Sucht allezeit des Antlitz des Ewigen!

Liturgische Lesung der kath. Kirche

Psalm 105 (104),4-5.6-7.8-9

Fragt nach dem HERRN und seiner Macht;
sucht sein Antlitz allezeit!
Denkt an die Wunder, die ER getan hat,
an seine Zeichen und die Beschlüsse aus seinem Mund.

Bedenkt es, ihr Nachkommen seines Knechtes Abraham,
ihr Kinder Jakobs, die ER erwählt hat.
ER, der HERR, ist unser Gott.
Seine Herrschaft umgreift die Erde.

Ewig denkt ER an seinen Bund,
an das Wort, das ER gegeben hat für tausend Geschlechter,
an den Bund, den ER mit Abraham geschlossen,
an den Eid, den ER Isaak geschworen hat.


Prophet Micha: “Gott liebt es, gnädig zu sein”

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Micha 7,14-15.18-20:

Führe mit deinem Stab dein Volk auf die Weide, die Schafe, die dein Erbbesitz sind, die einsam lagern in einer Wildnis mitten im fruchtbaren Land. Sie sollen wieder im Baschan und in Gilead weiden wie in den Tagen der Vorzeit.  polskaweb

Wie in den Tagen, als du aus Ägypten auszogst, lass uns deine Wunder schauen!

Wer ist ein Gott wie du, der du Schuld verzeihst und dem Rest deines Erbvolkes das Unrecht vergibst? Gott hält nicht für immer fest an seinem Zorn; denn ER liebt es, gnädig zu sein.

ER wird wieder Erbarmen haben mit uns und unsere Schuld zertreten. Ja, du wirfst all unsere Sünden in die Tiefe des Meeres hinab. Du wirst Jakob deine Treue beweisen und Abraham deine Huld, wie du unseren Vätern geschworen hast in den Tagen der Vorzeit.


“Durch dich sollen alle Völker gesegnet sein”

Aus der heutigen liturgischen Lesung der kath. Kirche: Buch Genesis 12,1-4:

In jenen Tagen sprach der HERR zu Abram: Zieh weg aus deinem Land, von deiner Verwandtschaft und aus deinem Vaterhaus in das Land, das ich dir zeigen werde. kt2012-p1110153

Ich werde dich zu einem großen Volke machen, dich segnen und deinen Namen verherrlichen. Ein Segen sollst du sein.  Ich will segnen, die dich segnen und verfluchen, die dich verfluchen. Durch dich sollen alle Völker auf Erden Segen erlangen.

Da zog Abram weg, wie der HERR ihm gesagt hatte, und mit ihm ging auch Lot. Abram war fünfundsiebzig Jahre alt, als er aus Haran fortzog.


“Der Mensch wird durch seine Werke gerecht, nicht durch den Glauben allein”

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Jak 2,14-24.26:

Meine Brüder, was nützt es, wenn einer sagt, er habe Glauben, aber es fehlen die Werke. Kann etwa der Glaube ihn retten?

Wenn ein Bruder oder eine Schwester ohne Kleidung ist und ohne das tägliche Brot und einer von euch zu ihnen sagt: Geht in Frieden, wärmt und sättigt euch!, ihr gebt ihnen aber nicht, was sie zum Leben brauchen  –  was nützt das?  kt2012-p1110153

So ist auch der Glaube für sich allein tot, wenn er nicht Werke vorzuweisen hat.

Nun könnte einer sagen: Du hast Glauben und ich kann Werke vorweisen; zeig mir deinen Glauben ohne die Werke und ich zeige dir meinen Glauben aufgrund der Werke.

Du glaubst: Es gibt nur den einen Gott. Damit hast du Recht; das glauben aber auch die Dämonen  –  und sie zittern.

Willst du also einsehen, du unvernünftiger Mensch, dass der Glaube ohne Werke nutzlos ist? Wurde unser Vater Abraham nicht aufgrund seiner Werke als gerecht anerkannt? Denn er hat seinen Sohn Isaak als Opfer auf den Altar gelegt. Du siehst, dass bei ihm der Glaube und die Werke zusammenwirkten und dass erst durch die Werke der Glaube vollendet wurde.

So hat sich das Wort der Schrift erfüllt: Abraham glaubte Gott, und das wurde ihm als Gerechtigkeit angerechnet, und er wurde Freund Gottes genannt.

Ihr seht, dass der Mensch aufgrund seiner Werke gerecht wird, nicht durch den Glauben allein. Denn wie der Körper ohne den Geist tot ist, so ist auch der Glaube ohne Werke tot.


Evangelische Karmelmission: Kirche darf dem Islam kein Propagandaforum bieten

Scharfe Kritik an Auftritten von islamischen Geistlichen in Kirchen hat der Leiter der unter Muslimen tätigen “Evangelischen Karmelmission”, Martin Landmesser, geübt.

„Es kann nicht Aufgabe der Gemeinde von Jesus Christus sein, den Repräsentanten einer antichristlichen Lehre wie dem Islam Propagandaplattformen zu bieten. Vielmehr sollten Christen sich klar von der Lehre des Islam distanzieren, den Muslimen jedoch das Evangelium von Jesus Christus weitergeben“, schreibt Landmesser in einem Beitrag für die Zeitschrift „Diakrisis“ der Internationalen Konferenz Bekennender Gemeinschaften.

Moschee in Bonn

Moschee in Bonn

Als Beispiel nennt er die „Kanzelrede“ des islamischen Imam Benjamin Idriz in einem evangelischen Abendmahlsgottesdienst am 10. März 2013 in der St.-Lukas-Kirche in München. Stadtdekanin Barbara Kittelberger und Regionalbischöfin S. Breit-Keßler hatten der Mitwirkung  des Imam zugestimmt.

Wie Landmesser weiter ausführt, sollten die Islambeauftragten der Kirchen genau wissen, dass der Koran das Evangelium bekämpfe. Der Koran, an den die Muslime als die wörtlich diktierte Offenbarung Allahs glauben, lehne die Gottheit Christi und seine Kreuzigung ab; er verzeichne Jesus zu einem Vorboten Mohammeds:

„Trotz dieses klaren antichristlichen Inhaltes der islamischen Lehre bietet die Kirche dem Islam eine Plattform  –  nicht nur in ihren Akademien, sondern zunehmend auch in ihren sakralen Räumen.“

Dabei sei nach der islamischen Theologie eine Kirche nichts anderes als ein „Götzentempel“, ein „Haus der Vielgötterei“ oder ein „Hort der Satane“. Unter „normalen Umständen“ habe, so Landmesser, ein Muslim einen solchen „Tempel“ zu meiden.

Der Islam sehe jedoch, wie bei vielen seiner Verbote, auch hier Ausnahmen vor: „Das islamische Gesetz erlaubt einem Muslim den Kirchenbesuch vor allem dann ausdrücklich, wenn dieser zur Einladung der Christen zum Islam dient.“ In dieser Hinsicht sei der Auftritt von Imam Idriz  –  islamisch gesehen  –  vorbildlich gewesen. Er habe dabei Abraham als „den gemeinsamen Glaubensvater“ bezeichnet, jedoch die Tatsache unterschlagen, dass der islamische Abraham (Ibrahim) mit dem biblischen Patriarchen nicht viel zu tun habe.

Im islamischen Schrifttum lernten Muslime etwa, dass Abraham zu Allah gefleht habe, er möge Mohammed als den künftigen Propheten senden. Was sich in der Münchner St.-Lukas-Kirche ereignet habe, sei von zahlreichen Christen zu Recht als der Versuch einer Religionsvermischung bezeichnet worden.

Die Evangelische Karmelmission unterhält Regionalbüros in 20 Ländern mit mehr als 200 Mitarbeitern. Mit der Herausgabe christlicher Literatur in 43 verschiedenen Sprachen ist sie einer der größten Fachverlage für evangelistische Literatur in der islamischen Welt.

Quelle: http://www.idea.de

Foto: Dr. Bernd F. Pelz


“HERR, ich bin nicht würdig…”

Heutige Evangelienlesung der kath. Kirche: Mt 8,5-11:

Als er nach Kafarnaum kam, trat ein römischer Hauptmann an ihn heran und bat ihn: HERR, mein Diener liegt gelähmt zu Hause und hat große Schmerzen.  1_0_747213

Jesus sprach zu ihm: Ich will kommen und ihn gesund machen.

Da antwortete der Hauptmann:

HERR, ich bin nicht würdig, daß Du eingehst unter mein Dach, aber sprich nur ein Wort, dann wird mein Diener gesund. Auch ich muß Befehlen gehorchen, und ich habe selber Soldaten unter mir; sage ich nun zu einem: Geh!, so geht er  –  und zu einem andern: Komm!, so kommt er  –  und zu meinem Diener: Tu das!, so tut er es.

Jesus war erstaunt, als ER das hörte  –  und sprach zu denen, die ihm nachfolgten:

Amen, das sage ich euch: Einen solchen Glauben habe ich in Israel noch bei niemandem gefunden. Ich sage euch: Viele werden von Osten und Westen kommen und mit Abraham, Isaak und Jakob im Himmelreich zu Tisch sitzen.

Foto: Radio Vatikan/AFP


Papst Franziskus über den Geist der Weisheit und den Ungeist der Neugier

Wundersucht und (un)geistliche Neugier entfernen von Gott

Weisheit ist „ein Hauch Gottes und reiner Ausdruck der Herrlichkeit des Allherschers“.  – Über diese Worte aus dem alttestamentlichen „Buch der Weisheit“ dachte Papst Franziskus am gestrigen Donnerstag (14.11.) nach. 1_0_746493

Es gehe Christen darum, „in der Weisheit des Heiligen Geistes“ zu leben, predigte er bei seiner Frühmesse im Vatikan:

„Der Geist Gottes hilft uns, Urteile zu fällen und Entscheidungen nach dem Herzen Gottes zu treffen. Und dieser Geist gibt uns Frieden: Es ist der Geist des Friedens, der Liebe, der Brüderlichkeit. Heiligkeit ist genau das. Und genau dazu forderte Gott einst den Abraham auf: Geh, ich bin bei dir – gehen unter dem Hauch des göttlichen Geistes und dieser Weisheit. Wer so vorangeht, von dem kann man sagen, er bzw. sie ist weise. Denn sie gehen unter dem Hauch der Geduld Gottes.“

Im Evangelium von diesem Donnerstag allerdings herrsche „ein anderer Geist“, fuhr Papst Franziskus fort: Der Lukas-Text erzählt, wie Jesus neugierige Fragen von Pharisäern nach dem Reich Gottes abwehrt.

Wollen wir uns “der Pläne Gottes bemächtigen”?

Den „Geist der Neugier“ sieht der Papst da am Werk, ein Geist, der Gottes Weisheit geradezu entgegenstehe:

„Das ist so, wie wenn wir uns der Pläne Gottes bemächtigen wollen, der Zukunft; wenn wir alles wissen, alles in die Hand nehmen wollen. Die Pharisäer fragen Jesus: Wann kommt denn das Reich Gottes?

Diese Neugierigen! Sie hätten gern das Datum gewußt. Der Geist der Neugier führt uns vom Geist der Weisheit weg, weil er sich nur auf Details und kleine Nachrichten des Tages richtet. Wie „macht“ man das? Er ist der Geist des „Wie denn?“

Das ist kein guter Geist, sondern der Geist der Zerstreuung, der Entfernung von Gott, der Geist des Geschwätzes.“

„Die Madonna ist keine Oberpostbeamtin“

Neugier treibe uns an, den HERRN hier oder dort spüren zu wollen. Er lasse uns Sätze sagen wie den folgenden: „Ich kenne einen Seher, eine Seherin  –  der bekommt Briefe von der Madonna, Botschaften von der Madonna.“

Dazu der Papst wörtlich: „Aber seht doch, die Madonna ist eine Mutter, die uns alle liebt, und keine Oberpostbeamtin, die uns täglich Botschaften schickt!“

Solche „Neuigkeiten“ führten uns weg vom Evangelium und vom Heiligen Geist, denn „Jesus sagt doch, dass das Reich Gottes nicht auf eine aufsehenerregende Weise kommt, sondern in der Weisheit“.

Nicht im Sturm habe Gott zu Elias gesprochen, sondern „im leichten Säuseln“, so Franziskus.

Quelle:  http://de.radiovaticana.va/news/2013/11/14/%E2%80%9Ewundersucht_und_neugier_entfernen_uns_von_gott%E2%80%9C/ted-746493


BENEDICTUS: Loblied des Priesters Zacharias: “GOTT hat uns einen starken Retter erweckt”

Heutige liturgische Evangelien-Lesung der kath. Kirche: Lk 1,68-75:

Gepriesen sei der HERR, der Gott Israels!
Denn ER hat sein Volk heimgesucht und ihm Erlösung bereitet;
ER hat uns einen starken Retter erweckt
im Hause seines Knechtes David.

So hat ER es verheißen von alters her
durch den Mund seiner heiligen Propheten.
ER hat uns errettet vor unseren Feinden
und aus der Hand aller, die uns hassen;

ER hat das Erbarmen mit den Vätern an uns vollendet
und an seinen heiligen Bund gedacht,
ER hat des Eides gedacht,
den ER unserm Vater Abraham geschworen hat.

ER hat uns gewährt,
dass wir, aus Feindeshand befreit, ihm furchtlos dienen
in Heiligkeit und Gerechtigkeit
vor seinem Angesicht all unsere Tage.


Italien: Gottes Zehn Gebote unbekannt?

Über 80 Prozent der Italiener können die Zehn Gebote nicht vollständig aufzählen. Fast jeder Fünfte kann keines der Gebote nennen, auf denen die christliche Ethik aufgebaut ist und an denen sich Europas Gesetzgebung orientiert. media-444757-2

Dabei sind die Gebote Gottes kurz, prägnant und handfest formuliert. Dennoch sind laut einer Umfrage 80 Prozent der Italiener nicht in der Lage, sie vollständig aufzuzählen. 41 Prozent kennen nur ein einziges Gebot und 17,2 Prozent gar keines.

20 Prozent glaubten zudem, Christus habe die Evangelien selber geschrieben und 84 Prozent brachten Noah, Abraham, Moses und Christus nicht in die richtige Reihenfolge.

Die Zeitschrift “Reader’s Digest” führte vor zehn Jahren auch in Deutschland eine Zehn-Gebote-Umfrage durch. Damals zeigte sich, dass nur wenige Deutsche mehr als ein paar Gebote aufzählen können. Dennoch waren selbst unter Leuten, die sich zu keiner Religion bekennen, 45 Prozent der Meinung, dass diese Gebote gut sind.

Quelle: Daniel Gerber in http://www.jesus.ch/n.php?nid=242060


Moses, Führer der Israeliten und “Knecht des HERRN”, stirbt in Moab

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Deuteronomium 34,1-12:

In jenen Tagen stieg Moses aus den Steppen von Moab hinauf auf den Nebo, den Gipfel des Pisga gegenüber Jericho, und der HERR zeigte ihm das ganze Land. ER zeigte ihm Gilead bis nach Dan hin,  ganz Naftali, das Gebiet von Efraim und Manasse, ganz Juda bis zum Mittelmeer, den Negeb und die Jordangegend, den Talgraben von Jericho, der Palmenstadt, bis Zoar. header_buch

Der HERR sprach zu ihm: Das ist das Land, das ich Abraham, Isaak und Jakob versprochen habe mit dem Schwur: Deinen Nachkommen werde ich es geben. Ich habe es dich mit deinen Augen schauen lassen. Hinüberziehen wirst du nicht.

Danach starb Mose, der Knecht des HERRN, dort in Moab, wie es der HERR bestimmt hatte.

Man begrub ihn im Tal, in Moab, gegenüber Bet-Pegor. Bis heute kennt niemand sein Grab. Moses war hundertzwanzig Jahre alt, als er starb. Sein Auge war noch nicht getrübt, seine Frische war noch nicht geschwunden.

Die Israeliten beweinten Moses dreißig Tage lang in den Steppen von Moab. Danach war die Zeit des Weinens und der Klage um ihn beendet.

Josua, der Sohn Nuns, war vom Geist der Weisheit erfüllt, denn Moses hatte ihm die Hände aufgelegt. Die Israeliten hörten auf ihn und taten, was der HERR dem Moses aufgetragen hatte.

Niemals wieder ist in Israel ein Prophet wie Moses aufgetreten. Ihn hat der HERR Auge in Auge berufen. Keiner ist ihm vergleichbar, wegen all der Zeichen und Wunder, die er in Ägypten im Auftrag des HERRN am Pharao, an seinem ganzen Hof und an seinem ganzen Land getan hat, wegen all der Beweise seiner starken Hand und wegen all der furchterregenden und großen Taten, die Moses vor den Augen ganz Israels vollbracht hat.


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