Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion beklagt “importierten Antisemitismus”

Im Zusammenhang mit Demonstrationen gegen die israelische Militäraktion im Gazastreifen kam es in den letzten Tagen in mehreren Städten zu antisemitischen Äußerungen und Tätlichkeiten von Seiten der Demonstrationsteilnehmer.

Hierzu erklärt der innenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Stephan Mayer:

“Wer in unserem Land von seinem Demonstrationsrecht Gebrauch macht, darf nicht unter dem Deckmantel dieses Grundrechts antisemitische Parolen grölen. deutschland-israel-flag

Dies gilt gerade auch für diejenigen Demonstrationsteilnehmer, die in unserem Land selbst Schutz vor Verfolgung und Not in ihren Heimatstaaten suchen.

Was bei einigen Demonstrationen nun vorgefallen ist, hat mit einer Kritik an der israelischen Politik nichts mehr zu tun, sondern ist allein religiös motivierter Hass.

Die besorgniserregenden Bilder zeigen, dass hier massiv eine Grenze überschritten wurde. Die Ordnungsbehörden sind aufgerufen, jegliche Verstöße gegen unsere Rechtsordnung unnachgiebig zu ahnden und weitere Demonstrationen gegebenenfalls zu untersagen.

Vorfälle wie diese können und werden wir in Deutschland nicht hinnehmen. In unserem Land ist kein Platz für Antisemitismus  –  auch nicht, wenn er importiert wird.”


Aktive “Sterbehilfe” ist das Ende der liebenden menschlichen Solidarität

Von Mechthild Löhr

Was Noch-EKD-Chef Schneider seiner Kirche zum Abschied als ethisches Vermächtnis in seinem Statement zur “Sterbehilfe” mitgegeben hat, könnte sich noch zum Danaergeschenk für seine Kirche entwickeln: _DSC4662
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Hat sich die EKD bisher gemeinsame mit der kath. Kirche und z.B. der Bundesärztekammer ungewohnt klar gegen jede „aktive Sterbehilfe“ ausgesprochen, so will nun Herr Schneider seine Frau sogar dorthin fahren, wo ihr gegen Honorar ein Schierlingstodesbecher gereicht wird.
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Daß er uns seine höchstpersönliche Mitwirkungsbereitschaft an der Tötung seiner Frau in der Schweiz via Öffentlichkeit mitteilen muss, ist traurig genug.
Aber er ist auch Medienprofi genug, um zu wissen, daß er damit ein Signal setzt, das weit über sein Privatleben hinaus geht und das daher doppelt unmoralisch ist.
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So verwundert es nicht, daß manche Medien schnell seinen Beitrag beipflichtend aufgreifen -  und dies doch vor allem aus einem Grund:
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Aus diesem zweifelhaften vermeintlichen „Ausdruck hoher ethischer Intelligenz“ Schneiders soll hier ganz offensichtlich ein neuer kategorischer Imperativ gemacht werden: „Handle so, dass die Maxime deines Willens jederzeit zugleich als Prinzip einer allgemeinen Gesetzgebung gelten könne.”
In logischer Konsequenz wird aus dem traurigen Irrweg Schneiders die politische Forderung nach einem neuen Gesetz (StGB §217) aufgestellt, damit endlich hier im Lande die Ärzte aktiv mit Beihilfe zum Suizid beauftragt werden können.

Britische Religionsvertreter gegen Beihilfe zur Selbsttötung

Ganz andere Schlussfolgerungen als Schneider ziehen mit ihrer sicher ebenfalls hohen ethische Intelligenz zeitgleich die 20 wichtigsten Religionsführer Englands. images
Alle hochrangigen Vertreter christlicher Seite, des Judentums, Islams, Hinduismus, Sikhismus, Buddhismus u.a. haben sich in einer gemeinsamen Erklärung gegen jede Erlaubnis aktiver “Sterbehilfe” ausgesprochen. Sie warnen davor, deren Legalisierung hätte schwerwiegende negative Folgen für das Wohlergehen der Menschen sowie der Gesellschaft.
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Alternativ fordern die Unterzeichner eine bessere Hospiz- und Palliativversorgung sowie Hilfen für Pflegende. Erlaubnis der Beihilfe zum Suizid würde “Druck auf besonders verletzbare Menschen in dem Moment erhöhen, in dem sie vor allem Liebe und Unterstützung brauchen”
Wer es Menschen möglich macht, aktiv zur Beendigung des Lebens anderer beizutragen, übertragt ihnen auch die Beurteilung, ob deren Leben wertlos sei. Die Sorge und der Schutz des Lebens müssten soweit gehen, dass sie unter Umständen auch von anderen Opfer abverlangten, so die Unterzeichner.

Sind schwerkranke Menschen nur eine “Last”?

Für ältere und verletzliche Menschen sei es eine schreckliche Bedrängnis, von anderen nur als Last oder als Kostenfaktor angesehen zu werden, was oft zu Passivität, Depression und Abscheu gegenüber der eigenen Person führe.
Sei der Wunsch, das eigene Leben zu beenden, meist durch Depression oder äußeren Druck ausgelöst, so könne man keineswegs von einer rationalen Entscheidung sprechen. Sie stellen fest: “Entweder in einer, in der das Leben und Einzelpersonen vor allem nach der Nützlichkeit beurteilt wird, oder in einer, in der jeder Mensch unterstützt, geschützt und wertgeschätzt wird  -  auch wenn er sich selbst manchmal nicht wertschätzen kann.”
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Denn eines ist klar in einer alternden Gesellschaft:
Würde ärztliche Suizidbeihilfe erlaubt, dann würden wichtige und über die Zukunft entscheidende Werte wie Respekt und Fürsorge für alle schnell erodieren.
Aktive Sterbehilfe ist nicht der große „Liebesdienst“ zum Schluss, sondern unerbittlicher Ausdruck des letzten Versagens aller Ethik: sie bedeutet das schnelle, sichere, tödliche Ende aller liebenden Solidarität.
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Mechthild Löhr ist Bundesvorsitzende der CDL (Christdemokraten für das Leben)

 


Unionsfraktion beklagt “abscheuliche” Vertreibung der Christen aus Mossul

Terrorgruppe ISIS bekämpft Gläubige in einer Wiege des Christentums 

In den letzten Tagen wurden die letzten Christen von der terroristischen Gruppe ISIS aus der nordirakischen Stadt Mossul unter Todesandrohungen vertrieben.

Hierzu erklärt der religionspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr. Franz Josef Jung:

“Die grausame Vertreibung tausender noch verbliebener Christen aus Mossul durch die Terrorgruppe ISIS ist ein abscheuliches Verbrechen gegen das Menschenrecht auf Religionsfreiheit und löscht darüber hinaus auch die christliche Kultur in einer der Wiegen des Christentums in Gänze aus. DSC00254

Die Bundesregierung muss auf allen ihr zur Verfügung stehenden diplomatischen Wegen versuchen, ein Ende des Terrorregimes zu erwirken, unter dem vor allem Christen, aber auch Muslime leiden.

Zwar fällt es zunehmend schwer, angesichts der anhaltenden Gewalt weiter auf den friedvollen Dialog zu setzen, doch Papst Franziskus hat am Wochenende nochmals den friedlichen Kern des Christentums betont: “Der Gott des Friedens erwecke in allen ein echtes Verlangen nach Dialog und Aussöhnung. Die Gewalt besiegt man nicht mit der Gewalt. Die Gewalt besiegt man mit dem Frieden.”

Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion begrüßt, dass sich auch muslimische Verbände in Deutschland dieser Friedensbotschaft zunehmend anschließen. So hat der Zentralrat der Muslime zu Beginn des Ramadan erklärt: zu den Kernaufgaben eines jeden Muslims gehöre das Engagement für den Frieden.

Konkret hieße das, sich kompromisslos für die Flüchtlinge, Entrechteten, Hinterbliebenen und Getöteten – egal, welcher Herkunft und Religion sie angehören – einzusetzen.

Mehr Stimmen dieser Art sind wünschenswert, um gemeinsam auf eine Lösung für die Menschen vor Ort hinzuwirken.”


Israel/Vatikan: Begegnung von Präsident Peres mit Papst Franziskus

Am vergangenen Freitag  (18.7.) sprach Papst Franziskus mit dem israelischen Präsidenten Shimon Peres, um eine Botschaft der Koexistenz, der Mäßigung und des Friedens an die Bewohner der Region zu übermitteln. Präsident Shimon Peres und Papst Franziskus (Foto: Präsidialamt)

Der Präsident dankte dem Oberhaupt der katholischen Kirche für seine Anteilnahme und Sorge; er sagte: „Derzeit gibt es Feuer und wir versuchen alles, um die Flammen zu ersticken. Denn wir sehen die Bewohner des Gazastreifens nicht als Feinde an.

Ich weiß, dass die Menschen dort die Situation, in der sie sich befinden, nicht selbst gewählt haben. Eine kleine Gruppe von Fanatikern ist der Grund für das Leiden im Gazastreifen.

Unsere Operation hat das Ziel, zwei Methoden des Mordens zum Ende zu bringen: die Raketen aus der Luft und die Tunnel unter der Erde.“

Papst Franziskus sagte zum israelischen Staatschef: „Dies ist ein schmerzhafter Moment. Ich bin überzeugt, dass Gott uns zusammenbringt in unseren Gebeten für den Frieden.” 

Er fügte hinzu: “Ich bitte Gott um eine schnelle Lösung und eine politische Lösung. Ich bin ihnen in meinen Gebeten und Gedanken nahe.“

Präsident Peres dankte dem Papst für seine Friedensbemühungen und sagte: „Ich weiß, dass wir einen langen Weg vor uns haben und ich weiß, dass es schwierige Situationen geben wird. Aber wie in vielen Situationen, können Krisen auch der Weg zu Frieden und besseren Zeiten sein.“

Papst Franziskus erwiderte: „Ich danke Ihnen für alles, was Sie tun, Herr Präsident, und ich bitte Gott, Sie zu segnen. Möge er Sie auf Ihrem Weg zum Frieden begleiten und bitte fühlen Sie meine Nähe zu Ihnen als Ihr Bruder und Freund.“

Quelle für Text und Foto: Büro des israelischen Staatspräsidenten


Diktatur im Iran: IGFM fordert sofortige Haftentlassung der acht Facebooker

Anfang Juli 2014 wurden acht junge Facebook-Aktivisten im Iran zu insgesamt 127 Jahren Haft verurteilt. Die allgemeingehaltenen Vorwürfe lauteten: “Handlungen gegen die nationale Sicherheit”, “Propaganda gegen den Staat” und “Beleidigung des Islam”.  3485e2c6ed

Aus Protest gegen diese menschenunwürdigen Verurteilungen wendet sich Karl Hafen, Geschäftsführender Vorsitzender der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) in einem Offenen Brief an den iranischen Botschafter.

Seine Forderung ist einfach und deutlich: Meinungsfreiheit ist ein Menschenrecht! Es darf niemand aufgrund friedlicher Regimekritik und Nutzung der Social Media verurteilt werden.

Die Aktivisten müssen sofort und bedingungslos aus der Haft entlassen werden. Er sieht in den Urteilen einen deutlichen Bruch internationalen Rechts.

Hier folgt das Schreiben des IGFM-Chefs: Notizblock-Stacheldraht-klein_d5cbbd6dfa

Exzellenz,

heute informieren wir Sie darüber, dass die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) die Situation der acht im Iran verurteilten Facebook-Aktivisten genau beobachtet.

Mit großer Sorge haben wir von den Verurteilungen durch Richter Moghiseh der Abteilung 28 des Revolutionsgerichts in Teheran erfahren und bitten Sie, die Umstände der Verurteilung umgehend zu prüfen. Die Einhaltung des auch für den Iran völkerrechtlich bindenden Internationalen Pakts über bürgerliche und politische Rechte scheint in diesem Fall nicht gewährleistet zu sein. Die Inhaftierung und Verurteilung der Aktivisten verstößt gegen die darin genannten Artikel.

Acht junge Iraner, welche Facebook zur Kommunikation nutzten, wurden zu insgesamt 127 Jahren Haft verurteilt. Verurteilt wurden sie auf Grundlage folgender Vorwürfe:

“Handlungen gegen die nationale Sicherheit”, “Propaganda gegen den Staat” und “Beleidigung des Islam”. Die ihnen auferlegten Haftstrafen sind im Einzelnen: 18 Jahre und 91 Tage, 19 Jahre und 91 Tage, 21 Jahre, 20 Jahre, 16 Jahre, 14 Jahre, 11 Jahre und 8 Jahre Haft im Gefängnis. RTEmagicC_logo_Homepage_quad_gif

Bereits im Mai 2014 wurden acht weitere Aktivisten zu langjährigen Haftstrafen verurteilt. Unter ihnen sind Roya Saberinejad Nobakht (20 Jahre), Amir Golestani (20 Jahre und ein Tag), Masoud Ghasemkhani (19 Jahre und 91 Tage), Fariborz Kardarfar (18 Jahre und 91 Tage), Seyed Masoud Seyed Talebi (15 Jahre und einen Tag),  Amin (Farid) Akramipour (13 Jahre), Mehdi Reyshahri (11 Jahre), Naghmeh Shahsavandi Shirazi (7 Jahre und 91 Tage).

Die IGFM befürchtet, dass es zu weiteren Verhaftungs- und Verurteilungswellen kommen könnte. Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte erachtet das Menschenrecht der Meinungsfreiheit als eine Grundlage der gesellschaftlichen Entwicklung.

Die Aktivisten haben lediglich von ihren Grundrechten Gebrauch gemacht. Diese Rechte hat der Iran durch Ratifizierung des Internationalen Paktes über bürgerliche und politische Rechte als bindende Rechtsgrundlage anerkannt. Auch durch die Mitgliedschaft in den Vereinten Nationen erkennt der Iran die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte als Handlungsgrundlage an.

Exzellenz, wir bitten Sie mitzuhelfen, dass diese Aktivisten sofort und bedingungslos aus der Haft entlassen werden und die iranische Justiz das international geltende Recht anerkennt.

Über einen Terminvorschlag für einen Austausch mit Ihnen freuen wir uns.
Hochachtungsvoll,

Karl Hafen
Geschäftsführender Vorsitzender der IGFM

Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM)
Sprecher der Vorstandes: Martin Lessenthin, Borsigallee 9 in 60388 Frankfurt a. Main
Tel.: 069-420108-11, Fax: 069-420108-33, info@igfm.de, www.menschenrechte.de


“Jubeln kann ich im Schatten deiner Flügel”

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:

Psalm 63 (62), 4.5-6.7-8.

Ich halte Ausschau nach dir im Heiligtum,
um deine Macht und Herrlichkeit zu sehen.
Denn deine Huld ist besser als das Leben;
darum preisen dich meine Lippen.

Ich will dich rühmen mein Leben lang,
in deinem Namen die Hände erheben.
Wie an Fett und Mark wird satt meine Seele,
mit jubelnden Lippen soll mein Mund dich preisen.

Ich denke an dich auf nächtlichem Lager
und sinne über dich nach, wenn ich wache.
Ja, du wurdest meine Hilfe;
jubeln kann ich im Schatten deiner Flügel.


Wir trauern um einen Freund: Pfarrer Veremund Schwarz beim Baden ertrunken

Von Felizitas Küble

Wie Radio und Zeitungen in der oberschwäbischen Region berichtet haben und wie wir von Angehörigen aus dem Süden erfuhren, ist unser guter Freund, der pensionierte Geistliche Veremund Schwarz (siehe Foto), am vergangenen Samstagmorgen beim Baden im Hoßkircher See ertrunken.  484877_1_article660x420_484877_1_org_B82786927Z_1_20120109181355_000_GCEN0J5U_2_0_JPG

Der auch im Alter von 82 Jahren noch recht sportliche Pfarrer kam von einer Schwimmrunde nicht mehr zurück. Mehrere Rettungsdienste, Feuerwehr, THW, DLRG und Polizei suchten den See zunächst ergebnislos nach der Leiche des Priesters ab, bis sie diese am heutigen Montag, den 21. Juli, entdeckten. Der Leichnam trieb auf der Oberfläche des Gewässers und wurde um ca 8 Uhr frühmorgens geborgen.

Vor seinem Ruhestand wirkte der Geistliche als Pfarrer im Marienwallfahrtsort Bergatreute (Landkreis Ravensburg); danach zog es ihn zuerst nach Unterwaldhausen, danach ins ebenfalls oberschwäbische Altshausen. Dort wohnte Pfarrer Schwarz im Haus der freundlichen Frau Roth, seiner langjährigen und patenten Haushälterin.

Im nächsten Jahr hätte er sein 60-jähriges Priesterjubiläum feiern können:

Am 16. Juli 1955 wurde er in Rot an der Rot zum Priester geweiht. Er war zehn Jahre lang Vikar und Kaplan in Eßlingen und Stuttgart, danach Pfarrer in Gerabronn, Ludwigsburg, Königseggwald, Riedlingen und Bergatreute. afc127c26a

Unser Christoferuswerk verliert mit diesem Priester einen guten Freund und Unterstützer, der uns auch durch seine Briefe immer wieder ermutigte.

Auch sein steter Humor und seine frohe Gelassenheit haben uns und viele Menschen in seinem Umfeld beeindruckt.

So freute er sich zB. in einem seiner Briefe an uns, daß er “immer noch gesund und fit” sei, “wenn auch mit kleinen Macken”.

Ein andermal schrieb der Ruhestandspfarrer, der seelsorglich nach wie vor aktiv war: “Arbeit habe ich hinreichend. Aber so fühlt man sich nicht als altes Eisen, das zur Entsorgung vor die Tür gestellt ist.” 

In einem  Weihnachtsbrief teilte er mit: “Es geht mir weiterhin sehr gut. Aufstehen um 6 Uhr, außer dreimal die Woche um 5,10 Uhr, wenn ich in Zußdorf schon um 6,30 Uhr Gottesdienst habe.” (Zußdorf war eine frühere Wirkungsstätte von Pfr. Schwarz.) - Er fügte hinzu: “Außer einer täglichen Hl. Messe sind es über den Sonntag stets drei Gottesdienste an verschiedenen Orten. Das erhält jung und frisch.”

Auch sportlich war der Priester sehr munter und berichtete uns, daß er im Sommer regelmäßig im See badet und im Winter im Thermalbad 1000 m schwimmt. Zudem wanderte er gerne und ging in die Berge, mitunter begleitet von jüngeren Pfarrern.

Zuletzt erhielt ich von Pfr. Schwarz am 29. April dieses Jahres ein Schreiben, das sich auf unser – im Dominus-Verlag erschienenes  -  Konvertiten-Buch “Endlich zuhause -  Mein Weg zur Kirche” (siehe Foto) bezieht. Jordan_10-100

Darin beschreibt der junge Kirchenhistoriker Jordan seinen bewegten Lebens- und Glaubensweg, der ihn über viele Wege und Umwege hin zur katholischen Kirche führte; zugleich befaßt sich der Schriftsteller skeptisch mit erscheinungsfixierten und mit schwarmgeistigen Phänomenen. Er betont, daß der katholische Glaube nicht auf Privatoffenbarungen beruht, sondern auf der Heiligen Schrift und dem Lehramt der Kirche.

Hierzu schreibt uns Pfarrer Schwarz: 

“Ich lese derzeit Ihr Interview mit Volker Jordan. Ich staune über Ihr kirchliches und theologisches Wissen. Vor allem hat mir Ihre Einstellung zu Medjugorje und zur charismatischen Bewegung in der katholischen Kirche gefallen, ebenso Ihre kritischen Äußerungen über Kardinal Schönborn. Interessant ist auch das breite Wissen von Volker Jordan. Dieses Buch kann man mit Interesse lesen, ohne dabei zu ermüden.”

Wir beten für den freundlichen Geistlichen, daß der himmlische Vater ihn in sein herrliches Reich aufnehme: “HERR, gib ihm die ewige Freude  -   und das ewige Licht leuchte ihm!”

Weitere Infos über das Jordan-Buch: http://charismatismus.wordpress.com/category/konvertit-volker-jordan/

Quelle u.a.: Schwäbische Zeitung


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