Frohes Brauchtum: OSTER-Witze und OSTER-Märlein fürs OSTER-Lachen
Veröffentlicht: 31. März 2013 Einsortiert unter: BRAUCHTUM, Folklore (relig.), WITZE aller Arten und Unarten | Tags: Brauchtum, Osterlachen, Ostern, Witze 3 Kommentare »Um die Auferstehungsfreude auszudrücken, gab es vor allem in katholischen Gebieten den alten Brauch des Osterlachens, wobei die Kanzel fast zur Bühne wurde, weil der Pfarrer seine Schäflein zu Beginn der Predigt durch Witze oder lustige Verse zum Schmunzeln oder gar zum Lachen brachte – sozusagen eine “Theologie mit Augenzwinkern”.
Der Zusammenhang mit Ostern war klar: Christus ist auferstanden, dem Teufel ist dabei das Lachen vergangen, den Gläubigen aber umso weniger. Für den Himmel verspricht Christus jedenfalls: „Ihr werdet lachen!“ (Lukas 6,21)
Diese kirchliche Gewohnheit entstand im späten Mittelalter; besonders in Bayern war das “Ostergelächter” bis ins 19. Jahrhundert hinein weit verbreitet. Mitunter erzählte der Pfarrer auch ein paar drollige Geschichten oder Anekdoten, die dann als “Ostermärlein” bezeichnet wurden.
Allerdings wurde in einigen Regionen dabei wohl etwas übertrieben, so daß das Osterlachen in einem derben Klamauk ausartete. Daher wurde der Brauch zeitweise von den zuständigen Kirchenoberen verboten.
Heute werden mancherorts passende Witze oder heitere Geschichten beim Ostereier-Essen im Pfarrheim erzählt. In einigen Gemeinden trifft sich das Kirchenvolk nach der Osternachtsfeier zum gemütlichen Beisammensein mit dem Pfarrer.
Wir wollen nun dem alten Brauch die Ehre und ein paar Osterwitze zum Besten geben:
„Würden die Christen erlöster aussehen, dann würden auch mehr Menschen an die Erlösung glauben“, sagte einst Nietzsche. Ein Seminarleiter erklärte den angehenden Geistlichen: „Wenn Ihr vom Himmel predigt, lasst Euer Gesicht strahlen. Wenn Ihr von der Hölle predigt, genügt Euer normales Aussehen.“
Der feste Freund der großen Schwester wurde Ostern zum Mittagessen eingeladen. Nach dem Essen sagt er brav: “Mein großes Kompliment. So gut habe ich lange nicht mehr gegessen!” - Da meint der kleine Bruder etwas brummig: “Wir auch nicht…”
Ein Rollstuhlfahrer, ein Vietnamese, eine Frau aus der ehem. „DDR“ und ein Schwuler unternehmen einen Osterspaziergang, einen sog. „Emmausgang“. Die vier Wanderer kommen in ein Gasthaus und der Wirt meint: „Ihr seid ja eine interessant gemischte Gruppe. Wer seid Ihr denn?“ - Darauf antworteten sie gemeinsam: „Wir sind die Bundesregierung.“ 
Am Samstagabend sitzt Mutti noch spät in der Küche und färbt die Ostereier für das Fest heimlich hinter geschlossener Tür. Die dreijährige Tochter liegt im Bett und schläft. Plötzlich wird sie wach, steht auf und sieht die Mutter beim Eierfärben. “Was machst Du denn da?” fragt sie ganz überrascht. “Ach weißt Du, der Osterhase hat doch so viel Arbeit jedes Jahr und ich wollte ihm einfach dabei helfen.” - Die Tochter schluchzt und sagt nur “Arme Mutti.” – Am nächsten Tag gehen sie zusammen in ein großes Kaufhaus. Sie stehen auf der Rolltreppe; durch die Regale sieht die Dreijährige einen großen Osterhasen im Gras liegend mit einer Möhre in der Pfote. Das Kind ruft empört: “Schau Mutti, dieser faule Sack! Der liegt da im Gras und Du kannst für ihn arbeiten!”
Zwei Hennen stehen vor einem Schaufenster und betrachten die bunten Oster-Eierbecher. Da sagt die eine erstaunt: “sagenhaft, tolle Kinderwagen haben die hier!”
Einem 60-jährigen Mann erscheint im Traum ein Engel und sagt zu ihm: „Du hast einen Wunsch frei. Gott will dir eine neue Oster-Erfahrung schenken. Aber überlege gut, was Du Dir wünscht. Gott erhört Gebete, aber oft ganz anders, als wir denken.“ – Der Mann überlegt und sagt dann nicht gerade sehr christlich: „Ich möchte eine 30 Jahre jüngere Frau.“ - Als er am nächsten Morgen aufwacht, war er 90.
Die Religionslehrerin fragt: „Na, wer war denn Ostern in der Kirche – und wie hat es Euch gefallen?“ - Darauf Fritz: „Oh, stinklangweilig, der Pfarrer hat so lange gepredigt.“ - Theo: „Die eintönige Musik ist echt nicht so mein Ding.“ – Dann meldet sich Julia begeistert zu Wort: „Ich fand es ganz toll. Die Leute haben ständig gesungen: Hallo Julia, Hallo Julia, Hallo Julia.“ 
Auf dem Hühnerhof ist Hochbetrieb. Ostern steht vor der Tür. In einer kleinen Arbeitspause kommen zwei Hennen ins Gespräch. Sagt die eine Henne: “Nanu, Sie legen ja kugelrunde Eier!” - Meint die andere Henne: “Ja, das ist ein Spezialauftrag vom Golfklub.”
Stefan kauft alle paar Tage in der Apotheke Schlankheitsmittel. Eines Tages fragt ihn der Apotheker: “Ist das alles für Deine Mutter?” - “Nein, für meine Kaninchen. Mein Vater hat gesagt, wenn sie fett genug sind, werden sie zu Ostern geschlachtet…”
Internationales Managerseminar: 30 Teilnehmer treffen sich um Ostern herum zu einem Wissenstest. “Das geht ganz einfach”, erklärt der Seminarleiter, “ich nenne ein Zitat und Sie sagen mir, wer es wo und wann geschrieben hat.” - Der Manager beginnt mit dem bekannten Gedicht “Osterspaziergang” von Goethe: “Also los: “Vom Eise befreit sind Strom und Bäche…” - Eisiges Schweigen, bis sich ein Japaner meldet: “Johann Wolfgang von Goethe, Faust, Osterspaziergang, 1806.” - Alle murmeln anerkennend, der Seminarleiter nennt das nächste Zitat: “Der Mond ist aufgegangen, die goldenen Sternlein prangen…” – Wie aus der Pistole geschossen kommt die Antwort vom Japaner: “Matthias Claudius, Abendlied, 1782.” - Die anderen Teilnehmer sehen betreten zu Boden, als der Tagungsleiter wieder loslegt: “Festgemauert in der Erden…” – “Schiller”, strahlt der Japaner, “das Gedicht von der Glocke, 1799.” - In der ersten Reihe murmelt einer der Manager: “Scheiß Japaner!” – Wieder ertönt die Stimme des Japaners: “Max Grundig, CEBIT, 1982!”
Wer einen weiteren Osterwitz kennt, möge ihn bitte mitteilen - danke!
FOTOS: Dr. Bernd F. Pelz
Der PAPST, zwei anhängliche Tauben – und die schlagfertige Mutter des Kardinal Dolan…
Veröffentlicht: 11. März 2013 Einsortiert unter: PAPST / VATIKAN aktuell, WITZE aller Arten und Unarten | Tags: Anekdoten, El Greco, Kardinal Dolan, papst benedikt, Thomas Gottschalk 1 Kommentar »Am 29. Januar 2012 ließ Papst Benedikt beim Angelusgebet auf dem Petersplatz wie jedes Jahr um diese Zeit zwei weiße Tauben vom Fenster seines Palastes wegfliegen. Ein Vogel flog angesichts des kalten Wetters in den warmen Raum zurück. Die zweite Taube blieb gleich gemütlich am Fenstersims sitzen statt wegzufliegen. Der Papst kommentierte: „Mamma mia“. – Dann sagte er über die beiden Tauben: „Sie wollen im Haus des Papstes bleiben“. 
Einige Zeit später führte Thomas Gottschalk in seiner Fernsehshow genau diese Szene vor und sagte dann: “Wie gut, daß der Heilige Geist immer wieder zur Kirche zurückkehrt…”
EBENSO WAHR ist folgende Papststory:
Rosenmontag, 20.2.2012, Audienz im Vatikan: Der neu ernannte Kardinal Timothy Dolan, Erzbischof von New York, stellte dem Papst seine 84-jährige Mutter Shirley vor: „Heiliger Vater, hier ist meine Mutter!“ - Dann fragte er scherzhaft, ob der Papst sie nun zur “First Lady” des Kardinalskollegiums ernennen könne - schließlich sei er, Dolan, einer der wenigen Kardinäle im Kollegium, der jung genug sei, um eine noch lebende Mutter zu haben. Der Papst wandte sich an Frau Shirley: “Sie sehen zu jung aus, um die Mutter eines Kardinals zu sein.“ - Darauf antwortete sie geistesgegenwärtig mit leichter Ironie: „Heiliger Vater, war das jetzt eine unfehlbare Aussage?“
Zum Abschluß eine Anekdote aus alter Zeit:
Der große Künstler El Greco malte ein Porträt des Papstes. Dieser schaut sich das Gemälde an, lächelt und schreibt eine Bibelstelle (Mt. 14,27) unter das Porträt. El Greco liest gespannt in der Heiligen Schrift nach: “Fürchtet euch nicht, ich bin es.“
NEWSTICKER: Satire am Sonntag zu Themen der Zeit…
Veröffentlicht: 3. Februar 2013 Einsortiert unter: HUMORvolles | Tags: Brüderle, Newsticker, Polen, Satire, Sexismus 1 Kommentar »London: Nachdem das polnische Parlament am Freitag der letzten Woche die Gleichstellung homosexueller Paare mit der traditionellen Ehe abgelehnt hatte, bildete sich in London aus Gruppen von Menschenrechtsaktivisten, Homosexuellenaktivisten und Antifaschisten eine Exilregierung. Der Regierungssprecher dazu: Da Polen durch ein antidemokratisches, faschistisches und diskriminierendes Regime beherrscht wird, ist es unsere Pflicht als Exilpolen und Weltbürger eine neue Exilregierung wie zu Zeiten der faschistischen und russischen Besatzung zu bilden, um das wahre Polen zu vertreten. 
Die Regierung besteht aus 54 Ministern, darunter zwei Polen aus London und neun Personen polnischer Abstammung. Das Parlament, dessen Mitglieder sich selbst wählten, besteht aus 198 Parlamentariern und sei mit 21 Polen mehrheitlich polnisch besetzt, wie der Parlamentssprecher mitteilte. Die EU-Kommission für Toleranz, Freiheit, Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, Antidiskriminierend und Menschenwürde erklärte, sie erwäge die Anerkennung der Regierung. Aus dem Topf der Kommission sind bereits Mittel zum Unterhalt des Kabinetts und der Parlamentarier geflossen.
Berlin: Die FETT (Feminismus und Emanzipation, sonst Terror und Tote) fordert die Bundesregierung und den Bundestag auf, strenge Gesetze gegen Sexismus zu erlassen. Dazu sollten gehören: 1 Jahr Haft für anzügliche Blicke auf Po und Brust von Frauen; 1 1/2 Jahre Haft für Türaufhalten, Hutziehen und die Bezeichnung “Fräulein” einer Frau gegenüber; 2 Jahre Haft für Aussagen, die von der betroffenen Frau sexistisch verstanden werden; 3 Jahre Haft für das Eindringen in die weibliche Privatssphäre mittels nichtangeforderter Geschenke; 4 Jahre Haft für Berührungen an Brust, Po, Arm, Bein, Hals, oder Kopf, die von den betroffenen Frau als Belästigung empfunden werden…
Berlin: Die Geronten-Union forderte eine Debatte über den Umgang mit älteren Menschen und eine Entschuldigung von Himmelreich an Brüderle. Die Journalistin habe die Person Brüderles grob missachtet, indem sie ihm faktisch vorwarf, zu alt für eine politische Tätigkeit zu sein und auch nicht an eine Hotelbar, sondern ins Altenheim gehöre. Außerdem habe sie die Aussagen Brüderles grob missverstanden, weil sie nicht bereit sei, sich mit dem Denkhorizont von Personen über 40 Jahren zu beschäftigen.
NEWSTICKER – die Glosse zum Sonntag…
Veröffentlicht: 6. Januar 2013 Einsortiert unter: HUMORvolles | Tags: Glosse, Newsticker, Satire 1 Kommentar »London: Ein Gericht im Vereinigten Königreich wies die Klage einer Jüdin ab, der gekündigt wurde, weil sie am Samstag mit Verweis auf das Sabbatgebot nicht arbeiten wollte. Das Gericht erklärte, die Sabbat-Ruhe gehöre keineswegs zum Kernbestand des jüdischen Glaubens, denn es gäbe ja durchaus Juden, die am Samstag arbeiten. 
Das gleiche Gericht bestätigte allerdings die Klage eines muslimischen Briten, der mit Verweis auf das Freitagsgebet einen freien Tag von seinem Arbeitsgeber verlangte. Bei einem anderslautenden Urteil seien Krawalle der Muslime zu vermuten, so die Richter, womit klar sei, dass das Freitagsgebet zum Kernbestand des muslimischen Glaubens gehöre und daher schützenswert sei.
Berlin: Der “Verband für eine Gesellschaft zum Schutz der Minderheiten” zeigte sich über den wachsenden Antiseminitsmus in muslimischen Parallelgesellschaftn irritiert. Bisher sei man davon ausgegangen, dass dies nicht möglich sei. Immerhin seien sowohl Juden als auch Muslime unterdrückte Minderheiten, die daher natürliche Verbündete seien. Man vermute daher, der dortige Antisemitismus sei ein Import aus der westlichen Gesellschaft. Zum Schutz vor solchem Gedankengut forderte der Verband daher die Muslime auf, sich stärker von westlichen Einflüsse zu distanzieren.
Basel: Der Abt aus Mariastein, Peter von Sury, hat den Churer Bischof Huonder wegen dessen Spaltpilz-Linie zum Rücktritt aufgefordert. Doch er wolle ja nicht nur kritisieren, sondern auch Ideen zum konstruktiven Brückenbauen einbringen, wie er unserem Redakteur Ignaz im Exklusiv-Interview erklärte:
Man müsse neue Wege der Organisation von Kirche finden, für die der Benediktinierorden Vorbild werden könne. So wählten sich die Mönche ihren Abt selber, also könnten sich auch die Gläubigen ihren Bischof selber wählen. Außerdem sollten, wie im Kloster, regelmäßig Beratungen stattfinden. Wenigstens einmal in der Woche müsste sich der Bischof mit allen Diözesanen, die das wünschen, treffen, um mit ihnen die wichtigsten Geschäfte des Bistums zu beraten.
Die Bischöfe wiederum sollten sich, ähnlich wie bei den Benediktinern, in Landesprovinzen einteilen und sich einen Metropoliten wählen. Diese wiederum sollten gemeinsam einen weltweites Oberhaupt wählen, den Papst. Diesen beiden oberen Instanzen sollte jedoch eher eine symbolische Bedeutung zukommen, um die Basisverwurzelung von Kirche, die sich im Bistum inkarniere, nicht zu gefährden. 
Washington: Der Verband “Abortion for all Association” (AFAA) erwägt nach Angaben seines Sprechers, im Namen des beteiligen Arztes das Baby Neveah zu verklagen. Der Säugling habe während des Kaiserschnittes, also noch bevor es durch eine vollständige Geburt seine Menschenrechte erlangt habe, Besitzansprüche auf die Hand des Arztes angemeldet. Eine solche Tat durch ein “Es” verletze das Menschenrecht des Arztes auf körperliche Unversehrtheit.
Washington: Auf Nachfrage der Redaktion teilte die AFAA mit, man sehe nunmehr von einer Klage gegen das Baby Neveah ab. - Begründung: Man gehe davon aus, das Kind sei durch die eigentliche Geburt zu einer neuen natürlichen wie rechtlichen Person geworden, weswegen Neveah nicht für Handlungen ihres früheren “Es” haftbar gemacht werden könne.
Quelle: Samstäglicher Newsticker
Glosse zum Sonntag: Das soll doch mal das Teufel holen!
Veröffentlicht: 22. Dezember 2012 Einsortiert unter: AKTUELLES, HUMORvolles | Tags: Das liebe Gott, Feminismus, Gender-Mainstreaming, Glosse, Hans Bernd Ulrich, Kristina Schröder, Neusprech 1 Kommentar »Kaum haben wir gestern den prophezeiten Weltuntergang gerade mal so überlebt, da droht uns mitten in der besinnlichen Vorweihnachtszeit schon wieder überirdisches Ungemach:
Unsere oberste Familienmutti →Kristina Schröder unterzieht Gottvater einer grammatikalischen →Geschlechtsumwandlung!
Erzählt Sie doch frank und frei, daß sie ihr Töchterlein politisch korrekt geschlechtsneutral im Gender-Mainstream-Glauben erzieht: Das liebe Gott sieht alles. Der Herrgott hat ausgedient. Bei Gott, im Namen der Mutter, der Tochter und der weißen Taube!
So etwa könnte die neue feministische Liturgie lauten. Alles Männliche wird verbal kastriert!
Kristina Schröder, nach Amtsbezeichnung Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
Verstanden, erwachsene männliche Junggesellen gehören offenbar nicht zu ihren Schutzbefohlenen.
Und damit kommen wir zum nächsten Problemfall: Jesus, nach biblischer Zuschreibung männlichen Geschlechtes. Und so hieß es früher mal bei Tisch: Komm, Herr Jesus, sei unser Gast.
Jesus ist Christus, das ist die Botschaft der Evangelien. Christus bedeutet im ursprünglichen Wortsinn der Gesalbte. Denn damit soll sich die Prophezeiung des Alten Testamentes erfüllen: Jesus ist der Messias, der zum König Gesalbte.
Unsere traditionellen Vornamen wie Christian oder auch Kristina leiten sich aus diesem Wortstamm ab. Auch wenn man in neuzeitlicher Interpretation bei Christian eher an den geschmierten denkt. Schau ich mir dieses Rindvieh an, dann denk ich an mein Christian… so lautet der Refrain eines populären Volksliedes: http://ingeb.org/Lieder/womagden.html .
Von Christian ist es nicht weit zur Kristina. Dumme Kuh? Geschmiert oder bescheuert? Weiß der Himmel! Oha, der Himmel ist ja männlich! Und die Hölle ist weiblich! Hat das was zu bedeuten?
In wenigen Tagen feiern wir Weihnachten. Noch sind unsere Krippenfiguren traditionell. Aber ab nächstem Jahr müssen wir uns wohl darauf einstellen, daß hier und da die Maria durch einen Marius ersetzt wird. Josef und Marius, zwei Schwule, die ein Kind adoptiert haben.
Die Neuerzählung der Weihnachtsgeschichte nach Gender-Mainstream.
Nein, ich male nicht schwarz-weiß, sondern rot-grün. Und natürlich wird es auch Krippenbilder geben mit einer Josefa statt einem Josef. Damit die Quote erfüllt wird.
Halt, was ist mit den Heiligen Drei Königen? Die werden dann wohl zu →Queens.
Ein besinnliches Weihnachten wünscht Euch
Bernd
SATIRE und FOTO entnommen der ausgezeichneten Webseite GEGEN DEN STROM: www.hansberndulrich.wordpress.com
Spontis und Parodien auf Bauernregeln: “Liegt des Bauern Uhr im Mist…”
Veröffentlicht: 5. Oktober 2012 Einsortiert unter: GEDICHTE, Parodien, SPONTI-Sprüche, Kurioses | Tags: Bauernregeln, Parodien Schreibe einen Kommentar »Ham die Kühe nichts zu fressen, hat der Bauer sie vergessen.
Weiß der Hahn den Text nicht mehr, fällt ihm’s Krähen morgens schwer.
Kräht der Bauer auf dem Mist, weiß der Hahn, wie spät es ist.
Bei Regen hilft nicht viel das Fluchen - besser einen Fernflug buchen!
Der Bauer erst das Feld bestellt, wenn das Internet ausfällt.
Ackerfurchen sind nicht grad, sondern rund und schick? – Zwei Glas Most vor jeder Saat ist des Bauers Trick!
Wenn Eisbein als Menü ansteht, das arme Schwein auf Krücken geht.
Wenn Regen in die Tonne fällt, sich manchmal auch der Frosch gesellt.
Der Bauer früh die Sense schwingt, die Bäuerin sich in Deckung bringt.
Nicht ärgern, wenn’s von oben gießt, zum Ausgleich es im Garten sprießt.
Dem Landwirt gleich der Kragen platzt, weil’s Federvieh auf der Tenne kratzt.
Nichts kann den Bauer wirklich schocken, nur Glatteis haut ihn von den Socken.
Liegt des Bauern Uhr im Mist, weiß er nicht, wie spät es ist.
Hat der Bauer Frost am Schuh, steht er in der Tiefkühltruh’.
Trägt der Knecht beim Melken Strapse, muß er meistens in die Klapse.
Dem Bauer zerstört kein Sturm das Glück, noch immer kam die Sonn’ zurück!
Trägt der Landwirt rote Socken, will er seine Bullen schocken.
Wenn sich das Jahr dem Ende neigt, der Bauer in die Wanne steigt.
Dreht der Hahn sich auf dem Grill, macht das Wetter, was es will.
Wenn Regen in die Tonne fällt, sich auch der Frosch dazu gesellt.
Auch der Bauer hat ne Flat, er verkauft die Kartoffeln im Internet.
Dem Bauer vergeht bei Regen kein Lachen, er weiß ein Schlammbad draus zu machen.
Wenn Sonne uns den Tag erhellt, kein Regen aus den Wolken fällt.
Sagt der Has’ Aideu zum Fuchs, war das wohl sein letzter Mucks.
Riechen streng des Bauers Socken, war der letzte Winter trocken.
Wenn es in die Suppe hagelt, war das Dach wohl schlecht vernagelt.
Ist’s im September richtig warm, muß man nicht in’n Urlaub fahrn.
Auf dem Land brauchts keine Wecker, der Bauer fährt früh mit dem Trecker. 
Scheint die Sonn’ ohn’ Unterlaß, bleibt der Landwirt nicht lang blaß.
Friert die Ente auf dem Teich, kommen Schlittschuhläufer gleich.
Fang´n die Pferde an zu rauchen, wirds ´ne neue Scheune brauchen.
Hat der Bauer kalte Hände, fliehn die Katzen ins Gelände.
Gibt es plötzlich sehr viel Regen, mußt dir einen Schirm zulegen.
Melkt der Bauer selbst die Kuh, macht sie verträumt die Augen zu.
Liegt der Bauer tot im Zimmer, lebt er nimmer.
Fotos: Dr. Bernd F. Pelz / KOMM-MiT-Verlag
PAPST-Anekdoten: zwei wahre und zwei erfundene…
Veröffentlicht: 18. September 2012 Einsortiert unter: HUMORvolles | Tags: Anekdoten, El Greco, Kardinal Dolan, Papst, Thomas Gottschalk, Witze Schreibe einen Kommentar »1. Am 29. Januar 2012 ließ der Papst beim öffentlichen Angelusgebet wie jedes Jahr um diese Zeit zwei weiße Tauben vom Fenster seines Apostolischen Palastes wegfliegen. Ein Vogel flog angesichts des kalten Wetters in den warmen Raum zurück. Die zweite Taube blieb gleich gemütlich am Fenstersims sitzen statt wegzufliegen. Der Papst kommentierte: „Mamma mia“. Dann sagte er über die beiden Tauben: „Sie wollen im Haus des Papstes bleiben“. – Nun spielte Thomas Gottschalk in seiner Fernsehshow diese Szene ab und sagte dann: “Wie gut, daß der Heilige Geist immer wieder zur Kirche zurückkehrt…” 
2. Rosenmontag, 20.2.2012, Audienz im Vatikan: Der neu ernannte Kardinal Timothy Dolan, Erzbischof von New York, stellte dem Papst seine 84-jährige Mutter Shirleyvor: „Heiliger Vater, hier ist meine Mutter!“ – Dann fragte er, ob der Papst sie nun zur “First Lady” des Kardinalskollegiums machen könne – schließlich sei er, Dolan, einer der wenigen Kardinäle im Kollegium, der jung genug sei, um eine noch lebende Mutter zu haben. Dann habe der Papst zu Frau Shirley gesagt: “Sie sehen zu jung aus, um die Mutter eines Kardinals zu sein.“ - Sofort habe sie geantwortet: „Heiliger Vater, war das jetzt eine unfehlbare Aussage?“
3. Der große Künstler El Greco hat einst den Papst gemalt. Dieser schaut sich das Gemälde an, lächelt und schreibt eine Bibelstelle (Mt. 14,27) unter das Porträt. El Greco liest gespannt in der Heiligen Schrift nach: “Fürchtet euch nicht, ich bin es.“
4. Ein erstklassiger Taxifahrer holt Papst Benedikt XVI. vom Flughafen ab. Nachdem das Gepäck in die Limousine geladen wurde, stand der Papst noch auf dem Bordstein. “Entschuldigen Sie, Eure Heiligkeit”, sagt der Fahrer: „Wollen Sie bitte Platz nehmen?“
“Also um Ihnen die Wahrheit sagen”, wimmelt der Papst etwas ab, “man ließ mich nie im Vatikan fahren - und ich würde wirklich gerne heute selber fahren.”
“Tut mir leid, aber das geht auf keinen Fall. Ich würde meinen Job verlieren! Und wenn etwas passieren sollte?” – Doch der Pontifex bleibt beharrlich bei seinem Wunsch, selber das Lenkrad zu führen. Der Papst verspricht ihm sein besonderes Gebetsgedenken.
Widerwillig läßt der Chauffeur den Papst an den Fahrersitz, bedauert aber schnell seine Entscheidung, denn dieser beschleunigt den Wagen schnell aufs Unerlaubteste.
“Bitte verlangsamen, Heiliger Vater!”, sagt der verzweifelte Chauffeur energisch, doch dieser hält den Fuß auf das Gaspedal, bis Sirenen von Polizeiautos ertönen.
“Oh, lieber Gott, ich werde meine Lizenz verlieren bin”, stöhnt der Fahrer.
Der Polizist wirft einen Blick zum Lenkrad, geht zurück zu seinem Motorrad und greift zu seinem Handy: “Ich muß den Chef sprechen”, sagt er aufgeregt seiner Station. „Ich habe einen Fahrer bei 160 Sachen erwischt.“ - “Gib ihm einen dicken Strafzettel”, entgegnet der Chef.
“Ich glaube nicht, daß wir das wollen, da er wirklich wichtig ist”, erklärte der Polizist.
Der Chef rief: “Umso mehr!”
“Nein, ich meine wirklich wichtig”, sagte der Polizist genervt.
Der Chef fragte: “Der Bürgermeister?” - “Wichtiger.” – “Der Ministerpräsident?” - „Noch wichtiger.“ – “Wer ist es?” - “Ich denke, es ist Gott!” – „Was soll das denn heißen?!“ – „Stellen Sie sich vor, er hat den Papst als Chauffeur!“
Schmunzel-Info: Hannes Burger bewirbt sich als Kammerdiener beim Papst…
Veröffentlicht: 20. August 2012 Einsortiert unter: CHRISTLICHES FORUM (über uns), HUMORvolles | Tags: Glosse, Hannes Burger, Kammerdiener, Papst Schreibe einen Kommentar »Die Tageszeitung “WELT-kompakt” veröffentlichte am heutigen Montag, den 20. August, eine Glosse von Hannes Burger unter dem Titel “Aufräumen beim Papst”. Dabei bewirbt sich der Autor um den Job des päpstlichen Kammerdieners.
Lesen wir nun seine Empfehlung in eigener Sache:
“Der Papst braucht einen neuen Kammerdiener. Der italienische von Benedikt XVI., Paolo Gabriele, ist des Diebstahls angeklagt, weil er den Auftrag “abstauben!” falsch verstanden hat und vieles nicht kapiert, aber kopiert hat: Geheimnisverrat.
Selbst wenn der Heilige Vater ihn begnadigt, der Posten kommt für Paolo nicht mehr in Frage.
Da Regensburgs Bischof Gerhard Müller jetzt auch in Rom Chef der mächtigen Glaubenskongregation ist, muss es unbedingt auch ein Bayer sein.
Den Vatikan gleich in die Oberpfalz zu verlegen, ist leider aus historischen Gründen noch nicht möglich.
Darum werde ich mich selbst beim Papst als Kammerdiener bewerben. Joseph Ratzinger kennt mich seit 1964 von mehreren Interviews. Wir sind ja beide Oberbayern, Söhne von Polizeibeamten, waren zeitweise im Landkreis Altötting und haben Theologie studiert – nur er halt ein wenig länger als ich. Wir waren nicht in allem einer Meinung, haben uns aber fair respektiert.”
HUMOR in der POLITIK: Sinnige Sprüche von Franz Josef Strauß
Veröffentlicht: 13. August 2012 Einsortiert unter: CHRISTLICHES FORUM (über uns), SPONTI-Sprüche, Kurioses | Tags: Franz Josef Strauß, Humor, Sprüche 1 Kommentar »“Wir Bayern müssen bereit sein, wenn die Geschichte es erfordert, notfalls die letzten Preußen zu werden!”
“Ich will lieber ein kalter Krieger sein als ein warmer Bruder”.
“Das Bemühen der CDU-Sozialausschüsse um den DGB ist genauso, wie wenn Benediktinerinnen in den St-Pauli-Nachrichten um Nachwuchs werben würden”.
“Im übrigen weiß ich als Politiker genau, daß ich erst bei meiner Grabrede erfahren werde, wie gut ich gewesen bin - und daß ich bei jedem Wahlkampf höre, wie schlecht ich bin”.
“Irren ist menschlich, aber immer irren ist sozialdemokratisch.”
“Was mich angeht, so würde ich lieber Ananas in Alaska züchten als Bundeskanzler sein.”
“Die Italiener kommen mit Verhältnissen zurecht, unter denen die Deutschen längst ausgestorben wären.”
“Ich hoffe, es geht dem deutschen Volk nie so schlecht, daß es glaubt, mich zum Bundeskanzler wählen zu müssen.”
“Es lohnt sich meistens, die Prognosen der Meinungsforscher nicht gelesen zu haben.”
“Es legt sich eher ein Hund einen Wurstvorrat zu, als daß eine sozialdemokratische Regierung eine Steuer senkt”.
“Der einzige Unterschied zwischen Gott und den Historikern besteht darin, daß Gott die Vergangenheit nicht ändern kann, wohl aber können das die Historiker”.
“Was passiert, wenn in der Sahara der Sozialismus eingeführt wird? - Zehn Jahre überhaupt nichts – und dann wird der Sand knapp”.
„Man muß einfach reden, aber kompliziert denken. Nicht umgekehrt.“
“Wenn man den Kopf in der Sauna hat und die Füße im Kühlschrank, sprechen Statistiker von einer angenehmen mittleren Temperatur.”
“Selbst dann, wenn man eine rosarote Brille aufsetzt, werden Eisbären nicht zu Himbeeren.”
“Wir Bayern müssen bereit sein, wenn die Geschichte es erfordert, notfalls die letzten Preußen zu werden!”
“Geißler wird nicht Verteidigungsminister, eher wird Rita Süssmuth deutsche Schönheitskönigin.”
SITZUNGEN: “Sitzung ogsetzt, highetzt, abghetzt, se higsetzt, se zsammgsetzt, ausanandergsetzt, d’Tagesordnung festgsetzt , wieder abgsetzt, ersetzt, Kommissionen eigsetzt, Kommissionen bsetzt, umbsetzt , gschätzt, nix gsagt, vertagt, z’letzt neu ogsetzt, vui san zsammakumma, nix is rauskumma, Sitzung umma”.
(Un-)Sinnige Verse: Reim dich – oder ich lach nicht…
Veröffentlicht: 3. August 2012 Einsortiert unter: CHRISTLICHES FORUM (über uns), GEDICHTE, Parodien | Tags: Parodien, Reime, Verse Schreibe einen Kommentar »Natürlich heißt der Spruch anders: „Reim Dich – oder ich freß dich!“
Gemeint sind damit jene Gedichte, denen man (holper-stolper) anhört, daß der Reim unbedingt in die Verse hineingezwängt wurde.
Das ist die Crux der Gedichte, sagt Johann Gottlieb Fichte.Bei unseren Ulksprüchen läuft das aber anders: wie geschmiert!
Hier der ultimative Beweis:
Das ABC ist äußerst wichtig, im Telefonbuch steht es richtig. “MICH BEISST ein Floh, Frau Lehrerin!” Die sprich: “Mein Kind, ach nein, Du bist ja doch so reinlich sonst, das muß ein Irrtum sein.” Nach einer Weile meldet sich dieselbe kleine Maus: “Schon wieder beißt ein Irrtum mich!” ruft sie entrüstet aus! ZWEI KNABEN stiegen auf den Baum, um ein paar Äpfel sich zu klaun. Am Gipfel oben war dann klar, daß es ne Fahnenstange war! ES WAR einmal ein Mann, der hatte einen Schwamm. Der Schwamm war ihm zu naß,da ging er auf die Gaß. Die Gaß war ihm zu kalt, da ging er in den Wald. Der Wald war ihm zu grün, da ging er nach Berlin. Berlin war ihm zu groß, da kauft er eine Hos. Die Hos wurd ihm zu klein, da ging er wieder heim.
WAS KEINER WEISS: Der Völkerapostel Paulus war schon in Amerika, bevor es entdeckt wurde. Unsere Leserin Sarah B. fand auf ihrer USA-Reise zahlreiche Tonscherben, auf denen folgende Aussprüche von Paulus eingebrannt waren:
Paulus sprach zu den Apatschen, Ihr sollt erst nach der Predigt klatschen! Paulus zu den Irokesen: Euch schreib ich nicht, lernt erst mal lesen! Paulus sprach zu den Komantschen: Erst wird getauft, dann könnt ihr plantschen!Gerd ist arbeitslos und tröstet sich mit 12 Zeilen:
Mit Arbeit ist es so auf Erden, sie kann sehr schnell zum Laster werden. Du siehst die Blumen nicht, die duften, Du kannst nur arbeiten und schuften. So gehn dahin die schönen Jahre, dann liegst du endlich auf der Bahre. Und hinter dir, da lacht der Tod, kaputt malocht – Du Idiot!Nach soviel gereimtem Unfug hat jetzt der ernste Dichter das Wort:
Mariechen stand am Meere und seufzte lang und bang. Es rührte sie so sehre der Sonnenuntergang. Mariechen, sei nur munter, es ist ein altes Stück, da vorne geht sie unter und kehrt dann hier zurück.(Heinrich Heine)
