Mai-Lied: “Da wehet Gottes Atem!”
Veröffentlicht: 18. Mai 2013 Einsortiert unter: Pfingsten / Hl. Geist | Tags: Gottes Atem, Mai, Wanderlied Schreibe einen Kommentar »In dem bekannten Wanderlied „Der Mai ist gekommen, die Bäume schlagen aus” heißt es in der letzten Strophe (und das paßt wunderbar zu Pfingsten):
O Wandern, o Wandern, du freie Burschenlust!
Da wehet Gottes Atem so frisch in unsere Brust;
da singet und jauchzet das Herz zum Himmelszelt:
Wie bist du doch so schön, o du weite, weite Welt!
Hl. Edith Stein: Lobgebet zum Heiligen Geist
Veröffentlicht: 6. Mai 2013 Einsortiert unter: Pfingsten / Hl. Geist | Tags: Edith Stein, Heiliger Geist, Pfingst-Hymnus Schreibe einen Kommentar »DES GEISTES FÜLLE
Bist Du der Strahl,
der von des ew’gen Richters Thron herniederzuckt
Und einbricht in die Nacht der Seele,
Die nie sich selbst erkannt?
Barmherzig-unerbittlich dringt er in verborg’ne Falten.
Erschreckt vom Anblick ihrer selbst,
Gewährt sie Raum heiliger Furcht,
Dem Anfang jener Weisheit,
Die aus der Höhe kommt und in der Höhe uns fest verankert,
Deinem Wirken, das neu uns schafft:
Heiliger Geist – alldurchdringender Strahl.
Bist Du des Geistes Fülle und der Kraft,
Womit das Lamm die Siegel löst
Von Gottes ew’gem Ratschluss?
Von Dir getrieben reiten des Gerichtes Boten durch die Welt
Und scheiden mit scharfem Schwert
Das Reich des Lichtes von dem Reich der Nacht.
Dann wird der Himmel neu und neu die Erde,
Und alles kommt an seinen rechten Ort
Durch Deinen Hauch:
Heiliger Geist – siegende Kraft.
Edith Stein
Komm, o heiliger Geist, hernieder
Veröffentlicht: 27. Mai 2012 Einsortiert unter: Pfingsten / Hl. Geist | Tags: Pfingstlied Schreibe einen Kommentar »Pfingstlied nach der Melodie “Freu Dich sehr, Du meine Seele”
1. Komm, o heiliger Geist, hernieder,
|
Pfingstlied von Paul Gerhardt: Was alle Weisheit in der Welt…
Veröffentlicht: 27. Mai 2012 Einsortiert unter: Pfingsten / Hl. Geist | Tags: Paul Gerhardt, Pfingstlied 1 Kommentar »
Was alle Weisheit in der Welt,
|
Komm zu mir mit Kraft und Stärke!
Veröffentlicht: 27. Mai 2012 Einsortiert unter: Pfingsten / Hl. Geist 1 Kommentar »Pfingst-Bitte
Sehnend blicke ich nach oben, dürstend wie ein dürres Land;
halte segnend aufgehoben, Vater, deine treue Hand!
Kehre wieder, Geist der Pfingsten, senk dich wieder erdenwärts;
der du kommst zu den Geringsten, komm auch in mein müdes Herz!
Komm zu mir, mein treuer Leiter! Zagend, bangend steh ich hier.
Mit dir geh ich stille weiter, folgend Jesu Kreuzpanier.
Komm zu mir, du scharfer Prüfer, füll mein Herz mit deinem Licht!
Leuchte heller, strahle tiefer, bis das letzte Dunkel bricht!
Komm zu mir mit deinen Freuden, deinem Frieden, deinem Trost!
Schenke mir Geduld im Leiden, draus ein ew’ger Segen sprosst!
Komm zu mir mit Kraft und Stärke, zu besiegen Sünd’ und Welt!
Fahre fort in deinem Werke, schaffe, was dir wohlgefällt!
Komm zu mir und laß dein Feuer mächtig brennen, nie vergeh’n;
dass ich stets als ein getreuer Jünger Jesu mög’ besteh’n.
Komm zu mir, ach komm und bleibe ewiglich mein Morgenstern!
Komm mit Macht zu mir und treibe alles eigene Wesen fern!
Friedrich Traub
Pfingstgedicht: Größer ist die Gnade!
Veröffentlicht: 27. Mai 2012 Einsortiert unter: Pfingsten / Hl. Geist Schreibe einen Kommentar »Nach langem, bangem Winterschweigen
willkommen, heller Frühlingsklang!
Nun rührt der Saft sich in den Zweigen,
und in der Seele der Gesang.
Es wandelt unter Blütenbäumen
die Hoffnung übers grüne Feld;
ein wundersames Zukunftsträumen
fließt wie ein Segen durch die Welt.
So wirf denn ab, was mit Beschwerden,
o Seele, dich gefesselt hielt!
Du sollst noch wie der Vogel werden,
der mit der Schwing’ im Blauen spielt.
Der aus den kahlen Dornenhecken
die roten Rosen blühend schafft,
ER kann und will auch dich erwecken
aus tiefem Leid zu junger Kraft.
Und sind noch dunkel deine Pfade
und drückt dich schwer die eigne Schuld:
O glaube, größer ist die Gnade,
und unergründlich ist die Huld.
Laß nur zu deines Herzens Toren
der Pfingsten vollen Segen ein,
getrost, und du wirst neugeboren
aus Geist und Feuerflammen sein.
Emanuel Geibel
Foto: Dr. Eberhard Heller
Bittgebet zum Heiligen Geist
Veröffentlicht: 7. April 2012 Einsortiert unter: Pfingsten / Hl. Geist | Tags: Heiliger Geist, Hymnus Schreibe einen Kommentar » Komm, Heil’ger Geist,
vom ew’gen Thron, eins mit dem Vater und dem Sohn; durchwirke unsere Seele ganz mit deiner Gottheit Kraft und Glanz. Erfüll mit heil’ger Leidenschaft Geist, Zunge, Sinn und Lebenskraft; mach stark in uns der Liebe Macht, daß sie der Brüder Herz entfacht. Laß gläubig uns den Vater sehn, sein Ebenbild, den Sohn, verstehn und dir vertraun, der uns durchdringt und uns das Leben Gottes bringt.
Aus dem altchristlichen Hymnus: Nunc, Sancte, nobis, Spiritus (Foto: Dr. Bernd F. Pelz)
Pfingstsequenz: Veni, Sancte Spiritus – Komm, Heiliger Geist
Veröffentlicht: 12. Februar 2012 Einsortiert unter: Pfingsten / Hl. Geist | Tags: Heiliger Geist, Hymnus Schreibe einen Kommentar »Der lateinische Urtext der Pfingstsequenz stammt aus dem 12. Jahrhundert
Veni, Sante Spiritus, Et Emitte caelitus, Lubis tuae radium.
Veni, pater pauperum,
Veni, dator munerum,
Veni, lumen cordium.
Consolator optime,
Dulcis hospes animae,
Dulce refrigerium.
In labore requies,
In aestu temperies,
In fletu solacium.
O lux beatissima,
Reple cordis intima
Tuorum fidelium.
Sine tuo nomine
Nihil est in homine,
Nihil est innoxium.
Lava quod est sordidum,
Riga quod est aridum,
Sana quod est saucium.
Flecte quod est rigidum,
Fove quod est frigidum,
Rege quod est devium.
Da tuis fidelibus
In te confidentibus
Sacrum septenarium.
Da virtutis meritum,
Da salutis exitum,
Da perenne gaudium.
Komm, o Geist der Heiligkeit aus des Himmels Herrlichkeit sende Deines Lichtes Strahl.
Vater aller Armen Du,
aller Herzen Licht und Ruh,
komm mit Deiner Gaben Zahl! Tröster in Verlassenheit,
Labsal voll der Lieblichkeit,
komm, o süßer Seelenfreund! In Ermüdung schenke Ruh,
in der Glut hauch Kühlung zu,
tröste den, der Tränen weint. O Du Licht der Seligkeit,
mach Dir unser Herz bereit,
dring in unsere Seelen ein! Ohne Deinen Gnadenschein
steht der arme Mensch allein,
kann nicht gut und sicher sein. Wasche, was beflecket ist,
heile, was verwundet ist,
tränke, was da dürre steht, Beuge, was verhärtet ist,
wärme, was erkaltet ist,
lenke, was da irre geht! Heiliger Geist, wir bitten Dich,
gib uns allen gnädiglich
Deiner sieben Gaben Kraft! Gib Verdienst in dieser Zeit
und dereinst die Seligkeit
nach vollbrachter Wanderschaft. Übersetzung: Autor unbekannt
(2. Übersetzung)
Komm herab, o Heiliger Geist,
der die finstere Nacht zerreißt,
strahle Licht in diese Welt.
Komm, der alle Armen liebt,
komm, der gute Gaben gibt,
komm, der jedes Herz erhellt.
Höchster Tröster in der Zeit,
Gast, der Herz und Sinn erfreut,
köstlich Labsal in der Not,
in der Unrast schenkst Du Ruh,
hauchst in Hitze Kühlung zu,
spendest Trost in Leid und Tod.
Komm, o Du glückselig Licht,
fülle Herz und Angesicht,
dring bis auf der Seele Grund.
Ohne Dein lebendig Wehn
kann im Menschen nichts bestehn,
kann nichts heil sein noch gesund.
Was befleckt ist, wasche rein,
Dürrem gieße Leben ein,
heile Du, wo Krankheit quält.
Wärme Du, was kalt und hart,
löse, was in sich erstarrt,
lenke, was den Weg verfehlt.
Gib dem Volk, das Dir vertraut,
das auf Deine Hilfe baut,
Deine Gaben zum Geleit.
Laß es in der Zeit bestehn,
Deines Heils Vollendung sehn
und der Freuden Ewigkeit.
Übertragung von Maria Luise Thurmair
und Markus Jenny (1971), Fassung aus dem “Gotteslob”
aus des Himmels Herrlichkeit
sende deines Lichtes Strahl!Vater aller Armen du,
aller Herzen Licht und Ruh’,
komm mit deiner Gaben Zahl!Tröster in Verlassenheit,
Labsal voll der Lieblichkeit,
komm, du süßer Seelenfreund!
In Ermüdung schenke Ruh’,
in der Glut hauch Kühlung zu,
tröste den, der trostlos weint.
O du Licht der Seligkeit,
mach dir unser Herz bereit,
dring in unsere Seelen ein!
Ohne Dein lebendig Wehn
nichts im Menschen kann bestehn,
nichts ohn’ Fehl und Makel sein.
Wasche, was beflecket ist,
heile, was verwundet ist,
tränke, was da dürre steht.
Beuge, was verhärtet ist,
wärme, was erkaltet ist,
lenke, was da irregeht.
Heil’ger Geist, wir bitten Dich,
gib uns allen gnädiglich
Deiner Gaben Siebenzahl.
Spende uns der Tugend Lohn,
laß uns stehn an Deinem Thron,
uns erfreun im Himmelssaal.

