Der ratlose Pastor, das Lampenfieber und seine erste Predigt

Ein Pfarrer hatte vor seiner ersten Predigt Lampenfieber. Er fragte den Apotheker, was er dagegen tun könnte. Der Apotheker riet ihm, vor dem Spiegel zu üben und zur Beruhigung einen Schnaps zu trinken  –  und zwar immer dann, wenn er das “Zittern” bekäme. IMG_2281 - Kopie (2)

Nachdem der Pastor 17-mal gezittert hatte, bestieg er die Kanzel. Nach seiner Predigt gab es anhaltenden Beifall. Der Pfarrer fragte den Apotheker, was er von seinem ersten Predigtversuch hielt.

Der Apotheker lobte den Pastor und erklärte ihm, er habe ein gutes Thema gewählt, aber leider seien ihm zehn Fehler untergelaufen:

• Eva hat Adam nicht mit der Birne verführt, sondern mit der unbekannten Frucht eines Baumes.
• Kain hat Abel nicht mit der Maschinenpistole erschossen, sondern erschlagen.
• Zudem heißt es nicht Berghotel, sondern Bergpredigt. avatar92
• Christus ist nicht auf der Kreuzung überfahren worden, sondern er wurde ans Kreuz geschlagen.
• Der himmlische Vater opferte nicht seinen Sohn den Eingeborenen, sondern seinen eingeborenen Sohn.
• Dann ging es nicht um einen warmherzigen Bernhardiner, sondern um einen barmherzigen Samariter.
• Sodann heißt es nicht: “Such mich nicht in der Unterführung!”, sondern: “Führe mich nicht in Versuchung!”.
• Überdies sagt man nicht: “Dem Hammel sein Ding”, sondern: “Dem Himmel sei Dank”.
• Dann heißt es nicht: “Jesus, meine Kuh frißt nicht”, sondern: “Jesus, meine Zuversicht”.
• Die Predigt beendet man nicht mit “Prost” sondern mit “Amen”.

Quelle: “Hand in Hand”, Seniorenzeitschrift des Kardinal-von-Galen-Stift in Münster (Nr. 22/2014)


Vorschnelle Aufregung um “Judenwitze” im Würzburger Priesterseminar

Es gibt viele “jüdische Witze” und Selbstironie von jüdischer Seite

Zur Zeit gehen die Wogen hierzulande wieder hoch. Angeblich soll es im Würzburger Priesterseminar zu “Judenwitzen” gekommen sein, sogar von “KZ-Witzen” ist die Rede.

Die vieldiskutierten “Vorfälle” sind bislang unbewiesen, namentliche Zeugenaussagen nicht bekannt, eine Stellungnahme der Beschuldigen ebensowenig. Also heißt es Abwarten und Tee trinken, zudem den Verstand einschalten und differenzieren, denn beileibe nicht jeder sog. “Judenwitz” richtet sich gegen Juden; viele jüdische Witze sind neutral, augenzwinkernd oder eindeutig projüdisch.

Doch selbst wenn es in Würzburg quasi nach dem dritten Glas Bier zu “negativen” Judenwitzen kam,  wäre das zweifellos bedauerlich, doch müßte man auch dann nicht gleich einen “Kirchenskandal” herbeirufen. IMG_0744

Zudem haben die meisten Juden wohl mehr Humor und Gelassenheit als so mancher Journalist, der vorschnell “Zeter und Mordio” schreit, statt erst die Klärung der Vorwürfe abzuwarten  –   zumal sich einige Anschuldigungen (z.B. “rechtsradikale Musik” oder Abfeiern von “Führers Geburtstag”) bereits als unzutreffend erwiesen haben.

Seit Jahrhunderten ist die jüdische Selbstironie  – die sich u.a. im “jüdischen Witz” manifestiert  –  als echte Kunst bekannt und sogar Gegenstand wissenschaftlicher Erörterungen.

Die im Jahre 2002 verstorbene,  jüdische Soziologin Dr. Salcia Landmann hat darüber längst ein fundiertes Sachbuch veröffentlicht (“Der jüdische Witz”), das zum Bestseller und Klassiker wurde.  –  Unser Christoferuswerk stand mit dieser Schweizer Schriftstellerin im freundlichen Kontakt und wir wechselten viele Briefe miteinander.

HIER präsentieren wir nun einige jüdische Witze und beginnen “bitterböse” mit einem “KZ-Witz”; wer weitere Witze dieser (guten) Art kennt, möge uns diese bitte melden oder einfach per Leserkommentar beisteuern:

Ein SS-Kommandant sagt im KZ zu einem Juden: „Wenn Du errätst, welches meiner beiden Augen aus Glas ist, laß ich dich laufen.“  – Der Jude: „Das linke.“ –  Der SS-Kommandant: „Das ist richtig!  –  Wie hast Du das so schnell erkennen können?“  –  Der Jude: „Es hat mich so menschlich angeschaut.“

Ein alter jiddischsprechender Zirkusmann reist als „einziger jüdischer Seiltänzer der ganzen Welt“ von Städtel zu Städtel und kassiert zwei Taler pro Nase für seine überragenden Künste. Überall wird ein Seil gespannt und die ganze Kille (jüdische Gemeinde) versammelt sich darunter. Das  Manderl klettert zum Seil hinauf, setzt einen Fuß aufs gespannte Seil und fragt: „Nu, wos is, wenn ich abstirze?  – Dann gibt es keinen einzigen jiddischen Seiltänzer mehr auf der Welt. Wollt ihr das?“    –  Die ganze Kille schreit: „Nein, nein!“  – Gehorsam zieht er den Fuß zurück vom Seil, klettert hinunter, steigt in seine Kalesche und ab die Post…

Mosche trifft seinen alten Bekennten Levi in Venedig. Mosche fragt: „Was machst du denn hier!?“  –  Levi antwortet: „Ich bin auf Hochzeitsreise!“  – Mosche fragt: „Und wo ist Deine Frau?“  –  Levi erklärt: „Die muß doch aufs Geschäft aufpassen.“

Ein ungläubiger Jude sitzt in der Synagoge und weint. “Was heult Ihr, obwohl Ihr doch gar nicht an Gott glaubt?” fragt ihn einer.  “Es gibt zwei Möglichkeiten”, entgegnet der schluchzende Atheist, “entweder bin ich im Unrecht und es gibt Gott wirklich  –  dann hat man schon allen Grund, vor ihm zu klagen und zu weinen. Oder aber ich habe recht und es gibt ihn nicht  –  dann hat man erst recht allen Grund, darüber zu weinen.”

Da lädt der Rabbi den katholischen Pfarrer zu seiner Geburtstagsfeier ein: „Hochwirden, kommen Sie mit ihrer Frau Gemahlin zu meiner Party.“  –  „Aber ehrwürdiger Herr Rabbiner, wir haben doch den Zölibat.“  –  „Kein Problem, Hochwirden, wir haben da engagiert einen Babysitter.“  IMG_0758 - Kopie

Ein Rabbi und ein katholischer Priester kommen bei einem gemeinsamen Spaziergang an einem schönen See vorbei. Da es ziemlich heiß ist, haben beide Lust zu schwimmen, aber natürlich keine Badesachen dabei. Nach kurzer Überlegung entscheiden sie sich, dann halt nackig zu schwimmen.  Als sie nach einiger Zeit wieder herauskommen, joggt gerade die Jugendgruppe des örtlichen Sportvereins des Weges. Sofort verdeckt der katholische Priester sein Gemächt. Der Rabbi hingegen verdeckt sein Gesicht.  –  Als die Jugendgruppe weitergezogen ist, fragt der Priester den Rabbi: „Warum haben Sie denn Ihr Gesicht bedeckt?“  –  Sagt der Rabbi: „MEINE Schäfchen erkennen mich am Gesicht, nicht am Gemächt.“

Sagt der katholische Pfarrer provozierend-scherzhaft zum Judenrabbi: “Herr Rabbiner, wann kommen Sie ins Pfarrhaus zum Schweinsbraten essen?“  – “Nu, das wird wohl sein an Hochwirdens Hochzeitstag.“ 

Wenn man einem Bauern einen Witz erzählt, lacht er dreimal: das erstemal, wenn er den Witz hört, das zweitemal, wenn man ihm den Witz erklärt, das drittemal, wenn er den Witz versteht.
Der Gutsherr lacht zweimal: das erstemal, wenn er den Witz hört, das zweitemal, wenn man ihn erklärt. Verstehen wird er ihn nie...
Der Offizier lacht nur einmal, nämlich wenn man ihm den Witz erzählt. Denn erklären läßt er sich prinzipiell nichts –  und verstehen wird er ihn ohnehin nicht…
Erzählt man aber einem Juden einen Witz, so sagt er: “Den kenn’ ich schon!” und gibt einen noch besseren Witz zum Besten.

Ein evangelischer Pastor, ein katholischer Priester und ein Rabbi sind auf einem Boot auf dem See Genezareth. Es ist unglaublich heiß. Da steht der Pastor auf, läuft über den See und kommt mit drei Flaschen Limonade zurück. Kurze Zeit später erhebt sich der Priester, läuft über das Wasser und kommt ebenfalls mit drei Flaschen zurück. “Was die können, kann ich auch”, denkt sich der Rabbi, springt aus dem Boot und versinkt im See.
Da meint der Pastor: “Wir hätten ihm vielleicht sagen sollen, wo die Steine sind.”  –  Antwortet der Priester: “Welche Steine?”

Ein Rebbe (Rabbi) geht am Sabbat spazieren und sieht eine Geldbörse auf der Erde liegen. Ihn überkommen aber starke Zweifel, ob er mit dem Aufheben schon gegen die Sabbatruhe verstößt. Plötzlich fällt er auf die Knie und ruft laut aus: Danke, oh HERR, für dieses Wunder. Ringsum ist Sabbat, aber an dieser Stelle ist schon Montag.”

Ein Flugzeug befindet sich in Absturzgefahr. Vier mächtige Personen sind an Bord: Netanjahu, Obama, Ahmadinedjad und Bill Gates. Das Flugzeug muß leichter werden, jeder Passagier muß sich von einem Gepäckstück trennen. Obama beginnt damit: „Weg mit dem IPod. Steve Jobs ist tot. Soll er es mit ins Grab nehmen, wir haben genug davon“  –  und schmeißt es aus der Luke.   –  Bill Gates sagt: „Weg mit den alten Win95-CDs. Wir brauchen die nicht mehr und haben genug davon!”  –  und wirft sie aus dem Fenster.   –  Der dritte Passagier, Irans Diktator Ahmadinedjad, erklärt grimmig: „Weg mit den verfluchten Zionisten, wir haben genug von denen“  –  und schmeißt Netanjahu aus der Luke.

Zwei Juden treffen sich am Sabbat (Schabbes) auf der Kurpromenade in Karlsbad: IMG_1093
„Cohn, ich hab’ gehört, du bist geworden ein Ungläubiger?“
„Ja.“
„Sag: Glaubst du noch an Gott?“
„Nu, laß uns reden von was anderem.“
Die beiden begegnen einander wieder am Sonntag.
„Cohn, es hat mir keine Ruh’ gelassen die ganze Nacht: Glaubst du noch an Gott?“
„Nein.“
„Nu, das hättest du nebbich schon antworten können gestern.“
„Bist du meschugge?! Am Schabbes?!“ 

Ein Jude geht ins Fleischergeschäft und zeigt geradewegs auf einen Schinken: “Ich möchte gern diesen Fisch dort!”  –  Der Metzger entgegnet: “Das ist doch ein Schinken!” –  Der Jude antwortet: “Interessiert mich nicht, wie der Fisch heißt.”

Der kleine David ist eine Niete in Mathe. Seine Eltern versuchen alles: Bücher, Nachhilfestunden, Quizkarten, Legokastenspiele, aber nichts hilft. Dann rät ihnen jemand, es mit einer katholische Schule zu versuchen: “Die Nonnen dort sind streng!”, sagen sie.  David wird dorthin eingeschult.  Schon am ersten Tag läuft er daheim schnurstracks in sein Zimmer und büffelt. Gleich nach dem Essen flitzt er wieder nach oben und vergräbt sich noch mehr in seine Schulbücher. Die Eltern sind perplex über solch nie gekannten Eifer, der zudem wochenlang anhält.  Am Tag der Notenverteilung kommt David nach Hause, legt das Zeugnis auf den Tisch und geht auf sein Zimmer. Seine Mutter freut sich: David hat in Mathematik eine für ihn sensationelle „Zwei“ erhalten. –  Sie läuft in sein Zimmer hinauf, schlingt die Arme um ihn und fragt: “David, mein Liebling, wie ist das denn möglich?  – Waren es die Nonnen?”  –  “Nein”, antwortet er Knabe: “Am ersten Tag, als ich in der Schule in jedem Klassenraum einen Mann sah, der an ein Pluszeichen genagelt war, wußte ich, daß die Nonnen  keinen Spaß verstehen!”


Frohes Brauchtum: OSTER-Witze und OSTER-Märlein fürs OSTER-Lachen

Um die Auferstehungsfreude auszudrücken, gab es vor allem in katholischen Gebieten den alten Brauch des Osterlachens, wobei die Kanzel fast zur Bühne wurde, weil der Pfarrer seine Schäflein zu Beginn der Predigt durch Witze oder lustige Verse zum Schmunzeln oder gar zum Lachen brachte  – gleichsam eine “Theologie mit Augenzwinkern”.a (1)

Der Zusammenhang mit Ostern war klar: Christus ist auferstanden, dem Teufel ist dabei das Lachen vergangen, den Gläubigen aber umso weniger. Für den Himmel verspricht Christus jedenfalls: „Ihr werdet lachen!“ (Lukas 6,21)

Diese kirchliche Gewohnheit entstand im späten Mittelalter; besonders in Bayern war das “Ostergelächter” bis ins 19. Jahrhundert hinein weit verbreitet. Mitunter erzählte der Pfarrer auch ein paar drollige Geschichten oder Anekdoten, die dann als “Ostermärlein” bezeichnet wurden.

Allerdings wurde in einigen Regionen dabei wohl etwas übertrieben, so daß das Osterlachen in einem derben Klamauk ausartete. Daher wurde der Brauch zeitweise von den zuständigen Kirchenoberen verboten.

Heute werden mancherorts passende Witze oder heitere Geschichten beim Ostereier-Essen im Pfarrheim erzählt. In einigen Gemeinden trifft sich das Kirchenvolk nach der Osternachtsfeier zum gemütlichen Beisammensein mit dem Pfarrer.

Wir wollen nun dem alten Brauch die Ehre und ein paar Osterwitze zum Besten geben:

„Würden die Christen erlöster aussehen, dann würden auch mehr Menschen an die Erlösung glauben“, sagte einst Nietzsche. Ein Seminarleiter erklärte den angehenden Geistlichen: „Wenn Ihr vom Himmel predigt, lasst Euer Gesicht strahlen. Wenn Ihr von der Hölle predigt, genügt Euer normales Aussehen.“ 

Der feste Freund der großen Schwester wurde Ostern zum Mittagessen eingeladen. Nach dem Essen sagt er brav: “Mein großes Kompliment. So gut habe ich lange nicht mehr gegessen!”  – Da meint der kleine Bruder etwas brummig: “Wir auch nicht…”

Ein Rollstuhlfahrer, ein Vietnamese, eine Frau aus der ehem. „DDR“ und ein Schwuler unternehmen einen Osterspaziergang, einen sog. „Emmausgang“. Die vier Wanderer kommen in ein Gasthaus und der Wirt meint: „Ihr seid ja eine interessant gemischte Gruppe. Wer seid Ihr denn?“  -  Darauf antworteten sie gemeinsam: „Wir sind die Bundesregierung.“  DSC_0172-2-2-2

Am Samstagabend sitzt Mutti noch spät in der Küche und färbt die Ostereier für das Fest heimlich hinter geschlossener Tür. Die dreijährige Tochter liegt im Bett und schläft. Plötzlich wird sie wach, steht auf und sieht die Mutter beim Eierfärben. “Was machst Du denn da?” fragt sie ganz überrascht. “Ach weißt Du, der Osterhase hat doch so viel Arbeit jedes Jahr und ich wollte ihm einfach dabei helfen.”  –  Die Tochter schluchzt und sagt nur “Arme Mutti.” –   Am nächsten Tag gehen sie zusammen in ein großes Kaufhaus. Sie stehen auf der Rolltreppe; durch die Regale sieht die Dreijährige einen großen Osterhasen im Gras liegend mit einer Möhre in der Pfote. Das Kind ruft empört: “Schau Mutti, dieser faule Sack! Der liegt da im Gras und Du kannst für ihn arbeiten!”

Zwei Hennen stehen vor einem Schaufenster und betrachten die bunten Oster-Eierbecher. Da sagt die eine erstaunt: “sagenhaft, tolle Kinderwagen haben die hier!”

Einem 60-jährigen Mann erscheint im Traum ein Engel und sagt zu ihm: „Du hast einen Wunsch frei. Gott will dir eine neue Oster-Erfahrung schenken. Aber überlege gut, was Du Dir wünscht. Gott erhört Gebete, aber oft ganz anders, als wir denken.“ –  Der Mann überlegt und sagt dann nicht gerade sehr christlich: „Ich möchte eine 30 Jahre jüngere Frau.“  – Als er am nächsten Morgen aufwacht, war er 90.

Die Religionslehrerin fragt: „Na, wer war denn Ostern in der Kirche  –  und wie hat es Euch gefallen?“  –  Darauf Fritz: „Oh, stinklangweilig, der Pfarrer hat so lange gepredigt.“  –  Theo: „Die eintönige Musik ist echt nicht so mein Ding.“  – Dann meldet sich Julia begeistert zu Wort: „Ich fand es ganz toll. Die Leute haben ständig gesungen: Hallo Julia, Hallo Julia, Hallo Julia.“   Wasser-008-2-4-2

Auf dem Hühnerhof ist Hochbetrieb. Ostern steht vor der Tür. In einer kleinen Arbeitspause kommen zwei Hennen ins Gespräch. Sagt die eine Henne: “Nanu, Sie legen ja kugelrunde Eier!”  – Meint die andere Henne: “Ja, das ist ein Spezialauftrag vom Golfklub.”

Stefan kauft alle paar Tage in der Apotheke Schlankheitsmittel. Eines Tages fragt ihn der Apotheker: “Ist das alles für Deine Mutter?”  –  “Nein, für meine Kaninchen. Mein Vater hat gesagt, wenn sie fett genug sind, werden sie zu Ostern geschlachtet…”

Internationales Managerseminar: 30 Teilnehmer treffen sich um Ostern herum zu einem Wissenstest. “Das geht ganz einfach”, erklärt der Seminarleiter, “ich nenne ein Zitat und Sie sagen mir, wer es wo und wann geschrieben hat.”   –  Der Manager beginnt mit dem bekannten Gedicht “Osterspaziergang” von Goethe: “Also los: “Vom Eise befreit sind Strom und Bäche…”  –  Eisiges Schweigen, bis sich ein Japaner meldet: “Johann Wolfgang von Goethe, Faust,  Osterspaziergang, 1806.”   –  Alle murmeln anerkennend, der Seminarleiter nennt das nächste Zitat: “Der Mond ist aufgegangen, die goldenen Sternlein prangen…”  –   Wie aus der Pistole geschossen kommt die Antwort vom Japaner: “Matthias Claudius, Abendlied, 1782.”   –  Die anderen Teilnehmer sehen betreten zu Boden, als der Tagungsleiter wieder loslegt: “Festgemauert in der Erden…”  – “Schiller”, strahlt der Japaner, “das Gedicht von der Glocke, 1799.”   –  In der ersten Reihe murmelt einer der Manager: “Scheiß Japaner!”   – Wieder ertönt die Stimme des Japaners: “Max Grundig, CEBIT, 1982!”

Wer einen weiteren Osterwitz kennt, möge ihn bitte mitteilen –  danke!

FOTOS: Dr. Bernd F. Pelz


Der PAPST, zwei anhängliche Tauben – und die schlagfertige Mutter des Kardinal Dolan…

Am 29. Januar 2012 ließ Papst Benedikt beim Angelusgebet auf dem Petersplatz wie jedes Jahr um diese Zeit zwei weiße Tauben vom Fenster seines Palastes wegfliegen. Ein Vogel flog angesichts des kalten Wetters in den warmen Raum zurück. Die zweite Taube blieb gleich gemütlich am Fenstersims sitzen statt wegzufliegen.  Der Papst kommentierte: „Mamma mia“.  – Dann sagte er über die beiden Tauben: „Sie wollen im Haus des Papstes bleiben“.   radiovatikan

Einige Zeit später führte Thomas Gottschalk in seiner Fernsehshow genau diese Szene vor und sagte dann: “Wie gut, daß der Heilige Geist immer wieder zur Kirche zurückkehrt…”   

EBENSO WAHR ist folgende Papststory: 

Rosenmontag, 20.2.2012,  Audienz im Vatikan: Der neu ernannte Kardinal Timothy Dolan, Erzbischof von New York, stellte dem Papst seine 84-jährige Mutter Shirley vor: „Heiliger Vater, hier ist meine Mutter!“  –  Dann fragte er scherzhaft, ob der Papst sie nun zur “First Lady” des Kardinalskollegiums ernennen könne   –  schließlich sei er, Dolan, einer der wenigen Kardinäle im Kollegium, der jung genug sei, um eine noch lebende Mutter zu haben.  Der Papst wandte sich an Frau Shirley: “Sie sehen zu jung aus, um die Mutter eines Kardinals zu sein.“  –  Darauf antwortete sie geistesgegenwärtig mit leichter Ironie: „Heiliger Vater, war das jetzt eine unfehlbare Aussage?“

Zum Abschluß eine Anekdote aus alter Zeit:

Der große Künstler El Greco malte ein Porträt des Papstes. Dieser schaut sich das Gemälde an, lächelt und schreibt eine Bibelstelle (Mt. 14,27) unter das Porträt. El Greco liest gespannt  in der Heiligen Schrift nach: “Fürchtet euch nicht, ich bin es.“


Tolle WITZE, GAGs und ANEKDOTEN aus Religion und Kirche

Kein Witz, sondern wirklich passiert: Der Pfingstritt in Kötzing:  Als sich Kardinal Gerhard L. Müller (siehe Foto) zu Pfingsten 2013 vom Papst verabschiedete, mußte er ihm erklären, was das sei: „Eine Wallfahrt. Ich reite auf einem Pferd und halte die Monstranz“, sagte der 1,90-Meter-Mann. Der trockene Kommentar des Papstes: „Arme Pferde.“ AL-0003

PETER USTINOV: “Der Fortschritt ist nicht aufzuhalten: Gott schuf die Welt in sechs Tagen. Und was haben wir heute? Die Fünftagewoche.”

RELI-Unterricht. Der Lehrer fragt: “Warum kann es nicht stimmen, dass die ersten Menschen aus Afrika kamen?”  – Fritzchen weiß Bescheid: “Wäre Adam ein Afrikaner gewesen, hätte er den angebissenen Apfel weggeworfen und die Schlange gebraten.”

MEINT der Eine: “Mein Onkel ist Pfarrer, zu dem sagen die Leute “Hochwürden”.”
Erklärt der Zweite: “Mein Onkel ist Bischof, zu dem sagen die Leute “Eminenz”.”
Sagt der Dritte: “Mein Onkel wiegt zweieinhalb Zentner, wenn der kommt, sagen die Leute “Oh mein Gott!”.”

LEBENSKLUG. Ein katholischer Geistlicher, ein evangelischer Pastor und ein jüdischer Rabbiner sitzen beisammen. Der Priester sagt: “Ganz klar, das Leben beginnt mit der Zeugung. Sobald das Ei befruchtet ist, spricht man vom Leben.”   –  Der ev. Pastor meint milde: “Na ja, das ist vielleicht doch zu früh angesetzt.  Ich sehe den Beginn des Lebens auch vor der Geburt, doch so früh…hmm…”   –  Sie fangen an zu streiten. Schließlich fragen sie den Rabbi, der recht unbeteiligt daneben sitzt, wann nach seiner Auffassung das Leben beginnt. Der Rabbi: “Das Leben beginnt, wenn der Hund tot ist und die Kinder aus dem Haus sind…”a (18)

PRIESTERSEMINAR: Der Regens erinnert seine Alumnen an den bekannten Spruch von Nietzsche: Würden die Christen erlöster aussehen, dann würden auch mehr Menschen an die Erlösung glauben.  – Er erklärt den künftigen Geistlichen: „Wenn Ihr vom Himmel predigt, laßt Euer Gesicht strahlen. Wenn Ihr von der Hölle predigt, genügt Euer normales Aussehen.“

KOMMT der Vater eines Schülers zum Pfarrer und beschwert sich: “Wie konnten Sie meinem Sohn eine Fünf in Religion geben?!”  –  Darauf der Pfarrer: “Also entschuldigen Sie, er wußte nicht einmal, daß Jesus gestorben ist!”  –  Darauf der Vater: “Ach herrje, war er denn krank?”

WARUM wollen die Feministinnen in der Kirche das “Ave Maria” abschaffen?  – Ganz klar, sonst müssten sie beten: „Bitte für uns Sünderinnen und Sünder…“

ZWEI Relilehrer unterhalten sich über ihren Unterricht. Der erste stöhnt: „Meine Schüler sind eine echte Plage. Ich habe sie nach den Namen der vier Evangelisten gefragt  – und als Antwort kam “Josef und Franziskus”  –  es ist einfach furchtbar!“    Da spendet ihm sein Kollege Trost mit den Worten: “Seien Sie doch froh, daß die Schüler wenigstens zwei gewusst haben!”

PETRUS im Himmel, es klopft an der Tür.
“Hallo, ich bin Fritz Mayer aus Münch…” – und weg ist er. Petrus denkt “Was war das denn?” und geht wieder rein.
Direkt danach klopft es wieder.  IMG_2281 - Kopie (2)
“Hallo, ich bin Fritz Mayer aus Mü…” – und wieder ist er plötzlich verschwunden.
Petrus kratzt sich am Kopf: “Sehr seltsam…”
Dann klopft es zum dritten Mal.
“Hallo, ich bin Fritz Mayer aus Mün…”  – und wieder weg.
Petrus denkt “Das kann nicht sein, da ist etwas faul. Ich geh mal nachfragen”.
Geht er zu Gottvater: “Oberster Chef, was soll das? Dreimal taucht bei mir ein Typ auf und verschwindet gleich wieder!”
Sagt Gott: “Ach, das ist Fritz Mayer aus München, der wird gerade wiederbelebt.”

BESSER ein kleines Kirchenlicht als ein großer Armleuchter.

Ich habe keine Angst vor dem Tod. Ich möchte nur nicht dabei sein, wenn’s passiert.” (Woody Allen)

IN DER KÜRZE LIEGT DIE WÜRZE: Da entschließt sich eine reifere Dame nach Jahrzehnten wieder zur Beichte: “Herr Pfarrer, ich war jung und hübsch – und den Rest können Sie sich ja denken!” a (19)

TOTGESAGTE LEBEN LÄNGER. Gefunden bei den Leserbriefen der österr. Zeitung  “Presse”:  “Im Jahre 1822 meinten einige sehr weise Tübinger Theologen in einem kritischen Manifest, die Kirche  würde binnen höchstens 30 Jahren völlig aussterben, wenn nicht sofort  der Zölibat aufgehoben würde. Gestorben sind bislang nur die Herren  Professoren.”

WARUM leben Frauen länger als Männer?  –  Weil der liebe Gott ihnen die Zeit gutschreibt, die sie für’s Einparken benötigen.

STRAFE MUSS SEIN. „Woher hast Du das blaue Auge?”, fragt Georg seinen Kollegen. „Ach, als wir gestern bei Tisch gebetet haben ‘…und erlöse uns von  dem Übel’ , hab ich zufällig meine Schwiegermutter angeguckt…”

DER VIERTE MANN: Einer, der Wein, Weib und Gesang etc. nicht abgeneigt war, kommt zur Himmelspforte. Petrus fragt: „Ich habe gehört, Du hast gerne gefeiert und dem Kartenspiel gefrönt…“  –  „Na ja, hin und wieder schon…“, meint dieser etwas verlegen.   –  Petrus sagt hocherfreut: „Hört zu, Kameraden, Karten raus, unser vierter Mann ist da!“

HÖHENFLÜGE. Die Biographen des allseits bewunderten Philosophen Hegel berichten, einer seiner Schüler habe ihn einmal nach der Bedeutung eines Abschnitts aus einem seiner Bücher gefragt. Darauf soll Hegel geantwortet haben: „Als ich es schrieb, gab es zwei, die es verstehen konnten, der liebe Gott und ich;  jetzt, so fürchte ich, versteht es nur noch der liebe Gott.”  

BESOLDUNG: Ein englischer Vikar schrieb etwas ernüchtert: “Wenn die Kirche eine Stelle zu besetzen hat, sucht sie jemanden mit der Kraft eines Adlers, der Anmut eines Schwans, der Friedfertigkeit einer Taube, der Zutraulichkeit eines Sperlings und den Nachtstunden einer Eule. Und wenn sie den Vogel dann erwischt haben, erwarten sie, daß er frißt wie ein Kanarienvogel.”

WIE heißt die Zeitschrift der Pfarrhaushälterinnen?  –  “Himmel, A…. und Zwirn!

WIE heißt der Teufel mit Vornamen?  – “Pfui“!

BRAV. Der Nikolaus kommt mit Knecht Ruprecht zur Tür herein und fragt die Kinder: „Wer von Euch war besonders brav und hat alles getan, was Mutti sagte?“  –   Die Kinder im Chor: „Der Papi!“ a (63)

UNTERSCHIED. Ein Jesuit und ein Franziskaner sind in einem tiefen geistlichen Austausch versunken. Plötzlich nähert sich ein Laie und fragt: “Patres, wie viele Novenen muß ich für einen Mercedes beten?”
Leicht verwirrt antwortet der Franziskaner: “Was ist denn ein Mercedes?”
Ebenso verwirrt der Jesuit: “Was ist denn eine Novene?”

PECH. “Woher hast du das blaue Auge?”  –  “Ach, als wir gestern vor dem Mittagessen “…und erlöse uns von dem Übel!” gebetet haben, hab’ ich zufällig meine Schwiegermutter angeguckt…”

Im Reli-Unterricht: „Was ist eine Epistel?“  - „Die Frau vom Apostel!“
„Was ist ein Laster?“  - „Ein schwerer Diesel!“
“Was sagt am Aschermittwoch der Priester?”  - „Staubig bist Du und den Staub sollst Du zurückkehren!“

PREDIGTEN:
Die ersten 5 Minuten sind für Gott.
Die zweiten für die Leute.
Die dritten für die Katz.

HIMMLISCHER VERKEHRSSÜNDER?  –  Ein erstklassiger Taxifahrer holt Papst Benedikt XVI. vom Flughafen ab. Nachdem das Gepäck in die Limousine geladen wurde, stand der Papst noch auf dem Bordstein. “Entschuldigen Sie, Eure Heiligkeit”, sagt der Fahrer: „Wollen Sie bitte Platz nehmen?“
“Also um Ihnen die Wahrheit sagen”, wimmelt der Papst etwas ab, “man ließ mich nie im Vatikan fahren  –  und ich würde wirklich gerne heute selber fahren.”
“Tut mir leid, aber das geht auf keinen Fall. Ich würde meinen Job verlieren! Und wenn etwas passieren sollte?”  – Doch der Pontifex bleibt beharrlich bei seinem Wunsch, selber das Lenkrad zu führen. Der Papst verspricht ihm sein besonderes Gebetsgedenken.
Widerwillig läßt der Chauffeur den Papst an den Fahrersitz, bedauert aber schnell seine Entscheidung, denn dieser beschleunigt den Wagen schnell aufs Unerlaubteste.
“Bitte verlangsamen, Eure Heiligkeit!”, sagt der verzweifelte Chauffeur energisch, doch dieser hält den Fuß auf das Gaspedal, bis Sirenen von Polizeiautos ertönen.
“Oh, lieber Gott, ich werde meine Lizenz verlieren bin”, stöhnt der Fahrer.
Der Polizist wirft einen Blick zum Lenkrad, geht zurück zu seinem Motorrad und greift zu seinem Handy: “Ich muß den Chef sprechen”, sagt er aufgeregt seiner Station. „Ich habe einen Fahrer bei 160 Sachen erwischt.“   –  “Gib ihm einen dicken Strafzettel”, entgegnet der Chef.
“Ich glaube nicht, daß wir das wollen, da er wirklich wichtig ist”, erklärte der Polizist.
Der Chef rief: “Umso mehr!”
“Nein, ich meine wirklich wichtig”, sagte der Polizist genervt.
Der Chef fragte: “Der Bürgermeister?”  –  “Wichtiger.”  – “Der Ministerpräsident?”  –  „Noch wichtiger.“   – “Wer ist es?”  –  “Ich denke, es ist Gott!”  – „Was soll das denn heißen?!“  – „Stellen Sie sich vor, er hat den Papst als Chauffeur!“

EINER WEISS ALLES BESSER. Kardinal Bertone kommt an die Himmelspforte, klopft an, wird von Petrus reingelassen, kommt nach 1 Std. wieder raus und erklärt: „Ich muß nochmal runter zur Erde. Ich hab so vieles falsch gemacht.“   –   Dann stirbt der Papst und gelangt zur himmlischen Pforte, auch er wird hereingelassen, doch nach 2 Stunden kehrt er zurück und sagt: „Ich hab vieles falsch gemacht, ich muß nochmal runter.“   –  Der moderne Theologe Drewermann  segnet das Zeitliche, kommt schwer bepackt mit seinen Büchern zur Goldenen Tür von Sankt Petrus und wird ins Paradies geführt.  Es vergehen Stunden um Stunden, plötzlich öffnet sich die Tür  –   Christus kommt heraus und meint zerknirscht: „Ich muß wieder runter, ich hab so vieles falsch gemacht.“  media-372515-2

FERIEN. Die Heilige Familie im Himmel plant einen Ausflug auf die Erde. „Kommt, laß uns nach Bethlehem gehen!“, meint Jesus.  - „Oh, muß das sein?“, gibt die Madonna zu verstehen, „die Leute waren damals nicht sehr freundlich zu uns, das lassen wir lieber…“     –    „Wir fahren nach Jerusalem!“, meint der heilige Josef.   –   „Lieber nicht,“ sagt der Heiland, „wenn ich daran denke, wird mir schlecht!“  –  „Ich habs: Wir gehen nach Medjugorje!“, fällt Jesus spontan ein.   –  „Oh ja“, jubelt die Madonna: „Das kann interessant werden, da war ich noch nie!“

Fritzchen bei der Erstbeichte: “Ich habe den Kindersegen verhütet.”  –  Kaplan: “Wie hast Du das denn gemacht?”  –  “Als mir die Mutti abends den Nachtsegen geben wollte, habe ich den Kopf weggedreht.”

SEELENHANDEL. Fritz und Franz haben Nüsse geklaut. Um nicht erkannt zu werden, schleichen Sie sich in die gerade offenstehende Leichenhalle, um zu teilen. Beim Hineingehen verlieren sie zwei Nüsse vor der Tür. “Eine für dich, eine für mich; eine für dich, eine für mich …” Der Küster kommt vorbei und hört das Handeln. Er läuft zum Pfarrer und sagt aufgeregt: “Herr Pfarrer, in der Leichenhalle spukt es! Da handelt Gott mit dem Teufel Seelen aus!” –  Der Pfarrer schüttelt den Kopf und geht mit zur Leichenhalle. “Eine für dich, eine für mich; eine für dich, eine für mich. So das sind jetzt alle. Jetzt holen wir uns noch die Beiden vor der Tür!”

P. Lothar Groppe

WASSERBRÜHE. Im Priesterseminar gibt es einen Theologiestudenten, der im “Distinguieren” (Streitgesprächen) unschlagbar ist. Einer will ihm eine Falle stellen und fragt ihn, ob man denn mit Suppe taufen dürfe. Dieser kontert:  “Also wenn es Seminarsuppe ist, dann JA.”

NOTRUF. Der Regens hält seinen Seminaristen einen Vortrag, daß man mit vegetarischer Kost Versuchungen zur Unkeuschheit besser überwinden könne als mit Fleischgerichten.  In der folgenden Nacht tobt ein Seminarist durch die Flure: “Küchenschwester! Salat!”

VERGLEICH. “Unser Pfarrer ist wie der liebe Gott”, sagt ein Kirchenbesucher: “Am Sonntag ist er unbegreiflich und während der Woche ist er unsichtbar.

GEISTLICHE GETRÄNKE. Bei einer Visitation besichtigt der Bischof auch den Keller des Pfarrhauses. Mit Befremden bemerkt er Berge von leeren Weinflaschen, die dort aufgestapelt sind. “Hier liegen aber viele Leichen!” sagt er zu dem Pfarrer. “Keine Sorge, Euer Exzellenz”, antwortet dieser, “keine ist ohne geistlichen Beistand gestorben.”

WAHRER GRUND. Ein Pater predigt vor einem Frauenklub. “Seien Sie nur nicht so stolz darauf”, sagt er, “daß unser Heiland nach seiner Auferstehung zuerst einer Frau erschienen ist. Er tat dies nur deshalb, damit die Neuigkeit schneller unter die Leute kommt.”

LOHN. Ein nicht unerfahrenes Mädchen bekennt im Beichtstuhl freimütig seine Fehltritte. “Weißt Du eigentlich, was Du mit diesen vielen Sünden verdienen würdest?” fragt der Beichtvater sorgenvoll. – “So ungefähr”, antwortet das Mädchen, “aber mir geht es nicht ums Geld.”

BUSSE. Im Beichtstuhl bekennt eine Frau zunächst kurz und summarisch ihre eigenen Sünden und geht dann zu einer weitschweifigen Klage über die mannigfachen Untugenden ihres Mannes über, die sie in allen Sinzelheiten schildert. Als sie endlich eine Pause macht, sagt der Beichtvater kurz: “Also zur Buße für Ihre Sünden beten Sie zwei Vaterunser  –  und für die Besserung Ihres Mannes drei Rosenkränze.”

KINDERBEICHTE. Ein Junge ist ziemlich rasch mit seinem Sündenregister fertig. “Ist das alles?” fragt der Kaplan erstaunt. “Ja, das ist alles”, sagt der Junge. “Denk mal nach!  Hast du vielleicht mal versucht, mit dem Messer die Groschen aus der Sparbüchse herausrutschen zu lassen?” – “Nein – aber Danke für die Idee!”

AUSGLEICH. In der Beichte bekennt ein Mann: “Ich habe viel geflucht, dafür aber viel gebetet, das gleicht sich aus. Ich habe viel getrunken, aber dafür oft gefastet, das gleicht sich aus. Ich habe viel gestohlen, aber dafür auch viel verschenkt, das gleicht sich aus.” – “Hör gut zu”, sagt der Beichtvater entrüstet, “Gott hat Sie erschaffen und der Teufel wird Sie holen  –  das gleicht sich auch aus.”

ALPTRÄUME. Ein biederer Katholik hat die Angewohnheit, jede Woche zu beichten. Obwohl seine Sünden kaum der Rede wert sind, bekommt er vom Beichtvater jedesmal einen ganzen Rosenkranz zur Buße. Endlich nimmt sich der Mann ein Herz und bittet seinen Beichtvater: “Könnten Sie mir nicht eine kürzere Buße aufgeben?” – “Aber gern”, sagt dieser, “sprechen Sie jeden Abend vor dem Einschlafen: Herrgott, mach mit mir, was du willst!”   –   Das geht so einige Zeit, doch nach ein paar Wochen bittet der Mann den Beichtvater um eine andere Buße. “War Ihnen das denn auch noch zu lang?” fragt dieser. “Das nicht. Aber ich träume jede Nacht, ER tut’s wirklich!”

WIR  SIND  DANKBAR  FÜR  DIE ZUSENDUNG  WEITERER  KIRCHENWITZE !


SPONTIs, Sprüche, Gags, Ernstes und Witziges aus der POLITIK

Neben ins Schwarze treffenden Sprüchen gibt es auch Witze und Gags aus dem echten Leben, zB. vom amerikanischen Präsidenten Ronald Reagan (siehe Foto), dem Vorsitzenden der dortigen Republikaner: Ronald Reagan

Als Reagan nach dem Attentat auf dem Operationstisch lag, sagte er vorher noch zu den Ärzten: “I hope, you´re all Republicans.”  (Ich hoffe, Sie sind alle Republikaner).  – Die Mediziner antworteten genauso schlagfertig: “Heute, Mr. President, sind wir alle Republikaner.”

Nicht “echt” ist hingegen dieser Witz über Frankreichs endlich erfolgtes Ja zur Deutschen Einheit (richtig ist aber, daß Präsident Mitterand äußerst zögerlich war):
Mitterand und Kohl diskutierten eifrig miteinander über die Wiedervereinigung Deutschlands.  Der französische Präsident schüttelte immer wieder den Kopf. Dann sprach Kohl offensichtlich verärgert auf ihn ein und Mitterand stimmte plötzlich zu. Später fragen ihn seine Mitarbeiter:  President, was hat der deutsche Bundeskanzler zu Ihnen gesagt, dass Sie der Wiedervereinigung doch noch zugestimmt haben?   –  Da antwortet Mitterand: Denkt euch, er drohte: Wenn Sie jetzt nicht einverstanden sind, müssen Sie das Saarland zurücknehmen!
WUNSCHLOS GLÜCKLICH. Ein Pfälzer, ein Saarländer und ein Ossi sitzen friedlich beisammen (das ist noch nicht der Witz, der kommt noch) und trinken eine Flasche Wein. Plötzlich erscheint eine Fee und sagt, jeder habe einen Wunsch frei, der aber spontan geäußert werden müsse.
Ossi: Ich will die Mauer wieder haben (bums, da steht sie)
Saarländer: Ich will wieder zu Frankreich gehören (bums, die Grenze steht wieder)
Pfälzer: Was soll ich mir jetzt noch wünschen?

Zweiparteiensystem: die eine führt das Steuer, die andere schürt das Feuer. (J. Luczak-Wild)

Nichts aus der Geschichte zu lernen, ist schlimm -
die falschen Lehren aus ihr zu ziehen, das ist noch schlimme
r. 
(Dr. Ernst Reinhard) a (7)

Wenn Ruhe die erste Bürger-Pflicht ist, muß Unruhe das erste Recht des Bürgers sein. (Werner Heyse)

Der Friede hat ebenso viele Siege aufzuweisen wie der Krieg, aber weit weniger Denkmäler. (Kin Hubbard )

Einen Krieg beginnen heißt nichts weiter, als einen Knoten zu zerhauen statt ihn aufzulösen. (Christian Morgenstern)

Eine spitze Zunge ist in vielen Staaten schon unerlaubter Waffenbesitz. (Werner Mitsch)

Ein Diplomat ist ein Mann, der zweimal nachdenkt, bevor er nichts sagt.  (Winston Churchill)

Demokratie ist der Wille des Volkes.
Jeden Morgen lese ich überrascht in der Zeitung, was ich jetzt wieder will.  (Wim Kan)

FREIHEIT wird nie geschenkt, sondern immer nur gewonnen. (Heinrich Böll)

Wenn Wahlen etwas ändern würden, wären sie längst verboten.  (Winston Churchill)

Foto: KOMM-MIT-Verlag

Demokratie ist die schlechteste Regierungsform – außer all den anderen Formen, die von Zeit zu Zeit ausprobiert wurden. (Winston Churchill)

Wer glaubt, daß Volksvertreter das Volk vertreten, der glaubt auch, daß Zitronenfalter Zitronen falten.

Wie schafft man es unter der Großen Koalition, an ein kleines Vermögen zu kommen?
Man muß vorher ein großes gehabt haben!  IMG_2281 - Kopie

Wer waren die ersten drei Politiker?  –  Die Weisen aus dem Morgenland:
Sie legten die Arbeit nieder, zogen schöne Gewänder an und gingen auf Reisen.

Wer in der DEMOKRATIE schläft, wacht in der DIKTATUR auf.  (Herman Glaser)

Der POLITIKER denkt an die nächste Wahl,
der STAATSMANN an die nächste Generation.  (William Ewart Gladstone)

Ich wünschte mir, die Bundesregierung hätte die Moral einer Telefonzelle. In der zahlt man nämlich zuerst und wählt dann. Bei der Bundesregierung muß man zuerst wählen und dann zahlen.  (Oskar Lafontaine)

Diplomatie ist die patriotische Kunst, im Interesse des eigenen Vaterlandes zu lügen.

Warum lächeln die Chinesen so versonnen, wenn sie einen Ossi sehen?  –  Weil sie denken: „Bei uns steht die Mauer noch!“

KOMMUNISMUS:  Die braunen Gespenster dürfen deshalb nicht sterben, damit man nicht merkt, was die roten Ungeheuer alles anstellen. (Otto von Habsburg) Anzeige-Kuba-Flagge-Gitterstaebe_8a1367f180

In der DDR erzählte man sich folgenden: Warum sprechen wir eigentlich von unseren sozialistischen “Brüdern” und nicht von unseren sozialistischen Freunden? – Naja, Freunde kann man sich aussuchen…

ROTES ARBEITERLIED (keine Satire, das gibt es so in echt!): “Wir singen vom Fünfjahresplan, denn damit fing was Neues an, die Krise faßt das Kapital, der Bolschewismus steht wie Stahl.   –  Refrain: Ja, ja, das ist die neue Zeit, und der Prolet ist jetzt befreit, die Krise faßt das Kapital, der Bolschewismus steht wie Stahl.”

Die Geschichte  schreibt ohne Radiergummi.

Der Kommunismus findet seinen Zulauf nur dort, wo er nicht herrscht. (Henry Kissinger)

Warum sind die Bananen krumm?  – Damit sie um die „DDR“ einen Bogen machen konnten  Adam und Eva waren die ersten Kommunisten: sie hatten keine Kleidung, wenig zu essen, keine richtige Wohnung und glaubten doch, im Paradies zu sein.

Früher gab es die Folter, heute gibt es die Presse.  (Oscar Wilde)

Kommunismus ist: Wenn jeder von allem genug hat….

Witz aus der Nazizeit“Blond wie Hitler, schlank wie Göring, flink wie Göbbels!”  (So wurden diese Nazi-Größen vergackeiert, die viel vom Germanentum und “blonden, hochgewachsenen Ariern” schwärmten, aber selber ganz anders aussahen!)

Der beste Platz für einen Politiker ist das Wahlplakat. Dort ist er tragbar, geräuschlos und leicht zu entfernen.

Wer etwas in der Welt bewegen will, muß zuerst sich selbst bewegen!

“DDR”-Spruch beim Einbringen der Ernte:
Ohne Gott und Sonnenschein bringen wir die Ernte ein!
Christliche Antwort darauf:
Ohne Sonnenschein und Gott geht die ganze Welt bankrott!
 
Ich bin, wie ich bin. Die einen kennen mich, die anderen können mich.  (Konrad Adenauer)

Da könnte man seinen Verstand verlieren  – aber manche haben nix zu verlieren. (Jörg Schönbohm)

Sehet die Politiker: sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln auch nicht in die Scheunen  –  und der Steuerzahler ernährt sie doch.

Man braucht viel Schwein, um in der Politik keines zu werden.

Einem Politiker glaube ich nur die Telefonnummer.

Kauft Deckel  – Deutschland ist bald im Eimer!

Witz im Dritten Reich: „Führer befiehl  –  wir tragen die Folgen!“

Ich glaube an das Pferd. Das Automobil ist eine vorübergehende Erscheinung.   (Kaiser Wilhelm Zwo)

Die Männer sind natürlich alle dafür, daß mehr Frauen in der Politik tätig sein sollen  –  vorausgesetzt natürlich, es handelt sich nicht um die eigene Frau.  (Konrad Adenauer)

Unsere Feinde werden niemals aufhören, neue Methoden zu finden, um unserem Land zu schaden. Wir auch nicht!  (George W. Bush)

Ist der Weg auch falsch und steinig, Hauptsach’ ist, wir sind uns einig.  (Manfred Rommel)

Lieber ein Haus im Grünen als die Grünen im Haus. (Kurt Beck)

Freiheit 1912: Gefühl und Härte
Freiheit 2012: Gewühl und Hertie

Die Regierung spart: jetzt müssen sich 20 Minister ein Gehirn teilen.

Zum Unterschied zwischen Kapitalismus und Sozialismus: Im Kapitalismus wird der Mensch durch den Menschen ausgebeutet, im Sozialismus ist es umgekehrt.

Der Kapitalismus macht soziale Fehler, der Sozialismus macht kapitale Fehler.

Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis?   –  Die Theorie ist Marx, die Praxis ist Murx.

Unterschied zwischen Christentum und Kommunismus?  –   Das Christentum predigt die Armut, der Kommunismus verwirklicht sie.

“Frau Meier, ich habe gerade im Radio gehört, daß die Russen auf dem Mond gelandet sind.” – “Was, alle?” – “Nein, nur zwei.” – “Warum verdrehen sie mir dann erst den Kopf?”

“Für die Sowjets würde ich Tag und Nacht schuften.”  –  “Sehr gut, das nenne ich sozialistische Arbeitsmoral. Was sind Sie denn von Beruf?” –  “Totengräber.”


Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 264 Followern an