Papst Franziskus und seine Teilnahme am Lebensrechtsmarsch: „Ein Segen für das Leben!“
Veröffentlicht: 17. Mai 2013 Einsortiert unter: LEBENSRECHTS-Beiträge, Causa KREUZE-Marsch (§218) | Tags: BVL, Kardinal Burke, Lebensrecht, Marsch für das Leben, Martin Lohmann, Papst 4 Kommentare »Der Bundesverband Lebensrecht (BVL) erwartet von deutschen Bischöfen dasselbe
Martin Lohmann, der Sprecher des BVL, erklärte heute in einer Pressemeldung:
„Viele Freunde des Lebens sind sehr dankbar und froh, dass der christliche Einsatz für die Unantastbarkeit und Kostbarkeit des Lebens so sichtbar vom Papst selber unterstützt wird. Die Anteilnahme und Unterstützung des römischen „Marsches für das Leben“ durch Papst Franziskus ist für uns ein zusätzlich ermunterndes Symbol und daher ein besonderer Segen.
Es ist für die internationale Pro-Life-Bewegung, zu der auch der BVL gehört, schon wunderbar gewesen, dass auch der römische Kardinal Burke erst vor wenigen Wochen die Bischöfe dazu aufgerufen hat, an den jeweiligen Märschen für das Leben selbst teilzunehmen.
Sie sollten damit noch deutlicher zu machen, dass dieser Einsatz keine Exklusivaufgabe nur für Laien sei, sondern vielmehr ein Auftrag zum gemeinsamen Zeugnis.
Die klare Unterstützung des Papstes ist ein starkes Signal für das Leben und unser Engagement für eine Kultur des Lebens.
Sehr gerne und mit großer Freude laden wir die Bischöfe sowie die Verantwortlichen aller christlichen Konfessionen schon jetzt herzlich ein, ebenfalls ein unübersehbares Zeichen durch ihre persönliche Teilnahme am deutschen Marsch für das Leben am 21. September 2013 in Berlin zu setzen.
Schließlich geht es um ein wahrhaft christlich-ökumenisches und alle Menschen guten Willens verbindendes Anliegen: eine gemeinsame friedvolle Demonstration für das Leben!
Wir versammeln uns auch in diesem Jahr wieder unter dem Motto: „Für ein Europa ohne Abtreibung und ohne Euthanasie.“ - Ich bin dem Papst auch ganz persönlich dankbar für diese wunderbare Stärkung unserer wichtigen und notwendigen Lebensarbeit!“
“Münstersche Zeitung” verunglimpft friedliche Lebensrechtler als “radikal” und bezeichnet Krawall als “bunten” Protest
Veröffentlicht: 10. März 2013 Einsortiert unter: Causa KREUZE-Marsch (§218) | Tags: Kreuze Marsch, Lebensrechtler, Manipulation, Münster, Münstersche Zeitung, Randale 5 Kommentare »Manipulation pur: Wie eine Tageszeitung am heutigen Sonntag die Opfer zu Tätern umschreibt
Die Münstersche Zeitung, deren einseitige “Berichterstattung” seit Jahrzehnten bekannt ist, hat in ihrem heutigen Online-Artikel über den Gebetszug der Lebensrechtler am gestrigen Samstag ihrem Linksdrall wieder alle Unehre gemacht:
Schon der Titel ist bezeichnend: “1000-Kreuze-Marsch: 400 Demonstranten erheben Stimme gegen Abtreibungsgegner”.
Warum heißt es nicht: “Lebensrechtler erheben Stimme für die Ungeborenen?” – Weil an die bedrohten Kinder im Mutterleib nicht erinnert werden soll? 
Sodann waren die gegen den Gebetszug Protestierenden keine “Gegendemonstranten”, sondern Randalierer, die das Demonstrationsrecht der friedlichen Christen attackierten, weshalb ca. zweihundert Polizisten nötig waren, um die Lebensrechtler vor Chaoten zu schützen.
Doch damit nicht genug: Schon im Einleitungssatz des MZ-Artikels ist sodann von “radikalen Abtreibungsgegnern” die Rede.
Wie bitte? Die betenden und singenden Christen sind also “radikal” – und nicht etwa die linksradikalen Krawallmacher?!
Die Randalierer werden folgendermaßen vorgestellt: “Hinter den Absperrungen werden die christlichen Fundamentalisten mit buntem und lautstarkem Protest empfangen.”
Daß die MZ sehr genau über den wahren Sachverhalt informiert ist und insofern bewußt die Sachlage unrichtig darstellte, geht aus ihrer eigenen Fotostrecke hervor, die sie gemeinsam mit ihrem Bericht veröffentlichte:
Auf dem 6. Bild erkennt man gegen die Polizei randalierende Protestler (einer davon ist vermummt, was strafrechtlich verboten ist). – Auf dem 29. Foto sieht man ein hochgehaltenes, gotteslästerliches Plakat der Chaotenseite: “Hätt Maria bloß abgetrieben.”
Wohlgemerkt: das ist also “bunter” Protest – und die durchweg friedlichen Lebensrechtler sind “Radikale”.
Wie gut (für die Linksradikalen!), daß es die “Münstersche Zeitung” gibt, der es mit manipulativer Wortwahl gelingt, den wirklichen Sachverhalt komplett umzudrehen.
Der Vorgang ist umso dreister, als im Bericht selber aus der gestrigen Polizeimeldung zitiert wird, wonach die Beamten sieben Strafanzeigen gegen die ultralinken Protestler erstellten, sechs wegen Vermummung und “eine siebte Strafanzeige wird schließlich fällig, weil ein Unbekannter in der Nähe des Bahnhofs Pyrotechnik zündet.” - Das war dann wohl auch ein echt “buntes” Anliegen, wie wir annehmen?!
Die Negativ-Berichterstattung der MZ über die Lebensrechtler setzt sich dann wie folgt fort:
“Mit starren Gesichtern bemühen sich die „ProLife“-Anhänger, die Pfiffe, die Trommeln und die „Haut ab“-Rufe hinter den Polizei-Absperrungen zu ignorieren.”
Hätten die Lebensrechtler ihren Gebetszug vielleicht in Faschingslaune vollziehen sollen? – Abgesehen davon: Wie wenig “starr” die christlichen Teilnehmer in Wahrheit wirken, kann man an unserer Fotostrecke erkennen.
Natürlich hat die Zeitung einige Erklärungsnot, um die vermeintliche “Radikalität” der Lebensrechtler zu belegen. Aber wer sucht, der findet:
“Einer der Abtreibungs-Gegner hat sich demonstrativ Lärmschutz-Kopfhörer aufgesetzt. Dialog-Bereitschaft sieht sicherlich anders aus.”
Wie bitte?! - Chaoten stören mit ohrenbetäubendem Lärm einen friedlichen Gebetszug – und dann wird den Opfern fehlende “Dialog-Bereitschaft” vorgeworfen.
Wie sich ein “Dialog” mit Krawallmachern konkret “gestaltet”, hat die Redaktion ihren Lesern freilich nicht erläutert.
Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerks in Münster
DIESER ARTIKEL wurde auch vom medienkritischen Internetportal JOURNALISTENWATCH veröffentlicht: http://journalistenwatch.com/cms/2013/03/10/munstersche-zeitung-verunglimpft-friedliche-lebensrechtler-als-radikal-und-bezeichnet-krawall-als-bunten-protest/
Kreuze-Marsch in Münster und linksextreme Krawalle: VIDEOs zeigen, was dabei geschah
Veröffentlicht: 10. März 2013 Einsortiert unter: Causa KREUZE-Marsch (§218) | Tags: EuroProLife, Gebetszug, Kreuze Marsch, Münster, PI-Gruppe, Randale, Video 1 Kommentar »Die Kölner Gruppe des islamkritischen Internetportals “Politically Incorrect” (PI) veröffentlichte jetzt auf Youtube einen ausführlichen Filmbeitrag mit Ton, der anschaulich belegt, wie friedlich und besonnen die singenden und betenden Lebensrechtler am gestrigen Samstag, den 9. März 2013, durch die Straßen der Münsterschen Innenstadt gezogen sind – und wie sich die “Gegenseite” verhalten hat, die zum Teil wie eine “rote SA” wirkte.
Es wird auch deutlich, welch massives Polizeiaufgebot nötig war, um die Randalierer in Schach zu halten, die auch aus Seitenstraßen und Gassen herbeiströmten, um den Gebetszug der Abtreibungsgegner zu stören - siehe hier:
Nun folgt der Link zu einem weiteren Video, das vor allem den ersten Teil des Gebetszugs dokumentiert, der auf dem Kirchplatz von St. Ägidii begann: http://www.youtube.com/watch?NR=1&v=NsWbikCKW3w&feature=endscreen
Zudem hier der zweite Teil dieses Filmbeitrags: http://www.youtube.com/watch?v=gOx8lvSnizE
Kreuze-Aktion in Münster: Beeindruckendes Zeugnis für das Lebensrecht inmitten von linksradikalem Haß
Veröffentlicht: 10. März 2013 Einsortiert unter: Causa KREUZE-Marsch (§218) | Tags: Kreuze Marsch, Lebensrecht, Mathias von Gersdorff, Münster, Polizei 3 Kommentare »Mathias von Gersdorff
Wie es schon Tradition ist, wird in Münster - der Wirkstätte des seligen Kardinals Clemens Graf von Galen - die Reihe der 1000-Kreuze-Aktionen in Deutschland eröffnet. Der Marsch wurde von EuroProLife (München) organisiert.
Was sich am 9. März 2013 ereignete, könnte ein Hinweis darauf sein, was man im Laufe des Jahres in Freiburg, Berlin, Fulda usw. noch erleben könnte.
Die Lebensrechtler sind es bereits seit Jahren gewohnt, nur mit massivem Polizeischutz ihre demokratischen Rechte auf Meinungs- und Demonstrationsfreiheit ausüben zu können. Die 1000-Kreuze-Märsche gleichen einem Spießrutenlaufen, so sehr werden sie von linkradikalen Chaoten, Homo-Aktivisten und Anarchisten bedrängt.
Bei Regen setzte sich um 14:45 Uhr der Zug der kreuztragenden Lebensrechtler in Bewegung. Für Unbeteiligte muss das Polizeiaufgebot beeindruckend ausgesehen haben. Mehrere Mannschaften der stark bandagierten Bereitschaftspolizei waren nötig, um die Lebensrechtler zu schützen.
Radikal-Feministinnen und sonstige Chaoten hatten Wochen zuvor zu Störaktionen aufgerufen. In der Tat waren sie in sämtlichen Straßenkreuzungen postiert, um den Verlauf der Demonstration zu unterbrechen. Dies gelang nur dank des Polizeieinsatzes nicht. Die Beamten war äußerst effizient und konnte schnell ihre Kräfte verlagern, um Krawalle zu verhindern.
Trotz des Regens war die Innenstadt Münsters voller Menschen. Aus Cafés und Läden kamen viele auf die Straße, um das Bild, das sich ihnen da bot, zu betrachten: 
Der Kontrast zwischen den Lebensrechtlern und den Randalierern schien aus einem Brueghel-Gemälde zu entstammen. Die Chaoten schrien bestialisch, sie riefen Gotteslästerungen, die man nicht wiedergeben kann, sie trugen groteske Kleidung und Transparente mit hasserfüllten Texten.
Krawalle zugunsten einer Zivilisation des Todes
Der Mut der friedfertigen Lebensrechtler konnte in all den Jahren nicht gebrochen werden, auch nicht in 2013. Aus ganz Deutschland kamen Christen, um sich mit der 1000-Kreuze-Aktion in Münster zu solidarisieren.
Selbstverständlich war auch SOS LEBEN aus Frankfurt mit drei Teilnehmern dabei. Auch Aktivisten von der CDL, ALFA und Felizitas Küble (Christoferuswerk) war anwesend.
Der 1000-Kreuze-Marsch endete mit der Trauerfeier auf der Brücke über die Aa (der Fluss Münsters):
100 Rosen wurden in den Bach geworfen, um symbolisch an die Kinder zu erinnern, die jeden Tag in Deutschland abgetrieben werden. Dabei wurde ein Name vorgelesen und eine Glocke geläutet.
Während dieser Trauerfeier war der Lärm der Randalierer ohrenbetäubend. Das Schreien von Blasphemien nahm frenetische Ausmaße an, als ob das schlechte Gewissen der Chaoten sie verrückt machen würde.
Nach der Trauerfeier gab es eine Ansprache. Dann endete der 1000-Kreuze-Marsch.
Mathias von Gersdorff ist kath. Schriftsteller und Leiter der Frankfurter Aktion “Kinder in Gefahr”
1OOO-Kreuze-Marsch fürs Leben: FOTO-Eindrücke vom Gebetszug in Münster
Veröffentlicht: 9. März 2013 Einsortiert unter: Causa KREUZE-Marsch (§218) | Tags: 1000 Kreuze, Abtreibung, Fahrräder, Gebetszug, Kreuze Marsch, Lebensrecht, Münster, Polizei 4 Kommentare »Auf dem Kirchplatz von St. Ägidii, wo sich die Lebensrechtler versammeln: Eine junge Mutter (siehe rechts) kommt mit ihren zwei Kleinkindern eigens aus Kevelaer – einem bekannten Wallfahrtsort - angereist. 

Den Säugling trägt sie vorne in einer Brusttasche, ihre kleine Tochter kommt in den Kinderwagen.
Am Rande des Gebetszugs und an der Aa-Brücke können sich junge Teilnehmer kennenlernen und Adressen austauschen.
Viele Freunde aus nah und fern treffen sich beim Kreuze-Marsch wieder und tauschen Erfahrungen aus ihrer Lebensrechtsarbeit aus.
Neben weißen Kreuzen und den Regenschirmen bei schlechtem Wetter tragen wir ein Poster des seligen Kardinal von Galen, jenem berühmten Bekennerbischof gegen den Nationalsozialismus, der vor allem das Lebensrecht der Behinderten verteidigte und die NS-Euthanasie öffentlich anprangerte.
Zwei FOTOs zeigen junge Teilnehmer mit den grünen Liedzetteln beim Singen von Kirchenliedern und kurzen lateinischen Chorälen (“Magnificat”, “Dona nobis pacem” usw).
Mit einem kleinen Kinderwägelchen (siehe Foto weiter unten) werden rote und andere Rosen transportiert, die als Symbol für die im Mutterleib ermordeten Kinder dienen.
An der Aa-Brücke können Lebensrechtler eine Rose ins Wasser herunterfallen lassen: jede Blume steht sinnbildlich für ein im Mutterleib getötetes Kind.
Per Mikrofon werden abwechselnd insgesamt hundert weibliche und männliche Vornamen laut vorgelesen, wobei eine Glocke erklingt, doch die Teilnehmer können akustisch fast nichts davon verstehen, weil die Protestler am Ufer des Aa-Flusses mit Krachmusik, Trillerpfeifen und Geschrei einen wahren Höllenlärm veranstalten (siehe das ovale, “grüne” Foto unten).
Während Lebensrechtler nacheinander ihre Rosen ins Wasser fallen lassen, werfen einige Störer diversen Unrat und Plastikbehälter in den Fluß – wahrlich kein Kennzeichen für “ökologisches” Bewußtsein…!
Zwei Randalierer stehen mit Gummistiefeln, Ghettoblaster und Tröten direkt im Wasser unter der Brücke, um lautstark zu stören.
Zuvor hat die Gegenseite das Geländer der Brücke bereits mit ihren Sprüchen bepflastert. Zu den Chaoten gehören radikalfeministische Kreise, homosexuelle Gruppen und Linksradikale aller Art.

HIER sehen wir Cordula Mohr - die dreifache Mutter ist ALFA-Vorsitzende von Rheine – an dieser Brücke; dahinter steht die Liebfrauenkirche (in Münsters Volksmund auch “Überwasserkirche” genannt, weil sie einst gleichsam “über dem Wasser” erbaut wurde…).
Münster ist bekannt als größte Fahrradstadt Deutschlands, was auch diese Bilder verdeutlichen:
Die Innenstadt ist an allen Ecken und Enden mit Rädern vollgestopft (das Rad wird in Münster als “Leeze” bezeichnet). Radfahrer gelten hier (wie Autofahrer beklagen) als “Könige der Straße”… 
Diesmal kümmerten sich Linksradikale in ihrem pubertären Treiben sogar um Fahrräder der Lebensrechtler. So wurde z.B. der Anti-Abtreibungs-Aufkleber (“Rettet die Menschenbabys”) an meinem Rad mit einem religionsfeindlichen Aufkleber (“Wer Gott nicht kennt, braucht ihn nicht - Religion ist das Konzept einer unwirklichen Welt”) überklebt
.
Die Polizei fährt mit einem halben Dutzend Mannschaftswagen vor unserem Gebetszug, um unsere Demonstrationsfreiheit zu gewährleisten.
Polizisten flankieren unseren Kreuze-Marsch auf beiden Seiten, um uns vor Störern zu schützen, die oft versuchen, von Seitenstraßen und Gassen her kommend zu randalieren.
Die Beamten rennen mitunter schnell nach vorne, um jede Gasse vorneweg für Chaoten undurchdringlich zu machen.
Manchmal müssen sie aber auch große Straßen der Innenstadt blockieren, damit Linksradikale nicht auf unsere Demo einstürmen.
HIER ergänzend unser INFO-Bericht über die Kreuze-Aktion: http://charismatismus.wordpress.com/2013/03/09/alle-jahre-wieder-linksradikale-randale-in-munster-beim-kreuze-marsch-fur-das-leben/
Alle Jahre wieder: Linksradikale Randale in Münster beim Kreuze-Marsch für das Leben
Veröffentlicht: 9. März 2013 Einsortiert unter: Causa KREUZE-Marsch (§218) | Tags: Abtreibung, EuroProLife, Lebensrechtler, Linksradikale, Münster, Polizei, Randalierer 9 Kommentare »9.3.2013: Lebensrechtler nehmen Rücksicht auf Chaoten und verhindern potentiellen Knüppeleinsatz der Polizei
Am heutigen Samstag, den 9. März 2013, zogen Christen aus nah und fern durch die Innenstadt der westfälischen Metropole, um mit weißen Holzkreuzen, Gebeten und Chorälen für das Lebensrecht aller Menschen einzutreten, ob gesund oder behindert, geboren
oder ungeboren.
Dabei ließen sich die Abtreibungsgegner auch durch anhaltendes Regenwetter nicht davon abbringen, ein klares Zeugnis für das Leben zu geben. Diesmal war der Anteil junger Teilnehmer besonders hoch und auffällig, darunter viele Studierende oder junge Mütter (siehe Foto).
Insgesamt beteiligten sich mindestens 150 Lebensrechtler, wobei manche erst eintreffen konnten, als sich der Gebetszug schon in Bewgung setzte. Es wurden ca. 120 Holzkreuze verteilt, wobei nicht alle Teilnehmer eines trugen, etwa wenn sie einen Kinderwagen schoben oder fotografierten bzw. gesundheitlich geschwächt waren etc.
Organisiert wurde die Demonstration von der Münchner Initiative EuroProLife, wobei deren Vorsitzender Wolfgang Hering wegen einer Erkrankung in diesem Jahr erstmalig verhindert war und durch seinen Geschäftsführer Georg Fleischmann vertreten wurde.
An der Kreuze-Aktion beteiligten sich Mitglieder zahlreicher Gruppen und Verbände, zB. der Aktion Leben, CDL, ALFA, Aktion “Kinder in Gefahr” in Frankfurt sowie Freunde unseres Christoferuswerks in Münster. 
Die Kundgebung begann um 14,30 Uhr auf dem Ägidii-Kirchplatz mit dem Kennenlernen der Teilnehmer, einer Ansprache von Georg Fleischmann sowie gemeinsamen Gebeten und Liedern.
Die Lebensrechtler erhielten weiße Holzkreuze, mit denen sie durch Münsters City zogen, vorbei an vielen Kirchen, aber bewußt auch an der Synagoge:
Vor dem jüdischen Gebetshaus (siehe Foto) wurde eine längere Gedenkpause für die von der NS-Diktatur ermordeten Juden eingehalten, wobei viele Teilnehmer sich zum Gebet auf die nasse Straße knieten. 
Der Gebetszug wurde - wie seit vielen Jahren üblich – von linksradikalen Chaoten durch Trillerpfeifenkonzerte, Schrei-Parolen, versuchte Handgreiflichkeiten und pubertäre Aktionen (zB. Herumwerfen von Kondomen) massiv gestört. Ein Teil dieser Gegner war vermummt.
Einige Radikalfeministinnen wollten sich z.B. unbedingt in den Gebetszug hineindrängen (vor allem mit der Absicht, den Lebensrechtlern ihre Kreuze wegzunehmen); sie wurden aber von Polizisten zurückgehalten, mit denen sie sich mitunter ein regelrechtes Handgemenge lieferten.
Einer der Störer hatte sich – während die Pro-Life-Demo an der Lambertikirche vorbeizog - ein weißes Holzkreuz geschnappt, es sofort zum antichristlichen Nero-Kreuz umgedreht – und zog damit triumphalistisch von dannen.
Wie die Polizei Münster in einer heutigen Pressemeldung mitteilt, wurde gegen sechs Leute eine Strafanzeige wegen Verstoßes gegen das Vermummungsverbot angefertigt. Eine 30-jährige und eine 34-jährige Münsteranerin nahmen die Beamten fest, weil sie bei der Personalienfeststellung Widerstand leisteten.
Durch die massive Präsenz von weit über hundert Polizisten und dutzenden Mannschaftswagen wurde die Demonstrationsfreiheit der Abtreibungsgegner weitgehend gewährleistet und die Linksradikalen in Schach gehalten, die ihre altbekannten staatsfeindlichen und gotteslästerlichen Parolen gröhlten oder als Plakate hochhielten, darunter z.B.:
“Nieder mit Jesus!” – “Kein Gott, kein Staat, kein Patriarchat” – “Mein Bauch gehört mir!” – “Kein Gott, kein Staat, kein Vaterland - Abtreibung in Frauenhand” - “Deutschland verrecke!” – und noch schlimmer: “Hätt Maria bloß abgetrieben…” (dieser blasphemische Spruch war auf zahlreichen Postern der Störer zu sehen).
Die besonnenen Christen ließen sich dennoch nicht aus ihrer Ruhe bringen; sie sangen unbeirrbar ihre Kirchenlieder bzw. kurze lateinische Choräle oder beteten das Vaterunser und Ave Maria.
Bevor der Kreuze-Marsch wie jedes Jahr zum Denkmal des seligen Kardinal von Galen auf dem Domplatz führen sollte, wurden die Organisatoren von der Polizeiführung darüber informiert, daß sich die Gegenseite auf dem Domplatz ungewöhnlich aggressiv gebärde, so daß die Sicherheitskräfte wahrscheinlich zum Knüppeleinsatz greifen müßten, um die Demonstrationsfreiheit der Lebensrechtler durchzusetzen.
Zudem könne die Polizei trotz ihrer starken Präsenz von zweihundert Mann keine volle Gewähr für die Sicherheit aller Teilnehmer bieten.
Unser FOTO zeigt eine Polizeimannschaft vor dem Domplatz.
Die Polizeibeamten stellten es den EuroProLife-Organisatoren anheim, ob sie das Demonstrationsrecht ggf. auch mit weniger sanften Methoden durchsetzen solle oder nicht.
Die Lebensrechts-Leitung beschloß im Sinne christlicher Nächstenliebe auch gegenüber den Chaoten sowie mit Rücksicht auf die volle Sicherheit ihrer Teilnehmer, den Gebetszug abzubrechen und auf ihre gewohnte Abschlußkundgebung auf dem Domplatz schweren Herzens zu verzichten. So wurde der Gebetszug an der Aa-Brücke gestoppt, die sich zwischen Liebfrauenkirche und Dom befindet.
Die Lebensrechtler beendeten ihre Kreuze-Aktion mit einer Dankansage an die Polizei, was von starkem Beifall begleitet wurde; zudem gab es wieder das traditionelle Vaterunser-Gebet für die Polizisten. Am Schluß erteilte ein junger Kaplan den Christen per Lautsprecher seinen priesterlichen Segen.
Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerks in Münster
Korrektur-Hinweis: Inzwischen erfuhren wir, daß der “junge Kaplan” ein Gemeindepfarrer ist.
HIER ein weiterer AKTIONSBERICHT durch Mathias von Gersdorff: http://charismatismus.wordpress.com/2013/03/10/kreuze-aktion-in-munster-beeindruckendes-zeugnis-fur-das-lebensrecht-inmitten-von-linksradikalem-hass/
Unser ARTIKEL wurde u.a. von folgenden Webseiten übernommen:
http://kultur-und-medien-online.blogspot.de/2013/03/alle-jahre-wieder-linksradikale-randale.html
http://sycomorusdotorg.wordpress.com/2013/03/10/166/
Aufruf von EuroProLife: „1000 Kreuze für das Leben“ am 9. März 2013 in Münster:
Veröffentlicht: 3. März 2013 Einsortiert unter: Causa KREUZE-Marsch (§218) | Tags: 1000 Kreuze, Abtreibung, Christen, EuroProLife, Gebetszug, Lebensrecht Schreibe einen Kommentar »Gebetszug am Samstag, den 9. März 2013 in Münster
Beginn um 14,30 Uhr auf dem St.-Ägidii-Kirchplatz (Innenstadt, Nähe Ludgeri-Kirche)
Beim diesjährigen Gebetszug wollen wir wieder Zeugnis geben für eine “Kultur des Lebens”.
Die Welt liegt im Wandel; aber wohin soll all das führen? – Immer deutlicher werden die Ausmaße sichtbar, welche durch den Zeitgeist und die Vorboten einer “Zivilisation des Todes” auf subtile Weise im Abendland etabliert wurden.
Unser christlicher Auftrag ist die Nächstenliebe. Daher versammeln wir uns und richten unser Gebet an Gott für das Lebensrecht der Ungeborenen, aber auch um Einsicht und zur Umkehr all jener, die glauben, dass Tötung menschlichen Lebens in ihrer Entscheidungsbefugnis liege.
Bringen wir den Mut auf, einmal aus unserer vertrauten Bequemlichkeit herauszutreten und uns für die Schwächsten und am meisten Hilfsbedürftigen einzusetzen.
Wie recht hatte Clemens August Kardinal von Galen, als er gegen den Rassenwahn und die Willkürherrschaft des NS-Regimes öffentlich Stellung bezog. Sein mutiger Einsatz für Menschenwürde und Gottesgebote sollte auch uns Christen im 21. Jahrhundert als Vorbild dienen.
Heute erleben wir einen massiven Angriff auf das Christentum und damit auf Gott selbst. Mittlerweise hat sich dieses Gedankengut nahezu in alle Schichten, in vielen Medien, aber auch in staatlichen Institutionen ausgebreitet und festgesetzt.
Umso mehr ist jetzt die Solidarität aller Christen für eine “Kultur des Lebens und der Liebe” gefragt. Bitte helfen Sie mit: Geben wir ein gemeinsames und starkes Zeugnis für die Wahrheit und damit für das Leben. Daher ist es gerade jetzt wichtig, mutig zu bekennen, dass Jesus Christus der HERR ist und wir an den Gott glauben, der ein Gott des Lebens ist.
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EuroProLife e.V., Westendstr. 78, D-80339 München Tel. 089 / 51999851, Fax: 089 / 51999852 |
Münster: Anarchistische Feministinnen protestieren gegen Lebensrechtler-Gebetszug am 9. März 2013
Veröffentlicht: 2. März 2013 Einsortiert unter: Causa KREUZE-Marsch (§218) | Tags: Abtreibung, Feministinnen, Gebetszug, Kreuze-Aktion, Lebensrechtler, Linksradikale, Münster 1 Kommentar »“Das zweite Opfer einer Abtreibung ist immer die Frau!”
Am kommenden Samstag, den 9. März 2013, wollen katholische und evangelische Christen nachmittags wieder mit einem Kreuze-Marsch auf die Straße gehen und für das Lebenrecht eines jedes Menschen eintreten, ob gesund oder krank, geboren oder ungeboren.
Seit vielen Jahren wird dieser Gebetszug friedlicher Lebensrechtler durch linksradikale Randalierer gestört, was zur Folge hat, daß jeweils Polizei-Hundertschaften im Einsatz sind, um die betenden und singenden Christen vor rabiaten Chaoten zu schützen und das Recht auf Demonstrationsfreiheit zu gewährleisten (siehe Foto).
Im Internet rufen utralinke und radikalfeministische Gruppen auch dieses Jahr wieder zu Gegen-Aktionen auf, zum Beispiel zu einer sog. “Demo für ein selbstbestimmtes Leben und eine herrschaftsfreie Gesellschaft”, die bereits am Samstagvormittag hinter dem Hauptbahnhof in Münster starten soll.
Auf der anarchistischen Webseite “Linksunten.indymedia” informiert ein Interview mit “Aktivist/innen” über diese geplante Aktion, wobei schon der erste Satz unrichtige Angaben enthält:
“In einigen anderen Städten, z.B. Berlin und München, findet auch in Münster seit mehreren Jahren der von „EuroProLife“ organisierte Gebetszug „1000 Kreuze für das Leben“ statt. Dies ist nichts anderes als ein Aufmarsch von Abtreibungsgegner/innen mit einem sexistischen, homophoben und frauenfeindlichen Weltbild.”
Der “Marsch für das Leben” in Berlin wird in Wirklichkeit nicht von der katholischen Initiative “EuroProLife” organisiert, sondern vom ökumenischen “Bundesverband Lebensrecht ” (BVL), dem sowohl katholische wie evangelische Gruppen angehören.
Im zweiten Satz werden die üblichen linken Sprechblasen geklopft, wobei der Lebensrechtler-Gebetszug meist mehrheitlich von Frauen getragen wird, die dann wohl ein “frauenfeindliches Weltbild” vertreten, nur weil sie für das Lebensrecht aller Menschen eintreten…?!
Sodann heißt es in der Stellungnahme der ultra-feministischen “Aktivist/innen”:
“Wir finden den aktuellen gesellschaftlichen Umgang mit Schwangerschaftsabbrüchen zum Kotzen. (…) Für uns ist die Parole „Mein Bauch gehört mir“, also das Recht auf einen selbstbestimmten Umgang damit ob, wann, wie und mit wem eine/r Kinder haben will, nach wie vor aktuell.”
Kinderliebende Schwangere setzen dem dämlichen Spruch “Mein Bauch gehört mir” jedoch das lebensfreundliche Motto entgegen: “Mein Bauch gehört Dir!” - dem Baby im Mutterleib nämlich!
Auch Abtreibungsgegnern ist klar, daß es sehr schwierige Situationen für schwangere Frauen geben kann, aber ihnen steht das Leitwort vor Augen: “Wir wollen die Probleme beseitigen, nicht die Kinder!”
Zudem wissen Lebensrechtler, daß die Tötung des eigenen Kindes nicht spurlos an der Seele der betroffenen Frau vorübergeht. Die frühere CDU-Familienministerin Claudia Nolte hat daher 1995 im Deutschen Bundestag zu Recht den eindringlichen Satz geprägt: “Das zweite Opfer einer Abtreibung ist immer die Frau!”
Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerks in Münster
Meine Erfahrungen beim “Marsch für das Leben” in Berlin
Veröffentlicht: 7. Oktober 2012 Einsortiert unter: Causa KREUZE-Marsch (§218) | Tags: Abtreibung, Berlin, Dieter Loest, euthanasie, Marsch für das Leben Schreibe einen Kommentar »Von Diester Loest (evangelischer Theologe)
Wenn ich jemanden frage, ob er den Artikel 1 unseres Grundgesetzes „Die Würde der Person ist unantastbar“ bejaht, bekomme ich mehrheitlich eine zustimmende Antwort.
Wenn ich die Würde der Person auf das ungeborene Leben eingrenze und um eine Stellungnahme zur Realität der Abtreibung in Deutschland bitte, wird das Gespräch darüber schwieriger.
Gerade weil die Abtreibungspraxis weithin in unserer Gesellschaft akzeptiert wird, leisten die Lebensrechts-Organisationen einen wichtigen Beitrag, auf das Recht zum Leben für die Ungeborenen hinzuweisen. 
Die Kundgebung vor dem Bundeskanzleramt in Berlin am 22. September war geprägt von Berichten Betroffener, u.a. einer 17jährigen Mutter, der nahe gelegt wurde, ihr Kind abzutreiben und die heute glücklich ist, ein gesundes Kind zu haben.
Vor dem Podium versammelten sich um die drei tausend Christen aus verschiedenen christlichen Kirchen. Einige hatten Plakate, die auf den Schutz des Lebens hinwiesen, und auch Fahnenträger, mit Aufschriften in verschiedenen Sprachen mit dem Satz: „Ich liebe das Leben“, waren zu sehen.
Gegen 14 Uhr setzte sich der Zug in Bewegung. Wir bekamen auch weiße Kreuze. Sie sollten auf die getöteten Kinder hinweisen. Es war ein größeres Polizeiaufgebot anwesend. Der Weg ging zum Brandenburger Tor, von da aus zum Potsdamer Platz und dann durch die Innenstadt bis zur St.-Hedwigs-Kathedrale, in der der abschließende Gottesdienst stattfand.
Es war bewegend, den Kontrast zu erleben von den Christen, die für das Lebensrecht der Ungeborenen eintraten und gegen Ende des Marsches das Lied „Amazing grace“ intonierten – und den zahlenmässig kleinen, linksradikalen Gruppen, die den Zug mit ihrem Geschrei und ihren Parolen begleiteten: „Go to hell!“ oder „Hätte Maria abgetrieben, wärt ihr uns erspart geblieben.“
Mir wurde gesagt, dass dieses Jahr, die Proteste vergleichsweise harmlos waren. So weit ich weiß, gab es keine größeren Zwischenfälle, was wohl zum größeren Teil der polizeilichen Präsenz zu verdanken war.
Wir sind dankbar für diese Möglichkeit, mitten in Berlin für das Leben eine Lanze zu brechen.
Wünschenswert wäre, dass in Zukunft auch kath. und ev. Bischöfe sowie prominente Politiker an diesem Marsch für das Leben mit dabei sein könnten.
Die Rückfahrt im Reisebus am Sonntag-Mittag dann vom Berliner Dom aus im Kreis der Teilnehmer war sehr bewegend.
Einige erzählten von ihren Erfahrungen mit Menschen, denen sie in ihrer inneren Not beistehen konnten, wo es um die Frage ging, ein Kind abzutreiben oder nicht.
Und wir hörten einen sehr interessanten Vortrag von Prof. Dr. Manfred Spieker, emeritierter Sozialwissenschaftle
r und Ethiker an der kath. Universität in Osnabrück. Er entfaltete in seinem Vortrag die Problematik der Sterbehilfe, des Lebensschutzes, der Organspende und sprach sich deutlich dafür aus, dass wir als Christen der Kunst der „ars moriendi“ den Vorzug geben sollten, Sterben hat etwas mit Selbsthingabe zu tun, an den Gott, in dessen Hand ich mich geborgen weiss.
Das Argument der Selbstbestimmung des Menschen, erweist sich in den Grenzsituationen als sehr brüchig. Die Sicht, den Menschen sozusagen als „Ersatzteillager“ zu sehen, ist zutiefst unchristlich.
Er machte deutlich, dass in Europa einschließlich Deutschlands das Tabu der Euthanasie zu bröckeln beginnt. Es besteht ein innerer Zusammenhang vom Schutz des Lebens in seinem Beginn und am Ende, sprich: von Ungeborenen und alten und kranken Menschen.
Außerdem sahen wir in einem Filmbeitrag eine Entgegnung über eine ARD-Sendung „Kontraste“, in dem die Lebensschützer in ein schiefes Licht gerückt wurden.
Der Beitrag von „Kontraste“ zeichnete sich durch Verdrehung der Fakten und Desinformation aus. Bei den vorhergehenden Interviews wurden die Christen bewusst belogen, indem ihnen ein faire Darstellung der Problematik in Aussicht gestellt wurde. Die Mitarbeiter von Lebensschutzorganisationen wurden als aggressiv geschildert, die andere bedrohen und als Mörderinnen beschimpfen.
Es ist erschütternd, wie in den Medien das Thema Lebensschutz behandelt wird. Entweder es wird totgeschwiegen, oder die Befürworter werden in eine bestimmte Ecke gestellt und diskreditiert.
Wünschenswert wäre, dass in kommenden Jahren die Zahl der Christen, die am „Marsch für das Leben“ teilnehmen, deutlich stiege. Ich bin dankbar, dass ich diese für mich wertvolle Erfahrung auf dem diesjährigen „Marsch für das Leben“ machen konnte.
BERLINER ERKLÄRUNG zum Marsch für das Leben am 22.9.2012
Veröffentlicht: 24. September 2012 Einsortiert unter: Causa KREUZE-Marsch (§218) | Tags: Abtreibung, BERLINER ERKLÄRUNG, Lebensrecht, Marsch fürs Leben 2 Kommentare »Angesichts wachsender Gefährdung des ungeborenen menschlichen Lebens in Deutschland und Europa appelliert der Bundesverband Lebensrecht an Politik und Gesellschaft, das Recht auf Leben als oberstes Menschenrecht und elementare Grundlage unserer rechtsstaatlichen Ordnung strikt zu achten und wirksam zu schützen.
Jeder Mensch, ob geboren oder ungeboren, hat das Recht auf Leben und Achtung seiner Würde.
Jeder Mensch ist gleich wertvoll, unabhängig vom Stand seiner Entwicklung, von Eigenschaften und Umständen.
Die Schutzpflicht des Staates gilt jedem einzelnen Menschen. Dessen Menschenwürde und Lebensrecht ist unabhängig von der Entscheidung Dritter.
1. Die Rückkehr zum gesetzlichen Verbot der Präimplantationsdiagnostik (PID) und ein Verbot genetischer Tests zum Zweck der tödlichen Selektion potenziell behinderter Menschen.
2. Das schwere Unrecht der Tötung ungeborener Kinder beim Namen zu nennen und der Propagierung eines angeblichen „Menschenrechts auf Abtreibung“ entgegenzutreten.
3. Die geltenden Abtreibungsgesetze und ihre Praxis einer gründlichen wie umfassenden Prüfung und Korrektur zu unterziehen. Mit dem flüchtigen Blick auf die offizielle Abtreibungsstatistik wird der Bundesgesetzgeber seiner Beobachtungs- und Korrekturpflicht nicht gerecht.
4. Die Finanzierung der Abtreibung durch den Staat zu unterlassen. In Deutschland werden die Kosten für über 90 Prozent aller „beratenen“ Abtreibungen in Höhe von jährlich mehr als 40 Millionen Euro aus den Haushalten der Länder bestritten.
5. Statt Hilfe zum Töten müssen Schwangere und Familien wirksame und nachhaltige Hilfe zum Leben mit ihren Kindern erfahren. Das bisher für die Finanzierung von Abtreibungen verwendete Geld muss hier zukunftswirksam eingesetzt werden.
6. Das Leiden von Frauen, Männern und Familien unter den Folgen einer Abtreibung darf nicht länger verdrängt und verharmlost werden, sondern muß enttabuisiert und vorurteilsfrei erforscht werden.
7. Dem erneuten Aufkommen von Sterbehilfe/Euthanasie muß Einhalt geboten werden. Jede organisierte Beihilfe zum Suizid, nicht nur die gewerbsmäßige, ist unter Strafe zu stellen. Eine Legalisierung bestimmter Formen der Beihilfe ist abzulehnen, die ärztliche Beihilfe standesrechtlich zu verbieten.
Wir rufen alle Menschen dazu auf, mit uns für eine Kultur des Lebens in Deutschland und Europa einzutreten und sich der Mißachtung des Rechts ungeborener, kranker und alter Menschen auf Leben eindeutig entgegenzustellen.
Quelle: Bundesverband Lebensrecht e.V.
Foto: Mechthild Löhr, CDL











