Estland: Erfolgreicher Protest gegen Einführung der Homo-Ehe
Veröffentlicht: 22. Mai 2013 Einsortiert unter: EHE, FAMILIE und ELTERNRECHT | Tags: christliche Prinzipien, Estland, Homo-Ehe, Unterschriftensammlung Schreibe einen Kommentar »Die estnische „Organisation zur Verteidigung von Familie und Tradition“ (SA Perekonna ja Traditsiooni Kaitseks) reichte 38.000 Unterschriften gegen die Öffnung des Ehegesetzes für homosexuelle Paare im Parlament ein.
Mit der am 15. Mai an Parlamentspräsidentin Ene Ergma übergebenen Unterschriftensammlung protestieren sie gegen einen Gesetzesentwurf des Justizministeriums.
Das kleine baltische Land hat eine Bevölkerung von 1,4 Millionen Einwohnern und 580.000 Haushalten. An die Haushalte wurden Petitionsvordrucke per Post verteilt. Somit nahmen 6,5% der Haushalte an der Aktion teil – zweifellos eine sehr hohe Zahl.
Slawomir Olejniczak - Sprecher der Initiative - erklärte, dies sei die bislang größte Unterschriftensammlung in Estland.
Varro Vooglaid – er ist Vorsitzender der Organisation - sagte, die Aktion wolle zu einer Aufwertung christlicher Prinzipien und zu einer familienzentrierten Gesellschaft beitragen.
Der Erfolg der Unterschriftensammlung ist umso bemerkenswerter angesichts der Tatsache, dass Estland zu den am meisten säkularisierten Länder der Welt gehört. Zudem ist nach Jahrzehnten kommunistischer Herrschaft ein Großteil der Bevölkerung atheistisch.
Mehr Generationen-Gerechtigkeit durch das Familien-Wahlrecht
Veröffentlicht: 20. Mai 2013 Einsortiert unter: EHE, FAMILIE und ELTERNRECHT | Tags: Bertelsmann-Stiftung, Birgit Kelle, Erzbischof Dyba, Familienwahlrecht, Generationen-Gerechtigkeit 1 Kommentar »Von Birgit Kelle (Leiterin von “Frau 2000plus”)
Eine neue Publikation aus dem Haus der Bertelsmann-Stiftung hat sich mit der Frage der Generationengerechtigkeit befasst. Interessanter Aspekt: Die Beschreibung eines Familienwahlrechtes, bei dem die Eltern zusätzlich Stimmen für ihre Kinder erhalten würden.
In die Tat umgesetzt, würde es wohl eine gewaltige Machtverschiebung bedeuten – deswegen wird man es wohl auch niemals umsetzen. Gerecht wäre es allerdings. Denn mit der heutigen Politik bürden wir ja unseren Kindern eine Menge auf.
Da wäre es doch nur fair, wenn ihre Eltern in ihrem Namen Einfluß nehmen könnten auf die Gestaltung der Zukunft.
Ein Ausschnitt (Seite 9): “Ein weiteres sehr wirksames Mittel, um in den alternden OECD-Gesellschaften mit ihren überproportional älteren Wählerschaften die Politik zu einer stärkeren Generationengerechtigkeitsperspektive zu bewegen, besteht in einer Reform des Wahlrechts zugunsten von Kindern bzw. Familien. Nach dieser weitreichenden Idee sollte jedes Elternteil stellvertretend für jedes seiner Kinder, das noch nicht wahlberechtigt ist, zusätzlich eine (halbe) Wahlstimme extra ausüben können.
Derartige „Proxy-Stimmen” für Kinder – ausgeübt durch die Eltern – würden in mehrerer Hinsicht einen symbolischen und tatsächlichen Perspektivwechsel zugunsten einer generationengerechteren Politik darstellen.“
Das ganze Dokument finden Sie hier: http://www.bertelsmann-stiftung.de/cps/rde/xbcr/SID-3FBB67E9-F80CAE6A/bst/xcms_bst_dms_37614_37615_2.pdf
HINWEIS unserer REDAKTION:
Die Idee des Familienwahlrechts hat Erzbischof Johannes Dyba aus Fulda bereits in den 90er Jahren öffentlich vorgeschlagen, doch sein Impuls verhallte leider weitgehend ungehört.
Das erste Wort Gottes an die Menschen: „Seid fruchtbar und mehret euch!“
Veröffentlicht: 19. Mai 2013 Einsortiert unter: EHE, FAMILIE und ELTERNRECHT | Tags: Ehe, Familie, Gottes Wort, Hartmut Steeb, kinder 3 Kommentare »Christen sollten dafür sorgen, daß mehr Kinder gezeugt und geboren werden. Dazu hat der Generalsekretär der evangelikalen Deutschen Evangelischen Allianz, der kinderreiche Familienvater Hartmut Steeb, aufgerufen.
Wie er in seinem Festvortrag bei einem Empfang zum 150-jährigen Bestehen des Evangelischen Gemeinschaftsverbandes Herborn sagte, sei das erste Wort von Gott an die Menschen der Auftrag gewesen: „Seid fruchtbar und mehret euch!“ 
Damit habe Gott zugleich die eheliche Liebe- und Treuegemeinschaft zwischen einer Frau und einem Mann eingesetzt, so Steeb. Kritik übte er an der Gleichsetzung anderer Lebensformen mit der Ehe.
Christen müßten dieser „fast totalitären Ideologie“ entschieden widersprechen: „Die Ehe ist die konkurrenzlos beste Erfindung, seitdem es Menschen gibt.“
Erstrangiger Auftrag der Christen ist laut Steeb jedoch die Ausbreitung der christlichen Botschaft. Dies sei „enorm politisch“: „Wer mit Gott versöhnt ist, versöhnt sich auch mit seinen Nächsten“ und gestalte diese Welt mit.
Der Generalsekretär des CVJM-Gesamtverbandes, Roland Werner, kritisierte, daß zu viele Christen aus ihrem Glauben „ein Staatsgeheimnis“ machten. Menschen würden dann Christen, wenn sie selbst „positive Erfahrungen mit Christen“ machten.
Der Gemeinschaftsverband feierte sein Jubiläum mit einer Festwoche und zahlreichen Veranstaltungen, darunter einem Frauen- und einem Missionsabend, einem Kinderfest und Vorträgen. Bis zu 340 Besucher waren dabei.
Quelle: http://www.idea.de
Thüringen: Ministerpräsidentin verteidigt die klassische Familie und bezeichnet Abtreibungen als “Skandal”
Veröffentlicht: 17. Mai 2013 Einsortiert unter: EHE, FAMILIE und ELTERNRECHT, LEBENSRECHTS-Beiträge | Tags: Abtreibungen, Christine Lieberknecht, Eichsfeld, Familie, Herrnhuter Losungen, Ministerpräsidentin, Thüringen Schreibe einen Kommentar »Für mehr Kinderfreundlichkeit hat sich die Thüringer Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht ausgesprochen. Im Vergleich zu manch anderen Ländern - etwa den USA - seien die Deutschen geradezu „kinderentwöhnt“, sagte die CDU-Politikerin in einem Interview mit der evangelischen Nachrichtenagentur IDEA. 
Die 55-jährige evangelische Theologin, die seit 2009 an der Spitze der Thüringer Landesregierung steht, plädiert dafür, die traditionelle Familie von Mann, Frau und Kindern weiterhin unter einen besonderen Schutz zu stellen. Auch wenn man die Lebenswirklichkeit mit anderen Lebensformen anerkenne, lebe die Mehrheit der Bürger „nach wie vor Familie so, wie sie sich seit Jahrhunderten darstellt“.
Lieberknecht warb für das sogenannte „Thüringer Modell“ der Familienförderung, das eine Balance zwischen Betreuungsangeboten und der Förderung der familiären Erziehung durch Frau oder Mann herstellt.
Geschwister-Bonus für weitere Kinder
„Kinder brauchen die volle Hinwendung der Eltern“, so Lieberknecht, die selbst Mutter von zwei Kindern ist. Sie plädiert nicht nur für den Ausbau von Kinderkrippen, sondern auch für ein Betreuungsgeld für Eltern, die wegen der Kindererziehung auf Erwerbsarbeit verzichten.
In Thüringen erhalten Eltern für das erste Kind ein Jahr lang 150 Euro im Monat und für jedes weitere einen Geschwisterbonus. Lieberknecht: „Ich werbe sehr dafür, Mehrkinderfamilien zu fördern, denn wir brauchen sie dringend.“ 
Bei der Familienplanung sollten Eltern ihrer Ansicht nach nicht immer nur an Geld denken: „Man lebt oft mit bescheidenen wirtschaftlichen Mitteln glücklicher, als wenn beide Eltern berufstätig sind.“
Ermutigung zu Kindern schenke offenbar auch der christliche Glaube. Nirgendwo in Mitteldeutschland gebe es mehr Kinder als im katholischen Eichsfeld; auch hätten evangelische Kirchenmitglieder immer noch mehr Kinder als Konfessionslose. Gottvertrauen befördere offensichtlich das Ja zu Kindern.
Abtreibungen sind ein „Skandal“
Lieberknecht äußerte sich auch zur Massenabtreibung: „Ich werde nicht müde, die über 100.000 Abtreibungen in einem Jahr in einem so reichen Land wie Deutschland als einen Skandal zu bezeichnen.“
Es stimme sie sehr nachdenklich, das nur 13 Prozent der Deutschen laut Umfragen die Abtreibungen als nicht akzeptabel bezeichneten. Dies sei umso unverständlicher, als Eltern heute dank der Ultraschalltechnik sehen könnten, dass im Mutterleib ein Mensch heranwachse. Es gelte, mehr zu informieren, zu helfen und zum Austragen zu ermuntern.
Für die Ministerpräsidentin spielt auch das geistliche Leben eine entscheidende Rolle in der Politik: „Mein Tag beginnt nicht mit meinem politischen Terminkalender, sondern mit den Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine.“
Danach versuche sie, die aus dem christlichen Glauben folgenden Werte zu leben: „Vertrauen zu allen Menschen zu haben und ihnen verlässlich zu begegnen“. Das habe dazu geführt, dass sie eine Koalition von CDU und SPD anführe, auch wenn ebenfalls eine Koalition von SPD, Grünen und Linken möglich gewesen wäre.
Quelle: http://www.idea.de
Der erste “Lernort” für das Kind ist die Familie!
Veröffentlicht: 17. Mai 2013 Einsortiert unter: EHE, FAMILIE und ELTERNRECHT | Tags: Birgit Kelle, Eltern, Familie, Kita, Kristina Schröder 2 Kommentare »Von Birgit Kelle
Es gibt wieder Neuigkeiten aus dem Familienministerium: In der Presserklärung des Familienministeriums zu einem neuen Programm für Erzieherinnen mit dem hübschen Namen: ”Lernort Praxis” heißt es: “Zentraler Baustein und Erfolgsfaktor sind dabei die praktischen Ausbildungsphasen: Direkt in den Einrichtungen werden Fachkräften Best-Practice-Beispiele vermittelt, auf denen sie im Alltag aufbauen können.”
Liebes Familienministerium, ich weiß nicht, ob es sich schon rumgesprochen hat bis nach Berlin, aber der beste “Lernort Praxis” ist und bleibt die Familie – für Kinder und Erwachsene.
Weiter heißt es dort: “Erzieherinnen und Erzieher, Tagesmütter und Tagesväter übernehmen jeden Tag große Verantwortung: Sie kümmern sich um die Bedürfnisse der ihnen anvertrauten Kinder und geben ihnen besonders Nähe, Verlässlichkeit und eine stabile Beziehung”, sagt die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Kristina Schröder.
“Sie eröffnen den Kindern aber auch einen ersten Zugang zu Bildung. Praxisphasen in Kitas sind für angehende Erzieherinnen und Erzieher deshalb unersetzlich, um sich auf ihre zukünftige Tätigkeit vorzubereiten und wichtige Erfahrungen zu sammeln.”
So ein Loblied würde ich ja gerne mal auf Eltern hören, ist mir aber bislang leider noch nicht untergekommen. Und auch hier wieder ein sachlicher Fehler: Den ersten Zugang zu Bildung haben Kinder nicht in der Kita, sondern ebenfalls zu Hause. Auch wenn dort nur erzieherische Laien tätig sind, wie man hört, also diese Eltern….
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Birgit Kelle leitet die Initiative “Frau 2000plus” eV. Kontakt: birgit.kelle@frau2000plus.net Web: www.frau2000plus.netBerlin: Erfolgreicher Auftakt der ersten Tagung “Forum Familie”
Veröffentlicht: 16. Mai 2013 Einsortiert unter: EHE, FAMILIE und ELTERNRECHT | Tags: Berlin, Forum Familie, Hedwig von Beverfoerde Schreibe einen Kommentar »Von Freifrau Hedwig v. Beverfoerde
Unser erstes Forum Familie war ein toller Erfolg! - Dafür danke ich unseren fünf großartigen Referenten, der Familienrechtlerin Birgit Kelle, dem CDU-MdB Thomas Dörflinger, dem Wissenschaftler Stefan Fuchs, dem PR-Experten Richard Schütze und dem EU-Sekretär Tobias Teuscher sowie unserer charmanten Moderatorin Alexandra Maria Linder.
Mein besonderer Dank gilt zudem den rund 70 Gästen, die unserer Einladung am Dienstagabend in die Neue Mälzerei in Berlin gefolgt waren.
In spannenden und informativen Kurzvorträgen beleuchteten die Referenten die Situation der Familie aus unterschiedlichen Blickwinkeln und erläuterten jeweils Ansätze, wie diese Situation verbessert werden kann.
Im Anschluß daran gab es eine lebendige und anregende Diskussion zwischen Publikum und den anwesenden Familienexperten, die viele bei unserem geselligen Ausklang noch weiter vertieften.
Ein rundum gelungener Auftakt unseres Forum Familie, bei dem vor allem eines sehr deutlich wurde: Die Zeit ist reif für eine echte Familienrevolution!
Infoseite: www.familien-schutz.de
Lesen Sie hier den Bericht zur Veranstaltung auf FreieWelt.net.
Zum heutigen “Tag der Familie”: Wer denkt an das Kindeswohl?
Veröffentlicht: 15. Mai 2013 Einsortiert unter: EHE, FAMILIE und ELTERNRECHT | Tags: Familie, Kinderbetreuung, Tag der Familie, Verband Familienarbeit 1 Kommentar »Die Zukunft der Familien wird der Profitgier geopfert
Pressemeldung des “Verbands Familienarbeit”:
Zum „Tag der Familie“ am 15. Mai äußert sich die Vorsitzende des Verbands Familienarbeit, Gertrud Martin:
„Es ist zunehmend unerträglich, dass ‘Kinderbetreuung’ immer nur als Betreuung durch Dritte, nicht durch die Eltern, verstanden und kommuniziert wird. Die Politik hört einfach weg, wenn sich Kinder und Eltern in Umfragen mehr Zeit füreinander wünschen - und die Politik legt eine weitere Schippe drauf beim Ausbau der Fremdbetreuung, um auch die äußersten zeitlichen Randzonen abzudecken. 
So geht der Trend zur Rund-um-die-Uhr-Krippe. An das Kindeswohl oder daran, dass vorrangig die Eltern das grundgesetzlich verankerte Recht haben, die Art und Weise der Betreuung ihrer Kinder zu bestimmen, wird kein Gedanke verschwendet!
Eine Stärkung des familiären Zusammenhalts durch angemessene finanzielle Honorierung der elterlichen Betreuung wird schon als Diskussionsthema peinlich gemieden.“
Die Verbandschefin bezieht sich auf eine Pressemeldung aus dem Familienministerium zum „Tag der Familie“, in der nur die außerfamiliäre Kinderbetreuung überhaupt als Betreuung thematisiert wird. So werde selbst dieser Tag zur Propagierung der Fremdbetreuung in den Dienst der Profitmaximierung der Wirtschaft gestellt.
Frau Martin führt aus: „Die Idee der Vereinbarkeit von Familie und Beruf verkommt in Deutschland zusehends zu einem System, das besonders Frauen rücksichtslos benachteiligt und durch Doppelbelastung ausbeutet. Es ist offensichtlich beabsichtigt, beide Eltern in die Vollzeit-Erwerbsarbeit zu drängen, während die Kinder in Vollzeit fremdbetreut werden.
Eine Vereinbarkeit, die Erwerbs- und Familienarbeit als gleichwertig gewichtet, muss auch den entsprechenden finanziellen Rahmen schaffen. Eine Teil-Erwerbsarbeit generiert nur einen Teillohn. Die andere Teilzeitarbeit in der Familie muss logischerweise den ersten Teillohn ergänzen. Ohne diesen Schritt ist eine echte Vereinbarkeit nicht zu machen.
Auch die Gleichberechtigung von Mann und Frau bleibt ohne realitätsgerechte Bewertung der Familienarbeit Stückwerk. Es ist absurd zu glauben, dass Väter in nennenswerter Zahl die Familienarbeit zu den heute geltenden Null-Entgelt-Bedingungen übernehmen werden. Als Alternative werden sich junge Menschen immer öfter ihren Kinderwunsch versagen und die Geburtenzahlen weiter einbrechen.
Die Zukunft der Familien wird der Profitgier weniger Personen geopfert. Zur Verschleierung wird diese Politik auch noch als ‘familienfreundlich’ verkauft.“
Der Verband Familienarbeit e. V. ruft dazu auf, sich dieser Entwicklung entgegenzustellen.
Pressestelle Verband Familienarbeit e.V. Johannes ReschStellv. Vorsitzender Verband Familienarbeit e.V.
www.johannes-resch.de
Piratenpartei lehnt den Begriff “Ehe” und das “klassische Familienbild” ab
Veröffentlicht: 13. Mai 2013 Einsortiert unter: EHE, FAMILIE und ELTERNRECHT | Tags: Ehe, Eingetragene Partnerschaft, Familie, Piratenpartei 4 Kommentare »Absurde Forderung: “Eingetragene Partnerschaft” mit mehr als zwei Personen
Die Piratenpartei zieht mit der Forderung, die Ehe abzuschaffen, in den Bundestagswahlkampf: „Wir Piraten setzen uns dafür ein, dass der Begriff ‚Ehe‘ durch die ‚eingetragene Lebenspartnerschaft‘ ersetzt wird“, heißt es im Wahlprogramm, das die Partei am 11. Mai in Neumarkt verabschiedet hat. 
Sie bekennt sich darin „zu allen denkbaren Formen des Zusammenlebens“.
Politik müsse der “Vielfalt der Lebensentwürfe gerecht werden und eine wirklich freie Entscheidung für die individuell gewünschte Form des Zusammenlebens ermöglichen“. Eine „ausschließlich historische Bevorzugung ausgewählter Familienmodelle“ lehnt die Partei ab.
Sie fordert, dass künftig eine eingetragene Lebenspartnerschaft auch von mehr als zwei Personen geschlossen werden kann. Dem Programm zufolge darf der Wunsch, eine Familie zu gründen, „nicht am klassischen Familienbild hängen bleiben“. Die geschlechtliche Identität oder die sexuelle Orientierung dürfe hierbei keine Rolle spielen.
Das Ehegattensplitting solle Schritt für Schritt abgeschafft werden. Es passe nicht in das Familienbild der Piraten, da auch kinderlose Ehen finanziell gefördert würden. Die Piraten haben nach eigenen Angaben rund 32.000 Mitglieder.
Dem „Sonntagstrend“ des Emnid-Instituts zufolge könnte die Partei derzeit mit einem Stimmenanteil von vier Prozent rechen.
Quelle: http://www.idea.de
Fundierte Fachtagung am 25. Mai in Frankfurt: “Was kommt, wenn Familie geht?”
Veröffentlicht: 10. Mai 2013 Einsortiert unter: EHE, FAMILIE und ELTERNRECHT, TIPS und TERMINE | Tags: Bindungsforschung, Birgit Kelle, Fachtagung, Familie, Familiennetzwerk, Frankfurt, Universität Frankfurt Schreibe einen Kommentar »Von Birgit Kelle (Leiterin von “Frau 2000plus”)
Erstaunlich ist, mit welcher Verve die Politik heute darum kämpft, auch noch das letzte Kind in einer staatlichen Einrichtung unterzubringen, ohne dass man sich große Gedanken darüber macht, welche Auswirkungen das langfristig auf die Kinder und die Gesellschaft hat.
Langzeitstudien aus Deutschland fehlen. Was wir immer mal wieder als sogenannte “Studie” vorgelegt bekommen, sind in Wahrheit in der Regel schönredende Prognosen und Hochrechnungen.
Das Familiennetzwerk veranstaltet in Kooperation mit der Universität Frankfurt und dem Institut für Bindungswissenschaften zu genau dieser Thematik eine Fachtagung an der Uni Frankfurt.
Ich würde mich freuen, viele Mitstreiter dort begrüßen zu dürfen.
Unter dem Titel “Was kommt, wenn Familie geht?” sind zahlreiche Experten aus den skandinavischen Ländern eingeladen, um aus den langjährigen Erfahrungen in ihren Ländern zu berichten.
“Immer mehr Kinder unter drei Jahren werden institutionell betreut. Ab 2013 gibt es in Deutschland einen Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz. Welche Bedeutung und welche Auswirkungen haben solche grundlegenden Veränderungen im Aufwachsen der Kinder auf die gesamte Gesellschaft?
Kann Chancengleichheit erreicht werden? Können Defizite aus den Elternhäusern korrigiert werden? Experten aus den skandinavischen Ländern berichten nach mehr als 25 Jahren Erfahrungen mit „frühkindlicher Bildung“ über die Auswirkungen auf ihre Gesellschaft.”
Die Einladung zu der Veranstaltung finden Sie unter folgendem Link: http://www.familie-ist-zukunft.de/Tagung2013/
Im Anschluss an die Tagung findet am Abend der Festakt zur Verleihung des Matejcek-Preises 2013 an den früheren Arbeitsminister Norbert Blüm statt:
25. Mai 2013, 18:30 Uhr in der Goethe Universität in Frankfurt, Hörsaalgebäude, Hörsaal H (2. Stock), Mertonstr. 17 – 21, 60325 Frankfurt
Um Anmeldung wird gebeten unter info@familie-ist-zukunft.de
Die Teilnahme an der Preisverleihung ist kostenlos.
Gemeinsam sind wir eine Lobby für unsere Kinder – und unser aller Zukunft!
Veröffentlicht: 9. Mai 2013 Einsortiert unter: EHE, FAMILIE und ELTERNRECHT | Tags: Almut Rosebrock, Erziehung, Familie, kinder, Mütter, Medien Schreibe einen Kommentar »Von Almut Rosebrock
Die Lobby für die wirtschaftliche Verwertung der Mütter - und die Vergesellschaftung der Kinder – ist sehr groß! Es ist viel Geld damit zu verdienen (Bertelsmann und Co.!). Die Frage der Psyche wird nicht thematisiert bzw. bewusst “weggedrückt”.
Aus Angst vor Zerbruch der Elternbeziehung – und auch aufgrund der geänderten Politik, welche die Solidarität von Mann und Frau als Eltern zunehmend unterminiert, die Alleinerziehende zum Maßstab nimmt, wird das “Normal-Mit-Menschliche” aberzogen, abgeschafft.
DER STAAT, die Politik “ersetzt” zunehmend die Familie(nfunktion) - unter dem Argument “Emanzipation / Gleichstellung der Frau”.
Was leisten die öffentlich-rechtlichen Medien als Unterstützung für Familien, zur gelingenden Kindererziehung? Außer Trickfilm am laufenden Band und ansonsten Sex and Crime finde ich nicht viel. Wo kommt gelingendes Familienleben vor? (Das ist “viel zu langweilig”.) Wenn, dann geht es um “Landlust” – wieder mit KONSUM gekoppelt!
Die Wochenzeitung “Die Zeit” präsentiert aktuell das Thema “Konsum und Werbung für Kinder” (wichtiger Text)!
Es steht dort, dass Kinder ohne Führung und Schutz durch Eltern besonders anfällig für die Konsum Verlockungen und -Gefährdungen sind. Die (abwesenden) Eltern beruhigen dazu ihr Gewissen durch “Kaufgüter” und (ungute) Verwöhnung!
Unsere Kinder sind bald 12 und 14 – und ich halte meine weitgehende Präsenz und “Wachsamkeit” als Mutter (Beruf Apothekerin) nach wie vor für notwendig und wichtig! Dass dadurch mein “Rentenkonto” beträchtliche Lücken aufweist, nehme ich als “Lebensrisiko” in Kauf.
Durch mein eigenes, wirtschaftlich verantwortliches Tun (im Gegensatz zu “Einrichtungen” und auch Politikern…) lerne ich täglich dazu – und kann sparsam, vernünftig, gesundheitsbewusst, verantwortlich, nach meinen / unseren Qualitätstandards wirken. Das gilt besonders auch für die sinnvolle Gestaltung der freien Zeit - meiner eigenen wie der unserer Kinder!
Selbstbestimmt leben! Nicht fremdgesteuert oder “weichgespült”.
Wir leben momentan in einem manipulativen System, in dem die Werte (“Verharmlosung” der Sexualität, “Dienen”, für Andere da sein ist out, usw.) immer weiter “abgeschafft” werden sollen. In dem “Systemkonformität” zum höchsten Gut erhoben werden soll – und die “wirtschaftliche Verwendbarkeit” der Menschen (Auspressen – Geld, Geld, Geld).
Auf der anderen Seite erlebe ich (und versuche, sie zu unterstützen, so weit es möglich ist!) Familien, die “am Rande des Abgrundes” leben – oder eher vegetieren - in unserem “reichen” Land. Die von “Jugendamtszugriff” (Kindesentzug, Druck, Kontrolle, fehlende praktische Unterstützung!) betroffen sind – die unter Hartz 4-Armut leiden. Deren Arbeit nicht geachtet ist - obwohl 5 Kinder ihren Weg in die Welt genommen haben.
Frauen, Mütter sind Kulturbewahrer! Die Kultur des alltäglichen Miteinanders. In gegenseitiger Achtung und LIEBE!Krippe, Kita und Ganztagsschule können das nicht ersetzen – zumal unter dem allgegenwärtigen Spardruck!
Und unter dem zusätzlich ideologischen Druck, ALLE Kinder - auch die behinderten - “zusammenpacken” zu wollen bzw. zu müssen meinen!
Das Zusammenleben in der Familie, die Organisation des Lebens mit Kindern, ist eine höchst komplexe und persönliche Angelegenheit – mit weitgehenden Konsequenzen für die Zukunft, sowohl persönlich wie der Gesellschaft! Ohne eine gewisse “Opferbereitschaft” (ein verpönter Begriff!) geht es nicht.
Vernetzung, gegenseitige Ermutigung, zusammengehendes Engagement, Wortmeldungen in der Öffentlichkeit sind sehr wichtig – aber schwierig zu organisieren! Jeder und jede ist doch mit sich selbst beschäftigt.
Kinder haben an sich keine Lobby – wenn WIR sie nicht sind und organisieren!
GEMEINSAM – FÜR UNSERE WELT - UND UNSERE KINDER!
Almut Rosebrock, kritische Bürgerin, Apothekerin und Mutter
Gründerin der Aktion “Gerne leben mit Kindern”: www.glmk.de
Ergänzender Artikel von Norbert Blüm, dem früheren CDU-Arbeitsminister: http://www.sueddeutsche.de/politik/ehe-und-familie-von-der-liebe-bleibt-der-moderne-mensch-verschont-1.1666123



