Medjugorje: Die “Mutter der ganzen Welt” sendet die “Apostel meines Lichtes”…

“Privatbotschaft der Muttergottes” vom 2. Juli 2014 an Mirjana Dragicevic-Soldo:

„Liebe Kinder! Ich, Mutter von euch, die ihr hier versammelt seid, und Mutter der ganzen Welt, segne euch mit dem mütterlichen Segen und rufe euch auf, euch auf den Weg der Demut zu begeben.

Dieser Weg führt zum Kennenlernen der Liebe meines Sohnes. Mein Sohn ist allmächtig, Er ist in allem. Wenn ihr, meine Kinder, dies nicht erkennt, dann regiert über eure Seele Dunkelheit/Blindheit. Nur die Demut kann euch heilen.  1_0_744292

Meine Kinder, ich habe immer demütig, mutig und in Hoffnung gelebt. Ich wusste, ich habe es erkannt, dass Gott in uns ist und wir in Gott. Das gleiche ersuche ich von euch.

Ich möchte euch alle mit mir in der Ewigkeit haben, denn ihr seid ein Teil von mir. Auf eurem Weg werde ich euch helfen.

Meine Liebe wird euch umhüllen wie ein Mantel und aus euch Apostel meines Lichtes, des Lichtes Gottes machen. Mit der Liebe, die aus der Demut hervorkommt, werdet ihr Licht bringen, wo Dunkelheit/Blindheit herrscht.

Ihr werdet meinen Sohn, der das Licht der Welt ist, bringen. Ich bin immer bei euren Hirten und bete, dass sie euch immer ein Vorbild der Demut seien. Ich danke euch.”

Kritische Hinweise hierzu:

Diese sogenannte “Privatbotschaft” der Erscheinungs-“Madonna” von Medjugorje an die “Seherin” Mirjana erfolgt seit vielen Jahren stets am zweiten Tag eines jeden Monats. Diese angeblichen Worte Mariens werden nicht direkt veröffentlicht, aber vom Medjugorje-Zentrum per Newsletter verbreitet.

Den Angaben der Seher zufolge erscheint die “Gospa” (dortiger Titel für die Gottesmutter) schon seit über 33 Jahren regelmäßig bis täglich  –  und sie gibt zahlreiche “Botschaften”, wobei es sich um eine kirchlich nicht anerkannte Privatoffenbarung handelt.

Zur jüngsten “Botschaft”  –  wir haben oben mit Linien einige Sätze hervorgehoben  – seien nun einige Kritikpunkte angemerkt:

1. Den Marientitel “Mutter der ganzen Welt” kennt weder das kirchliche Lehramt noch die “Lauretanische Litanei”. Er erinnert fast an altertümliche heidnische Vorstellungen einer “Muttergottheit”.  – Die selige Jungfrau ist die Hilfe der Christen und die geistliche Mutter der Gläubigen; Papst Paul VI. bezeichnete sie bekanntlich als “Mutter der Kirche”, aber nicht als “Mutter der ganzen Welt”.

2. Zu der Aussage: “Ich habe immer demütig, mutig und in Hoffnung gelebt”: Warum sollte sich die wahre Madonna ihrer Demut und weiterer Tugenden selber rühmen?  –  In dem tatsächlich von ihr stammenden Magnificat (ihrem biblischen Lobgesang aus dem Lukasevangelium) lenkt sie den Blick vielmehr auf Gottes große Taten, nicht auf den eigenen Mut, Demut etc.

3. Die Erscheinungs-“Maria” will also “euch alle” mit ihr in der “Ewigkeit” haben  –  aber im Jenseits werden sich einst ohnehin die Seelen aller Menschen befinden, auch der verlorenen.  –  Zudem hätte man gerne gewußt, warum die “Gospa” erklärt: “Ihr seid ein Teil von  mir.”  – Was mag dies bedeuten? Welchen theologischen Sinn hat denn eine solche Aussage?

4. Christus selbst ist als göttlicher Erlöser das “Licht der Welt”, wie ER selber bezeugt. Wie kann folglich “Maria” erklären, sie wolle “aus euch Apostel meines Lichtes, des Lichtes Gottes machen”. Als Geschöpf besitzt Maria aus sich selber heraus kein Licht, sondern allein GOTT selbest – und sie hat gnadenhalber einen besonders vorzüglichen Anteil davon erhalten. 

Zudem könnte die Aussage (“meines Lichtes, des Lichtes Gottes”) so verstanden werden, als ob sie sich über diese Licht-Metapher mit Gott gleichsetzen wolle. Etwas derart Verwegenes, ja Gotteslästerlichen würde sich die wahre Gottesmutter selbstverständlich niemals anmaßen.

Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerks und des KOMM-MiT-Verlags in Münster

 

 


Jakobus mahnt uns: “Widersteht dem Teufel, dann flieht er vor euch”

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Jak 4,1-10:

Brüder! Woher kommen die Kriege bei euch, woher die Streitigkeiten? Doch nur vom Kampf der Leidenschaften in eurem Innern.
Ihr begehrt und erhaltet doch nichts. Ihr mordet und seid eifersüchtig und könnt dennoch nichts erreichen. Ihr streitet und führt Krieg. Ihr erhaltet nichts, weil ihr nicht bittet. polskaweb

Ihr bittet und empfangt doch nichts, weil ihr in böser Absicht bittet, um es in eurer Leidenschaft zu verschwenden.

Ihr Ehebrecher, wisst ihr nicht, dass Freundschaft mit der Welt Feindschaft mit Gott ist? Wer also ein Freund der Welt sein will, der wird zum Feind Gottes.

Oder meint ihr, die Schrift sage ohne Grund: Eifersüchtig sehnt er sich nach dem Geist, den er in uns wohnen ließ.

Doch ER gibt noch größere Gnade; darum heißt es auch: Gott tritt den Stolzen entgegen, den Demütigen aber schenkt er seine Gnade.
Ordnet euch also Gott unter, leistet dem Teufel Widerstand; dann wird er vor euch fliehen.

Sucht die Nähe Gottes; dann wird ER sich euch nähern. Reinigt die Hände, ihr Sünder, läutert euer Herz, ihr Menschen mit zwei Seelen!
Klagt und trauert und weint! Euer Lachen verwandle sich in Trauer, eure Freude in Betrübnis. Demütigt euch vor dem HERRN, dann wird ER euch erhöhen.


“Daß ich gedemütigt wurde, war gut für mich”

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 119 (118),67.68.71.72.75.76

Ehe ich gedemütigt wurde, ging mein Weg in die Irre;
nun aber halte ich mich an deine Verheißung.
Du bist gut und wirkst Gutes.
Lehre mich deine Gesetze!

Daß ich gedemütigt wurde, war für mich gut;
denn so lernte ich deine Gesetze.
Die Weisung deines Mundes ist mir lieb,
mehr als große Mengen von Gold und Silber.

HERR, ich weiß, daß deine Entscheidungen gerecht sind;
du hast mich gebeugt, weil du treu für mich sorgst.
Tröste mich in deiner Huld,
wie du es deinem Knecht verheißen hast.


Der Papst über die Beichte: Wir brauchen die innere Befreiung durch den HERRN

Über das Thema Beichte sprach Papst Franziskus am vergangenen Freitag bei seiner Frühmesse. Der Pontifex ging bei seiner Predigt in der Vatikankapelle Santa Marta vom Römerbrief aus, in welchem Paulus sich als Sünder bekennt: 

Foto: Radio Vatikan„Das ist der Kampf der Christen, unser täglicher Kampf. Nicht immer haben wir den Mut, wie Paulus darüber zu reden. Wir versuchen uns immer irgendwie zu rechtfertigen: Naja, wir sind alle Sünder, nicht wahr?

Paulus dagegen fasst es ganz dramatisch: Das ist unser Kampf!  – Und wenn wir das verschleiern, dann können wir nie die Vergebung Gottes erlangen; wenn das “Ich Sünder” nur eine Redensart ist, dann brauchen wir keine Vergebung Gottes, aber wenn es eine Realität ist, die uns zu Sklaven macht, dann benötigen wir sehr wohl diese innere Befreiung durch den HERRN.“

Das Bekenntnis unserer Sünden sei „das, was die Kirche von uns allen verlangt“, so der Papst. Es gehe darum, „Gott die Ehre zu geben“ und anzuerkennen, „dass ER es ist, der mich rettet“. Um sich als Sünder zu bekennen, gehe ein Christ auch heute zu seinem Bruder, „seinem Bruder Priester nämlich“, sagte Franziskus.

Konkret, ehrlich und zerknirscht über die eigenen Sünden gezeichnet, so sollte eine Beichte aussehen, erklärte Papst Franziskus. Es gebe keine Umwege oder Schleichwege, um auf irgendeine andere Weise die Vergebung Gottes zu erlangen. Kinder wüssten das instinktiv:

„Die Kleinen haben diese Weisheit. Wenn ein Kind zur Beichte kommt, dann sagt es nie etwas Allgemeines, sondern: Pater, ich habe meiner Tante diesen Streich gespielt, und jenem habe ich gesagt… und dann spricht es das Wort aus, ganz konkret. Kinder haben diese Einfachheit der Wahrheit. Wir dagegen tendieren immer dazu, die Realität unseres Elends zu verschleiern.“

Quelle (Text/Foto): Radio Vatikan


Je größer du bist, umso mehr bescheide dich!

Heutige liturgische Sonntagslesung der kath. Kirche:  Jesus Sirach 3,17-18.20.28-29:

Mein Sohn, bei all deinem Tun bleibe bescheiden,
und du wirst mehr geliebt werden als einer, der Gaben verteilt.  
Dr. Bernd F. Pelz

Dr. Bernd F. Pelz


Je größer du bist, um so mehr bescheide dich,
dann wirst du Gnade finden bei Gott.
Denn groß ist die Macht Gottes,
und von den Demütigen wird ER verherrlicht.
 
Für die Wunde des Übermütigen gibt es keine Heilung,
denn ein giftiges Kraut hat in ihm seine Wurzeln.
Ein weises Herz versteht die Sinnsprüche,
ein Ohr, das auf die Weisheit hört, bereitet Freude.

Papst Franziskus: Mit der Demut Christi besiegen wir den Haß der Welt und den Haß des Widersachers

Bleiben wir stets sanft und demütig, um die Schmeicheleien und den Haß der Welt zu besiegen. Das ist die zentrale Botschaft der Morgenmesse des Papstes an diesem heutigen Samstag in der Casa Santa Marta, an der auch heute wieder Angehörige der Schweizer Garde teilnahmen, denen der Papst seine Dankbarkeit für ihren Dienst ausdrückte. 1_0_689068

In seiner Predigt ging Papst Franziskus auf den Kampf zwischen der Liebe Christi und dem Haß des ‚Fürsten dieser Welt’ ein. Der Weg der Christen sei der Weg Jesu  –  deshalb müsse man darauf gefaßt sein, so wie ER selbst auch von der Welt gehaßt zu werden, dürfe sich aber nicht vor Verfolgungen fürchten:

„Der Weg der Christen ist der Weg Jesu. Wenn wir Jünger Christi sein wollen, gibt es keinen anderen Weg: jenen, den ER vorgegeben hat. Und eine der Konsequenzen daraus ist der Haß der Welt, aber auch der Haß des “Fürsten dieser Welt”.

Die Welt würde das lieben, was weltlich ist. ,Ich habe euch aus der Welt erwählt´: es war ER, der uns von der Welt erlöst hat, der uns erwählt hat: reine Gnade!

Mit seinem Tod, mit seiner Auferstehung, hat ER uns von der Macht der Welt befreit, von der Gewalt des Teufels, von der Macht des Fürsten dieser Welt. Und der Ursprung des Hasses ist genau das: Wir sind gerettet.  –  Und dieser Fürst der Welt, der nicht will, dass wir gerettet sind, er hasst uns.“

Daraus resultiere letztlich die Verfolgung der Christen bis in die heutige Zeit. Es gebe viele christliche Gemeinschaften, die auf der Welt verfolgt werden, heute vielleicht mehr als in der Anfangszeit, so Papst Franziskus. Denn der ‚Geist der Welt’ hasse. Doch wir dürften uns nicht vom rechten Weg abbringen lassen, mahnt der Papst:

“Die einzige Verteidigung gegen diese Angriffe sei das Wort Gottes, um es stets präsent zu haben und den Schmeicheleien, den fortwährenden Angriffen, echte innere Stärke entgegenzusetzen.”

Papst Franziskus schloss seine Predigt mit einer Bitte an die Gottesmutter, auf dass „sie uns helfe, demütig und sanft auf dem Weg Christi zu werden“.

Text und Foto aus dem Internetauftritt von Radio Vatikan:  http://de.radiovaticana.va/news/2013/05/04/papst_franziskus:_habt_keine_angst_vor_dem_hass_der_welt/ted-689068


“Seid nüchtern und wachsam!”

Aus der heutigen liturgischen Lesung der kath. Kirche: 1 Petrus 5,5b-12:

Sodann, ihr Jüngeren: ordnet euch den Ältesten unter!
Alle aber begegnet einander in Demut!                                                                      Duccio
Denn Gott tritt den Stolzen entgegen,
den Demütigen aber schenkt er seine Gnade.
Beugt euch also in Demut unter die mächtige Hand Gottes,
damit er euch erhöht, wenn die Zeit gekommen ist.
Werft alle eure Sorge auf ihn,
denn er kümmert sich um euch.
 
Seid nüchtern und wachsam!
Euer Widersacher, der Teufel,
geht wie ein brüllender Löwe umher
und sucht, wen er verschlingen kann.
Leistet ihm Widerstand in der Kraft des Glaubens!
Wißt, daß eure Brüder in der ganzen Welt
die gleichen Leiden ertragen müssen!
Der Gott aller Gnade aber, der euch in Christus
zu seiner ewigen Herrlichkeit berufen hat,
wird euch, die ihr kurze Zeit leiden müßt,
wiederaufrichten, stärken, kräftigen und auf festen Grund stellen.
Sein ist die Macht in Ewigkeit. Amen. 
 

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