WDR-Sendung “Wir Kriegskinder” am 16. Mai über Kriegstraumas der Deutschen: “Wie die Angst in uns weiterlebt”
Veröffentlicht: 10. Mai 2013 Einsortiert unter: TIPS und TERMINE, VORTRÄGE - FILME - VIDEOS... | Tags: Angst, Depressionen, Doku-Sendung, Krieg, Trauma, Trigger, Vergangenheitsbewältigung, Vergewaltigung, WDR, Wir Kriegskinder, Zweiten Weltkrieg Schreibe einen Kommentar »WDR-Ankündigung zu “Menschen hautnah: Wir Kriegskinder”:
Doku-Film von Dorothe Dörholt am Donnerstag, den 16. Mai 2013, 22:30 - 23:15 Uhr:
“Ich finde meine Mutter. Sie blutet am Kopf und das Blut läuft an ihr runter und sie liegt da. Die Tür geht auf und die Russen kommen schon wieder rein. Ich muss meine Mutter schnell retten.”
Urplötzlich, von einem Tag auf den anderen, bricht der Kriegsschrecken erneut mit aller Macht über Elfriede herein. Die 80-Jährige war noch ein Kind im Zweiten Weltkrieg. Ihre traumatischen Erfahrungen verdrängte sie Jahrzehnte lang, denn sie musste funktionieren als Mutter und Ehefrau. Da war kein Platz für Vergangenheitsbewältigung.
Elfriede ist eines von vielen Kriegskindern, bei denen das alte Trauma im hohen Alter wieder aufbricht. Man nennt sie Trigger: Alltagserfahrungen, die die schrecklichen Bilder und beängstigenden Gefühle auslösen: Gerüche, Töne, Berührungen oder auch verunsichernde Lebensveränderungen machen den Weg frei für das verdrängte Leid.
Angehörige und Pfleger in Seniorenheimen stehen diesen Retraumatisierungen oft hilflos gegenüber. “Wir hatten mal eine Bewohnerin, die hat bei der Intimpflege immer ‘Nicht schon wieder! Nicht schon wieder!’ geschrien. Ich denke, die ist im Krieg vergewaltigt worden.”, erzählt eine Altenpflegerin.
Ein Drittel der deutschen Rentner wurde im Krieg schwer traumatisiert. Viele von ihnen sind den im Alter wieder auftauchenden Bildern und Kriegserinnerungen hilflos ausgeliefert.
Aber nicht nur die Kriegskinder haben mit den Erlebnissen aus dem Zweiten Weltkrieg zu kämpfen. Auch deren Kinder, die so genannten Kriegsenkel, bleiben nicht verschont.
“Ich glaube, dass mein Vater das, was er als Kind erleiden musste, unbewusst an mich weitergetragen hat.” - Frank und seine Schwestern sind sich sicher, dass das Kriegstrauma des Vaters die Familie geprägt und über Jahrzehnte unbemerkt schweren Schaden angerichtet hat. Der Vater wie auch die Kinder leiden unter Angststörungen und Depressionen.
Wissenschaftliche Studien belegen die Hypothese der Geschwister: Die Ursache für psychische Erkrankungen bei Kindern können die Kriegserlebnisse ihrer Eltern sein. Das Trauma der beiden Weltkriege wird vererbt und prägt seit Jahrzehnten deutsche Familien.
In eindringlichen Gesprächen mit den Betroffenen zeigt die Autorin Dorothe Dörholt die späten Folgen des Krieges in deutschen Familien. Wie haben die grausamen Erfahrungen die deutsche Psyche geprägt?
“Wir Kriegskinder” dokumentiert jedoch auch Wege aus dem Trauma und zeigt eine Familie auf ihrer emotionalen Reise in die Vergangenheit ins ehemalige Ostpreußen.
Die Kamera ist ein stiller Beobachter, wenn Elfriede von Ängsten überwältigt wird und in einer Trauma-Behandlung mit einer Psychologin die grausamen Erlebnisse neu durchleben muss.
Der Film zeigt, dass das Leben von uns allen, die wir im 20. Jahrhundert geboren wurden, überschattet ist vom Trauma des Zweiten Weltkriegs, auch wenn wir ihn nicht am eigenen Leib erfahren haben. Denn in den Seelen der Nachkommen ist der Krieg noch nicht vorbei.
Heutiger Maischberger-Talk mit Birgit Kelle: “Was hat die Sexismus-Debatte gebracht?”
Veröffentlicht: 16. April 2013 Einsortiert unter: TIPS und TERMINE, VORTRÄGE - FILME - VIDEOS... | Tags: Alice Schwarzer, Birgit Kelle, Jan Fleischauer, Sandra Maischberger, Sexismus-Debatte Schreibe einen Kommentar »Unsere Autorin, die christlich-katholische Publizistin und Familienmutter Birgit Kelle (siehe Foto), wirkt heute Abend wieder in einer Talksendung mit und vertritt dort sicherlich wie immer tapfer, engagiert und fundiert ihre zeitgeistkritischen Standpunkte. Das Gesprächs-Thema lautet: “Was hat die Sexismus-Debatte gebracht?”
Auch der Buchautor und “Spiegel”-Redakteur Jan Fleischauer, früher linksgepolt, denkt heute liberal-konservativ.
Mit lediglich zwei Personen aus dem konservativen Spektrum ist die Runde wie üblich einseitig zugunsten der linken Seite besetzt.
Die Maischberger-Sendung beginnt am heutigen Dienstag um 22:45 Uhr in der ARD.
Es dikutieren:
Alice Schwarzer, Alt-Feministin
Birgit Kelle, Vorsitzende von “Frau 2000 plus”
Birgit Schrowange, Moderatorin
Jan Fleischauer, Spiegel-Redakteur
Heiner Lauterbach, Schauspieler
Klara Martens, Femen-Aktivistin
Anna-Katharina-Meßmer, “aufschrei”-Aktivistin
Moderation: Sandra Maischberger
“Es dürfte eine muntere Sendung werden”, schreibt Birgit Kelle wohl zu Recht schon vorweg. Unter folgendem Link finden Sie weitere Infos zur Talkshow und ihren Gästen:
http://www.daserste.de/unterhaltung/talk/menschen-bei-maischberger/sendung/16042013-sexismus-debatte-100.html
Filmbesprechung zu “October-Baby”: ein klares Plädoyer für das Leben und die Liebe in vielen Facetten!
Veröffentlicht: 23. März 2013 Einsortiert unter: LEBENSRECHTS-Beiträge, VORTRÄGE - FILME - VIDEOS... | Tags: Abtreibung, Adoption, Cordula Mohr, Filmbesprechung, Hannah, Liebe, October-Baby, Spielfilm, Vergebung Schreibe einen Kommentar »Von Cordula Mohr
Kürzlich habe ich mir den amerikanischen Spielfilm “October-Baby” angesehen, der in den USA ein riesiger Erfolg wurde, obwohl liberale Zeitungen ihn schon vor dem Kinostart zur Schnecke machten. Doch der Streifen enthält eine wunderbare und ergreifende Geschichte:
Der Film ist so grandios, wie er auf dem Cover beschrieben wird - und er hat die Auszeichnung, die er bekommen hat, voll verdient. Es geht um ein junges Mädchen, das erfährt, daß es einst eine Abtreibung überlebt hat. 
Das Beeindruckenste ist die facettenreiche Art, wie die menschliche Liebe zum Ausdruck kommen kann:
Zunächst die junge Liebe von Jason und Hannah, die zunächst rein freundschaftlich beginnt; sodann sieht man, wie andere Konkurenten im Leben der Beiden eine Rolle spielen, wie das Vertrauen des Paares dennoch wächst und wie sie sich immer näher kommen, obwohl der Adoptiv-Vater Hannahs zwischenzeitlich die Beziehung der Beiden abbrechen möchte, weil er nicht damit klarkommt, daß Hannah unbedingt ihre leibliche Mutter kennenlernen will.
Er will mit der Vergangenheit keine Verbindung mehr. Das kann man durchaus verstehen. Die Liebe der Eltern zu Hannah ist stark und sie haben sie fürsorglich und gläubig erzogen.
Diese Liebe der Eltern zeigt eine gereifte, in Verantwortung füreinander gewachsene Liebe; sie läßt sich nicht mehr so leicht erschüttern, wenngleich Hannah nun diesen Weg in ihre Vergangenheit zurückgeht, auf der Suche nach ihrer leiblichen Mutter. Die Adoptiv-Mutter geht jedoch gut damit um.
Sodann die unglaublich nette Krankenschwester, die ein Zeichen der Nächtstenliebe abgibt: sie hilft Hannah, näher ans Ziel zu kommen, indem sie ihr die Geschichte der leiblichen Mutter erzählt und die Adresse dieser Frau übermittelt.
Gezeigt wird zudem die Liebe eines Polizisten, der Vater eines vierten Kindes wird und sich darauf sehr freut. Er läßt Hannah und ihren Freund wieder frei, obwohl sie in das Krankenhaus ihrer einstigen Geburt eingebrochen sind, um die Krankenakte Hannahs zu lesen. Der Polizeibeamte empfindet Mitleid und hilft ebenfalls mit einer Adresse.
Die leibliche Mutter Hannas wird an eine zerissene und zerstörte Liebe erinnert – wegen der damals mißlungenen Abtreibung. Sie leidet noch heute daran. Es wird deutlich, daß sie sich schwer getan hat mit ihrer Entscheidung gegen das ungeborene Kind.
Im Film kommt zudem ein guter, liebenswürdiger Priester vor, der Hannah mit seinem Rat aus ihrer schwierigen Gefühlslage befreit, in die sie durch ihre Suche nach der Wahrheit geraten ist. Er hilft ihr, der leiblichen Mutter zu vergeben.
So viele verschiedenartige Facetten der Liebe kommen also in diesem bewegenden Spielfilm zum Ausdruck. Mehr sollte nicht verraten werden, weil es sich lohnt, den wunderschönen Film selbst anzuschauen - abgesehen von dem Hinweis, daß sich nach Fertigstellung des Films herausstellte, daß die christlich-gläubige Hauptdarstellerin selber eine Abtreibung hinter sich hat, die sie zutiefst bereut.
Neuer Kino-Spot ruft zur strengeren Kontrolle des Waffenexports auf – IGFM startet Petition
Veröffentlicht: 21. Februar 2013 Einsortiert unter: AKTUELLES, THEMEN der Zeit, VORTRÄGE - FILME - VIDEOS... | Tags: IGFM, Kino-Sport, Petition, Serviceplan, Waffenexport Schreibe einen Kommentar »Die Fa. “Serviceplan” hat für die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) einen neuen Kinospot realisiert, der die tödlichen Auswirkungen eines ungebremsten Rüstungsexports thematisiert und – in der deutschen Fassung – zum Unterzeichnen einer Petition für strengere Kontrollen des Waffenexports aufruft. Deutschland war 2011 der fünftgrößte Rüstungsexporteur der Welt.
Rund 12 Milliarden Patronen werden jährlich produziert und etwa 875 Millionen “Kleinwaffen” sind weltweit im Umlauf. Faust- und Handfeuerwaffen wie Pistolen, Revolver, (Sturm-)Gewehre, Schrotflinten oder Maschinenpistolen zählen ebenso dazu wie Handgranaten, Mörser, Minen oder tragbare Raketenwerfer.
80 Prozent aller Todesopfer in derzeitigen Konflikten sind Zivilisten; die meisten davon sterben durch den Einsatz von Kleinwaffen. 
Die Diskussion über schärfere Waffengesetze und strengere Exportkontrollen ist dieser Tage aktueller denn je – auch die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM), für die Serviceplan seit 2009 tätig ist, positioniert sich klar dazu:
“Waffen dürfen nicht an Schurkenstaaten oder in Regionen geliefert werden, in denen Menschenrechte eklatant verletzt werden. Deshalb haben wir eine Petition gestartet, in der wir Unterschriften für strengere Kontrollen bei der Lizenzherstellung und dem Export von Waffen sammeln”, erklärt Martin Lessenthin, Vorstandssprecher der IGFM.
Um diese Petition bekannt zu machen und für Unterschriften zu werben, hat “Serviceplan” einen neuen Spot für die 1972 gegründete Menschenrechtsorganisation realisiert, der ab sofort online zu sehen ist und in ausgewählten Kinos als Trailer gezeigt wird – erschreckend passend zum Thema direkt vor Quentin Tarantinos “Django Unchained”.
Deutschland belegte im Jahr 2011 mit 1,21 Milliarden US-Dollar den fünften Platz der zehn größten Rüstungsexporteure der Welt – nach den USA, Russland, Frankreich und China. Deutschlands Anteil macht dabei neun Prozent aller Rüstungsexporte aus: “Das zeigt, dass Waffen noch immer ein ‘Exportschlager’ sind, obwohl sie der Menschheit so viel Leid bereiten. Die Diskrepanz zwischen dieser erstklassigen Verarbeitungsqualität und ihrer tödlichen Folgen bringt unser Spot auf den Punkt”, so Christoph Everke, Kreativgeschäftsführer von “Serviceplan Campaign”, der den Film mit seinem Team entwickelt hat.
In dem Spot mit dem Titel “Beautiful Beast” ist zunächst der Schauspieler Gabriel Walsh zu sehen, der in der Rolle eines prophetischen Vertriebsmanagers über die “perfekte Verbindung zeitloser Materialien” und die “unübertroffene Power und Effizienz” eines Produktes spricht; über Faszination, Leidenschaft und Begeisterung. Dazwischen sind Nah- und Detailaufnahmen verschiedener Materialien und mechanischer Teiler zu sehen, die aber nicht Aufschluss geben, um was für ein Produkt es sich handeln könnte – ein Auto? Eine Uhr? Erst im Nachhinein wird deutlich, dass es sich um die Bauteile eines des weltweit meistverkauften und eingesetzten Sturmgewehrs handelt.
Bevor der Spot Archivmaterial aus verschiedenen Konfliktherden aus allen Teilen der Welt zeigt und zum Unterschreiben der Petition auf www.menschenrechte.de aufruft, schließt der Schauspieler mit dem Satz: “Ich persönlich glaube, es liegt an der Beschleunigung. Beschleunigung, die einem wirklich den Atem raubt. Eines steht fest: unsere Produkte haben die Welt verändert.”
Spot-Daten: “Beautiful Beast”
Agentur: Serviceplan Campaign
Produktion: Mr. Bob Films
Kamera: Jann Döppert
Musik und Ton: Mona Davis
Regie: Oliver Würffell
Facebook-Seite der IGFM: https://www.facebook.com/igfmdeutschland
Der preisgekrönte Klassiker “Ben Hur” kommt neuverfilmt wieder ins Kino
Veröffentlicht: 16. Januar 2013 Einsortiert unter: VORTRÄGE - FILME - VIDEOS... | Tags: Ben Hur, Charlton Heston, Lew Wallace, Metro-Goldwyn-Mayer, Neuverfilmung 1 Kommentar »Die bekannte Filmfirma “Metro-Goldwyn-Mayer” (MGM) plant eine Neuauflage des berühmten Kinostreifens “Ben Hur”, die sich von dem preisgekrönten Film aus dem Jahr 1959 jedoch deutlich unterscheiden und stärker an Lew Wallaces Buchvorlage bzw. Original-Roman “Ben Hur” von 1880 orientieren soll.
Dabei soll Christus nicht wie bislang nur am Rande vorkommen, sondern im neuen Film eine stärkere Bedeutung gewinnen.
In dem Romanwerk geht es um die Freundschaft zwischen einem vornehmen Juden (Judah Ben Hur) und einen späteren römischen Offizier (Messala); der verrät jedoch Ben Hur, so daß dieser in die Sklaverei verkauft wird. Besonders berühmt ist das spannende “Wagenrennen” zwischen den Beiden. Ben Hur bekehrt sich schlußendlich zum Christentum.
Das Meisterwerk “Ben Hur” von 1959 mit Charlton Heston in der Hauptrolle gewann elf Oscars, was bisher sonst nur “Titanic” und “Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs” gelang.
Wer die Rolle des Titelhelden Ben Hur spielt und wann “Ben Hur” in die Kinos kommt, ist noch nicht bekannt.
Quelle und vollständiger Artikel hier: http://www.filmstarts.de/nachrichten/18476687.html
München: Gabriele Kuby spricht am 1. Februar 2013 über die “sexuelle Revolution”
Veröffentlicht: 29. Dezember 2012 Einsortiert unter: TIPS und TERMINE, VORTRÄGE - FILME - VIDEOS... | Tags: AUF-Partei, Gabriele Kuby, München, Michael Ragg, PBC, sexuelle Revolution Schreibe einen Kommentar »Über die Bedrohung der Freiheit durch die globale sexuelle Revolution spricht die Soziologin und Schriftstellerin Gabriele Kuby (siehe Foto) am Freitag, den 1. Februar, in München. 
Das Podiumsgespräch mit dem Journalisten Michael Ragg im Kulturzentrum Movimento in der Fußgängerzone (Neuhauser Straße 15) beginnt um 18,30 Uhr.
Veranstalter sind die bayerischen Landesverbände der christlichen Parteien AUF und PBC.
Die Tagung ist öffentlich, der Eintritt ist frei.
Gabriele Kuby hat bisher elf Bücher in sechs Sprachen veröffentlicht. Immer wieder vertritt sie in Talkshows im Radio und Fernsehen das christliche Menschenbild ohne Rücksicht auf Tabus der „Political Correctness“. 
In ihrem neuen Buch: „Die globale sexuelle Revolution“ macht sie auf ein ihrer Ansicht nach „gewaltiges gesellschaftliches Umerziehungsprogramm“ aufmerksam, das sich hinter dem Rücken der Öffentlichkeit in Politik, Institutionen und Ausbildungseinrichtungen eingeschlichen habe. Dieses Programm bedrohe die Freiheit und nehme totalitäre Züge an.
Die christlichen Parteien AUF und PBC haben angekündigt, sich auf einem Gründungsparteitag am 23. Februar zusammenzuschließen zu wollen. Bis 14. Januar läuft dazu eine Urabstimmung aller Mitglieder. Die neue Partei „Bündnis C – Christen für Deutschland – AUF & PBC“, der dann etwa dreitausend Mitglieder angehören würden, versteht sich als Partei, in der sich Christen aller Konfessionen jenseits des Links-Rechts-Schemas für eine Politik nach christlichen Wertmaßstäben einsetzen.
Das Kulturzentrum Movimento findet man direkt gegenüber der Sankt-Michaels-Kirche, Eingang durch die KULT-Passage (früher: Haertle-Passage). Vom Münchner Hauptbahnhof aus ist das Movimento zu Fuß in gut zehn Minuten oder mit allen S-Bahn-Linien bis Marienplatz oder Stachus zu erreichen.
Nähere Infos unter Tel. 08385 / 924 8337 oder info@auf-partei.de
Landesverband Bayern Michael Ragg, Landesvorsitzender Dammstraße 10 88145 Opfenbach Telefon: 0 83 85 / 9 24 83 37 Mobil: 01 73 / 5 62 16 20 Fax: 0 83 85 / 9 24 83 29ZDF-Sendung zu Weihnachten bestand aus “geradezu albernen Vermutungen”
Veröffentlicht: 27. Dezember 2012 Einsortiert unter: KIRCHE + RELIGION aktuell, VORTRÄGE - FILME - VIDEOS... | Tags: Bethlehem, Dr. Christoph Heger, Jesus, Jungfrau, ZDF 1 Kommentar »Von Dr. Christoph Heger
Beschwerdebrief an das ZDF
Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren,
Ihre Sendung „Das Geheimnis der Geburt Jesu“ war leider eine ärgerliche wissenschaftliche Dünnbrett-Bohrerei – ausgerechnet am 25.12.2012.
1. Die Mutter Jesu keine Jungfrau? Von wegen Übersetzungsfehler – das hebräische Wort `almah in Jes 7,14 hat im gesamten AT nie eine andere Bedeutung als “junges Mädchen vor der ersten Begegnung mit dem Mann”, also genau das, was mit “Jungfrau” bezeichnet wird. Die (jüdischen) Übersetzer des AT ins Griechische (in die sog. Septuaginta) haben das völlig richtig mit dem griechischen Wort für “Jungfrau”, nämlich “parthénos”, übersetzt. Das bestätigt auch widerwillig der spätere jüdische Talmud, der Jesus eine uneheliche Geburt bescheinigt. 
2. Die Behauptung, Maria habe weitere Kinder geboren, weil im Evangelium von Brüdern und Schwestern Jesu gesprochen wird, ist ein alter Hut, schon aus der Antike bekannt – wie auch die Gegenargumente: daß es im Aramäischen kein Wort für „Vetter“ usw. gibt, daß Jesus am Kreuz seine Mutter dem Apostel Johannes anvertraut usw.
3. Jesus sei nicht in Bethlehem geboren? Merkwürdigerweise wird in der antiken (jüdischen und heidnischen) antichristlichen Polemik die Geburt Jesu in Bethlehem nicht bezweifelt. Die Umstände (Jesu nicht bezweifelte davidische Herkunft und damit Bezug zu Bethlehem) sprechen klar dafür.
4. Bethlehemitischer Kindermord eine Erfindung, weil bei Flavius Josephus nicht erwähnt? Lächerlich! Ein solches argumentum e silentio gilt in anderen Zusammenhängen als strafbare Volksverhetzung.
Dieselbe Redaktion, die sich nicht genug tun kann in der Erklärung der historischen Unglaubwürdigkeit der Evangelien, ergeht sich in teils geradezu albernen Vermutungen über den historischen Ablauf usw.
Mit freundlichen Grüßen
Christoph Heger
Dr. Christoph Heger
Kielsberg 43
51491 Overath
Scharfe Experten-Kritik an der bibelskeptischen ZDF-Sendung “Das Geheimnis der Geburt Jesu”
Veröffentlicht: 26. Dezember 2012 Einsortiert unter: KIRCHE + RELIGION aktuell, VORTRÄGE - FILME - VIDEOS... | Tags: Alexander Schick, Bethlehem, Bibel, Fernsehfilm, Jesus, Jungfrau, Nazareth 11 Kommentare »Deutliche Kritik an der ZDF-Dokumentation „Das Geheimnis der Geburt Jesu“ übt der Vorsitzende des Nordelbischen Arbeitskreises für biblische Orientierung, Alexander Schick.
Der Fernsehsender hat sich am 25. Dezember in einem 45-minütigen sogenannten „Faktencheck“ mit der Geburt Christi befaßt. Nach Ansicht des evangelischen Nahostexperten Schick hat die Sendung jedoch lediglich „die üblichen Klischees verbreitet“:
Es werde behauptet, daß Jesus nicht in Bethlehem, sondern angeblich in Nazareth geboren sei, daß seine Mutter Maria angeblich keine Jungfrau war und daß es den Kindermord von Bethlehem nie gegeben habe. Dies seien vielmehr alles Erfindungen der Evangelisten Lukas und Matthäus oder - wie die Angelegenheit mit der Jungfrau - ein Übersetzungsfehler.
Laut Schick sind diese Thesen keineswegs neu; sie würden den Zuschauern Jahr für Jahr als vermeintlich „wissenschaftliche Fakten“ aufgetischt. Dabei hätten sie ihre Wurzeln in jener bibelkritischen “Theologie”, die Wunder und eine übernatürliche Erfüllung göttlicher Ankündigungen grundsätzlich ausschließt.
Gemäß dieser Auffassung könne es nicht sein, daß Jesus in Bethlehem geboren wurde, also in jenem Ort, den der alttestamentliche Prophet Micha bereits als Geburtsort des Messias vorhergesagt hat.
Schick bemängelt auch, daß in der ZDF-Sendung keine theologisch konservativen Forscher interviewt wurden.
So habe der kath. Exeget Prof. Dr. Klaus Berger nachgewiesen, daß sich die Autoren des Neuen Testamentes keineswegs Berichte ausgedacht hätten, weil sie dadurch die Prophezeiungen des Alten Testamentes erfüllt sehen wollten. Vielmehr hätten sie Ereignisse festgehalten und erst beim späteren Nachdenken festgestellt, daß diese mit den Voraussagen der biblischen Propheten übereinstimmen. Dies gelte auch im Blick auf die Jungfrauengeburt.
Die Macher der ZDF-Sendung hätten „eine tolle Möglichkeit vertan, um die Zuschauer über Jesus von Nazareth seriös zu informieren“. - Es sei „mehr als bedauerlich, dass solche
Sendungen dann auch noch von unseren Gebühren finanziert werden“.
In einer Pressemitteilung ruft Schick zu Protesten gegen diese „manipulative Sendung“ auf.
Er ist Bestseller-Autor zu den Schriftrollen vom Toten Meer und Begründer einer Qumran- und Bibel-Wanderausstellung, die mehr als eine halbe Million Menschen gesehen haben.
Quelle: evangelische Nachrichtenagentur www.idea.de
Neuer Kinostreifen “Der Hobbit” von Tolkien enthält sittliche Ideale des Christentums
Veröffentlicht: 19. Dezember 2012 Einsortiert unter: BÜCHER / Publikationen, VORTRÄGE - FILME - VIDEOS... | Tags: Bibel, C.S.Lewis, Film, Frodo, Hobbit 1 Kommentar »Der Kinostreifen “Hobbit” spielt in der Fantasiewelt “Mittelerde” des bekannten Schriftstellers J.R.R.Tolkien. Der Katholik bezeichnete sich selbst als tief gläubigen Christen. Dies spiegelt sich auch in seinem Werk: Die Unscheinbaren und Schwachen erhalten dort bedeutende Aufgaben.

Im Zentrum stehen die Gefährten, 13 Zwerge, ein Hobbit und ein Zauberer. Sie wollen das Zwergenreich Erebor dem finsteren Drachen entreißen und haben dabei gegen Wargs, Orks und andere Ungetüme zu kämpfen. Auf der guten Seite stehen Elben, Hobbits und Menschen.
Anderthalb Jahre drehte Peter Jackson mit einem Budget von 150 Millionen US-Dollar in Neuseeland, so berichtet ”epd”. Die ersten beiden Teile sind bereits fertig, der dritte ist in Arbeit.
Um eine besondere digitale Schärfe zu erzeugen, habe er ein neues Verfahren angewendet: High Frame Rate - zu deutsch: hohe Bildrate. - Das meint, daß nicht nur wie bisher 24, sondern 48 digitale Bilder pro Sekunde aufgenommen werden. Gedreht mit zwei Kameras wurde der Film in 3D gedreht, pro Bild ergebe dies 24mal mehr Daten.
Tolkien war eng befreundet mit C.S. Lewis
Zu Tolkiens engsten Freunden gehörte der ebenfalls christliche Autor C.S. Lewis (“Narnia”).
Es war Tolkien, der dem zuvor verbissenen Atheisten Lewis auf dem Weg zum Glauben half. Die beiden tauschten auch Manuskripte, um sie zu bewerten. So schrieb Tolkien beispielsweise: “Gemäss meiner Absicht sollte ‘Der Herr der Ringe’ mit christlichen Gedanken und Überzeugungen übereinstimmen, wie es anderswo zum Ausdruck kommt.”
Nicht nur in “Der Hobbi” und “Herr der Ringe” spielt das Geschehen in der Fantasie-Welt Mittelerde, sondern auch in anderen Büchern. Durch diese ziehen sich Parallelen zur Bibel - gerade auch in “Herr der Ringe”: Eine dunkle Macht versucht, das Leben zu zerstören. Die Versuchungen des Bösen sind überwältigend; sie bringen Versklavung und Verrat.
Zudem sind weitere christliche Prinzipien erkennbar: Die vermeintlich Schwachen und Unscheinbaren erhalten wichtigste Aufgaben, zB. Frodo, der nicht einmal den Weg kennt. Gerade er ist auserwählt, den Ring an seinen Bestimmungsort zu bringen.
Es geschieht Ähnliches wie in der Heilsgeschichte: Abraham, ein kinderloser Nomade, sollte Vater einer Nation werden. Josef, ein verwöhnter Junge, sollte die damalige Welt vor dem Verhungern retten. Moses, der nicht wußte, wie er reden sollte, konnte mit Gottes Hilfe das Volk der Hebräer in die Freiheit führen – und David, ein mit einer Schleuder bewaffneter Hirtenjunge, trat gegen den übermächtigen Goliath an.
So verkündete es einst auch die Madonna in ihrem Lobgesang auf Gott, jenem Magnificat, das uns der Evangelist Lukas bezeugt: “Die Mächtigen stürzt ER vom Thron und erhöht die Niedrigen.”
Buch zum Thema: Tolkien und C.S. Lewis
Quelle: Nach Daniel Gerber und Silvio Krauss in der evangelischen Nachrichtenseite www.jesus.ch
Wo bleiben Fairneß und Neutralität? – Plasberg-Talk ließ Ergebnisse der eigenen Web-Umfrage unter den Tisch fallen
Veröffentlicht: 4. Dezember 2012 Einsortiert unter: AKTUELLES, VORTRÄGE - FILME - VIDEOS... | Tags: Birgit Kelle, Frank Plasberg, Martin Lohmann, zpv 5 Kommentare »Pressemeldung des ZPV (Zusammenschluss papsttreuer Vereinigungen):
Die Selbstverpflichtung der Medien zu sachlicher und unbeeinflusster Berichterstattung erhält immer deutlichere Risse, von journalistischer Neutralität kann keine Rede sein.
Beispiele aus jüngster Zeit sind:
Der Umgang der Presse mit der privaten evangelischen Lukasschule in München, die angebliche, aber nicht nachgewiesene Urheberschaft von katholischen Priestern in puncto “Kreuz.net”, das mittlerweile nicht mehr im Netz erreichbar ist, was die Mainstreampresse mit Zufriedenheit konstatiert, geht es ihr doch vordringlich um die gesellschaftliche Anerkennung und Gleichstellung von homoerotischen Partnerschaften. Neben der Mainstreampresse trauert auch der Zusammenschluss papsttreuer Vereinigungen “Kreuz.net” gewiß nicht nach, aber aus anderen Gründen.
Ein Beispiel für Grenzüberschreitung hat am Montag, den 3. Dezember 2012, Frank Plasberg in seiner Diskussion “Hart, aber fair” geliefert (ARD: 21 bis 22.15 Uhr).
Abgesehen davon, ob es überhaupt erlaubt sein kann, einem Diskussionsteilnehmer seine vorbereiteten schriftlichen Unterlagen wegzunehmen, auf denen doch wohl nur Zahlen und Fakten vermerkt waren, ließ Herr Plasberg die dringend erforderliche Moderatoren-Neutralität vermissen. Seine Fragen und Einwände drückten unverhohlene Sympathie mit den drei Vertretern der Homoszene aus. 
Frau Birgit Kelle (siehe Foto) war es möglich, den ihr permanent ins Wort fallenden Gesprächsteilnehmer Morgenstern in Schranken zu weisen, so dass am Ende eine halbwegs zivilisierte Diskussion möglich war.
Herr Plasberg als Moderator hat sich nicht an diese Diskussionsregeln gehalten!
Die Redlichkeit des Moderators angesichts eines Themas, das in der Öffentlichkeit sehr emotional diskutiert wird, bleibt aber vollends auf der Strecke, weil er es unterlassen hat, das Ergebnis der ausdrücklich für die Sendung ins Netz gestellten Befragung unter http://www.wdr.de/tv/hartaberfair/index.php5 in der Sendung zu erwähnen!
Die Frage, ob homosexuelle Paare Kinder adoptieren können sollen, wurde zu 32,8% mit Ja, aber zu 67,2% mit Nein bea
ntwortet!
Das Zahlen- und Faktenmaterial, das Birgit Kelle und Martin Lohmann (siehe Foto) lieferten, passte offensichtlich nicht in das Konzept des Moderators, erzielte aber dem Augenschein nach eine Reaktion der Nachdenklichkeit bei Kaufmann und Morgenstern.
Die über weite Strecken hin auf der bloßen Gefühls-Schiene geführte Diskussion erfuhr gerade durch die Sachbeiträge von Kelle und Lohmann eine wohltuende Wendung.
Zur Emotionalisierung der Sendung paßte auch das Einzelinterview mit der Mutter eines jungen Mannes, der sich ihr gegenüber als schwul geoutet hatte.
Zu journalistischer Redlichkeit und Ehrlichkeit gehört aber, dass ein Journalist seine gesamtgesellschaftliche Verantwortung erkennt und übernimmt und seine Diskussionsrunde nicht zu einer Propagandamaschinerie für ihm opportun Scheinendes verkommen lässt.
Reinhard Dörner, Vorsitzender Zusammenschluß papsttreuer Vereinigungen eV Bataverweg 21, D-53117 Bonn Fax 02563 905269 www.papsttreue-vereinigungen.de zpv@papsttreue-vereinigungen.de HINWEIS: Sogar in der linksliberalen Wochenzeitung DIE ZEIT beschwerte sich jetzt ein Autor über Arroganz und mangelnde demokratische Gesinnung vieler Homoehen-Vertreter: http://www.zeit.de/politik/deutschland/2012-12/Homoehe-Gleichstellung-Union-Kommentar
