Was ist von der “Gemeinde Gottes” des “Weltmissionsvereins” zu halten?

1964 wurde in Südkorea von einem besonders “Erleuchteten” die sogenannte “Gemeinde Gottes” gegründet, die im Rahmen eines “Weltmissionsvereins” tätig ist, weil sich die Gruppierung zur Weltevangelisation berufen fühlt; diese scheinchristliche Sekte ist auch in Deutschland aktiv.

Manches an den Lehren dieser kuriosen Heilsbringer erinnert an christliche Elemente, doch bereits bei ihrer Gottesvorstellung geht es drunter und drüber:

Es wird der Glaube an eine “Himmelsmutter” als heilsnotwendig verkündet, womit nicht etwa die Madonna als besonders  heiliges Geschöpf Gottes und Mutter des HERRN gemeint ist, sondern die “himmlische Mutter Jerusalem”, die “Gefährtin des Lammes”, der “weibliche Anteil Gottes”, wie die Schriften der “Gemeinde Gottes” lehren. Demnach besteht der allmächtige Gott aus einem männlichen und einem weiblichen Wesen – und es gibt folglich auch eine Muttergottheit im Himmel.

Die informative Webseite “Sekten-Info NRW” mit Beratungsstelle in Essen berichtet über diese Sekte zudem Folgendes:

“Eine in Deutschland zahlenmäßig kleine Gruppierung aus Korea, die sich „Kirchengemeinde Gottes Weltmissionsverein“ nennt und zu den synkretistischen Neureligionen zählt, hat etliche Beratungsfälle in Essen verursacht. Die Mitglieder geben sich als Studenten aus und sprechen in der Essener Innenstadt junge Menschen mit der Bitte an, ihnen bei einer Aufgabe zu helfen. Im Laufe des Gesprächs versuchen sie junge Menschen in ihr Zentrum einzuladen und zu weiteren Treffen zu verpflichten.

In einem Fall haben sie eine junge Frau so sehr verunsichert, dass sie bereit war, sofort eine neue Taufe durchführen zu lassen. Im Beratungsgespräch äußerte sie jedoch, dass sie die Taufe gar nicht gewollt habe und jetzt Angst habe, eine nicht gewollte Bindung an eine höhere Macht eingegangen zu sein. Außerdem fühlte sie sich durch die weiteren Telefonanrufe und Einladungen sehr bedrängt und unter Druck gesetzt. Durch unsere Beratung konnte die Betroffene so gestärkt werden, dass sie ihren Austritt erklärt und weitere Kontakte abgelehnt hat.

Bereits vor vier Jahren war die Gruppierung durch eine intensive Missionierung und Vereinnahmung einer 15jährigen Jugendlichen aufgefallen. Auch hier konnte eine Loslösung aus der Abhängigkeit erreicht werden.”


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