Alevitischer Aufruf zur Distanzierung von der islamischen Scharia
Veröffentlicht: 10. Mai 2013 Einsortiert unter: ISLAM (Grundsatzthemen) | Tags: Aleviten, Ercan Kara, Grundgesetz, islam, Scharia 2 Kommentare »Gemäßigte islamische Glaubensrichtung verteidigt Grundgesetz und Rechtsstaat gegen die Scharia
Gemeinsame Pressemitteilung von Vereinen und Verbänden der Alevitischen Gemeinden in Bayern:
Die Scharia (der politische Islam) ist das Haupthindernis der Integration von Islamangehörigen und die Hauptgefahr des friedlichen Zusammenlebens unterschiedlicher Kulturen, Religionen und Glaubensrichtungen.
Die Distanzierung von der Scharia ist der Hauptschlüssel für die notwendige Integration und Partizipation von unterschiedlichen Religions- und Glaubensgemeinschaften in unserer Gesellschaft.
Laut Artikel 1,1 des Grundgesetzes ist die Würde des Menschen unantastbar. Diese Ewigkeitsklausel unseres Grundgesetzes wird von der Scharia und ihren Anhängern nicht beachtet, weil diese deren Meinung nach „nicht von Allah, sondern von Menschen gemacht worden“ sei. Diese ruft zu Recht bei den Menschen in Deutschland berechtigte Ängste hervor.
“Scharia ruft berechtigte Ängste hervor”
Die islamistische Scharia stellt für die elementaren Grundrechte, wie z.B. Achtung der Menschenwürde, Gleichberechtigung von Mann und Frau, Freiheit der Meinungsäußerung sowie der Religionsfreiheit eine große Gefahr und Bedrohung dar. Unsere Werte müssen von überzeugten Demokraten mit Selbstbewusstsein vertreten und gleichzeitig der Verzicht auf die Scharia energischer einfordert werden.
Verbänden und Vereinen, die sich für die Integration, Partizipation und das friedliche Zusammenleben mit unterschiedlichen Religions- und Glaubensangehörigen in unserer Gesellschaft einsetzen wollen, müssen sich aktiv von der Scharia distanzieren und sich gleichzeitig uneingeschränkt zum Grundgesetz bekennen.
Dafür setzt sich Dr. Aydın Fındıkçı seit Jahren ein. Aus diesem Grund wird er von den Anhängern der islamistischen Scharia öffentlich verleumdet, beleidigt, beschimpft und sogar als „islamfeindlich“ bezeichnet.
“Die Scharia ist nicht vereinbar mit dem Grundgesetz”
Mit unserer gemeinsamen Erklärung möchten wir uns der Forderung Dr. Aydın Fındıkçıs anschließen, mit ihm solidarisieren und folgende Botschaften übermitteln:
1. Die Scharia ist nicht mit dem Grundgesetz vereinbar.
2. Wir lehnen anachronistische Glaubenssätze ab.
3. Wir setzen uns für die demokratischen und freiheitlichen Werte sowie für die Gleichstellung der Geschlechter ein.
4. Die Kooperation und Unterstützung der öffentlichen Stellen mit Anhängern der Scharia leistet keinen Beitrag zur Integration und friedlichem Zusammenleben von unterschiedlichen Religions- und Glaubensgemeinschaften in unserer Gesellschaft.
Die Unterzeichner dieser Erklärung bekennen sich uneingeschränkt zum Grundgesetz und distanzieren sich mit aller Deutlichkeit von der Scharia.
Ingolstadt, den 7. Mai 2013.
Unterzeichner:
1. Alevitisches Kulturzentrum Ingolstadt, Seeholzer Str. 22, 85053 Ingolstadt
2. Alevitische Gemeinde München e.V. Neuherbergstr. 2, 80937 München
3. Alevitische Gemeinde Neufahrn und Umgbung e.V.,Gottfried-von-Cramm-Str. 7,85375 Neufahrn
4. Alevitische Jugend München, Neuherbergstr. 2, 80937 München
5. Alevitische Gemeinde Krumbach, Dr. Schlögelstr. 10, 86381 Krumbach
6. Alevitisches Kulturzentrum Und Cem Haus Augsburg E.V., Jörg-Breu-Str. 9, 86154 Augsburg
7. Alevitisches Kulturzentrum Augsburg, Bozener Str. 4a, 86165 Augsburg
8. Alevitischer Kulturverein Landshut, Tuchwalkerstr. 5, 84034 Landshut
9. Alevitischer Kulturverein Günzburg, Stadtberg 29, 89312 Günzburg
10. Alevitische Gemeinde Hof, Gabelsbergerstr. 1, 95028 Hof
11. Alevitisches Kulturzentrum Mainburg, Bahnhofstr. 9a, 84048 Mainburg
12. Alevitisches Kulturzentrum Nürnberg, Rehdorferstr. 6, 90431 Nürnberg
13. Alevitischer Kulturverein Plattling, Silostr. 6, 94447 Plattling
14. Aleviten Kulturzentrum Miesbach e. V., Tiefenbachstr. 5 D-83734 Hausham
15. Alevitisches Kulturzentrum Rosenheim, Schönfeldstr. 19, 83022 Rosenheim
16. Alevitisch-Bekt. Kulturbund, Grabenstr. 6, 90552 Rothenbach-Pegniz
17. Alevitisches Kulturzentrum Schweinfurt, Johann-Georg-Gademann Str. 7, 97424 Schweinfurt
18. Alevitischer Kulturverein Memmingen e.V., Mittereschweg 1, 87700 Memmingen
19. Şahhaydar Kılıç: Mitglied des Ausländerbeirats München
20. Hüseyin Çelik: Generalsekretär des Diplinärausschußes Föderation der Alevitschen Gemeinde in Deutschland
Mega-Studie: 40% der muslimischen Palästinenser finden Selbstmordattentate o.k.
Veröffentlicht: 4. Mai 2013 Einsortiert unter: ISLAM (Grundsatzthemen), ISRAEL / Judentum | Tags: islam, Palästinenser, Selbstmordattentate, Studie Schreibe einen Kommentar »Vier von zehn Muslimen in den Palästinensischen Autonomiegebieten (Westbank) sind der Meinung, dass Selbstmordanschläge gegen Zivilisten zur Verteidigung des Islam gerechtfertigt seien.
Dieses besorgniserregende Ergebnis erbrachte eine Studie des amerikanischen „PEW Resarch Centers“ in Washington D.C., die jetzt veröffentlicht wurde. Für die repräsentative Untersuchung waren knapp 1000 erwachsene Palästinenser befragt worden.
Weltweit wurde die Studie in 39 muslimischen Ländern durchgeführt. Nirgendwo fanden Selbstmord-Attentäter eine derart hohe Akzeptanz wie bei den Palästinensern. Für die Studie waren 38.000 Muslime in 80 Sprachen befragt worden.
Die Untersuchung ergab ferner, daß 89 Prozent der Palästinenser die islamische Scharia als offizielles Gesetz haben wollen. 87 Prozent waren der Meinung, daß eine Ehefrau ihrem Mann immer gehorchen müsse. Lediglich 16 Prozent der befragten Palästinenser gaben an, daß sie über den christlichen Glauben und die Frömmigkeitspraxis der Christen Bescheid wüßten.
Quelle: http://www.israelheute.com
Eine Fatwa (islamisches Rechtsgutachten) erklärt: Affen und Schweine können früher Juden oder Alkoholiker gewesen sein
Veröffentlicht: 22. April 2013 Einsortiert unter: ISLAM (Grundsatzthemen) | Tags: Affen, Allah, Fatwa, islam, Koran, Muhammad, Schweine Schreibe einen Kommentar »Dokumentation des Instituts für Islamfragen der Dt. Evangelischen Allianz:
Fatwa des Rechtsgutachters Muhammad Salih al-Munajjid, einem populäreren Gelehrten und Verkündiger des Islam, der vor allem in arabischen Fernsehsendungen auftritt. Zudem bietet er im Internet zahlreiche Gutachten zu den unterschiedlichsten Themen rund um das Thema Islam an.
Frage: „Sind Affen und Schweine verwandelte Menschen?“
Antwort: “Allah sei Dank! Die Verwandlung ist die Veränderung des sichtbaren Äußeren eines Menschen. Allah hat uns in mehreren Koranstellen offenbart, dass er einige der Kinder Israels als Bestrafung für ihren Ungehorsam gegenüber Allah in Affen verwandelt hat. Er [Allah] sprach zu den Israeliten: ‘Und gewiss habt ihr diejenigen unter euch gekannt, die das Sabbat-Gebot brachen. Da sprachen Wir zu ihnen: Werdet ausgestoßene Affen.’ (Sure 2, 65-66).
Allah teilte uns zu dieser Geschichte in Sure 7 einige Einzelheiten mit:
‘Und frage sie nach der Stadt, die am Meer lag, und [danach], wie sie den Sabbat entweihten, wie ihre Fische scharenweise an ihrem Sabbattage zu ihnen kamen. Doch an dem Tage, da sie den Sabbat nicht feierten, da kamen sie nicht zu ihnen. So prüften Wir sie, weil sie gefrevelt hatten. Und als eine Gemeinschaft unter ihnen sagte: Warum ermahnt ihr Leute, die Allah vernichten oder mit einer strengen Strafe bestrafen will? – da sagten sie [die Ermahner]: Zur Entschuldigung vor eurem Herrn, und damit sie gottesfürchtig werden mögen. Und als sie das vergaßen, womit sie ermahnt worden waren, da retteten Wir jene, die das Böse verhindert hatten, und erfassten die Ungerechten mit peinlicher Strafe, weil sie gefrevelt hatten. Und als sie trotzig bei dem verharrten, was ihnen verboten worden war, da sprachen Wir zu ihnen: Werdet denn verächtliche Affen!’ (Sure 7, 163-166).
Allah sagte auch:
‘Sprich: O Leute der Schrift, ihr grollt uns nur deswegen, weil wir an Allah und an das glauben, was zu uns herab gesandt und was schon vorher herab gesandt wurde, und weil die meisten von euch Frevler sind. Sprich: Soll ich euch über die belehren, deren Lohn bei Allah noch schlimmer ist als das? Es sind, die Allah verflucht hat und denen Er zürnt und aus denen Er Affen, Schweine und Götzendiener gemacht hat. Diese befinden sich in einer noch schlimmeren Lage und sind noch weiter vom rechten Weg abgeirrt.’ (Sure 5, 59-60)
Diese Verwandlung ist die Bestrafung Allahs für ihr Begehren dessen, was Allah für verboten erklärt hat. Diese Bestrafungsart [die Verwandlung von Menschen in Affen] ist nicht auf die Israeliten beschränkt. Allahs Prophet - Allahs Segen und Heil seien auf ihm - hat uns übermittelt, dass der Jüngste Tag erst stattfinden werde, wenn die [neue] Verwandlung vollzogen sei. Er versprach, diejenigen mit dieser Bestrafungsart zu bestrafen, die nicht an das Schicksal glauben, die Alkohol trinken und die dem Gesang lauschen. Allah möge uns davor bewahren.“
Quelle: http://islaminstitut.de/Anzeigen-von-Fatawa.43+M5c82abe8c3b.0.html
Bekehrungs-Motive: Warum sich Muslime für Christus entscheiden
Veröffentlicht: 20. April 2013 Einsortiert unter: ISLAM (Grundsatzthemen) | Tags: Allah, Christus, Ex-Muslime, Gott, islam, Konvertiten Schreibe einen Kommentar »Überzeugt durch die Liebe
Eine Umfrage zeigt, weshalb sich hundert Muslime für den christlichen Glauben entschieden haben. 20% bezeichneten sich als “zuvor fanatisch”. Überzeugt habe sie aber die Liebe Gottes und der Christen.
Georges Houssney, Gründer und Präsident von “Horizons International”, hat mit hunderten Christen zu tun, die früher Muslime waren. In einer soeben veröffentlichten Umfrage wollte er wissen, was sie zum Glaubenswechsel führte. Dazu befragte er hundert von ihnen.
Die große Mehrheit war in ihrem Glauben nicht übermäßig tief verwurzelt. Je etwa 40% erklärten, sie hätten vor ihrer Konversion zum gemäßigten Islam gehört oder seien im Grunde ungläubig gewesen. 20% bezeichneten sich selbst als “vorher fanatisch”.
In einer von der Zeitung “Christianity Today” publizierten Umfrage sagten 75%, ihre Beziehung zu Allah habe auf Angst basiert. Kein einziger schrieb, daß sein islamischer Glaube auf Liebe gegründet habe. Bei einer anderen Frage sagten neun von zehn Ex-Muslimen, daß sie heute einen anderen Gott als Allah anbeten.
Bei der Frage nach der wichtigsten Charaktereigenschaft des christlichen Gottes sagten fast drei von vier Konvertiten “Liebe”. 25% nannten seine Vergebung.
Beim Entschluß, Christen zu werden, nannten mehr als 80% die Liebe der Christen als einen Hauptfaktor. Sechs von zehn erwähnten ihn sogar als einzigen Grund. Nur 30% sagten, sie seien aus “Enttäuschung durch den Islam” konvertiert. 25% von ihnen erklärten, daß sie Christus in Träumen und Visionen erfahren hätten.
Quelle: http://www.jesus.ch/n.php?nid=236451
Wissenschaftliche Fakten zur Zwangsheirat im Islam
Veröffentlicht: 7. April 2013 Einsortiert unter: ISLAM (Grundsatzthemen) | Tags: Christine Schirrmacher, islam, Koran, Zwangsheirat Schreibe einen Kommentar »Wie steht es mit dem Vorwurf der Zwangsheirat im Islam? - Das Problem ist zweifellos vorhanden, doch dieses Thema ist nicht mit einem Satz zu klären, denn der Koran und verschiedene Überlieferungen sind teilweise mehrdeutig. Eine große Rolle spielt jedenfalls nicht selten der – natürlich männliche - “Vormund” seitens der Braut.
Dr. Christine Schirrmacher ist Professorin für Islamkunde an der evang. Fakultät in Leuven/Belgien und wissenschaftliche Leiterin des “Instituts für Islamfragen” der Dt. Evangelischen Allianz: www.islaminstitut.de
Dieser folgende Text von Frau Dr. Schirrmacher, zu dem wir verlinken, befaßt sich fundiert mit diesem Thema Zwangsheirat.
Die “Internationale Gesellschaft für Menschenrechte” (IGFM) hat ihn online veröffentlicht; es handelt sich um eine überarbeitete Fassung ihrer Probevorlesung vor dem Fakultätsrat der Philosophischen Fakultät der Bonner Universität am 11.7.2012: http://www.igfm.de/Die-Frage-der-Freiwilligkeit-der-islamischen-Eheschliessung.3481.0.html
Tunesien: Muslime interessieren sich fürs Christentum und entwickeln Sehnsucht nach der Beichte
Veröffentlicht: 26. März 2013 Einsortiert unter: ISLAM (Grundsatzthemen) | Tags: Beichte, Christen, Jesus, Katholische Kirche, muslime, Tunesien 2 Kommentare »Pressemitteilung des kath. Hilfswerks “Kirche in Not”:
Die katholische Kathedrale Sankt Vinzenz von Paul im Herzen von Tunis ist ein prächtiges Bauwerk aus der französischen Kolonialzeit. Der Verkehr rauscht vielspurig an ihr vorbei. Die Menschenmassen der belebten tunesischen Hauptstadt schieben sich vor ihrem Eingang entlang.
Dennoch war Muslimen – und damit 99 Prozent der Bevölkerung – bis zum Sturz des Diktators Ben Ali vor zwei Jahren der Zutritt zur Kirche streng verboten. Obschon die Ideologie der Diktatur offiziell weltlich ausgerichtet war, wollte der gestürzte Machthaber sich nicht der Kritik von Islamisten aussetzen. 
Jetzt ist das anders: „Wir haben ein Empfangsteam von zwei unserer ägyptischen Ordensschwestern zusammengestellt. Sie beantworten die Fragen der vielen hundert muslimischen Besucher, die jetzt täglich in unsere Kirche kommen“, erklärt Padre Sergio, der Pfarrer der Kathedrale. Der Argentinier gehört dem Institut des inkarnierten Wortes an, einer Gründung seines Heimatlandes, die mittlerweile mit Priestern, Mönchen und Nonnen in aller Welt tätig ist:
„Die Neugier treibt die Menschen in die Kirche. Sie bewundern dann die Schönheit des Gebäudes und stellen viele Fragen zum christlichen Glauben. Jesus und Maria verehren sie sehr. Beide kommen schließlich auch im Koran vor.“
Sein Kaplan Silvio, der demselben Institut angehört, ergänzt:
„Vereinzelt besteht auch mehr Interesse an der Geschichte Tunesiens vor dem Islam. In den Schulbüchern wird die Zeit vor dem 7. Jahrhundert, als der neue Glaube hier ankam, völlig ausgeblendet. Dabei war Tunesien mit dem heiligen Cyprian, den Märtyrerinnen Felicitas und Perpetua und dem heiligen Augustinus einmal ein Herzland des lateinischen Christentums. Manche kommen auch, um sich Orgelkonzerte mit Musik von Bach anzuhören, die wir hier veranstalten.“
25.000 Christen leben in Tunesien
Es ist aber nicht nur kulturelle und historische Neugier. Oft treibt die Menschen auch echte geistliche Not an. Pfarrer Sergio erläutert hierzu:
„Unsere Schwestern berichten, dass Muslime kommen und nach der Beichte fragen, weil ihr Gewissen sie so sehr belastet. Die Schwestern sagen ihnen dann, dass das nicht geht. Aber oft ergeben sich Gespräche über Gott und die Welt.“
Pfarrer Sergio nimmt eine große religiöse Sensibilität unter Muslimen wahr:
„Viele Menschen hier in Tunesien sind auf der Suche. Armut und Ehelosigkeit beeindrucken die Menschen sehr. Viele träumen auch von Jesus und bitten um die Taufe. Wir sind damit aber sehr vorsichtig und prüfen die Motivation der Menschen. Die Evangelikalen taufen sofort, was zur Folge hat, dass viele Menschen bald wieder zum Islam zurückkehren. Wir sind da eher zurückhaltend.“
Auch nach der Revolution muss die Kirche indes vorsichtig sein:
„Wir dürfen keine aktive Mission betreiben. Die Kirche genießt zwar Kultfreiheit. Volle Religionsfreiheit gibt es aber nicht. Und die allermeisten der etwa 25.000 Christen in Tunesien sind Ausländer. Aber unser Empfangsdienst hier in der Kathedrale ist sicher eine Möglichkeit, die Menschenfreundlichkeit Gottes zu bezeugen.“
Pakistan: Gemäßigte Muslime solidarisieren sich mit unterdrückten Christen
Veröffentlicht: 23. März 2013 Einsortiert unter: ISLAM (Grundsatzthemen) | Tags: Blasphemiegesetz, Christen, islam, Lahore, Pakistan 2 Kommentare »Der Mißbrauch des umstrittenen Blaspehmieparagraphen müsse dringend bekämpft werden, wenn es darum geht, die Achtung vor rechtsstaatlichen Prinzipien in Pakistan zu gewährleisten, erklärten muslimische Religionsvertreter auf einer Tagung des Rates für Interreligiösen Dialog, die unlängst in Lahore veranstaltet wurde.
Die Islamgelehrten erklärten sich solidarisch mit den christlichen Opfern des Anschlags auf die Joseph-Colony vom 9. März. Die anwesenden Muslime verurteilten die jüngste „barbarische Episode“ der Gewalt und betonten ihre Trauer mit allen christlichen Gemeinden in Pakistan.
Der Direktor der Tageszeitung „Daily Pakistan“, Mujeeb ur Rehman Shami, bezeichnete den Anschlag als „Schande für alle Muslime in Pakistan“. Bei denen, die Gewalt im Namen des Islam ausübten, handle es sich um „Übeltäter“. „Es muss ein Untersuchungsausschuss einberufen werden“, forderte er, „dem Muslime und Christen angehören, damit Wege zur korrekten Anwendung des Blasphemie-Paragraphen gefunden werden“.
Der christliche Minister für Harmonie, Akram Masih Gill, würdigte diese Gesten guten Willens der islamischen Religionsvertreter und erinnerte an Grundsätze des Rechtsstaates: „Sollte ein Angeklagter schuldig sein, hat er die vorgesehen Strafe verdient, doch der Fehler eines Einzelnen darf nicht dazu führen, dass ein Anschlag auf eine ganze Gemeinde verübt wird. Wir Christen sind pakistanische Bürger wie alle anderen auch.“
Quelle: Fidesdienst
Bahrain: Moslemischer König schenkt der kath. Kirche ein großes Grundstück für eine Kathedrale
Veröffentlicht: 20. Februar 2013 Einsortiert unter: ISLAM (Grundsatzthemen), KIRCHE + RELIGION aktuell | Tags: Bahrain, Kathedrale, König Hamad bin Issa al Khalifa, Manama Schreibe einen Kommentar »In Manama, der Hauptstadt des Königreichs Bahrain am Persischen Golf, entsteht eine katholische Kathedrale. Das Grundstück wurde der Kirche von König Hamad bin Issa al Khalifa geschenkt.
Bischof Camillo Ballin hatte während eines Pastoralbesuchs in Kuwait einen Anruf des zuständigen Ministers des Königlichen Hauses mit der Bitte um ein Treffen erhalten.
Gegenüber dem kath. Nachrichtendienst “Fides” berichtete der Bischof:
“Nach meiner Rückkehr nach Bahrain ging ich umgehend ins Ministerium, wo der Minister mir eine Schenkungsurkunde für ein grosses Grundstück überreichte, auf dem die neue Kirche gebaut werden soll”.
Am 13. Februar 2013 war Bischof Ballin dann zu einer Begegnung des Königs mit allen Religionsvertretern des Landes geladen, wobei er den Ehrenplatz neben dem König innehatte. Bei dieser Gelegenheit dankte der Bischof für das Geschenk des Kathedralen-Grundstücks.
Quellen (Text/Foto): evangelische Nachrichtenseite http://www.jesus.ch /Kipa
Saudi-Arabien: Bringt Reform-Prinz Talal etwas Bewegung in das starre islamische System?
Veröffentlicht: 18. Januar 2013 Einsortiert unter: ISLAM (Grundsatzthemen) | Tags: islam, Prinz Talil, Reformen, saudi arabien Schreibe einen Kommentar »In Saudi-Arabien regt sich Widerspruch zur absoluten und radikal-islamischen Monarchie und massiven Menschenrechts-Defiziten. Dahinter steckt besonders Prinz Talal, Sohn einer christlichen Mutter.
Abdullahs Reformschlager “Frauen in die Politik” erweist sich bei näherem Hinsehen als Schlag ins Wasser: Die Volksvertreterinnen müssen tief verschleiert zu den Sitzungen kommen und in einer Art “Parlaments-Harem” abgesondert von ihren männlichen Kollegen sitzen. 
Überdies hat der Schura-Rat keinerlei politische Bedeutung. Er ist nur ein Beratungsorgan des absolutistisch regierenden Königs. Er muss seine Machtfülle nur mit dem “Familienrat” teilen. Dieser besteht aus den 19 noch lebenden Söhnen von Staatsgründer König Abdul Aziz – also eine recht betagte Runde.
Genau aus ihrer Mitte regt sich aber jetzt ernsthafter Widerspruch zum autoritären Herrschaftsstil von Abdullah. Sein Halbbruder Talal fordert echte Reformen. Sie sollen von Gewaltenteilung in einer künftig konstitutionellen Monarchie bis zur Erteilung von Freiheiten für Christen in Saudi-Arabien reichen. Sie dürfen bisher weder Kirchen noch Bibeln ihr Eigen nennen, nicht einmal in Privathäusern zusammen beten.
Der Prinz war schon immer ein eigenwilliger Aussenseiter. Talals Gegner führen das auf seine christliche Mutter Munayar zurück. Sie wurde im Alter von 12 Jahren von Abdul Aziz ihren armenischen Eltern entrissen. Der König machte sie zur Sexsklavin, die ihm zwei Söhne gebar. Talal war bald der Liebling des alternden Herrschers. Um ihn zu legitimieren, heiratete der König in den vierziger Jahren seine christliche Zwangskonkubine.
Ihr schon 1930 geborener Sohn wurde zum “Reform-Prinzen”, der seit langem für eine Demokratisierung Saudi-Arabiens eintritt. So legte er schon 1958 einen Verfassungsentwurf vor, der freie Parlamentswahlen, volle Gleichberechtigung der Frauen und Religionsfreiheit vorsah. Mit diesen Reformvorschlägen konnte er sich nicht durchsetzen. Jetzt aber erhebt Talal kräftig wie noch nie seine Stimme, um “Saudi-Arabien vor dem drohenden Untergang zu bewahren”.
Autor: Heinz Gstrein
Quelle: http://www.jesus.ch
Palästinensische Politikergattin wirbt für Selbstmordattentate: “Für das Paradies brauchen wir Blut”
Veröffentlicht: 15. Januar 2013 Einsortiert unter: ISLAM (Grundsatzthemen) | Tags: Al-Aqsa TV, Allah, Dschihad, Hamas, Selbstmordattentate, Umm Osama Schreibe einen Kommentar »Anfang Dezember 2012 erklärte Umm Osama, Ehefrau des Hamas-Abgeordneten Khalil Al-Hayya, in einem Fernsehinterview im Al-Aqsa TV, daß die Rolle der Frau in „Palästina“ nicht weniger wichtig sei als die des Mannes, denn es sei „Aufgabe der Mutter, in ihren Kindern die Liebe für den Dschihad (Heiliger Krieg) und das Märtyrertum für Allah zu nähren.“
Umm Osama sagte weiterhin: „Allahs Lohn ist das Paradies … und für das Paradies brauchen wir Blut.“
Als der Interviewer zustimmte, daß „wir als Märtyrer sterben wollen“, antwortete Umm:
„Wir wollen es wirklich. Ich bete immer: Allah, mach, dass unsere Tage im Märtyrertum enden. – Ich bete auch für meinen Ehemann und meine Kinder dafür.“
Quelle: http://www.israelheute.com


