Glaubenspräfekt Müller: Katholische Theologie muß in innerer Verbundenheit mit der Kirche erfolgen
Veröffentlicht: 16. Mai 2013 Einsortiert unter: ERZBISCHOF Gerhard L. MÜLLER | Tags: absolute Wahrheit, Christentum, Erzbischof Müller, Kirche, Loyalität, Theologie 4 Kommentare »Der Glaube entsteht erst dann, wenn man auf das Wort Gottes hört. Das betonte der Präfekt der Glaubenskongregation, Erzbischof Gerhard Ludwig Müller, am gestrigen Mittwochnachmittag.
Erzbischof Müller hielt die Predigt beim Gottesdienst zum Abschluss des Akademischen Jahres der Päpstlichen Universität Gregoriana. Gleichzeitig warnte der deutsche Kurienerzbischof, den Anspruch des Christentums auf die absolute Wahrheit zu verwässern.
Die Berufung auf Glaubensfreiheit dürfe nicht dazu führen, diese auf „die Wahrheit und abstrakte Funktionalität“ einer vermeintlichen Ursprungsreligion zu reduzieren, auf die sich alle Religionen zurückführen ließen, so der Glaubenspräfekt weiter.
Er rief die Theologen auf, in ihrem Verhältnis zur katholischen Kirche nicht nur auf eine rein „äußerliche Loyalität“ zu beschränken. Theologie müsse stets in innerer Verbundenheit zur Kirche betrieben werden.
Gegen Erzbischof Müllers Medienkritik wird aus allen Rohren geschossen
Veröffentlicht: 5. Februar 2013 Einsortiert unter: ERZBISCHOF Gerhard L. MÜLLER | Tags: Claudia Roth, Erzbischof Müller, Holocaust, Pogromstimmung, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger 2 Kommentare »Von Felizitas Küble
“Getroffene Hunde bellen”, weiß ein Sprichwort - und dies bewahrheitet sich derzeit aufs anschaulichste, wenn man sich das Aufjaulen vieler Medien gegen Erzbischof Gerhard Ludwig Müller vor Augen führt, das mitunter geradezu hysterische Formen annimmt.
Die “Bundesstiftung Magnus Hirschfeld” fordert jetzt beispielsweise von der Deutschen Bischofskonferenz in einer Pressemitteilung sogar eine “Distanzierung” vom Präfekten der römischen Glaubenskongregation mit der Begründung, Kirchenmann Müller habe mit seiner Bemerkung von einer antikatholischen “Progromstimmung” versucht, die “Zeitgeschichte zu verfälschen”.
Besonders heftig reagierte nicht zum ersten Mal die kirchenallergische Bundesvorsitzende der Grünen, Claudia Roth; sie bezeichnete des Erzbischofs Aussagen als “absolut inakzeptabel und gefährlich geschichtsvergessen”.
Wieder vorne dran und inhaltlich voll daneben in der Empörungsriege agitiert Sabine Leutheusser Schnarrenberger. “Vergleiche mit dem Holocaust sind geschmacklos”, entgegnet die Justizministerin dem Chef der Glaubenskongregation und wirft ihm fehlendes historisches Gespür vor.
Abgesehen davon, daß Erzbischof Müller den Holocaust weder begrifflich noch der Sache nach erwähnte, war die NS-Judenvernichtung ohnehin kein “Progrom” - ein solcher Ausdruck wäre in Wahrheit eine massive Verharmlosung des Holocaust, denn hierbei ging es nicht um vereinzelte Ausschreitungen bzw. Gewalttaten einer aufgehetzten Menschenmenge, sondern um einen staatlich organisierten Völkermord, also um etwas w e s e n t l i c h anderes, nämlich weitaus Schlimmeres.
All jene Kritiker, die in der jetzigen aufgeheizten Kontroverse den “Holocaust” gegen den römischen Glaubenspräfekten ins Spiel bringen, tragen damit objektiv - ob gewollt oder nicht - zur Verharmlosung der NS-Judenvernichtung bei.
Kein Wunder also, daß der führende israelische Oberrabbiner David Rosen sich jetzt ostentativ hinter Erzbischof Müller stellte und die deutsche Justizministerin wegen ihrer Anti-Müller-Attacken scharf kritisierte.
ISRAEL: Führender jüdischer Gelehrter nimmt Glaubenspräfekt Müller vor “böswilligen” Auslegungen in Schutz
Veröffentlicht: 4. Februar 2013 Einsortiert unter: ERZBISCHOF Gerhard L. MÜLLER, ISRAEL / Judentum | Tags: David Rosen, Gerhard Ludwig Müller, Holocaust, Jerusalem, Leutheusser-Schnarrenberger, Pogromstimmung 1 Kommentar »David Rosen übt scharfe Kritik an der deutschen Bundesjustizministerin
Im Zusammenhang mit Erzbischof Müllers Kritik an einer anwachsenden “Pogromstimmung” gegen Kirche und die katholische Geistlichkeit kam es vielfach in deutschen Mainstream-Medien und innerkirchlichen Kreisen zu schweren verbalen Angriffen gegen den Chef der römischen Glaubenskongregation, Gerhard Ludwig Müller.
Einige Politiker griffen sogar zur Holocaust-Keule gegen den unbeugsamen Vatikanvertreter, weil dieser in einem WELT-Interview erklärt hatte:
„Auch im Fernsehen werden Attacken gegen die katholische Kirche geritten, deren Rüstzeug zurückgeht auf den Kampf der totalitären Ideologien gegen das Christentum. Hier wächst eine künstlich erzeugte Wut, die gelegentlich schon heute an eine Pogromstimmung erinnert.”
Nun wird der Kurien-Erzbischof von einem führenden jüdischen Oberrabbiner - David Rosen aus Jerusalem (siehe Foto) - energisch verteidigt, wie Paul Badde in der Online-Ausgabe der Tageszeitung “Die Welt” heute berichtet.
Der internationale Direktor des amerikanisch-jüdischen Komitees für interreligiöse Angelegenheiten nimmt Müller gegen den Vorwurf von Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) in Schutz, die dem Glaubenspräfekten und vormaligen Bischof von Regensburg einen Holocaust-Vergleich unterstellt hatte.
“Kein Vergleich mit den Grausamkeiten der Schoah ist je angemessen”, sagte Rosen gegenüber der Zeitung “Die Welt”:
“Ebenso klar ist für jeden vernünftigen Menschen, der die Worte Erzbischof Müllers nachliest, aber auch, dass ein solcher Vergleich keineswegs in dessen Absicht war. Dies dem Interview zu entnehmen, kann nur das Ergebnis einer böswilligen Absicht sein.”
Der dreifache Familienvater David Rosen war einst Oberrabbiner von Irland und ist ehem. Vorsitzender des IJCIC (Internationales Jüdisches Komitees für Interreligiöse Konsultationen). Der Gelehrte aus Jerusalem ist zudem einer der Gründer des Interreligiösen Koordinierungsrats in Israel, der 70 Organisationen umfaßt. Auf der Nahost-Sondersynode des Vatikans war Rosen als Redner eingeladen und wurde vom Papst persönlich begrüßt.
Bereits seit Jahren würdigt der Rabbiner die judenfreundlichen Worte und Gesten von Papst Benedikt XVI.: So habe der Pontifex als erster Papst Vertreter des Judentums nicht nur zur Trauerfeier für seinen Amtsvorgänger eingeladen, sondern auch zu seiner eigenen Amtseinführung.
Er habe sich zudem als Kurien-Kardinal und Glaubenspräfekt maßgeblich für die Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen dem Hl. Stuhl und dem Staat Israel eingesetzt - und später als Papst mehrfach jüdische Delegationen zu Gesprächen im Vatikan empfangen. Auch der Besuch Benedikts in Israel im Mai 2009 wird von Rabbi Rosen als höchst bedeutsam und von nachhaltiger Wirkung eingeschätzt.
Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerks in Münster
Foto: Webseite “terrasanta.net”
Heftiger Widerspruch gegen Glaubenspräfekt Müller, der die kath. Geistlichen energisch verteidigt hat
Veröffentlicht: 3. Februar 2013 Einsortiert unter: ERZBISCHOF Gerhard L. MÜLLER | Tags: Claudia Roth, Erzbischof Müller, Grüne, Kirche, Priester, Progromstimmung, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, Süddeutsche Zeitung, Volker Beck 8 Kommentare »Holocaust-Keule gegen Erzbischof Müller verharmlost NS-Judenvernichtung
Der Präfekt der vatikanischen Glaubenskongregation, Erzbischof Gerhard Ludwig Müller (siehe Foto), machte darauf aufmerksam, daß katholische Priester zum Teil “öffentlich angepöbelt” werden. Das sagte er in einem am 1. 2.2013 veröffentlichten WELT-Interview auf eine entsprechende Reporter-Frage nach einem wachsendem Kirchenhaß.
Des Erzbischofs Antwort lautete: 
“Gezielte Diskreditierungs-Kampagnen gegen die katholische Kirche in Nordamerika und auch bei uns in Europa haben erreicht, dass Geistliche in manchen Bereichen schon jetzt ganz öffentlich angepöbelt werden. Die daraus entstandene Stimmung sieht man in vielen Blogs. Auch im Fernsehen werden Attacken gegen die katholische Kirche geritten, deren Rüstzeug zurückgeht auf den Kampf der totalitären Ideologien gegen das Christentum. Hier wächst eine künstlich erzeugte Wut, die gelegentlich schon heute an eine Pogromstimmung erinnert.”
Der Protest der “üblichen Verdächtigen” gegen den Klartext des Kurien-Erzbischofs ließ nicht lange auf sich warten:
Besonders heftig reagierte - nicht zum ersten Mal - die Bundesvorsitzende der Grünen, Claudia Roth; sie bezeichnete des Erzbischofs Aussagen als “absolut inakzeptabel und gefährlich geschichtsvergessen”.
Hinsichtlich Müllers Kritik an modernistischen “Reformen” in der Kirche erklärte die Grünen-Chefin, der Glaubenspräfekt klinge, als wolle er die kath. Kirche “am liebsten wieder in das Mittelalter zurückbeamen”. - Sie fügte hinzu, konservative Kräfte in der katholischen Kirche würden sich hartnäckig weigern, in einer modernen Gesellschaft anzukommen - und sie bräuchten sich dann über Gegenwind nicht wundern.
Der Parlamentarische Geschäftsführer der Grünen im Bundestag, Volker Beck, verlangte, Glaubenspräfekt Müller solle die Verwendung des Wortes “Pogromstimmung” zurücknehmen, womit aber nicht zu rechnen ist, denn dieser als standfest bekannte Kirchenmann bleibt unbeirrbar auch gegenüber einer oft hysterischen Medienszene und politischem Druck.
Auch die “Süddeutsche Zeitung” beißt seit Jahren auf Granit, wenn sie glaubt, Müller durch ihre üblichen Seitenhiebe mürbe machen zu können.
Unter dem Titel “Leutheusser-Schnarrenberger greift Vatikan an” berichtet das Münchner Blatt am 2.2.2013 von der Attacke der FDP-Politikerin, die mit der katholischen Kirche ohnehin nicht zimperlich umgeht.
“Vergleiche mit dem Holocaust sind geschmacklos”, entgegnet die Justizministerin dem Chef der Glaubenskongregation und wirft ihm fehlendes historisches Gespür vor. Die bayerische Politikerin fordert die katholische Kirche auf, sich endlich “drängenden Problemen” zu stellen, wie die SZ schreibt. Was die katholische Kirche als “drängend” empfindet, wird die Ministerin ihr wohl kaum vorschreiben können.
Abgesehen davon sieht Leutheusser-Schnarrenberg offenbar Gespenster, denn Erzbischof Müller hatte den Holocaust weder begrifflich noch der Sache nach erwähnt. Er sprach auch nicht von “Progrom”, sondern von “Progromstimmung”, was ebensowenig dasselbe ist wie Weltuntergang und Weltuntergangsstimmung.
Zudem war der Holocaust kein “Progrom” - ein solcher Ausdruck wäre eine massive Verharmlosung der Judenvernichtung, denn hierbei ging es nicht um punktuelle Ausschreitungen bzw. Gewalttaten einer aufgehetzten Menschenmenge (spontane Aktionen “von unten”), sondern um einen staatlich organisierten Völkermord, also um etwas w e s e n t l i c h anderes, nämlich viel Schlimmeres (eine systematische Vernichtungsstrategie “von oben”).
Daß in vielen Medien und “auch im Fernsehen” ständig wüste Attacken gegen die katholische Kirche geritten werden, wie Glaubenspräfekt Müller beklagte, ist allerdings ein derart offensichtliches Faktum, daß es auch von der Bundesjustizministerin nicht glaubwürdig weggeschwafelt werden kann.
Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerks in Münster
Foto: Bischöfliches Presseamt Regensburg
Glaubenspräfekt Müller stellt sich schützend vor die katholische Priesterschaft
Veröffentlicht: 1. Februar 2013 Einsortiert unter: ERZBISCHOF Gerhard L. MÜLLER | Tags: Dialogprozeß, Ehe, Erzbischof Müller, Priesterschaft, Reformen, Zölibat 2 Kommentare »Erzbischof Gerhard L. Müller verteidigt den Zölibat und lehnt die “Homo-Ehe” ab
Der Präfekt der vatikanischen Glaubenskongregation, Erzbischof Gerhard Ludwig Müller, sieht eine wachsende Pogromstimmung gegen die katholische Kirche aufkommen.
“Gezielte Diskreditierungs-Kampagnen gegen die katholische Kirche in Nordamerika und auch bei uns in Europa haben erreicht, dass Geistliche in manchen Bereichen schon jetzt ganz öffentlich angepöbelt werden. Hier wächst eine künstlich erzeugte Wut, die gelegentlich schon heute an eine Pogromstimmung erinnert”, sagte der Erzbischof in einem am heutigen Freitag, den 1.2.2013, auf “WELT-online” veröffentlichten Interview.
In Internetseiten und “auch im Fernsehen” würden “Attacken gegen die katholische Kirche geritten, deren Rüstzeug zurückgeht auf den Kampf der totalitären Ideologien gegen das Christentum”.
Zugleich kritisiert der Glaubenspräfekt den innerkirchlichen Dialogprozeß:
“Dialogprozess ist gut. Aber man muss auch über das Wesentliche reden und nicht die gleichen Probleme immer wieder neu auftischen”, sagt Müller, der bis Sommer 2012 Oberhirte von Regensburg war.
Der Erzbischof stellt zudem klar: “Auch eine Akzeptanz gleichgeschlechtlicher Partnerschaften ist für die katholische Kirche nicht möglich. Solche Partnerschaften sind grundsätzlich in keiner Weise mit den Ehen gleichzustellen.”
Die Ehelosigkeit um des Himmelreiches willen verteidigt er eindeutig: “Der Zölibat der Priester entspricht dem Beispiel und Wort Jesu und hat in der geistlichen Erfahrung der lateinischen Kirche eine besondere Ausprägung gefunden.”
Es gebe “kein Anzeichen, dass die Verantwortlichen in der Kirche daran rütteln würden, aus bestimmten falschen Vorstellungen heraus, als wäre es eine Naturnotwendigkeit, Sexualität zu praktizieren, innerhalb oder außerhalb einer Ehe.”
Einen Reformstau in der kath. Kirche sieht Müller nur insofern, als “man die wesentlichen Themen nicht anpackt: die Teilhabe an den Sakramenten, die Kenntnis des Glaubens”.
Das Wort Reform dürfe “nicht beschlagnahmt werden, um die eigentliche Erneuerung in Christus zu bremsen”.
Quelle: http://www.jesus.de
Vollständiger Text siehe Tageszeitung DIE WELT vom 1.2.2013: http://www.welt.de/politik/deutschland/article113300127/Erzbischof-beklagt-Pogromstimmung-gegen-Priester.html
Realsatire aus Regensburg: Anonyme Unterstellungen und kleinbürgerliche Neidkomplexe schüren Stimmung gegen Erzbischof Müller
Veröffentlicht: 8. Januar 2013 Einsortiert unter: ERZBISCHOF Gerhard L. MÜLLER | Tags: Clemens Neck, Gerhard L. Müller, Mittelbayerische Zeitung, Regensburg 2 Kommentare »Der “Mittelbayerischen Zeitung” gefiel es am heutigen Dienstag, einen Online-Artikel zu veröffentlichen, in dem es von süffisanten Spitzen und Spitzfindigkeiten gegen Erzbischof Gerhard Ludwig Müller nur so wimmelt und stichelt.
Ausgangspunkt des Zeitungsberichts ist ein der dortigen Redaktion vorliegender, wohlgemerkt anonymer Brief eines, wie die MZ munter drauflosbehauptet, “offenbar gut informierten Müller-Kritikers” - oh?
Hm – woher weiß das Blatt dies denn angesichts eines anonymen Briefes?
Statt ein feiges Denunzianten-Schreiben im Papierkorb zu entsorgen, gelangt es zur Ehre eines großen Berichtes in der MZ.
Aufgrund eines einzigen anonymen Briefs wird zudem der Eindruck erweckt, als stände eine ganze Armada dahinter, heißt es doch schon im Titel des reißerischen Artikels: “Erzbischof Müller bewegt weiter die Gemüter”
Erst denkt sich der brave Leser: Das ist doch prima, der frühere Regensburger Bischof ist in seinem Bistum nach wie vor unvergessen, umso besser…
Pustekuchen, gleich im nächsten Satz heißt es nämlich:
“Spekulationen um finanzielle Zuwendungen: Anonyme Kritiker werfen Regensburgs ehemaligen Bischof Gerhard Ludwig Müller vor, ein „Nimmersatt“ zu sein.”
Der Chef der Glaubenskongregation in den heiligen Hallen des Vatikan ist ein “Nimmersatt” – wer hätte das gar gedacht?
Und wie merkwürdig, daß aus einem einzigen anonymen Schreiben nun aus dem Nichts heraus von “Kritikern” die Rede ist – hat der Denunziatenbrief etwa eine wundersame Papiervermehrung erfahren?
Ist der oberste Glaubenshüter der katholischen Weltkirche womöglich ein “Nimmersatt”?
Dazu veröffentlichte das mittelbayerische Käse…äh…Regionalblatt “passend” ein Foto des Erzbischofs, auf dem er leicht angenervt nach oben schaut, als ob er befürchten müsse, schon bereits als hoffnungsloser “Bruder Nimmersatt” entlarvt zu sein…
Ein anonymer Brief ist freilich ein Ereignis, das eine echt seriöse “Qualitätszeitung” dazu veranlaßt, der Bistumsleitung einen geradezu inquisitorischen Fragenkatalog vorzulegen, sei es auf direkte Art oder indirekt herausgefordert durch die Vorwürfe in ihrer “Berichterstattung”.
Allerdings muß die MZ auch vermelden: “Das Bistum Regensburg betont jedoch: Alles läuft korrekt.” – Eben, was soll also das künstlich aufgebauschte Theater?
MZ-Redakteurin Christine Schröpf weiß gleichwohl Schlimmes aus der anonymen Briefweisheit zu berichten, wie der Glaubenshüter aus Rom nämlich das bayerische Bistum schröpft und schröpft, nämlich bittschön:
“Zwei Mallersdorfer Schwestern kümmerten sich auch in Rom weiter gratis um den Haushalt des Erzbischofs.”
Ein unglaublicher Skandal: Wenn das mal keine unlauterte Vorteils(an)nahme ist, dann heiß ich Christine!
Offenbar macht die Korruption auch vor vatikanischen Amtsstuben nicht halt, sie dringt gar in die Küche der Kurie ein - und versalzt der Kirche noch die (Medien-)Suppe!
Damit nicht genug der heimlichen Müller-Sünden aus dem anonym gewonnenen “Beichtzettel” der Redaktionsstube:
“Im Regensburger Priesterseminar sei für [Müllers] Aufenthalte eine ständige Wohnung reserviert.”
Jetzt halten wir uns an der Stuhllehne fest:
Angesichts dessen, daß die meisten Priesterseminare - Gott sei es geklagt – ohnehin fest leer stehen, wagt es die Bistumsleitung, den hohen Besuch aus Rom nicht etwa unter einer Brücke oder im Mehrbettzimmer einer Jugendherberge übernachten zu lassen, sondern in den gewiß doch höchst luxuriösen Zimmern eines Priesterseminars.
Wie gut, daß es die Mittelbayerische Zeitung gibt, die uns über solche innerkirchlichen Skandale - noch dazu jene direkt aus dem Rom, dem Zentrum der Weltkirche! – aufklärt und nicht müde wird, auch die kleinbürgerlichsten Neidkomplexe gebührend zu berücksichtigen.
Angesichts dieser haus….äh.…vatikangemachten Affäre, bei der es immerhin um den drittmächtigsten Mann der katholischen Kirche geht, dürfen wir der Qualitätspresse in deutschen und bayerischen Landen immer wieder von neuem dankbar sein, daß sie sich sogar um den Computer aus der Schreibstube des Herrn Erzbischofs kümmert und daher zu vermelden weiß:
“Büromöbel und Computer…Die Vorwürfe werden heftig diskutiert”
“Handgefertigte Büromöbel und einen Computer habe er nach Rom mitgenommen. Müller wird deshalb als „Nimmersatt“ tituliert. Die Vorwürfe haben inzwischen Kreise gezogen – und werden heftig diskutiert.”
Himmel, Garn und Zwirn - das ist ja “heftig”, das kann doch nicht wahr sein, dieser nimmersatte Müller hat zwar keine Brillanten mit nach Rom genommen, er hat auch - das beruhigt die “Gemüter” zu Regensburg vielleicht etwas – keine silbernen Löffel geklaut, aber einen wahrhaftigen Computer samt “handgefertigten” Einrichtungsgegenständen in die vatikanische Kurie eingebracht: das muß man sich mal auf der berühmten Zunge zergehen lassen!
Nachdem Frau Schröpf das Sündenregister des Glaubenspräfekten fein säuberlich abgespult hat, folgt die Zwischenüberschrift: “Bistumssprecher verwundert”
Zur nicht geringen “Verwunderung” über dieses ebenso unseriöse wie lächerliche Zeitungsgebaren besteht gewiß aller Anlaß – oder hatte die Redakteurin etwa erwartet, der Pressesprecher der Diözese Regensburg breche hierüber in Jubel aus?
Weiter heißt es:
“Bistumssprecher Clemens Neck bestätigte im Großen und Ganzen den Sachverhalt – wunderte sich aber über böse Untertöne.”
Der kirchliche Pressesprecher hat sich noch zurückhaltend ausgedrückt, denn der infame Artikel der MZ ist eine einzige hinterhältige Unverschämtheit.
Einige Klarstellungen des Bistumssprechers werden sodann erwähnt, zB. folgende: “Im Priesterseminar stünden Müller für Besuche zwei kleine Gästezimmer zur Verfügung.”
Sodann: “Seine Regensburger Computer „teilweise seit vielen Jahren im Gebrauch“ seien ihm überlassen worden. „Ein Schreibtisch, eine Schrankwand und eine Sitzungstisch-Gruppe“ wurden ihm laut Neck leihweise zur Verfügung gestellt worden. „Die Möbelstücke sind alle rund zehn Jahre alt.“
Die detaillierten Antworten des Pressesprechers “zu den Finanzfragen” werden aber nicht im Artikel selber veröffentlicht; man findet sie online nur über einen minimalen, kaum sichtbaren, weiterführenden Link, so daß die Richtigstellungen von Clemens Neck wohl nur von den wenigsten Lesern des dreisten Artikels wahrgenommen werden können: Necks Klarstellungen
Die Mittelbayerische Zeitung ist bei Licht betrachtet blamiert bis obenhin, hat dies aber in ihrer kleingeistigen Beschränktheit und ihren oberspießigen Neidkomplexen wohl immer noch nicht “gecheckt”.
Womöglich beglückt sie ihre werte Leserschaft auch weiterhin mit gezielten Indiskretionen anoymer Schreiberlinge, die anderswo – nämlich in seriösen Redaktionen - wir wissen schon…im Abfallkorb landen, dem einzig angemessenen Aufenthaltsort solcher Schmierstücke.
Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerks in Münster
Erzbischof Müller über sein Elternhaus, sein Studium und sein Hineinwachsen in den Glauben der Kirche
Veröffentlicht: 27. Dezember 2012 Einsortiert unter: ERZBISCHOF Gerhard L. MÜLLER | Tags: Elternhaus, Erzbischof Müller, Mainz, Priestertum, Rüsselsheim, Studium Schreibe einen Kommentar »In der vatikanischen Wochenzeitung “Osservatore Romano” (Nr. 30/2012) wurde ein ausführliches Interview mit Erzbischof Gerhard Ludwig Müller - dem früheren Oberhirten von Regensburg - veröffentlicht. Dem Chef der römischen Glaubenskongregation wurde dabei auch die folgende Frage gestellt:
“Man hat viel über Sie als neuen Präfekten geschrieben, jedoch viel interessanter ist Ihre Selbstbeschreibung. Möchten Sie uns etwas über sich erzählen, über Ihre Familie, Ihre Studien, die Wahl zum Priesteramt, Ihre Erfahrungen als Gelehrter und Theologieprofessor, als Bischof?”
Hier die Antwort des Glaubenspräfekten:
“Mein Vater war fast vierzig Jahre lang einfacher Arbeiter in der OPEL-Firma in Rüsselsheim. In der Nähe wohnten wir, in Mainz-Finthen, einem kleinen Ort, der von den Römern gegründet worden ist. Dort gibt es heute noch Reste eines römischen Aquädukts.
Insofern ist unsere Grundprägung römisch. Man ist sich in Mainz dessen noch sehr bewußt - und wir sind stolz darauf. Es hat uns geprägt, mitten in Deutschland einen romanischen Horizont zu haben. Wenn man katholisch ist, verbindet sich das ja automatisch.
Meine Mutter war Hausfrau. Ich bin meinen Eltern dankbar, daß sie uns Kinder ganz normal menschlich erzogen haben, ohne Übertreibungen in diese oder jene Richtung.
So wuchsen wir in den katholischen Glauben und in die Glaubenspraxis hinein, in die richtige Mischung von Freiheit und Bindung mit klaren Grundsätzen. Da stimme ich bis zum heutigen Tag voll mit meinen Eltern überein.
Dann folgte das Theologiestudium. Dabei habe ich mir eine vertiefte Dimension des Glaubens zu eigen gemacht. Für meine Entscheidung zum Priestertum war wichtig, daß ich immer wieder Priestern begegnet bin, die ein vorbildliches geistliches Leben mit einem intellektuellen Anspruch führten.
Insofern gab es für mich nie einen Gegensatz zwischen Priestersein und Studium. Ich war immer davon überzeugt, daß der katholische Glaube den höchsten intellektuellen Ansprüchen genügt und wir uns nicht zu verstecken haben. Die Kirche hat viele große Gestalten in der Geistesgeschichte vorzuweisen.
Deshalb können wir uns ganz zuversichtlich den großen Herausforderungen der Naturwissenschaft, der Geschichte, der Soziologie, der Politik stellen. Der Glaube ist geprägt durch die größte geistige Weite.
Er ist ein personales Verhältnis zu Gott, der alle Schätze der Weisheit in sich trägt. Deshalb ist unsere endliche Vernunft immer dynamisiert auf den unendlichen Gott hin. Deshalb können wir immer dazulernen, immer tiefer den Reichtum der Offenbarung verstehen, können sie nie ausschöpfen.
Als Bischof habe ich gegenüber den Seminaristen oft betont, daß die Identität einer priesterlichen Berufung die Begegnung mit authentischen Priestern braucht. Der Glaube beginnt bei den personalen Begegnungen, angefangen bei den Eltern, Priestern, Seelsorgern, Freunden – in der Pfarrei, der Diözese, in der großen Familie der Weltkirche.
Er braucht nie die intellektuelle Auseinandersetzung zu scheuen, wir haben keinen blinden Glauben, aber der Glaube darf auch nicht rationalistisch verkürzt werden.
Ich wünsche jedem ähnliche Erfahrungen, wie ich sie machen durfte: daß man sich einfach ganz problemlos mit dem katholischen Glauben identifiziert, ihn praktiziert. Das ist wunderbar.”
Quelle (Text/Foto) und vollständiges Interview hier: http://www.bistum-regensburg.de/download/borMedia1675405.PDF
Glaubenspräfekt Müller (Rom) hält nichts vom Politiker-Aufruf “Ökumene jetzt”
Veröffentlicht: 24. Dezember 2012 Einsortiert unter: ERZBISCHOF Gerhard L. MÜLLER | Tags: ökumene, Erzbischof Müller, Kirche, Spitzenpolitiker Schreibe einen Kommentar »Der von Gott geoffenbarte Glaube ist kein Parteiprogramm
Der Präfekt der vatikanischen Glaubenskongregation, Erzbischof Gerhard L. Müller, kritisiert die Forderungen einer Reihe von Prominenten für eine schnellere Ökumene der christlichen Konfessionen. 
Bekannte Persönlichkeiten, meist Politiker - katholische und evangelische - waren im September 2012 mit ihrem Appell “Ökumene jetzt – ein Gott, ein Glaube, eine Kirche” hervorgetreten.
Zu den Erst-Unterzeichnern zählen Bundestagspräsident Norbert Lammert, Verteidigungsminister Thomas de Maizière, Bildungsministerin Annette Schavan (alle CDU) und SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier.
Deutsche Spitzenpolitiker würden mit derartigen Aufrufen so tun, als sei Kirche eine politische Partei, sagte Erzbischof Müller in einem Interview mit Reinhold Michels, das die “Rheinische Post” aus Düsseldorf in ihrer heutigen Montags-Ausgabe veröffentlichte:
“Was mich stört, sind deutsche Spitzenpolitiker, die in ihren Aufrufen wie “Ökumene jetzt!” so tun, als blockierten nur noch theologische Spitzfindigkeiten und Kirchenbürokraten die Einheit.
Wir können nicht einfach darüber hinweg gehen, dass ein unterschiedliches katholisches und evangelisches Verständnis etwa der Kirche und der Sakramente besteht. Die Kirche ist keine politische Partei.”
Glaubenspräfekt Müller, der bis Juli dieses Jahres Oberhirte des Bistums Regensburg war, betonte daher: “Wir stimmen über den von Gott geoffenbarten Glauben nicht wie über Parteiprogramme ab.”
Er fügte hinzu: “Wir Katholiken können nicht von den Protestanten verlangen, gegen ihr Wahrheitsgewissen den katholischen Glauben zu übernehmen und umgekehrt.”
Der Erzbischof sprach in diesem Zusammenhang von “politisierenden Ökumenikern und ökumenisierenden Politikern”.
Quelle: Rheinische Post (Düsseldorf)
Foto: Bischöfliche Pressestelle Regensburg
VATIKAN: Glaubenspräfekt Gerhard L. Müller über Heimweh nach Regensburg, Rückgrat gegenüber dem Zeitgeist, Laien in der Politik, Frauen in der Kirche und “kreuz.net”
Veröffentlicht: 14. Dezember 2012 Einsortiert unter: Causa KREUZ.NET (Kritik), ERZBISCHOF Gerhard L. MÜLLER | Tags: bistum regensburg, Frauen, Gerhard L. Müller, kreuz.net, Laien, Politik, zeitgeist Schreibe einen Kommentar »Die Mittelbayerische Zeitung (MZ) veröffentlichte am heutigen Abend (14.12.) auf ihrem Web-Portal ein ausführliches Interview mit Erzbischof Gerhard Ludwig Müller, dem Präfekten der römischen Glaubenskongregation und früheren Oberhirten des Bistums Regensburg.
MZ-Mitarbeiterin Christine Schröpf stellte dem Kurien-Erzbischof eine Reihe von Fragen, wobei die erste lautete: “Seit fünf Monaten leben und arbeiten Sie nun im Vatikan. Sind Sie schon ein echter Römer?”
Hierauf antwortete der Glaubenspräfekt: 
“Meine Wohnung wird erst nächste Woche fertig. Erst wenn ich dort eingezogen bin, bin ich richtig angekommen. Noch lebe ich im Gästehaus der Deutschen Bischofskonferenz im Provisorium auf etwa 50 Quadratmetern. Es ist dort etwas spartanisch: Ich habe keinen Schreibtisch, kein Telefon, keinen Fernseher. Und ich schlafe in einem Bett, das von der Länge gerade mal so zu meiner Größe passt.”
Zudem erklärte der Erzbischof, er habe durchaus Heimweh nach Regensburg (“ja, das kann man sagen”), zugleich sei er gut im Bilde, was dort passiert, wobei er sich durch das Internet informiere.
Die Interviewerin stellte zudem einige Fragen hinsichtlich des noch amtierenden Diözesan-Administrators Dr. Wilhelm Gegenfurtner, der unlängst mit öffentlichen Seitenhieben gegen Erzbischof Müller von sich reden machte:
“In der PresseClub-Runde forderte Gegenfurtner von einem neuen Bischof unter anderem „Herzenswärme“ und „Rückgrat gegenüber Rom“. Verstehen Sie das als persönlichen Vorwurf gegen Sie, herzenskalt und rückgratlos zu sein?”
Darauf folgte die knappe, aber treffliche Antwort des Erzbischofs:
“Es ist immer gut, wenn sich jeder selbst diese Frage in einer gesunden Gewissenserforschung stellt. Und das Urteil über Andere dem lieben Gott überlässt.”
Ein Bischof soll Rückgrat gegenüber dem Zeitgeist zeigen
Auf die Frage “Hat der Auftritt Gegenfurtners das Verfahren der Bischofsernennung in Regensburg beschleunigt?”, reagierte der Erzbischof mit einer klaren Ansage:
“Es ging sowieso schon schnell. Ein Bischof muss übrigens gegenüber dem Zeitgeist Rückgrat haben und dem Druck standhalten, der auf die Kirche ausgeübt wird, von der Wahrheit des Evangeliums abzuweichen.”
Zudem wollte die Journalistin gerne wissen: “Überschattet die aktuelle Debatte im Bistum Regensburg den Amtsantritt des neuen Bischofs Rudolf Voderholzer?”
“Ich glaube, die künstliche und überflüssige Aufregung ist schon wieder ein bisschen verflogen. Das kann nicht sein, dass einem neuen Bischof die Bahnen seines Episkopats vorgezeichnet werden.
Rudolf Vorholzer spielt theologisch in einer höheren Liga als selbsternannte Ratgeber und hat zum Bischofsamt sehr reflektierte Gedanken. Er möchte wie ich dem Bischofsideal des Zweiten Vatikanums entsprechen.”
Zum Dauerbrenner “Laien in der Kirche” erläuterte der römische Glaubenspräfekt:
“Wer nicht an Macht, sondern an die Mitverantwortung denkt, wiederholt nicht diese Leier von der angeblichen Nichtbeteiligung der katholischen Laien am kirchlichen Leben. Laien noch stärker in die Kirche einzubinden, geht eigentlich gar nicht mehr.
Im Bistum Regensburg haben wir die größten Vereine und Verbände bundesweit in allen Sparten – fast 300 000 Gläubige sind dort organisiert. Wir haben 14.000 Pfarrgemeinderatsmitglieder, davon sind mindestens die Hälfte Frauen.
An den kirchlichen Schulen gibt es zumeist Direktorinnen. Überall sind die Frauen voll und ganz präsent. Im Ordinariat gibt es mit Maria Luise Öfele eine Ordinariatsrätin – sie ist auf dieser Ebene den Domkapitularen gleichgestellt.”
Der Erzbischof bemängelte sodann, daß “wir nicht genug überzeugte Katholiken haben, die auf allen Ebenen in der Politik tätig sind.”
“Der politische Atheismus ist die größte Gefahr”
Er fügte hinzu: “Wir überlassen das Feld oft anderen ideologischen Gruppierungen und wundern uns dann, wenn die Kirche plötzlich zurückgeschoben wird und Gläubige als geduldete Minderheit betrachtet werden.
Unsere ganze Kultur ist vom Christentum geprägt. Wenn wir diese Wurzeln verlieren, enden wir nicht einem neutralen Feld, sondern im Negativen und Abgründigen. Das haben wir schon zwei Mal durchbuchstabiert in Deutschland. Die größte Gefahr für Deutschland und Europa ist der politische Atheismus und aggressive Säkularismus.”
Abschließend stellte Christine Schröpf folgende aktuelle Frage:
“Muss die Kirche weiter nach den Hintermännern den anonymen Schmähportals kreuz.net forschen? Wissen Sie, wer im Bistum Regensburg bei kreuz.net mitmischte?”
“Wahrscheinlich niemand. Aber wie soll man nachforschen? Es ist ja anonym. Wer will wissen , ob die überhaupt katholisch sind im Sinne des katholischen Glaubens und der Moral. Der Papst und die Bischöfe – auch ich persönlich – sind immer wieder scharf angegriffen worden.
Da stand zwar ,katholisch‘ drauf, aber das kann jeder hinschreiben. Das sind keine katholischen Fundamentalisten – das wäre ein Widerspruch in sich – sondern irgendwelche Extremisten, die nicht argumentieren, sondern nur diffamieren können.
Ein anständiger Mensch sagt über andere nichts Negatives, ohne dass er seinen Namen preis gibt und damit dafür Verantwortung übernimmt. Das ist ein Nachteil unseres Internets und müsste entsprechend gesetzlich geregelt werden. Aber auch die Öffentlichkeit muss kritisch reagieren und darf Anonymes nicht ernst nehmen – genauso wie man anonyme Briefe in den Papierkorb wirft.”
Quelle und vollständiges Interview hier: http://www.mittelbayerische.de/index.cfm?pid=10009&lid=0&cid=0&tid=0&pk=860444
Foto: Bischöfliches Presseamt Regensburg
Glaubenspräfekt Müller begrüßt Ernennung von Prof. Voderholzer zum Bischof von Regensburg
Veröffentlicht: 6. Dezember 2012 Einsortiert unter: BISCHOF Voderholzer (Regensb.), ERZBISCHOF Gerhard L. MÜLLER | Tags: Bischof Gerhard Ludwig Müller, Papst, Regensburg, Rudolf Voderholzer Schreibe einen Kommentar »Erzbischof Gerhard L. Müller, vormaliger Oberhirte von Regensburg, ist erfreut über die Ernennung des Trierer Dogmatik-Professors Dr. Rudolf Voderholzer zum neuen Bischof des bayerischen Bistums. 
Dem Bayerischen Fernsehen sagte der Präfekt der römischen Glaubenskongregation am heutigen Donnerstag, den 6. Dezember, er kenne Dr. Voderholzer seit langem, zumal der Geistliche sein akademischer Schüler gewesen sei: er war von 1992 bis 2001 Assistent von Prof. Müller an der Ludwig-Maximilians-Universität in München und gilt als sein enger Vertrauter.
Wörtlich fügte der Kurien-Erzbischof hinzu:
“Alle im Bistum Regensburg sind sehr froh und dankbar, dass der Heilige Vater so rasch diese Entscheidung getroffen hat, denn das Bistum braucht wieder einen bischöflichen Leiter.
Zur Kirche gehört es ja, dass die Bischöfe als Nachfolger der Apostel eingesetzt sind und dafür ist die Bischofsweihe notwendig um in vollen Umfang der Verkündigung auch in der Leitung der Diözese dann auch das katholische Leben zu repräsentieren und fortzuführen.“
Die Berufung des papsttreuen Theologen Dr. Voderholzer gilt als Hinweis dafür, daß Erzbischof Müllers theologisch konservative Linie bei der Leitung des Bistums unverändert fortgeführt wird.
Foto: Bischöfliches Presseamt Regensburg





