“Ein Riß geht durch die Kirche”
Veröffentlicht: 18. Mai 2013 Einsortiert unter: KIRCHE + RELIGION aktuell | Tags: Felizitas Küble, Fundamentaltheologe, Kirche, Magnus Striet, Rainer Kochinke, Rheine 3 Kommentare »Rainer Kochinke zur Debatte um Prof. Magnus Striet
Kürzlich wurde hier im CF eine Stellungnahme von Felizitas Küble veröffentlicht, die sich kritisch mit einem Vortrag des katholischen Theologen Magnus Striet aus Freiburg auseinandersetzt, weil dieser modernistische Professor bei einem Vortrag in Rheine eine Reihe Irrlehren präsentierte, worüber die “Münsterländische Volkszeitung” (MV) berichtet hatte (siehe hier).
Zwei Tage später erschien in der MV eine Verteidigung des Theologen Striet durch den Zeitungsleser Herbert Huesmann (sein Text liegt nicht online vor). Nun hat sich der kath. Pädagoge Rainer Kochinke aus Rheine zu Wort gemeldet und in einer heute in der MV veröffentlichten Zuschrift grundsätzliche Glaubensthemen angesprochen, die von allgemeinem Interesse sind:
“Die beiden Leserbriefe von Felizitas Küble und Herbert Huesmann in der MV vom 14. bzw. 16.5. zeigen in aller Deutlichkeit, wie tief der Riss ist, der die katholische Kirche Deutschlands nach dem 2.Vatikanum spaltet.
Während Frau Küble in den im Pressebericht wiedergegebenen Ausführungen von Prof. Striet im Wesentlichen nur eine Demontage des katholischen Glaubens erkennen kann, glaubt Herr Huesmann darin eine “Hilfe zur Erneuerung des Glaubens” zu sehen.
Hintergrund dieser konträren Sichtweisen ist offenbar eine gegensätzliche Auffassung von Ziel und Verwirklichung des 2. Vatikanischen Konzils.
Die Entwicklungen innerhalb der Kirche, die mit unterschiedlichen Interpretationen des Stichworts “aggiornamento” zusammenhängen, das Papst Johannes XXIII dem Konzil mit auf den Weg gab, erklären diese Diskrepanz.
Der Papst selber erläuterte die von ihm gemeinte Bedeutung dieses Begriffs als “Vertiefung des Glaubens, aber in einer Sprache, die die Menschen von heute verstehen”.
Dagegen wollten einige Konzilsväter und theologische Berater das “Aggiornamento” als Angleichung an das mehrheitliche Denken und Fühlen der modernen Gesellschaft verstanden wissen, schon deshalb, um dem Rechtfertigungsdruck gegenüber dem Dauervorwurf zu entgehen, die Lehre der Kirche sei nicht mehr zeitgemäß, sondern überholt und veraltet.
Genau das ist bis heute der entscheidende Punkt der innerkirchlichen Auseinandersetzung: Entweder gelten die 10 Gebote und das Evangelium unabhängig vom jeweiligen Zeitgeist, weil sie nicht Menschenwerk sind, oder aber die Lehre Christi und der Apostel war nur zeitbedingt und gilt so nicht mehr für die Menschheit von heute.
Zwischen diesen gegensätzlichen Auffassungen, die nach dem Konzil zu einer theologischen Lagerbildung geführt haben, können zwar Argumente ausgetauscht werden, aber ein Konsens ist logischerweise ebenso unmöglich wie Neutralität.
Der positive Aspekt dieser Situation ist, das jeder Gläubige der Frage nach der Wahrheit nicht mehr ausweichen kann, sondern auf den verwiesen ist, der von sich sagen konnte: “Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben”!
Die Nachkonzilspäpste Paul VI., Johannes Paul II. und Benedikt XVI. haben deshalb auch vor einer modernistischen Exegese gewarnt, die das Evangelium durch spitzfindige Beschränkung seines verbindlichen Geltungsbereichs auf das kulturelle Umfeld vor 2000 Jahren so weit verbiegen will, dass es auch für die Mitglieder der modernen Spaß- und Genussgesellschaft plausibel und akzeptabel wird. Besonders Benedikt XVI beklagte die Verweltlichung des Denkens innerhalb der Kirche und mahnte die Ent-Weltlichung an.
Wenn die Kirche sagt, sie habe nur in Treue das Vermächtnis Jesu Christi zu verwalten, und sei nicht ermächtigt, dieses zu verfälschen, wird ihr das als “Unnachgiebigkeit” vorgehalten.
In Wirklichkeit geht es um die tiefernste Verantwortung nicht zuerst für das zeitliche Wohlergehen, sondern in erster Linie für das ewige Heil der Gläubigen, die Christus eben nicht der Theologenzunft anvertraut hat, die in der Geschichte der Kirche immer wieder Irrlehrer hervorgebracht hat, sondern dem Petrus und seinen Nachfolgern als obersten Hirten.
Mit der Anerkennung dieser Verantwortung steht so viel auf dem Spiel, dass der Eifer bei der Argumentation für die gute Sache nicht nur gerechtfertigt, sondern wünschenswert ist, und die Kritik von Herrn Huesmann an dem “polemisch–eifernden Ton” von Frau Küble als unangemessen erscheint.”
Skandal: Der Sitz evangelischer Freikirchen im SWR-Rundfunkrat geht an Muslime
Veröffentlicht: 17. Mai 2013 Einsortiert unter: KIRCHE + RELIGION aktuell | Tags: Freikirchen, Grüne, muslime, SWR, SWR-Rundfunkrat, Winfried Kretschmann 1 Kommentar »Erfolglose Proteste von Kirchenleitungen und Gemeinden
Die evangelischen Freikirchen im Südwesten haben ihren Kampf um einen Sitz im Rundfunkrat des Südwestrundfunks (SWR) verloren. Der neue SWR-Staatsvertrag, den die Landesregierungen von Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz vereinbarten, sieht vor, dass der bisher den Freikirchen zustehende Platz im Aufsichtsgremium künftig von einem Mitglied muslimischer Verbände eingenommen wird.
Die Landtage der beiden Bundesländer sollen den Vertrag noch vor der Sommerpause endgültig beschließen. Der bisherige Vertreter der Freikirchen im Rundfunkrat, Bernd Friedrich, repräsentierte etwa 550.000 Mitglieder der klassischen Freikirchen und von orthodoxen, altkatholischen, unabhängigen und neuapostolischen Gemeinden.
Nach seinen Angaben hatten sich mehr als 20 Kirchenleitungen und Gemeinden in Schreiben an den grünen Ministerpräsident Winfried Kretschmann für den Sitz der Freikirchen im Rundfunkrat des SWR eingesetzt.
Zahlreiche Gruppierungen haben zwei oder mehr Sitze, etwa Gewerkschafter, Naturschützer oder Bildungsverbände. Warum also die christlichen Freikirchen nicht einmal einen einzigen?
Quelle: http://www.idea.de
Vertrauen der Deutschen in die Pfarrerschaft nimmt wieder zu
Veröffentlicht: 17. Mai 2013 Einsortiert unter: KIRCHE + RELIGION aktuell | Tags: Berufe, Geistliche, Pfarrer, Studie, Vertrauen Schreibe einen Kommentar »Das Vertrauen der Deutschen zu Geistlichen steigt wieder. Das geht aus einer repräsentativen Studie des Magazins „Reader´s Digest“ hervor. Danach haben 48 Prozent der Bundesbürger „sehr hohes“ oder „ziemlich hohes“ Vertrauen zu Pfarrern.
Im vergangenen Jahr war der Wert auf 37 Prozent abgesackt. Das Magazin hatte das mit den Medienberichten über sexuellen Missbrauchs in kirchlichen Einrichtungen begründet. 2007 hatten noch 55 Prozent der Deutschen erklärt, dass sie Geistlichen vertrauen. 
Bei der aktuellen Umfrage liegen Pastoren bzw. Priester auf Platz 13 unter 20 Berufsgruppen. Sie rangieren damit hinter Taxifahrern (57 Prozent) und Rechtsanwälten (52 Prozent).
Das meiste Vertrauen genießen in Deutschland Feuerwehrleute (92 Prozent), Krankenschwestern (89 Prozent), Piloten (88 Prozent), Apotheker (85 Prozent) und Ärzte (80 Prozent).
Am Ende der Skala finden sich Gewerkschaftsführer (28 Prozent), Fußballspieler (20 Prozent), Autoverkäufer (16 Prozent), Finanzberater (14 Prozent) und Politiker (10 Prozent).
Die Ergebnisse in Deutschland sind Teil der seit 2001 durchgeführten Studie „European Trusted Brands“. Dafür wurden über 18.000 Personen in zwölf Ländern Europas befragt, davon fast 3.300 in Deutschland.
Im europäischen Durchschnitt schneidet die Pfarrerschaft – 38 Prozent der Bürger vertrauen ihnen – schlechter ab als in Deutschland (48 Prozent). In der Schweiz haben 49 Prozent der Befragten Vertrauen zu Pfarrern; das ist ein Zuwachs um vier Prozentpunkte gegenüber 2012.
Quelle: http://www.idea.de
Kirchentag in Hamburg: Bei Judenchristen war die “Toleranz” zu Ende
Veröffentlicht: 15. Mai 2013 Einsortiert unter: KIRCHE + RELIGION aktuell | Tags: Christel Koppehele, Christus, Deutscher Evangelischer Kirchentag, Messianische Juden, Toleran Schreibe einen Kommentar »Von Christel Koppehele
Im Eröffnungsgottesdienst des 34. Dt. Evangelischen Kirchentags in Hamburg am 1. Mai schwebte eine riesige weiße Hand über dem Haupt der lachenden Hamburger Bischöfin Kirsten Fehrs.
Am Tage darauf brachte das “Hamburger Abendblatt” dies als Großaufnahme und titelte: „Nicht die Hand Gottes, sondern die Hand der Puppe Dundu bringt die Bischöfin beim Eröffnungsgottesdienst zum Lachen!“
„Soviel du brauchst“ lautete das Thema dieses Protestantentreffens. Man fragte sich: Wovon? Von wem? Kann man „es“ sich einfach nehmen?
Jedenfalls machte sich dies Motto gut auf einem Schal. Nicht schwarz auf weiß, sondern weiß auf blau. Alle 116.000 Dauergäste trugen ihn fröhlich, lächelnd und bei guter Laune. Alle sind nett. Und das Maiwetter auch. Sollte da nicht der „liebe Gott“ auch nett sein?
Oder die neue Göttin “Toleranz” ? Die ist i m m e r nett und für a l l e da. Wirklich für alle, auch hier auf dem Kirchentag?
Nein – nicht für die Juden. Ein Aufschrei. N i c h t f ü r d i e J u d e n !? – Und d a s in Deutschland? - D a s wird bestimmt um die Welt gehen. Als neuer deutscher Antisemitismus.
Allerdings ging es hier um Messianische Juden. Was, fragt man verwundert, glauben die wirklich an JESUS CHRISTUS als ihren, auch der Juden Heiland und Erlöser?
Ja, aber d a s wollen die anderen Juden hier nicht, die nicht an Christus glauben. Diese haben nun die Verantwortlichen auf dem Kirchentag dazu gebracht, jene Juden, die an CHRISTUS glauben, hier zu verbieten. Diese durften nicht einmal mit einem Info-Stand in den Messehallen vertreten sein.
Erstveröffentlichung des Artikels in diesem evangelischen Portal: http://bekenntnisbruderschaft.de/bekenntnis-bruderschaft.html
Absurde Welten: ein katholischer Theologe leugnet das ABC des Christentums
Veröffentlicht: 15. Mai 2013 Einsortiert unter: KIRCHE + RELIGION aktuell | Tags: Christus, Gott, katholischer Theologe, Kirche, Magnus Striet, Rheine 8 Kommentare »Bei Prof. Magnus Striet stapeln sich die Irrlehren
In der “Münsterländischen Volkszeitung” (MV) aus Rheine wurde am gestrigen Montag, den 13. Mai 2013, ein ausführlicher Leserbrief von Felizitas Küble veröffentlicht, der sich auf einen MV-Tagungsbericht vom 3. Mai bezieht.
Felizitas Küble befaßt sich in ihrer Zuschrift kritisch mit den Häresien von Prof. Dr. Magnus Striet, einem Fundamentaltheologen, der bis Februar 2010 sogar Dekan der katholischen Fakultät der Universität Freiburg war.
Der aus Westfalen stammende Religionsphilosoph gehört zu den Unterzeichnern des modernistischen Theologen-”Memorandums”. Auf der Freiburger Diözesansynode hat er kürzlich als Hauptredner seine Thesen vorgetragen, ohne daß Erzbischof Zollitsch ihm widersprach. Er forderte u.a. kirchliche “Segensfeiern” für homosexuelle “Partnerschaften”.
Hier folgt der volle Wortlaut des Leserbriefs:
Theologie heißt zwar “Lehre von Gott”, doch manche Theologen fühlen sich offenbar dazu berufen, noch vorhandene Restbestände des Glaubens im Kirchenvolk infragezustellen und abzuservieren. Es erscheint mir geradezu absonderlich, daß der aus Rheine stammende Freiburger Fundamentaltheologe Magnus Striet seine agnostischen Ausführungen ausgerechnet im Rahmen der Vortragsreihe “Den Glauben erneuern” zum Besten geben durfte. Passender wäre doch wohl das Motto “Den Glauben abmontieren” gewesen.
Hierzu einige Beispiele aus dem Artikel Ihrer Zeitung:
1. Beim Religionsphilosophen Striet stimmen nicht einmal die Zahlen, von den Inhalten ganz zu schweigen. So behauptete er in seinem Vortrag: “Zum Papstbesuch in Deutschland kamen 80.000 Gäste. Das sind genauso viele, wie der BVB bei jedem Heimspiel schafft.” –
Ich zitiere hierzu die insoweit gewiß unverdächtige “Frankfurter Rundschau” vom 25.9.2011: “Der Papst hielt fünf große Gottesdienste unter freiem Himmel mit rund 300.000 Besuchern.”
2. Der Vortragstitel lautete: “Von Gott reden im 21. Jahrhundert.” – Besser hätte gepaßt: “Gott leugnen mit der Auschwitzkeule.” – Ich zitiere aus seinen Ausführungen: “Wenn es einen handelnden Gott gibt, warum lässt er das Leiden zu?…Kann es Gott geben, wenn es Auschwitz gab?” - Die logisch und theologische richtige Fragestellung lautet hingegen: “Warum lassen Menschen solche Verbrechen zu oder begehen sie sogar? Kann die Erbsünde noch geleugnet werden, wenn es Ausschwitz gab?”
Statt nun aber einen flachen Humanismus zu “hinterfragen”, statt an Schuld und Tragik menschlicher Existenz zu erinnern, wird Gott – der an Auschwitz garantiert völlig unschuldig ist – auf die Anklagebank gezogen. Hätten sich die gottlosen National-Sozialisten und die ebensolchen International-Sozialisten an die Zehn Gebote gehalten, dann hätte es Auschwitz ebenso wenig gegeben wie den sowjetischen Gulag. Also genau umgekehrt wird ein Schuh draus!
Ist Gott nur eine Erfindung des Menschen?
3. Sodann äußert Prof. Striet sich laut Zeitungsbericht wie folgt: “Das, was wir Gott und Religion nennen, ist ein Menschheitsprodukt. Der erhoffte Gott ist eine Projektion des Menschen.” - Man reibt sich die Augen und glaubt sich im falschen Film: Der Gottesglaube wird von diesem “katholischen” Theologen als Erfindung des Menschen dargestellt, gleichsam als psychologisches Konstrukt – vermutlich zwecks Seelentrost und Todesangstbewältigung.
Wahrlich kein origineller Einfall, vielmehr wird lediglich Feuerbachs These wiedergekäut, wonach nicht etwa Gott den Menschen nach seinem Bilde erschaffen habe, sondern vielmehr der Mensch Gott nach seinem Bilde erschuf.
Daß es tatsächlich menschengemachte Gottesvorstellungen gab und gibt, ist unbestritten, doch dies ist kein stichhaltiges Argument gegen den Gottesglauben an sich, denn der Mißbrauch spricht nicht gegen die Sache selbst - und der Hinweis auf ein Zerrbild ist kein ernsthafter Einwand gegen das Eigentliche und Originale.
4. Auch mit dem Christusglauben wird bei Professor Strieth offenbar aufgeräumt – genauer gesagt: abgeräumt, bedenkt man seine folgenden Ausführungen: “Schließlich sei der Glaube an den im Juden Jesus von Nazareth menschgewordenen Gott eine Erzählung, die über die Weltgeschichte gelegt ist und die wahr sein könne.” - Man beachte: eine “Erzählung”, die wahr sein “kann”. – Das ist kein Glaube, sondern Agnostizismus pur!
Der Herr Professor bekennt sich nicht einmal zur Gottheit Christi, obwohl auf diesem Kernsatz das gesamte Christentum beruht, selbstverständlich auch der evangelische Teil hiervon. Wer nicht an die Gottheit Christi glaubt, ist nicht “nur” kein Katholik, sondern auch kein Christ, denn Christ ist, wer an Christus glaubt: an Christus als den menschgewordenen Erlöser der Welt!
Ist die Kirche nur ein “weltlich Ding”?
5. Wer die Gottheit Christi nicht bekennt, kann natürlich das Wesen der Kirche erst recht nicht begreifen. Kein Wunder also, daß Prof. Striet erklärt: “Die Kirche ist ein weltlich Ding und muss immer wieder reformiert werden.” - Die Kirche ist in Wirklichkeit ein göttlich Ding, vom Gottmenschen Christus selbst gestiftet, wenngleich sie aus fehlbaren Menschen besteht. Doch ihre Heiligkeit zeigt sich in den Sakramenten, in der Botschaft des Ewigen, in den Zehn Geboten und im Auftrag der Kirche, die Menschen mit Gott zu versöhnen und zum Himmel zu führen.
Das schließt Reformen nicht aus, doch müssen diese einer wirklichen Erneuerungen in Christus dienen; andernfalls wird nicht reformiert, sondern deformiert, also genau das betrieben, was dieser Fundamentaltheologe offenbar als sein ureigenes Aufgabenfeld betrachtet.
6. Angesichts dieser Sachlage paßt es natürlich, daß Prof. Striet die üblichen Dauerbrenner - Zölibat, Frauenpriestertum, Kommunion für wiederverheiratete Geschiedene – ganz im Dämmerlicht und Zwielicht des Zeitgeistes präsentiert, nicht etwa im Lichte des Heiligen Geistes, der die biblischen Schriften inspiriert hat und der unsere Kirche erleuchtet, aber beileibe nicht jeden Theologen.
7. Bevor sich Dr. Magnus Striet über die angeblich “verkrusteten Strukturen des kirchlichen Erscheinungsbildes” mokiert, die es “aufzuräumen” gelte, sollte er fällige Aufräumarbeiten an diversen Baustellen seiner eigenen Ideologie vornehmen, statt das Kirchenvolk in Rheine und anderswo ausgerechnet als Theologe mit seinen glaubensfernen Thesen zu behelligen.
Die absurde Krönung des Ganzen lieferte aber wohl der Gemeindepfarrer selbst, hat er doch die Veranstaltung mit den Worten beendet: “Nichts ist besser als Striet.” – Als wäre es nicht schon trostlos genug, daß der einladende Priester dem Referenten kein Paroli bot, daß er auf kritische Rückfragen verzichtete und damit seine Gläubigen der theologischen Verwirrung überließ, macht er zum Abschied auch noch einen tiefen verbalen Diener vor diesem Vertreter des Agnostizismus.
Felizitas Küble, 48167 Münster
Glaube und Wissenschaft: In der Natur erkennen wir die Spuren eines Schöpfers
Veröffentlicht: 14. Mai 2013 Einsortiert unter: KIRCHE + RELIGION aktuell | Tags: Glaube, IVCG, Max Planck, Naturwissenschaft, Thomas Schimmel Schreibe einen Kommentar »Die Gesetzmäßigkeiten in der Natur können ein Hinweis auf das Wirken eines Schöpfers sein. Dieser Ansicht ist der Naturwissenschaftler Prof. Thomas Schimmel, Leiter am Institut für Angewandte Physik an der Universität in Karlsruhe.
Wie ein Bild auf einen Maler schließen lasse, könne man in der Natur die Spuren eines Schöpfers sehen. Einer der bekanntesten deutschen Physiker, der Nobelpreisträger Werner Heisenberg (1901 – 1976), habe gesagt:
„Der erste Trunk aus dem Becher der Naturwissenschaft macht atheistisch. Doch auf dem Grund des Bechers wartet Gott.“
Nach Worten Schimmels kann man zwar durch die Größe des Universums auch die Größe des Schöpfers erahnen, aber Gott selbst sei mit naturwissenschaftlichen Methoden nicht erfassbar. Hier führe jedoch die biblische Botschaft weiter. Nach ihr werde Gott selbst in Jesus Christus Mensch und gäbe sich so zu erkennen. Er ist dabei – so Schimmel – „nur ein Gebet weit entfernt“.
Einer der Väter der modernen Physik, Max Planck (1858 – 1947), habe erklärt: „Wissenschaft und Glaube sind keine Gegensätze, sondern sie ergänzen und bedingen einander.“
Schimmel hat mehrfach Wissenschaftspreise erhalten und ist auch Chefredakteur des Beilstein Journals für Nanotechnologie.
Der Wissenschaftler sprach beim 53. Jahreskongress der Internationalen Vereinigung Christlicher Geschäftsleute (IVCG), der vom 9. bis 11. Mai in Stuttgart stattfand. Daran nahmen 220 Delegierte aus IVCG-Gruppen in mehr als 80 Orten in Deutschland, der Schweiz und Österreich teil. Zu ihnen gehören rund 800 ehrenamtliche Mitarbeiter, die sich in der überkonfessionellen Bewegung dafür engagieren, dass besonders Menschen in verantwortungsvollen Positionen mit der christlichen Botschaft erreicht werden. Die Hauptaktivitäten der IVCG sind Vortragsabende meist in Hotels sowie Impulstage für Menschen, die religiös auf der Suche sind.
Quelle: http://www.idea.de
NSU-Prozeß: Türkischer Politiker lehnt Kreuz im Münchner Gerichtssaal als “Bedrohung für Nichtchristen” ab
Veröffentlicht: 8. Mai 2013 Einsortiert unter: KIRCHE + RELIGION aktuell | Tags: Gerichtssaal, Kreuz, München, NSU, Türken Schreibe einen Kommentar »Der türkische Parlamentsabgeordnete Mahmut Tanal hat das Münchner Oberlandesgericht aufgefordert, das Kreuz aus dem Verhandlungssaal im NSU-Prozeß zu entfernen.
Das Kreuz sei eine Bedrohung für Nichtchristen, sagte Tanal, der einer sechsköpfigen Parlamentarierdelegation aus Ankara angehört, die den Prozeßbeginn gegen Beate Zschäpe und vier mutmaßliche Unterstützer des NSU am Montag in München verfolgte.
Deshalb müsse das Kreuz sofort verschwinden. Das christliche Symbol sei nicht mit einem Rechtsstaat zu vereinbaren.
Zugleich äußerte Tanal den Verdacht, deutsche Sicherheitsbehörden hätten die dem NSU zugeschriebenen Taten gedeckt. Wenn eine Gruppe acht Türken und einen Griechen mit ein und derselben Waffe ermorden könne, ohne aufzufliegen, bedeute dies, „daß dahinter staatliche Kräfte stehen“, mutmaßte der türkische Politiker laut Nachrichtenagentur AFP.
Quelle: Wochenzeitung “Junge Freiheit”
Trainer Jürgen Klopp (Borussia Dortmund), das Gebet und der christliche Glaube
Veröffentlicht: 7. Mai 2013 Einsortiert unter: KIRCHE + RELIGION aktuell | Tags: Borussia Dortmund, Gebet, Glaube, Gott, Jürgen Klopp Schreibe einen Kommentar »Star-Trainer Jürgen Klopp erreichte mit seiner Borussia Dortmund das Champions-League-Finale. Der 45-Jährige spricht seit Jahren offen über seinen Gottesglauben und die Bedeutung des Betens für ihn selber.
Das Christentum bezeichnet er als “moralischen Leitfaden”. – Das tägliche Gebet sei fester Bestandteil seines Lebens:
“Auch wenn ich manchmal tagsüber so viel zu tun habe, dass ich beim Abendgebet einschlafe: Auf alle Fälle beende ich jeden Tag mit einem Gebet. Grundsätzlich gibt es in meinem Leben unglaublich viele Gründe, mich im Minutentakt bei Gott zu bedanken. Aber auch in Phasen, in denen es mir nicht immer so gut ging, war mein Glaube gleich stark.” - So etwa auch, als er mit Mainz 05 den Abstieg in die 2. Bundesliga hinnehmen musste.
Der Kult-Trainer Klopp erklärt zudem:
“Not lehrt beten, heisst es im Volksmund. Und so leben und planen wir oft vor uns hin, ohne uns Gedanken über Gott und die Welt zu machen, bis irgendwann der grosse Knall kommt und wir merken, dass wir es alleine nicht packen. Aber es braucht schon diesen Blick ‘nach oben’, um aus der Mühle, in der wir oft leben, auszubrechen. Um sich über eine Kleinigkeit zu freuen, obwohl man gerade eine ätzende und unnötige Heimniederlage kassiert hat. Um zu kapieren, was im Leben wirklich wertvoll ist.”
Autor: Daniel Gerber / Quelle: http://www.jesus.ch/themen/leben/sport/237099-so_gott_will_kommen_wir_ins_finale.html
Stuttgart: Linksextremer Farbbeutel-Anschlag gegen Kirche der Piusbruderschaft
Veröffentlicht: 5. Mai 2013 Einsortiert unter: KIRCHE + RELIGION aktuell | Tags: Farbbeutelanschlag, Linksextreme, Pater Andreas Steiner, Piusbruderschaft, Stuttgart 7 Kommentare »Bei einem Anschlag auf eine Kirche in Stuttgart haben Linksradikale einen Sachschaden von rund 1500 Euro verursacht. Sie warfen mehrere Farbbeutel gegen die katholische Kirche St. Maria Himmelfahrt, den Hauptsitz des deutschen Zweiges der traditionsorientierten Pius-Bruderschaft.
Gegenüber der evangelischen Nachrichtenagentur IDEA bestätigte der Sprecher der Bruderschaft, Pater Andreas Steiner, den Vorfall in der Nacht vom 11. auf den 12. April, über den die örtliche Presse nicht berichtet hatte.
In einem im Internet veröffentlichten Bekennerschreiben wird der Anschlag damit begründet, dass in dieser Kirche „christlich-fundamentalistische, extrem antifeministische und rechte Ideologien untereinander ausgetauscht“ werden sollten. Laut P. Steiner fand in dem Gotteshaus Mitte April eine Tagung zu Lebensrechtsthemen aus christlicher Sicht statt.
Die Farbbeutel trafen ein Ornament, das die Aufnahme Marias in den Himmel darstellt. Man habe bei der Polizei Anzeige gegen unbekannt erstattet. Die Ermittlungen hätten bisher jedoch keine konkreten Tatverdächtigen ergeben.
Quelle: http://www.idea.de
Angesichts des Todes fand Alfred Hitchcock zum Glauben seiner Kindheit zurück
Veröffentlicht: 3. Mai 2013 Einsortiert unter: KIRCHE + RELIGION aktuell | Tags: Alfred Hitchcock, Bekehrung, Katholische Kirche, Regisseur, Wall Street Journal Schreibe einen Kommentar »Er war einer der genialsten Regisseure und seine Thriller sind bis heute Klassiker: Alfred Hitchcock. – Jetzt berichtet ein Priester, daß der bekannte Filmemacher am Ende seines Lebens wieder an Christus glaubte und die Sakramente der katholischen Kirche empfing.
Es war 1980. Pater Mark Henninger SJ, der junge Jesuit, hatte gerade sein Philosophiestudium abgeschlossen. Ein befreundeter Priester, Tom Sullivan, lud ihn eines Sonntag-Nachmittags ein, ihn zu Alfred Hitchcock zu begleiten. Sie wollten gemeinsam das Glaubensbekenntnis sprechen und eine hl. Messe feiern:
“Ich betrat das Haus in Bel-Air und sah ihn in einem Sessel im Eck seines Wohnzimmers schlafen. Er trug ein schwarzes Pyjama. Tom weckte ihn sanft und stellte mich als jungen Priester aus Cleveland vor. Wenig später kam auch Hitchcocks Ehefrau Alma dazu. Gemeinsam sprachen wir über die Bibel und feierten einen Gottesdienst. Hitchcock war wohl wirklich lange nicht mehr in die Kirche gegangen, denn die Liturgien sprach er auf Latein – auf jene Art, wie er das früher gelernt hatte”, erzählt P. Henninger.
Noch einige Male feierte Pater Henninger die hl. Messe mit dem Filmregisseur: “Der Wunsch dazu kam immer von Hitchcock selbst. Nachdem man sich eine Weile in seinem Wohnzimmer unterhalten hatte, sagte Hitchcock immer: ‘Lass uns Messe feiern’.”
Wenig später starb er; seine Beerdigung fand in der «Good Shepherd Kirche» in Beverly Hills statt, so erinnert sich der Jesuitenpater. Der Geistliche fügt hinzu:
“Warum Hitchcock meinen Bekannten Tom Sullivan gebeten hatte, ihn zu besuchen, weiss man nicht. Aber ich bin sicher, dass tief in ihm etwas nach Gott rief und unsere Besuche diese innerste menschliche Sehnsucht nach Gott stillten.”
Quelle: gekürzt aus der evangelischen Webseite http://www.jesus.ch (Autorin: Miriam Hinrichs)




