Kirchenaustritte: in den Bistümern Regensburg und Passau am wenigsten

Von Felizitas Küble

Kürzlich wurde die katholische Kirchenstatistik für das Jahr 2013 veröffentlicht. Rein statistisch gibt es etwas mehr als 24 Millionen Katholiken in Deutschland. Dies entspricht knapp 30 Prozent der Bevölkerung hierzulande.

Bezogen auf die Kirchenaustritts-Zahlen stellte sich bei einem Vergleich aller Bistümer  heraus, daß die -  bekanntlich eher konservativ geprägten  -   bayerischen Diözesen Regensburg und Passau am besten dastehen bzw. die geringsten Austrittszahlen aufweisen (0,4%). DSC00001

BILD: Das Gemälde unserer evangelischen Freundin, der Künstlerin Evita Gründler, zeigt Regensburg, die Stadt der vielen Brücken.

Danach folgen mit unterdurchschnittlichen 0,5% Kirchenaustritten zB. die Bistümer Münster und Paderborn. Die Katholiken in diesen beiden Diözesen gelten seit Jahrhunderten als bodenständig-katholisch, sozusagen “stockkatholisch”. 

Daher machte früher folgende Steigerung die Runde: ROM  -  PADERBORN  -  MÜNSTER.   – Und Spötter sagten: “Münster ist finster” (= schwarz = katholisch).

Von evangelischen Bekannten erfuhren wir, daß sie früher auf dem Schulhof folgendes ironische Gedichtlein auswenig lernten:  “Und GOTT sprach: Es werde Licht – und es wurde Licht  – nur in Paderborn und Münster nicht…”

Die höchsten Austrittszahlen gibt es übrigens durchaus nicht im Bistum Limburg, sondern in Berlin (1,6%) und Hamburg (1,5%).

Was im Pressewald zudem gern verschwiegen wird: Die diesbezüglichen Zahlen bei der protestantischen “Konkurrenz” sind nicht besser…

 


Euthanasie auf Verlangen: Kranke Ehefrau von EKD-Chef plant “Sterbehilfe”

“Wenn ich das Gift trinke, soll er meine Hand halten”

Verständnis, aber auch Kritik haben Äußerungen des Ratsvorsitzenden der EKD (Evangelischen Kirche in Deutschland), Nikolaus Schneider, und seiner schwer erkrankten Frau Anne zur Sterbehilfe ausgelöst.

Der 66-Jährige hatte Ende Juni bekanntgegeben, dass seine Gattin an Brustkrebs leidet. Er werde deshalb zum 10. November vorzeitig zurücktreten, um sich ganz um sie zu kümmern.  Kreuzkuppel

In einem Interview mit der Wochenzeitung „Die Zeit“ sagte der EKD-Chef, er würde seine Frau notfalls zur assistierten Selbsttötung in die Schweiz begleiten.

Es wäre zwar völlig gegen seine Überzeugung, und er würde sicher noch mit Anne diskutieren: „Aber am Ende würde ich sie wohl gegen meine Überzeugung aus Liebe begleiten.“

Anne Schneider äußerte in dem Interview die Erwartung, dass ihr Mann sie im Ernstfall bei der Sterbehilfe unterstützt: „Ich hoffe, wenn ich selber an den Punkt kommen sollte, sterben zu wollen, dass mein Mann mich dann in die Schweiz begleitet.“

Sie wünsche sich außerdem, „dass er neben mir sitzt und meine Hand halten würde, wenn ich das Gift trinke“.

Anne Schneider, die als Religionspädagogin tätig war, hält im Gegensatz zu ihrem Mann organisierte Sterbehilfe für legitim. Dies gehöre zur Verantwortung des Menschen.

Der Präsident des EKD-Kirchenamts, Hans Ulrich Anke, erklärte auf Anfrage der evangelischen Nachrichtenagentur IDEA: Auch in den aktuellen Mediengesprächen unterstreiche der EKD-Ratsvorsitzende, dass er organisierte Suizidbeihilfe grundsätzlich ablehne.

“Das LEBEN ist eine Gabe GOTTES”christus

Unter seinem Vorsitz habe der Rat der EKD bereits Ende 2012 festgehalten: „Aus christlicher Perspektive ist die Selbsttötung eines Menschen grundsätzlich abzulehnen, weil das Leben als Gabe verstanden wird, über die wir nicht eigenmächtig verfügen sollen.“

Die generelle Ablehnung schließe, so die Erklärung, nicht aus, „dass Menschen in einer extremen Not- und Ausnahmesituation zu einer anderen Entscheidung kommen können, die ein Außenstehender nicht ermessen kann und die es zu respektieren gilt“.   – Ein moralisches Urteil darüber stehe niemandem zu.

Auf Widerspruch stoßen die Äußerungen des Ehepaares Schneider beim Leiter des Instituts für Ethik und Werte, dem evangelikalen Theologen Stephan Holthaus: „Bei allem Respekt für Frau Schneider in ihrer höchst bedrängenden Situation, aber aktive Sterbehilfe ist kein Ausweg, auch nicht die ‚Beihilfe zum Suizid‘ in der Schweiz.“

Das Leben sei eine gute Gabe Gottes und deshalb nicht vollständig in die eigene Verfügbarkeit gestellt. Aktive Sterbehilfe bringe Ärzte, Apotheker und Angehörige in Konflikte, und sie untergrabe „den ohnehin schon brüchigen Lebensschutz“.

Holthaus: „Liebevoller Beistand im Sterben tut not, am besten im Sinne einer ganzheitlichen, palliativ-unterstützten Sterbebegleitung, aber nicht einer fragwürdigen und auch in der Schweiz hoch umstrittenen sogenannten Sterbehilfe.“

Quelle: http://www.idea.de

1. Foto: Petrusbruderschaft


Getrennte Gottesdienste nach Altersgruppen? Sind Kindermessen wirklich “kindgerecht”?

Einspruch der “Ankerperlenfrau”

Im Sonntagsgottesdienst fehlen die Kinder!  – Fehlen sie nur, weil immer weniger Familien sich am Sonntag mit einem Gottesdienst “das Wochenende verderben wollen” oder werden sie etwa künstlich oder besser mutwillig ferngehalten?afc127c26a

Immer, wenn ich in fremden Gemeinden zur Heiligen Messe gehe, setze ich mich in die erste Reihe hinter den “Kinderbänken”. In alten Kirchenstühlen gibt es sie noch: drei bis sechs Reihen auf beiden Seiten nur für Kinder. Meistens sind sie leer. Und jedes einzelne Mal tut es weh.

Und ich frage mich, wie die wenigen Kinder, die bei ihren Eltern irgendwo unter “ferner liefen” sitzen, ohne Gleichaltrige eingekeilt zwischen “Beobachtern”, sich wohl fühlen mögen  –  die Sicht versperrt, bei jeder Selbstvergessenheit gemaßregelt von um ihr Image besorgten Eltern.

Allerdings ist der Platz unter lauter Erwachsenen immerhin ein Platz in der zur Eucharistiefeier versammelten Gemeinde. Von dieser Gemeinschaft werden Kinder nämlich immer häufiger ausgeschlossen.

Wie ist das eigentlich gekommen, mit den scheinbar “kindgerechten” Kindergottesdiensten parallel zur Heiligen Messe der Erwachsenen? In Kindergärten, Unterkirchen und Gemeindezentren? imageCATKHONR

Wie konnte flächendeckend geschehen, daß junge Kinder nur noch in den Genuß von didaktischen Vorlagen “Kindergottesdienst” unter Anleitung (meist weiblicher) Fachpersonen und ehrenamtlichen Laien kommen?

Wie kommt es, daß Kinder zunehmend nicht mehr den Kultus der Katholischen Kirche, die Liturgiefeier, die Feste im Jahreskreis, erleben dürfen?

Um zu beschreiben, wie ich das bewerte und warum ich das verheerend finde, muß ich persönlich werden und von meinen (sehr lebendigen) Kindheitserfahrungen schreiben.

Ich hatte das Glück, in einer Generation aufzuwachsen, in der es nichts so zahlreich gab wie  -  Kinder. (Bei meinem Übergang ins Gymnasium 1972 waren wir (in einem der drei Gymnasien einer saarländischen Kleinstadt) fünf Klassen à 40 Kinder.)

Obwohl in der Diaspora aufgewachsen, waren wir 2 – 3 Reihen Kinder in der Kirche. Ich kann nicht behaupten, daß wir besonders brav oder wohlerzogen waren, und doch hielten die Erwachsenen uns “Lümmel” in den ersten Bänken aus.

Sobald man “kindergartenreif” war, also mit 3 – 4 Jahren, saß man bei den Kindern. Gewöhnlich bei älteren Geschwistern.

Die Kleinsten saßen nach Eingewöhnung in der ersten Bank, mit zunehmendem Alter rückte man nach hinten, was als Ehre erlebt wurde. Vierte Bank war schon für die Großen.

Jeder hatte so seine Marotten: ich stellte mich immer auf die Fußbank (um größer zu sein) und wippte hin und her, bis an die Grenze des Gleichgewichts  -  und wie man sich denken kann, verlor ich es auch. avatar92

Meine Freundin sortierte ihre Gesangbuchbilder, was immer zur Folge hatte, daß Buch oder Bilder herunterfielen und wir zu mehreren unter der Bank verschwanden, um danach zu angeln.

Hatte man unter der Woche Krach mit jemandem, fiel auch mal ein Buch “versehentlich” runter. Bei den Jungs drüben ging’,s auch immer munter zu (da wurden Quartettkarten gezeigt oder Pannini getauscht…).

Das Schlimmste, was passieren konnte, war, daß des Pfarrers Schwester sich zwischen uns setzte, wenn zu viel gekichert wurde oder daß der Pfarrer sich unterbrach, wild schaute und sagte “Finger auf den Mund”.

Ganz selten kam mal eine Mutter und holte eines von den Kleinen zu sich auf den Schoß. Da wir auch samstags Schule hatten, war es ganz natürlich, “die Anderen” sonntags in der Kirche zu treffen.

Mit Eltern im Auto heimfahren, war irgendwie peinlich: man wollte, wie sonst, zu Fuß oder mit Fahrrad nach Hause und mit den Mitschülern palavern, noch an der Pferdekoppel vorbei, oder sehen, was nachmittags im Kino kam.

Kurzum, wir waren sicher eine Herausforderung für die Andacht der Erwachsenen, aber man hat uns ertragen und als vollkommene Glieder der Gemeinde groß werden lassen.

Quelle und FORTSETZUNG dieses anschaulichen und lebensnahen Beitrags der Ankerperlenfrau siehe HIER: http://rosenkranzbeten.info/rosenkranzbeten/geben-sie-gedankenfreiheit-sire/

Ergänzender BEITRAG vom katholischen Frauenblog BEIBOOT PETRI: http://beiboot-petri.blogspot.de/2014/07/kindergottesdienste-tantum-ergo-und.html

 


Jenseits der Fußball-WM: Kirchliche Solidarität und Hilfe für Arme in Brasilien

Nahezu die ganze Welt blickt derzeit auf die Fußballstadien in Brasilien und mehrere hunderttausend Fußballfans aus aller Welt sind nach Südamerika gereist, um bei dem Großereignis dabei zu sein. P. Josef Wasensteiner

Pallottinerpater Josef Wasensteiner (siehe Foto), der seit 23 Jahren in Codó im Nordosten Brasiliens lebt und arbeitet, zieht es nicht ins Fußballstadium. Er macht dieser Tage Heimaturlaub in Deutschland  -  auch um auf das Brasilien abseits der Fußball-Weltmeisterschaft aufmerksam zu machen.

Schon im Vorfeld der Sportveranstaltung und auch jetzt, wo die WM in vollem Gange ist, sieht man immer wieder Bilder von Demonstrationen rund um die FIFA-Veranstaltung.

Millionen Bürger gehen auf die Straße, um die Welt auf die sozialen Missstände im Land aufmerksam zu machen und für Verbesserungen zu demonstrieren. „Wir brauchen keine Weltmeisterschaft, wir brauchen Geld für Krankenhäuser und Bildung“, heißt es zum Beispiel auf unzähligen Plakaten.

Forderungen und Nöte, die auch Pater Wasensteiner aus seinen Gemeinden im Bundesstaat Maranhão, dem ärmsten des Landes, kennt.

1991 ist er gemeinsam mit zwei weiteren pallottinischen Mitbrüdern aus Friedberg nach Südamerika entsandt worden; heute kümmern sich sechs Pallottiner gemeinsam mit pallottnischen Schwestern um die Seelsorge in der Stadt Codó dem Umland.

„Auch Codó ist im Fußballfieber, doch auch bei uns fordern die Menschen ein Schulwesen und Gesundheitsreformen nach Richtlinien der FIFA“, sagt der 56-Jährige.

Soziale Ungleichheit, Arbeitslosigkeit, Gewalt in allen Formen, Landkonflikte und Korruption sind nur eine Handvoll der Herausforderungen und Probleme, denen der Pallottiner Tag für Tag in seiner Arbeit begegnet. christus

Gemeinsam mit anderen kirchlichen Einrichtungen engagieren sich die Pallottiner für die Aus- und Weiterbildung der Bevölkerung. Für Kinder wird Musikunterricht oder Nachmittagsbetreuung geboten, Landarbeiter können an Kursen zur Alphabetisierung oder zur staatsbürgerlichen Weiterbildung teilnehmen.

Wichtig ist dabei, die berühmte „Hilfe zur Selbsthilfe“. Es ginge nicht darum, der spendable Gönner aus Europa zu sein, erklärt P. Wasensteiner. „Die Menschen sollen nicht in eine Passivität verfallen und den Pater vorangehen lassen, sondern selbst aktiv werden. Wir helfen dann da, wo die Problemlösung aus Geldmangel scheitern würde.

So werden zum Beispiel Brunnen in abgelegenen Gegenden gebaut, um sauberes Trinkwasser für die Bevölkerung sicherzustellen.

Trotz all der bestehenden Probleme in Brasilien, hat die WM für P. Wasensteiner auch etwas Positives: „Sie bringt die Menschen zusammen, das ist immer gut.“

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Kontakt-Daten:
Palottiner, Vinzenz-Pallotti-Straße 14 in 86316 Friedberg (Bayern)
Tel.: 0821.600 52-520 / Fax: 0821.600 52-506
info@pallottiner.org
http://www.pallottiner.org

 


Glaubenskongregation schließt polnischen Erzbischof aus dem Klerikerstand aus

Der nach Mißbrauchsvorwürfen abberufene Vatikan-Botschafter in der Dominikanischen Republik, Jozef Wesolowski, ist vom Vatikan aus dem Klerikerstand entlassen worden.

Die Entscheidung habe die Glaubenskongregation nach einem kirchlichen Strafprozess gegen den polnischen Erzbischof in erster Instanz gefällt, teilte der Vatikan am gestrigen Freitag mit.

Der Geistliche war im September 2013 von seinem Posten in der Karibik abberufen worden. Das Statement präzisiert, dass Wesolowski angesichts der „Schwere des Falls“ und des jetzt ergangenen Urteils nun eingeschränkte Bewegungsfreiheit haben werde. Ihm wird zur Last gelegt, sieben Kinder in kirchlichen Einrichtungen sexuell missbraucht zu haben. 

Quelle: Radio Vatikan


Südafrika: 82-jährige Missionsschwester entführt und ermordet

Die Ordensfrau hatte ihr Leben den Waisenkindern gewidmet

Am vergangenen 15. Juni wurde Sr. Mary Paule Tacke von den Missionschwestern vom Kostbaren Blut (Marianhill) in Mthata, Südafrika, entführt. kinder_witwe_buzu

Zeugen hatten berichtet, daß die Nonne, die mit dem Auto zu einem ihrer Hilfsprojekte unterwegs war, von zwei jungen Männern in deren Wagen gezerrt und verschleppt wurde.

Kurze Zeit später fand die Polizei das Auto überschlagen am Straßenrand. Eine Pistole und ein Handy lagen im Auto, von der Schwester und den Entführern fehlte jede Spur.

Am Montagabend wurde die Leiche von Sr. Mary Paule in einem Fluß ca. 60km von Mthata entfernt gefunden.

Das Motiv für die Tat ist bisher unbekannt, zumal weder Geld noch Papiere noch Schlüssel vom Auto entwendet wurden.

Schwester Mary Paule, eine gebürtige Amerikanerin, war seit den 1950er Jahren in Südafrika, vor allem im Glen-Avent-Konvent in der Schule und dem Behindertenheim “Ikhwezi Lokusa” tätig.

Sie gründete das”Bethany home – place of safety”, ein Kinderheim für vernachlässigte und mißbrauchte Kinder, wobei ihr Kinder im Alter von 0 bis 6 Jahren  – davon viele HIV-infiziert  -  anvertraut wurden.

Quelle: Fidesdienst


Der Katholikentag in Wort und Bild – 2. Teil: Reges Interesse an unserem Infostand

Unser Christoferuswerk in Münster  -  ein gemeinnütziger Verein, den der katholische Jugendschriftsteller Günter Stiff 1971 gründete   -  erhielt auf dem Regensburger Katholikentag ein bestens plaziertes Infozelt auf der breiten Geschäftsstraße “Stadtamberg” in der Innenstadt. 003_0

Rechts neben uns standen ARD/ZDF/Phoenix, links neben uns der katholische Fernsehsender EWTN  – siehe hierzu dieses erste Foto: es zeigt Erzbischof Dr. Ludwig Schick aus Bamberg (links) im Gespräch mit dem Chefredakteur von KT-V, Martin Lohmann (rechts), der zugleich als ehrenam026_22Atlicher Sprecher des BVL (Bundesverband Lebensrecht) tätig ist.

Zur Lebensrechtsbewegung gehört auch unsere Stand-Mitarbeiterin Cordula Mohr, hier im Gespräch mit ihren drei Kindern in unserem Infozelt. Cordula ist Vorsitzende der ALfA (Aktion Lebensrecht für Alle) in Rheine.005_2

An unserem Stand war immer etwas los; es herrschte reges Interesse von jung und alt, Priestern und Weltchristen, Katholischen und Evangelischen. 012_9

Viele fromme Protestanten waren erstaunt und freuten sich, daß wir auf unseren Tischen auch evangelikales (bibelorientiert-evangelisches) Schrifttum ausgelegt hatten, zB. gegen Gender-Ideologie oder Abtreibung.

Es ergaben sich viele interessante Diskussionen, vor allem mit jungen Leuten, wobei das Themenspektrum sehr breit war. Oft ging es um religiöse Fragen und heiße Eisen (Abtreibung, Pille, Sexualmoral, Euthanasie). 010_7

Manche erkundigten sich genauer nach Erzbischof Johannes Dyba, einem glaubensstarken Erzbischof aus Fulda, der im Juli 2000 überraschend verstarb.

Für diesen tapferen und unbeugsamen Kirchenmann sammelten wir Unterschriften zugunsten seiner Seligsprechung. 

Zu den Unterzeichnern pro Dyba gehörte auch BVL-Chef Martin Lohmann  -  siehe hier im Gespräch mit unserer Freundin Cordula Mohr. Auch Angela Doose (Leiterin der “Jugend für das Leben Deutschland”) kam an unseren Stand und unterschrieb unseren Aufruf für Erzbischof Dyba.

040_37Sehr gefreut haben wir uns auch über den mehrfachen Besuch von Evita Gründler  – siehe letztes Foto.

Die christliche Künstlerin aus Regensburg  –  wir haben bereits viele Ihrer Gemälde hier im CHRISTLICHEN FORUM oder als Plakat veröffentlicht  -  bewirtete uns sogar aufmerksam mit Kaffee, Kuchen und Erdbeeren, die sie von zuhause mitbrachte.

Frau Gründler erhielt 1997 einen Eintrag ins Guinnessbuch der Rekorde als „1. Frau weltweit, die eine Bibel illustrierte“.

Hier sehen Sie eine Bildergalerie mit einer Auswahl ihrer eindrucksvollen und farbenfrohen Gemälde: http://www.selmer.de/index.php/kunstler/evita-grundler/galerie.html

Fotos: Felizitas Küble

 

 

 


Der Katholikentag in Wort und Bild – 1. Teil: Eröffnungsmesse mit Andacht und Regen

Der diesjährige Katholikentag in Regensburg, der Ende Mai begann und an dem auch unser Christoferuswerk (CHR) aus Münster mit einem Infozelt vertreten war, zeigte sich von seiner erfreulichen Seite. 014_10A

Wir kennen einige Katholikentag, an denen wir  – das Team vom CHR  -  in den letzten Jahrzehnten teilnahmen, wobei uns das Regensburger Glaubensfestival  am besten gefallen hat,  wenngleich das Wetter sowohl am Mittwoch-Abend (dem Auftakt) wie auch am ersten großen Feier-Tag (Christi Himmelfahrt) ganz und gar nicht mitspielen wollte. 009_5A

Diese beiden verregneten Tage konnten aber das Interesse und den Eifer so vieler Teilnehmer nicht trüben – auch nicht die Andacht, mit der die Festmesse an Christi Himmelfahrt begangen wurde, die von 17.000 Gläubigen besucht wurde. 018_14A

Es wimmelte dort natürlich “open air” (im Freien) von Regenschirmen und gelben Schutzcapes, die vor dem Beginn des Eröffnungsgottesdienstes verteilt wurden. 

Das erste Foto ganz oben zeigt Priester, Ministranten und vor allem viele Kinder , die zur Gabenbereitung vor den Altarraum gelangten und die zuvor in einer eigenen Kinderkatechese waren.

Auf dem zweiten Bild sehen wir die Damen, welche den Gehörlosen durch die Gebärdensprache geholfen haben, den biblischen Lesungen, der Predigt von Bischof Rudolf Voderholzer und der feierlichen Liturgie zu folgen. 017_13A

Das dritte Foto zeigt Rollstuhlfahrer in der ersten Reihe bei dieser Eröffnungsmesse an Christi Himmelfahrt, links über ihnen das Katholikentags-Symbol. Für Behinderte gab es zahlreiche Vergünstigungen, praktische Hilfen, weitgehende Barrierefreiheit und ein eigenes Katholikentagsprogramm-Heft in “leichter Sprache”, also sehr verständlich verfaßt.

Das vierte Bild zeigt Priester und Ministranten nebst ein paar Kindern nach dem eucharistischen Hochgebet. Kurz darauf (siehe fünftes Foto) wurden die Kelche an die Priester gereicht, welche die hl. Kommunion an versammelte Gläubige austeilten. Erfreulich war, daß es keine Laien-Austeiler gab, sondern allein die Geistlichkeit mit der Spendung des Altarsakramentes beauftragt wurde. 100_1139

024_20ADas Kirchenvolk nahm trotz Regen regen Anteil am Festgottesdienst, erkennbar auch an diesem Bild mit dem Bischof von Regensburg, Dr. Rudolf Voderholzer: er ist von Regenschirmen, aber auch von der Sympathie zahlreicher Gläubigen umgeben.

In seiner Predigt erinnerte der Oberhirte die Christen an ihren missionarischen bzw. apostolatischen021_17A Auftrag, den sie durch Taufe und Firmung erhalten haben.

Das 6. Foto zeigt unsere ehrenamtliche MITarbeiterin Cordula Mohr (zweite von links) neben einigen Malteser-Helfern während der hl. Messe. 022_18A

Auf unseren beiden letzten Fotos dieser würdig gefeierten Festmesse sehen wir Bischöfe und Priester beim Auszug während des Schlußlieds.

Fotos: Felizitas Küble, Leonhard Mohr

 

 

 


Evangelikale Initiative PRO-CHRIST im nächsten Jahr live an 450 Orten

Die missionarische Initiative ProChrist ist auch zwischen den europaweiten Evangelisationen aktiv. christus

Bevor im Jahr 2018 wieder eine zentrale, per Satellit in zahlreiche Länder übertragene Großveranstaltung stattfindet, sind regionale „ProChrist LIVE“-Wochen geplant.

Vom 3. Oktober bis 14. November 2015 werden sich Christen an bis zu 450 Orten in Deutschland und Europa als „Gastgeber für Gott und die Welt“ präsentieren.

Dabei wollen mehr als 150 Redner aus unterschiedlichen Kirchen, Gemeindebünden und Werken mitwirken, darunter auch der bekannte ehem. ProChrist-Leiter und CVJM-Vorsitzende Pastor  Ulrich Parzany.

Quelle: http://www.idea.de


Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) beim Kirchentag: Die Kreuze bleiben!

Grundlage der sittlichen Ordnung in Bayern soll auch künftig der christliche Glaube bleiben.

Das hat Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) beim evangelischen Bayerischen Kirchentag am Pfingstmontag auf dem Hesselberg bei Dinkelsbühl betont. An dem Treffen unter dem Motto „Salz der Erde“ nahmen rund 10.000 Personen teil. Bergatreute-DSC_0868

„Wir sind seit Jahrhunderten ein christlich geprägtes Land und wollen es auch bleiben – bei allem Respekt vor Muslimen und anderen Religionsgemeinschaften“, sagte der katholische Politiker.

Deshalb blieben die Kreuze auf den Berggipfeln, in den Klassenzimmern und den Amtsstuben.

Seehofer zeigte sich überzeugt, dass Bayern sich gerade wegen seiner christlichen Prägung so positiv entwickelt habe. Er habe in 40 Jahren als Politiker gelernt: „Keine Gesellschaft kann blühen, wenn sie nicht auf einem klaren Wertefundament steht.“

Seehofer diskutierte auf dem Kirchentag mit dem ev. Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm (München). Dieser sprach sich ebenfalls dafür aus, religiöse Symbole in öffentlichen Räumen zu belassen: „Religion darf nicht in die Privatsphäre verbannt werden.“  – Dies müsse aber auch für Muslime gelten, wo sie über öffentliche Räume verfügten.

Quelle: http://www.idea.de

Foto: Dr. Bernd F. Pelz


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