wenn es um das Amt des Bischofs geht. Zugleich wird die nicht-kirchliche Öffentlichkeit als ein Faktor innerkirchlicher Entscheidungen ernst genommen.“  –  Der Autor erhofft sich im Grunde eine Demokratisierung der Kirche.

Wesentlich deutlicher und verständlicher fordert Hermann-Josef Frisch eine Demokratisierung der Kirche in seinem Pamphlet „Nicht Kirchenschafe, sondern Mut-Christen“, erschienen im Patmos-Verlag:

„Diese hierarchische, klerikale, selbstbezogene, auf Macht und Einfluß drängende Kirche, die Menschen unterdrückt statt befreit, die eine Drohbotschaft verkündet statt der Frohen Botschaft christlichen Glaubens, die ausschließt statt integriert, die fordert statt zu schenken, die Angst statt Mut und Hoffnung macht – diese Kirche ist am Ende, personell und moralisch.“  –   Sollte sich die Kirche nicht ändern, so würde sie zu einer unter vielen Sekten verkommen.

Hochaktuelle Biographie Pauls VI.

Gottlob gibt es auch Positives zu berichten. So erschien vor wenigen Wochen der Sammelband „Das wahre Evangelium der Familie: Die Unauflöslichkeit der Ehe: Gerechtigkeit und Barmherzigkeit“ des Professors für Pastoraltheologie in Rom Juan José Pérez-Soba (Verlag Media Maria).   f11

Außerdem brachte der Echterverlag die deutsche Übersetzung von „In der Wahrheit Christi bleiben: Ehe und Kommunion in der Katholischen Kirche“ mit Beiträgen der Kardinäle Walter Brandmüller, Raymond Leo Burke, Carlo Caffarra, Velasio De Paolis und Gerhard Müller heraus.

Dieses zuvor auf italienisch und englisch erschienene Buch zog in den Wochen vor der Familiensynode, die am 5. Oktober im Vatikan begann, große internationale Aufmerksamkeit auf sich.

Zum ersten Mal erschienen in Frankfurt die Verlage Bernardus und Patrimonium, letzterer mit Titeln von Klaus Berger, Raphael Bonelli, Heinz-Lothar Barth und anderen.

Aufgrund der oben genannten Familiensynode im Vatikan erweist sich Ulrich Nersingers Biographie von Papst Paul VI. als absolut aktuell. Über das Echo des Papstes auf die Reaktionen aus Deutschland und Österreich zur Enzyklika „Humanae Vitae“ wird berichtet:

„Die Erklärungen von Königstein (Deutschland), Maria Trost (Österreich) und Solothurn (Schweiz) liest er mit ungläubigem Kopfschütteln. Persönlich enttäuscht sieht er sich von den Kardinälen Julius Döpfner und Franz König, denen er in der Vergangenheit eine hohe Wertschätzung entgegengebracht hat.“

Ehe und Familie im Sperrfeuer revolutionärer Angriffe

Zum Thema Gender, Krise der Familie usw. brachte die Edition Sonderwege bei Manuscriptum (der Verleger von „Deutschland von Sinnen. Der irre Kult um Frauen, Homosexuelle und Zuwanderer“ von Akif Pirinçci) drei Bücher von Bernard Lassahn heraus. DSC05485

Als Quereinsteiger bringt der Autor neue Sichtweisen auf ein Thema, zu welchem aus christlich-konservativer Perspektive inzwischen sehr viel publiziert wurde.

Für Lassahn sind Gender, Feminismus usw. Untergliederungen einer umfassenden Gesellschaftsrevolution. Er schafft es, in knappen Sätzen große Zusammenhänge herzustellen wie etwa „Pornos sind Propagandafilme gegen das Kinderkriegen“ (aus der Streitschrift „Frau ohne Welt: Der Krieg gegen das Kind“).

Zum selben Thema veröffentlichte die „Deutsche Vereinigung für eine Christliche Kultur“ den Sammelband „Ehe und Familie im Sperrfeuer revolutionärer Angriffe“, vom Autor dieser Kolumne herausgegeben. Die Broschüre enthält Beiträge von Christa Meves, Felizitas Küble, Plinio Corrêa de Oliveira, Murillo Galliez und vom Herausgeber.

Vergeblich suchte man die linksradikalen Verlage im Gang A der Halle 3.1. Nur noch die Junge Welt ist geblieben. Unrast & Co. sind dieses Jahr nach 4.1 ausgewandert, doch was man dort antrifft, ist ein kläglicher Rest von dem, was noch vor etwa zehn Jahren nach Frankfurt kam.

Dasselbe gilt erstaunlicherweise für die Esoteriker. Jahrelang vergrößerten sie ihre Ausstellungsflächen in der Religionsabteilung. Dieses Jahr war die Zahl stark geschrumpft, und die Verbliebenen sind in den Hallen zerstreut.

Die Euthanasie, die Digitalisierung und der unabhängige Verleger

Der Tod steht zur Zeit als publizistisches Thema hoch im Kurs. Dem Gefühl nach fand man an jedem dritten Stand ein Buch dazu oder den damit verwandten Thema der Sterbehilfe. Viele werben offen oder verdeckt für die Legalisierung der „Euthanasie“. Doch es gibt auch etliche Titel, die davor warnen. Sayn-Abteikirche-DSC_0195-2

Naturgemäß behandeln christliche Verlage die spirituelle Dimension des Ablebens. So schreibt der katholische Priester und Theologe Peter Dyckhoff in „Sterben in Vertrauen auf Gott“ (bei Media Maria erschienen): „Die wirkliche Vorbereitung auf den Tod, die Geschenk Gottes und Gnade ist, beginnt, wenn der Tod einem zur Frage wird, die in unser Innerstes dringt. (…) Warum muß auch ich sterben, dessen Sehnsucht und Freude es ist, leben zu dürfen? Das ist etwas kaum zu Fassendes, das mich in Frage stellt.“

Eines der wichtigsten Themen auf der Buchmesse war die Frage, welche neuen Möglichkeiten Internet und Digitalisierung eröffnen, um Texte zu veröffentlichen. Hierfür wurde in der Halle 3.1 eine „Self-Publishing Area“ eingerichtet.

In einer fast lückenlosen Abfolge von Vorträgen und Podiumsdiskussionen konnte das Publikum erfahren, wie man zum unabhängigen Verleger wird. Inzwischen gibt es etliche Portale, wie etwa Tredition oder Ruckzuckbuch, die dies unkompliziert ermöglichen. Auch einige der großen Verlagsgruppen, wie zum Beispiel Holtzbrinck mit „epubli“, dringen in dieses Marktsegment ein. Viele Titel, die auf diese Weise publiziert werden, sind von zweifelhafter Qualität.

Doch für manche ist das eine gute Alternative zum klassischen Verlag: Für den Professor etwa, der seine Aufzeichnungen am Anfang des Semesters zugänglich machen will. Oder für den Journalisten, der so in wenigen Stunden seine Artikel zu einem bestimmten Thema in Buchform anbieten kann.

Verlage können ihre vergriffenen Texte ins Netz stellen, damit sie wieder lieferbar sind. Insbesondere Autoren, die ihre Bücher als Baustein eines größeren Projektes konzipieren  –  beispielsweise einer Werbekampagne  – , können vom äußerst kostengünstigen Self-Publishing profitieren.

„Die Tagespresse blieb ein Einheitsprodukt“zeitungen

Auch die Zukunft der Tagespresse im Zeitalter des Internets war eines der großen Themen in den Messehallen. Dazu hat die Friedrich Ebert Stiftung die Studie „Talfahrt der Tagespresse: Eine Ursachensuche“ herausgegeben.

Für den Autor Andreas Vogel ist nicht das Internet in erster Linie für den Niedergang der Zeitungen verantwortlich, sondern die immer größere Segmentierung der Gesellschaft seit den späten 1960ern. Er schreibt: „Während sich die Gesellschaft ausdifferenziert, blieb die Tagespresse ein Einheitsprodukt. Dabei gab es schon früh Beobachtungen des gesellschaftlichen Wandels, die der Tagespresse einen anderen Zukunftsweg nahelegten.“

Um seine These zu belegen, zitiert er aus einem Vortrag von Otto W. Haseloff aus dem Jahr 1969 (!):

„Der Staatsbürger (wird) immer weniger bereit sein, Informationen sich zuteilen und von anderen verwalten zu lassen. Dies aber bedeutet, daß die Medien der Massenkommunikation in wachsendem Umfang darum bemüht sein werden, dem Informationsnachfrager vielfältige Möglichkeiten zur Auswahl zu bieten (…) Und dies bedeutet, daß auch die Zeitung sich dem differenzierenden Informationsbedarf anzupassen hat, wenn sie ihre Chancen nicht allmählich einbüßen will.“

Dass gerade dies nicht geschehen ist, wird ausführlich in der Jungen Freiheit vom 10. Oktober erläutert.

In Zukunft nach Zielgruppen und Themen strukturieren

Für 2015 hat die Buchmesse manche Änderungen angekündigt: Die weit entfernte Halle 8 wird aufgelöst, die englischsprachigen Verlage kommen in die Halle 6. Auch wird es eine neue Hallenaufteilung in Halle 3.1 geben.

Generell soll die Platzierung der Stände mehr nach „Zielgruppen, Themen und weniger nach Ländergrenzen“ strukturiert werden. Absicht ist, „die zunehmende Vernetzung im weltweiten Publishing widerzuspiegeln“.

Die Buchmesse soll also noch stärker die globalisierte Welt replizieren. Davon betroffen wird jedenfalls der von mir betreute Stand der DVCK sein. Er wird wohl in die nordwestliche Seite der Halle 3.1 transferiert werden. avatar92

Die Besucher des Standes der Wochenzeitung Jungen Freiheit können aber aufatmen. Die Buchmesseleitung ist wohl der Meinung, die JF wäre schon genug mit dem „weltweiten Publishing“ vernetzt und könne am selben Standort bleiben. Ob 2015 schräg gegenüber wieder der große Stand von „Respekt! Kein Platz für Rassismus“ platziert wird, ist noch ungeklärt.

Unser Autor Mathias von Gersdorff ist Leiter der Frankfurter Aktion “Kinder in Gefahr” und betreibt die Webseite “Kultur und Medien online”

Erstveröffentlichung des Beitrags in der Wochenzeitung “Junge Freiheit”


Christus beklagt sich über das wundersüchtige Volk, das “Zeichen fordert”

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Lk 11,29-32.

In jener Zeit, als immer mehr Menschen zu Jesus kamen, sprach ER: jesus in der synagoge von nazareth

Diese Generation ist böse. Sie fordert ein Zeichen; aber es wird ihr kein anderes gegeben werden als das Zeichen des Jonas.

Denn wie Jonas für die Einwohner von Ninive ein Zeichen war, so wird es auch der Menschensohn für diese Generation sein. Die Königin des Südens wird beim Gericht gegen die Männer dieser Generation auftreten und sie verurteilen; denn sie kam vom Ende der Erde, um die Weisheit Salomos zu hören. Hier aber ist einer, der mehr ist als Salomo.

Die Männer von Ninive werden beim Gericht gegen diese Generation auftreten und sie verurteilen; denn sie haben sich nach der Predigt des Jonas bekehrt. Hier aber ist einer, der mehr ist als Jonas.

 


Kardinal G. Pell wünscht klares Bekenntnis der Kirche zur Heiligkeit der Ehe

Im Media-Maria-Verlag erschien soeben ein neues Sachbuch mit einem Vorwort von Kardinal George Pell, dem Präfekten des vatikanischen Wirtschaftssekretariats und früheren Erzbischofs von Melbourne und Sydney.

Wir dokumentieren die Stellungnahme des Kardinals aus dieser empfehlenswerten Neuerscheinung “Das wahre Evangelium der Familie”, die Beiträge der Professoren Juan José Pérez-Soba und Stephan Kampowski enthält und sich theologisch fundiert für die sakrametale Heiligkeit und die Unauflöslichkeit der Ehe einsetzt: f11

“Dieses Buch ist aus vielen Gründen wichtig. Eine höfliche, sachkundige und gründliche Debatte ist besonders in den kommenden Monaten notwendig, um die christliche und katholische Tradition der monogamen, unauflöslichen Ehe zu verteidigen.

Hierbei ist es wichtig, sich auf die zentralen Elemente der Herausforderungen zu konzentrieren, vor denen Ehe und Familie stehen, anstatt sich von einer ebenso kontraproduktiven wie nutzlosen Suche nach kurzfristigen Tröstungen ablenken zu lassen.

Die Gesundheit einer Organisation kann daran gemessen werden, wie viel Zeit und Energie für die Diskussion verschiedener Themen aufgebracht werden. Gesunde Gemeinschaften verwenden nicht die meiste ihrer Energie für nebensächliche Themen, und die Zahl der geschiedenen und wiederverheirateten Katholiken, die meinen, dass es ihnen erlaubt sein sollte, die Kommunion zu empfangen, ist leider in der Tat sehr gering.

Das Drängen auf diese Veränderung ist hauptsächlich auf einige europäische Teilkirchen konzentriert, wo der Kirchenbesuch niedrig ist und eine wachsende Zahl Geschiedener sich entscheidet, nicht erneut zu heiraten. Das Thema wird von Freund und Feind der katholischen Tradition als Symbol gesehen: ein Siegespreis im Kampf zwischen dem, was vom Christentum in Europa übrig ist, und einem aggressiven Neuheidentum. Jeder Gegner des Christentums will, dass die Kirche in Bezug auf dieses Thema kapituliert.

In dieser Diskussion berufen sich beide Seiten auf christliche Kriterien und jeder ist bestürzt über das Maß an Leid, das ein Zerbrechen der Ehe beim Paar und den Kindern verursacht. BILD0235

Welche Hilfe kann und soll die katholische Kirche hier anbieten? Einige sehen die Hauptaufgabe der Kirche darin, Rettungsboote für diejenigen zur Verfügung zu stellen, die durch die Scheidung Schiffbruch erlitten haben. Und Rettungsboote sollten für alle da sein, insbesondere für die auf tragische Weise unschuldig Beteiligten.

Aber welche Richtung sollten die Rettungsboote einschlagen? In Richtung Felsen oder Sumpfgebiet oder in einen sicheren Hafen, der nur unter Schwierigkeiten erreicht werden kann? Andere sehen eine noch wichtigere Aufgabe für die Kirche darin, Führung und gute Seekarten anzubieten, um die Zahl derer zu verringern, die Schiffbruch erleiden.

Beide Aufgaben sind notwendig, aber wie werden sie am besten erfüllt?

Das christliche Verständnis von Barmherzigkeit ist ein zentraler Punkt, wenn wir über Ehe und Sexualität, Vergebung und heilige Kommunion sprechen, und so werden im vorliegenden hervorragenden Buch die wesentlichen Zusammenhänge von Barmherzigkeit und Treue, von Wahrheit und Gnade in der Lehre des Evangeliums klar und überzeugend dargelegt.

Barmherzigkeit unterscheidet sich von den meisten Formen der Toleranz, die einer der lobenswerteren Aspekte unserer pluralistischen Gesellschaften ist. Einige Formen der Toleranz definieren Sünde als nicht existent, aber Erwachsenenfreiheiten und unvermeidliche Differenzen müssen nicht auf einen kompromisslosen Relativismus gegründet sein. DSC05485

Die Unauflöslichkeit der Ehe ist eine der bedeutsamen Wahrheiten der göttlichen Offenbarung. Es ist kein Zufall, dass Monogamie und Monotheismus in der jüdisch-christlichen Tradition zusammengehen. Lebenslange Ehe ist nicht einfach eine Last, sondern sie ist ein Schatz, eine Leben schenkende Institution.

Wenn Gesellschaften diese Schönheit und Gutheit erkennen, dann schützen sie sie in der Regel mit wirksamen disziplinarischen Maßnahmen.

Sie verstehen, dass Lehre und pastorale Praxis nicht im Widerspruch zueinander stehen können und dass man nicht die Unauflöslichkeit der Ehe aufrechterhalten und zugleich den „Wiederverheirateten“ den Empfang der Kommunion erlauben kann.

Zweifellos ist es ein Opfer für Gläubige, anzuerkennen, dass sie nicht voll an der Eucharistie teilnehmen können: eine unvollkommene, aber reale Form der opfernden Liebe.

Das Christentum und besonders der Katholizismus stellt eine einzige historische Realität dar, in der die apostolische Tradition des Glaubens und der Sitten, des Gebets und der Liturgie aufrechterhalten wird. Die Lehre Christi ist unser Eckstein.

Interessanterweise folgt die harte Lehre Jesu  –  „Was aber Gott verbunden hat, das darf der Mensch nicht trennen“ (Mt 19,6)  –  kurz nachdem er gegenüber Petrus nachdrücklich die Notwendigkeit der Vergebung betont hat (vgl. Mt 18,21–35).

Es ist wahr, dass Jesus die vom Tod durch Steinigung bedrohte Ehebrecherin nicht verurteilt hat. Aber er hat ihr auch nicht gesagt, dass sie ihre gute Arbeit fortsetzen und unverändert weitermachen soll. Er sagte ihr, dass sie nicht mehr sündigen solle (vgl. Joh 8,1–11). slider3-640x360

Eine unüberwindliche Hürde für die Befürworter einer in Lehre und Pastoral vorzunehmenden Neuregelung in Bezug auf den Kommunionempfang ist die beinahe vollkommene Einstimmigkeit von 2000 Jahren katholischer Geschichte in diesem Punkt. Es ist wahr, dass die Orthodoxen eine seit Langem bestehende, aber andere Tradition haben, die ihnen ursprünglich von ihren byzantinischen Kaisern aufgezwungen wurde. Aber dies ist nie katholische Praxis gewesen.

Man könnte vorbringen, dass die Bußdisziplin in den ersten Jahrhunderten vor dem Konzil von Nicäa zu unerbittlich war, als man darüber diskutierte, ob des Mordes, des Ehebruchs oder des Glaubensabfalls Schuldige mit ihrer örtlichen Gemeinde durch die Kirche nur einmal versöhnt werden könnten oder überhaupt nicht. Man hat immer anerkannt, dass Gott vergeben kann, auch wenn die Möglichkeit der Kirche, Sünder wieder in die Gemeinschaft einzugliedern, beschränkt war.

Solch eine Strenge war die Regel in einer Zeit, als sich die Kirche trotz Verfolgung zahlenmäßig vergrößerte. Das kann man genauso wenig ignorieren wie die Lehren des Konzils von Trient oder die des heiligen Johannes Pauls II. oder Papst Benedikts XVI. über die Ehe. Waren die Verfügungen im Anschluss an die Scheidung von Heinrich VIII. vollkommen überflüssig?

Die vorliegende Arbeit enthält einige tiefgründige Analysen der kulturellen Ursachen für das Auseinanderbrechen der Familien in der heutigen pansexualistischen Kultur. Es ist ein gutes Argument, dass eine korrekte Diagnose bei einer Epidemie wichtiger denn je ist!

An einer Stelle wird gesagt, dass Scheidung die wichtigste gesellschaftliche Revolution der Neuzeit sei, und zweifellos spiegelt die Krise der Ehe die Krise des Glaubens und der religiösen Praxis. Aber was war zuerst da: die Henne oder das Ei? 1529 - Kopie (2)

Neben der altbekannten Ahnung, dass ein geschwächter Glaube weniger Kinder bedeutet, halte ich es für sehr wahrscheinlich, dass die Entscheidung, keine oder nur ganz wenige Kinder zu haben, oft ein beträchtliches Schwächerwerden des Glaubens zur Folge hat. Die Einflüsse gehen in beide Richtungen.

Gegenwärtig befinden wir uns in einer ziemlich neuen Situation – ohne Vergleichbares seit den Tagen des Zweiten Vatikanischen Konzils –, in der eine wachsende Bandbreite von moralischen Alternativen in aller Öffentlichkeit ausgelotet wird, und das sogar von Geistlichen. Das bringt insofern einen Nutzen mit sich, als eine wachsende Zahl vorher Desinteressierter beginnt, über christliche Thesen zu diskutieren. Allerdings führt dies unausweichlich auch zu Verletzungen und Verwundungen.

Wer der Überlieferung treu ist, so wie die Autoren dieses Buches, der sollte gelobt werden, wenn er seine Sache ruhig und liebevoll darlegt. Wir haben immer noch die besten Melodien. Wir müssen jetzt auch aktiv werden, um eine Wiederholung des Nachspiels von Humanae vitae im Jahr 1968 zu vermeiden.

Wir sollten uns klar und deutlich ausdrücken, denn je früher die Verwundeten, die Lauwarmen und die Fernstehenden merken, dass wesentliche Änderungen in Lehre und Pastoral unmöglich sind, in desto größerem Umfang wird die feindselige Enttäuschung (die der Bekräftigung der Lehre unweigerlich folgen wird) vorweggenommen und zerstreut werden.”

Buchdaten: Juan José Pérez-Soba, Stephan Kampowski
Das wahre Evangelium der Familie
Die Unauflöslichkeit der Ehe: Gerechtigkeit und Barmherzigkeit
Media Maria Verlag, Preis 20,50 Euro, gebundene Ausgabe, 240 Seiten


Rom/Vatikan: Buchpräsentation mit Kardinal Pell zur Verteidigung der kath. Ehelehre

Eine aktuelle und fundierte Gegenposition zu Kardinal Kasper:
Neuerscheinung “Das wahre Evangelium der Familie“ von J. Pérez-Soba und Stephan Kampowski, Professoren des Päpstlichen Instituts Johannes Paul II. in Rom

Unter großer internationaler Medienpräsenz wurde am Freitag, den 3. Oktober, um 17.30 Uhr, im Auditorium der Lateran-Universiät in Rom das Buch „Das wahre Evangelium der Familie“ in italienischer und deutscher Sprache vorgestellt. DSCF0975

Anwesend waren auch die beiden Autoren und die jeweiligen Verleger: die Leitung des italienischen Verlags Cantagalli in Rom und des deutschen Media-Maria-Verlags in Illertissen.

FOTO: Kardinal Pell und die Media-Maria-Verlagsleiterin Gisela Geirhos nach der Buchvorstellung.

Durch die bevorstehende Familiensynode und die Brisanz der Auseinandersetzungen waren nicht nur das italienische und deutsche Fernsehen (ZDF), sondern auch die großen italienischen Tageszeitungen (“La Stampa”) beim Pressegespräch vertreten, neben den italienischen und deutschen Vertretern der christlichen Medien.

Unter Vorsitz von Kardinal George Pell, dem Präfekten des vatikanischen Wirtschaftsrates, erläuterten die Professoren Belardinelli und Gambio sowie der Journalist Sandro Magister die in dem Buch vertretene Position der katholischen Kirche zu Ehe und Familie.

Der Versuch von Kardinal Kasper, die kirchliche Ehelehre mit dem Stichwort der Barmherzigkeit aufzuweichen, wurde zurückgewiesen.f11

Auf die Frage eines Journalisten an Kardinal Pell (er schrieb das Vorwort in dem Buch), ob der Papst irritiert sei, antwortete dieser, dass er nicht für den Papst sprechen könne, dass er jedoch die bevorstehende Synode sehr begrüße, zu der der Papst eingeladen habe und ausdrücklich eine offene Diskussion wünsche.

Auf eine Nachfrage stellte Kardinal Pell klar, dass die westliche Welt keine Zukunft habe, wenn Ehe und Familie nicht geschützt werden.

Auf die Frage, wie die Barmherzigkeit in Bezug auf die wiederverheirateten Geschiedenen anzuwenden sei, meinte er, dass die katholische Position zur Ehe mit der Lehre Christi und der frühen Kirche übereinstimme und daher nicht verändert werden kann.

Geändert werden sollte jedoch die Ehevorbereitung und die pastorale Begleitung der Ehen, sowohl der intakten als auch der zerbrochenen. Die kath. Kirche müsse alles in ihrer Kraft stehende tun, um die Ehen und Familien zu stärken.

Interessant war der Beitrag der Professorin Gabriella Gambino aus Rom, die auch auf die Situation ihrer eigenen Familie und die Zerbrechlichkeit vieler Ehen und Familien in der heutigen Zeit hinwies.

Kontaktdaten:
Media Maria Verlag
Nordstraße 2 in 89257 Illertissen
Tel.: 07303/9523310  –  Fax: 07303/9523315
Email: buch@media-maria.de
Web: www.media-maria.de

 


Vatikan: Kardinal Pell bei Buchpräsentation – Plädoyer für die Unauflöslichkeit der Ehe

Am morgigen Freitag, den 3. Oktober, wird im Vatikan das neue Buch “Die Unauflöslichkeit der Ehe: Gerechtigkeit und Barmherzigkeit” aus dem Media-Maria-Verlag präsentiert. f11

Kardinal George Pell, der das Vorwort schrieb, wird bei der Pressekonferenz persönlich anwesend sein.

Juan-José Pérez-Soba und Stephan Kampowski sind die Verfasser dieser Neuerscheinung, die pünktlich vor der Familiensynode in Rom auf den Buchmarkt kommt.  

Die beiden Autoren befassen sich kritisch mit Kardinal Kaspers Vorschlag, ggf. auch zivil Wiederverheiratete zum Tisch des HERRN zuzulassen. 

Dabei  begründen sie nicht nur, in welchen Punkten Kaspers Argumente nicht einleuchten, sondern wollen zugleich die hohe Würde der christlichen Ehe verdeutlichen und die kirchliche Lehre zu Ehe und Familie erläutern.

Buch-Daten: gebunden, 240 Seiten , 13,5 x 20,5 cm, ISBN 978-3-9454010-3-3, Preis 19,95 €

Die AUTOREN:

Prof. Dr. Juan-José Pérez-Soba, geb. 1964, ist ordentlicher Professor für Pastoraltheologie am “Päpstlichen Institut Johannes Paul II. für Studien über Ehe und Familie” in Rom.  –  Bis November 2012 war er ordentlicher Professor für Fundamentalmoral an der Theol. Fakultät “San Dámaso” in Madrid, wo er  nach wie vor Gastvorlesungen hält.

Prof. Dr. Stephan Kampowski, geb. 1972, ist ordentlicher Professor für philosophische Anthropologie am “Päpstlichen Institut Johannes Paul II. für Studien über Ehe und Familie” in Rom.

BESTELLUNGEN sind direkt beim Verlag möglich: http://www.media-maria.de/product_info.php?products_id=4455&osCsid=c1947e57889bfbfc0f7b899737d49aa1


Bewegende Lesung von Ulrike Draesner: „Sieben Sprünge vom Rand der Welt“

Von Susanne Habel

Derzeit stellt Ulrike Draesner (siehe Foto) ihr viel gerühmtes literarisches Werk „Sieben Sprünge vom Rand der Welt“ bei Lesungen im ganzen deutschen Sprachraum vor. Der Roman schildert das Schicksal zweier Familien aus Schlesien, woher auch die Autorin stammt. Ulrike_Draesner_Habel

Die Autorin verbindet die Geschichte der schlesischen Familie Grolmann mit dem Schicksal der nach dem Zweiten Weltkrieg aus Ostpolen nach Breslau vertriebenen Familie Nienaltowski. Vier Generationen kommen zu Wort Dabei springt die Autorin souverän von Figur zu Figur, von Jahrzehnt zu Jahrzehnt.

Gleich eingangs sinniert die gegenwärtige „Heldin“ Simone Grolmann, eine erfolgreiche Professorin für Verhaltensforschung bei Primaten, über das Verhalten ihres Vaters Eustachius.

Dieser, ebenfalls ein Primatenforscher und mittlerweile „82 dreiviertel“ Jahre alt, ist ein Kriegskind. Aufgewachsen im niederschlesischen Oels, mußte der dreizehnjährige „Stach“, wie er genannt wurde, im Januar 1945 mit seiner Mutter Lilly und dem behinderten Bruder Emil aus Schlesien in den Westen fliehen.

Noch immer wird er von den Erinnerungen an die Flucht und den Tod seines Bruders heimgesucht. Eustachius ist schon fast klischeehaft traumatisiert, woran auch seine Ehe mit der Bayerin Ines gescheitert ist.

Um die Seelennöte ihres Vaters zu erforschen, der plötzlich auch noch unerklärlicher Weise Schulden macht, heuert Simone einen Psychologen an:

Boris Nienaltowski, selbst deutsch-polnisch-schlesischer Herkunft, hält u.a. Seminare für Kriegsfolgenopfer unter deutschen Vertriebenen und deren Nachkommen im niederschlesischen Kreisau ab.

Boris ist ebenfalls geprägt von dem Heimatverlust seiner Vorfahren, die nach Kriegsende aus dem Osten nach Westpolen vertrieben wurden, von verdrängtem Verlust und unterdrückten Erinnerungen. In inneren Monologen erfährt man von den Bindungs- und Beziehungsproblemen dieser Protagonisten, welche die Angst ihrer Vorfahren quasi internalisiert haben.

Vertriebene: Leidenswege im seelischen Gepäck

Wieweit die Traumatisierung über die Generationen wirkt, deutet die Autorin immer wieder in verschiedenen Szenerien an: Titel-siebenspruenge

So beschreibt sie packend und authentisch eines der Psycho-Seminare ein Kreisau: Jeder der anwesenden 32 Teilnehmer denkt an etwa vier Tote, die er verloren hat; jeder hat das Leiden der verstorbenen Vertreibungs- und Fluchtopfer im seelischen Gepäck.

Denn die Erinnerungen an diesen Horror wirken nach bis in das dritte und vierte Glied: Von der Urgroßmutter, der schlesischen Lehrerin Lilly Grolmann und deren Mann Hannes, über den Sohn Eustachius und seine Tochter Simone („Sima“) bis hin zur Enkelin Esther. 

Das Gleiche trifft auf die polnisch-schlesische Parallel-Familie Nienaltowski zu, von der Lemberger Urgroßmutter Grazyna über deren Tochter Halka, die von einem namenlosen Deutschen den Sohn Boris bekommt, bis hin zu dessen Tochter Jennifer.

Tragischer Heimatverlust bleibt nicht folgenlos

So spiegelt sich das Vertreibungs- und Heimatverlusterlebnis beider Familien, bis sie über das erzählte Erleben zu einer Verbindung finden. Menschliches Verhalten spiegelt wiederum das der Affen; denn auch hochentwickelte Primaten greifen sich gegenseitig an und löschen andere Gruppen aus.

Zur Entstehung des Buches erläuterte Ulrike Draesner bei einer Lesung in München:

„Das Thema fühlte sich nach mehr an als nach einer kurzen Erzählung: so begann meine Motivation zu einem ganzen Buch über Flucht und Vertreibung“. vertriebene_d-Kopie

Nach der Lektüre zahlreicher historiografischer Fachliteratur und der Recherche in polnischen Archiven im vergangenen Jahr begann sie so, einen Roman zu schreiben.

Das Buch weist allerdings auch viele autobiografische Züge auf:

Die väterliche Familie von Ulrike Draesner musste ebenfalls aus Schlesien fliehen: Sie spüre selbst die „Prägung durch die Seelenlandschaft“ der Eltern, wie sie erläuterte: „Eine Atmosphäre der Angst, als Kind übernommen, und ein Lebensgefühl wie auf Abruf und nirgends einheimisch“.

In München, wo sie 1962 geboren wurde, war das Flüchtlingskind Ulrike Draesner auch nicht wirklich heimisch; sie lebt nach einem Jura-, Anglistik- und Germanistikstudium seit 1996 als freie Autorin und Übersetzerin in Berlin. Sie fühle sich sicher nicht bayerisch, meinte Draesner, sondern habe sich eher den reichen kulturellen Raum Ostmitteleuropas als Heimat „angeeignet“.

Das ganze Buch der großartigen Lyrikerin und an Übersetzungen geschulten Autorin ist ein stilistisches Meisterstück. In vieler Hinsicht wirkt es wie eine Sonate in mehreren Sätzen; sanft erklingt mal die eine, mal die andere Stimme der erzählenden Personen, und selbst die Primaten kommen in der von Forschern erdachten Affensprache Yerkish zu Wort.

Buch-Daten: Ulrike Draesner: „Sieben Sprünge vom Rand der Welt“. Luchterhand-Verlag, München 2014; 303 Seiten, 21,99 Euro. (ISBN: 978-3-630-87372-5)

Unsere Autorin Susanne Habel  –  von ihr stammen auch die ersten beiden Bilder  –   ist Redakteurin und Journalistin in München


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