Martin Hohmann empfiehlt die “Christliche Mitte” zur Europawahl

Pressemitteilung der Partei “Christliche Mitte” vom 5.4.2014:

Der aus der CDU ausgeschlossene ehem. Bundestagsabgeordnete Martin Hohmann (siehe Foto) befürwortet zur Europawahl die Christliche Mitte. Hohmann_start_portrait3

In einer im CM-Kurier veröffentlichten Erklärung schreibt der frühere Parlamentarier aus dem Wahlkreis Fulda:

“Die CM verdient die Bezeichnung “christlich” ohne Wenn und Aber. So tritt die CM mit großem nachdrück für den Schutz des Lebens von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod ein. Diesen Kernpunkt der christlichen Botschaft haben andere Parteien längst der Anpassung an den Zeitgeist geopfert. Bei ihnen ist zwar noch von einem “christlichen Menschenbild” die Rede. Klare Konsequenzen werden daraus aber nicht gezogen.”

Zugleich betont Hohmann die Bedeutung der Familie, “sorgt sie doch für die Zukunft unseres Volkes”. Er bekräftigt, bei der CM könne man sicher sein: “Wo christlich draufsteht, ist auch christlich drin.”

Webseite von Martin Hohmann: http://www.martinhohmann.de/  - und der CM: http://www.christliche-mitte.de/index.php?option=com_content&view=article&id=12&Itemid=26

 

 

 

 

 


Bildungsplan: Verschafft die GEWerkschaft Kretschmann eine Verschnaufpause?

Mathias von Gersdorff

Winfried Kretschmann kann sich freuen, dass es die „Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft – GEW“ gibt. Sie hat nämlich einen Weg gefunden, dass er sich des lästigen Themas „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ in den Schulen entledigen kann, ohne einen totalen Gesichtsverlust hinnehmen zu müssen.

Mathias v. Gersdorff

Mathias v. Gersdorff

Über die “Stuttgarter Zeitung“ verbreitete die GEW ihren Vorschlag, die Einführung des Bildungsplanes auf das Schuljahr 2016/2017 zu verschieben.

Außerdem sollen inhaltliche Veränderungen vorgenommen werden:

„Die GEW empfiehlt nun „dringend“, ein neues Leitprinzip in den Bildungsplan aufzunehmen. Das könnte „Anerkennung gesellschaftlicher und kultureller Diversität“ heißen. Unter dieser Überschrift könnte die Akzeptanz sexueller Vielfalt Platz finden. Überhaupt regt die GEW an, die Leitprinzipien zu revidieren“, schreibt die „Stuttgarter Zeitung“ am 7. März 2014.

Wohlgemerkt: Nach Ansicht der GEW soll „Sexuelle Vielfalt“ weiterhin vorkommen. Die Gewerkschaft hat sich also alle Möglichkeit offen gehalten.

Wie wird Winfried Kretschmann zum Vorschlag der GEW reagieren?

Für ihn wäre es politisch das Beste, den Vorschlag anzunehmen. Damit würde man den „Bildungsplan 2015“ auf die lange Bank schieben um einen günstigeren Zeitpunkt abzuwarten.

Möglicherweise hat die GEW den Schlichtungsvorschlag mit Kretschmann abgesprochen, denn für ihm wäre es demütigend gewesen, einen solchen der Öffentlichkeit zu unterbreiten. Auf diese Weise kann sich Kretschmann einigermaßen heil aus der Affäre davonschleichen.

Das hat wohl rasch CDU-Landescherf Thomas Strobl erkannt, der gegenüber der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ am 7. März gefordert hat:

„Der CDU-Landesvorsitzende Thomas Strobl forderte Kretschmann auf, selbst einen Kompromissvorschlag zu formulieren und dies nicht einer Gewerkschaft zu überlassen: „Der Ministerpräsident muss verantwortlich sein für das, was seine Regierung macht, er ist der Regierungschef.““ Banner_mi

Strobl will mit diesem Vorstoß das Heft an sich reißen, nachdem sein potentieller Kontrahent für die Spitzenkandidatur für die Landtagswahl 2016, Fraktionschef Peter Hauk, rabiat gegen die Grünen und gegen den Bildungsplan gewettert hat.

Allerdings hat sich Strobl nicht explizit gegen die Einbeziehung von „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ ausgesprochen. Hinsichtlich der Inhalte des Bildungsplanes laviert er also weiter.

Wie lange wird das die CDU-Basis akzeptieren? Wie kann es sein, dass der CDU-Landeschef in einer so wichtigen Angelegenheit keine klare Meinung vertritt?

Winfried Kretschmann könnte genauso gut die Schlichtung der GEW ablehnen und versuchen, den Bildungsplan mit der Brechstange durchzusetzen. Einfach wäre das nicht. Der Plan müsste erst in einen Gesetzentwurf gegossen werden.

Bei so viel öffentlicher Aufmerksamkeit einen solchen auszuarbeiten, dürfte schwer sein. Immer wieder würde Kretschmann den Gegnern Munition liefern. Im schlimmsten Falle könnte sich die heftige Auseinandersetzung bis zur Landtagswahl hinziehen.

Interessant wird sein, wie sich nun die CDU positioniert. Eigentlich ist jetzt der richtige Zeitpunkt, dem Bildungsplan den Todesstoß zu versetzen. Eine Allianz von „Besorgten Eltern“, Union, Kirchen usw. wäre dazu stark genug.

Wieso zögert die CDU? Die Erziehungseinheit „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ wurde in weiten Strecken von Homosexuellen-Verbänden redigiert, wie die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ mehrmals nachgewiesen hat. Strobl und andere haben aber Angst vor der Homo-Lobby und unterstützen sogar manche ihrer Forderungen.

Kretschmann will sich am 27. März 2014 mit Vertretern der württembergischen Landessynode, der Deutschen Evangelischen Allianz, der Gruppierung „Lebendige Gemeinde“, des württembergischen Gemeinschaftsverbandes „Die Apis“ sowie einzelnen Pfarrer treffen und über den Bildungsplan verhandeln.

Spätestens bis dann werden sich Kretschmann und die Union positionieren müssen.

Unser Autor Mathias v. Gersdorff ist katholischer Publizist und Leiter der Frankfurter Aktion “Kinder in Gefahr” sowie des Webmagazins http://kultur-und-medien-online.blogspot.de/


“Bildungsplan” zur Frühsexualisierung: Die CDU muß endlich Farbe bekennen

Mathias von Gersdorff

Auf der zweiten Demonstration gegen den „Bildungsplan 2015“ am 1. März in Stuttgart sprach auch Karl-Christian Hausmann, stellvertretender Kreisvorsitzender CDU Stuttgart-Ost. Bildungsplan-Demo-1.2.1448b

Hausmann übermittelte auf der Kundgebung Grußworte des CDU-Fraktionsvorsitzenden Peter Hauk, der nicht kommen konnte, er sprach sozusagen in Vertretung Hauks. Damit stellt sich ein wichtiger CDU-Politiker auf der Seite der Gegner des Bildungsplanes.

Eigentlich sollte das für eine C-Partei selbstverständlich sein. Doch bislang haben sich die Christdemokraten sehr bedeckt gehalten. Selbst die äußerst erfolgreiche Petition gegen den Bildungsplan hat wenige CDUler bewegt, sich entschieden gegen das grün-rote Umerziehungsprojekt zu stellen. Insofern ist Hauks Positionierung ein Novum.

Rein zufällig kommt das allerdings nicht:

Am 8. April 2014 soll die CDU-Fraktion in Stuttgart einen neuen Vorsitzenden wählen. Gegen Amtsinhaber Hauk tritt Landtagspräsident Guido Wolf an. Fernziel ist die Spitzenkandidatur bei der nächsten Landtagswahl im Jahr 2016. Ein weiterer Anwärter dafür ist MdB Thomas Strobl, gegenwärtig CDU-Landeschef.

Hauks Positionierung zugunsten der Gegner des Bildungsplanes und seine Tiraden gegen die Grünen  –  aus seiner Sicht betreiben die Grünen „in allen Bereichen ihrer Politik einen Gesinnungsterrorismus“  –  ist auch gegen Thomas Strobl gerichtet. Dieser befürwortete nämlich eine vollständige Gleichstellung homosexueller Partnerschaften mit der normalen Ehe. Große Probleme mit der Erziehungseinheit „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ hat er auch nicht. Offensichtlich möchte er nicht bei der Homo-Lobby anecken.

Sprengkraft der grün-roten Umerziehung übersehen

Wichtige Teile der CDU waren dermaßen damit beschäftigt, Sympathien bei der Homo-Lobby zu wecken, dass sie die Sprengkraft des Bildungsplanes übersehen haben. Sie meinten wohl, „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ wäre in den Schulen nicht mehr aufzuhalten. Jedenfalls nicht, ohne die Homo-Lobby zu verärgern.DSC03323a

Traditionellerweise genießt die CDU hohes Ansehen in der Schulpolitik. Sie erkannte aber offenbar nicht, dass das Projekt „Bildungsplan 2015“ und die “Akzeptanz sexueller Vielfalt“ eine Vermengung von Schulpolitik mit Gesellschaftspolitik darstellt.

Die Eltern auf dem Stuttgarter Schlossplatz (siehe Demonstrations-Foto) haben das viel schneller als die Christdemokraten erkannt. Deshalb ist ihre Empörung und Wut so groß. Die Kinder sollen für die Implementierung einer linken Gesellschaftspolitik instrumentalisiert werden.

Möglicherweise hat die CDU immer noch nicht das Trauma der Niederlage der Landtagswahl 2011 überwunden und kann die Panikstarre nicht abschütteln.

Die FDP  –  sicherlich kein notorischer Gegner der Homo-Lobby  –  positionierte sich gegen die „Akzeptanz Sexueller Vielfalt“ schon Anfang Januar 2014!

Der amtierende Fraktionsvorsitzende Peter Hauk hat wohl das Versagen der CDU in dieser Angelegenheit erkannt und nutzt nun die entstandene Bürgerbewegung dazu aus, Popularität und Profil innerhalb seiner Partei zu gewinnen.

Thomas Strobls Situation ist heikel: Sollte er hinsichtlich des Bildungsplans eine Gegenposition zu Hauk einnehmen, würde er die Fronten in der Auseinandersetzung um den „Bildungsplan 2015“ in die CDU hineintragen.

Mathias von Gersdorff ist katholischer Publizist und Leiter der Frankfurter Aktion “Kinder in Gefahr” und der Webseite: http://kultur-und-medien-online.blogspot.de/


Die 2. Demonstration in Stuttgart signalisiert: Finger weg von unseren Kindern!

Mathias von Gersdorff

Am 1. März 2014 fand in Stuttgart die zweite öffentliche Demonstration gegen den „Bildungsplan 2015“ statt.stuttgart 009a

In diesem ist vorgesehen, dass im Rahmen der Erziehungseinheit „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ Kinder alles über Homosexualität, Transsexualität, Bisexualität sowie die vielen sexuellen Orientierungen erfahren, die inzwischen von Gender-Theoretikern erfunden wurden, wie etwa “Intersexualität”.

FOTO: M. von Gersdorff als Redner der Kundgebung in Stuttgart

Die erste Demonstration am 2. Februar 2014 geschah nach der Übergabeder der etwa 190.000 gesammelten Unterschriften für die Petition „Kein Bildungsplan 2015 unter der Ideologie des Regenbogens“ im baden-württembergischen Landtag.

Ausdrückliches Ziel war, die Proteste gegen den Bildungsplan fortzuführen, da man nicht davon ausgehen konnte, dass die Landesregierung unter Leitung von Ministerpräsident Winfried Kretschmann entscheidende Änderungen vornehmen würde.

Obwohl die Demonstration am 2. Februar fast eine Sponti-Aktion war, die nur in sechs Tagen vorbereitet wurde, lief sie erfolgreich. Die Organisatoren konnten eine relevante Anzahl von Demonstranten zur Teilnahme bewegen und die Aufmerksamkeit vieler regionaler und überregionaler Medien auf sich ziehen. DSC03338a

Vom Mobilisierungspotential wohl beeindruckt, zeigte Winfried Kretschmann Gesprächsbereitschaft. Manche Kritiker des Bildungsplanes zeigten sich über seine Haltung erfreut. Doch vielen entging nicht, dass er nicht im geringsten signalisierte, relevante Änderungen durchführen zu wollen. Schon gar nicht deutete er an, die Erziehungseinheit „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ streichen zu wollen, was ja das Ziel der Petition “Kein Bildungsplan 2015″ gewesen war. 

Die zweite Demonstration am 1. März 2014 musste beweisen, dass man nicht bereit war, mit Kretschmann einen faulen Kompromiss einzugehen.

Viele haben offensichtlich gemerkt, dass die grün-rote Regierungskoalition die Gegner des Bildungsplanes schlichtweg über den Tisch ziehen wollte.

Doch das hat nicht funktioniert: An der zweiten Demonstration am 1. März haben weitaus mehr Menschen teilgenommen; die Organisation lief viel besser; es fanden sich an die hundert Männer, die bereit waren, als Ordner zu agieren; alle Redner  –  auch der Vertreter der CDU  – wiesen klar darauf hin, dass die grün-rote Landesregierung die Indoktrinierung der Kinder gemäß der Gender-Theorie anstrebt.

Auch die Plakate und die Slogans, die immerfort skandiert wurden, zeigten diese Haltung: „Finger weg von unseren Kindern“, “Kinder sind kein Kinderspiel”, “Sex in jedem Fach: Nein, danke!”, “Kinder brauchen Liebe – und keinen Sex” usw.

Die Abneigung gegen den Bildungsplan war so groß, dass selbst die Medien  –  die generell wohlwollend über die grün-rote Landesregierung berichten -, zugeben mussten, Kretschmanns Einlullen der Kritiker sei gescheitert.

In der “Landesschau” berichtete der SWR von den Rangeleien und kommentierte, die Stimmung sei viel heftiger als bei der Demo vor vier Wochen. Der SWR resümierte: „Aufgeheizte Stimmung bei Bildungsplan-Demos“.

Die „Morgenpost“ schrieb: „Das Thema mobilisiert und elektrisiert“. In der “Stuttgarter Zeitung”hieß es: „Die Stimmung war aufgeladen“. Die “Südwestpresse” schildert: „Grün-Roter Bildungsplan entzweit Demonstranten. „Schützt unsere Kinder“, rufen die einen. Um Normalität bitten die anderen. Das Thema Homosexualität im Unterricht treibt die Menschen auf die Straße.“

Nun ist abzuwarten, was Herr Kretschmann unternehmen wird.

Doch eines ist für die Gegner des Bildungsplanes schon jetzt klar: Keine „Akzeptanz Sexueller Vielfalt“ in den Schulen – Kein „Bildungsplan 2015“ – Keine Indoktrinierung der Kinder “unter der Ideologie des Regenbogens“!

Mathias von Gersdorff ist katholischer Publizist und Leiter der Frankfurter Aktion “Kinder in Gefahr” sowie des Web-Magazins “Kultur und Medien online”


GEWerkschaft distanziert sich von ihrem umstrittenen Hetero-Fragebogen

FDP: “Fragebogen in jeder Hinsicht unterirdisch”

Wie die Stuttgarter Zeitung aktuell berichtet, hat die CDU/FDP-Opposition im baden-württembergischen Landtag die GEW-Lehrergewerkschaft unmißverständlich aufgefordert, einen umstrittenen “Fragebogen” aus ihrer Sammlung von Unterrichtsmaterialien zu streichen. 

Wir haben über diese GEW-Provokation bereits kritisch berichtet: http://charismatismus.wordpress.com/2014/02/12/gew-gewerkschaft-will-hetero-schuler-mit-suffisantem-fragebogen-konfrontieren/Fotolia_51332901_XS-300x198

FDP-Fraktionschef Hans-Ulrich Rülke erklärte der Regionalzeitung: „Die GEW sollte das schnellstens zurück ziehen.”  – Der Fragebogen sei „in jeder Hinsicht unterirdisch“.

CDU-Fraktionschef Peter Hauk nannte den Fragebogen „unmöglich“. Es gehe gar nicht, dass ein solcher Text den Lehrern ohne weitere Erläuterungen an die Hand gegeben werde. Die GEW schaffe mit diesen Fragen keine Normalität, „sondern spaltet weiter“, sagte Hauk.

Vermutlich bedingt durch diesen politischen Druck aus CDU und FDP hat sich die GEW in Baden-Württemberg mittlerweile von den kritisierten Lehrmaterialien zum Thema “Lesbische und schwule Lebensweisen” distanziert.

“Wir finden beide den Fragebogen auch nicht wirklich glücklich”,  gibt sich GEW-Landesgeschäftsführer Matthias Schneider neuerdings kleinlaut.

Foto: Online-Petition gegen den Bildungsplan 2015


Berlin: CDU begrüßt möglichen Umzug der Bischofskonferenz in die Hauptstadt

Die kirchenpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, Cornelia SEIBELD, erklärt zum Vorschlag des Augsburger Bischofs Konrad Zdarsa, den Sitz der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) von Bonn nach Berlin zu verlegen:

„Die Deutsche Bischofskonferenz ist willkommen in der Bundeshauptstadt Berlin. Einen Umzug von Bonn an die Spree würden wir sehr begrüßen.

Die Kirche muss öffentlich wahrnehmbar und präsent sein – wo, wenn nicht in unserer Stadt kann dieser Anspruch gelingen. In Berlin kommen die weltlichen und kirchlichen Entscheidungsträger zusammen. Hier sitzt die Apostolische Nuntiatur, die Vertretung des Vatikans in Deutschland, und auch die Evangelische Kirche in Deutschland hat in Berlins Mitte einen zentralen Sitz.

Ich stimme dem Augsburger Bischof zu, wenn er sagt, dass der Umzug von Bonn nach Berlin auch ein Zeichen dafür wäre, dass die Wiedervereinigung Deutschlands nun bei allen deutschen Bischöfen angekommen ist. Immerhin hat der Vatikan dieses schon sehr früh erkannt und es den deutschen Bischöfen vorgemacht.“

CDU-Fraktion des Abgeordnetenhauses von Berlin
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Telefax: (030) 2325-2750
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Deutsche Politiker drohen der Schweiz

Politiker der Europäischen Union haben die erfolgreiche Schweizer Volksabstimmung gegen Masseneinwanderung kritisiert.

„Wir können das nicht widerspruchslos hinnehmen“, sagte der Chef des Auswärtigen Ausschusses im EU-Parlament, Elmar Brok (CDU), der Berliner Zeitung. „Wir werden deutlich machen, daß das Votum nicht ohne Konsequenzen bleiben wird.“   159481-3x2-teaser296

Das Mitglied im Schweiz-Ausschuß des EU-Parlamentes, Andreas Schwab (CDU), drohte gleichfalls mit Konsequenzen: „Ich werde mich dafür einsetzen, daß die EU das Personenfreizügigkeits-Abkommen aufkündigt und die Guillotineklausel aktiviert, Punkt.“  -  Für eine Reform des Vertrages sähe er „keinen Verhandlungsspielraum“.

Ein grundlegendes Problem der Masseneinwanderung sieht Schwab nicht. „Das ist keine europäische Debatte, das beschränkt sich auf einzelne Mitgliedsstaaten.“ Manche Politiker und Parteien wollten „die manchmal etwas schwierigeren Seiten nicht akzeptieren“. Daher gäbe es „gute Gründe, weshalb in anderen Ländern diese Frage nicht in dieser isolierten Einfachheit den Bürgern unterbreitet wird“.

Auf Zustimmung trifft der Schweizer Volksentscheid bei den eurokritischen Parteien. Der Chef der britischen Unabhängigkeitspartei, Nigel Farage, gratulierte dem Schweizer Volk dazu, außerhalb der EU zu stehen und mit seinen Einwanderungsregeln nationale Interessen zu verfolgen: „Könnte das britische Volk auch mit einem eigenen Referendum darüber abstimmen, wäre das Resultat dasselbe – dann allerdings mit einem Erdrutschsieg.“

Der Sprecher der Alternative für Deutschland (AfD), Prof. Dr. Bernd Lucke, zeigte sich gleichfalls erfreut vom Ergebnis der Schweizer Abstimmung. Deutschland brauche ebenso ein Zuwanderungsrecht, „das auf Qualifikation und Integrationsfähigkeit der Zuwanderer abstellt und eine Einwanderung in unsere Sozialsysteme wirksam unterbindet“. Die Schweizer Abstimmung habe gezeigt, „daß das Volk dies versteht“.

Quelle: http://www.jungefreiheit.de

 


“Pille danach” bleibt verschreibungspflichtig

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) lehnt eine Freigabe der „Pille danach“ ab. Sie solle verschreibungspflichtig bleiben, sagte der Politiker in einem Interview mit der „Welt am Sonntag“.

Ein Sachverständigenausschuss hatte die Aufhebung der Rezeptpflicht empfohlen. Das fordert auch der Koalitionspartner SPD. Gröhe kann in dieser Frage aber allein entscheiden.

Nach seinen Worten handelt es sich bei der „Pille danach“ um einen Wirkstoff, der in Einzelfällen auch schwere Nebenwirkungen habe. Die Verschreibung ermögliche ein Beratungsgespräch, das in der vertraulichen Atmosphäre einer Praxis erfolge und der Schweigepflicht unterliege.

Am 13. Februar wird sich der Deutsche Bundestag mit dem Thema befassen. Es eignet sich Gröhe zufolge nicht für eine „Debatte mit Schaum vor dem Mund“. 

Gröhe lobte die Sexualaufklärung in Deutschland: „Bei uns sind die Schwangerschaftsabbrüche von Teenagern rapide gesunken, während sie in anderen Ländern mit rezeptfreier ‚Pille danach‘ sogar angestiegen sind.“

Quelle: http://www.idea.de

HINWEIS: Zur Debatte um die Pille-danach (auch hinsichtlich ihrer potentiell frühabtreibenden Wirkung) haben wir bereits 25 Artikel veröffentlicht: http://charismatismus.wordpress.com/category/causa-meisner-pille-danach/


EU-Parlament: Christdemokraten stimmten nicht einhellig gegen den Lunacek-Bericht

Freifrau Hedwig von Beverfoerde

Trotz massiver Proteste hat die Mehrheit der EU-Abgeordneten für den umstrittenen Lunacek-Bericht gestimmt, der LGBTI-Personen einen Sonderstatus in der EU zuerkennen will.

Foto: Blog "Freie Welt"

Mit 394 Ja-Stimmen wurde der Alternative Entschließungsantrag von Frau Lunacek & Co. (= Lunacek-Bericht mit unwesentlichen kleinen Änderungen) angenommen, 176 stimmten dagegen und 72 Abgeordnete enthielten sich.

Die Mehrheitsverhältnisse im EU-Parlament stehen momentan klar zugunsten der Linken. Aber das muß nicht so bleiben! In drei Monaten, am 25. Mai 2014, ist wieder Europawahl.

Besonders schwer wiegt die Tatsache, daß die EVP-Fraktion (Christdemokraten) bei der wichtigen Lunacek-Abstimmung nicht einstimmig gegen Lunacek gestimmt hat.

Von den CDU-Abgeordneten haben acht (!) für den Lunacek-Bericht votiert bzw. sich der Stimme enthalten. Die betreffenden Abgeordneten haben sich damit ein denkbar schlechtes Zeugnis für ihre Wiederwahl ausgestellt.

Folgende Abgeordnete aus der CDU stimmten FÜR Lunacek:

…enthielten sich der Stimme:

Alle anwesenden deutschen EU-Abgeordneten von SPD, Grüne, die Linke und FDP haben geschlossen für den Lunacek-Bericht gestimmt.

Der angenommene Lunacek-Bericht ist ja zunächst nur eine Empfehlung für entsprechende Gesetzesinitiativen. Das weitere Vorgehen werden wir beobachten und gegebenenfalls mit erneuten Aktionen begleiten.

PS: Über das Abstimmungsverhalten der einzelnen Abgeordneten können Sie sich hier umfassend informieren.


Erika Steinbach verlangt türkische Entschuldigung für Völkermord an Armeniern

Vor dem am Montag beginnenden Deutschlandbesuch des türkischen Ministerpräsidenten Erdogan hat die Vorsitzende des BdV (Bund der Vertriebenen) und menschrechtspolitische Sprecherin der Unionsfraktion, Erika Steinbach (siehe Foto), eine Entschuldigung der Türkei für den Völkermord an den Armeniern gefordert. 

E. Steinbach

Gegenüber der “Bild-Zeitung” erklärte die christdemokratische Bundestagsabgeordnete:

“Ich fordere den türkischen Ministerpräsidenten Erdogan auf, den Genozid an den Armeniern und Assyrern durch die jungtürkische Regierung im Osmanischen Reich vor 99 Jahren nicht länger zu leugnen.”

Steinbach verwies auf den 100. Jahrestag des Beginns des Ersten Weltkriegs, in dessen Verlauf die damalige türkische Regierung über eine Million Armenier (Schätzungen gehen von bis zu 1,5 Millionen Opfern aus) verfolgte und ermordete.

“Es ist seit Jahrzehnten überfällig, diesen ersten Völkermord im 20. Jahrhundert aufzuarbeiten und den Nachfahren der Opfer entschuldigend die Hand zu reichen. Bis zum heutigen Tage verweigert sich Erdogan der Erkenntnis, dass Wahrheitsverdrängung nicht zur Versöhnung mit den Opfern führen kann”, erläuterte die CDU-Politikerin – und fügte hinzu:

“Es ist Erdogans Pflicht, fast 100 Jahre nach dem Beginn dieses schrecklichen Genozids der Wahrheit ins Gesicht zu sehen und auch dafür zu sorgen, dass die türkischen Schulbücher diesen Teil türkischer Geschichte nicht länger verfälschen oder verdrängen.”

Quelle: dts-Nachrichtenagentur


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