Christus erteilt seinen Jüngern die geistliche Binde- und Löse-Vollmacht

Heutige liturgische Evangelienlesung der kath. Kirche: Mt 18,15-20: Duccio

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wenn dein Bruder gesündigt hat, dann geh zu ihm und weise ihn unter vier Augen zurecht. Hört er auf dich, so hast du deinen Bruder zurückgewonnen. 

Hört er aber nicht auf dich, dann nimm einen oder zwei Männer mit, denn jede Sache muß durch die Aussage von zwei oder drei Zeugen entschieden werden. Hört er auch auf sie nicht, dann sag es der Kirche. Hört er aber auch auf die Kirche nicht, dann sei er für dich wie ein Heide oder ein Zöllner.

Wahrlich, ich sage euch: Alles, was ihr auf Erden binden werdet, das wird auch im Himmel gebunden sein, und alles, was ihr auf Erden lösen werdet, das wird auch im Himmel gelöst sein.

Weiter sage ich euch: Alles, was zwei von euch auf Erden gemeinsam erbitten, werden sie von meinem himmlischen Vater erhalten.
Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.

 


Paulus über seine Brüder, die Juden: Aus ihnen entstammt Christus dem Fleische nach

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Röm 9,1-5:

Brüder! Ich sage in Christus die Wahrheit und lüge nicht, und mein Gewissen bezeugt es mir im Heiligen Geist: DSC_1652-2-2

Groß ist die schmerzliche Trauer, unaufhörlich der Kummer meines Herzens.  Ja, gern wäre ich gar selbst mit Fluch beladen und von Christus getrennt um meiner Brüder willen, die der Abstammung nach zu mir gehören:

Sie sind Israeliten; damit haben sie die Sohnschaft, die Herrlichkeit, die Bundesordnungen, ihnen ist das Gesetz gegeben, der Gottesdienst und die Verheißungen; sie haben die Väter, und dem Fleische nach entstammt aus ihnen der Christus, der als Gott über allem steht, hochgelobt in Ewigkeit. Amen.

 


Christus erklärt der Frau am Jakobsbrunnen: “Das Heil kommt von den Juden”

Heutige liturgische Evangelienlesung der kath. Kirche: Joh 4,19-24:

Die Samariterin sagte zu Jesus: HERR, ich sehe, dass du ein Prophet bist. afc127c26a

Unsere Väter haben auf diesem Berg Gott angebetet; ihr Juden aber sagt, in Jerusalem sei die Stätte, wo man anbeten soll.

Jesus sprach zu ihr: Glaube mir, Frau, die Stunde kommt, zu der ihr weder auf diesem Berg noch in Jerusalem den Vater anbeten werdet.
Ihr betet an, was ihr nicht kennt, wir beten an, was wir kennen; denn das Heil kommt von den Juden.

Aber die Stunde kommt, und sie ist schon da, zu der die wahren Beter den Vater anbeten werden im Geist und in der Wahrheit; denn so will der Vater angebetet werden. Gott ist Geist, und alle, die ihn anbeten, müssen im Geist und in der Wahrheit anbeten.

 


Eine Ehebrecherin steinigen? – Der Gegensatz von Christus und Mohammed

Zur Frage, wie mit einer Ehebrecherin umzugehen sei, gibt es einen Bericht in der Hadithe, den Überlieferungen über die Aussprüche und Taten Mohammeds. Neben dem Koran ist die Hadithe die zweite Quelle und Säule der islamischen Lehre und verbindlich für Muslime.

Hier folgt die Schilderung, wie Mohammed für eine Ehebrecherin die Todesstrafe anordnet:

“Eine Frau kam zum Propheten. Sie war infolge eines Ehebruchs schwanger. Sie sagte: O Gesandter Gottes, ich habe eine gesetzliche Strafe verdient, so verhänge sie über mich. Der Gesandte Gottes rief ihren Sachwalter zu sich und sagte: Sei gut zu ihr. Und sobald sie ihre Niederkunft gehabt hat, bringe sie zu mir.  Er handelte so; ihre Kleider wurden um sie festgebunden. Dann befahl er  –  und sie wurde gesteinigt.” 

Vergleichen wir hiermit das Verhalten Christi: Duccio

“Frühmorgens aber kam  Jesus wieder in den Tempel, und alles Volk strömte zu ihm; und ER setzte sich und lehrte sie. Die Schriftgelehrten und die Pharisäer aber brachten eine Frau, die beim Ehebruch ergriffen worden war, stellen sie in die Mitte und sagen zu ihm: Meister, diese Frau ist auf frischer Tat beim Ehebruch ergriffen worden. (…)

Jesus bückte sich nieder und schrieb mit dem Finger auf die Erde. Als sie fortfuhren, ihn zu fragen, richtete er sich auf und sprach zu ihnen: Wer von euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein. (…)

Als sie dies hörten, gingen sie einer nach dem anderen hinaus, angefangen von den Ãltesten; und ER wurde allein gelassen mit der Frau, die in der Mitte stand.

Jesus aber richtete sich auf und sprach zu ihr: Frau, wo sind sie? Hat niemand dich verurteilt?  –  Sie antwortete: Niemand, HERR.  

Jesus sprach zu ihr: Auch ich verurteile dich nicht. Geh hin und sündige von nun an nicht mehr!(Joh 8:1-11)


Unser Volk braucht die Umkehr zu Gott und eine Erneuerung in Christus

Resolution des Kongresses “Freude am Glauben” in Fulda:

Die Menschen haben Gott vergessen, daher kommt alles Übel”, damit diagnostizierte schon vor Jahren der russische Literaturnobelpreisträger Alexander Solschenizyn den ethischen Niedergang der westlichen Kulturen. Deshalb ist die Erneuerung der Gesellschaft nur durch eine Rückkehr zu Gott möglich.  100_1391

Das Forum Deutscher Katholiken appelliert an die Gesellschaft, sich wieder stärker Gott zuzuwenden und an den Zehn Geboten zu orientieren. Dies muss auch in der Gesetzgebung seinen Niederschlag finden.

FOTO: Direkt neben unserem Infostand auf dem Glaubenskongreß waren katholische Pfadfinderinnen vertreten

Vor allem Politiker christlicher Parteien müssen sich ihrer Verantwortung bewusst werden und ihr Gewissen schärfen, um keinen Etikettenschwindel zu betreiben.

An die Mitglieder der Kirche appelliert das Forum Deutscher Katholiken, sich weniger mit innerkirchlichen Streitthemen auseinanderzusetzen als vielmehr ihren missionarischen Auftrag wahrzunehmen.

Gottes Botschaft unverkürzt verkünden

Verantwortliche wie einfache Gläubige dürfen sich nicht immer mehr dem Denken und dem Geschmack der säkularisierten Gesellschaft anpassen und deren Verhaltensweise übernehmen, sondern müssen vielmehr die Frohe Botschaft unverkürzt und auf überzeugende Weise verkünden. 100_1376

FOTO: Unsere CF-Autorin Cordula Mohr im Gespräch mit Pater Engelbert Recktenwald (St-Petrus-Bruderschaft) in der Fuldaer Kongreßhalle

In einer Zeit, in der sich kulturelles Leben und Glaube immer weiter von einander entfernen, bleiben Christen herausgefordert, erkennbar als Salz der Erde und Licht der Welt an einer christlichen Neugestaltung der Gesellschaft mitzuwirken.

Katholiken sollten sich dabei mit gesundem Selbstbewusstsein und Mut in die gesellschaftspolitischen Diskussionen einbringen und dabei den Menschen mit dienender Liebe begegnen –  ohne jeden Pessismus und ohne jede Verbitterung. Die christliche Wahrheit ist anziehend und gewinnend, denn sie antwortet auf die tiefen Bedürfnisse der Menschen. 100_1381

Die Kirche darf nicht zu einer wohltätigen NGO (Nichtregierungsorganisation) werden, sondern muss Christus als den einzigen Weg zum Vater verkündigen.

FOTO: Eine katholische Bloggerin (“Beiboot Petri”) in angeregter Debatte mit dem Priester und Buchautor Edmund Dillinger

Die Gläubigen müssen sich darum bemühen, ihren Lebenswandel nach dem Vorbild Jesu und in tiefer Freundschaft zu ihm zu gestalten.

Gegenwärtig gibt es einen Anschlag gegen jede Innerlichkeit. Hier muss die Kirche den Menschen den Weg zur Transzendenz neu aufzeigen und sie zur Anbetung Gottes führen. Wenn wir als Kinder Gottes leben, können wir die Welt verwandeln.

Als Christen können wir im Gebet den HERRN der Geschichte anrufen und ihn bitten, das zurechtzurücken, was in unserer Gesellschaft aus den Fugen geraten ist.

Prof. Dr. Hubert Gindert, Vorsitzender des “Forums deutscher Katholiken”

Fotos: Felizitas Küble


US-Reporterin Megan Alexander: “Bis zur Hochzeit lebte ich enthaltsam”

Die US-amerikanische TV-Reporterin und New-York-Korrespondentin Megan Alexander erklärte dem TV-Kanal «Fox News»:

“Ich habe Jesus als meinen Herrn und Erlöser angenommen, als ich die 7. Klasse besuchte.”  –  Zudem habe sie beschlossen, bis zur Ehe sexuell abstinent zu leben.  full5

Sie wolle, dass die Leute wissen, “dass es okay ist, mit Sex zu warten, wenn man es will.”  – Ihre Entscheidung steht im Kontrast mit den öffentlichen «Sexkapaden» der Medien- und Unterhaltungsindustrie.

Frau Alexander begann mit ihrer Arbeit bei «Inside Edition» im Jahr 2007, im Jahr darauf heiratete sie ihren Mann. Sie hätten sich Grenzen in der Beziehung gesetzt und sich darin unterstützt.

Einer der Gründe dafür sei gewesen, dass junge Menschen leider oft “für sich selbst und nicht füreinander leben, und dann wundern wir uns noch, warum es so viele zerbrochene Familien in unserer Kultur gibt.”

Sich Ziele setzen und einen Partner zu haben, der die gleiche Sicht hat, helfe sehr. Daran müsse man aber auch arbeiten: “Mein Mann und ich sprechen regelmässig mit einem Pastor. Gleich wie man wegen der Gesundheit zum Arzt geht, braucht auch die Ehe von Zeit zu Zeit einen Check.”

Den Unverheirateten erklärt sie: “Es ist nie zu früh, sich auf die künftige Hochzeit vorzubereiten. Sei dir deinen Wert bewusst und behandle deinen Körper wie einen Tempel.” – Frauen empfiehlt sie, ihre Kurven zu bedecken, so dass die Jungs zuerst ihr Denken und ihre Seele kennenlernen können. 

Quelle: http://www.jesus.ch/themen/people/255562-tvreporterin_warum_ich_bis_zur_hochzeit_mit_sex_gewartet_habe.html

Foto: http://www.meganalexander.com/


Der größte Weltmeister aller Zeiten…

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Foto: Dr. Bernd F. Pelz


Hl. Paulus: “Wir sind Mitbürger der Heiligen”

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Eph 2,19-22:

Brüder! Ihr seid jetzt nicht mehr Fremde ohne Bürgerrecht, sondern Mitbürger der Heiligen und Hausgenossen Gottes. 

Ihr seid auf das Fundament der Apostel und Propheten gebaut; der Schlußstein ist Christus Jesus selbst. Durch ihn wird der ganze Bau zusammengehalten und wächst zu einem heiligen Tempel im HERRN. Durch ihn werdet auch ihr im Geist zu einer Wohnung Gottes erbaut.


Christi Verheißung: “Die Pforten der Hölle werden sie nicht überwältigen”

Heutige liturgische Evangelienlesung der kath. Kirche: Mt 16,13-19:

In jener Zeit als Jesus in das Gebiet von Cäsarea Philippi kam, fragte er seine Jünger: Für wen halten die Leute den Menschensohn?
Sie sagten: Die einen für Johannes den Täufer, andere für Elias, wieder andere für Jeremias oder sonst einen Propheten.
Da sagte er zu ihnen: Ihr aber, für wen haltet ihr mich?  Petrischlüssel
Simon Petrus antwortete: Du bist der Messias, der Sohn des lebendigen Gottes!

Jesus sprach zu ihm:

Selig bist du, Simon, Barjona (Sohn des Jonas), denn nicht Fleisch und Blut haben dir das geoffenbart, sondern mein Vater im Himmel. Ich aber sage dir: Du bist Petrus, der Fels, und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen, und die Pforten der Hölle werden sie nicht überwältigen.

Dir will ich die Schlüssel des Himmelreichs geben; was du auf Erden binden wirst, das wird auch im Himmel gebunden sein, und was du auf Erden lösen wirst, das wird auch im Himmel gelöst sein.


Christus über falsche Propheten, Exorzisten und Wundertäter: “Hinweg von mir!”

Aus der heutigen Evangelienlesung der kath. Kirche: Mt 7,21-29:

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Nicht jeder, der HERR! HERR! zu mir sagt, wird in das Himmelreich kommen, sondern nur, wer den Willen meines Vaters im Himmel erfüllt. Duccio

Viele werden an jenem Tag zu mir sagen: HERR, HERR, sind wir nicht in deinem Namen als Propheten aufgetreten, und haben wir nicht mit deinem Namen Dämonen ausgetrieben und mit deinem Namen viele Wunder vollbracht?

Dann werde ich ihnen antworten: Ich kenne euch nicht. Hinweg von mir, ihr Übeltäter!

Wer diese meine Worte hört und danach handelt, ist wie ein kluger Mann, der sein Haus auf Fels baute…
 
Als Jesus diese Rede beendet hatte, war die Menschenmenge sehr betroffen von seiner Lehre; denn er sprach mit (göttlicher) Vollmacht  –  und nicht wie ihre Schriftgelehrten.


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