Aktueller Newsticker: SATIRE am Sonntag

LIMBURG: Die NAK-Kommission kritisierte die Offenlegung der Vermögen des Bistums Limburg. Es sei viel zu wenig, nur die Vermögen der drei Körperschaften offenzulegen. Damit werde dem Bedürfnis der Öffentlichkeit nach Transparenz nicht Genüge getan. Daher forderte die Kommission, die ganze Führungsebene im Bistum Limburg müsste auch die privaten Vermögen mit Einnahmen und Ausgaben der letzten 25 Jahre veröffentlichen. Nur dadurch könne Vertrauen wieder gewonnen werden. 1_0_745851

BERLIN: Die UNO kritisierte den Plan der katholischen Kirche in Deutschland, eine neue Studie gegen Kindesmissbrauch zu beginnen. Dies sei nicht mit ihr abgesprochen gewesen und entspreche auch nicht der Vorgabe der UNO, nur gendergerechte, diskriminierungsfreie und homophile Organisationen mit solchen Studien zu betrauen. Die UNO verlangte daher von der DBK (Deutschen Bischofs-Konferenz), die Studie nicht zu beginnen und das Eintreffen eines UN-Sondergesandten sowie internationaler Studienbeobachter abzuwarten.

WIEN: Die Gruppe für eine befreite Kirche verlangte die Freilassung der jugendlichen Straftäter, die in der Diözese St. Pölten schwere Sachbeschädigungen gegen Kirchen und Friedhöfe begangen hätten. Das seien keine Straftaten, sondern Aktionskunst gegen klerikale Willkürherrschaft und bürgerliches Wohlstandsspießertum. Daher forderte die Gruppe, den Jugendlichen den Aktionspreis “Schluß mit der alten Kirche” zu verleihen.

Quelle: Samstäglicher Newsticker

Foto: Bistum Limburg


Aktueller Newsticker: SATIRE am Sonntag

NEW YORK: Die UN-Organisation zur Emanzipation und Förderung der Frauen sowie zur Überwindung menschenverachtender patriarchaler Modelle veröffentlichte am Weltfrauentag eine umfassende Absichtserklärung. So stellte sie fest: “Die Menschen müssen endlich aus der Herrschaft der Männer befreit und zu einem neuen, glücklichen Zeitalter der Mitmenschlichkeit und der gleichen Rechte für alle Menschen geführt werden.”   -  Weiter heißt es: “Mensch sein bedeutet, dass man alles kann, was man will und nicht durch Männer oder vom Mann hervorgebrachte Behinderungsmaßnahmen, vulgo Kinder, behindert wird.” avatar92

BRÜSSEL: Die EU-Kommissarin für Menschenrechte und Beglückung von rückständigen Gesellschaften verlangte vom Vatikan, sich von seiner Erklärung gegen das Anti-Schwulen-Gesetz in Uganda zu distanzieren: “Es ist nicht zumutbar, wenn der Vatikan gegen das Gesetz ist. Wie sollen wir sinnvoll dem Vatikan Homophobie nachweisen, wenn er sowas verlautbaren lässt. Das ist voll unsozial uns gegenüber.”

LIMBURG: Die NAK-Kommission reagiert auf die neue Internet-Seite Faktenscheck-Limburg und schaltet eine eigene Seite frei: “Faktenscheck zum Faktenscheck: Welche rechten Dunkelkatholiken veröffentlichen auf der Seite?”  -  Außerdem werden 200.000 reife Tomaten in Limburg verteilt, um die Bischofsresidenz und den Dom damit zu bewerfen. Auf Nachfrage, warum den Dom auch, erklärte der Sprecher: “Solange Tebartz-van Elst Bischof bleibt, ist der Dom kontaminiert und muss durch die Wut des Kirchenvolkes gereinigt werden.”

KÖLN: Die “Initiative für mehr Mitbestimmung” hat eine Kampagne für einen aufgeklärten, menschenfreundlichen Bischof gestartet. Der Sprecher rief alle echten, liberalen und weltoffenen Katholiken dazu auf, mit jeweils 1000 falschen Namen Briefe an das Domkapitel zu versenden. Namen und 100 Versionen des Forderungskatalogs können auf der Webseite “mehr-kirchenvolksmacht.de” abgerufen werden.

Quelle: Samstäglicher Newsticker


GLOSSE zum politisch korrekten Linksstaat

Von Thomas Böhm

Um unsere fleißigen Journalisten in ihrem täglichen, uneigennützigen Kampf gegen das Böse zu unterstützen, hat der wissenschaftliche Beirat der Duden-Redaktion vor kurzem beschlossen, den Meinungshoheiten „sprichwörtlich“ und „buchstäblich“ unter die Arme zu greifen und dafür eine umfassende Änderung der Deutschen Sprache vorbereitet.

Diese soll dazu dienen, den „Schatten der dunklen deutschen Vergangenheit“ nun auch aus dem Wortschatz auszuradieren. Außerdem würden diese tiefgreifenden Neuformulierungen, so der Beirat, die Rechten endgültig über den Tellerrand der Republik hinwegfegen.

Der Presserat soll seinerseits mit Nachdruck dafür Sorge tragen, dass diese Neuregelung so schnell wie möglich Einzug in den journalistischen Alltag hält.

Außerdem sollen diese „richtungsweisenden“ neuen Regelungen auch in deutschen Schulbüchern Einzug finden. Man könne „nie früh genug anfangen, den jungen Menschen auch sprachlich eine politische Orientierung zu geben“, so ein Mitarbeiter aus dem Bildungsministerium.

Hier ein paar Auszüge aus dem „neuen“ Standardwerk der Deutschen Sprache:

Linksstreit Rechtsstreit
Linksstaat – Rechtsstaat
Linksbewusstsein – Rechtsbewusstsein                   IMG_2281 - Kopie (2)
Linkssystem – Rechtssystem
Linksempfinden – Rechtsempfinden
Linksanwalt – Rechtsanwalt
Linksberatung – Rechtsberatung
 
Linkshilfe – Rechtshilfe
Linkssprechung – Rechtsprechung
Linksabteilung – Rechtsabteilung
Linksakt – Rechtsakt
Linksanspruch – Rechtsanspruch
Linksauffassung – Rechtsauffassung
Linksauskunft – Rechtsauskunft
Linksbelehrung – Rechtsbelehrung
Linksbeugung – Rechtsbeugung
Linksbrecher – Rechtsbrecher
Linksexperte – Rechtsexperte
Linksgelehrte – Rechtsgelehrte
Linksgeschäft – Rechtsgeschäft
Linksgrundlage – Rechtsgrundlage
Linksgültig – rechtsgültig
Linksgutachten – Rechtsgutachten
Linkskräftig – rechtskräftig
Linksmittel – Rechtsmittel
Linksnorm – Rechtsnorm
Linkspflege – Rechtspflege
Linksschutz – Rechtsschutz
Linkssicherheit – Rechtssicherheit
Linksstandpunkt – Rechtsstandpunkt
Linksträger – Rechtsträger
Linksvorschrift – Rechtsvorschrift
Linksweg – Rechtsweg
Linkswirksam – rechtswirksam
LinksbeugungRechtsbeugung

Das Bildungsministerium hat die Schulbehörden des Landes bereits angewiesen, zusätzlich mit gezielten pädagogischen Maßnahmen Rechtshänder in Linkshänder umzuwandeln.

Auch das Verkehrsministerium, das gerade den Auftrag erteilt hat, sämtliche „verdächtigen“ und „sittenwidrigen“ KFZ-Kennzeichen abmontieren zu lassen, begrüßt diese Initiative und lässt prüfen, ob nicht  –  zumindest in Sackgassen  –  auf Linksverkehr umgestellt werden sollte.

So könne man auch im Straßenbild ein politisches Zeichen setzen.

Thomas Böhm ist politischer Journalist und wohnt in Berlin; er betreibt das JOUWATCH-Magazin: http://journalistenwatch.com/


Die “Tagesschau” anno 2020…?

Polit-Satire von Thomas Böhm

Wenn man die letzten 365 Nachrichten über Europa, den Euro und die Eurokrise addiert, multipliziert, dann subtrahiert und schließlich extrahiert, kommt man zu einem erstaunlichen Ergebnis, das ich Ihnen als „Tagesschau“ von morgen oder übermorgen präsentieren möchte:

„EU-Brigade gelingt entscheidender Schlag gegen restdeutsche Separatisten“

Wie gerade eben bekannt wurde, ist es der EU-Armee unter der Leitung von General Martin Schuld* gelungen, im EU-Distrikt „D“ die letzten Widerstandsnester der restdeutschen Separatisten auszuheben. Bei dem finalen Einsatz kam es gestern Nacht zu schweren Auseinandersetzungen zwischen EU-feindlichen Terroristen und dem EU-Heer. DSC03278a

Die Hinterwäldler hatten sich zuletzt im Kölner Dom verschanzt, wurden aber durch Rauchbomben auf die Straße getrieben und getreu dem Einsatz-Motto „Kurzer Prozess“ erschossen. Unter den Soldaten der EU-Armee gab es lediglich drei Leichtverletzte, die noch vor Ort behandelt werden konnten.

Kurz nachdem die EU-Truppen wieder abzogen, machte sich ein Spezialkommando daran, den Kölner Dom abzureißen. Hier sollen bis Jahresende ein neues Gotteshaus gebaut werden, das besser ins europäisch angeglichene Stadtbild passt und den gut betuchten Gläubigen ein neues geistliches Zuhause bieten kann.

General Martin Schuld, der auch als Mitglied des Brüsseler Politbüros und Generalsekretär der PdEUdSSR diese Aktion forciert hatte, sagte zur „Tagesschau“:

„Nach diesem Erfolg können wir uns nun mit aller Macht darauf konzentrieren, die abtrünnige Schweizer Alpenrepublik dem Erdboden gleich zu machen. Unsere Botschaft ist auch hier unmissverständlich: Wo wir einmarschieren, wächst kein Gras mehr. Und wo kein Gras mehr wächst, da gibt es keine Kühe. Und wo keine Milch mehr fließt, gibt es auch keinen Käse mehr.“

Der amtierende EU-Außen- und Innenminister Frank-Walter Weicheier* äußerte sich ebenfalls positiv über das Resultat des Einsat159481-3x2-teaser296zes: „Diese Aktion war alternativlos und nachhaltig. Widerstand gegen die vereinigten Staaten der EU ist nun mal zwecklos.“

Sein Amtskollege, EU-Agrar-Wirtschafts-und Finanzminister Wolfgang Schummler*, zeigte sich ebenso zufrieden über den militärischen Erfolg:

„Nachdem unser Nachrichtendienst NSA-EU eindeutige Beweise erbringen konnte, dass die Restdeutschen noch im Besitz einer alten deutschen Nationalflagge und einem prall gefüllten Lager mit einheimischem Gemüse und Obst waren, mussten wir eingreifen. Bei einem nichtdeutschen Bevölkerungsanteil von 85 Prozent in diesem Teil der EU hat die neue europäische Geschichte die Ewiggestrigen nun endgültig hinweggefegt. Und das ist gut so.“

Schummler hatte als Vorstandsvorsitzender der EURO-Regierungsbank für die Finanzierung des Einsatzes gesorgt.

Die türkischen Söldner, die der Brigade Gewehr bei Fuß zur Seite gestanden hatten und morgen früh in Brüssel zurückerwartet werden, sollen vom EU-Verteidigungsminister Walter Weicheier persönlich mit einem Handschlag begrüßt und anschließend bei einer Militär-Zeremonie geehrt werden.

Frank-Walter Weicheier wird nach der Ehrung gleich weiter nach New York reisen, um mit den Amerikanern über die Auflösung der Nato zu verhandeln.

Weitere Meldungen des Tages:

Europäer jetzt alle gleich schlau!

Gute Nachrichten gibt es auch aus den staatlichen Versuchslabors des EU-Ministerrates. Forscher haben ein Serum entwickelt, das den Intelligenzquotienten der EU-Einwohner auf ein 30er-Level herabsenkt. Manuel Mafioso*, Minister für Europäische Gleichschaltung, äußerte sich gegenüber unserem Korrespondenten: paragraph_300x3001

„Die Idee der EU ist die Gerechtigkeit und die Gleichheit unter allen europäischen Völkern. Wir konnten es nicht hinnehmen, dass Menschen mit einem höheren IQ bessere Bildungs- und Arbeitschancen haben, als Menschen mit einem geringeren IQ. Deshalb haben wir das 30er-Serum entwickelt.

Schon in den nächsten Wochen werden wir in der Lage sein, jeden Bürger ausnahmslos zu impfen. Dann haben wir unser Ziel erreicht und alle EU-Bürger haben die gleichen geistigen Voraussetzungen. Dieser Eingriff dient der Zukunft unseres vereinten Europas und wurde deshalb auch vorab vom EU-Zentralkomitee einstimmig beschlossen.“

Nach dem ersehnten 30er-Level-Serum steht nun die Angleichung des europäischen Klimas und der Natur im Fokus der Forscher.

Mafioso: „Es kann nicht sein, das es hier regnet und dort die Sonne scheint. Es kann nicht im Sinne des europäischen Gedankens sein, dass es hier kalt und dort heiß ist. Es ist ungerecht, wenn hier die Blumen blühen, ein Bach plätschert  und dort Dürre oder Frost herrschen.

Um dieses klimatische Ungleichgewicht innerhalb unseres neuen Europas abzuschaffen, haben wir uns entschlossen, einen biochemischen Klimawandel herbeizuführen, damit von Norwegen bis Sizilien das ganze Jahr über 23 Grad herrschen, es jede zweite Nacht regnet und ansonsten die Sonne scheint. Wald-DSC_0989

Der Winter als ertraglose Jahreszeit wird abgeschafft. Wir freuen uns jetzt schon auf die Zitronen aus Spitzbergen und auf die auf Heringe aus dem Gardasee.“

Sieg für die EU-Gewerkschaft

Nach langen und zähen Verhandlungen konnte heute Nachmittag der erfolgreiche Abschluss der diesjährigen Tarif-Runde vermeldet werden. Europaweit wird nun das Taschengeld für alle arbeitenden und nicht arbeitenden Bürger auf 440 Euro im Monat erhöht.

Theo Winter*, Vorsitzender der EU-Gewerkschaft:

„Wir hatten eigentlich 441 Euro verlangt, können aber durchaus mit diesem Kompromiss leben. Der europäische Gedanke ist der Gedanke der Solidarität mit den Schwachen, also können sich jetzt auch diejenigen bequem zurücklehnen, die sich bislang nur unbequem zurücklehnen konnten.“

Sicherheitsbehörde mit neuer Spitze

Der europäische Verfassungsschutz hat heute eine neue Vorsitzende gewählt. Mit über 99 Prozent wurde Sahra Wagenfürst ins Amt gehoben.

Wagenfürst: „Ich betrachte diese Wahl als eine Herausforderung und werde mit allen mir zur Verfügung stehenden Mitteln sämtliches der europäischen Idee zuwiderlaufendes Gedankengut schon im Keim ersticken. Die dazu entwickelten Schädel-Scanner werden in den nächsten Tagen an sämtlichen Flughäfen und Bahnhöfen aufgestellt. Die Überführten können anschließend direkt in die Gehirnwaschanlage gebracht und von Kopf bis Fuß gereinigt werden.“

Kein Auto mehr in Europa!

Bei einem feierlichen Akt in Wolfsburg wurde heute das letzte Auto verschrottet. Unter dem Jubel der aus allen EU-Bezirken angereisten Radfahrer nahm EU-Verkehrsminister Peter Wildsauer* Abschied von dieser sündhaften Vergangenheit: 40323-90x80

„Ich bin froh, dass wir diesen Sprit-Wahnsinn und die Umweltverschmutzung jetzt endgültig hinter uns lassen können. Europa ist nun unumkehrbar von dem Monster „Auto“ befreit. Wir sind jetzt völlig unabhängig vom Öl konkurrierender Kontinente und werden in aller Ruhe den öffentlichen Fernverkehr und die interkontinentalen Radfahrwege ausbauen.“

Kritik wurde nur laut, als sich EU-Verkehrsminister Wildsauer nach der Feier in seinem Mercedes wieder nach Brüssel fahren lies. Ein Sondergesetz erlaubt es den EU-Ministern und EU-Angestellten, weiterhin Pkws zu benutzen. Der EU-Fuhrpark wird allerdings schon lange mit “kollektiven Blähungen” betankt.

Weitere Kurzmeldungen des Tages

Die Rente mit 100 ist durch. Mit großer Mehrheit hat der EU-Ministerrat beschlossen, das Rentenalter erneut heraufzusetzen. Wer in Europa 100 Jahre alt wird, hat nun endlich Anspruch auf 439 Euro im Monat. Egal ob er gearbeitet hat oder nicht. Und das bis zum Ende seines Lebens.

Neuer EU-Sprach-Kodex. Die europäische Sprach-Kommission hat  ein neues Gender-Gesetz verabschiedet. Danach ist es ab sofort verboten, geschlechtshinweisende Worte wie „sie“, „er“,  „die“ und „der“, „Herr“ oder „Frau“ zu benutzen. Stattdessen müssen die Begriffe „es“ und „das“ verwendet werden. Das europäische Sprach-Archiv wurde bereits entsprechend aktualisiert. So heißt es jetzt zum Beispiel „It loves you, yeah, yeah, yeah“, „Das neunte Sinfonie von Beethoven“ und „Es gehört zu mir, wie das Name an das Tür“. Das Gesetz tritt am 1. August dieses Jahres in Kraft. Zuwiderhandlungen können mit einer Geschlechtsneutralisierung (z.B. Kastration) unter staatlicher Aufsicht oder mit Freiheitsentzug bis zu 15 Jahren bestraft werden.

Das Wort „Geschlecht“ wird ab sofort durch das Wort „Gegut“ ersetzt.

Und nun der Wetterbericht von gestern…

*Name wurde von der Redaktion geändert

Quelle: http://journalistenwatch.com/cms/2014/02/13/die-eu-am-rande-des-wahnsinns/


Informative Glosse zu Statistiken über Land und Leute hierzulande

Von Thomas Böhm

Im Frühsommer, wenn in Brasilien der Ball rund läuft, wird es garantiert wieder heißen: „Deutschland vergeigt gegen Angstgegner Italien“.  -  Deutschland? Wirklich ganz Deutschland? Oder doch eher nur elf Ballermänner, ein paar Hinterbänkler und ein verzweifelter Trainer?   img_0392

Aber nicht böse sein, schließlich repräsentiert „unser Team“ auf diesem Nebenkriegsschauplatz das halbe Land  -  und da es sogar vorkommen kann, dass die eine oder andere stramme Wade die Nationalhymne aus zusammengebissenen Zähnen hervorzuquetschen versucht, kann man in diesem Fall getrost von „Deutschland“ sprechen, auch wenn es sich in Wirklichkeit nur um ein paar wenige Aktive handelt, die ihre Knochen hinhalten. 

Ärgerlich wird es nur, wenn wieder mal Schuldscheine ausgestellt oder Forderungskataloge gedruckt werden, wenn es heißt „Deutschland muss…“, „Deutschland hat…“, oder „Deutschland sollte…“.

Denn dieses Land ist weit mehr als ein mit undefinierbarer Masse gefüllter Jutesack, auf den es sich von oben und außen trefflich einprügeln lässt. In Deutschland tummeln sich über 81 Millionen wilde Kreaturen, die auf der Suche nach dem Sinn oder Unsinn des Lebens so verschieden sind, wie Schneeflocken, die vom Himmel fallen.

Es handelt sich also nicht um einen Einheitsbrei, der in eine Richtung fließt. Wer also ständig von „ganz Deutschland“ spricht und damit versucht, alle Deutschen in die Pflicht zu nehmen, macht sich die Sache zu einfach.

Wahrlich, es lohnt sich, dieses Land mal in seine Einzelteile zu zerlegen. Hier mein Versuch (die Zahlen sind diversen offiziellen Statistiken und Zeitungsberichten entnommen, einige davon sind geschätzt, veraltet, geschönt, auf- oder abgerundet und alle natürlich ohne Gewähr):

Wir haben einen Bundespräsidenten und 2,11 Millionen Tatverdächtige, dazu noch einen ehemaligen Bundespräsidenten, der irgendwo dazwischen steckt.P1000853

Unsere eine und einzigartige Bundeskanzlerin ist immer adrett gekleidet, aber mehr als 702.000 Deutsche haben Probleme mit ihrem Nervenkostüm und mussten bereits operiert werden.

Zehn Minister und sechs Ministerinnen stecken in der GroKo ihre Dickköpfe zusammen, 375.800 Deutsche und Deutschinnen haben sich derweil schon scheiden lassen.

631 Abgeordnete schwingen im Bundestag große und kleine Reden,  21.116 Menschen singen im deutschen Chorverband schöne Lieder, 468.434 Pädagogen arbeiten lieber in deutschen Kindergärten und viele der 9.648 Millionen Hundebesitzer ärgern sich zu Recht über den Maulkorberlass in einigen Bundesländern.

In der Partei “Die Linke” wedeln 63.784 Mitglieder mit ihren roten Fahnen herum, derweil wurden allein in Schleswig Holstein 16.092 bio-deutsche Wildschweine erlegt und 116.517 Menschen mussten  –  ebenfalls mit einer Fahne   – wegen Vollrausches stationär behandelt werden.

Über 3,7 Millionen Christen lauschen andächtig jeden Sonntag den Predigten katholischer Priester und es wären sicherlich noch einige mehr, wenn nicht wieder über 100.000 Föten abgetrieben worden wären.

1600 deutsche Muslime stehen in der Bundeswehr Gewehr bei Fuß, wenn es hart auf hart kommt und das christliche Abendland verteidigt werden muss.be2004_38_551

380.000 Obdachlose und 127.023 Asylbewerber geben sich auf der Suche nach einem lauschigen Plätzchen die Türklinke in die Hand. Über zwei Millionen Kleingärtner haben vorsichtshalber ihre Lauben abgeschlossen.

2,9 Millionen Arbeitslose heißen 118.759 Bulgaren und 205.026 Rumänen herzlich willkommen und werden dabei von 1,01 Millionen Millionären hoffentlich tatkräftig unterstützt.

1,3 Millionen Menschen in Deutschland hängen an der Flasche, 150.000 an der Nadel, mehrere Millionen Mobilfunkkunden in der Warteschleife der Anbieter und 4,4 Millionen Hartz IV-Empfänger an den Lippen der Jobcenter-Mitarbeiter oder zu Hause herum.

852.328 Menschen sind gestorben, 20,6 Millionen Rentner warten lieber noch ein Weilchen und 662.685 Neugeborene müssen die Zeit bis zu ihrem bitteren Ende mit Arbeit überbrücken, wenn sie nicht zu den 200.000 Schülern gehören, die permanent den Unterricht schwänzen.

42.550 Islamisten, 22.150 Rechtsradikale und 31.800 Linksradikale bilden den Rand unserer Gesellschaft. Die knapp drei Millionen Waffenbesitzer haben sich noch nicht entschieden.

Über sechs Millionen Schwule stöckeln über den Asphalt, 65.563 Ringer reiben ihre Körper lieber in deutschen Sportvereinen aneinander.

18,8 Millionen Deutsche haben voll die Panne, sie sind immer noch Mitglied im ADAC.

Habe ich jemanden vergessen? Sicherlich. Fühlt sich irgendjemand noch nicht angesprochen, wenn die Rede von „ganz Deutschland“ ist? Bitte melden!

Ein kleiner Tipp noch zum Schluss für unseren Bundestrainer, damit er beim nächsten Treffen mit dem Angstgegner nicht wieder in Schwulitäten kommt: Statt ein heterogenes, besser ein homogenes Team aufstellen, dann klappt’s auch mit den Italienern.

Dieser Artikel erschien zuerst auf dem medienkritischen Portal Journalistenwatch.

1. Foto: Israelische Botschaft 


PARODIE: Liedersalat nach der Melodie “Nun ade, du mein lieb Heimatland”

LUSTIGER SINGSANG

1. Nun ade, du mein lieb Heimatland

Zu Straßburg auf der Schanz

Was fang ich armer Teufel an

Im Krug zum grünen Kranz

Es braust ein Ruf wie Donnerhall

Wie schön singt uns die Nachtigall

Am Brunnen vor dem Tore

 

2. Stimmt an mit hellem, hohem Klang

O Täler weit, o Höhen

Trara, es klingt wie Jagdgesang

In der Heimat ist es schön

Ein Jäger jagt ein wildes Schwein

Wo mag denn nur mein Christian sein

Mein teures Vaterland

 

3. Steh ich in finstrer Mitternacht

An der Saale hellem Strand

Was frag ich viel nach Geld und Gut,

Mein teures Vaterland

Zum Abschied reich ich dir die Hand

Ein Mann, der sich Kolumbus nannt´

Am grünen Strand der Spree

 

4. Im schönsten Wiesengrunde

Sah ein Knab´ein Röslein steh´n

Brüder, reicht die Hand zum Bunde

Wir sind jung, und das ist schön

Schier dreißig Jahre bist du alt

O du wunderschöner Westerwald

Es blühn drei  Röselein

 

5. Auf, auf zum fröhlichen Jagen

Auf, du junger Wandersmann

Im Wald und auf der Heide

Lobet mir mein Schätzelein

Der Mai tritt ein mit Freuden

Kühler Wein, der soll es sein

Insbruck, ich muß dich lassen

 

8. Wenn ich den Wand´rer frage

Horch, was kommt von draußen rein?

O Täler weit, o Höhen

Ach mich ergreifts, ich weiß nicht wie

Hoch auf dem gelben Wagen

Schön ist die Lieb´ im Hafen

Leb wohl, du altes Haus


Der Humor und die Christen

                                                
                                                 Humor ist zwar von Gott gemacht
                                                 und in den Menschen mächtig,
                                                 doch manchmal hat man den Verdacht:
                                                 Wer lacht, gilt als verdächtig.
 
                                                 Dabei hat Gott die Frohen gern.
                                                 Das steht schon in der Bibel.
                                                 Dort heißt es: Freuet euch im HERRN,
                                                 und nicht: Seid ernst, nehmt übel!
 
                                                 Wer nur mit ernstem Fingerzeig
                                                 stets Mißmut zeigt und Trauer,
                                                 der ist als Gottes Sauerteig
                                                 für diese Welt zu sauer.
                                           
                                                 Bertram Otto
 
 

Aktueller Newsticker: SATIRE am Sonntag

Kuala Lumpur: Die Regierung von Malaysia weist die Katholische Kirche in ihrem Land an, nicht das Wort Allah für Gott zu verwenden, obwohl es in der Landessprache üblich ist. Auf diese Weise würden die Muslime beleidigt. Zur Lösung empfahl die Regierung der Kirche die Verwendung des Lateinischen in der Messe. Mit “Deus” habe man kein Problem.

Berlin: Der in Berlin ansässige “Rat für Weltökumene” will die Ökumene zwischen allen Religionen weiter fördern. Um zu verdeutlichen, dass man den gleichen Gott wie die Muslime anbetet, sollen die christlichen Kirchen ebenfalls Gott zukünftig “Allah” nennen. Die Muslime fänden das sicherlich als starkes Zeichen für Gemeinschaft und Ökumene gut.  HeaderCredo

Frankfurt: Die Zeitschrift VETO bringt einen zweiten Band heraus. Damit triumphiere sie über die Zeitschrift CREDO, die es nur auf eine Auflage gebracht habe, jubelt der Chefredakteur auf der Internetseite “www.ecrasez-l´infame.de”. Die zweite Auflage titelt: Frauen, Saufen, Schwulensex – die Jesusgemeinschaft, wie sie wirklich war.   – Autoren sind Wilhelmine Küsselbecker (Frauen sind die besseren Priester), Cornelia-Hippolyte Erdfrau-Witzelstein (Maria, Jesus und ihre Kinder), Karl-Heinz Mutig (Petrus, der Großkapitalist), Ludwig von Miese (Das spartanische Ephorensystem und seine Übernahme durch den Wanderprediger Jesus) und viele weitere. Das Heft liegt der FIZ, dem Antirömischen Beobachter, der “Magdalena” sowie dem Deutsch-katholischen Kirchenblatt bei. Bestellungen über die Internetseite oder direkt per Mail an paraklet@refomer.de.

Brüssel: Seit sich die neue französische Marianne an der Femen-Aktivistin Inna Schewtschenko orientiert hat, macht das Beispiel Frankreichs Schule. Die Kommission für Gleichstellung, Gleichheit und Gleich-fällt-uns-noch-mehr-ein plant die Reform des europäischen Briefmarkensystems. In der EU zirkulierende Briefmarken sollen nicht mehr von den Ausgeberländern frei gewählt werden dürfen, sondern nach EU-Richtlinien bestimmt werden. In diesem Zusammenhang wurde der Vatikan aufgefordert, seine Briefmarken nachzubessern und Motive von Homosexuellen, Atheisten, Muslimen einzuführen und Bilder von Christus, Maria, Heiligen und Päpsten wegen potentiell gefühlter Diskriminierung von Nicht-Christen, Nicht-Marienverehrern, Nicht-Heiligen und Nicht-Katholiken abzuschaffen.

Quelle: Webseite “Demut jetzt”


Vorschnelle Aufregung um “Judenwitze” im Würzburger Priesterseminar

Es gibt viele “jüdische Witze” und Selbstironie von jüdischer Seite

Zur Zeit gehen die Wogen hierzulande wieder hoch. Angeblich soll es im Würzburger Priesterseminar zu “Judenwitzen” gekommen sein, sogar von “KZ-Witzen” ist die Rede.

Die vieldiskutierten “Vorfälle” sind bislang unbewiesen, namentliche Zeugenaussagen nicht bekannt, eine Stellungnahme der Beschuldigen ebensowenig. Also heißt es Abwarten und Tee trinken, zudem den Verstand einschalten und differenzieren, denn beileibe nicht jeder sog. “Judenwitz” richtet sich gegen Juden; viele jüdische Witze sind neutral, augenzwinkernd oder eindeutig projüdisch.

Doch selbst wenn es in Würzburg quasi nach dem dritten Glas Bier zu “negativen” Judenwitzen kam,  wäre das zweifellos bedauerlich, doch müßte man auch dann nicht gleich einen “Kirchenskandal” herbeirufen. IMG_0744

Zudem haben die meisten Juden wohl mehr Humor und Gelassenheit als so mancher Journalist, der vorschnell “Zeter und Mordio” schreit, statt erst die Klärung der Vorwürfe abzuwarten  –   zumal sich einige Anschuldigungen (z.B. “rechtsradikale Musik” oder Abfeiern von “Führers Geburtstag”) bereits als unzutreffend erwiesen haben.

Seit Jahrhunderten ist die jüdische Selbstironie  – die sich u.a. im “jüdischen Witz” manifestiert  -  als echte Kunst bekannt und sogar Gegenstand wissenschaftlicher Erörterungen.

Die im Jahre 2002 verstorbene,  jüdische Soziologin Dr. Salcia Landmann hat darüber längst ein fundiertes Sachbuch veröffentlicht (“Der jüdische Witz”), das zum Bestseller und Klassiker wurde.  -  Unser Christoferuswerk stand mit dieser Schweizer Schriftstellerin im freundlichen Kontakt und wir wechselten viele Briefe miteinander.

HIER präsentieren wir nun einige jüdische Witze und beginnen “bitterböse” mit einem “KZ-Witz”; wer weitere Witze dieser (guten) Art kennt, möge uns diese bitte melden oder einfach per Leserkommentar beisteuern:

Ein SS-Kommandant sagt im KZ zu einem Juden: „Wenn Du errätst, welches meiner beiden Augen aus Glas ist, laß ich dich laufen.“  – Der Jude: „Das linke.“ -  Der SS-Kommandant: „Das ist richtig!  -  Wie hast Du das so schnell erkennen können?“  -  Der Jude: „Es hat mich so menschlich angeschaut.“

Ein alter jiddischsprechender Zirkusmann reist als „einziger jüdischer Seiltänzer der ganzen Welt“ von Städtel zu Städtel und kassiert zwei Taler pro Nase für seine überragenden Künste. Überall wird ein Seil gespannt und die ganze Kille (jüdische Gemeinde) versammelt sich darunter. Das  Manderl klettert zum Seil hinauf, setzt einen Fuß aufs gespannte Seil und fragt: „Nu, wos is, wenn ich abstirze?  - Dann gibt es keinen einzigen jiddischen Seiltänzer mehr auf der Welt. Wollt ihr das?“    -  Die ganze Kille schreit: „Nein, nein!“  – Gehorsam zieht er den Fuß zurück vom Seil, klettert hinunter, steigt in seine Kalesche und ab die Post…

Mosche trifft seinen alten Bekennten Levi in Venedig. Mosche fragt: „Was machst du denn hier!?“  -  Levi antwortet: „Ich bin auf Hochzeitsreise!“  – Mosche fragt: „Und wo ist Deine Frau?“  -  Levi erklärt: „Die muß doch aufs Geschäft aufpassen.“

Ein ungläubiger Jude sitzt in der Synagoge und weint. “Was heult Ihr, obwohl Ihr doch gar nicht an Gott glaubt?” fragt ihn einer.  “Es gibt zwei Möglichkeiten”, entgegnet der schluchzende Atheist, “entweder bin ich im Unrecht und es gibt Gott wirklich  -  dann hat man schon allen Grund, vor ihm zu klagen und zu weinen. Oder aber ich habe recht und es gibt ihn nicht  -  dann hat man erst recht allen Grund, darüber zu weinen.”

Da lädt der Rabbi den katholischen Pfarrer zu seiner Geburtstagsfeier ein: „Hochwirden, kommen Sie mit ihrer Frau Gemahlin zu meiner Party.“  -  „Aber ehrwürdiger Herr Rabbiner, wir haben doch den Zölibat.“  -  „Kein Problem, Hochwirden, wir haben da engagiert einen Babysitter.“  IMG_0758 - Kopie

Ein Rabbi und ein katholischer Priester kommen bei einem gemeinsamen Spaziergang an einem schönen See vorbei. Da es ziemlich heiß ist, haben beide Lust zu schwimmen, aber natürlich keine Badesachen dabei. Nach kurzer Überlegung entscheiden sie sich, dann halt nackig zu schwimmen.  Als sie nach einiger Zeit wieder herauskommen, joggt gerade die Jugendgruppe des örtlichen Sportvereins des Weges. Sofort verdeckt der katholische Priester sein Gemächt. Der Rabbi hingegen verdeckt sein Gesicht.  -  Als die Jugendgruppe weitergezogen ist, fragt der Priester den Rabbi: „Warum haben Sie denn Ihr Gesicht bedeckt?“  -  Sagt der Rabbi: „MEINE Schäfchen erkennen mich am Gesicht, nicht am Gemächt.“

Sagt der katholische Pfarrer provozierend-scherzhaft zum Judenrabbi: “Herr Rabbiner, wann kommen Sie ins Pfarrhaus zum Schweinsbraten essen?“  – “Nu, das wird wohl sein an Hochwirdens Hochzeitstag.“ 

Wenn man einem Bauern einen Witz erzählt, lacht er dreimal: das erstemal, wenn er den Witz hört, das zweitemal, wenn man ihm den Witz erklärt, das drittemal, wenn er den Witz versteht.
Der Gutsherr lacht zweimal: das erstemal, wenn er den Witz hört, das zweitemal, wenn man ihn erklärt. Verstehen wird er ihn nie...
Der Offizier lacht nur einmal, nämlich wenn man ihm den Witz erzählt. Denn erklären läßt er sich prinzipiell nichts -  und verstehen wird er ihn ohnehin nicht…
Erzählt man aber einem Juden einen Witz, so sagt er: “Den kenn’ ich schon!” und gibt einen noch besseren Witz zum Besten.

Ein evangelischer Pastor, ein katholischer Priester und ein Rabbi sind auf einem Boot auf dem See Genezareth. Es ist unglaublich heiß. Da steht der Pastor auf, läuft über den See und kommt mit drei Flaschen Limonade zurück. Kurze Zeit später erhebt sich der Priester, läuft über das Wasser und kommt ebenfalls mit drei Flaschen zurück. “Was die können, kann ich auch”, denkt sich der Rabbi, springt aus dem Boot und versinkt im See.
Da meint der Pastor: “Wir hätten ihm vielleicht sagen sollen, wo die Steine sind.”  -  Antwortet der Priester: “Welche Steine?”

Ein Rebbe (Rabbi) geht am Sabbat spazieren und sieht eine Geldbörse auf der Erde liegen. Ihn überkommen aber starke Zweifel, ob er mit dem Aufheben schon gegen die Sabbatruhe verstößt. Plötzlich fällt er auf die Knie und ruft laut aus: Danke, oh HERR, für dieses Wunder. Ringsum ist Sabbat, aber an dieser Stelle ist schon Montag.”

Ein Flugzeug befindet sich in Absturzgefahr. Vier mächtige Personen sind an Bord: Netanjahu, Obama, Ahmadinedjad und Bill Gates. Das Flugzeug muß leichter werden, jeder Passagier muß sich von einem Gepäckstück trennen. Obama beginnt damit: „Weg mit dem IPod. Steve Jobs ist tot. Soll er es mit ins Grab nehmen, wir haben genug davon“  -  und schmeißt es aus der Luke.   -  Bill Gates sagt: „Weg mit den alten Win95-CDs. Wir brauchen die nicht mehr und haben genug davon!”  -  und wirft sie aus dem Fenster.   -  Der dritte Passagier, Irans Diktator Ahmadinedjad, erklärt grimmig: „Weg mit den verfluchten Zionisten, wir haben genug von denen“  -  und schmeißt Netanjahu aus der Luke.

Zwei Juden treffen sich am Sabbat (Schabbes) auf der Kurpromenade in Karlsbad: IMG_1093
„Cohn, ich hab’ gehört, du bist geworden ein Ungläubiger?“
„Ja.“
„Sag: Glaubst du noch an Gott?“
„Nu, laß uns reden von was anderem.“
Die beiden begegnen einander wieder am Sonntag.
„Cohn, es hat mir keine Ruh’ gelassen die ganze Nacht: Glaubst du noch an Gott?“
„Nein.“
„Nu, das hättest du nebbich schon antworten können gestern.“
„Bist du meschugge?! Am Schabbes?!“ 

Ein Jude geht ins Fleischergeschäft und zeigt geradewegs auf einen Schinken: “Ich möchte gern diesen Fisch dort!”  -  Der Metzger entgegnet: “Das ist doch ein Schinken!” -  Der Jude antwortet: “Interessiert mich nicht, wie der Fisch heißt.”

Der kleine David ist eine Niete in Mathe. Seine Eltern versuchen alles: Bücher, Nachhilfestunden, Quizkarten, Legokastenspiele, aber nichts hilft. Dann rät ihnen jemand, es mit einer katholische Schule zu versuchen: “Die Nonnen dort sind streng!”, sagen sie.  David wird dorthin eingeschult.  Schon am ersten Tag läuft er daheim schnurstracks in sein Zimmer und büffelt. Gleich nach dem Essen flitzt er wieder nach oben und vergräbt sich noch mehr in seine Schulbücher. Die Eltern sind perplex über solch nie gekannten Eifer, der zudem wochenlang anhält.  Am Tag der Notenverteilung kommt David nach Hause, legt das Zeugnis auf den Tisch und geht auf sein Zimmer. Seine Mutter freut sich: David hat in Mathematik eine für ihn sensationelle „Zwei“ erhalten. -  Sie läuft in sein Zimmer hinauf, schlingt die Arme um ihn und fragt: “David, mein Liebling, wie ist das denn möglich?  – Waren es die Nonnen?”  -  “Nein”, antwortet er Knabe: “Am ersten Tag, als ich in der Schule in jedem Klassenraum einen Mann sah, der an ein Pluszeichen genagelt war, wußte ich, daß die Nonnen  keinen Spaß verstehen!”


Frohes Brauchtum: OSTER-Witze und OSTER-Märlein fürs OSTER-Lachen

Um die Auferstehungsfreude auszudrücken, gab es vor allem in katholischen Gebieten den alten Brauch des Osterlachens, wobei die Kanzel fast zur Bühne wurde, weil der Pfarrer seine Schäflein zu Beginn der Predigt durch Witze oder lustige Verse zum Schmunzeln oder gar zum Lachen brachte  – gleichsam eine “Theologie mit Augenzwinkern”.a (1)

Der Zusammenhang mit Ostern war klar: Christus ist auferstanden, dem Teufel ist dabei das Lachen vergangen, den Gläubigen aber umso weniger. Für den Himmel verspricht Christus jedenfalls: „Ihr werdet lachen!“ (Lukas 6,21)

Diese kirchliche Gewohnheit entstand im späten Mittelalter; besonders in Bayern war das “Ostergelächter” bis ins 19. Jahrhundert hinein weit verbreitet. Mitunter erzählte der Pfarrer auch ein paar drollige Geschichten oder Anekdoten, die dann als “Ostermärlein” bezeichnet wurden.

Allerdings wurde in einigen Regionen dabei wohl etwas übertrieben, so daß das Osterlachen in einem derben Klamauk ausartete. Daher wurde der Brauch zeitweise von den zuständigen Kirchenoberen verboten.

Heute werden mancherorts passende Witze oder heitere Geschichten beim Ostereier-Essen im Pfarrheim erzählt. In einigen Gemeinden trifft sich das Kirchenvolk nach der Osternachtsfeier zum gemütlichen Beisammensein mit dem Pfarrer.

Wir wollen nun dem alten Brauch die Ehre und ein paar Osterwitze zum Besten geben:

„Würden die Christen erlöster aussehen, dann würden auch mehr Menschen an die Erlösung glauben“, sagte einst Nietzsche. Ein Seminarleiter erklärte den angehenden Geistlichen: „Wenn Ihr vom Himmel predigt, lasst Euer Gesicht strahlen. Wenn Ihr von der Hölle predigt, genügt Euer normales Aussehen.“ 

Der feste Freund der großen Schwester wurde Ostern zum Mittagessen eingeladen. Nach dem Essen sagt er brav: “Mein großes Kompliment. So gut habe ich lange nicht mehr gegessen!”  - Da meint der kleine Bruder etwas brummig: “Wir auch nicht…”

Ein Rollstuhlfahrer, ein Vietnamese, eine Frau aus der ehem. „DDR“ und ein Schwuler unternehmen einen Osterspaziergang, einen sog. „Emmausgang“. Die vier Wanderer kommen in ein Gasthaus und der Wirt meint: „Ihr seid ja eine interessant gemischte Gruppe. Wer seid Ihr denn?“  -  Darauf antworteten sie gemeinsam: „Wir sind die Bundesregierung.“  DSC_0172-2-2-2

Am Samstagabend sitzt Mutti noch spät in der Küche und färbt die Ostereier für das Fest heimlich hinter geschlossener Tür. Die dreijährige Tochter liegt im Bett und schläft. Plötzlich wird sie wach, steht auf und sieht die Mutter beim Eierfärben. “Was machst Du denn da?” fragt sie ganz überrascht. “Ach weißt Du, der Osterhase hat doch so viel Arbeit jedes Jahr und ich wollte ihm einfach dabei helfen.”  -  Die Tochter schluchzt und sagt nur “Arme Mutti.” –   Am nächsten Tag gehen sie zusammen in ein großes Kaufhaus. Sie stehen auf der Rolltreppe; durch die Regale sieht die Dreijährige einen großen Osterhasen im Gras liegend mit einer Möhre in der Pfote. Das Kind ruft empört: “Schau Mutti, dieser faule Sack! Der liegt da im Gras und Du kannst für ihn arbeiten!”

Zwei Hennen stehen vor einem Schaufenster und betrachten die bunten Oster-Eierbecher. Da sagt die eine erstaunt: “sagenhaft, tolle Kinderwagen haben die hier!”

Einem 60-jährigen Mann erscheint im Traum ein Engel und sagt zu ihm: „Du hast einen Wunsch frei. Gott will dir eine neue Oster-Erfahrung schenken. Aber überlege gut, was Du Dir wünscht. Gott erhört Gebete, aber oft ganz anders, als wir denken.“ –  Der Mann überlegt und sagt dann nicht gerade sehr christlich: „Ich möchte eine 30 Jahre jüngere Frau.“  - Als er am nächsten Morgen aufwacht, war er 90.

Die Religionslehrerin fragt: „Na, wer war denn Ostern in der Kirche  –  und wie hat es Euch gefallen?“  -  Darauf Fritz: „Oh, stinklangweilig, der Pfarrer hat so lange gepredigt.“  -  Theo: „Die eintönige Musik ist echt nicht so mein Ding.“  – Dann meldet sich Julia begeistert zu Wort: „Ich fand es ganz toll. Die Leute haben ständig gesungen: Hallo Julia, Hallo Julia, Hallo Julia.“   Wasser-008-2-4-2

Auf dem Hühnerhof ist Hochbetrieb. Ostern steht vor der Tür. In einer kleinen Arbeitspause kommen zwei Hennen ins Gespräch. Sagt die eine Henne: “Nanu, Sie legen ja kugelrunde Eier!”  - Meint die andere Henne: “Ja, das ist ein Spezialauftrag vom Golfklub.”

Stefan kauft alle paar Tage in der Apotheke Schlankheitsmittel. Eines Tages fragt ihn der Apotheker: “Ist das alles für Deine Mutter?”  -  “Nein, für meine Kaninchen. Mein Vater hat gesagt, wenn sie fett genug sind, werden sie zu Ostern geschlachtet…”

Internationales Managerseminar: 30 Teilnehmer treffen sich um Ostern herum zu einem Wissenstest. “Das geht ganz einfach”, erklärt der Seminarleiter, “ich nenne ein Zitat und Sie sagen mir, wer es wo und wann geschrieben hat.”   -  Der Manager beginnt mit dem bekannten Gedicht “Osterspaziergang” von Goethe: “Also los: “Vom Eise befreit sind Strom und Bäche…”  -  Eisiges Schweigen, bis sich ein Japaner meldet: “Johann Wolfgang von Goethe, Faust,  Osterspaziergang, 1806.”   -  Alle murmeln anerkennend, der Seminarleiter nennt das nächste Zitat: “Der Mond ist aufgegangen, die goldenen Sternlein prangen…”  –   Wie aus der Pistole geschossen kommt die Antwort vom Japaner: “Matthias Claudius, Abendlied, 1782.”   -  Die anderen Teilnehmer sehen betreten zu Boden, als der Tagungsleiter wieder loslegt: “Festgemauert in der Erden…”  – “Schiller”, strahlt der Japaner, “das Gedicht von der Glocke, 1799.”   -  In der ersten Reihe murmelt einer der Manager: “Scheiß Japaner!”   – Wieder ertönt die Stimme des Japaners: “Max Grundig, CEBIT, 1982!”

Wer einen weiteren Osterwitz kennt, möge ihn bitte mitteilen -  danke!

FOTOS: Dr. Bernd F. Pelz


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