Wunderlich: OLG Frankfurt gibt vier Kinder an Homeschooling-Eltern zurück

Die christlichen Hausschul-Eltern Petra und Dirk Wunderlich aus dem südhessischen Ober-Ramstadt wollen in Hessen wohnen bleiben und ihre Kinder aus religiösen Gründen weiter zu Hause unterrichten.  wunderlich-300x180

Das bestätigte Dirk Wunderlich der evangelischen Nachrichtenagentur IDEA, nachdem das Oberlandesgericht Frankfurt den Eltern das vor einem Jahr entzogene Sorgerecht für ihre vier Kinder uneingeschränkt zurückübertragen hat.

Das Gericht hob damit frühere eigene Entscheidungen und solche des Amtsgerichts Darmstadt auf.

Von Oktober 2013 bis Juni dieses Jahres besuchten die Kinder im Alter von 8 bis 15 Jahren eine öffentliche Schule. Seitdem unterrichten die Eltern sie wieder zu Hause.

Nach Angaben von Gerichtssprecher Jens-Peter Kreiling war der vor einem Jahr erfolgte Sorgerechtsentzug nicht verhältnismäßig.

Das Jugendamt strebe nicht an, die Kinder noch einmal aus der Familie herauszunehmen. Die Kinder hätten keine eingeschränkte Sozialkompetenz, und ihr Bildungsstand sei „nicht besorgniserregend“.

Allerdings machten die Eltern sich strafbar, wenn sie sich weigerten, ihre Kinder in die Schule zu schicken. Dies sei ein „Missbrauch der elterlichen Sorgfaltspflicht“.

Vater Wunderlich: Keine Auswanderung nach Frankreich

Wie Dirk Wunderlich idea sagte, rechnet er damit, dass die Schulbehörden die Familie weiter „traktieren“. Doch das nehme er in Kauf. Dennoch habe man Abstand von früheren Plänen genommen, nach Frankreich auszuwandern, wo Hausunterricht erlaubt ist: „Uns gefällt es im Odenwald  –  unserer Heimat  –  noch immer am besten.“

Die Familie (siehe Foto) will eigenen Angaben zufolge weiter um ihr Recht kämpfen, Bildung zu Hause als Alternative zum öffentlichen Schulbesuch ausüben zu dürfen.

Quelle: http://www.idea.de

Unser Grundsatz-Artikel über das natürliche und gottgegebene Erziehungsrecht der Eltern: http://charismatismus.wordpress.com/2014/01/11/elternrecht-die-kath-kirche-bekraftigt-das-naturliche-erziehungsrecht-der-eltern/


Wissenschaft und Statistik belegen: Religiöser Glaube ermutigt zu Kinderreichtum

“Ohne Religion mangelt es an Kindern”

Seit langem ist statistisch bekannt, daß Katholiken im Durchschnitt mehr Kinder bekommen als Protestanten – und diese wiederum kinderreicher sind als Konfessionslose.

Offenbar gilt hierbei eine bewährte Lebensregel: Je stärker der Glaube, desto fruchtbarer die Familien.

Vorigen Sonntag führte der Nachrichtensender “n-tv” online ein Interview mit Dr. Michael Blume aus Jena.  P1000834

Der Religionswissenschaftler hat sich 10 Jahre lang mit der Frage befaßt, wie sich der Glaube auf die Geburtenrate einer Gesellschaft auswirkt.

Ergebnis: Ohne Religion mangelt es an Kindern.

In seinem Buch “Religion und Demografie” hat er ausführliche Ergebnisse seiner Forschungen veröffentlicht.

Gegenüber “n-tv” erklärt er hierzu:

“Es gibt viele Religionsgemeinschaften, die über Jahrhunderte hinweg kinderreich geblieben sind.”  

Anders sieht es mit verweltlichten bzw. glaubensfernen Bevölkerungen aus:

“Im Gegensatz dazu finden wir in Geschichte und Gegenwart kein einziges Beispiel für eine nichtreligiöse Gemeinschaft, die es geschafft hätte, auch nur ein Jahrhundert lang zwei Kinder pro Frau zu halten.

Das ist die Grenze, die für eine stabile Population benötigt wird. Wir sehen außerdem, dass diese Schere auch mit steigender Bildung aufgeht: Religiöse Akademiker haben deutlich mehr Kinder als nichtreligiöse.”

Der Sender stellt sodann die Frage: “Dass wir in Deutschland ein Nachwuchsproblem haben, ist offenkundig. Liegt das daran, dass die Religion – zumindest die institutionalisierte  –  hier auf dem absteigenden Ast ist?” m

Dr. Blume erklärt hierzu, “säkulare Gesellschaften” könnten durch eine “gute Familienpolitik” zwar erreichen, daß die Geburtenraten “nicht allzu stark absinken”. Aber auch dann werde “die benötigte Erhaltungsgrenze” nicht überschritten.

“Wir verebben mitten im Wohlstand”

Er fügt hinzu: “Aber generell lässt sich schon sagen, dass die Säkularisierung eine Teilerklärung dafür ist, warum auch in Deutschland die Geburtenrate seit Jahrzehnten unter zwei gefallen ist. Seit 1971 sterben bei uns mehr Menschen, als noch geboren werden. Wir verebben mitten im Wohlstand.”

Auf die Frage, warum gerade gläubige Menschen deutlich mehr Kinder bekommen, antwortet der Religionswissenschaftler:

“Es sind im Grunde zwei Sachen: Zum einen können wir sehen, dass der gemeinsame Glaube an höhere Wesen eine Kooperation nach Regeln fördert.

Ein Beispiel: Wenn ich glaube, dass es zu Gottes ersten Worten in der Bibel gehört, wenn er sagt: “Seid fruchtbar und mehret euch”, dann spielt es für religiöse Menschen eine Rolle, dass wir den Auftrag haben, eine Familie zu gründen und kinderreich zu sein.

Zum anderen ist da die Motivation. Wenn wir als Menschen nicht nur vor uns hinleben, sondern uns wirklich einer Sache verschreiben wollen, brauchen wir tiefe religiöse Überzeugungen. Und das beides zusammen bewirkt diesen ganz starken Effekt.”

Quelle und vollständiges Interview mit Dr. Blume hier: http://www.n-tv.de/wissen/Ohne-Religion-fehlt-es-an-Kindern-article13469356.html


“Verband Familienarbeit” übt scharfe Kritik am Diakonischen Werk

Die Diakonie der Evangelischen Kirchen in Deutschland hat sich schon mehrmals gegen das Betreuungsgeld für Eltern, die ihre Kleinkinder selbst betreuen, gewandt.*

Der stellv. Vorsitzende des Verbands Familienarbeit und Facharzt für Psychiatrie, Dr. Johannes Resch, erklärt dazu:

„Die Ablehnung des Betreuungsgelds wurde bisher auch von der Diakonie mit dem von der Wirtschaftslobby in die Welt gesetzten Märchen begründet, die Betreuung in Kinderkrippen diene der `frühkindlichen Bildung`, was angeblich für Kinder aus `prekären` Verhältnissen besonders wichtig sei. baby_hand_abtreibg_cdl11_a4357ad790

Dieses `Märchen` wurde neuerdings vom Sprecher des Diakonischen Werks in Rheinland-Pfalz, Pfarrer Albrecht Bähr, wieder aufgewärmt.**

Bähr ignoriert offensichtlich die zahlreichen seriösen wissenschaftlichen Erkenntnisse, dass die Trennung von den vertrauten Bezugspersonen für Kinder unter drei Jahren ein erhebliches Risiko für die spätere soziale Entwicklung bedeutet.

Solange sich das `Urvertrauen` von Kleinkindern noch nicht gefestigt hat, werden Trennungen als Gefahr erlebt, die die Entwicklung von persönlicher Sicherheit erschwert.

Die Folgen sind oft mangelndes Neugierverhalten, was Bildungsfähigkeit und in der späteren Jugend den Bildungswillen („Null Bock auf Schule“) beeinträchtigt bis hin zu Lebensunzufriedenheit und Depression.

Namentlich für Kinder aus prekären Verhältnissen, die ohnehin schon einer stärkeren Belastung ausgesetzt sind, bedeutet der zusätzliche Krippenstress eine besonders hohe Gefährdung.

Wer wie Bähr  –  der herrschenden, von der Wirtschaft diktierten Staatsideologie folgend –   behauptet, die 150 € Betreuungsgeld seien in einer Krippe besser aufgehoben als bei betreuenden Eltern, sieht offensichtlich nur noch die Interessen der dortigen Arbeitnehmer/innen und hat die Empathie für Kinder und Eltern verloren.

Aus der Diakonie, die einmal Helfer für Menschen in Not sein wollte und es lange Zeit auch war, ist ein Sozialkonzern geworden, der zunehmend von der Zerstörung der Familie und auf Kosten von Eltern und Kindern lebt.“

* vgl. Pressemeldung des Verband Familienarbeit vom 7. Mai 2012 („Diakonie diffamiert die Eltern!“): http://familienarbeit-heute.de/?p=2141
** Evangelischer Kirchenbote der Pfalz vom 17.8.2014, S. 3

Dr. Johannes Resch
Stellv. Vorsitzender des Verbandes Familienarbeit e.V.
www.familienarbeit-heute.de  
  

Foto: CDL

 


Zauberwort „Kinderrechte“ soll Elternrechte schwächen und Staatsmacht stärken

Mathias von Gersdorff

Von Zeit zu Zeit wird das Thema „Kinderrechte in die Verfassung“ hervorgeholt, ohne damit bislang Erfolg gehabt zu haben. Nun macht sich die amtierende Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) daran. Leipzig2014c

Die Begründung für die Notwendigkeit gesonderter Rechte für Kinder wird stets nach folgendem Muster gestrickt: Immer mehr Kinder werden vernachlässigt, mißhandelt und mißbraucht. Werden Kinder aus diesen Gründen der Obhut der leiblichen Eltern entzogen, kommen sie zu Pflegeeltern.

FOTO: M. von Gersdorff mit seinem Bücherstand bei der Leipziger Buchmesse

Doch auch dann erlischt das Erziehungsrecht der leiblichen Eltern nicht, so daß das Kind eventuell nach einer gewissen Zeit zu ihnen zurückkehren muß, auch dann, wenn es sich bei den Pflegeeltern wohlfühlt.

Die gegenwärtige Demarche der Bundesfamilienministerin hat genau diese Situation im Auge.

Geht es nach ihr, soll es Jugendämtern und Gerichten  –  also dem Staat  –  leichter gemacht werden, Kinder bei den Pflegeeltern zu belassen. Dies käme einer (weiteren) Einschränkung der Erziehungsrechte der leiblichen Eltern gleich.

Bei Schwesigs Konzept wird eines sehr deutlich: „Kinderrechte in die Verfassung“ bedeutet „weniger Elternrechte“. Beide stehen nach Auffassung von Schwesig und anderer linker Politiker in Konkurrenz.

Die Familie ist die Keimzelle der Gesellschaft

Selten erwähnen diese Politiker, daß im Grunde die Rechte des Staates über das Kind in Konkurrenz mit den Elternrechten stehen, denn „Kinderrechte“ in die Verfassung aufzunehmen, das bedeutet automatisch eine größere Einflußnahme des Staates auf die Belange der Kinder.

Man könnte nun einwenden, hier würde der Teufel an die Wand gemalt, denn Schwesig hätte bloß die Kinder im Blick, die mißhandelt und vernachlässigt werden. 159481-3x2-teaser296

Dieser Einwand ignoriert aber die Tatsache, daß Schwesigs Aussagen und Politik systematisch gegen die traditionelle Familie gerichtet sind. Wie bereits schon mehrmals analysiert, hält Manuela Schwesig wenig von der traditionellen Ehe und Familie.

An ihren eigenen Aussagen wird überdeutlich, daß die Familienministerin den klassischen Begriff von Ehe und Familie von Herzen ablehnt. Der Gedanke, die traditionelle Familie könnte einen Vorteil gegenüber anderen Partnerschaftsformen aufweisen, ist ihr zuwider.

Das Grundgesetz fokussiert auf die Elternrechte und auf die Ehe, weil es noch davon ausgeht, daß sich die Gesellschaft aus Familien und nicht aus Individuen zusammensetzt. Die Familie ist die Keimzelle der Nation und nicht der einzelne. Aus diesem Grund darf der Staat in das Familienleben nur in Notfällen eingreifen, wie eben im Fall von Mißhandlung und Vernachlässigung.

Anklänge an den “DDR”-Sozialismus

Mit solchen Gedanken kann Manuela Schwesig offenbar nichts anfangen. Für sie ist Familie eine per Zufall zusammengewürfelte Gruppe von Menschen. Wäre das tatsächlich so, dann könnten nur einzelne Individuen Träger von Rechten und Rechtssubjekte gegenüber dem Staat sein.

Nach ihrer Auffassung von „Kinderrechten“ stünden dann Eltern und Kinder äquidistant zum Staat. Ob sie eine Familie bilden oder nicht, wäre unerheblich.

Spätestens hier wird deutlich, wie stark Manuela Schwesig vom Kommunismus der DDR geprägt wurde. Im Kommunismus gibt es nur den einzelnen Menschen, der wie ein isoliertes Atom in der Gesellschaft lebt. Zwischen dem einzelnen und dem Staat gibt es keine intermediäre Organisation, vor allem keine Familie, die in irgendeiner Weise vom Staat unabhängig ist.  20140501 Demo für Alle Banner WordPress

Mit dieser Monopolfunktion ausgestattet, ist nur der Staat für den Schutz und die Erziehung zuständig. Politiker à la Manuela Schwesig haben deshalb auch keinerlei Verständnis für die Sorgen der Eltern, die ihre Elternrechte noch ernst nehmen und gegen groteske Projekte wie den „Bildungsplan 2015“ in Baden-Württemberg protestieren. Für diese Politiker sind dies Homophobe, die fast am Rande der Legalität agieren.

Für solche Politiker ist der Staat auf jeden Fall berechtigt, den einzelnen  –  auch die Kinder  –  entsprechend ihrer Staatsideologie zu formen. Gegenwärtig ist das die Gender-Theorie und das Gender-Mainstreaming.

Für Ehe und Familie eintreten ist die Lösung

Erschütternd, daß eine Person, die offenbar überhaupt keine emotionale Beziehung zur Institution Familie empfindet, Bundesfamilienministerin sein kann. Das ist so widersinnig, wie ein Bundeswirtschaftsminister, der keinen Sinn im Recht auf Privateigentum oder ein Bundesjustizminister, der keinen Sinn in den Grundrechten sieht. DSC05485

Hier sollen die Verbrechen an Kindern nicht verharmlost werden. Doch die bestehenden Gesetze sind ausreichend, um Kinder vor Mißhandlungen und Verwahrlosung zu schützen.

Das Augenmerk muß ein anderes sein: Die steigende Zahl von mißhandelten Kindern ist ein Symptom der Dekadenz der Familie in Deutschland. Schwesig will dieser Dekadenz mit einer weiteren Schwächung der Eltern entgegentreten, doch genau das Gegenteil ist notwendig: Nur durch eine Stärkung der traditionellen Familie wird die Zahl der Verbrechen an Kindern sinken.

Was Deutschland wirklich braucht, sind keine linkslastig definierten „Kinderrechte“, sondern eine Stärkung der Familienkultur.

Sämtliche Studien beweisen, daß Kinder am besten bei ihren Eltern aufwachsen. Studien beweisen, daß Kinder am besten in stabilen Vater-Mutter-Familien aufgehoben sind.

Die Bundesregierung sollte hier ansetzen und Programme entwickeln, die das Ansehen der klassischen Ehe und Familie in der Gesellschaft erhöhen und die Bedingungen, eine traditionelle Familie zu gründen, verbessern.

Unser Autor Mathias von Gersdorff ist erfolgreicher Buchautor und leitet die Frankfurter Aktion “Kinder in Gefahr” sowie die Webseite “Kultur und Medien heute”

Erstveröffentlichung des Beitrags in der Wochenzeitung “Junge Freiheit”


Familienfreundliche Politik in Deutschland? ARD unterschlägt Enteignung der Eltern

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Stellungnahme des Bündnisses „Rettet die Familie“
zur ARD-Sendung „Der Kinderreport  – Nachwuchssorgen im Wohlstandsland“,
ausgestrahlt am Montag, 11.August, 22, 20 Uhr

(Die Sendung ist nachzuhören mit folgendem Link: http://www.ardmediathek.de/tv/Reportage-Dokumentation/Die-Story-im-Ersten-Der-Kinderreport-/Das-Erste/Video?documentId=22889722&bcastId=799280)

Das Thema hätte tatsächlich Gelegenheit geboten, grundsätzliche Konstruktionsfehler in unserer Gesellschaft aufzuarbeiten. ????????

Stattdessen war die Sendung ein Beispiel für die Gleichschaltung öffentlich-rechtlicher Medien mit der von der Wirtschaftslobby gesteuerten Regierungsideologie, die uns durch falsche Zahlen (Märchen von der „200 Mrd. € Familienförderung“) glauben machen will, Deutschland sei ein
familienfreundliches Land.

Die im Gegensatz dazu stehende Mehrheitsmeinung der Deutschen, ihr Land sei familienfeindlich, wurde zwar in der Sendung erwähnt, aber in überheblicher Weise als „Selbsttäuschung“ dargestellt.

Tatsächlich kommt aber das Empfinden der Bürger/innen der Wirklichkeit weit näher als die Meinungsmache der ARD-Leute, welche die eigentlichen Ursachen der Kinderfeindlichkeit unserer Gesellschaft sorgsam aussparten.

Mit keinem Wort wurde in der Sendung thematisiert, dass unsere Gesetzliche Rentenversicherung tatsächlich eine Enteignung der Eltern bedeutet, weil der Rentenanspruch fast ausschließlich an Erwerbsarbeit gebunden wurde, obwohl die Renten ausschließlich von den Kindern der Rentnergeneration bezahlt, also in Wirklichkeit allein durch Kindererziehung erarbeitet werden.

Dieser Enteignungseffekt beträgt ein Mehrfaches des gesamten „Familienlastenausgleichs“ und ist der wichtigste Grund für die zunehmende
Familienarmut.

Kein Wort von einem Elterngeldgesetz, das Eltern mehrerer Kinder gezielt diskriminiert, indem es die Betreuung bereits vorhandener Kinder vor einer weiteren Geburt wie Nicht-Arbeit behandelt und ausgerechnet die Eltern regelrecht bestraft, die die größten Opfer zugunsten der Betreuung ihrer Kinder erbringen, indem sie länger als ein Jahr auf eigene Erwerbstätigkeit verzichten.

Die Aufzählung ließe sich fortsetzen. Das in der Sendung vermittelte Bild einer kinderfreundlichen Gesellschaft ist ein Märchen, das – wie auch die in der Sendung genannten Meinungsumfragen zeigen – von den Eltern nicht geglaubt wird, weil es in krassem Widerspruch zur Wirklichkeit steht.

Die Sendung war allerdings geeignet, Mitbürger/innen zu täuschen, die selbst keine Erfahrungen mit eigenen Kindern haben.

Kontakt:
Bündnis Rettet die Familie – http://www.rettet-die-familie.de/
Vorsitzende: Birgit Kelle, Stellv. Vorsitzender: Dr. Johannes Resch
Geschäftsstelle: Heidigweg 57a in 63743 Aschaffenburg;

Schweiz: Christlicher Widerstand gegen staatl. Sex-Kampagne: “Treue statt Reue”

In der Schweiz regt sich Widerstand gegen eine AIDS-Kampagne des Bundesamts für Gesundheit (BAG), in der Paare, darunter auch Homosexuelle, beim Geschlechtsakt gezeigt werden.

Nun bekämpfen vor allem christliche Organisationen die Kampagne.   DSC05485

Auf Initiative der Schweizerischen Evangelischen Allianz (SEA) ist eine Gegenkampagne lanciert worden die unter dem Motto „Treue statt Reue“ steht. Zu sehen sind glücklich verheiratete Ehepaare und die Umrisse eines Eherings anstatt eines Kondoms.

Die beste Prävention gegen AIDS sei eine glückliche und treue Ehe, erklärte die Evangelische Allianz.

Quelle und vollständiger Text hier: http://www.unzensuriert.at/content/0015907-AIDS-Kampagne-sorgt-f-r-Wirbel-der-Schweiz


Demokratie benötigt nicht nur Institutionen, sondern Kultur und mündige Bürger

Mathias von Gersdorff

Am 29. Juli 2014 berichtete die FAZ über massive Anfeindungen, denen der Innenminister Mecklenburg-Vorpommerns, Lorenz Caffier, in den letzten Wochen ausgesetzt war. stuttgart 009a

Sein Vergehen: Als Innenminister sah er sich gezwungen, darauf hinzuweisen, daß ein Hissen der „Regenbogenfahne“ vor öffentlichen Gebäuden entsprechend der Beflaggungsverordnung nicht gestattet sei.

FOTO: M. von Gersdorff als Redner auf der Elternrechts-Demonstration in Stuttgart

Außerdem sah er das Versammlungsrecht  –  ein von der Verfassung geschütztes Grundrecht  –  durch die Blockaden gegen Aufmärsche der NPD verletzt. Auch Anhänger dieser Partei müßten ihr Versammlungsrecht ausüben dürfen, und dieses sei notfalls mit massivem Polizeieinsatz durchzusetzen.

Gegen beide Maßnahmen Caffiers bildeten sich hohe Wogen der Empörung. Etliche Bürgermeister äußerten völliges Unverständnis und folgten der Anweisung hinsichtlich der Beflaggung nicht, wie beispielsweise die Bürgermeisterin von Schwerin, immerhin Landeshauptstadt.

Im Juni dieses Jahres hatten zwei Bundesministerien die Regenbogenfahne gehißt, doch nach einer Intervention des Bundesinnenministeriums wieder eingeholt.

Daß hier ein offensichtlicher Fall von Klientelpolitik vorliegt, wird von vielen Politikern in Staatsämtern gar nicht mehr realisiert. Für sie scheint es selbstverständlich zu sein, daß sie ihre Staatsmandate ausnutzen, um ihre ideologischen Ziele durchzusetzen.

Daß sie das gesamte Volk vertreten und deshalb eine gewisse Neutralität bewahren müssen, wird nicht mehr eingesehen. Dieser Umstand wurde schon in dieser Kolumne diskutiert.

Demonstrationen von Lebensrechtlern massiv gestört

Die Intervention Caffiers zugunsten des Versammlungsrechts und die anschließenden Reaktionen gegen ihn sind auch einer genaueren Analyse würdig. Dieses Recht wird in Deutschland immer stärker angegriffen.

Der SPD-Fraktionsvorsitzende im Landtag, Norbert Nieszery, kritisierte scharf Caffiers Vorgehen: Der Kampf gegen Rechtsextremismus vertrage keine „Verunsicherung durch einen Innenminister, der heute zu Augenmaß im Umgang mit Gegendemonstranten aufruft und morgen scharfmacherische Parolen verkündet“, so Nieszery in der FAZ.PICT0191

Nicht nur NPD-Anhänger werden daran gehindert, zu protestieren. So gut wie keine Aktion für das Lebensrecht kann inzwischen ohne massiven Polizeischutz stattfinden.

FOTO: Polizeischutz wegen linksradikaler Störungen eines Gebetszug für ungeborene Kinder in Münster

Die verschiedenen Demonstrationen gegen den „Bildungsplan 2015“ in Stuttgart wurden massiv durch Blockaden gestört. Die erste am 1. Februar 2014 mußte vorzeitig beendet werden, weil die Polizei nicht Herr der Lage war. Die drei folgenden konnten nur dank Einsatzes von Bereitschafts- und berittener Polizei zu Ende geführt werden.

Man könnte nun argumentieren, NPD-Aufmärsche seien nicht dasselbe wie die christlich motivierten Demos der Lebensrechtler und Bildungsplangegner.

Das mag sein, doch man sollte sich nicht darauf verlassen, daß der deutsche Staat da immer fein unterscheiden wird. Linksradikale versuchen seit eh und je, alle ihre Feinde in einen Topf zu werfen. Alle ihre Gegner sind „Faschisten“. Das Modewort „Vielfalt“ gibt es in deren schräger politischer Weltanschauung nicht.

Revolutionäre Anti-Familien-Politik?

Nach diesem Muster orientiert sich auch die gegenwärtige Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig. Sie hat nicht nur alle Programme gegen Linksextremismus gestrichen und mehr Geld für den „Kampf gegen Rechts“ locker gemacht, sondern auch inhaltlich aufgerüstet, indem sie den Begriff „Rechts“ enorm ausgeweitet hat.

Im Bundesprogramm „Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit”, das Manuela Schwesig am 1. Juli 2014 vorgestellt hat, geht es nämlich nicht nur um den Kampf gegen Rechtsradikalismus, sondern auch gegen Dinge wie „Homophobie“, „Transphobie“ und „Islamophobie“. Also die ganze Palette von Phobien, die Linksradikale aufstellt haben. DSC03337a

Wie schon mehrmals dargestellt wurde, macht sich nach Schwesigs Ansicht der Homophobie schon schuldig, der gegen den „Bildungsplan 2015“ demonstriert.

FOTO: Demonstration für Elternrecht und gegen den grün-roten Bildungsplan in Stuttgart

Die Bundesfamilienministerin ist natürlich ein Extremfall. Manuela Schwesig ist der Prototyp des ideologiegeblendeten Politikers, der mit der Brechstange seine Überzeugungen durchsetzen will in der Meinung, er sei im Besitz der absoluten Wahrheit.

Dementsprechend baut Schwesig das Bundesfamilienministerium zu einer Zelle revolutionärer Anti-Familienpolitik um.

Verfassungstheorie und Verfassungswirklichkeit

Man könnte nun einwenden, in Deutschland sei man durch das Grundgesetz genügend vor staatlicher Willkür und einer Ideologisierung des Staates geschützt. Das Grundgesetz bietet sicherlich einen Schutz, doch keinen hinreichenden.

So wird bei uns dem Menschen durchaus ein Recht auf Leben von der Zeugung an zugesprochen. Doch in der Praxis sieht das ganz anders aus. Dem Staat und den Mandatsträgern ist die eklatante Verletzung des Grundrechts auf Leben durch die Abtreibungspraxis völlig gleichgültig. baby

Auch das Erziehungsrecht der Eltern findet im Grundgesetz ausreichend Platz, doch auch dieses ist weitgehend aus dem Bewußtsein der Mehrheit der Menschen verschwunden.

In den Kitas und in den Schulen werden systematisch Gender-Mainstreaming und Gender-Theorie eingeführt, ohne daß es je eine demokratische Diskussion über den Sinn dieser Ideologien gegeben hat. Wehrt sich dagegen jemand, wird versucht, ihn gesellschaftlich zu stigmatisieren.

Wie leicht sich elementare Grundrechte ausschalten lassen, zeigt Professor Johann Braun in seiner Studie „Ehe und Familie am Scheideweg – Eine Kritik des sogenannten Lebenspartnerschaftsgesetzes“ aus dem Jahr 2002:

„Obwohl es grundrechtsdogmatisch keinem Zweifel unterliegen kann, das die Institutsgarantie des Art. 6 Abs. 1 GG lex specialis gegenüber Art 3 GG ist, ja daß „man sich kaum einen überzeugenderen Grund der Ungleichbehandlung (der Ehe, Anm. des Verf.) als eine Grundrechtsnorm wie Art. 6 Abs. 1 GG vorstellen kann“, wird von interessierter Seite ständig die Behauptung wiederholt, daß Art. 3 Abs. 3 GG die „Öffnung“ der Ehe für Homosexuelle oder aber die Schaffung einer der Ehe gleichwertigen gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaft fordere“.

Konsequent zu Ende gedacht, läuft diese Ansicht darauf hinaus, daß bereits die Ehe in ihrer überkommenen Gestalt gegen Art. 3 Abs. 3 GG verstößt bzw. daß Art. 6 Abs. 1 GG wegen der hier vorausgesetzten und vom Verfassungsgeber für selbstverständlich gehaltenen Beschränkungen auf verschiedengeschlechtliche Partner verfassungswidrig ist.“

Demokratie benötigt Kultur und Tradition

In Deutschland wird generell  –  im Vergleich zu anderen Ländern  –  den staatlichen Institutionen großes Vertrauen entgegengebracht. Zum Teil liegt das daran, daß bei uns der Staat (noch) gut funktioniert. Doch wir dürfen nicht vergessen, daß die Institutionen keinen funktionierenden Rechtsstaat garantieren.  20140501 Demo für Alle Banner WordPress

Prof. Dr. Günter Rohrmoser erläuterte 1994 in seinem Buch „Der Ernstfall“:

„Bei Platon und Sokrates können wir lernen, daß die Demokratie nicht primär eine Sache der Etablierung bestimmter Institutionen, sondern eine kulturelle Angelegenheit ist. Eine Demokratie kann auch bei bester institutioneller Verfassung nicht auf Dauer überleben, wenn die Bürger nicht ein der Demokratie angemessenes Bewußtsein mitbringen.

Zur Demokratie gehört ein demokratisch gesonnener Bürger. Der Bürger bringt dieses Bewußtsein aber nicht per se mit, er muss dazu erzogen werden.

Die Demokratie lebt von Voraussetzungen, die sie nicht selbst herstellen kann. Sie ist eingebunden in eine  –  in diesem Fall durch die Antike, das Christentum und die Aufklärung geprägte  –  Kultur. Ohne die Vergegenwärtigung der Tradition kann es keine Erziehung zur Demokratie geben.“

Daß genau diese Bedingungen für eine wahre Demokratie dabei sind, angegriffen zu werden, ist ziemlich offensichtlich. Der Mißbrauch von staatlichen Stellen zur Durchsetzung einer ideologischen Agenda und die Geringschätzung elementarer Grundrechte kann dann schnell zu einem Zustand führen, in welchem die staatlichen Institutionen zwar sehr effizient arbeiten, doch nicht mehr zum Schutz der Rechte der Menschen, sondern eben zur Aufrechterhaltung einer bestimmten Ideologie.

Ein solcher Zustand könnte sich einstellen, ohne von der großen Mehrheit wahrgenommen zu werden.

Unser Autor Mathias von Gersdorff ist Leiter der Frankfurter Aktion “Kinder in Gefahr” und betreibt die Webseite “Kultur und Medien online”

Erstveröffentlichung dieses Beitrags in der Wochenzeitung “Junge Freiheit”


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