FOCUS-Publizisten kritisieren Zeitgeist-Mätzchen in der Christenheit

Mit harscher Kritik und viel Ironie kommentieren Kolumnisten des Münchner Nachrichtenmagazins FOCUS aktuelle Ereignisse in der evangelischen und katholischen Kirche; unter ihnen z.B. Dr. Alexander Kissler und Klaus Kelle.  

Während immer mehr Menschen auf Sinnsuche gingen und nach Spiritualität geradezu hungerten, setze das Funktionärschristentum auf Anpassung an den Zeitgeist, schreibt der Medienunternehmer und Journalist Klaus Kelle. chrkn

Als Beispiele nennt er mehrere EKD-Initiativen. Mit der Aktion „Eine Tür ist genug“ würden die Frauen- und Männer-Arbeitsgemeinschaften der EKD dafür werben, „dass Menschen  –  egal ob Mann, Frau oder was man heute noch so aufzählt  –  durch eine gemeinsame Tür aufs Klo gehen dürfen“.

In Hannover habe die EKD bei einem veganen Vier-Gänge-Menü ein „Studienzentrum für Genderfragen“ eröffnet, in dem man sich den „Fragen des Geschlechterverhältnisses aus feministischer Perspektive nähern“ wolle.

Der Publizist Kelle schreibt hierzu: „Ich frage mich, was die Repräsentanten der Kirche umtreibt, sich in diesen Tagen vor dem Osterfest mit Feminismus und Klotüren zu beschäftigen.“

Der Autor hält es für unverständlich, „dass sich die Amtskirchen mit so viel Kokolores beschäftigen, anstatt sich auf ihre Kernkompetenz zu besinnen: die Lehre Christi zu verkünden und in den Köpfen wachzuhalten“.

Wer die deutschen Kirchenmilieus betrachte, stelle schnell fest, „dass da, wo es um Jesus und seine Lehre geht, wo sich Menschen zu Meditation und Gebet treffen und zum gemeinsamen Glauben an Gott, die Kirchen voll sind“.

Quelle: http://www.idea.de


Birgit Kelle: “Ich finde es großartig, Frau, Mutter und Teil einer Familie zu sein”

Von Birgit Kelle

Ich hoffe, Sie haben alle unbeschadet den internationalen Frauentag hinter sich gebracht, zu dem ich persönlich ein etwas zwiespältiges Verhältnis pflege. Birgit Kelle swr hochformat

Ist es doch der Tag, an dem in der Regel die Defizite angemahnt werden, anstatt die Erfolge zu sehen. Jedes Jahr ist das Glas immer noch halb leer, damit kann ich nichts anfangen.

Dazu kommen Forderungen von sog. Frauenorganisationen, die so gar nichts mit mir als Frau zu tun haben und mir dazu auch noch schaden.

Nehmen wir mal den deutschen Frauenrat als leider schlechtes Beispiel. Dort fordert man eine gesetzliche Frauenquote von 40 Prozent, die Abschaffung der kostenlosen Krankenversicherung für Ehefrauen und die Abschaffung des Ehegattensplittings.

Alle drei Forderungen lehne ich als Frau ab, sie schaden mir sogar konkret. Wie können solche Organisationen also davon reden, sich „für Frauen“ einzusetzen?

Gertrud Martin, Vorsitzende des Verbandes Familienarbeit e.V. (ich bin selbst ebenfalls im Vorstand als stellv. Vorsitzende) hat in einem Offenen Brief an den Frauenrat diese Thematik wunderbar auf den Punkt gebracht (siehe hier: http://familienarbeit-heute.de/?p=3754).

Und deswegen werden wir auch in diesem Jahr weiter machen mit eigenständigen Forderungen für all die Frauen, die mit diesem Quotenfeminismus nichts anfangen können. Ich finde es großartig eine Frau zu sein, eine Mutter zu sein, Teil einer Familie zu sein.

Frauen-Standpunkte jenseits des Feminismus

Es freut mich im übrigen, dass sich zunehmend Magazine und Zeitungen endlich ernsthaft mit anderen Positionen zur Frauen- und Familienpolitik auseinander setzen, als mit den gängigen feministischen Forderungen.

Zum internationalen Frauentag hat die Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ) ein Portrait über mich gemacht und mit den Forderungen, die wir hier bei “Frau 2000plus” in die Öffentlichkeit tragen. Sie finden den Artikel online unter dem Titel „Birgit Kelle ist die Anwältin der Hausfrauen“

Hier ein Ausschnitt: „Sie ist mit einem Journalisten verheiratet, ihre vier Kinder sind zwischen fünf und 14 Jahren alt. Das Magazin „Cicero“ nannte sie eine „Wut-Mutter“. Nach jedem ihrer Talkshow-Auftritte erhält Kelle rund 1000 Zuschriften. Rund zehn Prozent seien Hassmails, der Rest ist Zustimmung. Motto: „Endlich sagt es mal eine.“ Sie hält sich für liberal und weiß nicht, warum „es als reaktionär gilt, wenn man die gleiche Förderung für jedes Lebensmodell fordert“. Ehegattensplitting oder kostenlose Krankenkassen-Mitversicherung sind für sie Peanuts im Vergleich zur massiven Kita-Ausbauoffensive.“

Vollständiger Text hier: http://www.derwesten.de/panorama/birgit-kelle-ist-die-anwaeltin-der-hausfrauen-id9091562.html

Birgit Kelle ist Vorsitzende von “Frau 2000plus” (einem gemeinnützigen Verein)
Kontakt: birgit.kelle@frau2000plus.net
Web: www.frau2000plus.net

 


BUCH-Vorstellung: Streitschrift “Deutschland von Sinnen” eines deutsch-türkischen Autors

Kritik am “irren Kult um Frauen, Homosexuelle und Zuwanderer” von Akif Pirincci

Erscheinungstermin: 10. April 2014

Deutschland, deine Feinde… Muß sich Deutschland noch vor Feinden fürchten, wenn nicht einmal die Deutschen selbst seine Freunde sind?

Akif Pirinçci rechnet ab mit “Gutmenschen” und Zeitgeistsurfern, die von Familie und Heimat nichts wissen wollen, mit einer verwirrten Öffentlichkeit, die jede sexuelle Abseitigkeit vergöttert, mit verbissenem Feminismus und Genderwahn, mit dem sich immer aggressiver ausbreitenden Islam und seinen deutschen Unterstützern, mit Funktionären und Politikern, die unsere Steuern wie Spielgeld verbrennen etc.

Der in Istanbul (Türkei) geborene Bestseller-Autor hat sein erstes Sachbuch geschrieben, eine aufrüttelnde Streitschrift.

Es ist der Aufschrei eines Rufers in der Wüste, der sein geliebtes Mutterland am Abgrund sieht. Das meinungspolitische Zwangskorsett wird täglich enger, umso wichtiger ist diese couragierte Neuerscheinung.

Über den Autor: Der deutsch-türkische Schriftsteller Akif Pirinçci (geb. 1959) wurde 1989 über Nacht mit seinem Katzenkrimi “Felidae” berühmt, der als Trickfilm auch das Kinopublikum eroberte. Seitdem folgten weitere Bestseller wie “Der Rumpf”, “Francis”, “Cave Canem”, “Yin” oder “Die Damalstür”, der unter dem Titel “Die Tür” mit Mads Mikkelsen, Jessica Schwarz und Heike Makatsch verfilmt wurde. Akif Pirinçcis Romane haben sich millionenfach verkauft und wurden in 17 Sprachen übersetzt.

Quelle (Text/Foto): http://www.amazon.de/Deutschland-von-Sinnen-Homosexuelle-Zuwanderer/dp/3944872045


Birgit Kelle kritisiert “Allianz zwischen Wirtschaft und Feminismus”

Publizistin plädiert für “mehr Männlichkeit” der Männer

Mit einem Plädoyer für mehr Männlichkeit von Birgit Kelle (siehe Foto) endete der zweite Vortrag am Frankfurter Buchmessestand der Berliner Wochenzeitung  JUNGEN FREIHEIT.

Foto: Kerstin Pukall

Foto: Kerstin Pukall

„Männer müssen anfangen, ihre Männlichkeit zu verteidigen“, forderte die katholische Publizistin und mehrfache Familienmutter im Gespräch mit JF-Chefredakteur Dieter Stein.

Die Gesellschaft sei derzeit vor allem darauf aus, Rollen aufzubrechen. Männer die sich verhielten wie Frauen und Frauen, die sich verhielten wie Männer erhielten breite Zustimmung aus Politik und Medien. Darunter litten vor allem männliche Kinder und Jugendliche.

„Jungs sind anders, man kann Jungs nicht zum besseren Mädchen umerziehen, das funktioniert einfach nicht“, sagte die vierfache Mutter. Jungs bräuchten Heldenfiguren, mit denen sie sich identifizieren könnten. Es sei vor allem an den Vätern, ihren Jungs ein solches Vorbild zu sein.

Die Idee für ihr Buch „Dann mach doch die Bluse zu“, das sie auf der Buchmesse vorstellte, sei ihr nach diversen Talkshows im Zuge der Sexismusdebatte um FDP-Politiker Rainer Brüderle gekommen: „Ich habe festgestellt: Ich bin kein Opfer, ich hab mich einfach nicht wiedergefunden in der Debatte.“

Schlimm sei vor allem, daß dadurch der echte Sexismus, unter dem die Frauen litten, in einer „Masse von Banalitäten“ völlig verdrängt worden sei, kritisierte sie.

Kelle ist sich sicher, für die schweigende Mehrheit der Frauen zu schreiben. Jede Frau dürfe heute als „Heimchen am Hemd“ beschimpft werden, ohne daß sich irgendjemand daran störe. „Früher mußten wir uns von Männern erklären lassen, welches Leben wir zu führen haben, heute müssen wir es uns von Frauen erklären lassen.“

Über die Familienpolitik in Deutschland und die Diskussion um Vereinbarkeit von Beruf und Familie sagte Kelle: „Wir haben keine Wahlfreiheit, wenn der eine Weg gelobt und der andere beleidigt wird.“

Es sei eine seltsame Allianz aus Wirtschaft und Feminismus, die den Weg für diese Entwicklung bereitet habe. Der Feminismus sei dabei der „Steigbügelhalter eines üblen Kapitalismus“.

Familien hätten zudem den Nachteil, daß sie keine Lobby hätten. Andere Gruppen seien lauter und hätten mehr Zeit und Geld.

Quelle: http://www.jungefreiheit.de


Birgit Kelle und ihr keckes neues Buch: “Dann mach doch die Bluse zu!”

Buchvorstellung des Adeo-Verlags:

In Deutschland wird heftig diskutiert: über den Rechtsanspruch auf einen Kitaplatz, Frauenquote, Sexismus, und seit der kürzlich veröffentlichten Studie, die “Emma” in Auftrag gab, auch wieder über die Gleichstellung von Mann und Frau. 

In ihrem Buch “Dann mach doch die Bluse zu. Ein Aufschrei gegen den Gleichheitswahn”, das am vergangenen Freitag im Adeo-Verlag erscheint, macht sich die Publizistin Birgit Kelle stark für all jene Frauen, die zu Hause bleiben und unsere Kinder erziehen  – und sie verdeutlicht dabei, dass der Alt-Feminismus à la Schwarzer die Mehrheit der Frauen nicht vertritt und daß die heutige Familienpolitik das Gros der Familien benachteiligt.

HIER finden Sie ein interessantes Video mit Birgit Kelle zu ihrem Buch: http://youtu.be/8ksfBB9NDNs

BUCH-Daten: Dann mach doch die Bluse zu, ISBN: 9783942208093, gebunden, mit Schutzumschlag, 224 Seiten, 17,99 EUR
Adeo Verlag: http://www.adeo-verlag.de/index.php?id=details0&sku=814209

Das Buch kann auch bei uns bestellt werden (portofreie Zusendung): Tel. 0251-616768 / Mail: felizitas.kueble@web.de


Warum ich keine Feministin bin

Von Birgit Kelle

Ich freue mich, Ihnen mein erstes Buch ankündigen zu dürfen, das ab Ende August im Handel erhältlich sein wird. Vielen von Ihnen wird der Titel bekannt vorkommen: „Dann mach doch die Bluse zu“

Birgit Kelle

Birgit Kelle

Es war die Überschrift meiner Kolumne zur unsäglichen Brüderle-Debatte im Januar dieses Jahres bei The European.

Nun ist sie auch Titel des Buches geworden, auch wenn das Buch weit über die Sexismus-Debatte hinausgeht. Es stellt sich ja die Frage, wie ist denn nach 100 Jahren Feminismus das Verhältnis zwischen Mann und Frau?  –  Was haben wir als Frauen errungen?  –  Wo ist der Feminismus auf die schiefe Bahn geraten?

Oft werde ich gefragt, ob ich mich denn als Feministin sehe. Meine Antwort ist immer die gleiche: Ich kann nicht Feministin sein in einem Feminismus, der mich als Mutter links liegen lässt, als Hausfrau beleidigt und als Frau ständig verändern will.

Und so ist das Buch ein Streifzug geworden über die Frage, was aus dem Anspruch wurde, dass jede Frau ihren Weg gehen darf  –  über die Frage, warum wir keine Frauenquote brauchen, aber sehr wohl ein Betreuungsgeld.

Ich gehe der Frage nach, wieso die deutsche Politik sich nicht mehr traut, Familie zu definieren  –  dementsprechend auch keine vernünftige Politik mehr macht für die ganz normale Familie aus Vater, Mutter und Kindern. 

Sie werden einen Streifzug finden durch die Irrungen und Wirrungen der Gender-Ideologie, die inzwischen mit lachhaften „Errungenschaften“ im deutschen Alltag angekommen ist: mit gendersensibler Sprache und Unisextoiletten  –  aber leider eine zu ernste Sache ist, als dass man sie lachend abtun könnte.

Und nicht zuletzt: Meine Herren – ein Kapitel habe ich nur für Sie geschrieben über die Frage, warum wir endlich mehr echte Männer brauchen und nicht ständig neue Männer.

Wenn Ihnen meine Kolumnen gefallen, dann wird das Buch es auch tun  – und ich freue mich natürlich, wenn es viele Leser findet.

BUCH-Daten: Dann mach doch die Bluse zu, ISBN: 9783942208093, gebunden, mit Schutzumschlag, 224 Seiten, lieferbar ab 26.8.2013, 17,99 EUR
Adeo Verlag: http://www.adeo-verlag.de/index.php?id=details0&sku=814209

Das Buch kann bei uns bestellt werden (portofreie Zusendung): Tel. 0251-616768 / Mail: felizitas.kueble@web.de

 


Nein zur „Diktatur des Feminismus“: Birgit Kelle stellt ihr erstes Buch vor

Die Journalistin und Vorsitzende des Vereins „Frau 2000plus“, Birgit Kelle, stellt am Freitag, den 30. August, ihr erstes Buch offiziell vor.

Unter dem Titel „Dann mach doch die Bluse zu: Ein Aufschrei gegen den Gleichheitswahn” erscheint es Anfang September im adeo-Verlag. In dem Buch schildert die Autorin ihre Freude als Hausfrau und Mutter und begründet pointiert ihren Widerstand gegen die „Diktatur des Feminismus“, “Genderwahn”, “Quoten-Zwangsbeglückung” und eine “realitätsferne Krippenpolitik”.

Foto: Kerstin Pukall

Foto: Kerstin Pukall

Birgit Kelle ist Kolumnistin beim Meinungs- und Debattenportal The European und schreibt u.a. für die Tageszeitung DIE WELT, das Wochenblatt FOCUS und für Kath.net. In den letzten Monaten war sie Gast im  ARD-Presseclub und anderen politischen Talkshows. 

Ihr Artikel zur „Dirndlgate-Debatte“ um Rainer Brüderle „Dann mach doch die Bluse zu“ erhielt in kurzer Zeit mehr als 140.000 Reaktionen in sozialen Netzwerken und ist damit laut „W&V“ das „Social-Media-Phänomen des Jahres“.

Die Veranstaltung in der Reihe „Domspatz-Soirée“ beginnt um 19:30 Uhr im Kulturzentrum Movimento in der Münchner Fußgängerzone,  Neuhauser Straße 15.

Der Eintritt beträgt zehn Euro. Reservierung wird empfohlen unter Telefon: 0 83 85 / 9 24 83 37 oder buero@raggs-domspatz.de.

Das Kulturzentrum Movimento findet man direkt gegenüber der Sankt-Michaels-Kirche, Eingang durch die KULT-Passage. Vom Hauptbahnhof aus ist das Movimento zu Fuß in gut zehn Minuten oder mit allen S-Bahn-Linien bis Marienplatz oder Stachus zu erreichen.

Nähere Infos gibt es unter www.raggs-domspatz.de.


Sittenverfall in den USA: Immer mehr Studentinnen und junge Karriere-Frauen wollen Sex statt Liebe

Von Dr. med. Edith Breburda

Ein Bericht der New York Times vom 12. Juli 2013 mit dem Titel “Sex on Campus” erstaunt Eltern, wie der konservative Radiosprecher Rush Limbaugh in seiner Radiosendung vom 17. Juli 2013 berichtete. Eltern, welche ihre Töchter auf Elite- Universitäten der Ostküste der USA senden, sind entsetzt, dass ihre Kinder Hookup-Sex ohne Gefühl initiieren.

Dr. Edith Breburda

Dr. Edith Breburda 

Heutzutage gibt es kein Dating mehr, so wie die US-Amerikaner es verstehen. Die vielbeschäftigten Studenten haben dafür keine Zeit mehr.

Heute bezeichnet man es als Hookup, wenn man sich für eine Nacht sexuell ausleben will. Dabei sind keine Gefühle im Spiel. Man kennt den anderen kaum und kann sich nicht mal vorstellen, mit ihm eine Tasse Kaffee zu trinken. So beschreibt es Kate Taylor in ihrem Artikel “Sex on Campus. She can play the game, too.”  

An einem Wochentag im Frühjahr 2013 greift eine junge hübsche Studentin um 22 Uhr abends, nachdem sie mit ihrem Pensum fertig ist, nach ihrem Mobil-Telefon. Sie hat ein bisschen Zeit, um sich zu erholen und so textet sie ihrem “Hookup”, jenem Jungen, mit dem sie ein sexuelles Verhältnis hat, auch wenn er nicht ihr Freund ist.

Er schreibt zurück, sie solle vorbeikommen. Sie schauen ein bisschen fern, haben Geschlechtsverkehr, um danach schlafen zu gehen. Ihre Beziehung baut nicht auf einer Seelenverwandtschaft aus. Sie können sich nicht einmal leiden. Eigentlich können wir nicht mal zusammen sitzen für eine Tasse Kaffee, heißt es in dem Artikel.

Hooking-up statt Romantik

Die Studentin beschwert sich nicht, dass sie keinen Freund findet und dass  die romantischen Beziehungen, wie man sie von früher kennt, heutzutage keinen Platz mehr haben. Sie gibt sich statt dessen mit ihrem “hooking up” zufrieden und beschreibt es als Vorteil, dass dieses mit geringen Kosten und Risiken verbunden ist. In ihren Worten handelt es sich schlicht um ein “low investment”:

“Ich kann keine romantische Beziehung aufbauen,” sagt die Studentin, die anonym bleiben will: “Ich bin immer beschäftigt, ganz so wie die jungen Herren, an denen ich interessiert wäre. Jeder sagt, man sollte sich Zeit nehmen, nur sind da so viele andere Dinge in meinem Leben, an denen ich interessiert bin und die ich wichtiger finde. So kann und will ich mir keine Zeit nehmen.

“Hooking-up” ersetzt heutzutage das traditionelle Dating; es bezieht alle Praktiken mit ein; nur dass sie ohne Emotionen oder Beziehungen vollzogen werden.

Personen, welche näher in die sogenannte “Hookup-Kultur” schauten,  haben zunächst vermutet,  es seien Männer, welche diese Art der “Beziehung” aufbauen. Frauen wären eher an romantischen Verbindungen interessiert, dachte man. Doch erst jetzt realisiert man, dass es genau umgekehrt ist:

Hanna Rosin schreibt in ihrem Buch “The End of Men” über die Strategien des “Hooking up”. Hartarbeitenden, ehrgeizigen jungen Frauen bietet es die Gelegenheit, ihre Sexwünsche auszuleben, währenddessen sie sich hauptsachlich auf ihre Karriere konzentrieren können.

Susan Patton, Mutter und Absolventin der Princeton Universität, schrieb einen Brief an junge Studentinnen ihrer Universität. Sie fordert Studentinnen auf, ihre Zeit an der Universität dazu zu nutzen, um ihren späteren Mann zu finden. “Für viele von euch liegt der Eckstein zu einer glücklichen Zukunft in dem Mann, den ihr heiratet. Niemals wieder werdet ihr so viele junge Männer an einem Ort haben, die eurer wert sind,” rät sie.

Sie schrieb diesen Brief, nachdem sie an einer Konferenz in Princeton teilgenommen hatte. Dort fragte sie junge Studentinnen, ob sie später heiraten und Kinder bekommen wollen. Die Studentinnen schienen schockiert über Ihre Frage.

Ich dachte“, fährt Frau Patton fort: “Meine Güte, wohin sind wir gekommen, dass solch brillante junge Frauen Angst davor haben, eine Ehe und Kinder als das Wesentlichste und Glücklichste in ihrem Leben zu sehen. Ist es die Botschaft der extremen Feministinnen, die sie erreichte, die ihnen sagt: Du kannst das alleine, Du brauchst keinen Mann?

“Entweder macht man seinen Doktor  – oder heiratet ihn…”

Wie nicht anders zu erwarten, wurde Frau Patton für ihren Brief von vielen verspottet, sie würde sich in die alten Tage der “Mrs. Degree” zurücksehen. Ganz nach dem Motto: Entweder macht man seinen Doktor oder heiratet ihn.  –  Einige gaben Ms. Patton in dem Punkt recht, dass es schwer sei, einen Mann nach der Ausbildung zu finden, wenn man bereits 30 Jahre alt sei.

Interviews mit 60 Penn-State-University-Studentinnen verdeutlichen, dass bessere Ausbildungsmöglichkeiten sowie ein größerer Leistungsdruck, der auf jungen Frauen liegt, die Ansichten über Beziehungen und Sex prägen. Die typische Elite- Universitäts-Studentinnen streben eine TOP-Karriere an. Sie wollen für ein paar Jahre ins Ausland  – und da ist eine Ehe vor ihrem 20. und frühen 30. Lebensjahr nicht vorstellbar.

In diesem Zusammenhang möchte man jedoch nicht auf Sex verzichten  –  und so ist eine regelmäßige Beziehung mit ihren “hookup buddies” ohne Verpflichtung und tiefere Bindung aus ihrer Sicht ideal. Sie sind der Meinung, eine längere Partnerschaft sei zu anspruchsvoll und dies würde ihrer Ausbildung schaden.

“Sie fühlen sich als wahre Feministinnen”

Meist trifft man sich nach ein paar “Drinks” und spät in der Nacht, berichten die Studentinnen, die unter keinen Umständen ihre Namen preisgeben wollen aus Furcht vor ihrer Familie oder Repressalien von Seiten der Uni. Sie fühlen sich als wahre Feministinnen; als starke Frauen, die wissen, was sie wollen und die gegenüber ihrer Sexualität verantwortlich sind. Die Studentin, die sich mit A. anreden läßt, bemerkt, dass sie keinen einzigen “One-night-stand” bedauert. In 10 Jahren wird sich sowieso keiner mehr daran erinnern. Ich werde mich nur an meine akademischen Leistungen erinnern, betont sie.

Viele von ihnen behaupten, sich nicht vom Feminismus leiten zu lassen. Stattdessen würden sie die Warnung der Eltern befolge,n sich nicht zu sehr in eine Beziehung einzulassen, um unabhängig zu bleiben.

“Meine Mutter flößte mir immer ein, meine Entscheidungen selber zu treffen –  und nicht mit einen Mann”, teilt eine Studentin mit. Ihre Freundin hat eine feste Beziehung, fühlt sich damit jedoch so, als ob sie ein Tabu gebrochen hätte. “Bin ich in der Lage und darf ich überhaupt mit 19 Jahren den Mann finden, mit dem ich den Rest meines Lebens verbringen will ?”, fragt sie sich. Sie fühlt sich damit überfordert.

“Selbst wenn sie jemand finden würden, die Logistik einer festen Beziehung gestaltet sich als einfach zu schwierig”, geben die interviewten jungen Frauen zu bedenken. Sie sind zu sehr mit ihrem Studium beschäftigt, mit einem guten Abschluß, da bleibt keine Zeit für “Dating”.

“Keine Zeit fürs Kennenlernen”

Viele geben die Suche nach dem Traumpartner auf. Statt dessen begnügen sie sich mit “Hookup-bodies”. Die Einführung in diese Praktiken ist meist gekoppelt mit den Bruderschaft-Partys während der Einführungskurse für Erstsemester.

“Man muss betrunken sein sonst kann man diese Art des Kontaktes nicht genießen”, meinte eine Studentin. Die Gefahr, vergewaltigt zu werden, besteht so jedoch noch mehr. So gibt es an den Uni’s Umfragen und Kommissionen, die untersuchen, inwiefern Alkohol und Drogen am Uni-Gelände mit sexueller Gewalt verbunden sind.

“Wenn wir betrunken sind, meinen die Jungs, wir würden dem sexuellen Kontakt zustimmen. Viele denken sich: Ok, das Mädchen kommt zu dieser Party, sie trinkt und sie ist so angezogen, als wolle sie ein hook up mit jemanden“, berichtet eine andere Studentin ,die sich mit Haley anreden läßt.

“Jungs verachten solche Frauen”

Paula England, eine Soziologin der New York Universität, leitete eine Umfrage mit 24.000 Studentinnen, die sie an 21 Universitäten durchführte. Sie kommt zu dem Schluß: “Frauen ergeht es besser in einer Beziehung als in sexuellen Hookups. Jungs sind nur über das Wohlergehen der Frauen in einer festen Beziehung besorgt. Mehr noch, Jungen verachten meist Frauen, die ein Hookup-Treffen bevorzugen.”

“Es sind jedoch Frauen, die einen Vorteil aus Hookups ziehen und sie einleiten”, erläutert Rush Limbaugh in seiner Radioshow vom 17.7.2013: “Frauen sind heutzutage die Alpha-Tiere. Modernistischer Feminismus bezog sich darauf, Männer zu zivilisieren, sie den Frauen anzugleichen. Aber was passierte? Frauen dachten, sie müßten mehr wie Männer werden. Sie wollen das tun, was Männer tun.

Und genau das beschreibt Kate Taylor in ihrem Artikel in der “New York Times”. Die Elite-Studentinnen initiieren derartige Hoogups, nicht die Männer. Durch den Artikel wird diese Kultur, die eigentlich schon lange bekannt ist, den Eltern vorgestellt. Und diese sind nun entsetzt, dass ihre kleinen lieben Töchter solche Dinge tun”, erklärt der konservative Radiosprecher seinem Publikum.

Dr. Edith Breburda DVM, PhD lebt im US-Bundesstaat Wisconsin (USA)

Buch: Promises of New Biotechnologies
https://www.createspace.com/3698701

Bücher von Edith Breburda:
https://www.amazon.com/author/breburda

Dr. Breburdas Webseite: http://scivias-publisher.blogspot.com/


Kinderbuch-Autor übt scharfe Kritik am feministischen Genderwahn

“Statt Rose für die Liebste: Rechtsanspruch auf Plastikblume”

Der Kinderbuchautor Bernhard Lassahn hat scharfe Kritik an den Auswüchsen des Feminismus geübt. Aus diesem sei ein mächtiger Staatsfeminismus geworden, der die Züge einer Despotie angenommen habe und eine totale Überwachung anstrebe, schrieb Lassahn in einem Beitrag für das Politmagazin FOCUS.

Der Staat wache argwöhnisch darüber, daß es keine Ungleichheit mehr zwischen den Geschlechtern gebe: „Aus der Gleichberechtigung vor dem Gesetz wurde eine Gleichstellung vor der Statistik, aus der Rose für die Liebste der Rechtsanspruch einer jeden Frau auf eine Plastikblume.“  pc_pi

Empört zeigte sich der Autor von „Käpt´n Blaubär“ auch von der Entscheidung der Universität Leipzig, künftig für alle Studenten und Dozenten nur noch weibliche Bezeichnungen zu verwenden.

„Wenn an der Uni Leipzig ein Professor als ‘Professorin’ bezeichnet wird, ist das keine Gerechtigkeit. Es ist ein Zivilisationsbruch. Sprache wird nicht mehr zur Abbildung der Wirklichkeit genutzt, sondern als Therapie zur Demütigung der Männer im Allgemeinen“, monierte der Schriftseller.

Die Vertreibung der männlichen Form, offenbare einen weit fortgeschrittenen Männerhaß. Wer eine grammatisch männliche Form nicht mehr akzeptieren könne, wolle in Wirklichkeit den natürlichen Mann nicht mehr. „Wenn das die berühmte weibliche Zukunft sein soll, dann wird das eine Zukunft in Einsamkeit und Armut werden. Ohne Kinder und Enkel. Ohne den Gewinn, den Treue und eine Liebe auf Gegenseitigkeit ermöglicht hätten“, warnte Lassahn.

Buchtip: Bernhard Lassahn: Der Krieg gegen die Zukunft. Frau ohne Welt. Bd. 3.

Quelle: Wochenzeitung “Junge Freiheit”


Leipziger Genderei zieht Kreise: Gilt “Herr Professorin” auch für andere Unis?

Die Universität Leipzig hält an ihrem Plan fest, für alle Studenten und Dozenten künftig nur noch weibliche Bezeichnungen zu nutzen. „Es ist ein symbolischer Akt“, verteidigte Hochschulrektorin Beate Schücking die Pläne. Damit habe die Universität „die Debatte über Geschlechtergerechtigkeit an den Unis“ wieder belebt, sagte Schücking der Süddeutschen Zeitung. DSC_0233

Zuvor hatten sich Universitätsangehörige darüber beschwert, daß in der Grundordnung statt von „Professor“ und „Studierenden“ in Zukunft nur noch von „Professorin“ und „Studentin“ die Rede ist. Kritiker bemängelten, damit würden Männer an der Lehreinrichtung diskriminiert.

„Das ist ein Feminismus, der der Sprache nicht gut tut und inhaltlich nichts bringt“, kritisierte der Jura-Professor Bernd-Rüdiger Kern.

Die Universität rechtfertigte ihr Vorgehen mit der angeblichen Diskriminierung von Frauen durch „nicht-geschlechtergerechte“ Sprache.

Auch andere Universitäten diskutieren bereits, das Leipziger Modell zu übernehmen: „Das ist eine interessante Idee – vor allem vor dem Hintergrund, daß derzeit etwas rückläufig mit der geschlechtersensitiven Sprache umgegangen wird“, sagte etwa die Frauenbeauftragte an der Freien Universität Berlin, Mechthild Koreuber.

Quelle: Wochenzeitung JUNGE FREIHEIT


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