Lebensrecht und §218: Aus der Schwäche der christlichen Politiker folgt die Stärke des linken Spektrums
Veröffentlicht: 16. Mai 2013 Einsortiert unter: Causa Joachim GAUCK, LEBENSRECHTS-Beiträge | Tags: Abtreibung, deutschland, Grüne, joachim gauck, Lebensrecht, USA Schreibe einen Kommentar »Mathias von Gersdorff
Bislang wurde Bundespräsident Joachim Gauck wenig vom „christlich-konservativen Milieu“ beachtet. Das hat mehrere Gründe, u.a. seine Familienverhältnisse.
Nun erhielt er etwas mehr Aufmerksamkeit, nachdem er am 2. Mai auf dem 34. Evangelischen Kirchentag in Hamburg behauptete, manche Menschen machten sich die Frage danach, ob ein Kind geboren werden solle oder nicht, „einen Tick zu leicht“.
Es ist zwar erfreulich, daß sich der Bundespräsident kritisch zur Abtreibung äußert, doch etwas mehr Deutlichkeit und Verve hätte man sich doch gewünscht.
Das Recht auf Leben gehört zu den Grundrechten, die im Grundgesetz festgelegt wurden: „Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit“ (Artikel 2, Satz 2). Jeder Politiker, vor allem der Bundespräsident, müßte sich verpflichtet fühlen, lautstark für die Rechte der schwächsten Mitglieder unserer Gesellschaft – also der ungeborenen Kinder – einzutreten. Schließlich ist der Schutz der Bürger eine elementare Pflicht des Staates.
Das Leben der ungeborenen Menschen zu schützen: Darauf verzichtet der deutsche Staat. Hier wurde de facto die Rechtsstaatlichkeit abgeschafft.
Der Bundespräsident – vor allem einer, der gegen die DDR-Staatsmacht Widerstand geleistet hat, was ihn ja auch zum Präsidentenkandidaten gemacht hat – müßte immer wieder energisch darauf hinweisen. Die Behauptung, manche Menschen „machten es sich einen Tick zu leicht“, kann an Minimalismus gar nicht mehr untertroffen werden.
Von den USA lernen!
Etwas besser (aber nicht viel besser) war die Antwort der CDU/CSU auf eine Postkartenaktion von SOS Leben (einer Initiative der „Deutschen Vereinigung für eine Christliche Kultur DVCK eV.“) im April dieses Jahres.
Im Postkartentext wurde auf die Beobachtungs- und Nachbesserungspflicht hingewiesen, die das Bundesverfassungsgericht dem Bundestag im Urteil von 1993 zum § 218 StGB auferlegt hat. In der Antwort aus dem Büro Kauder wird erläutert: „Es ist leider eine Tatsache, daß es für ein grundsätzliches Herangehen an die Abtreibungsproblematik im Deutschen Bundestag zur Zeit keine Mehrheiten gibt. Ein rein symbolisches Aufgreifen der Abtreibungsdiskussion mit schon vorausschaubarem negativen Ergebnis würde aber diesem wichtigen Thema nicht nur nicht gerecht werden, sondern schaden.“ (Vollständiger Text hier)
Das ist ein Irrtum. In den Vereinigten Staaten bringen christliche oder konservative Abgeordnete trotz fehlender Mehrheiten ständig Gesetzesprojekte gegen die Abtreibung ins Parlament, eben um die öffentliche Diskussion am Leben zu halten. Sie tun das zum Teil, weil sie von ihrer Einstellung überzeugt sind, aber auch, weil die vielen Lebensrechtsorganisationen sie dazu auffordern und geradezu zwingen.
Diese konservativen Politiker in den USA wissen sehr wohl, daß sie keine Mehrheiten haben, doch dank ihrer parlamentarischen Initiativen machen sie es den Lebensrechtlern einfacher, die vielen Abtreibungsgegner zu mobilisieren.
In Deutschland wünschen sich stattdessen viele C-Politiker Friedhofsruhe. Das hat zum Ergebnis geführt, daß die Mehrheit der US-amerikanischen Bevölkerung heute „pro-Life“ denkt und es in vielen Gegenden schwer ist, überhaupt abzutreiben.
In den Vereinigten Staaten vollzieht sich ein Gesinnungswandel, von dem wir in Deutschland gegenwärtig nur träumen können. Doch das war nur deshalb möglich, weil der politische und der vorpolitische Raum in den Vereinigten Staaten stets zusammenarbeiten.
Eine der größten Schwierigkeiten der deutschen Lebensrechtler, das Thema § 218 StGB in der Öffentlichkeit am Leben zu halten, ist die unverantwortliche Abstinenz der C-Politiker. 
Und bei uns?
Aber man braucht gar nicht über den Atlantik blicken. Auch bei uns in Deutschland gibt es Politiker, die gut verstehen, daß man anhand der Themensetzung Wähler an sich bindet, auch dann, wenn es keine Mehrheiten gibt: Die Grünen haben jahrzehntelang geradezu utopische Forderungen gestellt. Auf diese Weise haben sie Menschen mobilisiert und an sich gebunden. Ob sie im Bundestag damit Erfolg haben würden, war ihnen zunächst egal.
Noch heute pfeifen die Grünen auf Mehrheiten und selbst auf das Bundesverfassungsgericht. So fordern sie im Wahlprogramm für die Bundestagswahl am 22. September: „Frauen müssen über ihre Schwangerschaften frei und ohne Kriminalisierung entscheiden können.“ – Gegen eine „Entkriminalisierung“ spricht eindeutig das Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 28. Mai 1993, das unmißverständlich bestimmte, Abtreibung sei eine rechtswidrige Tat (selbst wenn sie unter gewissen Bedingungen straffrei bleibt). Das ist den Grünen egal, ihnen geht es um ihre Klientel.
Christliche Politiker ignorieren diese Strategie. Dadurch, daß sie sich hinsichtlich Lebensrecht, Familie, Homo-Privilegien, Prostitutionsgesetz usw. äußerst defensiv und mit wenig Überzeugung verhalten, während Grüne und sonstige Linke auf die Pauke hauen, verschiebt sich die Achse ständig nach links.
Nur dank der christlichen Basis bzw. der Stammwählerschaft, die sich mit großem Idealismus für christliche Werte und Prinzipien in der Politik entschlossen einsetzt, ist Deutschlands Politik noch nicht völlig unchristlich.
Erstveröffentlichung in der Wochenzeitung “Junge Freiheit”
Studie: Wie Deutsche über Religionen denken. Große Skepsis gegenüber dem Islam
Veröffentlicht: 28. April 2013 Einsortiert unter: KIRCHE + RELIGION aktuell | Tags: Atheismus, Bertelsmannstudie, deutschland, islam, Judentum, religion Schreibe einen Kommentar »Die Deutschen bewerten die Religionen in Deutschland sehr unterschiedlich. Während die Mehrheit das Christentum, den Buddhismus und das Judentum als Bereicherung wahrnimmt, wird der Islam deutlich kritischer gesehen.
Das geht aus dem am 28. April 2013 veröffentlichten Religionsmonitor der Bertelsmann-Stiftung hervor. Danach empfinden drei Viertel der Westdeutschen (76%) das Christentum als bereichernd, im Osten sind es 64%. 
Mehrheitlich positiv bewertet werden auch der Buddhismus (West: 62% / Ost: 48%) und das Judentum (West: 53% / Ost: 52%.) Knapp dahinter folgt der Hinduismus (West: 49% / Ost: 42%).
Den Islam betrachten dagegen nur 31% als Bereicherung (im Osten 21%). Jeder zweite Deutsche (51%) sieht in dieser Religion vielmehr eine Bedrohung; im Osten sind es sogar 57%.
Im Blick auf den Atheismus sind die Meinungen der Westdeutschen geteilt: 36% halten ihn für eine Bedrohung und 34% für eine Bereicherung. Im Osten, wo nur etwa ein Fünftel der Bevölkerung einer christlichen Kirche angehört, wird der Atheismus positiver gesehen. Fast jeder Zweite (49%) betrachtet ihn als Bereicherung (16% als Bedrohung).
Quelle: http://www.idea.de
Briefmarken als Brücke zwischen Deutschland und Israel
Veröffentlicht: 17. April 2013 Einsortiert unter: ISRAEL / Judentum | Tags: Briefmarken, Chaverim, deutschland, Israel, Norderstedt Schreibe einen Kommentar »
Norderstedt bietet Briefmarken-Ausstellung für jung und alt
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| Aus Anlaß des 30-jährigen Jubiläums der Briefmarkenfreunde Norderstedt und Umgebung e.V. und des 15-jährigen Jubiläums von CHAVERIM – Freundschaft mit Israel eV. veranstalteten die beiden Norderstedter Kulturträger am vorigen Samstag eine gemeinsame Briefmarkenausstellung. Gezeigt wurden Briefmarken aus Israel und Deutschland, die bei Sammlern beider Länder Interesse gefunden haben und damit Land und Menschen miteinander verbinden.
Stadtpräsidentin Kathrin Oehme sagte: „Ich hatte sehr viel Freude bei der Vorbereitung der Ausstellung und habe mich wieder sehr an meine Erlebnisse und die Menschen in Israel während einer Reise 1992 erinnert.“ Daneben gab es Infos über beide Vereine. Für Kinder und Jugendliche gab es Wühlkisten mit Tausenden von Briefmarken aus Israel, Deutschland und aller Welt, die besonderen Anklang fand. Die Briefmarkenausstellung kann an Interessenten zur weiteren Nutzung verliehen werden. Quelle (Text/Foto): Israelische Botschaft / Chaverim |
Studie aus Israel: In Deutschland weitaus weniger Gewalttaten gegen Juden als in Frankreich
Veröffentlicht: 15. April 2013 Einsortiert unter: ISRAEL / Judentum | Tags: Österreich, deutschland, Frankreich, Gewalttaten, Israel, Juden, Kanada, Studie, USA Schreibe einen Kommentar »Antisemitische Gewalttaten haben im vergangenen Jahr weltweit um 30 Prozent gegenüber 2011 zugenommen. Die meisten der insgesamt 686 Vorfälle ereigneten sich in Frankreich, den USA, Großbritannien, Kanada und Australien. Relativ wenige, nämlich 23, wurden in Deutschland gezählt, in Österreich zwei und in der Schweiz einer. Das geht aus einer Studie der Universität Tel Aviv hervor.
Das Kantor Zentrum für Studien zum zeitgenössischen Europäischen Judentum hatte 2011 weltweit 526 Fälle registriert und im Jahr davor 614. Die mit Abstand höchste Zahl antisemitischer Gewalttaten seit 1989 gab es aber 2009 mit 1.118.
Mehr als die Hälfte (55 Prozent) der im Jahr 2012 gemeldeten Fälle macht Vandalismus aus, gefolgt von Drohungen (24 Prozent), Gewalt gegen Personen (20 Prozent) und Brandstiftungen (1 Prozent).
An der Spitze liegt Frankreich, wo der Studie zufolge im vergangenen Jahr 200 solcher Vorfälle gezählt wurden. Wie der Präsident des Europäischen Jüdischen Kongresses, Moshe Kantor, erklärte, hat der Anschlag auf eine jüdische Schule in Toulouse im März 2012 offenbar zu Nachahmertaten geführt.
Quelle: http://www.idea.de
Experten-Vorschlag: Wer Kinder bekommt, erhält mehr Geld im Ruhestand
Veröffentlicht: 12. März 2013 Einsortiert unter: EHE, FAMILIE und ELTERNRECHT | Tags: deutschland, kinder, Rente 3 Kommentare »Der gesetzlichen Rentenversicherung droht trotz zahlreicher Reformen die Unterfinanzierung. In einer Studie im Auftrag der Bertelsmann Stiftung (Gütersloh) haben Wissenschaftler der Ruhr-Universität Bochum Konzepte erarbeitet, wie ein weiteres Absinken des Rentenniveaus und steigende Beiträge für die Rentenversicherung vermieden werden können. Ein Vorschlag der Experten: Wer Kinder bekommt, erhält im Ruhestand mehr Geld.
Kinderrente soll Eltern bevorzugen
Bei der gesetzlichen Rente handelt es sich um ein Umlagesystem: Die derzeitigen Beitragzahler finanzieren die heutigen Rentner. Da aufgrund des Bevölkerungsrückgangs und der höheren Lebenserwartung immer weniger Arbeitnehmer immer mehr Ruheständler finanzieren, schlagen die Wissenschaftler zum Umbau des Umlagesystems die Einführung einer „Kinderrente“ vor. Zuerst soll der Beitragsatz des herkömmlichen Rentensystems eingefroren werden. 
Die Folge wäre ein deutliches Absinken der Basisrente. Durch die dann eingeführte Kinderrente sollen Eltern bessergestellt werden: Den vollen Zuschlag würden aber nur Mütter und Väter von drei und mehr Kindern erhalten. Sie kämen zusammen mit der Basisrente auf ein Rentenniveau von rund 48 Prozent des durchschnittlichen Jahresverdienstes, was nur wenig unter dem derzeitigen Niveau liegen würde.
Eltern von einem oder zwei Kindern bekämen zusätzlich zur Basisrente eine geringere Kinderrente. Kinderlose und Familien mit weniger als drei Kindern müssten bei dieser Reform deutlich mehr als bisher ergänzend privat vorsorgen.
Zu den möglichen Auswirkungen heißt es in der Studie weiter, es sei auch denkbar, dass sich die Reform positiv auf die Fruchtbarkeit auswirke. Das würde die längerfristige Entwicklung des Beitragsatzes noch stärker dämpfen. Die Zahl der Geburten ist in Deutschland nach Angaben des Statistischen Bundesamtes weiterhin rückläufig. Während 1997 812.173 Kinder geboren wurden, waren es im Jahr 2011 noch 662.685.
„Auf Selbstzerstörung programmiert“
Kostas Petropulos (Tübingen), Leiter des Heidelberger Büros für Familienfragen und soziale Sicherheit, hält den Ansatz der Wissenschaftler für richtig. Er sagte der evangelischen Nachrichtenagentur IDEA auf Anfrage: „Unser derzeitiges Rentensystem ist auf Selbstzerstörung programmiert. Im Bezug auf Karriere, Einkommen und Rente profitieren die, die durchgängig erwerbstätig sind, und die sich die Investition in Kinder ersparen. Sie haben im Ruhestand die höchsten Ansprüche. Da ist es doch nur logisch, auf Kinder zu verzichten.“
Er kritisiert, dass die Bürger insgesamt viel zu wenig darüber wüssten, wie das Rentensystem funktioniere: „Die Erwerbstätigen erhalten für ihre Einzahlung lediglich Ansprüche – Ansprüche, die nur auf dem Papier stehen und völlig wertlos sind, wenn es keine ausreichend große und leistungsfähige Nachwuchsgeneration gibt.“
Ein nachhaltiges Rentensystem bestehe aus zwei Elementen: eingezahlten Beiträgen und der entsprechenden Zahl von Kindern. Petropulos: „Auch wenn der Vorschlag der Bochumer Wissenschaftler ein Fortschritt ist und zeigt, dass sie den bisherigen Systemfehler zur Kenntnis nehmen: Er kommt 50 Jahre zu spät.“
Quelle: http://www.idea.de
ISRAEL: Zahl der Deutschland-Touristen steigt – vor allem der Schwarzwald wird immer beliebter
Veröffentlicht: 6. März 2013 Einsortiert unter: ISRAEL / Judentum | Tags: deutschland, Israel, Schwarzwald, Tel Aviv, Tourismus Schreibe einen Kommentar »Das deutsche Tourismusbüro in Tel Aviv hat die Besucherzahlen des vergangenen Jahres veröffentlicht. Es gibt eine erfreuliche Überraschung für die deutsche Tourismusindustrie:
Die Zahl der israelischen Besucher hat sich von 2011 auf 2012 um fast 20 Prozent auf 660.936 erhöht. Damit kommen mehr Touristen aus Israel nach Deutschland als zum Beispiel aus Kanada, Indien und der Türkei.
Besonders der Süden des Landes, speziell der Schwarzwald, hat einen enormen Zuwachs an israelischen Besuchern erfahren. Dort verbuchten Hotels und Herbergen ein Plus von 42 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Bisher war Berlin das beliebteste Ziel vor allem junger Israelis. Die steigenden Besucherzahlen im Südwesten Deutschlands sprechen eher für den Trend zu Gesundheits- und Entspannungsreisen bei Israelis.
Quelle: http://www.israelheute.com
Papst Benedikt und das Schifflein Petri: “Wir beten für Dich – segne uns!”
Veröffentlicht: 27. Februar 2013 Einsortiert unter: PAPST / VATIKAN aktuell | Tags: Apostel Paulus, deutschland, Gott, Jesus, Kirche, papst benedikt, Petrus, Reinhard Dörner, zpv Schreibe einen Kommentar »Pressemitteilung des ZpV (Zusammenschluß papsttreuer Vereinigungen):
„Die Weisheit hat ihr Haus gebaut“ (Spr 9,1).
Wer über das Wesen des Pontifikates Papst Benedikt XVI. nachdenkt, kann einen Charakterzug nicht übersehen, der in dem biblischen Wort zum Ausdruck kommt: „Der Weisheit Fülle ist Gott fürchten“ (Sir 1,20; cf. Sir 19,18).
Das äußere Merkmal der Gottesfurcht ist die Demut. Man wird lange suchen müssen, um in der Geschichte einen Papst zu finden, der allen Menschen mit so großer Demut und nahezu unendlicher Geduld die wesentlichen Lehren der göttlichen Weisheit nahegebracht hat wie er.
Seine „Machtausübung“ bestand in dem beharrlichen Mahnen und Lehren, wie es der hl. Apostel Paulus seinen Schüler Timotheus gelehrt hat (vgl. 2 Tim 4,2). Der Papst wußte: Was von den Hörenden nicht mit Verstand und Herz aufgenommen wird, kann nicht wirksam werden.
Wichtige Beispiele für die Kirche in Deutschland sind: der Aufruf zur „Entweltlichung“; die dem Kirchenrecht (CIC) entsprechende Verwendung der Kirchensteuergelder; die Verpflichtung, keine Geschäfte mit dem “Mammon“ zu machen; die Bitte an alle Priester und Ordensleute, gemäß ihrer gewählten Lebensform geistlich zu leben; die Ermahnung (adhortatio) zur korrekten Feier der hl. Eucharistie, was die authentische Übersetzung der Wandlungsworte einschließt, von den deutschen Bischöfen aber nach wie vor nicht befolgt wird.
Diese wenigen Beispiele zeigen hinreichend, wie intensiv der Papst im Sinne des Apostels Paulus gedacht und gehandelt hat.
Benedikt XVI. hat sicher bemerkt, daß mancher der „unterstützenden Hilfe“ durch einen Befehl aus Rom bedurft hätte. Er hat geistige Anstöße gegeben, aber nicht wie unter Menschen üblich: Für seine „Belehrungen“ hat man ihn vielfach abgelehnt und gehaßt.
Stattdessen sollte er dem Mainstream folgen und die sattsam bekannten Forderungen erfüllen: Frauendiakonat und -priesterweihe, Aufhebung des Zölibates, Anerkennung der Homo-Ehe, der Abtreibung etc.
Sein geduldiges Lehren wurde als purer Machtmißbrauch desavouiert. Darunter hat er persönlich gelitten bis hin zum Kräfteverschleiß. Daher setzte er schließlich sein Vertrauen auf Gott:
„Wie Petrus und die Jünger im Boot auf dem See von Galiläa wusste ich, der HERR ist im Boot, ja, es ist sein Boot. ER führt das Schiff der Kirche. Nichts kann diese Gewissheit verdunkeln.“ (Mittwochsaudienz vom 27. Februar 2013).
Das ist seine persönliche Stärke, mit der er die Brüder stärkt. Seine Würde bestand darin, der Versuchung zu widerstehen, sein Amt im weltlichen Sinne zu gebrauchen. Dafür sind wir ihm zu tiefem Dank verpflichtet; denn letztlich gibt er uns mit einem solchen Verhalten ein Beispiel und erinnert uns an das Wort Jesu: „Seid gewiß, ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt!“
Die Geschichte der Kirche ist voll solcher Ereignisse: Wenn das Schiff der Kirche zu sinken drohte, erhob sie nach einer Zeit der Verfolgung strahlender als vorher ihr Haupt, so daß ihre Feinde entsetzt zurückwichen.
Danke, Heiliger Vater, wir beten für Dich, segne uns!
Kontakt: Reinhard Dörner, Vorsitzender http://www.papsttreue-vereinigungen.deZpV e.V. • Estermannstr. 71 • D-53117 Bonn - Mail: zpv@papsttreue-vereinigungen.de
Papst Benedikt ist ein “cooperator veritatis”: Mitarbeiter der Wahrheit
Veröffentlicht: 12. Februar 2013 Einsortiert unter: PAPST / VATIKAN aktuell | Tags: deutschland, Gabriele Kuby, Kirche, Papst, Rücktritt, Wahrheit 3 Kommentare »Von Gabriele Kuby
Papst Benedikt XVI. legt sein Amt nieder, der zweite Papst in der Geschichte der Kirche, der lebend aus dem Amt scheidet. Ich hatte damit gerechnet, seit sein Bruder Georg vor nicht allzu langer Zeit andeutete, es sei durchaus denkbar, dass sein Bruder zurücktrete, wenn seine Kräfte nachlassen.
Als ich dem Heiligen Vater am 31. Oktober 2012 gegenüber stand, war ich getroffen von seiner Zerbrechlichkeit. Er schien nur noch Geist zu sein, der mit äußerster Anstrengung und völliger Hingabe seine Pflicht erfüllte, einige Dutzend Menschen persönlich zu begrüßen.
Dennoch habe ich gehofft, dass er noch bleibt. Sein Glaube, sein überragender Geist, der splendor veritatis seiner Sprache, seine Demut, seine Standhaftigkeit, seine Bereitschaft, das schwere Kreuz zu tragen, dass dieses Amt ihm auferlegte, waren ein Licht, das über die ganze Erde leuchtete und weiter leuchten wird.
Dass sein eigenes Volk ihn mit ununterbrochenem medialem Trommelfeuer bekämpft und geschmäht hat, daran dürfte der überaus feinfühlende Mensch Josef Ratzinger mit am meisten gelitten haben. „Er kam in sein Eigentum, aber die Seinen nahmen ihn nicht auf“, heißt es im Johannes-Prolog über den Sohn Gottes.
Als dessen Stellvertreter hat er sein Schicksal geteilt. Wie Jesus hat er Verrat erlitten durch einen, den er „wie einen Sohn“ geliebt hat.
In seiner Rücktritterklärung sagt Papst Benedikt: „Ich bin mir sehr bewusst, dass dieser Dienst wegen seines geistlichen Wesens nicht nur durch Taten und Worte ausgeübt werden darf, sondern nicht weniger durch Leiden und durch Gebet.“
Natürlich hat er zu allen Zeiten seines Lebens gewusst, was es verlangt, mit vollständiger Hingabe in der Nachfolge Christi zu stehen. Das Leiden wird dadurch nicht weniger schmerzhaft, aber das Wissen um seine Fruchtbarkeit gibt die Kraft, es zu tragen.
Papst Benedikt XVI. hat die Gläubigen unermüdlich dazu aufgerufen, in eine lebendige Beziehung zu Jesus Christus einzutreten, aus dieser Liebesbeziehung tatsächlich zu leben. Das ist ohne Gebet, ohne Wissen, was wir glauben, nicht möglich.
Sein letzter großer Versuch, in den Menschen die Bereitschaft zu wecken, dem HERRN, der anklopft, die Tür zu öffnen (vgl. Off 3,20), war die Ausrufung des Glaubensjahres. Aber es ist in Deutschland ein Ruf ohne Echo.
Die Kirche, gelähmt durch staatlich garantierten Reichtum, bürokratische Apparate, Lavieren mit der Wahrheit und Heidenangst vor den Medien, scheint nicht mehr durchlässig zu sein für die inspirierten Wegweisungen ihres obersten Hirten. Verweltlichung – was ist das?, fragen jene, die in der Welt sind und von ihr.
Dies war ein Papst, dessen Geist in einem ununterbrochenen Strom als „cooperator veritatis“ mit Milde und Güte die Menschen auf den schmalen Weg zu Gott gewiesen und gezeigt hat, dass dieser Weg tatsächlich begehbar ist. All die Kritiker und Reformer, die die Kirche dem Zeitgeist anpassen möchten, rufen die Menschen auf den breiten Weg. Dieser hat nur den Nachteil: er führt nicht zu Gott.
Der Philosoph Dietrich Hildebrand sah dies „als den großen säkularen Irrtum unserer Zeit: die Vorstellung, dass die Religion dem Menschen angepasst werden sollte und nicht der Mensch der Religion.“
Wenn es einen Menschen gibt, der die Pflicht erfüllt, die er als Willen Gottes erkennt, dann ist das Joseph Ratzinger. Auch diese revolutionäre Entscheidung hat er, nachdem er sein Gewissen wiederholt vor Gott geprüft hat, ganz gewiss nur getroffen, weil er zu der Erkenntnis gekommen ist, so der Kirche am besten zu dienen.
Er tritt von der sichtbaren Bühne ab und lässt uns wissen, dass er in der Verborgenheit mit gleicher Hingabe sein Leben für die Kirche aufopfert: „Was mich betrifft, so möchte ich auch in Zukunft der Heiligen Kirche Gottes mit ganzem Herzen durch ein Leben im Gebet dienen.“
Die drei innovativsten Staaten der Welt sind derzeit die USA, Südkorea und Deutschland
Veröffentlicht: 8. Februar 2013 Einsortiert unter: AKTUELLES | Tags: Bloomberg, deutschland, Innovation, Israel, Südkorea, USA Schreibe einen Kommentar »Die drei innovativsten Länder der Welt sind aktuell die USA, gefolgt von Südkorea und Deutschland. Dies hat der „Bloomberg“ jetzt in seinem weltweiten Innovations-Index ermittelt, mit dem 50 Staaten beurteilt werden.
Die Bundesrepublik erhielt sehr gute Bewertungen bei bestimmenden Faktoren wie z.B. bei High-Tech-Dichte (4. Platz), bei Patent-Aktivität (7) und Produktivität (7).
Israel ist führend im Bereich Forschung und Entwicklung (Platz 1), zudem sehr gut bei High-Tech-Dichte und Dienstleistungseffizienz (je 7). Trotzdem landete Israel insgesamt nur im Mittelfeld wegen der schwachen Bewertung der Produktivität (Platz 24) und und vor allem der Patentaktivität (Platz 41).
Quellen: Globes online, http://www.bloomberg.com
Der Deutschen liebstes Urlaubsziel ist Deutschland – Spanien auf dem 2. Platz
Veröffentlicht: 27. Januar 2013 Einsortiert unter: THEMEN der Zeit | Tags: deutschland, Ferien, Spanien, Urlaub, USA Schreibe einen Kommentar »Kürzlich hat das Statistische Bundesamt einen neuen Rekord bei Übernachtungen in Deutschland gemeldet - und nun belegt eine neue repräsentative Umfrage von lastminute.de, daß die Deutschen ihren bisher besten Urlaub auch im eigenen Land verbracht haben – sagen 16% aller 1400 Umfrageteilnehmer.
Es folgen Spanien (12%), die USA (9%), Italien (8%), die Türkei (5%), Frankreich (5%), Österreich (4%), Kroatien (3%), Griechenland (3%) und Großbritannien (2%).
Dazu Jörg Burtscheidt, Geschäftsführer von lastminute.de:
“Deutsche machen pro Jahr durchschnittlich fast 2,5 Reisen – allein in 50 Jahren kommen da über hundert zusammen in exotische Länder oder auch mal ganz nah. Die Länder, in denen Deutsche ihren bisher besten Urlaub verbracht haben, decken sich ziemlich genau mit den meistgebuchten Last Minute Reisezielen bei lastminute.de: bei Hotels und Städtereisen sind seit Jahren Berlin, München und Hamburg am gefragtesten, wo es sehr gute Angebote in der letzten Minute gibt. Bei Flügen sind die USA angesagt und bei kurzfristigen Urlaubsreisen Mallorca, Antalya und die Kanarischen Inseln.”
Natur, Entspannung und gutes Wetter
Was einen Urlaub zum besten Urlaub gemacht hat, hat lastminute.de ebenfalls herausgefunden:
Als Hauptgrund gaben die Umfrageteilnehmer die Landschaft und Natur im Reiseziel an (55%), daß sie gut entspannen konnten (47%), daß das Wetter gut war (39%), Gastfreundschaft (37%), Sehenswürdigkeiten (30%), der tolle Strand (29%), Essen (29%), Menschen, die sie kennengelernt haben (27%), das Hotel (24%) und schließlich Kultur und Ruhe (jeweils 20%).
Die Begeisterung für Urlaub zwischen Nordsee und Alpen teilt übrigens nicht jeder:
Die Bayern (13%) und Hessen (13%) hatten ihren besten Urlaub in den USA - unter den Menschen in Schleswig-Holstein hatten sogar doppelt so viele ihren besten Urlaub im Land der unbegrenzten Möglichkeiten (auf Platz 1 mit 18%) als in Deutschland (auf Platz 4 mit 9%). Die Hamburger (23%) und Berliner (17%) stimmten für Spanien.
Für Deutschland als Reiseziel Nr. 1 votierten die Bewohner von Mecklenburg-Vorpommern (38%), Niedersachsen zusammen mit Bremen (24%), Brandenburg (24%), Sachsen (22%), Sachsen-Anhalt und Thüringen (19%), Rheinland-Pfalz sowie Saarland (18%), Nordrhein-Westfalen (16%) und Baden-Württemberg (12%).
Datenbasis: Im Auftrag von lastminute.de hat die GfK zum Jahreswechsel 2012/2013 für diese repräsentative Umfrage 1400 Frauen und Männer ab 18 Jahren in Deutschland online befragt. Bei der Frage nach den Gründen, was einen Urlaub zum bisher besten gemacht hat, konnten so viele Antworten gegeben werden, wie gewünscht.
Quelle: lastminute.de (ots)



