Norwegischer Außenminister berät in Israel über Gaza-Wiederaufbau

“Demilitarisierung des Gazastreifens notwendig”

Israels neuer Staatspräsident Reuven Rivlin hat sich am Sonntag (7.8.) in Jerusalem bei einem Treffen mit dem norwegischen Außenminister Borge Brende zur Perspektive für den Gazastreifen geäußert.   ????????????????????????????????????????????????????????????

Rivlin dankte zunächst Außenminister Brende für sein Interesse an der Situation der Menschen in Israel und im Gazastreifen. Weiter sagte der Präsident:
 .
„Der Wiederaufbau des Gazastreifens liegt genauso in unserem Interesse wie in dem der ganzen feien Welt. Doch der Wiederaufbau sollte mit einer Demilitarisierung des Gazastreifens verbunden sein, weil wir sonst dem nächsten Konflikt entgegengehen.
 .
Die Leute der Hamas werden wieder alle Gelder, die von der Weltgemeinschaft für den Aufbau zur Verfügung gestellt werden, für ihre militärischen Zwecke und für ihre Angriffsmöglichkeiten gegen Israel verwenden. Wir kommen da in eine Sackgasse und könnten uns bald wieder in einer sehr ernsten Lage wiederfinden.“
 .
An den norwegischen Außenminister Brende gewandt, sagte Rivlin: „Ich schätze ihr Anliegen sehr, allen Menschen, die humanitäre Hilfe brauchen, zu helfen.“
.
Außenminister Brende betonte die Wichtigkeit der Verhandlungen unter ägyptischer Leitung über eine andauernde Waffenruhe und nahm zudem Bezug auf die Gruppe IS und die Situation im Irak. Der norwegische Politiker erklärte:
„Wir können die israelisch-palästinensische Situation nicht diskutieren, ohne den weiteren Kontext mit in den Blick zu nehmen.“
 .
Quelle: israelische Botschaft  – Foto: GPO/Mark Neiman

Israel: Regierungschef Netanjahu zieht seine Bilanz der Gaza-Militäroperation

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu (siehe Foto: am  Rednerpult) äußerte sich auf einer Pressekonferenz wie folgt zu den Militärschlägen im Gazastreifen und zu dem in Kairo ausgehandelten Waffenstillstand:  statment270814BIG

„Die Umsetzung der Waffenruhe ist ein großer militärischer und diplomatischer Erfolg für den Staat Israel.

Die Hamas wurde hart getroffen und keine einzige ihrer Vorbedingungen für eine Waffenruhe wurde erfüllt.

Als Ministerpräsident Israels trage ich die oberste Verantwortung für die Sicherheit der Bürger Israels und dies hat meine Kollegen  –  Verteidigungsminister Moshe Ya’alon und Generalstabschef Lt.-Gen. Benny Gantz  [beide: siehe Foto]   – und mich während jeder Phase der Operation Schutzlinie geleitet. (…)

Vom ersten Moment an hatten wir ein klares Ziel: wir wollten der Hamas und den anderen Terrororganisationen einen harten Schlag zu versetzen und damit eine anhaltende Ruhe für alle Bürger Israels zu erreichen.

Zuerst haben wir das Netzwerk aus Angriffstunneln zerstört, das sie über die Jahre aufgebaut hatte.. Dies war der Grund für den Einsatz der Bodentruppen.

Als die Operation abgeschlossen war, haben wir die Kräfte abgezogen, um der Hamas nicht die Möglichkeit zu geben, unsere Soldaten zu töten oder zu entführen – was die Hamas nur zu gerne erreicht hätte. (…)

Der Rückschlag, den die Hamas einstecken musste, ist seit ihrer Gründung beispiellos, ein sehr harter Schlag. Ich möchte anmerken, dass sie auch einen diplomatischen Treffer einstecken mussten.

Die Hamas hat Bedingungen an den Beginn einer Waffenruhe geknüpft. Wir haben der ägyptischen Initiative für eine Waffenruhe schon in den ersten Tagen zugestimmt, bedingungslos und ohne zeitliche Beschränkungen, während die Hamas Bedingungen aufgestellt hat. (…) Keine ihrer Bedingungen wurde erfüllt. (…)

Werden wir unser Ziel einer dauerhaften Ruhe erreichen?

Ich glaube, es ist noch zu früh, das zu wissen, aber der harte Schlag, den die Hamas und die Terrororganisationen einstecken mussten, sowie unsere Möglichkeit, durch Grenzkontrollen die Wiederbewaffnung zu verhindern, die Chancen verbessert haben, dass wir dieses Ziel erreichen.“

Quelle: Amt des israelischen Ministerpräsidenten


Dienstag (26.8.): 24 verletzte und zwei tote Israelis durch Hamas-Angriffe

.
Am Dienstagabend, den 26. August, hat das ägyptische Außenministerium einen Waffenstillstand zwischen Israel und der Hamas verkündet, der um 19 Uhr Ortszeit (18 Uhr MEZ = mitteleuropäischer Zeit) in Kraft getreten ist. hamasfires
 
Bis zum Inkrafttreten des Waffenstillstands ertönte überall in Israels Süden Raketenalarm.
Die Hamas übernahm die Verantwortung für eine Rakete, die auf Tel Aviv abgefeuert worden war.
Kurz vor 18 Uhr Ortszeit waren Ze’ev Etzion (55 J.) und Shachar Melamed (43) aus dem Kibbuz Nirim bei einem Mörsergranatenangriff auf die Region Eshkol getötet worden. Vier weitere Menschen wurden dabei verletzt.
 
Am Morgen waren bei einem Raketenangriff auf ein Wohnhaus in Ashkelon mehr als 20 der Bewohner verletzt worden, darunter sechs Kinder.
 .
Quelle: israelische Botschaft in Berlin

TERROR-Manifest: Charta der “Islamischen Widerstandsbewegung” (HAMAS)

.
Die Islamische Widerstandsbewegung (arabisch: Harakat Muqawama Islamiya)  –  bekannt unter dem Akronym HAMAS  –  ist eine extreme, gewaltverherrlichende Organisation und eine palästinensische Abzweigung der “Muslim-Bruderschaft”. 170814063037-b1-
 .
Die Ideologie der HAMAS verbindet islamisch-religiöse Grundsätze und panarabische Ideen mit Bestrebungen nach einem palästinensischen Staatswesen.
 .
Am 18. August 1988 gab die Islamische Widerstandsbewegung ihre Charta heraus. Sie ist ein umfassendes Manifest, das aus 6 separaten Absätzen besteht.
Die Charta propagiert als zentrales Ziel die totale Zerstörung des Staates Israel durch den Heiligen Islamischen Krieg (Jihad).

“Es ist unsere Pflicht, Juden zu töten”

Dem Motto der Charta folgend, forderte die Hamas ihre Anhänger im Oktober 1990 mit dem Flugblatt Nr. 65 zum Mord an Juden auf:  “Jeder Jude ist ein Siedler, und es ist unsere Pflicht, ihn zu töten.”
 .
Die lange Liste der Terror- und Mordanschläge im Westjordanland, Gazastreifen und im Kernland Israels unterstreicht die mörderische Kompromißlosigkeit, mit der HAMAS-Terroristen gegen Juden und auch gegen Israelo-Araber vorgehen.
 .
Nachfolgend Auszüge aus der HAMAS-Charta:
.
Die Ziele der Hamas:
“Die Islamische Widerstandsbewegung ist eine ausschließlich palästinensische Bewegung, die Allah die Glaubenstreue hält und deren Weg der Islam bestimmt. Sie strebt danach, das Banner Allahs über jedem Zentimeter Palästinas zu entfalten.” (Artikel 6) media-govugWAzfG7-2
 
Die Zerstörung Israels:
“Israel existiert und wird weiter existieren, bis der Islam es ausgelöscht hat, so wie er schon andere Länder vorher ausgelöscht hat.” (Präambel)
 
Die muslimischen Ursprünge des Gebietes:
“Das Land Palästina ist ein Islamischer Waqf (Heiliger Besitz), der den kommenden Generationen der Muslime bis zum Ende der Zeiten als Vermächtnis gegeben wurde. Es darf weder darauf verzichtet werden, noch darf etwas davon abgetrennt werden.” (Artikel 11)
 
„Palästina ist ein islamisches Land… Deshalb ist die Befreiung Palästinas für jeden Muslim die höchste persönliche Pflicht, wo immer er sich befindet.” (Artikel 13)
 
Der Aufruf zum Jihad:
“Der Jihad ist die persönliche Pflicht jedes Muslims, seitdem die Feinde Teile des muslimischen Landes geraubt haben. Angesichts des Raubes durch die Juden ist es unvermeidlich, dass ein Banner des Jihad gehisst wird.” (Artikel 15)
 .
Ablehnung von Friedensinitiativen:
“Friedensinitiativen und sogenannte Friedensideen oder internationale Konferenzen widersprechen dem Grundsatz der Islamischen Widerstandsbewegung. Die Konferenzen sind nichts anderes als ein Mittel, um Ungläubige als Schlichter in den islamischen Ländern zu bestimmen…Für das Palästina-Problem gibt es keine andere Lösung als den Jihad. Friedensinitiativen sind reine Zeitverschwendung, eine sinnlose Bemühung.” (Artikel 13)
.
Mißbilligung des israelisch-ägyptischen Friedensvertrages:
“Ägypten wurde durch das verräterische Camp-David-Abkommen aus dem gemeinsamen Kampf (gegen den Zionismus) herausgelöst. Die Zionisten versuchen, die anderen arabischen Staaten in ähnliche Abkommen hineinzuziehen… Vom gemeinsamen Kampf gegen den Zionismus abzulassen ist Hochverrat; verflucht ist, wer eine solche Tat begeht.” (Artikel 32)
 
Antisemitische Hetze:
“Das Jüngste Gericht wird nicht kommen, solange Muslime nicht die Juden bekämpfen und sie töten. Dann aber werden sich die Juden hinter Steinen und Bäumen verstecken, und die Steine und Bäume werden rufen: ‘Oh Moslem, ein Jude versteckt sich hinter mir, komm’ und töte ihn.(Artikel 7)
.
Quelle und Forsetzung der Auszüge hier:  Hamas-Doku

So mißbraucht die Hamas zivile und medizinische Einrichtungen für den Terror

Viele der mehr als 600 Raketen, die seit dem ersten Bruch der Waffenruhe durch die Hamas am 19. August in Israel eingeschlagen sind, wurden aus zivilen Einrichtungen abgefeuert, die die Hamas zu diesem Zweck mißbraucht.  Karte medizinische Einrichtungen

Im Laufe der Operation Schutzlinie haben die israelischen Verteidigungsstreitkräfte den systematischen Mißbrauch dieser Einrichtungen offengelegt.

BILD: Terroristen im Gazastreifen feuern auf Israel aus dem Gelände neben einem Krankenhaus (Foto: IDF)

Dabei verzeichneten sie mehr als 260 Raketen verzeichnet, die aus Schulen aus abgefeuert wurden, mehr als 50 Raketen aus medizinischen Einrichtungen und ca. 130 Raketen, die von Friedhöfen aus abgefeuert wurden

In den vergangenen Tagen wurden folgende Fälle von Mißbrauch ziviler Einrichtungen durch die Hamas dokumentiert:

-  Eine Abschußrampe nahe der Jafar Ali Ibn Taleb-Schule im Viertel Zeitoun in Gaza-Stadt, von der aus Raketen auf den Kibbuz Nachal Oz abgeschossen wurden. Dabei wurde der vierjährige Junge Daniel Tragerman getötet. Die Hamas-Behörden selbst haben die betreffende Schule als Flüchtlingsaufnahmeeinrichtung eingerichtet.  

-  Zwei Schul-Campus in Shuja’iyya, von denen aus während der vergangenen zwei Tagen Raketen auf israelische Gemeinden nahe dem Gazastreifen abgefeuert wurden. Im Laufe des August wurden mehr als 36 Raketen von diesen beiden Campus abgeschossen

-  Eine medizinische Einrichtung in Shuja’iyya, von der aus in den vergangenen Tagen Raketen auf israelische Gemeinden abgefeuert wurden

-  Ein Friedhof in Zeitoun, von dem aus in den vergangenen Tagen Raketen auf israelische Gemeinden abgefeuert wurden

Die israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) haben eine Diashow erstellt, in der der Mißbrauch ziviler Einrichtungen mit vielen Beispielen belegt wird. Die Diashow (englisch) finden Sie hier: Link

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin


Hunderte Raketen aus Gaza landen in Israel

  • .
    Am heutigen Freitag wurden Medienberichten zufolge allein bis zum Mittag etwa 60 Raketen auf den Süden Israels abgefeuert.
     
    Eine Rakete detonierte in der Nähe eines Kindergartens. Screen-Shot-2014-07-08-at-3.54.46-AM-240x160
     
    Bei den Einschlägen einer Raketensalve am Donnerstag, die gegen einen Kibbuz in der Region Eshkol gerichtet waren, wurde ein Mann an der Brust verletzt. Der Mann hatte sich über mehrere dreijährige Kinder geworfen, die sich im „Kinderhaus“ des Kibbuz befunden hatten.
     
    Zwischen Dienstag- und Mittwoch-Nachmittag waren mehr als 200 Raketen auf Israel abgefeuert worden.

    Israelische ZAHAL greifen Terrorziele an

    Die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) reagieren auf den anhaltenden Raketenbeschuss mit Angriffen auf terroristische Ziele im Gazastreifen. Dabei wurden heute Nacht zwei ranghohe Mitglieder der Hamas, Raed Attar und Mohammed Abu Shamala, getötet. Raed Attar spielte eine große Rolle im Bau der Tunnel, die zu Angriffen auf Israel genutzt wurden. Er war an Terroranschlägen beteiligt, bei denen Israelis getötet wurden  –  und an der Entführung des israelischen Soldaten Gilad Shalit.

    Mohammed Abu Shamala war Kommandant der Hamas-Kämpfer im Süden des Gazastreifens. Er war an dutzenden Terrorangriffen beteiligt, bei denen Soldaten der ZAHAL getötet wurden.

    Quelle: Israelische Botschaft in Berlin

Klare Antworten auf drei häufige Fragen zum Israel-Gaza-Konflikt

.
Warum gibt es relativ wenige Opfer auf israelischer Seite?
 
64 israelische Soldaten wurden seit dem Beginn der Militäroperation am 8. Juli 2014 getötet. Zudem wurden drei israelische Zivilisten durch Raketen und Mörsergranaten getötet. Gaza-rocket-hits-factory-640x477
 
Wegen der steigenden Gefahr durch Raketen hat Israel stark in die Entwicklung eines doppelten Abwehrsystems investiert. So erklärt sich die verhältnismäßig geringe Zahl von Opfern  –  trotz der 3500 auf Israel abgefeuerten Raketen.
 
1. Israel entwickelte das Raketenabwehrsystem „Eisenkuppel“ (Iron Dome), das sich als wirksamer Schutz der Zivilbevölkerung erwiesen hat und hunderte Menschenleben gerettet hat.
 
2. Israel hat ein ausgedehntes Netz an Schutzräumen errichtet und ein Frühwarnsystem entwickelt, das es seinen Bürger ermöglicht, schnell Schutz zu finden, wenn Terroristen ihre Raketen abschießen.
 
Ohne Raketenabwehrsystem und Schutzräume wäre die Zahl israelischer Opfer in diesem Konflikt sehr hoch.
.
Gibt es eine Blockade des Gazastreifens?
 
Nein, es gibt keine israelische „Blockade“ des Gazastreifens. Vier Jahre lang wurde die Einfuhr aller Güter in den Gazastreifen genehmigt  –  mit Ausnahme von Waffen und Geräten, die von Terroristen verwendet werden könnten. 1403634115528
Nicht nur Lebensmittel, Medizin, Benzin und Hilfsgüter wurden durch die Übergänge von Israel in den Gazastreifen gebracht, sondern auch Konsumgüter aller Art.
 
Darüber hinaus teilt der Gazastreifen auch eine Grenze mit Ägypten.  –  Ägypten (nicht Israel) kontrolliert den Grenzübergang Rafah im südlichen Gazastreifen.

Was hat Israel getan, um der Zivilbevölkerung im Gazastreifen zu helfen?
 
Israel hat große Anstrengungen unternommen, um die Einfuhr von Hilfsgütern auch während der Kampfhandlungen aufrecht zu erhalten. Ermöglicht wurde so die Einfuhr von etwa 2000 LKW-Ladungen mit circa 40.000 Tonnen Lebensmitteln, Medikamenten und weiteren Gütern während der wochenlangen Kämpfe. 
 
Israel hielt die Übergänge zum Gazastreifen auch dann offen, als diese direkt von terroristischen Organisationen beschossen wurden, zuletzt mit mehreren hundert Raketen auf den Übergang Kerem Shalom, den wichtigsten Übergang für Güterverkehr.
 
Israel hat zudem immer wieder humanitäre Feuerpausen während der Kämpfe eingeräumt, um der Zivilbevölkerung im Gazastreifen die Möglichkeit zu geben, sich zu versorgen und in sichere Gegenden umzuziehen. Obwohl diese Feuerpausen zum Wohl der Bewohner des Gazastreifens durchgeführt wurden, hat die Hamas jede einzelne davon gebrochen.

Quelle und vollständiger Text hier: http://embassies.gov.il/berlin/NewsAndEvents/Pages/Schutzlinie-QA-Update.aspx

Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 271 Followern an