Dr. Konrad Adam über deutsch-französische Haushaltspolitik: “Roßtäuscher im Einsatz”

Pressemitteilung der AfD (Alternative für Deutschland):

Seriös ist an der Haushaltspolitik, über die Michel Sapin und Emmanuel Macron aus Frankreich mit ihren deutschen Amtskollegen Wolfgang Schäuble und Sigmar Gabriel verhandeln wollen, überhaupt nichts. untitled

Die Deutschen sollen Geld ausgeben, das sie nicht haben; im Gegenzug versprechen die Franzosen, etwas zu tun, was sie nicht wollen, nämlich zu sparen. Beide Seiten machen Zusagen unter dem stillschweigenden Vorbehalt, nicht ernst genommen zu werden.

AfD-Sprecher Dr. Konrad Adam nennt das ein Geschäft unter Rosstäuschern.

Die Partner versuchen, sich gegenseitig übers Ohr zu hauen. Einig sind sie sich nur noch in der Entschlossenheit, die vertraglich vereinbarten Maastricht-Kriterien, Voraussetzung für eine seriöse Haushaltspolitik, zu unterlaufen.

Während sich die Deutschen den Franzosen gegenüber als Lehrmeister in Sachen Haushaltssanierung aufspielen, sucht Frankreich seine lahmende Wirtschaft auf Kosten Deutschlands in Schwung zu bringen.

So steht es heute um die deutsch-französische Freundschaft, die vor Jahrzehnten von Konrad Adenauer und Charles de Gaulle so hoffnungsvoll begründet worden war.


Stuttgart: Erfolgreiche Elternrechts-Demo gegen Frühsexualisierung & Genderwahn

Hedwig von Beverfoerde

Über 3000 Menschen kamen am 19. Oktober in Stuttgart zur dritten DEMO FÜR ALLE für Ehe und Familie und gegen Gender-Ideologie und Sexualisierung der Kinder.  

Foto: Blog "Freie Welt"

Damit stellte die DEMO FÜR ALLE einen neuen Teilnehmerrekord auf, trotz bundesweiten Bahnstreiks und Totalausfall der Stuttgarter S-Bahn. Erstmals hatte auch die Petitionsinitiative “Zukunft-Verantwortung-Lernen. Kein Bildungsplan unter der Ideologie des Regenbogens” zur Teilnahme an der Demo aufgerufen.  

Ca. 200 Gegendemonstranten aus verschiedenen linken Gruppen wurden von der Polizei in Schach gehalten, die mit ca. 500 Einsatzkräften vor Ort war.

Engül Köhler von der Petitionsinitiative kritisierte mit Blick auf die Ablehnung der Online-Petition “Kein Bildungsplan unter der Ideologie des Regenbogens” die argumentative Leere der grün-roten Ausschussmehrheit. Hier seien die berechtigten Bedenken von fast 200.000 Menschen einfach vom Tisch gewischt worden. 20140501 Demo für Alle Banner WordPress

Ein CDU-Politiker verlas die Stellungnahme des CDU-Fraktionsvorsitzenden im Baden-Württembergischen Landtag, Peter Hauk. Darin kritisiert Hauk Minister Andreas Stoch scharf:

„Der Kultusminister ist gut beraten darauf zu achten, dass der Bildungsplan nicht dazu genutzt werden kann, den Schülerinnen und Schüler fremde Meinungen im Unterricht überzustülpen, sondern auch künftig die Möglichkeit der Entfaltung in Freiheit bietet. Einen Gesinnungslehrplan lehnen wir entschieden ab.“

Karin Maria Fenbert, die Geschäftsführerin von „Kirche in Not Deutschland“, warnte vor der Gender-Ideologie und der politischen Agenda des Gender-Mainstreamings. 

Jérôme Brunet von La Manif Pour Tous aus Frankreich rief auf zum Widerstand gegen Versuche der Dekonstruktion der Familie, der Abstammung  und der sexuellen Komplementarität.  DSC03312a

Magda Czarnik von der polnischen Bewegung “Stoppt Sexualisierung unserer Kinder!” sandte Grüße aus Polen und lobte die Stuttgarter Demonstranten für ihre Standhaftigkeit und ihren Mut.

Weitere Redebeiträge kamen u.a. von Ilya Limberger, dem Erzpriester der russisch-orthodoxen Kirche Stuttgart, von Christoph Scharnweber vom EAK Heilbronn, von Anna Schupeck und Markus Frohnmaier von der AfD Baden-Württemberg.

Anschließend folgte ein Demonstrationszug zum Staatstheater, wo die Teilnehmer wieder hunderte rosa- und blaufarbene Luftballons aufsteigen ließen, um ihren Protest sinnbildlich an die politisch Verantwortlichen nach oben zu tragen.

Dem Aktionsbündnis DEMO FÜR ALLE haben sich inzwischen über 20 Organisationen angeschlossen, u.a. die Initiative Familienschutz, Kirche in Not (Deutschland), CDL Baden-Württemberg, verschiedene EAK-Verbände und das Bündnis “Rettet die Familie”.

Weitere Infos zur DEMO FÜR ALLE und eine Liste aller Unterstützer finden Sie hier: www.demofueralle.de

Kontaktdaten: Initiative Familienschutz, Hedwig von Beverfoerde
presse@familien-schutz.de
Zionskirchstr. 3 in 10119 Berlin


3000 Menschen demonstrierten heute in Stuttgart gegen grün-roten Bildungsplan

Von Dr. Lothar Gassmann

„1.000 Bildungsplangegner demonstrierten heute Nachmittag in Stuttgart“ – diese dreiste Lüge mussten meine Familie und ich am 19.10.2014 um 18 Uhr bei unserer Heimfahrt von Stuttgart im Autoradio bei den SWR-Nachrichten hören. DSC03337a

In Wirklichkeit waren wir drei Mal so viele, nämlich ca. 3.000 Menschen (meist Christen, viele kannte ich persönlich), die friedlich gegen die Zwangssexualisierung unserer Kinder und Enkel auf die Straße gingen.

Wären die Züge ausgerechnet an diesem Tag wegen einem bundesweiten Streik nicht lahmgelegt gewesen, dann wären wir wahrscheinlich noch wesentlich mehr gewesen. Mir persönlich sind etliche Menschen bekannt, die gerne mit dem Zug gekommen wären, aber dann leider absagen mussten, weil die Bahn nicht fuhr.

Noch etwas Skandalöses war während der Demonstration geschehen, das wahrscheinlich ebenso wenig den Weg in die Presse findet wie die wahre Teilnehmerzahl: BILD0235

Die ca. 200 Gegendemonstranten aus der linksfaschistischen Szene, die die 3.000 friedlichen Demonstranten mit Gemeinheiten, Obszönitäten und Gotteslästerungen (vergeblich) zu provozieren versuchten, hatten es geschafft, dass die gesamten technischen Anlagen mitsamt Lautsprecher für die Schlusskundgebung vor dem Sitz der baden-württembergischen Landesregierung nicht aufgebaut werden konnten.

Somit musste die Schlusskundgebung ohne Lautsprecher stattfinden – und nur die Personen, die (wie ich) in unmittelbarer Nähe der Veranstalter standen, konnten die Ansprache mit der Bekanntgabe der Teilnehmerzahlen hören.

Initiatorin Hedwig von Beverfoerde tat stimmlich ihr Bestes, aber es waren aus dem genannten Grund (kein Megaphon) nur ca. 100 Menschen (von den 3.000), die ihre Abschlussrede akustisch verstehen und die wahre Teilnehmerzahl erfahren konnten (während des Umzugs waren die Teilnehmer gezählt worden).

Ich wünsche mir, dass bei der nächsten Kundgebung (der Termin steht noch nicht fest) noch viel mehr Menschen kommen und den Politikern zeigen, dass wir nicht gewillt sind, unsere Kinder der Willkür der Gender-Ideologen in Schulen und Kindergärten auszusetzen.

SCHÜTZT UNSERE KINDER  –  Familie VORAN!

www.L-Gassmann.de

Der evangelische Publizist Dr. Lothar Gassmann ist Autor der Verteil-Broschüre „Schützt unsere Kinder“ (Jeremia-Verlag)


Wird Kardinal Burke wirklich amtsenthoben?

Die englischsprachige Webseite “Buzzfeed News” veröffentlichte am vergangenen Freitag, den 17. Oktober, ein telefonisches Interview mit dem US-amerikanischen Kurien-Kardinal Raymond Burke.   ab-burke_final-interview

Bereits vor Beginn der vatikanischen Familiensynode wurden in diversen Internetforen Spekulationen darüber geäußert, daß der theologisch konservative Kirchenfürst als Präfekt der Apostolischen Signatur abgesetzt und auf einen eher unbedeutenden Ehrenposten (Leitung des Malteserordens) abgeschoben werde.

Der (Noch-)Chef des höchsten kirchlichen Gerichtshofes bestätigte offenbar in dem erwähnten Interview, daß ihm seine bevorstehende Absetzung mündlich angekündigt, aber bislang nicht schriftlich bestätigt worden sei.

Er wiederholte diese Äußerungen einen Tag danach in einem weiteren Interview gegenüber “Catholic World Report”.

Damit ist diese degradierende Versetzung bislang zwar nicht amtlich erfolgt, allerdings dürfte sie sehr wahrscheinlich sein.

Kardinal Burke gehört zu jenen Kirchenmännern, die sich auf der Familiensynode eindeutig für die Unauflöslichkeit der Ehe ausgesprochen und die Kasperschen “Reformen” abgelehnt haben. Zu den Kritikern einer Zeitgeist-Anpassung gehören z.B. auch die Kardinäle Müller, Pell, Caffara, Brandmüller und De Paolis.

Im wesentlichen ist die römische Bischofssynode  –  zum Erstaunen vieler Medien  –  eher den theologisch konservativen Vordenkern gefolgt, weniger dem modernistischen Gedankengut der Kardinäle Kasper, Marx und Co.

Kardinal Burke hat sich mittlerweile auch zu den abfälligen Äußerungen von Kardinal Kasper über Afrika und die afrikanische Kirche zu Wort gemeldet. Gegenüber dem „Catholic World Report“ bezeichnete der Präfekt jene arroganten Bemerkungen als „skandalös“. Kardinal Kasper hatte seine überheblichen Auslassungen über afrikanische Bischöfe zunächst bestritten und sich erst, nachdem der Beweis gegen ihn erbracht wurde, dafür entschuldigt.

 

 


Bischof Voderholzer ist Herausgeber eines Sammelbandes zur kirchlichen Ehe-Lehre

Der Oberhirte des Bistums Regensburg, Dr. Rudolf Voderholzer, hat im September dieses Jahres ein Buch im Echter-Verlag herausgebracht, das sich mit der kirchlichen Ehe-Lehre befaßt, insbesondere mit der Debatte um die Zulassung von geschieden “Wiederverheirateten” zu den Sakramenten.index

Der 116 Seiten umfassende Sammelband enthält eine Einführung von  Papst em Benedikt bzw. Kardinal Joseph Ratzinger, dem früheren Präfekten der Glaubenskongregation.

Es finden sich in dem Taschenbuch eine Reihe entsprechender Beiträge des Lehramtes, wie z. B. das Schreiben der Glaubenskongregation an die Bischöfe der kath. Kirche über den Kommunionempfang von geschieden “wiederverheirateten” Katholiken. 

Diesen Texten geht eine thematische Einführung voran: Darin werden die kirchlichen Lehraussagen in Thesen zusammenfasst. Zugleich werden die wichtigsten Einwände dagegen erwähnt und beantwortete. 

Es folgen Kommentare zum Schreiben der Glaubenskongregation und Studien zu einzelnen Aspekte des Themas. Das Buch ist bei einem Preis von nur 9,90 Euro für jedermann erschwinglich.

Bestellmöglichkeit hier: http://www.amazon.de/gp/product/3429037603/ref=pe_346331_55830751_em_sim_2_ti


Papst Franziskus warnt vor Erstarrung und vor einer “falschen Barmherzigkeit”

In seiner Schlußansprache am Ende der vatikanischen Bischofssynode in Rom befaßte sich das Oberhaupt der katholischen Kirche mit mehreren Anfechtungen, vor denen sich die Kirche hüten solle. 1_0_809751

Er sprach einerseits von einer Versuchung, die in einer “Erstarrung” und Intellektualisierung bestehe, die Gott zu gleichsam im “Geschriebenen einschließen” wolle.

Zugleich warnte der Papst vor einem “zerstörerischen Gutmenschentum”, weil es im Namen einer “falschen Barmherzigkeit” die Wunden verbinden wolle, ohne sie zuvor zu behandeln.

Franziskus sprach zudem von der Versuchung, “vom Kreuz herunter zu steigen, um den Menschen zu gefallen, und nicht dort zu bleiben, um den Willen des Vaters zu erfüllen; sich vor dem Geist der Weltlichkeit zu verbeugen anstatt sich zu reinigen und vor dem Geist Gottes zu verneigen.”

Vollständiger Text der Papstrede hier:  http://de.radiovaticana.va/news/2014/10/19/papst_franziskus_zum_ende_der_synode/ted-831801


Finanzamt entzieht Globalisierungsgegner ATTAC die Gemeinnützigkeit

Die globalisierungskritische Organisation ATTAC hat ihren Status als der Gemeinnützigkeit verloren. Begründet hat das zuständige Finanzamt in Frankfurt am Main die Entscheidung mit den allgemeinpolitischen Zielen der linken Vereinigung.

Gegenüber den Behörden hatte ATTAC die Aufgaben Bildung und Förderung des demokratischen Staatswesens als Hauptziele angegeben. Zuletzt hatte die Organisation allerdings vor allem mit ihren Forderungen nach einer Vermögensabgabe und einer Finanztransaktionssteuer für Aufsehen gesorgt. Laut dem Frankfurter Finanzamt lasse sich dies nicht mit einer Gemeinnützigkeit vereinbaren.

Die Geschäftsführerin des etwa 28.500 Mitglieder starken Vereins, Stephanie Handtmann, zeigte sich enttäuscht. „Wir waren sehr überrascht, vor allem über die drastische Ablehnung“, sagte sie laut dpa. Der Verein will gegen die Entscheidung, die rückwirkend ab 2010 gilt, vorgehen.

Quelle: http://www.jungefreiheit.de


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