Spontis und Parodien auf Bauernregeln: “Liegt des Bauern Uhr im Mist…”
Veröffentlicht: 5. Oktober 2012 Einsortiert unter: GEDICHTE, Parodien, SPONTI-Sprüche, Kurioses | Tags: Bauernregeln, Parodien Schreibe einen Kommentar »Ham die Kühe nichts zu fressen, hat der Bauer sie vergessen.
Weiß der Hahn den Text nicht mehr, fällt ihm’s Krähen morgens schwer.
Kräht der Bauer auf dem Mist, weiß der Hahn, wie spät es ist.
Bei Regen hilft nicht viel das Fluchen - besser einen Fernflug buchen!
Der Bauer erst das Feld bestellt, wenn das Internet ausfällt.
Ackerfurchen sind nicht grad, sondern rund und schick? – Zwei Glas Most vor jeder Saat ist des Bauers Trick!
Wenn Eisbein als Menü ansteht, das arme Schwein auf Krücken geht.
Wenn Regen in die Tonne fällt, sich manchmal auch der Frosch gesellt.
Der Bauer früh die Sense schwingt, die Bäuerin sich in Deckung bringt.
Nicht ärgern, wenn’s von oben gießt, zum Ausgleich es im Garten sprießt.
Dem Landwirt gleich der Kragen platzt, weil’s Federvieh auf der Tenne kratzt.
Nichts kann den Bauer wirklich schocken, nur Glatteis haut ihn von den Socken.
Liegt des Bauern Uhr im Mist, weiß er nicht, wie spät es ist.
Hat der Bauer Frost am Schuh, steht er in der Tiefkühltruh’.
Trägt der Knecht beim Melken Strapse, muß er meistens in die Klapse.
Dem Bauer zerstört kein Sturm das Glück, noch immer kam die Sonn’ zurück!
Trägt der Landwirt rote Socken, will er seine Bullen schocken.
Wenn sich das Jahr dem Ende neigt, der Bauer in die Wanne steigt.
Dreht der Hahn sich auf dem Grill, macht das Wetter, was es will.
Wenn Regen in die Tonne fällt, sich auch der Frosch dazu gesellt.
Auch der Bauer hat ne Flat, er verkauft die Kartoffeln im Internet.
Dem Bauer vergeht bei Regen kein Lachen, er weiß ein Schlammbad draus zu machen.
Wenn Sonne uns den Tag erhellt, kein Regen aus den Wolken fällt.
Sagt der Has’ Aideu zum Fuchs, war das wohl sein letzter Mucks.
Riechen streng des Bauers Socken, war der letzte Winter trocken.
Wenn es in die Suppe hagelt, war das Dach wohl schlecht vernagelt.
Ist’s im September richtig warm, muß man nicht in’n Urlaub fahrn.
Auf dem Land brauchts keine Wecker, der Bauer fährt früh mit dem Trecker. 
Scheint die Sonn’ ohn’ Unterlaß, bleibt der Landwirt nicht lang blaß.
Friert die Ente auf dem Teich, kommen Schlittschuhläufer gleich.
Fang´n die Pferde an zu rauchen, wirds ´ne neue Scheune brauchen.
Hat der Bauer kalte Hände, fliehn die Katzen ins Gelände.
Gibt es plötzlich sehr viel Regen, mußt dir einen Schirm zulegen.
Melkt der Bauer selbst die Kuh, macht sie verträumt die Augen zu.
Liegt der Bauer tot im Zimmer, lebt er nimmer.
Fotos: Dr. Bernd F. Pelz / KOMM-MiT-Verlag
(Un-)Sinnige Verse: Reim dich – oder ich lach nicht…
Veröffentlicht: 3. August 2012 Einsortiert unter: CHRISTLICHES FORUM (über uns), GEDICHTE, Parodien | Tags: Parodien, Reime, Verse Schreibe einen Kommentar »Natürlich heißt der Spruch anders: „Reim Dich – oder ich freß dich!“
Gemeint sind damit jene Gedichte, denen man (holper-stolper) anhört, daß der Reim unbedingt in die Verse hineingezwängt wurde.
Das ist die Crux der Gedichte, sagt Johann Gottlieb Fichte.Bei unseren Ulksprüchen läuft das aber anders: wie geschmiert!
Hier der ultimative Beweis:
Das ABC ist äußerst wichtig, im Telefonbuch steht es richtig. “MICH BEISST ein Floh, Frau Lehrerin!” Die sprich: “Mein Kind, ach nein, Du bist ja doch so reinlich sonst, das muß ein Irrtum sein.” Nach einer Weile meldet sich dieselbe kleine Maus: “Schon wieder beißt ein Irrtum mich!” ruft sie entrüstet aus! ZWEI KNABEN stiegen auf den Baum, um ein paar Äpfel sich zu klaun. Am Gipfel oben war dann klar, daß es ne Fahnenstange war! ES WAR einmal ein Mann, der hatte einen Schwamm. Der Schwamm war ihm zu naß,da ging er auf die Gaß. Die Gaß war ihm zu kalt, da ging er in den Wald. Der Wald war ihm zu grün, da ging er nach Berlin. Berlin war ihm zu groß, da kauft er eine Hos. Die Hos wurd ihm zu klein, da ging er wieder heim.
WAS KEINER WEISS: Der Völkerapostel Paulus war schon in Amerika, bevor es entdeckt wurde. Unsere Leserin Sarah B. fand auf ihrer USA-Reise zahlreiche Tonscherben, auf denen folgende Aussprüche von Paulus eingebrannt waren:
Paulus sprach zu den Apatschen, Ihr sollt erst nach der Predigt klatschen! Paulus zu den Irokesen: Euch schreib ich nicht, lernt erst mal lesen! Paulus sprach zu den Komantschen: Erst wird getauft, dann könnt ihr plantschen!Gerd ist arbeitslos und tröstet sich mit 12 Zeilen:
Mit Arbeit ist es so auf Erden, sie kann sehr schnell zum Laster werden. Du siehst die Blumen nicht, die duften, Du kannst nur arbeiten und schuften. So gehn dahin die schönen Jahre, dann liegst du endlich auf der Bahre. Und hinter dir, da lacht der Tod, kaputt malocht – Du Idiot!Nach soviel gereimtem Unfug hat jetzt der ernste Dichter das Wort:
Mariechen stand am Meere und seufzte lang und bang. Es rührte sie so sehre der Sonnenuntergang. Mariechen, sei nur munter, es ist ein altes Stück, da vorne geht sie unter und kehrt dann hier zurück.(Heinrich Heine)
