Auch das Bundesland Sachsen führt Gedenktag für Heimatvertriebene ein

Die sächsische Landesregierung hat einen Gedenktag für die Heimatvertriebenen beschlossen. Künftig soll jedes Jahr am zweiten Sonntag im September an die „Opfer von Flucht, Vertreibung und Zwangsumsiedlung“ erinnert werden.

Die Staatsregierung aus CDU und FDP setzte damit einen entsprechenden Landtagsbeschluß vom Juni um. aObuDiQlBT_RkH7Jk4XjEsxuIDAvPTQmyOLpXl_MIng - Kopie

Die Entscheidung sei längst überfällig gewesen, sagte CDU-Fraktionschef Steffen Flath:

„Damit wollen wir einerseits unsere Solidarität mit den zahlreichen Vertriebenen und Aussiedlern sowie unsere Anteilnahme mit ihrem schweren Schicksal bekunden.

Andererseits wollen wir die nachfolgenden Generationen daran erinnern und gleichzeitig mahnen, ein solches Verbrechen gegen die Menschlichkeit nie wieder geschehen zu lassen.“

“DDR”-Geschichtsschreibung verschwieg Vertreibung

FDP-Fraktionschef Holger Zastrow sah in dem Gedenktag einen würdigen Rahmen, um „an Leid und Unrecht von Flucht, Vertreibung und Zwangsumsiedlung zu erinnern und das Vermächtnis der Betroffenen zu bewahren“.

Gerade in den neuen Bundesländern bestehe die Verantwortung, an diese Schicksale zu erinnern.

In der DDR-Geschichtsschreibung sei dieses Kapitel der deutschen Geschichte ignoriert worden und die Betroffenen hätten ihre Herkunft und ihre Traditionen geheimhalten müssen.

Der Gedenktag soll erstmals am 14. September stattfinden. Sachsen ist nach Bayern und Hessen das dritte Bundesland, das mit einem eigenen Gedenktag an das Schicksal der Heimatvertriebenen erinnert.

Auf Bundesebene haben sich Union und SPD im Koalitionsvertrag darauf verständigt, einen nationalen Gedenktag an die Opfer von Flucht und Vertreibung einzuführen.

Quelle: http://www.jungefreiheit.de


AfD: Merkel hat wirtschaftspolitische Kernforderungen der CDU aufgegeben

Zur wachsenden Kritik an der Wirtschaftspolitik von Angela Merkel innerhalb und außerhalb der CDU erklärt der Europa-Abgeordnete und stellv. Sprecher der Alternative für Deutschland, Hans-Olaf Henkel: 032_29A

“Von ‘Mutlosigkeit’ über ‘Führungsschwäche’ bis ‘Neustart’ reicht derzeit die Kritik innerhalb der Union an Angela Merkel in Sachen Wirtschaftspolitik. Dabei handelt es sich nicht um die sonst üblichen parteiinternen Machtkämpfe, sondern um echte Sorge und gerechtfertigte Kritik in der Sache.

Frau Merkel hat so gut wie alle Kernforderungen der Union in der Wirtschaftspolitik zugunsten der SPD aufgegeben. Da ist es kein Wunder, dass sich die ersten kritischen Stimmen endlich zu Wort melden und mehr Profil und mehr Führungsstärke von Frau Merkel verlangen, denn dass sich Merkel den Schneid von ihrem Vizekanzler Gabriel abkaufen lässt, schadet der CDU massiv und missfällt ihren Wählern.

Dabei liegt eine mögliche Lösung auf der Hand: Der Einkommensteuertarif könnte an die Inflation gekoppelt werden, um die Bürger vor der kalten Progression zu schützen. Aber Frau Merkel hat nicht den Mut, dies gegen ihren Koalitionspartner durchzusetzen. Warum auch? Durch die kalte Progression werden weitere Millionen in die Staatskasse gespült.

Die Alternative für Deutschland hält diese opportunistische Untätigkeit für ungerecht gegenüber den Steuerzahlern. Die Union verhöhnt damit ihre Wähler, die in ihrem Vertrauen auf die vermeintliche Wirtschaftskompetenz auf die Union gesetzt hatten. Sie werden früher oder später erkennen, dass die Union dieses Vertrauen zu Unrecht genießt.

Die Alternative für Deutschland nimmt für sich in Anspruch, die einzige Partei in Deutschland zu sein, die sich glaubhaft und ohne Klientelpolitik für den Mittelstand einsetzt.”

 

 


CDU-Parlamentarierin wird vom DGB wegen pro-israelischer Ansichten ausgeladen

Seitens des DGB war geplant, daß Gitta Conneman aus Leer auf seiner Mahnveranstaltung  zum “Anti-Kriegs-Tag” am 7. September in Esterwegen als Hauptrednerin auftritt. feature_2

Doch daß sich die Abgeordnete, die seit 2002 für die CDU im Bundestag sitzt, im Gaza-Konflikt auf Israels Seite stellte, war dem Gewerkschaftsbund ein Dorn im Auge. Daher wurde die 50-jährige Juristin im Vorfeld der Friedensdemo wieder ausgeladen.

Wie die Vorsitzende der DGB-Region Ostfriesland-Oldenburg, Dorothee Jürgensen, erklärte, habe man sich zunächst für Connemann entschieden, „weil sie sich seit Jahren  –  etwa als stellvertretende Vorsitzende der Deutsch-Israelischen Gesellschaft  –  gegen den Antisemitismus einsetzt“.

Die CDU-Parlamentarierin hatte in Interviews die israelische Militäroperation in Gaza als „Selbstverteidigung“ gegenüber den Hamas-Terroristen bezeichnet. 120714022411-b1-

„Wir als DGB sind aber gegen jegliche Kriegshandlungen. Wir möchten ein Zeichen für den Frieden auf allen Seiten setzen – und keine einseitige Parteinahme. An diesem Punkt sehen wir zurzeit keine gemeinsame Basis mit Frau Connemann“, erklärte Frau Jürgensen. 

In einem Gespräch mit der Emder Zeitung warnte die CDU-Bundestagsabgeordnete, die von einer Israelreise zurückkehrte,  unterdessen vor einem neuen Aufflackern des Antisemitismus anläßlich des Gaza-Konfliktes: “Legitime Kritik endet dort, wo das Existenzrecht Israels in Frage gestellt wird.” 

Gitta Connemann sprach auch über die “perfide Kriegsführung der Hamas, Frauen und Kinder als menschliche Schilde zu mißbrauchen. 

Quellen: Ostfriesenzeitung, Emder-Zeitung

Facebookseite der Abgeordneten: https://de-de.facebook.com/GittaConnemann

 

1. Foto: http://www.gitta-connemann.de/


Demokratie benötigt nicht nur Institutionen, sondern Kultur und mündige Bürger

Mathias von Gersdorff

Am 29. Juli 2014 berichtete die FAZ über massive Anfeindungen, denen der Innenminister Mecklenburg-Vorpommerns, Lorenz Caffier, in den letzten Wochen ausgesetzt war. stuttgart 009a

Sein Vergehen: Als Innenminister sah er sich gezwungen, darauf hinzuweisen, daß ein Hissen der „Regenbogenfahne“ vor öffentlichen Gebäuden entsprechend der Beflaggungsverordnung nicht gestattet sei.

FOTO: M. von Gersdorff als Redner auf der Elternrechts-Demonstration in Stuttgart

Außerdem sah er das Versammlungsrecht  –  ein von der Verfassung geschütztes Grundrecht  –  durch die Blockaden gegen Aufmärsche der NPD verletzt. Auch Anhänger dieser Partei müßten ihr Versammlungsrecht ausüben dürfen, und dieses sei notfalls mit massivem Polizeieinsatz durchzusetzen.

Gegen beide Maßnahmen Caffiers bildeten sich hohe Wogen der Empörung. Etliche Bürgermeister äußerten völliges Unverständnis und folgten der Anweisung hinsichtlich der Beflaggung nicht, wie beispielsweise die Bürgermeisterin von Schwerin, immerhin Landeshauptstadt.

Im Juni dieses Jahres hatten zwei Bundesministerien die Regenbogenfahne gehißt, doch nach einer Intervention des Bundesinnenministeriums wieder eingeholt.

Daß hier ein offensichtlicher Fall von Klientelpolitik vorliegt, wird von vielen Politikern in Staatsämtern gar nicht mehr realisiert. Für sie scheint es selbstverständlich zu sein, daß sie ihre Staatsmandate ausnutzen, um ihre ideologischen Ziele durchzusetzen.

Daß sie das gesamte Volk vertreten und deshalb eine gewisse Neutralität bewahren müssen, wird nicht mehr eingesehen. Dieser Umstand wurde schon in dieser Kolumne diskutiert.

Demonstrationen von Lebensrechtlern massiv gestört

Die Intervention Caffiers zugunsten des Versammlungsrechts und die anschließenden Reaktionen gegen ihn sind auch einer genaueren Analyse würdig. Dieses Recht wird in Deutschland immer stärker angegriffen.

Der SPD-Fraktionsvorsitzende im Landtag, Norbert Nieszery, kritisierte scharf Caffiers Vorgehen: Der Kampf gegen Rechtsextremismus vertrage keine „Verunsicherung durch einen Innenminister, der heute zu Augenmaß im Umgang mit Gegendemonstranten aufruft und morgen scharfmacherische Parolen verkündet“, so Nieszery in der FAZ.PICT0191

Nicht nur NPD-Anhänger werden daran gehindert, zu protestieren. So gut wie keine Aktion für das Lebensrecht kann inzwischen ohne massiven Polizeischutz stattfinden.

FOTO: Polizeischutz wegen linksradikaler Störungen eines Gebetszug für ungeborene Kinder in Münster

Die verschiedenen Demonstrationen gegen den „Bildungsplan 2015“ in Stuttgart wurden massiv durch Blockaden gestört. Die erste am 1. Februar 2014 mußte vorzeitig beendet werden, weil die Polizei nicht Herr der Lage war. Die drei folgenden konnten nur dank Einsatzes von Bereitschafts- und berittener Polizei zu Ende geführt werden.

Man könnte nun argumentieren, NPD-Aufmärsche seien nicht dasselbe wie die christlich motivierten Demos der Lebensrechtler und Bildungsplangegner.

Das mag sein, doch man sollte sich nicht darauf verlassen, daß der deutsche Staat da immer fein unterscheiden wird. Linksradikale versuchen seit eh und je, alle ihre Feinde in einen Topf zu werfen. Alle ihre Gegner sind „Faschisten“. Das Modewort „Vielfalt“ gibt es in deren schräger politischer Weltanschauung nicht.

Revolutionäre Anti-Familien-Politik?

Nach diesem Muster orientiert sich auch die gegenwärtige Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig. Sie hat nicht nur alle Programme gegen Linksextremismus gestrichen und mehr Geld für den „Kampf gegen Rechts“ locker gemacht, sondern auch inhaltlich aufgerüstet, indem sie den Begriff „Rechts“ enorm ausgeweitet hat.

Im Bundesprogramm „Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit”, das Manuela Schwesig am 1. Juli 2014 vorgestellt hat, geht es nämlich nicht nur um den Kampf gegen Rechtsradikalismus, sondern auch gegen Dinge wie „Homophobie“, „Transphobie“ und „Islamophobie“. Also die ganze Palette von Phobien, die Linksradikale aufstellt haben. DSC03337a

Wie schon mehrmals dargestellt wurde, macht sich nach Schwesigs Ansicht der Homophobie schon schuldig, der gegen den „Bildungsplan 2015“ demonstriert.

FOTO: Demonstration für Elternrecht und gegen den grün-roten Bildungsplan in Stuttgart

Die Bundesfamilienministerin ist natürlich ein Extremfall. Manuela Schwesig ist der Prototyp des ideologiegeblendeten Politikers, der mit der Brechstange seine Überzeugungen durchsetzen will in der Meinung, er sei im Besitz der absoluten Wahrheit.

Dementsprechend baut Schwesig das Bundesfamilienministerium zu einer Zelle revolutionärer Anti-Familienpolitik um.

Verfassungstheorie und Verfassungswirklichkeit

Man könnte nun einwenden, in Deutschland sei man durch das Grundgesetz genügend vor staatlicher Willkür und einer Ideologisierung des Staates geschützt. Das Grundgesetz bietet sicherlich einen Schutz, doch keinen hinreichenden.

So wird bei uns dem Menschen durchaus ein Recht auf Leben von der Zeugung an zugesprochen. Doch in der Praxis sieht das ganz anders aus. Dem Staat und den Mandatsträgern ist die eklatante Verletzung des Grundrechts auf Leben durch die Abtreibungspraxis völlig gleichgültig. baby

Auch das Erziehungsrecht der Eltern findet im Grundgesetz ausreichend Platz, doch auch dieses ist weitgehend aus dem Bewußtsein der Mehrheit der Menschen verschwunden.

In den Kitas und in den Schulen werden systematisch Gender-Mainstreaming und Gender-Theorie eingeführt, ohne daß es je eine demokratische Diskussion über den Sinn dieser Ideologien gegeben hat. Wehrt sich dagegen jemand, wird versucht, ihn gesellschaftlich zu stigmatisieren.

Wie leicht sich elementare Grundrechte ausschalten lassen, zeigt Professor Johann Braun in seiner Studie „Ehe und Familie am Scheideweg – Eine Kritik des sogenannten Lebenspartnerschaftsgesetzes“ aus dem Jahr 2002:

„Obwohl es grundrechtsdogmatisch keinem Zweifel unterliegen kann, das die Institutsgarantie des Art. 6 Abs. 1 GG lex specialis gegenüber Art 3 GG ist, ja daß „man sich kaum einen überzeugenderen Grund der Ungleichbehandlung (der Ehe, Anm. des Verf.) als eine Grundrechtsnorm wie Art. 6 Abs. 1 GG vorstellen kann“, wird von interessierter Seite ständig die Behauptung wiederholt, daß Art. 3 Abs. 3 GG die „Öffnung“ der Ehe für Homosexuelle oder aber die Schaffung einer der Ehe gleichwertigen gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaft fordere“.

Konsequent zu Ende gedacht, läuft diese Ansicht darauf hinaus, daß bereits die Ehe in ihrer überkommenen Gestalt gegen Art. 3 Abs. 3 GG verstößt bzw. daß Art. 6 Abs. 1 GG wegen der hier vorausgesetzten und vom Verfassungsgeber für selbstverständlich gehaltenen Beschränkungen auf verschiedengeschlechtliche Partner verfassungswidrig ist.“

Demokratie benötigt Kultur und Tradition

In Deutschland wird generell  –  im Vergleich zu anderen Ländern  –  den staatlichen Institutionen großes Vertrauen entgegengebracht. Zum Teil liegt das daran, daß bei uns der Staat (noch) gut funktioniert. Doch wir dürfen nicht vergessen, daß die Institutionen keinen funktionierenden Rechtsstaat garantieren.  20140501 Demo für Alle Banner WordPress

Prof. Dr. Günter Rohrmoser erläuterte 1994 in seinem Buch „Der Ernstfall“:

„Bei Platon und Sokrates können wir lernen, daß die Demokratie nicht primär eine Sache der Etablierung bestimmter Institutionen, sondern eine kulturelle Angelegenheit ist. Eine Demokratie kann auch bei bester institutioneller Verfassung nicht auf Dauer überleben, wenn die Bürger nicht ein der Demokratie angemessenes Bewußtsein mitbringen.

Zur Demokratie gehört ein demokratisch gesonnener Bürger. Der Bürger bringt dieses Bewußtsein aber nicht per se mit, er muss dazu erzogen werden.

Die Demokratie lebt von Voraussetzungen, die sie nicht selbst herstellen kann. Sie ist eingebunden in eine  –  in diesem Fall durch die Antike, das Christentum und die Aufklärung geprägte  –  Kultur. Ohne die Vergegenwärtigung der Tradition kann es keine Erziehung zur Demokratie geben.“

Daß genau diese Bedingungen für eine wahre Demokratie dabei sind, angegriffen zu werden, ist ziemlich offensichtlich. Der Mißbrauch von staatlichen Stellen zur Durchsetzung einer ideologischen Agenda und die Geringschätzung elementarer Grundrechte kann dann schnell zu einem Zustand führen, in welchem die staatlichen Institutionen zwar sehr effizient arbeiten, doch nicht mehr zum Schutz der Rechte der Menschen, sondern eben zur Aufrechterhaltung einer bestimmten Ideologie.

Ein solcher Zustand könnte sich einstellen, ohne von der großen Mehrheit wahrgenommen zu werden.

Unser Autor Mathias von Gersdorff ist Leiter der Frankfurter Aktion “Kinder in Gefahr” und betreibt die Webseite “Kultur und Medien online”

Erstveröffentlichung dieses Beitrags in der Wochenzeitung “Junge Freiheit”


CDU-Politiker Hüppe stellt klar: Bezahlte Leihmutterschaft ist Menschenhandel

Anläßlich des Falles einer thailändischen Leihmutter, die Zwillinge für ein australisches Paar ausgetragen hatte, erklärt der CDU-Bundestagsabgeordnete und Gesundheitspolitiker Hubert Hüppe

Der Fall der thailändischen Leihmutter zeigt, dass bezahlte Leihmutterschaft letztlich Menschenhandel ist. Denn ein Vertrag verpflichtet die Leihmutter zur Herausgabe des Kindes und regelt die ihr dafür zustehende Bezahlung. baby_hand_abtreibg_cdl11_a4357ad790

Angesichts der Diskussion über Legalisierung von Eizellspende und Leihmutterschaft, etwa als Thema der Jahrestagung des Deutschen Ethikrats oder in der Arbeitsgruppe Fortpflanzungsmedizin der Nationalakademie Leopoldina, ist der thailändische Fall ein Warnsignal.

Medienberichte, dass die Leihmutter sich geweigert habe, ein Baby mit Down-Syndrom abzutreiben und daher dieses Kind nach der Geburt bei ihr zurückgelassen wurde, sind noch nicht gerichtlich überprüft.

Dennoch gibt es im Internet Musterverträge zur Leihmutterschaft, die derartige Fälle vertraglich regeln. So ist die Verpflichtung zur Pränataldiagnostik und auch zur Abtreibung, wenn die zahlenden Bestelleltern dies wünschen, in derartigen Verträgen üblich.

Eine vertragliche Verpflichtung zur Lieferung eines nicht-behinderten Kindes bzw. die Nichtabnahme eines behinderten Kindes verdeutlicht noch einmal, dass es sich nicht um die bedingungslose Annahme eines neuen Familienmitglieds, sondern um eine Geschäftsbeziehung
handelt.

Leihmutter-Verträge behandeln nicht nur die bestellten Kinder als Ware, sondern nutzen die wirtschaftliche Situation im Ausland lebender Leihmütter aus.

Ich habe daher eine schriftliche Frage an die Bundesregierung gestellt, ob in Deutschland ausreichende rechtliche Voraussetzungen bestehen, im Falle deutscher “Bestell-Eltern” Unterhalt für ein von diesen nicht abgenommenes Kind gerichtlich geltend zu machen. Darüberhinaus ist zu prüfen, ob im deutschen Recht ein Verbot ausländischer Leihmutterschaften verankert werden kann.

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Hubert Hüppe ist stellv. Bundesvorsitzender der CDL:
Christdemokraten für das Leben e.V., Kantstr. 18 in 48356 Nordwalde
Tel.: 0 25 73 – 97 99 391 / Fax: 0 25 73 – 97 99 392
E-Mail: info@cdl-online.de
Internet: www.cdl-online.de

 


Unser Aufruf: “NEIN zu Judenhaß und Christenhaß auf Deutschlands Straßen!”

APPELL an die menschenrechtspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Erika Steinbach

Beim diesjährigen katholischen Kongreß “Freude am Glauben”, der am vergangenen Wochenende von Freitag bis Sonntag in Fulda stattfand, sammelten wir am Infostand unseres Christoferuswerks zahlreiche Unterschriften für den folgenden Aufruf bzw. Offenen Brief:  100_1385

Sehr geehrte Frau Steinbach,

in den letzten Wochen kam es bei Demonstrationen in Deutschland in erschreckender Weise zu judenfeindlichen Parolen und Ausschreitungen vor allem durch Islamisten, häufig begleitet vom Symbol der Terrororganisation Hamas, die in ihrer „Charta“ die Vernichtung der Juden und des jüdischen Staates fordert.

Zur gleichen Zeit verfolgt die IS bzw. ISIS  –  ebenfalls eine islamistische Terror-organisation  –  die Christen besonders im Irak und in Syrien auf blutigste Weise.

Wir bitten Sie, sich im Deutschen Bundestag dafür einzusetzen, daß die Symbole dieser beiden Terrororganisationen, die auf Deutschlands Straßen und in der Öffentlichkeit nichts zu suchen haben, gesetzlich verboten werden, so wie dies beim Hakenkreuz als Symbol des NS-Terrors seit langem der Fall ist.

Mit freundlichen Grüßen!

Felizitas Küble, CHRISTOFERUSWERK eV, 48007 Münster, Postfach 1963

Wir schließen uns diesem Aufruf an

Uns gegenüber befand sich der Infostand des orthodoxen “Zentralrat orientalischer Christen in Deutschland” (siehe Foto), der sich sofort bereit erklärte, unseren Appell auszulegen und dafür ebenfalls Unterschriften zu sammeln. Barbara Dyba-Roth

Natürlich haben wir unsererseits die Prospekte dieser orientalischen Christen ausgelegt, die derzeit von massenmörderischer Verfolgung bedroht sind, vor allem im Irak und in Syrien.

Unser Appell wird ausdrücklich unterstützt von Ismail Tipi, dem türkischstämmigen CDU-Landtagsabgeordneten aus Hessen.

Zu den Unterzeichnern unseres Aufrufs gehören zB. der Politikwissenschaftler und Marxismus-Experte Prof. Dr. Konrad Löw, der evangelische Theologe Andreas Späth (zugleich Vorsitzender der “Kirchlichen Sammlung für Bibel und Bekenntnis” in Bayern), die frühere CDU-Bundestagsabgeordnete Monika Brudlewski sowie der ehem. CDU-Parlamentarier Martin Hohmann.

Sodann der Vorsitzende von “SOS Leben” in Frankfurt, Benno Hofschulte, der bekannte Historiker und Buchautor Michael Hesemann; zudem die CDL-Bundesvorständlerin Barbara Dyba-Roth (siehe Foto); sie ist die leibliche Schwester von Erzbischof Johannes Dyba, für dessen Seligsprechung wir auf dem Kongreß ebenfalls viele Unterschriften sammelten.

Frau Babara Dyba-Roth gehört zum Kuratorium vom “Forum deutscher Katholiken”, das diesen Kongreß bereits seit 14 Jahren veranstaltet.

 

 

 


Johannes Gerster (CDU) stellt Strafanzeige gegen Fatih Bayram wg. Judenhaß-Parolen

Wenn unsere Politiker vor lauter Beschwichtigungsgeschwurbel ihre Hausaufgaben nicht machen, müssen eben die Altvorderen ran.

Der frühere CDU-Bundestagsabgeordnete und ehem. Vorsitzende der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, Johannes Gerster, hat wegen Volksverhetzung eine Strafanzeige gegen den Veranstalter der pro-palästinensischen Demonstration am Freitagabend in Mainz, Fatih Bayram, gestellt. davidstern (2)

Die Allgemeine Zeitung berichtet über Gersters Anzeige:

Bayram habe (…) die pro-palästinensischen Massen am Freitagabend in Mainz über Megafon u.a. mit folgenden Aufrufen aufgestachelt: „Nieder, nieder Israel!“, „Kindermörder Israel“ und „Tod, Tod, Israel!“

Letztgenannte Parole hätten die rund 1500 Demonstranten auch immer wieder skandiert. Zudem sei bei der pro-palästinensischen Demo auf Transparenten der israelische Ministerpräsident Benyamin Netanyahu mit Adolf Hitler verglichen worden, zeigt sich der CDU-Politiker empört.

Gerster sieht die Grenze der Meinungsfreiheit bei der pro-palästinensischen Hauptdemo überschritten.

„Als Veranstalter hat Herr Fatih Bayram zum Hass aufgestachelt und zu Gewalt- und Willkürmaßnahmen gegenüber Israel und gegen die Juden in Deutschland aufgefordert und damit den öffentlichen Frieden in unserem Lande gestört“, begründet der Jurist seine Strafanzeige.

Angesichts „antisemitischer Klischees wie Kindermörder“ werde zudem deutlich, dass Bayram „Hasstiraden“ gegen Israel auf die Juden in Deutschland ziele.”

Quelle und Fortsetzung des Beitrags hier: http://www.pi-news.net/2014/07/mainz-strafanzeige-wegen-volksverhetzung-nach-anti-israel-demonstration/#more-417215

Info-Hinweis: ANGRIFFE gegen eine SYNAGOGE in Belfast (Nordirland): http://www.pi-news.net/2014/07/belfast-zwei-angriffe-auf-synagoge/


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