TIBET-Ausstellung in Hamburg bis 23.11.2014: “Nomaden in Not”

Gemeinsam mit der Tibet Initiative Deutschland e.V. und dem Hamburger Museum für Völkerkunde hat die Gesellschaft für bedrohte Völker eine Ausstellung über das Leben der Nomaden vorbereitet.   Plakat zur Tibetausstellung

Fast die Hälfte aller Tibeter waren einmal Nomaden. Nun will die chinesische Regierung alle tibetischen Nomaden bis zum Jahr 2015 in „sozialistischen Dörfern“ zwangsansiedeln. Damit steht eine jahrhundertealte Tradition vor dem Aus.

Das Leben der Nomaden ist geprägt vom starken Familienzusammenhalt und einer symbiotischen Beziehung mit ihren Tieren und der Umwelt. Der nomadische Lebensstil ist ein integraler Bestandteil ihrer Identität.

Unter dem Deckmantel von Entwicklung, Umweltschutz und Armutsbekämpfung sollen die tibetischen Nomaden jetzt ihrer traditionellen Lebensweise beraubt werden.

Die Ausstellung zeigt ihren Alltag, ihre Traditionen und die heutige Bedrohung der tibetischen Nomaden mit Fotos verschiedener Fotografen, ergänzt durch Alltagsgegenstände und Ritualobjekte aus der Tibet-Sammlung des Museums.

Alle Infos über die Ausstellung, die am 17. August begann und bis zum 23. November im Museum für Völkerkunde zu sehen ist, finden Sie hier:
Museum für Völkerkunde Hamburg

Quelle: http://www.gfbv.de/inhaltsDok.php?id=2766


München: Ausstellung über “junge israelische Kunst” vom 10. bis 15. September

Vom 10. bis 15. September 2014 findet auf Münchens Praterinsel eine  –  bisher weltweit einmalige  –  Ausstellung  junger israelischer Kunst statt:

(Foto (c) Ilan Michal)

Unter dem Titel ART WORKS ( = Kunstwerke) präsentieren insgesamt 290 Künstler rund 1000 Kunstwerke aus den Bereichen Malerei, Fotografie, Skulptur und Videokunst.

Frau Lee-More Kohen, Kuratorin der Ausstellung, erklärt zu diesem außergewöhnlichen Projekt:

„Wir haben 1000 Werke von knapp 300 Künstlern ausgewählt, um zu zeigen, dass die Kunst Israels wie in kaum einem anderen Land der Welt von der einzigartigen geopolitischen Lage, dem Zuzug von Menschen aus aller Welt und der Balance zwischen Religion und Demokratie geprägt ist.”

Die Ausstellung läuft vom 10. bis 15. September 2014:

Praterinsel, Praterinsel 3-4 in 80538 München

Quelle: Kulturnewsletter der israelischen Botschaft / Foto: © Ilan Michal


Neue Ausstellung zu Hildegard von Bingen ab 5.9.: “Eine faszinierende Heilige”

Facetten der Kirchenlehrerin aus dem Hochmittelalter

Hildegard von Bingen ist eine große Gestalt der Kirchengeschichte. Ihre Schriften, Kompositionen und ihr visionär-theologisches Werk sind bis heute aktuell. Boppard-Severus-DSC_0344

„Die Auseinandersetzung mit dieser faszinierenden Frau und mit ihrer zeitlosen Theologie lohnt sich”, erklärt Johannes Oberbandscheid, Leiter des Diözesanbildungswerks Limburg.

Gemeinsam mit der Benediktinerinnenabtei St. Hildegard in Rüdesheim hat das Diözesanbildungswerk die Ausstellung „Hildegard von Bingen” erstellt. Insgesamt 15 Tafeln geben einen Einblick in die Vielfalt des Wirkens der hl. Hildegard.

Präsentiert werden auch Textpassagen aus dem umfangreichen Werk der Ordensfrau. Ihre Aussagen werden vielmehr ergänzt mit Statements von bekannten Persönlichkeiten aus Kirche und Gesellschaft.

Dadurch wird deutlich, welche Impulse diese Äbtissin noch heute zu geben vermag.

Die neue Ausstellung kann ab sofort reserviert werden. Zum ersten Mal zu sehen ist sie am 5. September bei der offiziellen Eröffnung in der Abtei St. Hildegard in Rüdesheim-Eibingen.

Weitere Infos gibts bei der Katholischen Erwachsenenbildung, Domplatz 3 in 60311 Frankfurt, Tel.: 069/8008718450, Mail: keb.dioezesanbildungswerk@bistumlimburg.de

Quelle: Bistum Limburg / Foto: Dr. Bernd F. Pelz

 

 


Ausstellung in Erfurt befaßte sich mit Martin Luthers Ablehnung der Juden

“Luthers Sündenfall gegenüber den Juden”  –  so lautete der Titel einer Ausstellung Anfang-Mitte April im Augustinerkloster der Thüringer Landeshauptstadt  Erfurt, die allerdings nur eine Woche lang zu besichtigen war. Auch der Bonhoeffer-Verein beteiligte sich an diesem Projekt. davidstern (2)

Luther hatte von 1505 bis 1511 in diesem Augustinerkloster gelebt. Deshalb gilt Erfurt als theologische Wiege Luthers  –  und Thüringen gleichsam als Mutterland der Reformation. 50 Kilometer entfernt, auf der Wartburg bei Eisenach, hatte Luther 1521/22 das Alte Testament übersetzt.

Die Ausstellung beleuchtet Luthers antijüdische Haltung vor allem in seiner spätreformatorischen Zeit. So sind dort z.B. Luthers “Sieben Ratschläge” nachzulesen, die er für den Umgang mit Juden gab: sie reichen vom Niederbrennen der Synagogen bis zur Zwangsarbeit. 

Auch die bekannte Nazi-Parole “Die Juden sind unser Unglück” stammt ursprünglich von Luther (1543). 

Der Dietrich-Bonhoeffer-Verein, der seine Frühjahrstagung am Sonntag im Augustinerkloster beendete, beschäftigte sich in Erfurt mit Bonhoeffers Kritik am Luthertum seiner Zeit, mit der Luther-Vereinnahmung des Nationalsozialismus und mit Reaktionen der evangelischen Kirche auf die Judenverfolgungen. 

Quelle und weitere Einzelheiten hier: http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/18861


Dauer-Ausstellung „Friedliche Revolution 1989/90“ ist finanziell gesichert

Die Staatsministerin für Kultur und Medien, Prof. Monika Grütters, hat zugesagt, die Dauerausstellung der Robert-Havemann-Gesellschaft zur Friedlichen Revolution 1989/1990 zu fördern.

Dazu erklären der kultur- und medienpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Marco Wanderwitz (siehe Foto), und der zuständige Berichterstatter Philipp Lengsfeld: Pressefoto Marco Wanderwitz

“Wir befürworten und unterstützen die Zusage der Kulturstaatsministerin, die Dauerausstellung der Robert-Havemann-Gesellschaft “Friedliche Revolution 1989/90″ finanziell zu fördern. Damit wird eine wesentliche Forderung aus dem Koalitionsvertrag im Bereich Erinnerungskultur zügig umgesetzt.

Zugleich hat diese Entscheidung eine wichtige Signalwirkung für die Gedenkjahre 2014 und 2015. Die Ausstellung wurde bereits 2009 auf dem Berliner Alexanderplatz präsentiert und erfuhr großen überparteilichen Zuspruch. Über zwei Millionen Besucher aus aller Welt haben die umfangreiche Installation gesehen.

Dass die Ausstellung jetzt in einer überarbeiteten Fassung auf dem Gelände des ehemaligen Ministeriums für Staatssicherheit an der Normannenstraße in Berlin dauerhaft gezeigt werden kann, unterstreicht die Bedeutung, die diesem Ort in der Aufarbeitungslandschaft zukommt. Die Dauerausstellung kann damit zu einem ersten zentralen Bestandteil des “Campus für Demokratie” werden, den der Bundesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR, Roland Jahn, initiiert hat.

Wir begrüßen ausdrücklich, dass das Land Berlin sich an der Förderung der Ausstellung mit 250.000 Euro beteiligt. Dies ist ein erfreuliches Zeichen der Anerkennung für die Arbeit der Robert-Havemann-Gesellschaft. Daher verbinden wir damit die Erwartung, dass sich das Land Berlin – entgegen bisheriger Äußerungen – auch am dauerhaften Erhalt des Archives der Robert-Havemann-Gesellschaft finanziell beteiligt.”


München: Ausstellung „Otfried Preußlers Geschöpfe: vom Buch zur Bühne“ ab 7. Nov.

Puppentheater-Ausstellung für alle Generationen

Am 7. November eröffnet Dr. Wolfgang Schwarz  –  Kulturreferent für die böhmischen Länder im Adalbert-Stifter-Verein  –  die Otfried-Preußler-Ausstellung im Sudetendeutschen Haus in München (Hochstraße 8) um 19 Uhr; sie ist bis 3. Januar 2014 geöffnet. Endversion_Plakat_Preussler_1e601b1f0e

Mit dabei ist Preußlers jüngste Tochter Susanne; zudem gibt es eine Lesung durch den Schauspieler Joseph Hannesschläger (bekannt durch die Rosenheim-Cops im ZDF).

Ganze Generationen kennen die Kinderbücher des berühmten Autors – sie wurden vielfach übersetzt, preisgekrönt und weltweit über 50 Millionen Mal verkauft.

Seinen 90. Geburtstag hat der am 18. Februar dieses Jahres verstorbene Schriftsteller, der im böhmischen Reichenberg (Liberec) geboren wurde, leider nicht mehr erlebt.

Seine Helden wie Der kleine Wassermann, der beeindruckende Krabat, die gutmütige Kleine Hexe, der berühmt-berüchtigte Räuber Hotzenplotz und Kater Mikesch leben natürlich weiter. Sie stellen sich in der Ausstellung der Alfred-Kubin-Galerie als fantasievolle Handpuppen, Marionetten oder Großfiguren vor.

Eröffnung: 7.11.2013, 19 Uhr. Initiates file downloadZur Einladung >>>

Öffnungszeiten: Mo-Fr (außer feiertags) 8 – 19 Uhr

Initiates file downloadFlyer zum Begleitprogramm der Ausstellung >>>

Näheres zu Ausstellung und Begleitprogramm: http://www.stifterverein.de/de/veranstaltungen/single-container-veranstaltungen/lesen/39/otfried-preuaylers-geschapfe-vom-buch-zur-ba14hne-204.html


München: Eröffnung der Ausstellung „Brünner deutsche Bürgermeister 1850 – 1918“

Veranstaltungen der Sudetendeutschen Heimatpflege im Sudetendeutschen Haus in München (Hochstraße 8):

Am Montag, den 28. Oktober 2013, beginnt um 14 Uhr die Ausstellungseröffnung: „Brünner deutsche Bürgermeister 1850 – 1918“

Die zweisprachige Ausstellung zeigt die rasante städtebauliche, kulturelle und wirtschaftliche Entwicklung der mährischen Landeshauptstadt in der zweiten Hälfte des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts.

Eine gemeinsame Veranstaltung der Sudetendeutschen Heimatpflegerin und der BRUNA (Heimatverband der Brünner in der Bundesrepublik Deutschland) sowie des Deutschen Sprach- und Kulturvereins Brünn.

Ausstellungsdauer: 29. Oktober – 18. Dezember 2013

Zudem beginnt am Dienstag, den 5. November, um 19 Uhr eine weitere Ausstellungseröffnung:

“Schönes Olmütz / Olomouc” – eine Fotoreise von Erich Hemmel

Weitere Veranstaltungen finden Sie hier: http://www.sudetendeutsche-heimatpflege.de/


Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 262 Followern an