Ein Kirchenlied zum Neuen Jahr: “Streck aus, o Gott, die milde Hand…”

 
1. Das alte Jahr vergangen ist, wir danken dir, Herr Jesus Christ,
ach, nimm sie an, die kurze Zeit, schenk uns dafür die Ewigkeit
 
2. Vernichte, was vom Bösen war, des Guten Frucht mach offenbar;
befrei´ die armen Seelen all, hol sie zu deiner Heilgen Zahl
 
3. Im neuen Jahr, nach deiner Treu uns wieder Hilf und Rat verleih,
daß alles, was wir fangen an, durch deine Gnad´ sei recht getan.
 
4. Streck aus, o Gott, die milde Hand auf unser liebes Vaterland,
und segne gnädig Land und Leut´, halt fern all Not und schwere Zeit.
 
5. Behüte uns im ganzen Jahr, vor allem Schaden uns bewahr;
gib jedem, HERR, den besten Teil und allen einst das ewge Heil!
 
6. Gelobt sei und gebenedeit die heiligste Dreifaltigkeit,
Gott Vater, Sohn und Heilger Geist, von nun an bis in Ewigkeit!

Bamberger Kirchenlied nach Heinrich Bone

 


Bamberg: Erzbischof Schick wünscht geringere Mehrwertsteuer für Kindersachen

Erzbischof Ludwig Schick hat an die Bundesregierung appelliert, die Familien finanziell stärker zu entlasten. So sollten die derzeit „sozial unausgewogenen“ Mehrwertsteuersätze entsprechend korrigiert werden.

Es dürfe nicht sein, Hundefutter oder eine Hotelübernachtung nur mit sieben Prozent zu besteuern, während für Kinderkleidung und Windeln 19 Prozent anfielen, erklärte der Bamberger Oberhirte am heutigen Freitag in Bamberg.

Familien leisten einen unverzichtbaren Dienst für die Zukunft und sie sind eine wichtige Stütze der Gesellschaft, so Schick. In anderen europäischen Staaten sei es durchaus üblich, daß Eltern für Kinderartikel einen geringeren Steuersatz bezahlen.

Die katholische Kirche begeht am Sonntag, den 30. Dezember, das Fest der Heiligen Familie.

Quelle: Radio Vatikan


Erzbischof Schick kritisiert nachkonziliare Liturgie-Experimente und das Vernachlässigen der Beichte

Erzbischof Ludwig Schick sieht Korrekturbedarf in der katholischen Kirche. Nach dem vor fünfzig Jahren eröffneten Zweiten Vatikanischen Konzil habe es manche Fehlentwicklungen gegeben, erklärte der Bamberger Oberhirte am Donnerstag. Diese seien aber nicht durch das Konzil selber  verursacht worden.

Bei allen guten Impulsen seien „zu viel Gerede und Getue, zu viel ablenkende Aktionen und Experimentieren in die Liturgie eingezogen“.

Fast völlig vergessen worden sei die Beichte, die auch zur Liturgie gehöre, bemängelte der Erzbischof:

„Versöhnung, Buße und Neubeginn müssen wieder entdeckt werden, damit wir auf dem Weg des Heiles und des Friedens vorankommen.

Quelle: Radio Vatikan


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