Christi Kreuzesopfer wird verdrängt: Medjugorje meldet Mirjanas jüngste “Privatbotschaft” vom 2. April 2013
Veröffentlicht: 3. April 2013 Einsortiert unter: Kennzeichen der FALSCHMYSTIK, Medjugorje | Tags: Erscheinungen, Gospa, jenseitiges Gericht, Kreuzesopfer, Madonna, Medjugorje, Mirjana 19 Kommentare »Heute enthielt der Newsletter des offiziösen “Medjugorje-Informationszentrums” die sog. Privatbotschaft, die der Seherin Mirjana Dragicevic-Soldo stets am zweiten Tag jeden Monats durch die “Madonna” zuteil wird. Der Wallfahrtsort Medjugorje liegt in Bosnien-Herzegowina, die seit 1981 laufenden Erscheinungen sind kirchlich nicht anerkannt.
Nachdem Visionärin Mirjana zunächst Anfang der achtziger Jahre tägliche Erscheinungen der “Gospa” (dortiger Bezeichnung Mariens) erhielt, nachdem ihr dabei angeblich zehn “Geheimnisse” anvertraut wurden, erlebt sie nunmehr eigenen Angaben zufolge einmal monatlich himmlische “Einsprechungen”, wobei sie nur noch die Stimme der Gospa vernehmen kann, ohne ihre Gestalt zu sehen.
Nun folgt der volle Wortlaut der gestrigen “Botschaft” (Hervorhebungen mit Linien durch uns):
“Liebe Kinder! Ich rufe euch auf, im Geist eins zu sein mit meinem Sohn. Ich rufe euch auf, dass ihr durch das Gebet und durch die heilige Messe, wenn mein Sohn sich auf besondere Weise mit euch vereint, versucht, so wie Er zu sein: so dass ihr, wie Er, immer bereit seid, den Willen Gottes zu tun und nicht sucht, dass sich euer Wille erfülle. Denn, meine Kinder, durch den Willen Gottes seid ihr – existiert ihr, aber ohne den Willen Gottes seid ihr nichts. Ich als Mutter ersuche euch, dass ihr mit eurem Leben über die Herrlichkeit Gottes sprecht, denn auf diese Weise werdet ihr auch euch nach Seinem Willen verherrlichen. 
Zeigt allen Demut und Liebe zum Nächsten. Durch diese Demut und Liebe hat mein Sohn euch gerettet und euch den Weg zum Himmlischen Vater geöffnet. Ich bitte euch, den Weg zum Himmlischen Vater all jenen zu öffnen, die Ihn nicht kennen gelernt und ihr Herz nicht Seiner Liebe geöffnet haben. Mit eurem Leben öffnet den Weg all jenen, die noch im Suchen der Wahrheit umherirren. Meine Kinder, seid mir Apostel, die nicht umsonst gelebt haben. Vergesst nicht, dass ihr vor den Himmlischen Vater kommen und Ihm über euch erzählen werdet. Seid bereit! Von Neuem ermahne ich euch: Betet für jene, die mein Sohn berufen hat, deren Hände Er gesegnet hat und die Er euch geschenkt hat. Betet, betet, betet für eure Hirten. Ich danke euch.”
Hierzu stellen wir Folgendes fest:
1. Dieser Botschaftssermon klingt wie üblich reichlich fromm - das ist eben das sprachliche “Mäntelchen” dieser Aussagen, die allerdings theologische bzw. spirituelle Fehler und “Schiefheiten” enthalten, so etwa der Hinweis: “…denn auf diese Weise werdet ihr auch euch nach Seinem Willen verherrlichen.”
Das Wörtchen “denn” liefert die Begründung für den vorhergehenden Satz, unser Leben solle über die Herrlichkeit Gottes sprechen - dies also deshalb, damit wir uns “auf diese Weise” selber “verherrlichen”. – Zwar heißt es “nach Seinem Willen”, aber die (Selbst-)Verherrlichung des Menschen ist eben keineswegs der Wille des Höchsten.
2. Wohl um diese “verdächtige” Schräglage zu kaschieren, ist im nächsten Satz sogleich von “Demut und Liebe zum Nächsten” die Rede. Es entsteht aber bei den nachfolgenden Aussagen erneut eine merkwürdige (Theo-)Logik:
Es wird nämlich zwar halbrichtig festgestellt, daß Christus uns durch “Demut und Liebe” gerettet habe. Das klingt sehr fromm, verdrängt aber in Wirklichkeit das Kreuz, den Opfertod des HERRN, durch d e n ER uns erlöst hat.
Nachdem also das Kreuz aus dem Blickfeld verschwindet, wird auf derselben Ebene weitergeschwafelt:
Mehrfach wird dazu aufgefordert, anderen Menschen den Weg zu Gott-Vater zu “öffnen”, wogegen nichts einzuwenden wäre, wenn nicht zuvor in der “Botschaft” gesagt worden wäre, durch “Liebe und Demut” habe Christus den Weg zu Gott-Vater “geöffnet”:
Somit erscheint diese Weg-Öffnung Christi als auf d e r s e l b e n Ebene befindlich wie jene Weg-Öffnung durch uns, durch Menschen. Damit wird die Gottheit Christi und sein Opfertod scheinheilig und auf listige Weise verdrängt, denn offenbar geschieht diese “Weg-Öffnung” zu Gott-Vater durch tugendhaftes Verhalten (“Demut und Liebe”) sowohl seitens Christi wie auch seitens der Gläubigen.
Somit wird etwas – freilich durchaus Wohlklingendes und Gutes - unangemessen stark in den Mittelpunkt gerückt, wodurch dem Leser nicht mehr aufleuchtet, daß Christi Kreuzesopfer allein uns das Tor zum Himmel und den Weg zum Vater geöffnet hat: “Niemand kann zum Vater kommen außer durch mich”, erklärte Christus glasklar!
3. Sodann ist der Gospa-Hinweis über unser persönliches Gericht nach dem Tod reichlich banal und pubertär, wonach wir Gott-Vater bei der Gelegenheit “etwas über uns erzählen werden”.
Als ob dieser wichtigste und entscheidende Moment - wenn wir uns vor dem ewigen Richter verantworten müssen, wenn wir Rede und Antwort stehen sollen - ein lockeres, jenseitiges Plauderstündchen sei, bei dem wir Gott mal eben dies oder jenes über uns “erzählen”…
Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerks in Münster
Neues aus Medjugorje: Jährliche “Marienerscheinung” der Seherin Mirjana an ihrem Wiegenfest (18. März)
Veröffentlicht: 22. März 2013 Einsortiert unter: Medjugorje | Tags: Beichte, Erscheinung, Medjugorje, Mirjana, Reue, Selbstliebe 6 Kommentare »Mehrere tausend Pilger haben sich am 18.3.2013 in Medjugorje versammelt, einer kirchlich nicht anerkannten Erscheinungsstätte in Bosnien-Herzegowina. Die Vision Mirjanas begann kurz vor 14 Uhr und dauerte 6 Minuten lang.
Diese “Seherin” will vom 24.6.1981 bis 25.12.1982 tägliche Marienerscheinungen erlebt haben. An jenem Weihnachtsfest hat ihr die “Madonna” das zehnte “Geheimnis” anvertraut und gesagt, daß sie ihr ganzes Leben lang jährlich eine Erscheinung haben werde - und zwar am 18. März, ihrem Geburtstag. 
Die “himmlische” Botschaft am diesjährigen Wiegenfest Mirjanas lautet wie folgt:
“Liebe Kinder! Ich rufe euch auf, dass ihr mit vollkommenem Vertrauen und Freude den Namen Gottes preist und Ihm von Tag zu Tag von Herzen für die große Liebe dankt. Mein Sohn hat euch durch diese Liebe, die Er durch das Kreuz gezeigt hat, die Möglichkeit gegeben, dass euch alles vergeben wird, so dass ihr euch nicht schämen und verstecken müsst und aus Angst die Tür eures Herzens meinem Sohn nicht öffnet. Im Gegenteil, meine Kinder, versöhnt euch mit dem himmlischen Vater, so dass ihr euch selbst werdet lieben können, so wie euch mein Sohn liebt. Wenn ihr euch selber liebt, dann werdet ihr auch die anderen Menschen lieben; ihr werdet meinen Sohn in ihnen sehen und die Größe Seiner Liebe erkennen. Lebt im Glauben! Mein Sohn bereitet euch durch mich für die Werke vor, die Er durch euch bewirken möchte und durch die Er sich verherrlichen möchte. Dankt Ihm. Besonders dankt Ihm für die Hirten, für eure Vermittler in der Versöhnung mit dem himmlischen Vater. Ich danke euch, meinen Kindern. Ich danke euch.”
Hierzu stellen wir fest:
1. Es wird gesagt, daß Gott “euch alles vergeben wird, so dass ihr euch nicht schämen und verstecken müsst”. - Warum ist hier nicht vom Bußsakrament die Rede? - Was soll überhaupt dieser pubertäre Hinweis vom “verstecken”?
2. Die Aufforderung, sich mit Gott zu versöhnen, wird sodann ausdrücklich damit begründet, “so dass ihr euch selbst werdet lieben können, so wie euch mein Sohn liebt. Wenn ihr euch selber liebt, dann werdet ihr auch die anderen Menschen lieben”. - Erst wird die Beichte unterschlagen, dann wird auch noch der Sinn der Reue in eine egoistische Richtung gewendet, nämlich damit wir “uns selbst lieben können”. – Zudem wird unsinnigerweise behauptet: “Wenn ihr euch selber liebt, dann werdet ihr auch die anderen Menschen lieben”.
Nun könnte der Einwand kommen, eine gesunde Selbstliebe sei ebenfalls ein göttliches Gebot, heiße es doch: “Du sollst Deinen Nächsten lieben wie dich selbst”.
Aber dann gäbe es ja drei Hauptgebote – es sind jedoch zwei: Gottes- und Nächstenliebe. Bei der Formulierung “wie dich selbst” wird die Selbstliebe als selbstverständliche Gegebenheit und Seelenverfassung vorausgesetzt – und der Mensch aufgefordert, den anderen so zu lieben, wie er sich selber o h n e h i n schon liebt.
Zudem heißt es bei Paulus: “Einer achte den anderen höher als sich selbst.” - D a s ist biblische Botschaft und echt christliche Haltung, nicht das psychologisierende Schönwettergerede von Medjugorje!
Der jüngste Unsinn aus Medjugorje läßt grüßen: Die heutige “Monatsbotschaft” vom 25. Februar 2013
Veröffentlicht: 25. Februar 2013 Einsortiert unter: Medjugorje 31 Kommentare »Der “Seherin” Marija Pavlovic-Lunetti aus Medjugorje in Bosnien-Herzegowina erscheint - eigenen Angaben zufolge - täglich (!) die “Königin des Friedens” - und dies sage und schreibe seit dem 24. Juni 1981, also bereits über 31 Jahren Tag für Tag…
Wers glaubt, wird deswegen zwar nicht selig, bleibt aber immerhin naiv – einmal abgesehen davon, daß diese “Privatoffenbarungen” ohnehin kirchlich nicht anerkannt sind.
An jedem 25. des Monats empfängt die Visionärin angeblich von der Gottesmutter eine Botschaft, die - so heißt es im Medju-Center wörtlich – “in besonderer Weise an die ganze Welt gerichtet ist”.
Nun wurde heute aus Medjugorje die himmlische Monats-Offenbarung dieses Tages verkündet, die wir - ihrer enormen Welt-Bedeutung wegen - mit der gebührenden Aufmerksamkeit studieren wollen:
„Liebe Kinder! Auch heute rufe ich euch zum Gebet auf. Die Sünde zieht euch zu den irdischen Dingen, ich aber bin gekommen um euch zur Heiligkeit und zu den göttlichen Dingen zu führen, ihr aber kämpft und verbraucht eure Energie im Kampf mit dem Guten und dem Bösen, das in euch ist. Deshalb, meine lieben Kinder, betet, betet, betet, bis euch das Gebet zur Freude wird und euer Leben zu einem einfachen Gang zu Gott wird. Danke dass ihr meinem Ruf gefolgt seid!”
Aus unserer Sicht stellen sich hierzu folgende schlichte Fragen:
1. Warum erscheint die “Madonna” seit über drei Jahrzehnten alle Tage wieder der “Seherin” Marija, um ihr beizubringen, daß die “göttlichen Dinge” wichtiger sind als die “irdischen Dinge”? – Steht das nicht viel besser formuliert in der Heiligen Schrift? Kann man dies nicht in jedem gediegenen Katechismus nachlesen? Lehrt uns das nicht allein schon der gesunde christliche Menschenverstand?
2. Nun hält die “Erscheinung” den “lieben Kindern” vor, daß sie ihre “Energie im Kampf mit dem Guten und dem Bösen verbrauchen” würden – eine gar merkwürdige Logik: Was soll das Gerede von einem “Kampf” mit dem “Guten”?
3. Nun sollen die erscheinungsverwöhnten “Kinder” – inzwischen längst erwachsene Personen - also “beten, beten, beten”, bis das Gebet ihnen zur “Freude” wird (das hat nach Jahrzehnten offenbar immer noch nicht geklappt) - und damit ihr Leben “zu einem einfachen Gang zu Gott wird”. - So simpel “einfach” ist das Christenleben aber noch nie gewesen, denn immer bedeutet es Anstrengung, Überwindung und Kampf - freilich nicht mit dem Guten, sondern allein mit dem Bösen!
Aber auf weiteren Unsinn kommt es in den Medju-Botschaften sowieso nicht mehr an - es zählt nur noch der Unterhaltungswert dieser vermeintlichen Himmelskundgaben.
Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerks in Münster
Anonyme “Seherin” lobt Medjugorje: Wie sich Visionäre gerne gegenseitig bestätigen…
Veröffentlicht: 20. Januar 2013 Einsortiert unter: Kennzeichen der FALSCHMYSTIK, Medjugorje | Tags: Botschaften, John Essef, Medjugorje 25 Kommentare »Innerhalb des erscheinungsbewegten Lagers kann man hinsichtlich der “Konkurrenz” verschiedener Privatoffenbarungen drei Reaktionsweisen erleben:
Entweder bezieht eine vermeintlich “begnadete Seele” überhaupt keine Stellung zu sonstigen Erscheinungen an anderen Orten (als gäbe es diese nicht) - oder sie spricht den anderen Phänomenen ihre “Echtheit” ab - oder die Visionäre bestätigen sich, was recht häufig vorkommt, weil sich die “Seher” dadurch gegenseitig in ihrem Erscheinungsglanz sonnen können.
Einer unserer eifrigsten Leserkommentatoren (Nickname “Gelobt sei Jesus Christus”) hat hierfür ein aufschlußreiches Beispiel ausgegraben, das wir leicht gekürzt dokumentieren:
“Nachfolgend ein Zitat aus den “Botschaften” an ein anonymes Sprachrohr. Es handelt sich dabei um sogenannte Einsprechungen = inneres Hören. Da kann heute jeder anonym mitfaseln, denn mehr als Gefasel sind auch diese “Einsprechungen” nicht. 
Es findet hier überhaupt Erwähnung, da die deutschen Übersetzungen von dem Franziskanerpater Gerhard Wenzel (Impressum) verbreitet werden. Der Geistliche, der für die englischsprachigen Originaltexte zuständig ist, wird als “Monsignore John Esseff” vorgestellt.
Auf den Webseiten ist Folgendes über ihn zu lesen, wobei sein geistlicher Lebenslauf wohl als Qualitäts- und Gütesiegel für diesen Unfug herhalten soll.
Leider gibt es viele Katholiken, die aufgrund der Beteiligung von Geistlichen oft ihr eigenes “Hirnkasterl” abschalten, diese Priester für sie denken lassen und sich jeden einmal begonnenen Unfug bis zum bitteren Ende verkaufen lassen.
Diese Gläubigen und jene Geistlichen kommen aus einer solchen selbst gewählten “Botschaftsfalle” nur sehr schwer wieder heraus:
Zitat:
1959 wurde P. Pio mein geistlicher Begleiter. Später war ich viele Jahre der geistliche Leiter für Mutter Teresa von Kalkutta. Ihr zuliebe reiste ich durch die ganze Welt und gab ihren Schwestern religiöse Einkehrtage.
http://www.schlangenzertreterin.de/
Zitat Ende
Nachstehend das Zitat aus diesen Einsprechungen von “Maria” an das anonyme Sprachrohr zum Thema Medjugorje:
Zitat 264 / 23. Februar 2012:
Die bevorstehenden Umwälzungen und der Schatz von Medjugorje
Maria:
Was muss getan werden? Ich sage es klipp und klar: „Geht nach Medjugorje“! Ich spreche nicht davon, dass man physisch reisen soll (obwohl dies jedem auch gut täte). Ich spreche in einem geistigen Sinn. An jenem Ort habe ich die „Ereignisse“ über drei Jahrzehnte lang erklärt. Die Leute haben meine Lehren treu aufgezeichnet und haben sie verbreitet. Sie sind wirklich ein großer Schatz. Obwohl es spät geworden ist und es noch immer Leute gibt, die nie von dem kleinen Ort gehört haben, kann jeder die versäumte Zeit noch nachholen. Medjugorje birgt einen Schatz und wird ihn mit der ganzen Welt gerne teilen. Lest über dieses Dorf! Lest von meinen Erscheinungen! Lest meine Botschaften! Ich will euren Sinn formen und ihr werdet wissen, was zu tun ist.
http://www.schlangenzertreterin.de/264-die-bevorstehenden-umwalzungen-und-der-schatz-von-medjugorje/
Zitat Ende
Diese “Maria” offenbart der andächtigen Botschaftsgemeinde ein Geheimnis: In Medjugorje und nur dort gibt es einen “Schatz”. – Welchen Schatz verrät sie uns nicht, aber teilbar ist der Schatz mit der ganzen Welt - ziemlich großspurige Aussage einer “Mutter”, besonders im Hinblick auf die Menschen, die sich eine Fahrt nach Medjugorje nicht leisten können und von diesen “außergewöhnlichen Gnaden” und dem “Schatz” in ihrem Leben bestimmt auch nie hören werden.
Der einzige “Schatz”, den es in Medjugorje gibt, sind die Schatztruhen deren, die an diesem Spektakel gut verdienen.”
“Erscheinungen” in Medjugorje: Nicht Kardinal Ruini entscheidet, sondern Erzbischof Müller und der Papst
Veröffentlicht: 13. Januar 2013 Einsortiert unter: Medjugorje | Tags: Camillo Ruini, Erzbischof Müller, Kommission, Medjugorje, Papst, Vatikan 38 Kommentare »Am 4. Januar 2013 veröffentlichte die erscheinungsbewegte Nachrichtenseite “kath.net” einen Artikel mit dem Titel bzw. Aufruf: “Kardinal Ruini: Verehrt Gott in Medjugorje!”
Man reibt sich die Augen und überlegt, ob man nun etwa ins ferne Medjugorje nach Bosnien-Herzegowina fahren soll, um Gott zu verehren?
Der erwähnte italienische Kardinal ist Vorsitzender jener Kommission, die den kirchlich nicht anerkannten Erscheinungsort Medjugorje im vatikanischen Auftrag untersucht. 
“Kath.net” beruft sich hinsichtlich des angeblichen Ruini-Lobes auf die kroatische Zeitung “Slobodna Dalmacija”, derzufolge Kardinal Ruini dazu “einlädt”, in Medjugorje “Gott die Ehre zu erweisen” - was immer dies genau heißen mag.
Womöglich handelt es sich auch diesmal um eine Presse-Ente (von denen es in der Causa Medjugorje etliche gab). So machten zB. Spekulationen die Runde, aus Medjugorje werde ein eigenes Bistum errichtet, was schon angesichts der niedrigen Katholikenzahl äußerst merkwürdig wäre.
Abgesehen davon entscheiden weder Kardinal Camillo Ruini noch seine Kommission über die endgültige kirchliche Beurteilung der dortigen “Marienerscheinungen”, wenngleich das Expertengremium aus 17 Mitgliedern den Vatikan berät.
Es ist keineswegs Aufgabe dieser Kommission, öffentliche Erklärungen abzugeben, sondern diskret und intern zu arbeiten. Schon deshalb sind angebliche Äußerungen von Kardinal Ruini mit Vorsicht zu genießen, zumal die Gerüchteküche um Medjugorje seit Jahrzehnten blüht und gedeiht.
Die Entscheidung über die kirchliche Stellung zu Medjugorje fällt allerdings ohnehin die römische Kongregation für die Glaubenslehre, also Erzbischof Gerhard Ludwig Müller in Abstimmung mit Papst Benedikt.
Wirre Weihnachts-Weisheiten von der “Gospa” zu Medjugorje
Veröffentlicht: 28. Dezember 2012 Einsortiert unter: Medjugorje | Tags: Botschaft, Gospa, Jakov Colo, Madonna, Medjugorje 4 Kommentare »Zu den “Sehern” von Medjugorje - einem kirchlich nicht anerkannten Erscheinungsort - gehört Jakov Colo. Der Knabe war erst zehn Jahre alt, als ihm und den anderen jugendlichen Visionären im Sommer 1981 zum ersten Mal die “Gospa” erschienen sein soll, wie die Madonna dort in Bosnien-Herzegowina genannt wird.
Jakov ist mittlerweile seit langem verheiratet und hat drei Kinder; zugleich leitet er eine Kinder-Gebetsgruppe in der Pfarrgemeinde Medjugorje. 
Am 12. September 1998 endeten die täglichen (!) Marienvisionen bei Jakov. Seitdem erscheint ihm die Gospa nur noch einmal jährlich am Weihnachtsfest.
Hier folgt nun die aktuelle “Jahresbotschaft” an Jakov vom 25. Dezember 2012:
„Liebe Kinder, schenkt mir euer Leben und übergebt euch mir vollkommen, damit ich euch helfen kann, meine mütterliche Liebe und die Liebe meines Sohnes zu euch zu begreifen.
Meine Kinder, ich liebe euch unermesslich, auch heute auf besondere Weise am Tag der Geburt meines Sohnes, möchte ich jeden von euch in meinem Herzen aufnehmen und eure Leben meinem Sohn schenken.
Meine Kinder, Jesus liebt euch und gibt euch die Gnade, in Seiner Barmherzigkeit zu leben, aber viele eurer Herzen sind von der Sünde ergriffen und ihr lebt in der Finsternis.
Deshalb, meine lieben Kinder, wartet nicht, sagt nein zur Sünde, eure Herzen aber übergebt meinem Sohn, denn nur so könnt ihr die Barmherzigkeit Gottes leben und euch mit Jesus in euren Herzen auf den Weg des Heils aufmachen.“
Abgesehen von der üblichen “frommen” Platte, die hier zum x-ten Male abgespult wird, fällt wieder einmal folgende Merkwürdigkeit auf:
Nun erscheint seit über 30 Jahren die himmlische Mutter angeblich in Medjugorje, teils täglich, teils monatlich, teils jährlich, teils zu den Geburtstagen der “lieben Kinder” - je nach Laune der “Gospa” und den Lebensumständen der Seher.
Doch die sogenannten “lieben Kinder” leben immer noch “in der Finsternis” und sie sind “von der Sünde ergriffen”. Da fragt man sich schon ein wenig nach dem Sinn der mittlerweile insgesamt über 40.000 Marienerscheinungen zu Medjugorje….
Zeichen und Wunder: Ein “Himmelskreuz” in Medjugorje?
Veröffentlicht: 30. November 2012 Einsortiert unter: Medjugorje | Tags: Chemtrails, Kondensstreifen, Kreuz, Medjugorje, Zeichen Schreibe einen Kommentar »DIESES FOTO wurde heute von einem wundergläubigen User auf Gloria-TV (http://de.gloria.tv/?media=365383) veröffentlicht, wobei es sich natürlich wieder einmal um ein besonderes Himmelszeichen handeln soll, das - aber sicher doch – aus Medjugorje stammt, einer kirchlich nicht anerkannten Marienerscheinungsstätte in Bosnien-Herzegowina. 
Die einen mögen das Bild mit den üblichen Kondensstreifen von Flugzeugen erklären, eher konspirativ orientierte Zeitgenossen werden vielleicht an “Chemtrails” denken oder sonstige Erklärungen anbieten. Worum es sich hier aber sicherlich nicht handelt: ein Zeichen vom Himmel.
Das Wunder ist des Glaubens liebstes Kind, so spötteln die Ungläubigen gerne - doch der wahre Glaube hat solche vermeintlichen Mirakel nicht nötig, der Aberglaube hingegen schon.
Jenseits von Wunderflucht und Wundersucht wissen wir, daß der Allmächtige ein Gott ist, der Wunder tut – aber ER hat keine theologisch sinnlosen “Schauwunder” nötig - schon gar nicht solche, die keineswegs “wunderbar” sind, sondern sich leicht natürlich erklären lassen.
Kardinal Schönborn veranstaltete im Wiener Stephansdom eine Medjugorje-Werbefeier
Veröffentlicht: 5. Oktober 2012 Einsortiert unter: Medjugorje, Schönborn Christoph (Kardinal) | Tags: Christoph Schönborn, Medjugorje, Stephansdom 35 Kommentare »Am Dienstag voriger Woche (25.9.) ließ der Wiener Erzbischof im Stephansdom – wie alle Jahre wieder - die kirchlich nicht anerkannten Erscheinungen von Medjugorje hochleben und hochfeiern.
Passenderweise erlebte Ivan Dragicevic dort an Ort und Stelle nachmittags im prallvollen Dom seine Marienvision, wobei sie den Gläubigen vor dem Rosenkranzgebet angekündigt wurde und dann auch “zur rechten Zeit” stattfand.
Hinterher erklärte der heute 47-jährige Familienvater, die Madonna “fordere” von den Katholiken die monatliche Beichte. - Die Kirche hingegen verlangt von ihren Gläubigen lediglich die jährliche Beichte - die wirkliche Gottesmutter kommt gewiß nicht auf die Erde, um Kirchengebote zu ändern bzw. massiv zu verschärfen. (Eine “Empfehlung” der Monatsbeichte steht auf einem anderen Blatt und wäre natürlich grundsätzlich zu bejahen.)
Dieser Medjugorje-”Seher” Ivan lebt seit 1994 in Boston (USA), wohnt in einer Villa und ist mit einer ehem. Schönheitskönigin verheiratet.
Kardinal Christoph Schönborn gab seine begeisterten Eindrücke von diesem “Medjugorje-Friedensgebet” in der Tageszeitung Heute zum Besten; dort schrieb er: 
“So voll habe ich den Dom, die Stephanskirche, selten gesehen.”
Das ist typisch für jene sensationslüsterne “Religiösität”, die sich vor allem an Gefühlen und Erlebnissen orientiert, weniger an der kirchlichen Lehre und den hl. Sakramenten:
Wenn eine angebliche “Erscheinung” geboten wird, ist der Dom “so voll wie selten”, gefüllt mit mehreren tausend Gläubigen – und das mitten in der Woche, was ansonsten selbst die Sonntagsmesse nicht schafft.
Der Erzbischof schreibt in der erwähnten Tageszeitung außerdem, daß in der Medjugorje-Feier “eine unbeschreibliche Atmosphäre der Sammlung, der Freude, der Fürbitte geherrscht” habe.
Auch hier zielt er auf den Gefühlsbereich ab, auf das Atmosphärische, wenngleich unter frommen Vorzeichen.
Zu Medjugorje selbst erklärt der erscheinungsbewegte Kardinal:
“Was sich dort seit Juni 1981 abspielt, gehört zu den erstaunlichsten Phänomenen unserer Zeit”.
Dem wird man als Kritiker kaum widersprechen wollen, wenngleich man dieses “Phänomen” ganz anders bewertet.
Höchst bedenklich ist es, daß Erzbischof Schönborn eine “Privatoffenbarung”, die kirchlich nicht anerkannt ist, wie selbstverständlich als feste Tatsache hinstellt - schreibt er doch in der Tageszeitung “Heute” Folgendes:
“Sechs Jugendliche haben Erscheinungen der Muttergottes, die sich “Königin des Friedens” nennt. Aus dem armen, stillen Dorf in den kargen Bergen Herzegowinas ist einer der größten Wallfahrtsorte auf Erden geworden. Monatliche “Botschaften” der Muttergottes gehen um die Welt.”
Abschließend stellt er begeistert fest, “dass in Medjugorje viele kleine und große Wunder geschehen. Ich bin selber Zeuge davon. Es ist ein Ort, wo der Himmel die Erde berührt.”
Damit greift der Kardinal dem noch ausstehenden Urteil der Gesamtkirche (Vatikan) vor - und er widerspricht zudem den ablehnenden Erklärungen von Ortsbischof Peric sowieso dessen Vorgänger Zanic. Auch die jugoslawische Bischofskonferenz verweigerte Medjugorje bereits vor über 20 Jahren ihre Anerkennung.
Papst Benedikt gehört ebenfalls seit Jahrzehnten zu den Skeptikern, wobei er den Wiener Erzbischof schon im Januar 2010 deutlich ermahnte - offenbar vergeblich, wie Schönborns Medju-Werbefeiern Jahr für Jahr dokumentieren.
Näheres über die päpstliche Rüge hier: http://charismatismus.wordpress.com/2011/06/05/kardinal-schonborn-entschuldigt-sich-bei-bischof-peric/
Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerks in Münster
Englischer Info-Artikel von Prof. Louis Bélanger über Medjugorje-Pater Tomislav Vlasic: http://en.louisbelanger.com/2012/02/09/medjugorje-the-unbearable-sadness-of-duping-the-faithful-2-fr-laurentins-fabrication-concerning-the-father-of-a-nuns-child-part-1-the-libel-4/
Foto: Dr. Bernd F. Pelz
Medjugorje: Die “Madonna” spricht mit dem “Seher” Ivan über den Sinn ihrer “Erscheinungen”
Veröffentlicht: 23. September 2012 Einsortiert unter: Kennzeichen der FALSCHMYSTIK, Medjugorje | Tags: Botschaften, Gospa, Medjugorje, Seher Ivan 5 Kommentare »Soeben erschien die dritte Quartals-Ausgabe 2012 der Zeitschrift Medjugorje, die von der Gebetsaktion “Maria – Königin des Friedens” herausgebracht wird.
Die subjektiv wohlmeinenden Absichten der Herausgeber und Autoren wollen wir durchaus nicht in Abrede stellen, aber gut gemeint ist eben nicht immer gut gemacht, was vor allem dann gilt, wenn die nüchterne Wachsamkeit fehlt, zumal auf dem unsicheren Gebiet der “Privatoffenbarungen”, Visionen, außersinnlichen Phänomenen usw.
Die erwähnte Zeitschrift enthält ein Interview mit dem Medju-Seher Ivan Dragicevic, dem – eigenen Angaben zufolge - auch nach 31 Jahren immer noch alle Tage die “Gospa” erscheint, wie die Gottesmutter in dieser kroatisch-katholischen Region von Bosnien-Herzegowina gerne genannt wird. 
Das Gespräch mit dem Visionär führte Dr. Maximilian Domej am 24. Juni 2012 in Medjugorje offenbar bald nach einer “Erscheinung”. Auf S. 24 lesen wir folgende Frage von Dr. Domej:
“Ivan, Du hast vor kurzem eine Erscheinung gehabt, die genau zur gleichen Zeit war wie vor 31 Jahren am Tag des hl. Johannes des Täufers. Kannst Du uns sagen, was die Gospa gesagt hat?”
Seine Antwort:
“Es ist schwer, diese heutige Begegnung zu beschreiben, die voller Emotionen, voll Freude war – und dazu kommt, dass auch jene ersten Tage, in denen hier alles begonnen hat, gegenwärtig waren.(…) Die Gospa kam sehr, sehr freudig.
Sie kam mit drei Engeln und grüßte uns alle mit ihrem mütterlichen Gruß: “Gelobt sei Jesus, meine lieben Kinder!” (…) Bevor die Gospa sich entfernte, gab sie uns folgende Botschaft:
“Liebe Kinder! Auch heute, in meiner großen Freude, möchte ich euch einladen, meine Botschaften zu leben. Liebe Kinder, ich bin gekommen, um euch zu sagen, dass Gott existiert. Ich möchte euch zu Ihm führen. Betet, liebe Kinder, dass euer Weg ein Weg zu Jesus sein möge. Ich danke euch auch heute, liebe Kinder, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid.”
Soweit also die “Botschaft” des Himmels vom 24. Juni 2012, die Ivan an diesem “bedeutenden” Jubiläums-Tag empfangen hat.
Eines steht jedenfalls fest: um Kindern in einer katholisch geprägten Gegend mitzuteilen, “dass Gott existiert”, ist sicherlich kein Stelldichein der Madonna auf Erden erforderlich, auch nicht auf dem Erscheinungsberg oder in der Kirche von Medjugorje.
Wie das 1. Vatikanische Konzil ebenso wie der hl. Paulus lehrt, bedarf es für die schlichte Gotteserkenntnis als solche nicht einmal der Heiligen Schrift (geschweige einer Erscheinung); es genügt hierfür die menschliche Vernunft, die das Dasein des Schöpfers aufgrund der Werke seiner Schöpfung erkennt, wie wir in 1 Röm 20 nachlesen können:
“Denn Gottes unsichtbare Wirklichkeit wird seit Erschaffung der Welt durch die Werke der Schöpfung mit Hilfe der Vernunft begriffen – sowohl seine ewige Macht wie auch seine Göttlichkeit. Deshalb gibt es für sie [die Heiden] keine Entschuldigung.”
Wenn es schon für Heiden bei “fehlender” Gottes-Erkenntnis keine Entschuldigung gibt, dann erst recht nicht für katholisch erzogene Kinder in der Pfarrei Medjugorje. Somit entfällt eine solche “Begründung” für die seit 31 Jahren andauernden Visionen.
Doch das ist nicht der einzige Irrtum, den wir in der erwähnten Zeitschrift finden. Das Medju-bewegte Blatt bewegt sich theologisch insgesamt auf dünnem Eis.
Hierfür folgen nun zwei weitere Beispiele:
Auf Seite 12 äußert sich Franziskanerpater Ivan Dugandzic im Rahmen eines Interviews zu der Frage, warum Gott selten Priester oder Ordensleute, sondern vielmehr meist einfache Menschen aus dem Volk, oft sogar Kinder, für Erscheinungen auswählt. Hierzu stellt er fest:
“Ich sage manchmal gerne, dass auch Jesus selbst ein Laie war und keine Verbindungen zum damaligen Priestertum hatte. Er hatte eine reine Laienbewegung um sich gesammelt, was bedeutet, dass es in seiner Bewegung keine jüdischen Priester gab.”
Wie freilich der Hebräerbrief im Neuen Testament lang und breit ausführt, war und ist Christus der erhabene Hohenpriester des Neuen Bundes – und mitnichten ein “Laie”.
Seine zwölf Apostel waren zwar der Herkunft nach keine jüdischen Amtspriester, sondern sicherlich Laien aus dem Volk, doch Christus hat sie zu Priestern des Neuen Bundes erwählt und geweiht.
Es kann zudem keine Rede davon sein, daß Christus “keine Verbindungen zum damaligen Priestertum hatte”.
Unser göttlicher Erlöser ging stets am Sabbat zum Tempel; er sagte beispielsweise zum geheilten Aussätzigen: “Zeige Dich dem Priester!” (entsprechend den jüdischen Vorschriften) – und das alttestamentliche Priestertum ist selbstverständlich gottgewollt, wenngleich nur “vorläufig”, denn es wurde erst in Christus zur Vollendung geführt.
Der Dritte im Bunde, der in dieser Zeitschrift seine Irrtümer abliefert, heißt ebenfalls Ivan, genauer: Ivan Ugrin.
Der medjugorje-bewegte Autor berichtet unter dem Titel “Die Früchte von Medjugorje sind auf der ganzen Welt sichtbar” über den Ablauf der Erscheinungsereignisse in den letzten 31 Jahren. Dabei schreibt er auf S. 39 u.a. Folgendes:
“Solange es nicht explizit [ausdrücklich] bewiesen ist, dass die Seher lügen, muss man ihnen glauben.”
Abgesehen davon, daß der dortige Vorgänger-Bischof Zanic bereits eine Reihe faustdicker Seher-Lügen haarklein dokumentierte und veröffentlichte (und dies schon Mitte der 80er Jahre), ist diese “Logik” von Ivan Ugrin durchaus unlogisch, denn man “muss” den Sehern keineswegs glauben, solange keine Lügen nachgewiesen sind.
Vielmehr empfiehlt und praktiziert die Kirche seit jeher große Vorsicht, Nüchternheit und Wachsamkeit hinsichtlich “Privatoffenbarungen” angeblich himmlischer Herkunft.
Man “muss” den Sehern nicht einmal dann glauben, wenn die Kirche eine Erscheinung anerkannt hat; denn eine solche Entscheidung bedeutet für die Gläubigen lediglich, daß sie an die betreffende Privatoffenbarung glauben “dürfen”, aber nicht etwa “müssen”.
Das gilt erst recht für kirchlich nicht anerkannte Erscheinungen wie Medjugorje.
Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerks in Münster


