Papst Franziskus ruft zum Gebet für die verfolgte Kirche in Rot-China auf
Veröffentlicht: 23. Mai 2013 Einsortiert unter: CHRISTEN-Verfolgung | Tags: China, Gebetstag, Kommunismus, Papst, Patriotische Vereinigung, Verfolgung Schreibe einen Kommentar »Mit Demut und Freude den Auferstandenen verkünden und der Kirche und dem Nachfolger Petri treu sein: Das wünschte Papst Franziskus zum Abschluß der Generalaudienz am gestrigen Mittwoch den Katholiken Chinas. Anlaß ist der Gedenktag der Madonna von Sheshan in Shanghai, den Papst Benedikt XVI. 2007 zum Gebetstag für China erklärt hatte.
„Ich bitte alle Katholiken in der Welt, sich im Gebet für die Schwestern und Brüder in China zu vereinen“, so der Papst. Er betete in den Worten des Gebetes, das sein Vorgänger zu diesem Anlaß geschrieben hatte, um Hilfe für alle, die „in China unter den Mühen des Alltags beten, hoffen und lieben, dass sie nie Angst haben, zur Welt von Jesus zu sprechen und zu Jesus von der Welt“.
Seit Jahrzehnten gibt es starke Spannungen zwischen Rom und Peking, vor allem was die Ernennung von Bischöfen angeht. Das kommunistische Diktatur will die volle Kontrolle über die Katholiken im Land und verbittet sich „ausländische Einmischung“; diplomatische Beziehungen zum Vatikan gibt es nicht.
Chinas Katholiken gehören zu einem Teil einer Untergrundkirche an, die dem Vatikan gegenüber als treu gilt, jedoch vom chinesischen Staat nicht anerkannt ist. Der andere Teil gehört der staatstreuen Kirche an, die in den sog. „Patriotischen Vereinigungen“ organisiert ist.
Eritrea: einziger kommunistischer Staat Afrikas “feiert” jetzt seine 20-jährige Unabhängigkeit
Veröffentlicht: 23. Mai 2013 Einsortiert unter: CHRISTEN-Verfolgung | Tags: Afrika, Amnesty International, Christenverfolgung, Eritrea, Kommunismus, politische Gefangene, Pressefrehieit Schreibe einen Kommentar »10.000 politische Gefangene und Religionsverfolgung
Am 24. Mai 2013 begeht das ostafrikanische Land Eritrea seine 20-jährige Unabhängigkeit. Die einzige marxistisch-sozialistische Diktatur Afrikas verfolgt Andersdenkende und unterdrückt nicht-registrierte Christen. Die Situation der Pressefreiheit ist sogar noch schlechter als im ebenfalls kommunistischen Nordkorea.
Ein Blick auf die Rangliste der “Reporter ohne Grenzens” untermauert diese Einschätzung. Eritrea liegt auf dem 179. und damit letzten Rang. Also noch hinter Nordkorea (Rang 178), Turkmenistan (177) und Syrien (176).
Die Regierung von Eritrea seit der staatlichen Unabhängigkeit eine brutale Willkürherrschaft installiert und 10.000 politische Gefangene inhaftiert, schreibt die Tageszeitung “Die Welt”. Ein großer Teil von ihnen werde unter “unvorstellbar grausamen Bedingungen” festgehalten, erklärte “Amnesty International” kürzlich.
Helen Berhane floh aus der roten Diktatur
Bereits früher deckten mehrere Organisationen auf, daß Menschen in Schiffscontainern ihre Haft verbüssen, in unerträglicher Hitze. Immer wieder sterben Eingekerkerte. Zu den Überlebenden zählt die Gospel-Sängerin Helen Berhane, deren Lebensgeschichte unlängst im «Brunnen Verlag» erschienen ist. Berhane verlor wegen Mangelernährung und Folter mehrfach das Bewußtsein und wurde schwerstkrank weggebracht, damit sie nicht hinter Gittern sterben würde. Doch sie überlebte und konnte mit letzter Kraft fliehen.
Schlagzeilen über verhaftete Christen haben zugenommen. Im vergangenen Jahr sind mehr als 30 Christen unter anderem an Verletzungen durch Mißhandlungen oder aufgrund der schlechten Versorgung in der Gefangenschaft gestorben.
Seit dem 12. Mai 2002 sind in Eritrea nur noch vier Konfessionen erlaubt: die Eritreisch-Orthodoxe und die Katholische Kirche, die Evangelisch-Lutherische Kirche und der Islam. Freie christliche Gemeinden und Hauskirchen ebenso wie Bibelstunden und Gebetstreffen in Privathäusern sind seitdem illegal.
2002 lag Eritrea auf Rang 46 des Weltverfolgungs-Index von “Open Doors”. Kontinuierlich verschlechterte sich die Menschenrechtslage, heute liegt das Land auf Rang 10.
Autor: Daniel Gerber / Quelle: http://www.jesus.ch/n.php?nid=237787
Rot-China: Kommunisten verbieten religiöse Erziehung
Veröffentlicht: 22. Mai 2013 Einsortiert unter: CHRISTEN-Verfolgung | Tags: China, Christenverfolgung, IGFM, Kommunismus, Martin Lessenthin, Religionsunterricht, Untergrundkirche Schreibe einen Kommentar »Religionsunterricht gibt es an Chinas Schulen nicht. Weder bieten staatliche Schulen derartigen Unterricht an, noch duldet die Kommunistische Partei Chinas, dass irgendeine Religionsgemeinschaft selbst Schulen für Kinder betreibt.
Lediglich die fünf offiziell anerkannten Glaubensgemeinschaften – Buddhismus, Taoismus, protestantisches und katholisches Christentum und Islam – dürfen theologische Institute für Studenten oberhalb des Schulalters unterhalten. 
Wie die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) berichtet, wird deren Zahl und Effektivität allerdings durch eine Vielzahl bürokratischer und finanzieller Hürden stark eingeschränkt, und der Staat schreibt selbst diesen Instituten „patriotische Erziehung“ als Teil des Lehrplans vor.
Zwar lässt das chinesische Gesetz durchaus zu, dass Minderjährige Religionsunterricht erhalten. Wie bei so vielen Dingen in der Volksrepublik China sieht die Praxis allerdings völlig anders aus. Insbesondere der Rom-treue Teil der katholischen Kirche in China sowie die zahlreichen nicht amtlich registrierten protestantischen Hauskirchen hätten nach Angaben der IGFM keinerlei Möglichkeit, formellen Religionsunterricht für ihre Kinder abzuhalten. An den Universitäten der Volksrepublik ist sogar jegliche religiöse Betätigung streng verboten, auch für ausländische Studierende.
Religion ist in China strengen Gesetzen unterworfen; Religionsgemeinschaften müssen sich bei den Behörden registrieren und haben strenge Auflagen zu erfüllen. Die buddhistische Meditationsschule Falun Gong ist sogar vollständig verboten und wird von der Regierung mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln verfolgt.
Martin Lessenthin, Vorstandssprecher der IGFM, kritisiert die Einschränkungen durch die Führung in Peking scharf. „Die Religionsfreiheit, einschließlich des Rechts auf freie Ausübung der Religion, ist ein fundamentales Grundrecht aller Menschen; gleiches gilt für das Recht auf Bildung“, so Lessenthin.
Mit ihrer Gesetzgebung gegen religiösen Unterricht verletze die Kommunistische Partei Chinas gleich beide Grundrechte. „Die Regierung verhindert religiöse Erziehung und versucht gleichzeitig, die nächste Generation von Chinesen mit ihrer eigenen Ideologie zu indoktrinieren. Beides fügt sich nahtlos ein in einen langen Katalog schwerwiegender Menschenrechtsverletzungen, die ihren Ursprung in Peking bei der Regierung der Volksrepublik China haben“, fasst Lessenthin zusammen.
Zur Lage der Menschenrechte in Rot-China unter:
http://www.igfm.de/laender/china/
Christenverfolgung in Saudi-Arabien: hunderte Peitschenhiebe und jahrelange Haft für zwei Fluchthelfer
Veröffentlicht: 20. Mai 2013 Einsortiert unter: CHRISTEN-Verfolgung | Tags: Christenverfolgung, Fluchthelfer, islam, saudi arabien Schreibe einen Kommentar »In Saudi-Arabien sind zwei Männer mit Auspeitschen und Haft bestraft worden, weil sie einer jungen Muslima geholfen haben, den christlichen Glauben anzunehmen und mit einem gefälschten Paß aus dem Land zu fliehen.
Ein Gericht in der Stadt al-Chubar verurteilte einen Libanesen zu 300 Peitschenhieben und sechs Jahren Gefängnis und einen saudischen Mann zu 200 Hieben und zwei Jahren Haft.
Sie arbeiteten in einer Versicherung und hatten einer Kollegin beigestanden, die aus Sicherheitsgründen nur als Maryam bekannt wurde. Sie hatte nach eigenen Angaben einen Traum, in dem ihr Gott gesagt habe, daß Jesus Christus sein Sohn sei.
Der Vater der christlich bekehrten “Maryam” aus der Gegend von Al-Khobar hatte die beiden Männer angezeigt. Saudische Frauen dürfen nicht ohne Zustimmung ihres Vaters, Ehemanns oder Vormunds das Land verlassen.
Im wahabitischen Königreich wird die Scharia, das islamische Religionsgesetz, gnadenlos angewandt. Moslems, die sich zu einer anderen Religion bekehren, werden zum Tode verurteilt. Deshalb mußte die Frau das Land fluchtartig verlassen.
Die Männer halfen ihr daher, ins benachbarte Bahrain zu entkommen. Von dort aus reiste sie nach Schweden, wo ihr Anfang dieses Jahres Asyl gewährt wurde; die junge Ex-Muslima wird von einer christlichen Hilfsorganisation beschützt.
Sie beschuldigt die saudische Monarchie u.a., sie zum Haß auf Judentum und Christentum angestachelt zu haben. Erst durch ihren Übertritt zum Christentum habe sie zum inneren Frieden gefunden.
Hintergrund: Saudi-Arabien gilt als das strengste islamische Land. Jedes christliche Symbol, der Kirchenbau sowie die öffentliche Ausübung des christlichen Glaubens sind verboten. Auch Christen, die sich privat zum Gebet treffen, begeben sich in Gefahr.
Die wahabitische Ausrichtung des Islam ist Staatsreligion; ihm gehören 92,4 Prozent der 26 Millionen Einwohner an. Christen stellen 5,4 Prozent; sie sind fast ausschließlich unter den acht Millionen Gastarbeitern zu finden.
Quellen: Hilfsaktion Märtyrerkirche / http://www.idea.de
Ostafrika: Islamisten im Vormarsch gegen Christen
Veröffentlicht: 19. Mai 2013 Einsortiert unter: CHRISTEN-Verfolgung | Tags: Kenia, Mali, Ostafrika, Tansania, Uganda Schreibe einen Kommentar »Abseits der Weltöffentlichkeit nimmt auf dem “schwarzen Kontinent” die Verfolgung von Christen massiv zu. Die Übergriffe der Islamisten gelten insbesondere (noch) christlich geprägten Ländern Ostafrikas.
In Uganda, Kenia und Tansania waren einst Missionare ebenso willkommen wie Bibel-Übersetzer. In den letzten Jahrzehnten wuchs die Zahl der Christen gewaltig an: 
In Kenia bekennen sich über 50 Prozent der Einwohner zum christlichen Glauben – 1960 waren es gerade mal 17 Prozent. In Uganda besucht heute mehr als die Hälfte der Bevölkerung regelmäßig die Gottesdienste in den Kirchen. In Tansania ist die Zahl der Evangelikalen auf 18 Prozent gestiegen.
Mit dem Aufschwung des Christentums in diesen Ländern hat aber auch der Terror gegen Gläubige zugenommen. Pastoren werden ermordet; Granaten fliegen in Kichen. Jüngst sind bei einer Granatenexplosion vor einem Gotteshaus im tansanischen Arusha, nahe der Grenze zu Kenia, drei Menschen ums Leben gekommen. Mindestens 36 Menschen wurden verletzt, vier von ihnen schwer.
Aber auch aus anderen Regionen Afrikas erreichen uns schlimme, aktuelle Nachrichten. So hinterließen abgezogene Al-Kaida-Kämpfer im Norden des westafrikanischen Mali schwere Verwüstungen in christlichen Missionsstationen.
„Al-Kaida-Kämpfer haben vor ihrer Flucht vor den französischen Truppen die Missionsstation und die Bibelschule in Timbuktu vermint“, sagte Paul Velikanov vom Missionswerk „Neues Leben Ghana“ der HMK.
„Da diese heimtückischen Sprengfallen kein Einheimischer beseitigen konnte, wurde die französische Fremdenlegion gerufen. Die Soldaten entschärften drei Sprengminen auf dem Hof vor der Kirche, wo bis zu 150 Kinder zur Kinderspeisung und zum Spielen kommen. Dies hätte zu einer nicht vorstellbaren Katastrophe bei der nächsten Kinderspeisung führen können“.
Quelle: Hilfsaktion Märtyrerkirche eV. (HMK)
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Ausgerechnet Indonesiens Präsident erhält Staatsmänner-Preis, obwohl er Minderheiten unterdrückt
Veröffentlicht: 18. Mai 2013 Einsortiert unter: CHRISTEN-Verfolgung | Tags: Indonesien, islam, Jakarta, Minderheiten, Susilo Bambang Yudhoyono Schreibe einen Kommentar »Indonesiens Präsident Susilo Bambang Yudhoyono setze sich für religiöse Toleranz ein. Darum möchte ihn die Stiftung “Appeal of Conscience” am 30. Mai mit dem diesjährigen “World Statesman Award” ehren, der häufig an bekannte Staatsmänner verliehen wird.
Das Geistlichen-Forum von Jakarta, Banten und Westjava - ein Zusammenschluss von christlichen Leitern – kann diese Entscheidung nicht nachvollziehen. Präsident Yudhoyono kümmert es nicht, wenn in seinem islamisch geprägten Land Minderheitsreligionen unterdrückt werden.
Das Forum führte im Mai einen Marsch von etwa 50 Personen aus christlichen und muslimischen Konfessionen zur US-Botschaft in Jakarta an, um dort ein Protestschreiben gegen die Entscheidung der Stiftung abzugeben, Yudhoyono zu würdigen.
“Er ist der Präsident der Intoleranz”, sagte Pfarrer Palti Panjaitan von der evangelischen Filadelfia Church. Die “Appeal of Conscience”-Stiftung aus New York sieht sich selbst als “konfessionsübergreifende Koalition von führenden Geschäftsleuten und Religionsführern, die Frieden, Toleranz und die Lösung ethnischer Konflikte fördert”.
Mit dem jährlichen “World Statesman Award” wurden u.a. schon der kanadische Premierminister Stephen Harper, der französische Präsident Nicolas Sarkozy und der britische Premierminister Gordon Brown ausgezeichnet. Der Koordinator des Geistlichen-Forums, Pfarrer Erwin Marbun, zeigte sich entsetzt, dass die Stiftung sich nun für Präsident Yudhoyono als nächsten Preisträger entschieden hat.
Christliche Kirchen sind in Indonesien immer wieder Bulldozern zum Opfer gefallen. Für den Nachrichtendienst AFP ist das ein Beleg für die “durch das Land fegende religiöse Intoleranz”.
“Tatsache ist, dass Präsident Yudhoyono das geltende Recht nicht durchsetzt”, so Pfarrer Marbun. “Sehen Sie sich nur die Schließung der Stätten der Anbetung an, sowohl bei uns Christen als auch bei islamischen Minderheiten.”
Die sich seit 2004 an der Macht befindende Yudhoyono-Regierung hat im Jahr 2006 Vorschriften für Religionsgemeinschaften herausgegeben. Möchte eine solche Gemeinschaft ein gottesdienstliches Gebäude errichten, müssen 60 Personen aus verschiedenen Religionen der Nachbarschaft per Unterschrift zustimmen, und es muss die Genehmigung des örtlichen Religionsamtes erlangt werden.
Quelle: Open Doors Deutschland
Ägypten: Christlich-koptische Lehrerin wegen angeblicher Islamkritik verhaftet
Veröffentlicht: 13. Mai 2013 Einsortiert unter: CHRISTEN-Verfolgung | Tags: Ägypten, Blasphemiegesetzt, Christenverfolgung, IGFM, islam, Kopten Schreibe einen Kommentar »Die 24-jährige koptische Grundschullehrerin Demiana Ebeid Abdelnour ist seit dem 8. Mai wegen angeblicher Blasphemie in Untersuchungshaft. Wie die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) berichtet, wurde sie von drei Schülern einer Grundschule in Luxor beschuldigt, in ihrem Unterricht über die Geschichte der Weltreligionen den Islam und den Propheten Mohammed beleidigt zu haben.
Die IGFM fordert vom ägyptischen Präsident Mursi die sofortige Freilassung der Lehrerin und die Abschaffung jeglicher Blasphemie-Gesetzgebung. 
Die Grundschullehrerin wurde vom Unterricht suspendiert und musste sich vor drei Untersuchungsausschüssen verantworten. Die Eltern der drei Schüler warfen ihr vor, den ehem. koptischen Papst Shenouda mit dem Propheten Mohammed verglichen zu haben und jedes Mal, wenn sie den Namen Mohammed erwähnte, ihre Hand auf ihren Magen oder ihren Hals zu legen. Sie wies alle Vorwürfe zurück und wurde von allen Untersuchungsausschüssen freigesprochen.
Nach Angaben der IGFM befindet sich Frau Ebeid Abdelnour dennoch weiter in Untersuchungshaft.
„Der IGFM werden immer wieder Fälle von unrechtmäßigen Blasphemievorwürfen und folgenden Übergriffen gemeldet. Opfer sind vor allem religiöse Minderheiten, insbesondere Christen“, so IGFM-Vorstandssprecher Martin Lessenthin. „Da in der Praxis nur eine einzige Religion gegen Blasphemie geschützt und vor allem weil Blasphemiegesetze oft missbraucht werden, sollten sie ganz abgeschafft werden.“
Medhat Klada, Vorsitzender der European Union of Coptic Organizations for Human Rights (EUCOHR), zeigt sich empört über diesen jüngsten „Blasphemie“-Fall: “Die Anwendung des Blasphemiegesetzes in Ägypten ist diskriminierend. Wenn ein Muslim eine Bibel verbrennt, geschieht gar nichts, wenn eine koptische Lehrerin die Geschichte der Weltreligionen vorträgt, wird sie wegen Blasphemie angeklagt.“
Weitere Infos zur Menschenrechtslage in Ägypten unter:
http://www.igfm.de/laender/aegypten/
Facebook-Seite der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte:
https://www.facebook.com/igfmdeutschland
Algerien: Christen durch Anti-Missionsgesetz benachteiligt – Ex-Muslime werden enterbt
Veröffentlicht: 11. Mai 2013 Einsortiert unter: CHRISTEN-Verfolgung | Tags: Algerien, Anti-Missionsgesetz, Apostasie, Enterbung, islam Schreibe einen Kommentar »Ein 2006 in Kraft getretenes Anti-Missionsgesetz beschränkt die Religionsausübung nicht-islamischer Bürger. Es verbietet Christen, mit Muslimen über ihren Glauben zu sprechen. Kirchen werden von staatlicher Seite überwacht und immer wieder geschlossen.
Viele Christen werden durch das Anti-Missionsgesetz zu Gefängnis- oder Geldstrafen verurteilt. Trotzdem wächst in Algerien die Gemeinde der Gläubigen. Vor allem im Norden Algeriens entscheiden sich viele Berber (Kabylen) für ein Leben als Christ.
Diese Entscheidung bedeutet für einen Algerier, dass er sich der Verfolgung aussetzt. Die algerischen Christen werden täglich damit konfrontiert. Sie erleben verbale und körperliche Gewalt, Verleumdungskampagnen in den Medien bis hin zu Zwangsscheidungen von Ehepaaren.
Kürzlich wurde Mecheri, ein Berber und Christ aus dem Norden, von seinem eigenen Bruder vor Gericht gestellt. Da Mecheri sich zum christlichen Glauben bekennt, leitete sein Bruder ein Enterbungsverfahren gegen ihn ein.
Hintergrund ist ein Gesetz aus dem Jahre 1984. Es besagt, dass jemand, der dem Islam den Rücken kehrt, keinen Anspruch auf seinen Anteil vom Erbe eines Muslims hat.
Kurz nachdem Mecheri Christ wurde, stellte man ihn unter Anklage. Er wurde der Apostasie (des Glaubensabfalls) beschuldigt und auf die örtliche Polizeibehörde bestellt. Dort sollte er sich zu Mohammed und Allah bekennen. “Das kann ich nicht, weil ich Christ bin”, sagte Mecheri dort und wird seitdem noch argwöhnischer beobachtet und kontrolliert.
Quelle: Christliches Hilfswerk “Open Doors”
US-Jahresbericht: Islamische Länder mißachten die Religionsfreiheit am meisten
Veröffentlicht: 10. Mai 2013 Einsortiert unter: CHRISTEN-Verfolgung | Tags: Christenverfolgung, Iran, islam, Nigeria, Nordkorea, Pakistan, Religionsfreiheit Schreibe einen Kommentar »Zehn der 15 Staaten, in denen die Religionsfreiheit weltweit am stärksten missachtet wird, sind Länder mit muslimischer Bevölkerungsmehrheit. Zu diesem Ergebnis kommt die US-Kommission für internationale Religionsfreiheit in ihrem Jahresbericht für 2013.
Die intolerantesten Länder sind demnach derzeit Ägypten, Burma, China, Eritrea, Iran, Irak, Nigeria, Nordkorea, Pakistan, Saudi-Arabien, Sudan, Tadschikistan, Turkmenistan, Usbekistan und Vietnam.
In Ägypten beispielsweise habe es die Regierung versäumt, die koptischen Christen vor Übergriffen zu schützen, so die Kommission. Obwohl sie zehn Prozent der Gesamtbevölkerung des Landes ausmachten, würden Kopten verfolgt, eingesperrt oder gar ermordet.
Nicht besser sei die Lage im Iran für religiöse Minderheiten wie Christen, Bahai oder Sufis. Dort hätten Drohungen, Übergriffe und Inhaftierungen in den vergangenen Monaten zugenommen. - In Pakistan und Nigeria sorgten Extremisten für eine Welle der Gewalt „in noch nie dagewesenem Ausmaß“, die langfristig sogar die Stabilität der beiden Länder bedrohe.
Das Land, das die Religionsfreiheit weltweit am meisten unterdrückt, bleibt dem Bericht zufolge aber das kommunistische Nordkorea, wo Bürger wegen „illegaler religiöser Aktivität“ in Arbeitslager gesperrt würden.
Quelle: http://www.idea.de
Ägypten: Islamische Fatwa verbietet Ostergrüße an Christen
Veröffentlicht: 6. Mai 2013 Einsortiert unter: CHRISTEN-Verfolgung | Tags: Ägypten, Fatwa, IGFM, islam, Kopten, Ostergrüße 2 Kommentare »Anlässlich des koptischen Osterfestes am vergangenen Wochenende erließ Abd al-Rahman al-Barr, eine der bedeutendsten Führungspersönlichkeiten der Freiheits- und Gerechtigkeitspartei der Muslimbrüder eine Fatwa (islamisches Rechtsgutachten), das es Muslimen verbietet, koptischen Christen Ostergrüße zu überbringen.
Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) sieht darin einen Ausdruck der fortschreitenden Diskriminierung der koptischen Minderheit. In den vergangenen Monaten wurden der Menschenrechtsgesellschaft vermehrt Angriffe auf Kopten und deren Gotteshäuser gemeldet. 
Nach al-Barr widerspricht das koptische Osterfest dem muslimischen Glauben: „Jesus ist nicht gestorben und wurde nicht gekreuzigt (…). „Wir überbringen keine Grüße für ein Fest, das in unseren Augen falsch ist“, so al-Barr. Der Koran erkennt Jesus als Propheten, aber nicht als Sohn Gottes an. Sayed Mustafa, stellv. Vorsitzender der salafistischen Nour-Partei, erklärte ebenfalls öffentlich, dass Muslime den Kopten keine Festtagsgrüße überbringen sollten.
Nach Auffassung von IGFM-Vorstandssprecher Martin Lessenthin stellt diese Fatwa einen Bruch mit der bisherigen Praxis der Freiheits- und Gerechtigkeitspartei dar, Grußkarten an den koptischen Papst zu versenden und hochrangige Vertreter der Partei zur Ostermesse zu schicken, um dort die Ostergrüße an Mitglieder der koptischen Gemeinde zu überbringen. „Diese Fatwa ist ein weiterer Beweis dafür, dass die Diskriminierung der koptischen Minderheit in Ägypten auf dem Vormarsch ist“, so Lessenthin.
Mit großer Sorge stellt die IGFM eine Zunahme der Angriffe auf koptische Christen und deren Gotteshäuser dar. Bei den jüngsten religiösen Unruhen in el-Khousous in der Provinz al-Qualyubiyya Anfang April fünf koptische Christen ums Leben. Bei dem anschließenden Begräbnis kam es erneut zu gewaltsamen Ausschreitungen, zwei weitere Tote waren zu verzeichnen. Wie die staatliche Zeitung Al-Ahram berichtet, wurden seit dem Machtwechsel in Ägypten 25 Kirchen angegriffen, insgesamt 59 Kopten starben bei gewaltsamen Ausschreitungen.
Weitere Infos zur Menschenrechtslage in Ägypten:
http://www.igfm.de/laender/aegypten/
Facebook-Seite der IGFM:
https://www.facebook.com/igfmdeutschland


