Antikes Mariengebet aus frühchristlicher Zeit
Veröffentlicht: 1. Mai 2013 Einsortiert unter: Maria in Dogma und Kirche | Tags: 3. Jahrhundert, Gebet, Maria, Schutz und Schirm, Schutzmantelmadonna Schreibe einen Kommentar »Unser neuestes Marienposter: “Führ Du uns zu CHRISTUS, dem Heiland und HERRN”
Veröffentlicht: 12. März 2013 Einsortiert unter: LYRIK: Gedichte / Gebete / Lieder, Maria in Dogma und Kirche | Tags: Ecclesia-Plakatdienst, KOMM-MiT-Verlag, Marienposter 5 Kommentare »
Das beliebteste Marienlied des Frankenlandes: “O himmlische Frau Königin”
Veröffentlicht: 29. Dezember 2012 Einsortiert unter: LYRIK: Gedichte / Gebete / Lieder, Maria in Dogma und Kirche | Tags: Franken, Frau Königin, Marienlied Schreibe einen Kommentar » O himmlische Frau Königin, du aller Welten Herrscherin. Du willst uns allen Mutter sein. Wer dir vertraut, ist nie allein. Wir geben dir in deine Hand die Heimat, unser Frankenland. 2. Du breitest deinen Mantel aus, behütest Land und Stadt und Haus. Du sorgst für uns in jedem Leid am Throne der Barmherzigkeit. Du voll der Gnad‘ und Liebe bist. Ave Maria, sei gegrüßt! 3. Dem Gottesvolk du Mutter bist durch unsern Heiland Jesus Christ. Du nimmst dich unser aller an und führst uns auf die rechte Bahn. Du voll der Gnad‘ und Liebe bist. Ave Maria, sei gegrüßt! 4. Mit Jesus sehn wir dich im Leid, mit ihm in seiner Herrlichkeit. Dort trittst du bittend für uns hin, du unsere Fürsprecherin. Du voll der Gnad‘ und Liebe bist. Ave Maria, sei gegrüßt! 5. Es soll im weiten Erdenrund dich seligpreisen jeder Mund! Wer einst den HERRN will ewig sehn, darf nicht an dir vorübergehn. Wir geben dir in deine Hand die Heimat, unser Frankenland.Altes fränkisches Marienlied, Neufassung 1975 von Pater Paschalis Streidel OFM
Lobpreis Mariens im ostkirchlichen Akathistos-Hymnus aus dem christlichen Altertum
Veröffentlicht: 29. Dezember 2012 Einsortiert unter: Advent / Christfest, Maria in Dogma und Kirche | Tags: Akathistos-Hymnus, Gottesmutter, Maria, Ostkirche Schreibe einen Kommentar »Zur byzantinischen Liturgie gehört der klassische Akathistos-Hymnus, entstanden in der ausgehenden Antike (7.Jahrhundert) - es ist dies ein feierlicher Lobpreis auf die jungfräuliche Mutter, der von biblischen Ereignissen ausgeht und dann jeweils einen Hymnus auf die Madonna anstimmt:
Die den Stern deuten, sahen in den Händen der Jungfrau DEN, der mit seiner Hand die Menschen gebildet. Eingedenk dessen, daß ER in Knechtsgestalt jedoch ihr Gebieter sei, trachteten sie, mit ihren ehrenden Gaben IHM zu dienen und der Gesegneten zu huldigen:
Sei gegrüßt, Mutter des allerheiligsten Sternes;
sei gegrüßt, Morgenglanz des mystischen Lebens.
Sei gegrüßt, den glühenden Irrtum löschest du aus;
sei gegrüßt, allen der Dreifaltigkeit Geweihten zeigst du ihre Majestät.
Sei gegrüßt, Gewalt verwirfst du und Unmenschlichkeit;
sei gegrüßt, in Christus schauen wir den Menschenfreund als HERRN.
Sei gegrüßt, du befreist uns von heidnischem Götzendienst;
sei gegrüßt, du bewahrst uns vor der Ausgeburt der Zwietracht.
Sei gegrüßt, du setzest der Anbetung des Feuers ein Ende;
sei gegrüßt, du befreist die von Begierden Besessenen.
Sei gegrüßt, den Gläubigen weisest du den Weg zur Weisheit;
sei gegrüßt, alle Wesen erfüllst du mit Seligkeit.
Sei gegrüßt, du jungfräuliche Mutter!
Als Simeon bestimmt war, vor der Schwelle zwischen Zeit und Ewigkeit zu stehen, da wurdest du, o HERR, als Kind ihm dargereicht. Er aber schaute zudem den vollkommenen Gott in dir. Außer sich vor Staunen über dein unvorstellbares Dasein rief er aus: Halleluja, Halleluja, Halleluja!
Ganz war ER eins mit uns bis in den Tod und war seiner Gottheit doch gar nie entkleidet. Nicht dass ER etwa von einem Ort hin zu einem andern ging; sondern hernieder kam das unumschränkte Wort in der Niederkunft der Jungfrau. Uns neigt sie sich zu:
Sei gegrüßt, Raum Gottes, den der Raum nicht zu fassen vermag;
sei gegrüßt, Zugang zum unverfügbaren Geheimnis.
Sei gegrüßt, den Ungläubigen ein widersprüchliches Gerücht;
sei gegrüßt, den Gläubigen ein unwidersprochenes Rühmen.
Sei gegrüßt, du auserwähltes Gefährt dessen über den Cherubim;
sei gegrüßt, du erlesenes Gefäß dessen über den Seraphim.
Sei gegrüßt, Unversöhnliches hast du versöhnt;
sei gegrüßt, jungfräulich hast du geboren.
Sei gegrüßt, vergänglich geworden ist durch dich unser Vergehen;
sei gegrüßt, das Paradies hast du wieder zugänglich gemacht.
Sei gegrüßt, du bist der Schlüssel zu Christi Königreich;
sei gegrüßt, du nährst die Hoffnung auf die ewige Güte.
Sei gegrüßt, du jungfräuliche Mutter!
Durch und durch erschauerten die Engel vor dem gewaltigen Geschehen deiner Menschwerdung; sie nämlich schauten den Unzugänglichen vordem als Gott, nun aber als Menschen zugänglich allen, wie ER mitten unter uns wohnt und von uns allen hört: Halleluja, Halleluja, Halleluja!
PAPST: “Die selige Jungfrau Maria soll uns Vorbild und Fürsprecherin sein”
Veröffentlicht: 8. Dezember 2012 Einsortiert unter: Maria in Dogma und Kirche, PAPST / VATIKAN aktuell | Tags: Glauben, Gottes Gnade, Immaculata, Jesus, Maria, Papst Schreibe einen Kommentar »In der Jungfrau Maria öffnet sich die Menschheit auf Gott hin. Das betonte der Papst beim Angelus (dem Engel-des-HERRN-Gebet) am heutigen Samstag zum Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Gottesmutter Maria. 
Weiter ging er auf die Bedeutung Mariens für den Glauben ein: „Zum aktuellen ‚Jahr des Glaubens’ möchte ich betonen, dass Maria aufgrund der Gnade Gottes ohne Erbsünde empfangen wurde – aber auch, weil Gott in ihr und ihrem Glauben absolute Bereitschaft und Unterstützung gefunden hat“, so Papst Benedikt in seiner italienischen Ansprache auf dem Petersplatz.
Das strahlende Licht der Jungfrau Maria helfe auch, den wahren Sinn der Erbsünde zu begreifen: „Maria zeigt uns die vollkommene Gemeinschaft von Gott und Mensch. Zwischen ihr und Gott herrscht die absolute Einheit. Durch die Sünde wird der Mensch von dieser Einheit mit Gott getrennt. Maria aber ist frei von jeder Sünde, sie ist erfüllt von Gottes Gnade und seiner Liebe“, so der Pontifex.
Darin zeige sich, daß man auf den Glauben bauen könne, das Bündnis mit Gott reiße nicht. In Maria habe Gott einen heiligen Ursprung geschaffen, aus dem Jesus Christus, der Retter hervorgehen konnte. So zeige die Immaculata, daß Gottes Treue den wahren Glauben hervorbringe.
Zu den deutschsprachigen Pilgern sprach der Papst:
„Der HERR offenbart uns in Maria, dass er in seinem göttlichen Wirken auf die Mitarbeit seiner Geschöpfe zählt. Maria ist bereit, ihren Teil zur Menschwerdung des Gottessohns beizutragen. ‚Mir geschehe, wie du es gesagt hast’ (Lk 1,38), antwortet sie, als der Engel ihr den Willen Gottes verkündet.
Dieser Wille übersteigt die Kraft eines Menschen. Wir können ihm nur folgen, wenn wir uns im Glauben Gott anvertrauen, uns durch die schöpferische Kraft seiner Liebe umwandeln lassen zu neuen Menschen.
Die selige Jungfrau Maria soll uns ein Vorbild sein und Fürsprecherin, damit wir den Willen Gottes in unserem Leben erkennen und danach handeln. Euch und euren Familien wünsche ich einen gesegneten Feiertag!“
Quelle: Radio Vatikan
Makellose Empfängnis Mariens – was ist damit genau gemeint?
Veröffentlicht: 8. Dezember 2012 Einsortiert unter: Maria in Dogma und Kirche | Tags: Christus, Dogma, Erbsünde, Gnade, Immaculata, Jungfrau, Kirche, Madonna 7 Kommentare »GOTT konnte es, GOTT wollte es - also tat ER es!
Der Leiter des “Kölner Domradios” berichtet in seinem gestrigen Newsletter vom 7.12.2012 folgende Begebenheit:
“Vor einigen Jahren (…) durfte ich ein Medientraining für Priester leiten. Wir übten Interviews. Jedem gab ich ein Thema. Der eine sollte zu einem Weihnachtskonzert einladen, der andere vom kirchlichen Stand auf dem Weihnachtsmarkt berichten, wieder ein anderer eine adventliche Hilfsaktion vorstellen …
Jeder Priester kam einzeln vor mein Mikro in einem Kopierraum, der unser improvisiertes “Aufnahmestudio” war. Alle meisterten ihre Aufgabe.
Am Ende des Interviews aber stellte ich jedem eine zugegeben nicht abgesprochene Frage zum damals gerade anstehenden Feiertag “Maria Empfängnis”. Machen wir es kurz: Das Ergebnis war ernüchternd:
Ein Drittel der Geistlichen meisterte auch diese Zusatzfrage und konnte die Bedeutung des Feiertages gut erklären. Ein weiteres Drittel stammelte sich mehr schlecht als recht irgendwie durch, und das letzte Drittel stand buchstäblich auf dem Schlauch. Solche Fragen müssten vorher abgestimmt werden!
Auch mein Hinweis, dass die Kirche doch Ende der Woche dieses “Hochfest” feiere, half wenig. Man konnte oder wollte das “Hochfest der ohne Erbsünde empfangen Jungfrau und Gottesmutter Maria” (so der offizielle Titel) nicht erklären!”
Wenn selbst ein beträchtlicher Teil der Geistlichkeit ins Stottern gerät, wie zumindest dieses Beispiel nahelegt, scheint es wirklich Erklärungsbedarf zu geben. 
Daher folgt hier in Kurzform das Wesentliche zum katholischen Dogma, also jener unfehlbaren Glaubensaussage, wonach die selige Jungfrau und Gottesmutter Maria eine “Immaculata” ist, also makellos empfangen sei:
1. Dieser Glaubenssatz von der “unbefleckten Empfängnis” wird nicht nur im einfachen Volke, sondern mitunter sogar von Gelehrten verwechselt mit der jungfräulichen Empfängnis Christi, auch “Jungfrauengeburt” genannt.
Bei der Jungfrauengeburt geht es aber darum, daß die Madonna den Erlöser nicht auf irdische Weise von einem Mann empfangen hat, sondern vielmehr vom Heiligen Geist, bewirkt durch Gottes Allmacht.
Der oft verwendete Begriff “unbefleckt” klingt etwas mißverständlich; besser ist daher der inhaltlich absolut gleichbedeutende Ausdruck “makellos” – er verdeutlicht eher, worum es bei der Immaculata – der makellosen Gottesmutter – geht.
2. Das Dogma von Marias makelloser Empfängnis besagt vielmehr, daß die selige Jungfrau als Geschöpf zwar zur erlösungsbedürftigen Menschheit gehört wie wir alle, daß der Ewige sie aber schon vor Beginn ihrer Existenz (also vor der - auf natürliche Weise erfolgten – Empfängnis durch ihre Eltern) vor jedem Makel der Erbsünde bewahrt hat.
So ist die selige Gottesmutter von Anfang an durch GOTT geheiligt bzw. “voll der Gnade” – die “Gnadenvolle” also, wie sie der Engel Gabriel als Bote Gottes bei der Verkündigung des HERRN anspricht.
3. Diese makellose Empfängnis ist ein Gnadenakt des Allmächtigen, denn so erweist sich Gottes großherzige Huld gegenüber einem auserwählten Geschöpf.
Da aber auch Maria – ihres geschöpflichen Menschseins wegen, das unter dem Erbe von Adams Sündenfall steht – zur erlösungsbedürftigen Menschheit gehört, war Christi Erlösergnade für diese “Vorzugshandlung” Gottes notwendig - und so geschah es auch:
Maria wurde gleichsam “vorerlöst” – und zwar (so sagt das kirchliche Dogma ausdrücklich) “im Hinblick auf die Verdienste Jesu Christi, des Erlösers der ganzen Menschheit”.
Somit ist die Gottesmutter die Erst-Erlöste, Voll-Erlöste und Vor-Erlöste des Neuen Bundes – an der Madonna wurde Christi göttliche Erlöserkraft zum ersten Mal und sozusagen “im voraus” wirksam.
Die von GOTT hochbegnadete Jungfrau verringert also gewiß nicht die Ehre des Allmächtigen oder gar den absoluten Vorrang Christi – im Gegenteil: an diesem auserwählten Geschöpf wird Gottes Gnade und Huld besonders deutlich erkennbar, die aus der Kraft der unendlichen Verdienste Christi schöpft.
4. Es geht bei diesem katholischen Dogma von der Immaculata letztlich um CHRISTUS selbst, dem in Maria eine dem Gottmenschen würdige “Wohnstatt” bereitet werden sollte.
Jener “Tabernakel”, der Christus gebührt, in dem der HERR selbst neun Monate lang lebte, sollte nicht durch irgendeinen Makel der Erbsünde “verunreinigt” sein.
Dieses wunderbare Werk der Gnade und des Erbarmens konnte nur GOTT selbst bewirken – und die überlieferte katholische Theologie bringt diesen erhabenen Gedanken auf den Punkt, indem sie sagt:
ER konnte es, ER wollte es – also tat ER es.
Hier folgt nun der WORTLAUT des DOGMAs von der IMMACULATA, das Papst PIUS IX. im Jahre 1854 verkündete, wonach die Madonna durch GOTTES GNADE frei von der Erbsünde geschaffen wurde:
“Die Lehre, daß die allerseligste Jungfrau Maria im ersten Augenblick ihrer Empfängnis aufgrund einer besonderen Gnade und Auszeichnung von Seiten des allmächtigen Gottes im Hinblick auf die Verdienste Jesu Christi, des Erlösers der ganzen Menschheit, von jedem Makel der Erbsünde bewahrt blieb, ist von Gott geoffenbart und muß deshalb von allen Gläubigen fest und unabänderlich geglaubt werden.”
Katholisches Brauchtum im Advent: “Herbergssuche” und “Frauentragen” – Maria in der Hoffnung
Veröffentlicht: 7. Dezember 2012 Einsortiert unter: BRAUCHTUM, Folklore (relig.), Maria in Dogma und Kirche | Tags: Advent, Bayern, Frauentrag, Madonna, Regensburg 4 Kommentare »Das “Frauentragen” gehört zum vorweihnachtlichen kath. Brauchtum, das vor allem in Bayern gepflegt wird, aber auch in Oberschwaben - dort nennt man diese altbewährte Tradition “Herbergssuche”, wobei meist eine große Marienstatue verwendet wird.
Der Advent steht im Zeichen des Unterwegsseins und des Aufbruchs: „Maria besucht ihre Verwandte Elisabet“, „Maria und Josef auf dem Weg nach Betlehem“, „die Hirten suchen das Kind“. Gott und Mensch sind unterwegs zueinander. 
Das „Frauentragen“ selbst nimmt Bezug auf das Lukasevangelium: „…denn in der Herberge war kein Platz für sie.“ (Lk 2,7)
In der Adventszeit sind die Familien einer Pfarrgemeinde eingeladen, dem Bild der (schwangeren) Gottesmutter für einen Tag bei sich zuhause eine Bleibe zu geben. Am Abend findet jeweils eine Adventsandacht in der „Gastfamilie“ statt. Tags darauf wird das Marienbild an die nächste Familie weitergegeben.
Das Bildnis könnte natürlich z. B. auch in einem Kindergarten oder beim Adventsingen für einen Tag oder ein paar Stunden zur Herberge einkehren.
Wer „Maria in der Hoffnung“ zu sich heimholen will, trägt sich im Vormonat in eine ausgelegte Liste ein. Die Segnung und Aussendung könnte am 1. Adventssonntag im Pfarrgottesdienst stattfinden, um dann am 24. Dezember die Mutter Gottes z.B. in der Kinderchristmette wieder feierlich in Empfang zu nehmen.
Die Tradition des „Frauentragens“ soll im Rahmen der Gebetsinitiative „Mit Maria auf dem Weg“ bayernweit wiederbelebt werden.
In Handarbeit wird im Berufsbildungswerk der Katholischen Jugendfürsorge in Abensberg von jugendlichen Auszubildenden hierfür ein Steckaltar hergestellt, den man über das Bischöfliche Seelsorgeamt Regensburg bestellen und beziehen kann:
93047 Regensburg, Obermünsterplatz 7, Tel.: 0941/597-1601, Fax: 0941/597-1610, E-Mail: seelsorgeamt@bistum-regensburg.de
Siehe hierzu die Gebetsinitiative der bayerischen Bischöfe: www.patrona-bavariae.info
Quelle: Bischöfliches Ordinariat Regensburg
ECCLESIA-Plakat mit Mariengebet: “Blick mild auf uns hernieder”
Veröffentlicht: 1. Dezember 2012 Einsortiert unter: Maria in Dogma und Kirche | Tags: Fürsprache, Gebet, Madonna Schreibe einen Kommentar »MARIENPOSTER des KOMM-MiT-Verlags im Rahmen seines ECCLESIA-Plakatdienstes in Münster - Foto: Dr. Bernd F. Pelz
Ansprache des Papstes vor dem Angelusgebet am 7. Oktober 2012
Veröffentlicht: 9. Oktober 2012 Einsortiert unter: Maria in Dogma und Kirche, PAPST / VATIKAN aktuell | Tags: Christus, Maria, Papst, Rosenkranz Schreibe einen Kommentar »Den Rosenkranz im Jahr des Glaubens besonders beten
Nach der hl. Messe auf dem Petersplatz anläßlich der Eröffnung der universalkirchlichen Bischofssynode zur Neuevangelisierung hat Papst Benedikt in seiner Ansprache vor dem Angelusgebet zur Wertschätzung des Rosenkranzes ermutigt, auch und gerade im bevorstehenden “Jahr des Glaubens”:
Liebe Brüder und Schwestern,
wenden wir uns nun im Gebet an die hl. Jungfrau Maria, die heute als Königin des hl. Rosenkranz verehrt wird. Unzählige Menschen stimmen jetzt ins traditionelle „Supplica“ (Bittgebet) ein, das sich von dem Heiligtum von Pompeji erhebt und in allen Teilen der Erde erklingt. 
Während auch wir uns im Geist dieser einstimmigen Anrufung anschließen, möchte ich alle dazu einladen, das Rosenkranzgebet im kommenden Jahr des Glaubens besonders wertzuschätzen.
Im Rosenkranz kann Maria, unser Vorbild des Glaubens, uns in die Betrachtung der Geheimnisse Christi führen, – und dies Gebet hilft uns Tag für Tag dabei, das Evangelium so in uns aufzunehmen, daß es unserem ganzem Leben Form verleiht.
Auf den Spuren meiner Vorgänger, besonders des seligen Johannes Paul II., der zehn Jahre zuvor das Apostolische Schreiben „Rosarium Virginis Mariae“ (Rosenkranz der Jungfrau Maria) veröffentlichte, lade ich zum Rosenkranzgebet in der Schule Mariens ein, sei es allein, in der Familie oder in Gemeinschaft.
Der Rosenkranz führt uns zu Christus, dem lebendigen Zentrum unseres Glaubens.
Quelle: Kath. Nachrichtenagentur ZENIT
Foto: Dr. Bernd F. Pelz
Das päpstliche Loreto-Weihegebet der Gläubigen auf dem Kongreß “Freude am Glauben”
Veröffentlicht: 22. September 2012 Einsortiert unter: Maria in Dogma und Kirche, Maria und ihre Wallfahrtsstätten | Tags: Aschaffenburg, Loreto, Madonna, Papst, Weihegebet Schreibe einen Kommentar »Der Kongreß Freude am Glauben in Aschaffenburg, der am vorigen Wochenende veranstaltet wurde, führte am Samstagabend eine Lichterprozession zu Ehren der Madonna durch.
Der Gebetszug führte die über tausend Gläubigen durch die Innenstadt Würzburgs in die Muttergottes-Kirche zur gemeinsamen Marienweihe und zur Anbetung des eucharistischen HERRN.
Als Weiheformular wurde das folgende Gebet verwendet, das Papst Benedikt am 1. September 2007 gesprochen hat, als er den italienischen Wallfahrtsort Loreto besuchte:
GEBET von PAPST BENEDIKT XVI.
Maria, Mutter des JA, du hast Jesus gehört
und kennst den Klang seiner Stimme und das Klopfen seines Herzens.
Morgenstern, sprich uns von IHM und
erzähle uns deinen Weg, damit wir IHM auf dem Weg des Glaubens folgen.
Maria, die du in Nazaret mit Jesus wohntest,
präge unserem Leben deine Gefühle ein,
deine Fügsamkeit, dein hörendes Schweigen,
und laß das Wort in Entscheidungen wahrer Freiheit erblühen.
Maria, sprich uns von Jesus, damit die Frische unseres Glaubens
in unseren Augen erstrahle und das Herz dessen erwärme, der uns begegnet,
wie du es getan hast, als du Elisabeth besuchtest,
die sich im Alter mit dir über das Geschenk des Lebens freute.
Maria, Jungfrau des Magnificat,
hilf uns, die Freude in die Welt zu tragen, und wie in Kana
sporne jeden jungen Menschen, der sich im Dienst an den Brüdern einsetzt, dazu an,
nur das zu tun, was Jesus sagen wird.
Maria, blicke auf die Agora der Jugend,
auf daß sie fruchtbarer Boden der Kirche sei.
Bitte, auf daß der gestorbene und auferstandene Jesus in uns neu geboren werde
und uns in eine Nacht voller Licht, voll von IHM verwandle.
Maria, Muttergottes von Loreto, Pforte des Himmels,
hilf uns, den Blick nach oben zu richten.
Wir wollen Jesus sehen, mit IHM sprechen,
allen Seine Liebe verkünden. Amen.
Foto: Dr. Bernd F. Pelz








