Indien: Katholischer Pfarrer Abhi holt Kinder und Jugendliche von der Straße

Über fünfzig Kinder wurden im indischen Staat Uttar Pradesh von einem einheimischen katholischen Priester gerettet, der sich um Minderjährige kümmert, die entlang der Bahngleise nach Lebensmitteln und Unterschlupf suchen. foto 31.5.2010a - Kopie

Pfarrer Abhi gründete zusammen mit der katholischen Ordenschwester Manju die Organisation „Drug Abuse Resistance Education (Dare)“, die Minderjährige auf dem Weg zurück in ein normales Leben begleitet und sich darum bemüht, dass sie zu ihren Familien zurückkehren und die Schule besuchen.

Nach Angaben des katholischen Geistlichen leben hunderte Kinder und Jugendliche in den Bahnhöfen der Stadt Varanasi, wo täglich rund 200 Züge und Tausende Passagiere Halt machen.

“In den frühen Morgenstunden”, so Pfarrer Abhi, “begegnet man in diesen Bahnhöfen vielen Kindern, die Plastik sammeln und es für 40 Rupie pro Kilo verkaufen. In unserem Dare-Heim werden derzeit insgesamt 26 Kinder und Jugendliche betreut, die zur Schule gehen und medizinisch versorgt werden, was auf der Straße nicht der Fall war. Insgesamt 53 Minderjährige konnten wir bereits zu ihren Familien zurückführen”.

Quelle: Fidesdienst


Italienischer Pfarrer Longobardi ermordet: “Märtyrer der Nächstenliebe”

Als “diskreten und bescheidenen Märtyrer der Nächstenliebe” bezeichnete Bischof Nunzio Galantino von Cassano all’Jonio Pfarrer Lazzaro Longobardi, Gemeindepfarrer der Pfarrei “San Raffaele Arcangelo” in Sibari, der am vergangenen 3. März in der Nähe des Pfarrhauses tot aufgefunden wurde. BILD0167

Bei der Leiche wurde eine Eisenstange gefunden, mit der er wahrscheinlich bereits am Abend des 2. März 2014 ermordet wurde.

Der 1945 geborene Geistliche empfing 1971 die Priesterweihe. Seit 1987 war er Gemeindepfarrer in Sibari, und als solcher bei der Gemeinde beliebt, in der er sich vor allem für Jugendliche und Ausgegrenzte, darunter tausende Zuwanderer, die in der Gegend leben und Arbeit suchen, einsetzte.

Nach Angaben der zuständigen Behörden wurde einer seiner Schützlinge festgenommen, der versuchte, Geld von dem Priester zu erpressen. In der Vergangenheit soll der Priester ihn auch dabei ertappt haben, wie er Geld aus dem Opferkasten nahm, wofür er ihn aber nicht anzeigte, sondern auf eine Besserung hoffte.

“Wie aus den Ermittlungen hervorgeht, handelt es sich traurigerweise um einen Mord, der von zu viel Güte und Vertrauen in die Mitmenschen verursacht wurde”, erklärte Bischof Galantino. Er fügte hinzu:

„Doch bezeichnend ist auch, dass bei den Ermittlungen ein jugendlicher Zuwanderer mitarbeitete, einer den vielen denen Pfarrer Lazzaro auf ihrem Weg der Integration geholfen hat: dies ist ein Zeichen dafür, dass das Gute immer über das Böse siegt. Und dies ist wahrscheinlich auch die wichtigste Lektion, die wir von einem Mann und einem Priester lernen können, der sich selbst ganz in den Dienst Christi, der Mitmenschen, der Schwachen und Wehrlosen gestellt hatte”.

Quelle: Fidesdienst


Papst Benedikt würdigte die heiligen Slawenapostel Kyrill und Methodius

Vorbilder in der Inkulturation des Christentums

Heute feiert die katholische Kirche den Namenstag bzw. das Gedenkfest der beiden Missionare Cyrillus und Methodius, die als “Apostel der Slawen” verehrt werden, da sie das Evangelium vor allem in Osteuropa verkündet haben und neue Gemeinden gründeten.

Zu diesem beiden bedeutenden Heiligen erkärte Papst Benedikt XVI. bei seiner Generalaudienz am 17.6.2009:

“Heute möchte ich über die Heiligen Cyrill und Methodius sprechen, Brüder im Blut und im Glauben, die Apostel der Slawen genannt werden. Sie wurden in Thessalonike geboren, später von Kaiser Michael III., an den der mährische Fürst Ratislaw ein präzises Ersuchen gerichtet hatte, nach Mähren entsandt: nikolaus

“Seitdem unser Volk”  –  hatte der Fürst gesagt  –  “das Heidentum zurückgewiesen hat, beachtet es das christliche Gesetz; wir haben jedoch keinen Lehrer, der imstande wäre, uns den wahren Glauben in unserer Sprache zu erklären”.

Die Mission hatte schon sehr bald einen ungewöhnlichen Erfolg. Das erregte jedoch die Feindseligkeit des fränkischen Klerus, der zuvor in Mähren eingetroffen war…

Um sich zu rechtfertigen, begaben sich die beiden Brüder 867 nach Rom. Während der Reise machten sie in Venedig Halt, wo eine angeregte Diskussion mit den Vertretern der sog. “Drei-Sprachen-Häresie” stattfand: Diese meinten, daß es nur drei Sprachen gäbe, in denen man Gott rechtmäßig preisen könne: das Hebräische, das Griechische und das Lateinische.

Natürlich widersetzten sich dem die beiden Brüder nachdrücklich. In Rom hatte der Papst auch die große Bedeutung ihrer außerordentlichen Mission verstanden. Seit der Mitte des ersten Jahrtausends hatten sich nämlich die Slawen sehr zahlreich in jenen Gebieten niedergelassen, die zwischen den beiden Teilen des Römischen Reiches lagen, dem östlichen und dem westlichen, zwischen denen es bereits Spannungen gab.

Der Papst begriff, daß die slawischen Völker eine Brückenrolle würden spielen können, indem sie auf diese Weise dazu beitragen, die Einheit unter den Christen der einen und der anderen Reichshälfte zu bewahren. Er zögerte daher nicht, die Mission der beiden Brüder in Großmähren zu genehmigen, und billigte gleichzeitig den Gebrauch der slawischen Sprache in der Liturgie…

Tatsächlich stellen Cyrill und Methodius ein klassisches Beispiel für das dar, was man heute mit dem Begriff “Inkulturation” bezeichnet: Jedes Volk muß die offenbarte Botschaft in die eigene Kultur einsenken und deren heilbringende Wahrheit in der Sprache zum Ausdruck bringen, die seine eigene ist.

Das setzt eine sehr anspruchsvolle Arbeit der “Übersetzung” voraus, da sie das Finden angemessener Begriffe erfordert, um den Reichtum des offenbarten Wortes wieder vorzulegen, ohne es zu verraten. Davon haben die beiden heiligen Brüder ein mehr denn je bedeutsames Zeugnis hinterlassen, auf das die Kirche auch heute blickt, um aus ihm Inspiration und Orientierung zu gewinnen.”


USA: Jesuitenpater John Hatcher vertraut auf die Fähigkeiten der Indianer

“Viele Indianerhaben keine Bildung und leiden an Alkohol- und Drogenabhängigkeit oder Depression. Doch diese Menschen haben großes Potential, wenn wir uns um sie kümmern und an ihre Erfolgsmöglichkeiten glauben“, erklärt Jesuitenpater John Hatcher, der seit 40 Jahren unter den Indianern im US-amerikanischen South Dakota tätig ist.  KIG

Pater John kam bereits 1972 im Indianer-Reservat in Rosebud an, wo er zunächst nur sechs Wochen bleiben wollte. Heute, nach über 40 Jahren, ist er immer noch dort und hegt auch nicht die Absicht zu gehen.

Oft ist er auf Reisen und versucht Spenden für seine Projekte zu sammeln und vertraut dabei auf die gute Arbeit seiner Mitarbeiter, bei denen es sich ausschließlich um Indianer handelt.

„Ich bin Lehrer mit Leib und Seele“, so der Ordensmann, “und ich fühle mich besonders gut, wenn meine Schüler ihren Lehrer übertreffen, wie es hier oft geschehen ist… Wenn wir auf die Fähigkeiten der Indianer vertrauen, werden wir gute Ergebnisse erzielen”.

Quelle: Fidesdienst


Skirennläuferin “Gold-Maria” bekennt sich zu ihrem katholischen Glauben

Die deutsche Ski-Rennfahrerin Maria Höfl-Riesch hat sich bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi in der Super-Kombination die Gold-Medaille gesichert.

Höfl-Riesch verwies in 2:34,62 Minuten die Österreicherin Nicole Hosp auf Platz zwei, Julia Mancuso aus den USA sicherte sich die Bronze-Medaille. “Ich kann es irgendwie noch gar nicht glauben”, sagte Höfl-Riesch sichtlich bewegt nach ihrem Triumph im Gespräch mit dem ZDF: “Es ist wie im Märchen.” ???????

Es ist die zweite Gold-Medaille für das deutsche Team in Sotschi. Die Sportlerin hatte bereits bei den Olympischen Winterspielen vor vier Jahren in Vancouver die Gold-Medaille in der Super-Kombination errungen. Damals war sie auch im Slalom erfolgreich gewesen und hatte sich dort ebenfalls Gold gesichert.

Der Sportstar ist zugleich ein gläubiger Mensch: Sr. Immanuela, eine 79-jährige Ordensfrau von den Armen Schulschwestern, erklärte jetzt der Münchner “Abendzeitung”: “Maria ist sehr froh, wenn ich sie in meine Gebete einschließe”,

Höfl-Riesch war in derselben Grundschulklasse wie Slalomspezialist Felix Neureuther. Beide Kinder hätten nie Anlass zur Klage gegeben, erinnert sich die mittlerweile in Würzburg lebende Ordensfrau. Maria sei vor allem in Deutsch gut gewesen und habe schon als Kind eine “erstaunliche Willenskraft und Selbstdisziplin angeeignet”.

Mit ihrer ehemaligen Schülerin ist Sr. Immanuela nach wie vor im Kontakt: “Maria hat ihre religiöse Erziehung mit in ihr Leben und den Sport getrage.”  -  Der Glaube habe für den Skistar große Bedeutung: “Er gibt ihr Kraft und Halt”.

Quellen: dts-Nachrichtenagentur / RP-online / Abendzeitung

Bild: Evita Gründler


Nachruf auf den Kinderarzt und Gründer der “Aktion Sonnenschein”: Prof. T. Hellbrügge

Von Prof. Dr. Hans Schieser

Am 21. Januar 2014 starb der Kinderarzt Theodor Hellbrügge im Alter von 94 Jahren. Er durfte auf ein fruchtbares Leben zurückblicken: sein größtes Werk dürfte das Kinderzentrum in München-Großhadern sein, wo er zeigen konnte, dass Kinder schon vom frühesten Alter an vor körperlichen und seelischen Fehlentwicklungen verschont bleiben können. Hellbrgge Okt 2004

Das war sein Hauptanliegen. Er führte damit das weltweite Werk seiner Kollegin Maria Montessori (1870 – 1952) fort, das er in seinem Modell „Internationale Aktion Sonnenschein: Hilfe für das mehrfach behinderte Kind“ als pädagogische Grundlage benützt.

Die Erfolge trugen ihm viele Ehrendoktoren von Universitäten im Ausland ein. Er wusste jedoch, dass es der Segen Gottes war, der ihm bis ins hohe Alter geholfen hat  –  trotz vieler Anfeindungen und Schwierigkeiten  –  Eltern und ihren Kindern zu helfen.

Schon weit bevor die Politiker mit ihrer Idee der „Inklusion“ (= gemeinsame Erziehung von gesunden und behinderten Kindern) daher kamen, hat Hellbrügge mit seiner „Aktion Sonnenschein“ nicht nur in Deutschland, sondern noch mehr weltweit die Aufmerksamkeit der Human-wissenschaftler auf die Möglichkeit gelenkt, vielen Behinderungen schon im frühesten Kindesalter zuvorzukommen und zu heilen. Kinderzentrum

Er zögerte nicht, mit wissenschaftlich und empirisch haltbaren Argumenten gegen den Unsinn der „kollektiven“ Erziehung zu kämpfen: zum Beispiel dass „Kinderkrippen gefährlich sein können“ (Artikel in „Kinderkrankenschwester“ Nr 10/1991). 

BILD: Prof. Hellbrügges Kinderzentrum in München-Großhadern

Er war da nicht allein, denn in USA wurde schon in den 80er-Jahren vor den Gefahren gewarnt, die von frühkindlicher „Pädagogik“ (zB. „Day Care“-Kinderkrippen) auf die psychische und physische Entwicklung des Kindes wirken. Prof. Hellbrügge dürfte der Einzige sein, der im deutschsprachigen Raum vor der „altersgleichen Gruppierung“ („age segregation“, Bronfenbrenner USA) warnte.

Seine Stimme ist zwar verstummt  –  sie bleibt heute hochaktuell  –  aber seine Ideen werden weltweit, vor allem in Südamerika und in Russland, weitergetragen. Vielleicht erinnern sich irgendwann einmal unsere deutschen Pädagogen an diesen Mann, den wir zu den Grossen des 20.Jahrhunderts zählen können.

Wer mehr wissen will, der möge sich bei der Theodor-Hellbrügge-Stiftung und Internationalen Aktion Sonnenschein erkundigen: www.int-aktion-sonnenschein.de (Heiglhof-Strasse 63/II in 81377 München).

Dr. Hans Schieser, Prof. emeritus DePaul University Chicago 

Fotos: Prof. H. Schieser / Kinderzentrum: Postkarte LB-Verlag, 85540 Haar


Drei Polizeischüler bzw. Lebensretter werden “Hamburger des Jahres 2013″

Zum 15. Mal ehrte der Fernsehsender Hamburg 1 besondere Persönlichkeiten der Stadt.

Die große Gala fand gestern Abend im Hotel Atlantic Kempinski statt. In sechs verschiedenen Kategorien wurde der „Hamburger des Jahres 2013“ gekürt. hamburger-des-jahres-b

In der Kategorie „Fairness und Courage“ ging der Preis in diesem Jahr an die drei Hamburger Polizeischüler Kim Scheuer, Laura-Marie Winkel und Maximilian Spitta. Die Laudatio hielt der 1. Bürgermeister Olaf Scholz.

Begründung der Jury:

Als ein 52-jähriger Mann am 25. August dieses Jahres während der Cyclassics einen Herzinfarkt erleidet, greifen die drei jungen Polizeischüler ein.

Die Drei waren im Rahmen ihrer Ausbildung bei den Cyclassics für Verkehrsmaßnahmen eingesetzt. Plötzlich hörte Kim Scheuer (Polizeianwärterin, 4. Semester) hinter sich ein lautes Scheppern.

Am Boden sah sie einen Fahrradfahrer liegen; der 52-jährige Cyclassics-Teilnehmer Ralf L. hatte einen Herzinfarkt erlitten.

Kim Scheuer und ihre Kollegin Laura-Marie Winkel bringen den Mann in die stabile Seitenlage, stützen seinen Kopf und lösen seinen Helm. Sie rufen ihren Kollegen Maximilian Spitta zur Hilfe.

Maximilian Spitta ist ebenfalls Polizeischüler im 4. Semester. Er beginnt mit der Mund-zu-Mund Beatmung. Wie lange der Einsatz gedauert hat, können die Lebensretter heute nicht mehr sagen. Sekunden oder Minuten?

Wichtig war für sie nur die Tatsache: Der Mann hat Dank ihrer Reanimation überlebt und konnte sicher in ein Krankenhaus gebracht werden. Ralf L. ist heute wieder auf dem Weg der Besserung.

Quelle für Text und Foto: http://www.hamburg.de/polizei/nofl/4238954/hamburger-des-jahres-a.html


Direkt nach der Weihnachtsromantik: Gedenken an den Erzmärtyrer Stephanus

Heute ist zweiter Weihnachtsfeiertag  und ein Blick in den Heiligenkalender verrät: Jetzt bekommt das Christfest eine andere Note, denn heute ist der Gedenktag für den hl. Stephanus, den ersten christlichen Märtyrer.

Stephanus war der erste von sieben Diakonen der urchristlichen Gemeinde in Jerusalem, zuständig für die Glaubensverkündigung und die sozialen Belange der Gemeinde.

Wie die Apostelgeschichte erzählt, war Stephanus ein Mann „voll Gnade und Kraft, er tat große Wunder und Zeichen unter dem Volke“.

Doch eine seiner Predigten wurde ihm zum Verhängnis: Er geriet mit den hellenistischen Juden in Jerusalem in Konflikt. Ihr Vorwurf lautete: „Reden wider die heiligen Stätten und das Gesetz.“

Vor den Richtern des Hohen Rats hielt Stephanus eine flammende Verteidigungsrede. An deren Ende, erfüllt vom Heiligen Geist, hatte er folgende Vision: „Ich sehe den Himmel offen stehen und den Menschensohn zur Rechten Gottes stehen.“

Da brandmarkte ihn die empörte Menge als “Gotteslästerer”, trieb ihn vor die Tore der Stadt und steinigte ihn. Stephanus’ Hinrichtung war der Auftakt einer großen Christenverfolgung in Jerusalem.

Der Leichnam des ersten christlichen Märtyrers liegt heute in Rom in der Basilika San Lorenzo begraben.

Bereits seit der Einführung des Weihnachtsfestes wird am Tag danach an den hl. Stephanus erinnert: ein Zeichen dafür, wie eng die Freude über die Geburt des HERRN und das Gedenken an die verfolgten Christen zusammenliegen.

Quelle: http://de.radiovaticana.va/


Peru: Menschenrechtspreis für die katholische Ordensschwester Maria del Carmen

Einsatz für Frauen aus dem Volk der Awajún gewürdigt

Schwester María del Carmen von der Kongregation vom heiligen Joseph wurde mit dem Peruanischen Menschenrechtspreis 2013 ausgezeichnet.

Der Sonderpreis, den die Peruanische Menschenrechtskommission alljährlich vergibt, ging an den Priester Gerald Veilleux. Die Auszeichnungen wurden anläßlich des Internationalen Tags der Menschenrechte am 10. Dezember überreicht. Die spanische Missionsschwester ist im Vikariat San Francisco in Bagua im Regenwald im Norden Perus tätig. 

Seit 45 Jahren ist ihre Kongregation unter den indigenen  (eingeborenen) Völkern im peruanischen Amazonasgebiete in Bagua tätig. Dort werden vor allem Projekte für Frauen aus dem indigenen Volk der Awajun gefördert.

Schwester Maria del Carmen arbeitet seit sechs Jahren in dieser Region und bezeichnet ihre Erfahrung als “Teil einer wunderbaren Geschichte der Frauen aus dem Volk der Awajún, die typische Merkmale der Kultur der indigenen Völker des Amazonasgebiet verkörpern und heute gebildete Frauen sind”

Sie fügt hinzu: “Diese Frauen, die heute in unserem Bildungszentrum unterrichten, waren unsere ersten Schülerinnen und der Kontakt zu dieser Kultur ist Teil des Volkes”.


Israel: Junger Kommandant rettet einen Soldaten todesmutig aus der Feuergefahr

Die Untersuchung eines Übungsunfalls an der syrischen Grenze, bei dem vergangenen Dienstag vier israelische Soldaten verletzt worden waren, hat einen beeindruckenden Mut des verantwortlichen Panzer-Kommandanten offenbart: IMG_0672

Mit seinem raschen Eingreifen konnte Leutnant Eylon Tsarfati, der während des Unfalls selbst erheblich verletzt wurde, einen weitaus schlimmeren Ausgang des Unglücks verhindern. Der Kommandant rettete den Fahrer aus dem brennenden Panzer.

Tsarfati und zwei weitere Soldaten waren bereits aus ihrem brennenden Panzer befreit worden, in dem es zu einer Explosion gekommen war. Da bemerkte der Kommandeur, dass sich der Fahrer noch immer in dem brennenden Fahrzeug befand.

Der junge Offizier lief sofort zu dem Panzer zurück, um den Fahrer zu retten, was ihm auch gelang. Und das, obwohl er selbst erhebliche Verletzungen erlitten hatte; so sind seine Beine zu 30 Prozent verbrannt.

Ein Offizier der Armee kommentierte die Rettungsaktion so: „Das ist genau das, was wir von einem Kommandanten der israelischen Armee erwarten.“

Zu dem Vorfall auf den Golanhöhen war es gekommen, als eine Granate nicht abgefeuert werden konnte. Im Panzer wurde dadurch Schwarzpulver verteilt, das durch Mündungsfeuer in Brand gesetzt wurde.

Ohne Tsarfatis beherztes Eingreifen hätte der Unfall wohl ein Menschenleben gefordert, denn im Inneren des Merkava Mark IV-Panzers hatte sich starker Rauch entwickelt.

Ein weiterer Kommandant sagte nach der Rettungsaktion über Tsarfati: „Er hat allein seine Soldaten im Kopf gehabt. Den ganzen Morgen fragte er immer und immer wieder nach ihnen. Er hatte keine Angst davor, zu dem Panzer zurückzulaufen. Er hat sein eigenes Leben riskiert, um das seiner Soldaten zu retten.“ 

Quelle: http://www.israelheute.com / Foto: Konrad Ruprecht


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