Moringa bzw. Meerrettichbaum: gesündeste Pflanze der Welt?
Veröffentlicht: 17. Mai 2013 Einsortiert unter: GESUNDHEIT: Tips/Infos | Tags: gesundheit, Meerrettichbaum, Moringa, World Vision 1 Kommentar »Das Wissenschaftsmagazin “P.M.” spricht von der gesündesten Pflanze der Welt: Die Blätter der Moringa-Bäume sind laut Biochemikern äußerst wohltuend.
Inzwischen ist der Meerrettichbaum auch als Mittel gegen den Hunger entdeckt worden, weil er auch in Regionen wächst, die von Dürre betroffen sind. Deshalb wird er vermehrt in Afrika und Südamerika angebaut. Selbst die Wurzeln und die Rinde sind genießbar.
Das christliche Hilfswerk “World Vision” setzt dieses Gewächs bereits ein. Im Niger heißen sie “Arbres de vie”, also “Lebensbäume”. Klar ist offenbar, daß die bekannten Mangelerscheinungen behoben werden können.
Das Werk prüfte die Bäume bereits vor mehr als einem Jahr mit Pilotversuchen. Kinder konnten wieder aufgepäppelt und schwangere Frauen versorgt werden.
Quelle: http://www.jesus.ch
Die “Kügelchen” unter der Lupe: Ärztliche Antworten auf typische Fragen zur Homöopathie
Veröffentlicht: 9. April 2013 Einsortiert unter: ESOTERIK & Okkultismus, GESUNDHEIT: Tips/Infos | Tags: Alternativ-Medizin, Dr. Wolfgang Vahle, Esoterik, Homöopathie 6 Kommentare »Von Dr. med. Wolfgang Vahle
- Sehr oft, wenn die Schulmedizin versagt hat, half den Menschen die Homöopathie, sagen die Anhänger dieser Heilmethode. Warum glauben Sie denen nicht?
Ich habe keinen Zweifel, dass sich Menschen nach einer Homöopathiebehandlung besser fühlen. Der Zweifel liegt im Kausalzusammenhang. Nicht alles, was „danach“ passiert, ist auch „deswegen“ passiert. - Der nächste Punkt ist das „bessere Gefühl“. Ein gutes, ein besseres Gefühl ist zwar viel wert. Das Ziel einer medizinischen Behandlung sollte jedoch die objektive, die körperliche Besserung oder gar Wiederherstellung sein und nicht allein ein gutes Gefühl für eine – meistens sehr begrenzte – Zeit!

- Es gab einige Studien, die den Nutzen der Homöopathie angeblich beweisen. Was sind diese Studien ihrer Ansicht nach wert?
Die Studien sind nicht mal das Papier wert, auf das sie geschrieben sind. Die Ergebnisse der Studien werden in gleichem Maße schlechter, in dem die Methode besser wird! Studien mit hohen Qualitätsstandards – und vor allem Metastudien! – zeigen keinerlei Wirksamkeit der Homöopathie. Fehler können auftreten in falschen oder sich ändernden „Endpunkten“, in Verstößen gegen die „intention to treat“-Regel, in mangelnder Randomisierung, in fehlender Verblindung, im Verzicht auf die Placebo-Kontrolle. Und trotz guter Qualität liegt die Irrtumswahrscheinlichkeit bei 5 Prozent! 5 Prozent aller – guten! – Studien können eine Wirksamkeit zeigen, wo keine ist – also falsch positive Ergebnisse zeigen. Das würde man herausbekommen, wenn alle Studien veröffentlicht würden und nicht die Studien mit den schlechten Ergebnissen verschwiegen und lediglich die Studien mit den guten Ergebnissen genannt würden. Diese Fehlerform heißt “Publikations-Bias”. Aber schwerer noch als der fehlende Wirksamkeitsnachweis wiegt, dass die Homöopathie aus naturwissenschaftlichen Gründen nicht wirken kann! Während man annehmen kann, dass ein fehlender Nachweis möglicherweise später doch noch gefunden werden kann, kann man sicher sein, dass ein heute physikalisch unmöglicher Effekt nicht morgen physikalisch möglich sein wird!
- Die Homöopathie behandelt Gleiches mit Gleichem. Was ist daran falsch?
Gegenfrage: Was soll daran richtig sein? – Es stimmt nicht! Der homöopathische Grundsatz „Similis similibus currentur“ bedeutet Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt. „Gleiches“ in diesem Sinne gibt es nicht. Gerade im Hinblick auf die „Ganzheitlichkeit“, auf die die Homöopathie so großen Wert legt, muss man sagen, dass es zwei genau gleiche Menschen oder zwei genau gleiche Krankheiten nicht gibt. – Ähnlichkeit hingegen ist eine rein menschliche Kategorie. Was ein Mensch als „ähnlich“ ansieht, sieht ein anderer Mensch als völlig verschieden an. Ähnlichkeit ist keine Kategorie in der Natur, keine Kategorie in der Evolution (vom Prinzip des „Mimikry“ mal abgesehen). Ähnlichkeit kann Verwandschaft bedeuten, muss es aber keineswegs.In der wissenschaftlichen Hochschulmedizin gibt es allerdings einen Bereich, in dem der Satz „Gleiches wird durch Gleiches geheilt“ sogar zutrifft: das sind die Impfungen (zu denen auch die Allergieimpfungen zählen). Bezeichnenderweise werden Impfungen und Hyposensibilisierungen (spezifische Immuntherapien) von Homööpathen aber abgelehnt“.
4. Immer mehr Ärzte haben eine homöopathische Zusatzausbildung, zahlreiche Prominente schwören auf diese Heilmethode. Kann es denn sein, dass sich so viele Menschen auf dem Irrweg befinden?
Natürlich kann das sein. Die wissenschaftliche Wahrheit findet man durch Forschung, durch Beobachtung, durch Erweiterung der Beobachtung zu einer Theorie und durch Prüfung der Theorie an Voraussagen, an Prognosen. Wissenschaftliche Wahrheit findet man nicht durch Mehrheitsbeschluss – schon gar nicht durch Mehrheiten von Nicht-Wissenschaftlern. Ärzte, die homöopathisch behandeln, handeln im Fall einer homöopathischen Behandlung unwissenschaftlich.
Zwar kann ein Arzt – nacheinander – einen Patienten wissenschaftlich und den nächsten homöopathisch behandeln – aber niemals gleichzeitig. Homöopathie ist Abkehr von der Wissenschaft, Abkehr von der Vernunft, Abkehr von der Ratio! Die wissenschaftliche Medizin ist mit einer Abkehr von der Ratio nicht vereinbar!
Dass es dennoch „Weiterbildungen“ in der Homöopathie gibt, halte ich für ein katastrophales Armutszeugnis der Ärztekammer. Die Medizin als Lehre ist mit der Homöopathielehre unvereinbar; es ist schlimm, dass die Funktionäre der Ärztekammern das wegignorieren – vermutlich einem falsch verstandenen Harmoniebedürfnis den Homöopathen gegenüber geschuldet. Selbst Hahnemann hat die wissenschaftliche Hochschulmedizin und die Homöopathie als miteinander unvereinbar bezeichnet!
Quelle und vollständiger Artikel bzw. Fortsetzung hier: http://www.hno-vahle.de/10-fragen-an-dr-wolfgang-vahle-deutsche-welle-tv-homoopathie-dreh-dienstag-17-08-2010/
Stillen nach der Geburt rettet weltweit hunderttausende Kinder
Veröffentlicht: 20. März 2013 Einsortiert unter: GESUNDHEIT: Tips/Infos | Tags: Babys, Entwicklungsländer, gesundheit, Muttermilch, Stillen Schreibe einen Kommentar »“Save the Children” (Rette die Kinder) veröffentlicht am 18. Februar 2013 den aktuellen Report „Superfood für Babys – Wie Stillen Kinderleben retten kann“. In dem Bericht wird verdeutlicht, daß 830.000 Babys pro Jahr überleben würden, wenn diese unmittelbar nach Geburt gestillt werden würden. Das sind jährlich 95 Neugeborene pro Stunde.
Wenn Babys innerhalb der ersten Stunde nach der Geburt gestillt werden, wird ihr Immunsystem durch die Vormilch, das Kolostrum, so gestärkt, dass diese Neugeborenen im Vergleich drei Mal so häufig überleben. Stillen Mütter sechs Monate, sterben Babys in Entwicklungsländern 15 Mal seltener an Lungenentzündung und 11 Mal seltener an Durchfall. 
Save the Children weist darauf hin, dass die Kindersterblichkeit weiter reduziert werden könnte, wenn mehr Mütter stillen würden. Der Anteil der Mütter, die stillen, stagniert trotz der bekannten Vorteile. In Ostasien und in einigen der bevölkerungsreichsten Länder Afrikas (Äthiopien, Nigeria) ist die Quote sogar rückläufig.
Vor allem kulturelle Hürden, ein gravierender Mangel an Gesundheitspersonal, fehlende Rechtssicherheit für Mütter und Vermarktungsstrategien einiger Hersteller von Muttermilchersatzprodukten behindern das Stillen. Weltweit werden 92 Mio. Kinder unter sechs Monaten – also zwei von drei Babys – mit künstlicher Nahrung oder mit einer Kombination aus Muttermilch und weiteren Nahrungsmitteln ernährt.
Kathrin Wieland, Geschäftsführerin von Save the Children Deutschland merkt dazu an: „Obwohl die Vorteile des Stillens vor allem in Industrieländern akzeptiert und anerkannt sind, wird insgesamt zu wenig getan, um Mütter in Entwicklungsländern zum Stillen zu ermutigen und die entsprechenden Rahmenbedingungen zu schaffen. Das ist für Neugeborene eine Frage von Leben und Tod.“
Zahlen & Umfragen zum Report: 830.000 Todesfälle könnten vermieden werden, wenn jedes Baby innerhalb der ersten Stunde nach der Geburt gestillt würde (Analyse Save the Children). 22 Prozent der Todesfälle bei Neugeborenen könnten verhindert werden, wenn diese innerhalb der ersten Stunde nach Geburt gestillt würden. 16 Prozent der Todesfälle könnten vermieden werden, wenn die Babys innerhalb der ersten 24 Stunden nach der Geburt gestillt würden.
Ein Neugeborenes, das innerhalb der ersten Stunde nach der Geburt gestillt wird, hat eine dreimal höhere Überlebenschance als ein Kind, das erst ab seinem zweiten Lebenstag gestillt wird. Das Risiko, an Lungenentzündung zu sterben, ist bei nicht gestillten Säuglingen 15 Mal höher als bei Stillkindern. Das Risiko, an Durchfall zu sterben ist 11 Mal höher.
Geschätzte 1,4 Mio. Todesfälle bei Kindern im Jahr 2008 können auf „suboptimales“ Stillen zurückgeführt werden – weil die Babys nicht ausschließlich gestillt wurden bzw. nicht bis zum zweiten Lebensjahr gestillt wurden.
Das Geschäft mit Muttermilchersatz-Produkten beläuft sich auf knapp 18,7 Mrd. Euro. Die Babynahrungsindustrie als Ganzes ist auf Wachstumskurs: 31 Prozent Wachstum bis 2015 werden prognostiziert. Asien ist dabei der größte Wachstumsmarkt.
Quelle: Save the Children Deutschland e.V.
Studie: Geben ist besser als nehmen – auch für die eigene Gesundheit!
Veröffentlicht: 16. Februar 2013 Einsortiert unter: GESUNDHEIT: Tips/Infos | Tags: American Journal of Public Health, Grand Valley State University, Hilfsbereitschaft, Krankheit, Streß, Studie 1 Kommentar »Der gute Samariter hilft, ohne einen eigenen Vorteil einzukalkulieren. Daß selbstlose Hilfe offenbar nicht nur tugendhaft, sondern auch gesund ist, offenbart eine jüngst im American Journal of Public Health (doi: 10.2105/AJPH.2012.300876) publizierte Studie:
Sie zeigt, daß Menschen, die anderen Menschen - auch in eigenen schweren Zeiten - beistehen, gesünder und länger leben. Tätige Hilfsbereitschaft sei ein protektiver Gesundheitsfaktor, sagt Studienleiter Michael J. Poulin von der University at Buffalo (vgl. Pressemitteilung, online, 4. 2. 2013).
In einer fünf Jahre dauernden Studie analysierte der Psychologe gemeinsam mit Kollegen von der Stony Brook University/New York und der Grand Valley State University/Michigan das Verhalten von 846 Teilnehmern:
In den Daten wurde erfaßt, ob sie im Vorjahr belastende Ereignisse erlebt hatten, etwa eine schwere Krankheit, einen Einbruch, Verlust eines bezahlten Jobs, finanzielle Schwierigkeiten oder den Tod eines geliebten Menschen. Ebenso berücksichtigt wurde, ob sie konkrete Hilfe für Freunde oder Familienmitglieder leisteten. Als Beispiele hierfür wurden die Bereitstellung von Fahrzeugen für den Transport, Besorgungen und Einkäufe, die Durchführung der Hausarbeit, Betreuung eines Kindes oder ähnliche Aufgaben genannt.
Mit Hilfe des Cox Proportional Hazard Modells, mit dem sich der Einfluß von erklärenden Variablen auf eine Überlebenszeit untersuchen läßt, ergab sich eine signifikante Wechselwirkung zwischen Hilfeverhalten, belastenden Ereignissen, Morbidität und Mortalität:
Das unmittelbare Todesrisiko stieg bei denen, die belastende Ereignisse erlebten, ohne für andere da zu sein. Bei jenen hingegen, die anderen halfen, reduzierte sich das Mortalitätsrisiko. Tätiges Helfen kann die negativen Auswirkungen von Streß offenbar puffern, folgern die Autoren aus dieser Studie.
Quelle: http://www.imabe.org/
Die “Falafel” – das israelische Nationalgericht – besteht aus Kichererbsen
Veröffentlicht: 5. Februar 2013 Einsortiert unter: GESUNDHEIT: Tips/Infos, ISRAEL / Judentum | Tags: Falafel, Felderbsen, Israel, Jerusalem, Kircherbsen 1 Kommentar »“Felderbsen” sind gesund und werden weltweit immer beliebter
Die orientalische Falafel ist das israelische Nationalgericht, ebenso darf in der israelischen Küche der Hummus nicht fehlen. Beiden ist gemeinsam, daß sie aus Kichererbsen gemacht sind – der weltweit am zweitmeisten verkauften Hülsenfrucht, die auch Venuskicher oder Felderbse genannt wird. Auch in Spanien gibt es einige “Nationalgerichte” aus Kircherbsen.
Wegen des hohen pflanzlichen Eiweißanteils von 20% und Vitaminen ist diese Hülsenfrucht - die mit der üblichen Erbse nicht verwandt ist – sehr gesund.

(Foto: Moshiko Falafel)
Viele Israelis wüßten genau, wo es die allerbeste Falafel gibt und sehen bestimmt keinen Anlaß zur Verbesserung des Grundprodukts. Forscher der Hebräischen Universität Jerusalem sahen dies jedoch anders: Sie haben durch Züchtung eine Kichererbsen-Sorte entwickelt, die alle ernährungswissenschaftlichen Vorteile der Pflanze bewahrt, deren Blüte jedoch besser auf die Regenzeit abgestimmt ist, so daß sich der Ertrag steigern läßt.
Yissum, die Gesellschaft für Forschung und Entwicklung der Hebräischen Universität, sucht nun nach Partnern für eine Markteinführung. Die Vorteile liegen auf der Hand, denn die Kichererbse wird immer populärer: Die weltweite Produktion hat sich in den vergangenen 30 Jahren von weltweit 6,6 auf heute 10 Metertonnen gesteigert.
Quelle: Israelische Botschaft in Berlin, Wikipedia
Israel: Sauerstoff-Zufuhr in großer Menge (HBOT) hilft Schlaganfall-Patienten
Veröffentlicht: 4. Februar 2013 Einsortiert unter: GESUNDHEIT: Tips/Infos, ISRAEL / Judentum | Tags: Israel, Sauerstoff, Schlaganfall, Studie, Tel Aviv University, Therapie Schreibe einen Kommentar »Forscher der Universität Tel Aviv haben eine neue Möglichkeit für die Behandlung von Schlaganfällen entdeckt, die wichtige neurologische Funktionen wiederherstellen kann.
Dr. Shai Efrati, Leiter des Untersuchungsteams der Universität erklärt, daß große Mengen von Sauerstoff ruhende Neuronen im Hirngewebe wiederbeleben können, die von einem Schlaganfall, von Schädel-Hirn-Verletzungen oder Stoffwechselstörungen beschädigt wurden.
Symptome solcher Schäden sind motorische Störungen, psychische Probleme, Gedächtnisverlust und Demenz. Behandlungen und Rehaprogramme können den Patienten heutzutage zwar Heilung bringen, jedoch mit beschränktem Erfolg.
Die Forscher der Uni haben für ihre Studie 74 Schlaganfall-Patienten rekrutiert, deren Zustand sich nach 6 bis 36 Monaten nicht mehr verbessert hatte.
Die hyperbare Sauerstofftherapie (HBOT) besteht aus 40 Sitzungen á zwei Stunden, die fünf mal pro Woche stattfinden, und zwar in einer Hochdruckkabine, die mit sauerstoffreicher Luft gefüllt ist, die den Sauerstoffgehalt im Körper um das Zehnfache steigert.
Die Ergebnisse der Studie zeigten singnifikant erhöhte neuronale Aktivität, nachdem eine Versuchsgruppe zwei Monate lang die Therapie erhielt.
„Diese Studie eröffnet eine ganz neue Welt. Wir verstehen jetzt, dass viele Gehirnstörungen durch verringerte Energiezufuhr des Gehirns bestehen. HBOT-Behandlungen können solche metabolischen Abnormalitäten korrigieren, bevor absolute Demenz einsetzt und man keine Hoffnung auf Genesung mehr hat,“ faßt Dr. Efrati zusammen.
Quelle: http://www.israelheute.com
Täglich zwei Tassen Kaffee können auf Dauer bei Männern Inkontinenz auslösen
Veröffentlicht: 22. Januar 2013 Einsortiert unter: GESUNDHEIT: Tips/Infos | Tags: Inkontinenz, Kaffee, Koffein, University of Alabama Schreibe einen Kommentar »Zwei Tassen Kaffee täglich können eine männliche Inkontinenz nicht nur verschlimmern, sondern sogar auslösen. Zu diesem Schluß sind Forscher der University of Alabama gekommen und weisen darauf hin, daß Koffein die Harnblase reizt. Vorgehende Studien konnten bislang nur den Zusammenhang zwischen Kaffee und Inkontinenz bei Frauen feststellen.
Rund 4000 Männer wurden zu ihrem Inkontinenz-Zustand sowie zu ihrem Kaffee- und Wasser-Konsum befragt. Diejenigen, die mehr als 392 Milligramm Koffein pro Tag zu sich nahmen, hatten ein mehr als doppelt so hohes Risiko einer unkontrollierten Harnfunktion. Bei Wasser hingegen konnte diese Auswirkung nicht festgestellt werden.
“Dass Koffein Inkontinenz auslösen kann, bezweifle ich. Es ist jedoch so, dass Teein und Koffein sie generell fördern können”, erklärt Petra Myslik, Fachschwester für Kontinenz und Stoma (http://inkontinenzberatung.at) gegenüber pressetext.
Um eine angemessene Behandlung für Betroffene zu gewährleisten, muß primär eine umfassende anamnästische Untersuchung für die Ursache des Problems stattfinden: “Inkontinenz tritt in vielerlei Formen auf, hat bei Frauen und Männern unterschiedliche Auslöser und lässt sich daher auch nicht vergleichen”, so die Expertin. Bei Männern könne unter anderem eine zu große Prostata oder die Entfernung derselben die Schwäche begünstigen.
“Inkontinenz ist keine altersbedingte Erkrankung. Sie tritt am häufigsten ab dem Alter von 50 Jahren ein - bei Frauen jedoch öfter als bei Männern, da sie ein anderes Bindegewebe haben”, sagt Myslik.
Quelle: www.pressetext.com/Andreea Iosa
Harvard-Studie: Starker Kaffeegenuß begünstigt die Entwicklung eines “Grauen Star” (Glaukom)
Veröffentlicht: 21. Januar 2013 Einsortiert unter: GESUNDHEIT: Tips/Infos | Tags: Frauen, Glaukom, Grauer Star, Harvard University, Kaffee Schreibe einen Kommentar »Bei Menschen, die täglich mindestens drei Tassen Kaffee trinken, erhöht sich das Risiko, ein Glaukom zu entwickeln. Vor allem Frauen sind betroffen, wie eine breit angelegte Studie der Universität Harvard gezeigt hat.
Bei der Entwicklung von Grünem Star spielt der ausgeprägte Kaffeekonsum anscheinend eine wesentliche Rolle. Das sogenannte Pseudoexfoliations-Syndrom, eine Sonderform des Glaukoms, trat den Wissenschaftler zufolge bei Personen, die mindestens drei Tassen Kaffee pro Tag tranken, um 34 Prozent häufiger auf als bei enthaltsamen Probanden.
Frauen mit einer entsprechenden erblichen Veranlagung und Kaffeevorliebe waren mit 66 Prozent am häufigsten von der Erkrankung betroffen. Das Interessante hierbei ist, dass offenbar nur Kaffee für eine Förderung des Pseudoexfoliations-Syndrom verantwortlich zu sein schien. Andere koffeinhaltige Getränke zeigten diese Auswirkung nicht.
Bereits vorab hatten die Wissenschaftler einen Zusammenhang zwischen Kaffeekonsum und Grünem Star vermutet. Grund zu der Annahme lieferten frühere Untersuchungen, nach denen Erkrankungen an dem Pseudoexfoliations-Syndrom in Skandinavien besonders häufig auftreten. In Schweden, Dänemark und Norwegen wird vergleichsweise viel Kaffee getrunken.
An der Studie hatten 79.000 Frauen und 42.000 Männer aus den USA teilgenommen. Die Frauen hatten sich seit 1980 und die Männer seit 1986 bis zum Abschluss der Studie im Jahr 2008 regelmäßigen Augenuntersuchungen unterzogen. Alle Probanden hatten zum Zeitpunkt des Untersuchungsbeginns keine Anzeichen von Grünem Star. Anhand von Fragebögen ermittelte das Forscherteam Angaben zu Koffeinkonsum und Krankheitsgeschichte. Die Studie wurde im Fachjournal „Investigative Ophthalmology and Visual Science“ veröffentlicht.
Quelle: http://www.apotheke-adhoc.de
Studie: Familienmahlzeiten sorgen für gesundes Essen bei Kindern
Veröffentlicht: 24. Dezember 2012 Einsortiert unter: GESUNDHEIT: Tips/Infos | Tags: Essen, Familienmahlzeiten, Mahlzeit, Studie 1 Kommentar »Gemeinsames Essen mit der Familie treibt Kinder an, mehr Obst und Gemüse zu sich zu nehmen. Dieses Ergebnis geht aus einer aktuellen Erhebung der Leeds-University hervor.
Dafür wurden rund 2400 Kinder untersucht, wobei die Forscher herausgefunden haben, daß zwei Drittel der Teilnehmer nicht die empfohlene Menge von fünf Portionen Früchte und Gemüse täglich verzehrten. 
Allein durch eine gemeinsame Mahlzeit mit der Familie pro Woche soll dieser Konsum jedoch fast erreicht werden. Diejenigen, die immer mit ihren Angehörigen zu Tisch sitzen, verbrauchen 1,5 Portionen mehr an diesen gesunden Lebensmitteln als jene, die keine gemeinsamen Mahlzeiten einnehmen.
“Eltern haben eine Vorbildfunktion und Kinder schauen sich gerne ab, was die Erwachsenen machen”, erklärt Ernährungsberaterin Monica Waltner im Pressetext-Interview.
Bei gemeinsamen Mahlzeiten würden die Speisen zudem appetitlicher zubereitet als beim einsamen Essen. Zusätzlich entstehe eine stärkere Dynamik, wenn mehrere Personen am Tisch sitzen.
“Es genügt aber, wenn jemand drei Mal täglich eine Mahlzeit zu sich nimmt – so wie es unsere Urvorfahren schon gemacht haben – in der etwas Obst und Gemüse enthalten ist”, führt die Expertin aus.
Gemeinschaftliches Essen innerhalb der Familie begünstigt jedoch nicht nur die Zufuhr an Vitaminen, sondern weist auch psychologische Vorteile auf. “Die Kinder werden am Tisch redseliger und sind offener für verschiedene Themen”, so Waltner. Bei einer angenehmen Atmosphäre und einer beliebten Speise würde der Austausch zwischen Eltern und Kindern unterstützt.
Quelle: www.pressetext.com/Andreea Iosa



