„Sohn der Hamas“: Ein palästinensischer Steinewerfer wird israelischer TOP-Agent und findet zu Christus

Die folgende Rezension von Felizitas Küble über die spannende Biographie des „grünen Prinzen“ Mosab Hassan Yousef wurde in der jüngsten Ausgabe der Zeitschrift “Theologisches” (Nr. 9-10/2014) veröffentlicht:

Buch-Daten: Sohn der Hamas: Mein Leben als Terrorist. Mosab Hassan Yousef, SCM Hänssler-Verlag Holzgerlingen 2000, gebunden, 272 Seiten, 22,95 Euro, ISBN 3775152237

Als die Autobiographie „Sohn der Hamas“ von Mosab Hassan Yousef vor vier Jahren in deutscher Übersetzung erschien, wurde sie von einem Teil der Linkspresse hierzulande schon deshalb bespöttelt, weil sie in einem evangelikalen Verlagshaus herauskam, was bei manchen Zeitgeistbeflissenen sogleich Reflexe in Richtung „Missionierung“ und „Fundamentalismus“ erweckt.  
395223_m

„Erschwerend“ kam hinzu, daß der arabischstämmige Autor und älteste Sohn eines hochrangigen Hamas-Führers einst zehn Jahre lang als Spion des israelischen Inlandsgeheimdienstes arbeitete  – und diese Tätigkeit zwar auf eigenen Wunsch hin beendete, aber durchaus nicht bedauerte, sondern vielmehr eine moralisch-psychologische Genugtuung darüber empfindet, auf diese Weise viele Anschläge und Selbstmordattentate verhindert zu haben.

Zu allem „Elend“ nahm dieser „grüne Prinz“ (so lautete einst sein geheimdienstlicher Deckname) auch noch eindeutig Abschied vom Islam und ließ sich taufen, was noch weniger ins gewünschte Weltbild vieler Medien paßte.

Wirklich zuviel der „Provokation“, weshalb man sich über abschätzige Kommentare von links nicht zu wundern braucht. Da half es offenbar auch wenig, daß der Buchautor den jüdischen Staat beileibe nicht in ein rosa Licht taucht – weit gefehlt.

Das spannende und faktenstarke Werk ist vor allem im ersten Teil betont israelkritisch gehalten, so daß manche Israeleuphoriker es vielleicht vorschnell aus der Hand legen. Für Antizionisten von links und rechts ist die Biographie freilich erst recht ein „rotes Tuch“, denn sowohl die Hamas wie die PLO bzw. Fatah von Arafat und Abbas kommen in diesem inhaltsreichen Buch noch schlechter weg als die Israelis.

Mit dem Unterschied freilich, daß die Regierung des jüdischen Staates die z.T. scharfe und mitunter auch überzogen wirkende Kritik des Verfassers offenbar nicht verübelt, sondern damit umzugehen weiß. Immerhin wurde der Autor im Juni 2012 – er lebte inzwischen längst in den USA – offiziell dazu eingeladen, vor dem israelischen Parlament zu sprechen. Tatsächlich erläuterte er dann in der Knesset seine Sicht der Nahost-Situation.

Doku-Thriller über den „grünen Prinzen“

Inzwischen entstand außerdem mit israelischer Unterstützung ein Kino-Thriller unter dem Titel „The Green Prince“ (Der grüne Prinz140731_Yousef), der von der Hessischen Filmförderung mitfinanziert wurde.

Mit dieser fesselnden Dokumentation von Regisseur Nadav Schirman wurde das Sudance-Festival am 16. Januar 2014 in Uta (USA) eröffnet. Damals feierte diese deutsch-britisch-israelische Co-Produktion ihre Weltpremiere. Der Oscar-prämierte Simon Chinn fungiert als Produzent des Kino-Streifes; der Bayerische Rundfunk ist an dem Filmwerk über den „Sohn der Hamas“ mitbeteiligt.

Die aufschlußreiche Memoiren Yousefs, die dem Film als Grundlage dienten, sind spannend von der ersten bis zur letzten Seite – und politisch teils hochbrisant. Wer es aus der Hand legt, stellt sich bei aller denkbaren Zustimmung und Geneigtheit aber vielleicht ein paar grundsätzliche Fragen, zB. folgende:

War der Verfasser wirklich ein solch hochrangiger Agent des israelischen Inlands-Geheimdienstes Shin Bet? – Konnte er denn wohl diese zahlreichen, teils geradezu atemberaubenden Abenteuer und Waghalsigkeiten erlebt haben? – Lieferte er tatsächlich oftmals TOP-Informationen – und verhinderte er dadurch (wie von ihm detailreich geschildert) zahlreiche Attentate? – Mit anderen Worten: Ist in diesem Buch vielleicht nicht einiges entschieden zu dick aufgetragen?

Sodann überlegt sich nicht nur Lieschen Müller: Was mag Mosab Yousefs ehemaliger „Dienstherr“ wohl dazu sagen, daß der Ex-Agent derart offenherzig aus dem Nähkästchen plaudert und raffinierte Strategien sowie nicht wenige Tricks aus seiner Geheimdiensttätigkeit schildert? – Erscheint es nicht naheliegend, daß sich hochrangige Israelis über diese „Enthüllungen“ nunmehr grün und schwarz ärgern?

Doch angesichts seines Knesset-Auftritts und der israelischen Beteiligung an dem erwähnten „Prinzen-Film“ ist anscheinend prinzipiell alles in Butter. Man wird davon ausgehen können, daß der Autor – jedenfalls im wesentlichen – nicht mehr „verraten“ hat, als seinem einstigen Auftraggeber recht ist – und das würde wohl bedeuten, daß er selbstverständlich in seiner Biographie nicht über alles Erlebte berichten konnte.

„Zahlreiche Menschen verdanken Yousef ihr Leben“

Bevor das Buch in den USA und per Übersetzung in Deutschland erschien, wurde es in der israelischen Presse bereits angekündigt. Die „Neue Zürcher Zeitung“ vom 25.2.2010 meldete unter dem Titel „Spion aus Überzeugung“ Folgendes aus Israel:israeltag2

„Offenbar besass der Geheimdienst während Jahren eine hochplacierte Persönlichkeit, die den Israelis Informationen über die Aktivitäten der Hamas lieferte. Die Tageszeitung «Haaretz» berichtete am Mittwoch über die bevorstehende Veröffentlichung der Memoiren des Mannes, der heute in Kalifornien lebt. Musab Hassan Jussef ist der Sohn von Scheich Hassan Jussef, einem der Gründer der Terrororganisation Hamas.

Bemerkenswert ist, dass der Mann seine Spionagetätigkeit offenbar nicht beging, weil er erpresst worden war oder für seine Informationen Geld erhielt, sondern diese aus Überzeugung ausübte. (…)

Yousefs Informationen erlaubten es den Israelis, während der zweiten Intifada, die von 2000 bis 2004 andauerte, Attentate zu verhindern. Zahlreiche israelische Bürger verdanken ihr Leben dem Informanten.

Sein unterdessen pensionierter Führungsoffizier bestätigt den Wert des unter dem Decknamen „Grüner Prinz“ geführten Informanten. (Grün ist die Farbe der Hamas, Prinz weist auf seine Herkunft als Sohn des prominenten Hamas-Führers.)“

Damit dürfte klar sein, daß der Autor seine Spionage-Tätigkeit zwar spannend geschildert, aber in der Sache nicht unnötig dramatisiert und aufgebauscht hat, wie dies von einem Teil der bundesdeutschen Presse gemutmaßt wurde.

Allerdings gab es nach dem Erscheinen der deutschen Ausgabe vereinzelt auch positive Rezensionen von Kennerseite, zB. von Ulrich W. Sahm im Fernsehsender „N-tv“ am 7.8.2010. In der ausführlichen Besprechung unter dem Titel „Ein Agent des Mossad redet“ heißt es zum Beispiel:

„Manche Details mögen nicht ganz korrekt sein, doch vieles lässt sich nachprüfen und erklärt im Nachhinein so manche Ungereimtheite

170814063037-b1-

n, wer dahinter steckte und wie sie zustande kamen. Palästinenser wie Israelis gehen in ihrem gegenseitigen Kampf mit vielen Tricks vor. Yousef beweist, dass es da keine Schwarz-Weiß-Malerei gibt.“

Zugleich widerlegt der „grüne Prinz“ laut dem bekannten Nahost-Korrespondenten Sahm einige gängige Verschwörungstheorien, die gegen Israel im Umlauf sind, etwa die folgende:

„Auch für vermeintliche Kenner des Nahen Ostens ist das Buch von Wert. So berichtet Yousef von der Gründung der Hamas bei einem Geheimtreffen in Hebron 1986, an dem auch sein Vater teilgenommen hatte. Der Mythos, dass Israel die Hamas gegründet habe, um einen Teil der Palästinenser gegen Arafats PLO auszuspielen, wird von Yousef nicht einmal erwähnt, ist aber aufgrund seiner Darstellungen auszuschließen.“

Damit dürfte geklärt sein, daß Yousefs Biographie kein modernes Agentenmärchen darstellt, sondern in seinen Grundlinien zutreffend berichtet, was freilich nicht ausschließt, daß dem Verfasser bzw. seinem Co-Autor Ron Brackin vereinzelte Fehler unterlaufen sind. So wird in dem Buch z.B. einmal die Jerusalemer Felsendom-Moschee mit der Al-Aqsa-Moschee verwechselt – und der libanesische Bürgerkrieg wird auf die Zeit vor dem sog. „Schwarzen September“ 1970 (dem Datum des jordanisches Massakers an Palästinensern) verlegt statt danach.

Zudem klingt der Untertitel der deutschen Ausgabe „Mein Leben als Terrorist“ zwar verkaufsträchtig-reißerisch, wirkt aber bei Kenntnis des Buchinhalts wenig überzeugend, denn der Autor war zwar jugendlicher Steinewerfer, wie es solche in palästinensischen Gebieten tausendfach gibt, aber kein eigentlicher „Terrorist“ im landläufigen Sinne.

Das Vater-Dilemma des Autors

Das 272 Seiten starke Buch bietet freilich manche Überraschungen, die zumindest auf den ersten Blick verblüffen. So schildert Mosab Yousef, wie sehr er seinen Vater – einen der sieben Mitbegründer der radikal-islamischen Kampforganisation Hamas – bis zuletzt liebt und hochschätzt.

Seine Bewunderung ist allerdings nicht nur durch eine natürliche Kindesliebe des ältesten Sohnes bedingt, sondern liegt darin begründet, daß der nicht nur in seiner Familie, sondern auch bei den Palästinensern so beliebte Scheich Hassan Yousef als mitfühlender und hilfsbereiter Mensch geschildert wird, der bescheiden lebt und überdies seine islamische Religion zwar mit großer Überzeugung, aber (jedenfalls innerhalb seiner Sippe) ohne Fanatismus ausübt.

Seine Frau behandelt er freundlich und fair, die Kinder liebevoll und fürsorglich. Dem Autor war schon vor seiner Konversion zum Christentum klar, daß der Vater insofern positiv aus dem Rahmen der im Islam üblichen Verhaltensweisen fällt.

Doch auch für den Verfasser bleibt es letztlich ein schmerzliches Rätsel, warum der von ihm so wertgeschätzte Vater sich nichsderotdestroyedhomet spätestens dann von der Hamas lossagte, als diese sich immer fataler in die Strategie der sog. „Märtyrer-Brigaden“ verstrickte, also Selbstmordattentäter gegen israelische Zivilisten in Aktion setzte, wodurch übrigens auch eigene Landsleute als Tote und Verletzte in Kauf genommen wurden, denn etwa jeder fünfte israelische Staatsbürger ist arabischer Herkunft und muslimischen Glaubens (sog. „Israelo-Araber“).

FOTO: israelische Wohnung nach einem Anschlag der Hamas

Auch wenn Scheich Hassan Yousef laut Angaben seines Sohnes selber nicht direkt in blutige Aktionen verwickelt war, geschweige diese selber ausübte, so trägt er als führender Kopf und einstiger Mitbegründer der Hamas eine schwere Mitverantwortung für den systematischen Terror dieser Organisation, wenngleich die Hamas in ihren Anfangszeiten weitaus weniger gewalttätig war als später.

Der von diesem Problem existentiell umgetriebene Sohn ringt mit der Frage, wie denn sein sonst herzensguter Vater, der keinem Insekt etwas zuleide tun kann, geschweige persönlich Gewalt gegen Menschen anwendet, die sich radikalisierende Hamas weiter mittragen kann. Er findet die Lösung in der islamischen Überzeugung des Scheichs, gleichsam die Kehrseite dieser sonst vom Sohn vielfach bewunderten muslimischen Frömmigkeit.

Dieses Dilemma dürfte zumindest unterschwellig einer der Gründe für die schließliche Hinwendung des Autors zum christlichen Glauben sein, die zwar in Damaskus beginnt, aber im Unterschied zu Paulus kein plötzliches Bekehrungserlebnis darstellt, sondern eine allmähliche Entwicklung von der Wertschätzung biblischer Lebensweisheiten über die Bewunderung vorbildlicher Christen bis hin zur Erkenntnis der Göttlichkeit Christi.

Warum wurde der „Sohn der Hamas“ ein Spion der Israelis?

Natürlich fragt man sich überdies, wie ausgerechnet der Sohn eines islamischen Scheichs auf die Idee kommen konnte, sich ein ganzes Jahrzehnt in den Dienst des israelischen Shin Bet zu stellen und als TOP-Agent ein höchst nervenzerreibendes und zudem lebensgefährliches Doppelleben zu führen, einmal abgesehen davon, daß der „grüne Prinz“ selber bereits mit 18 Jahren im israelischen Gefängnis saß, nachdem seine palästinensische Steinewerfer-„Karriere“ damit geendet hatte, daß er sich zwei Gewehre beschaffte, was die israelische Seite durch ihre weitgespannten Abhörmethoden herausbekam.100714052333-b1-

Der Aufenthalt im Jerusalemer Untersuchungsknast war zunächst geeignet, Yousefs Aversion gegen die Israelis noch zu steigern, denn schon auf dem Weg dorthin wurde er von Soldaten wüst geprügelt, zudem später vom Wachpersonal mißhandelt. Auch die hygienischen Verhältnisse beschreibt er als äußerst abstoßend.

Was jedoch einen allmählichen Sinneswandel in ihm auslöste, war u. a. die Tatsache, daß machtbewußte Hamas-Häftlinge andere Hamas-Mitglieder in den israelischen Gefängnissen systematisch folterten und nicht selten auch ermordeten, weil sie diese (meist völlig zu Unrecht) als „Kolloborateure“ des jüdischen Staates verdächtigten.

Häufig war diese Anschuldigung ohnehin nur ein Vorwand, handelte es sich in Wirklichkeit um „alte Rechnungen“, die auf diese grausame Weise beglichen wurden, um Rachsucht, Neid, Konkurrenzdenken und wildes Austoben von Machtgelüsten. Wer sich in der internen Knast-Hierarchie des Hamas-Sektors (der sich im Gefängnis weitgehend selbst verwalten konnte) „unten“ befand, hatte kaum eine Chance, dem fürchterlichen Terror der eigenen Landsleute zu entkommen.

Für den „Sohn der Hamas“, dessen Vater ebenfalls mehrfach in israelischen Gefängnissen inhaftiert wurde, waren diese Beobachtungen nicht nur erschütternd, sondern niederschmetternd. Nie hätte er es zuvor für möglich gehalten, daß zynische Hamasleute aus schwächeren Mitgliedern durch brutale Foltermethoden die unsinnigsten „Geständnisse“ herauspressen (etwa mit allen Frauen des Dorfes geschlafen zu haben, mit der eigenen Mutter oder Schwester sexuellen Umgang gepflegt zu haben etc). RTEmagicC__christenverfolgung_01.jpg

Diese falschen „Bekenntnisse“ wurden sodann den Angehörigen bzw. Freunden der Folteropfer zugeschickt, so daß der Betreffende, wenn er die Mißhandlungen überhaupt überlebte, später in seinem heimatlichen Umfeld komplett „erledigt“ war.

Mosab Yousef selbst war allein schon deshalb vor solch unmenschlichen Torturen geschützt, weil sein Vater im Jahre 1986 in Hebron an der internen Gründung der Hamasbewegung teilnahm.

Die Ernüchterung blieb nicht ohne innere und äußere Folgen. Als Yousefs Haftzeit beendet war, erkannte er zunehmend, daß der schlimmste Feind seines Volkes nicht die Israelis waren, sondern der innerpalästinensische Terror durch die islamistische Hamas, aber auch durch radikale Kräfte innerhalb der „Fatah“ von Yassir Arafat, wobei die PLO zwar von ihren Ursprüngen her eher kommunistisch als islamisch motiviert war, aber grundsätzlich ebenso von Korruption und Fanatismus geprägt, wozu auch die organisatorische und finanzielle Unterstützung von Selbstmordattentätern gehörte, die keineswegs allein der Hamas anzulasten sind.

So kam es, daß der einstige Steinewerfer ausgerechnet im israelischen Knast das wahre Gesicht der Hamas kennenlernte und danach immer deutlicher erkannte, auch durch seine Beschäftigung mit dem Neuen Testament, daß Haß, Verbitterung und Gewalt seine ohnehin schon benachteiligten Landsleute immer tiefer ins Unglück stürzten.

Um diesen tragischen Irrweg im Rahmen des Möglichen zu stoppen und Menschenleben zu retten, ließ er sich 1996 vom israelischen Inlands-Geheimdienst einspannen. Angesichts seiner Kontakte zur palästinensischen Führung, die er durch seinen Vater (als dessen Assistent er zeitweise fungierte) wahrnehmen konnte, erhielt er Zugang zu internen Drahtziehern, Verbindungsleuten und Selbstmordattentätern. Vielfach konnte er die israelische Seite rechtzeitig vor Anschlägen warnen; dazu gehörte auch ein geplantes Attentat auf den damaligen Außenminister Shimon Peres im Rahmen der zweiten „Intifada“.

Nach zehn Jahren war der Top-Agent, der sich auch gegenüber seiner Familie und seinem nach wie vor geliebten Vater stets komplett „bedeckt“ halten mußte, des Doppelspiels müde. Er quittierte seinen Dienst, wenngleich der Dienstherr dies höchst ungern sah, und gelangte mit Hilfe „seines“ Geheimdienstes in die USA, wo er heute in Kalifornien lebt, nachdem er dort politisches Asyl erhalten hatte.

Die Autorin Felizitas Küble leitet den KOMM-MIT-Verlag und das Christoferuswerk in Münster, das dieses Webmagazin CHRISTLICHES FORUM betreibt.

 


TERROR-Manifest: Charta der “Islamischen Widerstandsbewegung” (HAMAS)

.
Die Islamische Widerstandsbewegung (arabisch: Harakat Muqawama Islamiya)  –  bekannt unter dem Akronym HAMAS  –  ist eine extreme, gewaltverherrlichende Organisation und eine palästinensische Abzweigung der “Muslim-Bruderschaft”. 170814063037-b1-
 .
Die Ideologie der HAMAS verbindet islamisch-religiöse Grundsätze und panarabische Ideen mit Bestrebungen nach einem palästinensischen Staatswesen.
 .
Am 18. August 1988 gab die Islamische Widerstandsbewegung ihre Charta heraus. Sie ist ein umfassendes Manifest, das aus 6 separaten Absätzen besteht.
Die Charta propagiert als zentrales Ziel die totale Zerstörung des Staates Israel durch den Heiligen Islamischen Krieg (Jihad).

“Es ist unsere Pflicht, Juden zu töten”

Dem Motto der Charta folgend, forderte die Hamas ihre Anhänger im Oktober 1990 mit dem Flugblatt Nr. 65 zum Mord an Juden auf:  “Jeder Jude ist ein Siedler, und es ist unsere Pflicht, ihn zu töten.”
 .
Die lange Liste der Terror- und Mordanschläge im Westjordanland, Gazastreifen und im Kernland Israels unterstreicht die mörderische Kompromißlosigkeit, mit der HAMAS-Terroristen gegen Juden und auch gegen Israelo-Araber vorgehen.
 .
Nachfolgend Auszüge aus der HAMAS-Charta:
.
Die Ziele der Hamas:
“Die Islamische Widerstandsbewegung ist eine ausschließlich palästinensische Bewegung, die Allah die Glaubenstreue hält und deren Weg der Islam bestimmt. Sie strebt danach, das Banner Allahs über jedem Zentimeter Palästinas zu entfalten.” (Artikel 6) media-govugWAzfG7-2
 
Die Zerstörung Israels:
“Israel existiert und wird weiter existieren, bis der Islam es ausgelöscht hat, so wie er schon andere Länder vorher ausgelöscht hat.” (Präambel)
 
Die muslimischen Ursprünge des Gebietes:
“Das Land Palästina ist ein Islamischer Waqf (Heiliger Besitz), der den kommenden Generationen der Muslime bis zum Ende der Zeiten als Vermächtnis gegeben wurde. Es darf weder darauf verzichtet werden, noch darf etwas davon abgetrennt werden.” (Artikel 11)
 
„Palästina ist ein islamisches Land… Deshalb ist die Befreiung Palästinas für jeden Muslim die höchste persönliche Pflicht, wo immer er sich befindet.” (Artikel 13)
 
Der Aufruf zum Jihad:
“Der Jihad ist die persönliche Pflicht jedes Muslims, seitdem die Feinde Teile des muslimischen Landes geraubt haben. Angesichts des Raubes durch die Juden ist es unvermeidlich, dass ein Banner des Jihad gehisst wird.” (Artikel 15)
 .
Ablehnung von Friedensinitiativen:
“Friedensinitiativen und sogenannte Friedensideen oder internationale Konferenzen widersprechen dem Grundsatz der Islamischen Widerstandsbewegung. Die Konferenzen sind nichts anderes als ein Mittel, um Ungläubige als Schlichter in den islamischen Ländern zu bestimmen…Für das Palästina-Problem gibt es keine andere Lösung als den Jihad. Friedensinitiativen sind reine Zeitverschwendung, eine sinnlose Bemühung.” (Artikel 13)
.
Mißbilligung des israelisch-ägyptischen Friedensvertrages:
“Ägypten wurde durch das verräterische Camp-David-Abkommen aus dem gemeinsamen Kampf (gegen den Zionismus) herausgelöst. Die Zionisten versuchen, die anderen arabischen Staaten in ähnliche Abkommen hineinzuziehen… Vom gemeinsamen Kampf gegen den Zionismus abzulassen ist Hochverrat; verflucht ist, wer eine solche Tat begeht.” (Artikel 32)
 
Antisemitische Hetze:
“Das Jüngste Gericht wird nicht kommen, solange Muslime nicht die Juden bekämpfen und sie töten. Dann aber werden sich die Juden hinter Steinen und Bäumen verstecken, und die Steine und Bäume werden rufen: ‘Oh Moslem, ein Jude versteckt sich hinter mir, komm’ und töte ihn.(Artikel 7)
.
Quelle und Forsetzung der Auszüge hier:  Hamas-Doku

Vatikanischer Islam-Experte beklagt jüngste Wellen der Christenverfolgung

Die Gräueltaten der Anhänger des „Islamischen Staat“ im Irak markieren einen Tiefpunkt in der Geschichte des Islam. Das sagt der Islamexperte und Vatikanberater Prof. Samir Khalil Samir SJ.

Der bekannte Jesuitenpater und in Ägypten geborene Autor (siehe hier z.B. dieses Buch) erklärt im Interview mit Radio Vatikan: 51UC959yA1L__

„Wir haben jetzt die grausamste Bestialität in der Geschichte des Islam erreicht. Wir waren noch nie an einen solchen Punkt der Barbarei. Die Frage ist: Ist das der Islam? Oder ist das eine Abweichung?

Sicher liegt der Ausgangspunkt in der islamischen Tradition. Auf der anderen Seite kann man sicher nicht sagen, dass das der Islam sei.“

Für die IS-Extremisten seien freilich jetzt alle Menschen, die nicht dem angeblich „wahrhaftigen Islam“ angehörten, zur Zielscheibe geworden.

“Das Problem liegt innerhalb des Islam”

Diese Tendenz habe man schon im Syrien-Krieg beobachten können.

„Der Krieg in Syrien war am Anfang ein Krieg von Syrern, die gegen ein diktatorisches Regime protestierten. Doch sehr schnell  –  schon zwei Monate später  –  sind Protagonisten aus der ganzen islamischen Welt hinzugekommen, insbesondere von der arabischen Halbinsel, um als Schiiten Krieg zu führen gegen die machthabenden Alawiten.

Das Problem liegt also von Anfang an innerhalb des Islam, denn was immer wiederkehrt: ,Wer nicht dem authentischen Islam angehört, muss entfernt werden‘.

Der Traum von einem islamischen Gottesstaat, den die Dschihadisten jetzt Länderübergreifend verwirklichen wollen, sei ein Irrweg, der auch in der islamischen Welt auf Kritik stoße, so der ägyptische Jesuit weiter:

„Die großen Denker sind dagegen. Das Drama ist, dass die Muslime es nicht wagen, Selbstkritik zu üben: Das Volk folgt schweigend.“

Vatikanische Anklageschrift gegen Islam-Terror

Die breite Masse müsse jetzt klar gegen Fanatismus und Gewalt Position beziehen, fordert der Experte. Dies habe auch der Vatikan in seiner jüngsten Anklageschrift gegen den islamistischen Terror im Irak rigoros eingefordert, lobt Samir.

Der Päpstliche Rat für Interreligiösen Dialog hatte am 12. August zu einer einstimmigen Verurteilung der „unsäglichen“ Verbrechen im Irak aufgerufen und dabei keinen Blatt vor den Mund genommen. Dazu der Jesuit:

„Das ist das deutlichste Dokument, das ich kenne. Es verwendet keine diplomatischen Ausdrücke: Es ist ausgewogen, aber stark. Es sagt: Bis wann wollt ihr schweigen? Und dass die Imame sprechen sollen!

Und nicht nur die Imame: die Masse, das islamische Volk, muss auf die Straße gehen, wenn es um eine politische Sache geht, die sich gegen andere wendet.“

Quelle und vollständiges Interview hier: http://de.radiovaticana.va/news/2014/08/23/islamexperte_p._samir:_%E2%80%9Eist_das_noch_islam%E2%80%9C/ted-821240


Eine Ehebrecherin steinigen? – Der Gegensatz von Christus und Mohammed

Zur Frage, wie mit einer Ehebrecherin umzugehen sei, gibt es einen Bericht in der Hadithe, den Überlieferungen über die Aussprüche und Taten Mohammeds. Neben dem Koran ist die Hadithe die zweite Quelle und Säule der islamischen Lehre und verbindlich für Muslime.

Hier folgt die Schilderung, wie Mohammed für eine Ehebrecherin die Todesstrafe anordnet:

“Eine Frau kam zum Propheten. Sie war infolge eines Ehebruchs schwanger. Sie sagte: O Gesandter Gottes, ich habe eine gesetzliche Strafe verdient, so verhänge sie über mich. Der Gesandte Gottes rief ihren Sachwalter zu sich und sagte: Sei gut zu ihr. Und sobald sie ihre Niederkunft gehabt hat, bringe sie zu mir.  Er handelte so; ihre Kleider wurden um sie festgebunden. Dann befahl er  –  und sie wurde gesteinigt.” 

Vergleichen wir hiermit das Verhalten Christi: Duccio

“Frühmorgens aber kam  Jesus wieder in den Tempel, und alles Volk strömte zu ihm; und ER setzte sich und lehrte sie. Die Schriftgelehrten und die Pharisäer aber brachten eine Frau, die beim Ehebruch ergriffen worden war, stellen sie in die Mitte und sagen zu ihm: Meister, diese Frau ist auf frischer Tat beim Ehebruch ergriffen worden. (…)

Jesus bückte sich nieder und schrieb mit dem Finger auf die Erde. Als sie fortfuhren, ihn zu fragen, richtete er sich auf und sprach zu ihnen: Wer von euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein. (…)

Als sie dies hörten, gingen sie einer nach dem anderen hinaus, angefangen von den Ãltesten; und ER wurde allein gelassen mit der Frau, die in der Mitte stand.

Jesus aber richtete sich auf und sprach zu ihr: Frau, wo sind sie? Hat niemand dich verurteilt?  –  Sie antwortete: Niemand, HERR.  

Jesus sprach zu ihr: Auch ich verurteile dich nicht. Geh hin und sündige von nun an nicht mehr!(Joh 8:1-11)


“Befreit Gaza von der Hamas – und Europa vom Islamisierungsprozess”

Erklärung der GAM (Gesellschaft für wissenschaftliche Aufklärung und Menschenrechte)

Angefeuert vom extensiven Raketenbeschuss Israels durch radikalislamische Kräfte des Gazastreifens sowie inspiriert vom blutigen Vormarsch der ISIS-Dschihadisten rottet sich aktuell ein gewaltbereiter Mob desintegrierter und vielfach staatlich subventionierter Muslime auf Demonstrationen zusammen, die folgende Verhaltensweisen an den Tag legen: DSC_0335

Man skandiert antijüdische Hetzparolen im Stil der Nazis; gezeigt werden Fahnen der Hamas und der ISIS-Barbaren sowie Hakenkreuze und Hitlergrüße; Synagogen werden angegriffen und Steine auf proisraelische Demonstranten geworfen; rechtswidrige Holocaustleugnung gehört zum mentalen Grundinventar dieser oftmals mit Doppelpässen beschenkten Kräfte; nur mit Mühe und Not kann die überalterte, personell ausgezehrte und unterfinanzierte Polizei (noch) unmittelbare und schlimmere Übergriffe verhindern.

Einschüchterungsgebaren und religiös indoktrinierte Überlegenheitsgesten dieses immer als Rudel auftretenden, autoritär abgerichteten Mobs gegenüber der nichtmuslimischen Bevölkerung sind an der Tagesordnung etc…

Berlin: Haßprediger Ismail betete für den Tod der Juden

Wie weit die unsägliche Duldung, Aufenthaltsgenehmigung und Alimentierung dieses verfassungsfeindlichen und rechtswidrig demonstrierenden Mobs geht, dessen Auftreten den umfassend eingehegten einheimischen Rechtsextremismus weit in den Schatten stellt(1), zeigt die Hasspredigt eines aus Dänemark stammenden Imam Bilal Ismail in der Berliner Al-Nur-Moschee, einem bekannten Sammelpunkt von radikalen Salafisten. Dort hatte er für den Tod der Juden gebetet und gewünscht, Allah möge die israelischen Konfliktbeteiligten bis zum allerletzten Mann töten(2).

Auch in anderen europäischen Ländern eskaliert der muslimische Straßenterror…

Das letztendliche Ziel der radikalislamischen Vorhut vor der Errichtung des schariakonformen Weltkalifats ist die Zerstörung der säkular-demokratischen Gesellschafts- und Lebensordnung. DSC_0366

Dabei wenden die arbeitsteilig vernetzten Islam-Akteure gegenüber dem nachgiebigen postsäkularen Erfüllungsstaat eine mehrdimensionale Strategie mit folgenden Knotenpunkten an:

Geburtendschihad; Ausbeutung der europäischen Sozialsysteme; Errichtung einer muslimischen Gegengesellschaft inklusive Paralleljustiz; Durchsetzung zahlreicher islamischer Regularien auf möglichst vielen gesellschaftlichen Gebieten (Moscheebau; Islamunterricht; islamische Theologieinstitute; islamische Friedhöfe; Schächten; Halalfood; islamische Speisevorschriften in Kindergärten, Schulen und Gefängnisse etc); Bildung ethno-religiöser bzw. islamischer Infiltrationsgruppen in den etablierten Parteien, Medien und Verwaltungen; Dschihad-Tourismus; Koranverteilungsaktionen; Missionierungskundgebungen salafistischer und anderer radikalislamischer Kräfte usw…

Strategie von Zuckerbrot und Peitsche

Kombiniert werden dabei heuchlerische „Verständigungsveranstaltungen“ (Tag der offenen Moschee; Fastenbrechen, interreligiöser Dialog) mit aggressiven Aufmärschen und Drohkundgebungen. DSC_0014

Wie die aktuellen Demonstrationen zeigen, ist der Zeitpunkt für die Maßgabe „Wehret den Anfängen“ längst verpasst.

Im Rahmen der epochalen und multifrontalen Kriege und Konfliktszenarien im islamischen Herrschaftsraum (Sunniten gegen Schiiten; Islamisten gegen Christen; arabische Golfmonarchien gegen den iranischen Gottesstaat; Kalifat-Islamisten gegen die islamischen Monarchen und säkularen Herrscher etc.) repräsentieren gegenwärtig Ägypten und Israel eine parallele Politik der dominanten Eindämmungsrepression gegenüber der Muslimbruderschaft und ihres palästinensischen Ablegers in Gestalt der Hamas.

Gegenüber wirkungsmächtigen Akteuren mit einer durch und durch irrational-antihumanistischen Leitideologie ist diese Politik alternativlos.

Die Hamas hat mittlerweile langjährig (im Grunde zu lange) vorexerziert, wohin ein Palästinenserstaat ohne vorherige Zerstörung der radikalislamischen Machtpositionen führt. Erinnern wir uns: Auch der Wiederaufbau Nachkriegsdeutschland erforderte zunächst die völlige Zerschlagung des Naziregimes(3).

TUNESIEN: “Null Toleranz” gegenüber radikal-islamischen Kräften

Jetzt hat sich offensichtlich auch Tunesien der „Politik der harten Hand“ gegen Islamisten angeschlossen:

Nachdem militante Islamisten der Gruppe Ansar-Al-Sharia im Grenzgebiet zwischen Tunesien und Algerien zwei tunesische Militärpatrouillen angegriffen und dabei 15 Soldaten getötet hatten, verfügte nun die tunesische Regierung die sofortige Schließung der Extremisten-Moscheen, in denen der Angriff gefeiert worden war. Zudem wurde die Schließung sämtlicher Medien angeordnet, die radikales islamisches Gedankengut verbreiten und zum Dschihad aufrufen.

Eine solche Null-Toleranz-Politik gegenüber radikalislamischen Kräften und jenen Zuwanderern, die an den grund- und menschenrechtswidrigen Vorgaben des Islam festhalten, ist auch europaweit und insbesondere auch in Deutschland erforderlich.

Eine weitere Einwanderung radikal- und orthodox-islamischer Kräfte muss verhindert und deren Ausweisung erleichtert werden.

Politischer Handlungswille überfällig

Diesbezügliche rechtliche Hürden sind unverzüglich einzureißen. Fehlender politischer Handlungswille darf sich nicht länger hinter hypostasierten „Sachzwängen“ verschanzen.

Als Sofortmaßnahmen sind folgende Forderungen umzusetzen:
–    Schließung der Al-Nur-Moschee in Berlin-Neukölln(4)
–    Festnahme, Inhaftierung und Anklageerhebung gegen islamische Hassprediger
–    Verbot von islamischen Organisationen, die offen oder verdeckt zum Dschihad aufrufen, antijüdische Hassparolen verbreiten, „Ungläubige“ diskriminieren und vom Ausland (Türkei, Saudi-Arabien, Iran, Palästinensergebiete etc.) gesteuert werden.
–    Verbot bzw. Nichtgenehmigung von antiisraelischen Hetzkundgebungen
–    Aufbau von polizeilichen Sondereinsatzkräften zur Bekämpfung antizipierbarer muslimischer Ausschreitungen
–    Umlenkung von Ausgaben für die gescheiterte  „interkulturelle“ Integrationsarbeit (pseudopädagogische Verhätschelung von fehlsozialisierten Muslimen) und den „Beratungsstellenwildwuchs“ der Migrationsindustrie(5)in den Bereich islamkritische Bildungsarbeit und Sicherheit gegenüber desintegrierten/nichtintegrierbaren Migranten

Die Massenansammlung reaktionär-islamischer Zuwanderer in Europa und Deutschland, die ein grund- und menschenrechtswidriges Überzeugungs- und Verhaltensprofil aufweisen und sich erweitert reproduzieren, muss im Interesse der realistischen Möglichkeit einer fortschrittlich-emanzipatorischen Zukunft gestoppt, reduziert und eingedämmt werden.

Anmerkungen:

1) Dass sich einheimische Rechtsextremisten und Antisemiten den Islamisten anschließen, liegt in der Natur der Sache und zeigt zugleich, wer hier (als Hauptgefahr) dominiert und wer hier hinterherläuft.

3) Wie das frühere Nazi-Deutschland funktioniert auch die Hamas-Herrschaft im Gazastreifen nicht ohne eine umfassende Unterstützung durch die ideologisch angepasste „Bevölkerung ohne Uniform“ = zivile Anhängerschaft.

5) Ausdrücklich ausgenommen sind hier natürlich Anlaufstellen für islamgeschädigte Migranten/innen zum Beispiel in Sachen Zwangsverheiratung, häusliche Gewalt etc. Auch die spezielle Problemgruppe der Angehörigen von Konvertiten, die als einheimische oder zugewanderte Nichtmuslime dem Islam „beitreten“ und sich dann oftmals rasch radikalisieren, wäre hier gezielt zu unterstützen.

Quelle: http://bpeinfo.wordpress.com/

Fotos: Michael Leh


Unionsfraktion protestiert gegen Befehl zur Genitalverstümmelung aller Frauen im Irak

Die sunnitischen Islamführer im Irak haben den Vereinten Nationen zufolge angekündigt, alle Frauen genital zu verstümmeln.

Dazu erklärt die menschenrechtspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Erika Steinbach (siehe Foto): Foto_(2)

“Der Befehl, alle irakischen Frauen im Alter zwischen elf und 46 Jahren der Genitalverstümmelung zu unterziehen, entsetzt uns zutiefst. Damit zeigt die Terrororganisation Islamischer Staat (IS) ihr menschenverachtendes Gesicht einmal mehr.

Wir fordern die sofortige Rücknahme der Fatwa, mit der eine Menschenrechtsverletzung ungeahnten Ausmaßes angeordnet wird. Die internationale Staatengemeinschaft ist dringend aufgefordert, sich geschlossen dagegen zu positionieren.

Betroffen sind neuesten Meldungen entsprechend rund vier Millionen Frauen. Viele von ihnen sind noch Kinder. Die IS-Terroristen hatten in den vergangenen Tagen weite Gebiete des Irak unter ihre Kontrolle gebracht, um dort ein ‘Kalifat‘, also einen Gottesstaat, zu errichten.

Die Anordnung eines so schwerwiegenden Verbrechens, wie es die Genitalverstümmelung darstellt, ist eine der ersten Amtshandlungen der Islamisten.

Die erlassene Fatwa lässt Menschenrechtsverletzungen ungeheuren Ausmaßes erwarten. Nach der Vertreibung der Christen aus dem Land geraten nun gezielt und systematisch die Frauen ins Visier der islamistischen Terroristen. Deren Ziel ist es, Todesangst unter der irakischen Bevölkerung zu verbreiten – ein Mittel, das Terroristen eine ungeahnte Macht verleiht. Angst und Schrecken soll ihre Befehlsgewalt garantieren.”

Hintergrund:

Eine Fatwa ist ein Rechtsgutachten islamischer Gelehrter, die damit in eigener Sache oder im Auftrag eines Herrschers eine Einschätzung zu einer bestimmten Frage des islamischen Religionsgesetzes abgeben. Mit diesem Gutachten, das sich auf die Scharia bezieht, wird eine bestimmte Handlung entweder verboten oder für unbedenklich erklärt.


Viele Deutsche und Einwanderer sagen: “Islam gehört nicht zu Deutschland”

Die Deutschen stehen dem Islam mehrheitlich skeptisch gegenüber. In einer Umfrage für den „Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration“ gaben 53,2 Prozent der befragten Deutschen an, der Islam gehöre für sie nicht zur Bundesrepublik. Auch 44 Prozent der Einwanderer schlossen sich dieser Aussage an.

Auch eine Befreiung vom Sport- bzw. Schwimmunterricht aus religiösen Gründen sowie die Erlaubnis für islamische Lehrerinnen, an staatlichen Schulen Kopftuch zu tragen, wird von 75,9 bzw. 63,1 Prozent abgelehnt. Auch unter den Einwanderern finden diese Forderungen keine Zustimmung.

Große Sorge bereitet dem Sachverständigenrat die Bildungspolitik. Mehr als zehn Prozent der Einwandererkinder zwischen 16 und 29 Jahren keine Berufsausbildung oder sind arbeitslos gemeldet. Grundschüler ohne deutschen Elternteil hinken in der sprachlichen Entwicklung ein Jahr hinterher.

Quelle: http://www.jungefreiheit.de


Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 266 Followern an