Israels humanitärer Einsatz für die Bevölkerung des Gazastreifens

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Zur humanitären Hilfe Israels für die Bevölkerung des Gazastreifens finden Sie englischsprachige Infos unter folgendem Link:  120714022411-b1-
http://mfa.gov.il/MFA/ForeignPolicy/Peace/Humanitarian/Pages/Israeli-humanitarian-aid-continues-10-Jul-2014.aspx
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* Im Hadassah-Krankenhaus werden Kinder aus dem Gazastreifen behandelt und erhalten Herzoperationen:
https://www.youtube.com/channel/UCt6Fq64J2rTswe4uhZtxNtg
 
* Die Versorgung des Gazastreifens mit humanitären Gütern, Lebensmitteln und Materialien geht unvermindert weiter:
https://www.youtube.com/watch?v=rIm_hf-fG3E
 
* Das Feldlazarett der israelischen IDF ist in voller Funktion:
http://www.timesofisrael.com/idf-set-to-open-field-hospital-for-wounded-gazans/
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AKTUELLE Zusatz-INFO:
Hier gehts online zur heute veröffentlichten Broschüre über Israels Kampf gegen den Terror der Hamas: http://embassies.gov.il/berlin/AboutIsrael/the-middle-east/Documents/Zur_Frage_der_Verhaeltnismaessigkeit_28Juli2014.pdf
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Quelle: Israelische Botschaft in Berlin

 


Dr. Penners Post an Prof. Heintze zu Fragen von Israels Militäraktion in Gaza

Dipl.-Chem. Dr. Hans Penner, 76351 Linkenheim-Hochstetten

OFFENER BRIEF an Prof. Dr. Hans-Joachim Heintze, Universität Bochum

Sehr geehrter Herr Professor Heintze, deutschland-israel-flag

Ihr Interview mit der ZEIT unter dem Titel “Israel überzieht massiv” vom 22.7.2014 erweckt den Eindruck der Weltfremdheit aus folgenden Gründen:

1. Sie erwähnen nicht, daß die Hamas eine Partisanenorganisation ist, die aus Kränkenhäusern auf Soldaten schießt, Raketen in Schulhäusern lagert und aus Wohnhäusern abfeuert.
2. Sie verlangen, daß Israel den Weltsicherheitsrat hätte informieren müssen. Hätte das tatsächlich eine Hilfe für die israeliche Zivilbevölkerung bedeutet?
3. Sie verlangen, Israel hätte warten müssen, bis der Weltsicherheitsrat entscheidet, ob sich Israel wehren darf. Wie lange hätte der Weltsicherheitsrat für diese Entscheidung gebraucht?
4. Sie erwarten, daß der Sicherheitsrat sicherstellen kann, das Hamas ihre Angriffe nicht fortsetzt. Ist das nicht eine Illusion?
5. Sie verlangen von Israel eine “verhältnismäßige” Verteidigung. Sie verstehen unter “verhältnismäßiger Verteidigung” eine Drohung per Email, daß Israel Maßnahmen ergreifen werde. Eine solche Verteidigung ist Spielerei.
6. Sie erwähnen nicht, daß die eigentlichen Feinde der Zivilbevölkerung nicht Israel ist, sondern die Hamas ist.
7. Sie erwarten, daß Israel von einer terroristischen Partisanenorganisation Garantien verlangt. Ich frage mich, ob Sie wissen, was Terroristen sind.
8. Sie klären darüber auf, daß der Gaza-Konflikt “unsymmetrisch” sei. Hat es jemals einen symmetrischen Partisanenkrieg gegeben?
9. Sie werfen Israel vor, “zivile Ziele zu attackieren”. Aber wie wollen Sie denn Partisanen angreifen, die sich hinter zivilen Objekten verstecken?
10. Sie verlangen, daß Israel nur militärische Ziele angreift. Wo sind denn “militärische Ziele” in Gaza?
11. Sie verlangen, daß Israel die Zivilbevölkerung rechtzeitig warnt. Meines Wissens war das erfolgt.
12. Sie verlangen, daß Israel die Hamas-Führer mittels Drohnen ermordet. So ganz einfach ist das nicht.

Das Fazit Ihres Interviews scheint zu sein, daß es am besten wäre, wenn sich die Israelis von den Moslems liquidieren lassen würden. Wahrscheinlich haben Sie den judenfeindlichen Demonstranten Munition geliefert.

Mit freundlichen Grüßen
Hans Penner


Hamas mißbraucht ein Krankenhaus als Kommandozentrale und Abschußrampe

Drei Soldaten der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) starben am heutigen Donnerstag im Einsatz. Seit Beginn der Militäroperation sind 32 israelische Soldaten getötet worden.  idf-unrwa

Ein thailändischer Gastarbeiter wurde durch Mörserbeschuß aus dem Gazastreifen getötet.

Derweil arbeiten die israelischen Streitkräfte (ZAHAL) weiter daran, die Raketenbestände und die Terror-Tunnel der Hamas im Gazastreifen zu zerstören. Nach Angaben der ZAHAL konnten bislang 30% bis 40% des Raketenbestandes zerstört werden.

Hamas-Terroristen haben das Al-Wafa-Krankenhaus in eine Kommandozentrale verwandelt und schießen auch von dort. Die ZAHAL greifen daher gezielt bestimmte Punkte auf dem Gelände des Krankenhauses an.

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin

WEITERER BERICHT hierzu: http://www.israelheute.com/Nachrichten/Artikel/tabid/179/nid/27415/Default.aspx?hp=article_title


EU-Außenminister verurteilen die Hamas und fordern ihre Entwaffnung

Die Außenminister der Europäischen Union haben die Hamas und andere Terrorgruppen im Gazastreifen aufgefordert, sich zu entwaffnen. Am vergangenen Dienstag unterzeichneten sie eine entsprechende Stellungnahme. globe_germany

„Die EU fordert die Hamas auf, diese Aktionen unverzüglich zu beenden und die Gewalt aufzugeben. Alle terroristischen Gruppen im Gazastreifen müssen sich entwaffnen“, heißt es in der Erklärung der 28 Politiker.

Sie verurteilen darin auch die wochenlangen Raketenangriffe auf Israel, welche der israelischen Militäroffensive vorausgegangen sind, als „kriminelle und nicht zu rechtfertigende Aktionen“.

Im Gegenzug solle Israel mehr Wert darauf legen, so die EU-Außenminister, Zivilopfer zu vermeiden. Israel habe aber das Recht, sich gegen Angriffe zu verteidigen.

Die EU verurteilte zudem, daß die Hamas die palästinensische Bevölkerung im Gazastreifen als „menschliche Schutzschilde“ mißbraucht und zeigte sich „sehr besorgt“ über die Situation im Nahen Osten.

HINWEIS: Auch die arabischen Staaten, darunter vor allem Ägypten, äußern sich entschieden gegen die Hamas, die ein Nebenzweig der radikal-islamischen Muslimbruderschaft ist: http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/naher-osten/bodenoffensive-in-gaza-warum-die-araber-israel-unterstuetzen-13057105.html


Warum betreibt die Hamas eine zynische Politik gegen das eigene Volk?

Das Rezept “Land für Frieden” hat sich für Israel als wertlos erwiesen. Aus allen Gebieten, die Israel um eines Friedens willen abgegeben hat, wurde es in jüngster Zeit mit Raketen beschossen. Von Eilat am Roten Meer bis Naharija an der Nordgrenze zum Libanon trieb Raketenalarm die Bewohner der Städte und Dörfer in die Bunker. 1403634115528

Israel tut alles, um seine Zivilbevölkerung zu schützen, und ist dabei erstaunlich erfolgreich. Die Disziplin der Israelis, die Voraussicht ihrer Politiker und der technische Fortschritt haben dazu geführt, dass Zigtausende Raketen erstaunlich wenigen Israelis an Leib und Leben Schaden zufügen konnten.

Gleichzeitig scheint die Rechnung der Hamas, die palästinensische Zivilbevölkerung als Schutzschild und tote Palästinenser als Propagandamittel einzusetzen, immer weniger aufzugehen. So makaber das klingt, aber die Totenzahlen spiegeln bei näherem Hinsehen die unterschiedliche Zielsetzung der Konfliktgegner wider.

Israel: “Wir schützen unsere Zivilisten durch Raketen. Die Hamas schützt ihre Raketen durch Zivilisten.”

Israels Premier Netanjahu hat nicht ganz Unrecht, wenn er erklärt: “Wir schützen unsere Zivilisten durch Raketen. Die Hamas schützt ihre Raketen durch Zivilisten.”

Der amerikanische Beobachter Jeffrey Goldberg stellt die Frage: Was wäre, wenn den Palästinensern das Wohl des eigenen Volkes wichtiger wäre als die Zerstörung des jüdischen Staates? Wenn sie heute ihren Beschuss Israels einstellten, würde morgen die letzte israelische Rakete auf Gaza fallen.

Wenn die Palästinenser mit ihrer antisemitischen Hetze aufhörten, ihr nach allen Maßstäben illegales Raketenarsenal vernichteten und sich dem Aufbau eines eigenen Staatswesens widmeten, hätte Israel keinen Grund mehr, den Gazastreifen abzuriegeln.

Historisch gesehen ist die Blockade des Gazastreifens tatsächlich eine Reaktion auf palästinensische Aggression und nicht umgekehrt der palästinensische Terror eine Antwort auf die Abriegelung. Jede Rakete, die in den Gazastreifen geschmuggelt wurde und jetzt in Israel einschlägt, beweist das.

Anstatt sich ihre arabischen und jüdischen Nachbarn zu Feinden zu machen, könnten die Palästinenser eine Brückenfunktion zwischen Orient und Okzident wahrnehmen.

Quelle und vollständiger Artikel von Johannes Gerloff (Jerusalem-Korrespondent) hier: http://www.mitteldeutsche-kirchenzeitungen.de/2014/07/19/quo-vadis-%C2%BBpalastina%C2%AB/


Gaza: Warum schickt die radikal-islamische Hamas eigene Landsleute in den Tod?

Die Weltöffentlichkeit hat keine Ahnung, was hinter dem Hamasregime im Gazastreifen steckt. Dass die Hamas ihr eigens Volk in den Tod zieht, wird einfach nicht ernstgenommen. Screen-Shot-2014-07-08-at-3.54.46-AM-240x160

Mehrmals hat Israel die palästinensische Zivilbevölkerung mit Flugzetteln und SMS-Meldungen aufgefordert, ihre Häuser zu verlassen. Diese werden von den Hamasterroristen per Rundfunk zurückgedrängt und als menschliche Schutzschilder gegen Israel missbraucht.

Israel muss sich nicht entschuldigen, weil es weniger Tote und Verletzte hat. Israel hat sein Raketenabwehrsystem „Eisenkugel“ (Iron Dome) und viele Bunker errichtet, um damit zuerst die Zivilbevölkerung im Land zu schützen.

Der Umstand, dass auch so viele israelische Offiziere gefallen sind, verdeutlicht die unterschiedliche Mentalität: Israelische Offiziere laufen voraus  – und die Hamas-Terrorführer haben sich versteckt und werden im eigenen Land als Feiglinge kritisiert.

Dass Israels Sicherheitskräfte nun Raketen in einer Landwirtschaftsschule in Sadschaija und in einer Moschee gefunden haben, wird im Ausland übersehen. Darüber hinaus hat Israel am nördlichen Gaza-Grenzübergang Erez ein Feldlazarett eröffnet, wo Israel palästinensische Verletzte versorgt.

Quelle und vollständiger Artikel hier: http://www.israelheute.com/Nachrichten/Artikel/tabid/179/nid/27405/Default.aspx?hp=more_news


Israels Botschafter über ISIS, Hamas, Ägypten, Türkei und die Zwei-Staaten-Lösung

Heute Morgen beantwortete der israelische Botschafter in Deutschland, Yakov Hadas-Handelsman (siehe Foto), in einem einstündigen Facebook-Chat Fragen  zur aktuellen Lage. Botschafter Yakov Hadas-Handelsman

Hier folgen einige dieser Fragen und die jeweiligen Antworten des jüdischen Diplomaten:

Elias P.: Welche Möglichkeiten hat Israel, wenn die Offensive im Gazastreifen beendet ist, terrorfrei zu leben? Wie sieht Israel die Bedrohung der ISIS-Gruppe, die stetig von Syrien her auf das Heilige Land zukommt?

Israelischer Botschafter:
Wir hoffen, dass man ohne Terror in unserer Region leben kann. Wir wollen mit unseren Nachbarn in Frieden leben. Es ist unerträglich, dass Terrororganisationen wie Hamas oder ISIS friedliebende Menschen bedrohen.
Hamas ist ein Spiegelbild von ISIS – nicht bereit dazu, dass andere Menschen, mit anderen Meinungen, Kulturen, Religionen, frei leben zu lassen. Dieses Phänomen ist nicht nur auf unsere Region begrenzt, sondern verbreitet sich in Afrika (z.B. Boko Haram in Nigeria), Asien und leider auch in Europa.
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Andreas Irmer:  Was ist über die momentane Unterstützung der Hamas seitens des Nato-Partners Türkei bekannt? (Erdogan hatte ja u.a. die Hamasführung 2012 zum Feiern eingeladen.)
Botschaft des Staates Israel:
Die Türkei, Katar und der Iran sind die einzigen Staaten im Nahen Osten, welche die Hamas unterstützen. deutschland-israel-flag
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Andreas Degenkolbe: Bei Entmachtung der Terror-Organisationen wie z. B. der Hamas, bei nachweislich dauerhafter Einstellung jeglicher Angriffe auf Israel (ob mit Raketen, Autobomben oder sonstigen Attentaten), bei vertraglich zugesicherter Akzeptanz des Existenzrechts Israels – gibt es für diesen Fall eine heute gültige Erklärung des Staates Israel, dann auch einen palästinensischen Staat anzuerkennen?
Israelischer Botschafter:
Es ist offizieller Teil der israelischen Regierungspolitik. Es ist im Koalitionsvertrag festgeschrieben, dass es das Ziel unserer Verhandlungen mit den Palästinensern ist, eine Zweistaatenlösung für zwei Völker zu erreichen.
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Kerim Kuyumcu: Warum ist es nicht möglich die Hamas gezielt zu bekämpfen?  -  Damit meine ich nicht das Bombardieren, sondern einfangen der einzelnen Mitglieder. Schließlich hat Israel den weltbesten Geheimdienst.
Israelischer Botschafter:
Wir versuchen, Hamas-Terroristen gezielt festzunehmen, wenn dies möglich ist. Aber man darf nicht vergessen, dass wir nicht im Gazastreifen sind.
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Florian Rotenberg: Ist eine engere Zusammenarbeit mit Ägypten möglich? So könnte das ägyptische Militär Tunnelsysteme zerstören und strengere Genzkontrollen durchführen. Fattah as-Sisi ist ja durchaus kooperationsbereit.Gaza-rocket-hits-factory-640x477
Israelischer Botschafter:
Israel und Ägypten kooperieren gegen den gemeinsamen Feind – den islamistischen Terrorismus. Uns verbindet der Wunsch, das palästinensische Volk nicht zu treffen.
Ich möchte Sie auf das gestrige Statement des ägyptischen Außenministers Shukri aufmerksam machen, worin er der Hamas die Schuld für die Bodenoffensive gegeben hat.
Bezüglich der Situation der Zivilisten im Gazastreifen: Israel versucht alles, um Unbeteiligte nicht zu treffen. In diesem Rahmen haben wir beispiellose Methoden verwirklicht. Zum Beispiel: Telefonate, um Menschen aufzufordern, ihre Wohnungen zu verlassen.
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“Die Hamas begeht Kriegsverbrechen in dreierlei Hinsicht”

Wir haben auch Zeit gegeben, damit Menschen ihre Wohnorte verlassen können, bevor Israel aus der Luft oder vom Boden angreift. Sie haben die Möglichkeit, zu speziellen Orten zu gehen, wie Einrichtungen der UNRWA.
Mehrere Tausend Menschen haben das getan, obwohl die Hamas es nicht erlaubt und die Leuten bedroht, falls sie es doch tun.
Lassen Sie mich daran erinnern, dass alles geschieht, weil die Hamas die Bevölkerung als Schutzschild missbraucht und ihre Waffen und Abschussrampen in Wohngebieten platziert.
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Zur humanitären Hilfe: Täglich passieren hunderte LKWs mit Versorgungsgütern die Grenze zum Gazastreifen. Und das, obwohl Hamas diesen Grenzübergang tagtäglich bombardiert.
Nicht nur versucht die Hamas, das Volk als Geisel zu missbrauchen, sondern sie versuchen auch alles, um es unmöglich zu machen, humanitäre Hilfe zu leisten.
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Die Hamas begeht damit in dreierlei Hinsicht Kriegsverbrechen:
Sie greifen israelische Zivilisten an.
Sie benutzen ihre Bevölkerung als menschliche Schutzschilde
und sie versuchen, den Transfer von humanitärer Hilfe zu sabotieren, die von dem Land kommt, das sie angreifen.
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Quelle und vollständiger Frage-Antwort-Artikel hier: http://www.botschaftisrael.de/2014/07/18/facebook-chat-mit-botschafter-hadas-handelsman-zur-situation-in-israel-und-im-gazastreifen/#more-7172

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Ergänzend hierzu ein Zitat des Liedermachers Wolf Biermann: “Wenn die Araber endlich ihre Waffen niederlegen, wird es dort keinen Krieg mehr geben. Wenn aber Israel die Waffen niederlegt, wird es kein Israel mehr geben.”


Israel startete eine Bodenoffensive zur Zerstörung von Terroristen-Tunnels

Ministerpräsident Benjamin Netanyahu und Verteidigungsminister Moshe Yaalon haben am Donnerstagabend (17.7.) die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) angewiesen, eine Bodenoffensive zu beginnen. "Iron Dome" fängt eine Rakete aus dem Gazastreifen ab (Foto: MFA)

Ziel der Offensive ist es, Tunnels vom Gazastreifen nach Israel zu zerstören.

Terroristen nutzten einen solchen Tunnel, um am Donnerstagmorgen nach Israel einzudringen. Sie planten, dort einen großangelegten Anschlag auf israelische Bürger zu verüben. Die ZAHAL konnten diesen Anschlag verhindern.

BILD: Das israelische Abwehrsystem “Iron Dome” fängt eine Rakete aus dem Gazastreifen ab (Foto: MFA)

Ministerpräsident Netanyahu und Verteidigungsminister Yaalon wiesen die ZAHAL darüber hinaus an, für eine Ausweitung der Bodenoffensive bereit zu stehen.

Hamas mißachtete mehrfach die Waffenruhe

Das Sicherheitskabinett stimmte der Offensive zu, nachdem Israel den Vorschlag Ägyptens für eine Waffenruhe angenommen hatte, während ihn die Hamas abgelehnt und ihr Raketenfeuer fortgesetzt hatte.

Die Hamas respektierte zudem nicht die humanitäre Waffenruhe, die am Donnerstag auf Initiative der Vereinten Nationen (UN) gelten sollte, und beschoss israelische Städte während der Kampfpause.

Angesichts der kriminellen und unnachgiebigen Aggression der Hamas sowie den gefährlichen Versuchen, auf israelisches Gebiet vorzudringen, sieht sich Israel gezwungen, seine Bürgerinnen und Bürger zu verteidigen.

Israel wird während der Bodenoffensive weiterhin alles daran setzen, dass keine palästinensischen Zivilisten zu Schaden kommen. Im Unterschied dazu, gefährdet die Führung der Hamas bewusst Zivilisten, indem sie diese als menschliche Schutzschilde einsetzt.

Die israelische Botschaft veröffentlichte hierzu einen ausführlichen Bericht.  

In den frühen Morgenstunden des Freitag wurde ein Soldat der Verteidigungsstreitkräfte im Einsatz getötet und fünf weitere Soldaten bei unterschiedlichen Vorfällen leicht bis mittelschwer verletzt.

Der getötete Eitan Barak war 20 Jahre alt und kam aus Herzliya. Es wird derzeit noch untersucht, ob er möglicherweise durch Beschuss aus den eigenen Truppen getroffen wurde.

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin


Trotz Feuerpause: Raketen gegen Israel

Um 10 Uhr Ortszeit hat eine 5-stündige beidseitige Waffenruhe begonnen. Der aus humanitären Gründen eingeleitete temporäre Waffenstillstand kam aufgrund einer Initiative der UNO zustande. Screen-Shot-2014-07-08-at-3.54.46-AM-240x160

Die israelische Armee forderte Anwohner des Gazastreifens auf, sich in dieser Zeit mit Lebensmitteln und Medizin zu versorgen.

In Israel gab es jedoch derweil wieder Alarm, mindestens drei Raketen wurden auf die Region Eshkol abgefeuert.

HINWEIS:

Die ägyptische Armee beschlagnahmte 20 Raketen, die auf dem Schmuggelweg per Untergrund-Tunnel nach Gaza waren.

Ouelle hier (englisch): http://english.ahram.org.eg/NewsContent/1/64/106003/Egypt/Politics-/Egyptian-forces-seize-rockets-being-smuggled-from-.aspx


Israel stimmt einer Feuerpause zu

27 Raketen der Hamas trafen den Gazastreifen selber

Das israelische Sicherheitskabinett hat heute Morgen (15. Juli 2014) einem Vorschlag von ägyptischer Seite für eine Feuerpause zugestimmt. Die Feuerpause soll um 9 Uhr beginnen.  Tel Aviv synagoguge damaged by rocket fired from Gaza

Seit dem 12. Juni ist Israel Ziel des ständig ansteigenden Raketenbeschusses aus dem Gazastreifen, der sich gezielt und bewusst gegen Zivilisten richtet. Aufgrund der gestiegenen Reichweite der Raketen leben mittlerweile sechs Millionen Menschen unter ständiger Bedrohung.

BILD: Durch Hamas-Raketen attackierte Synagoge in Tel Aviv (Foto: Israel Police)

Seit dem Beginn der Operation „Schutzlinie“ (Protective Edge) wurden über 971 Raketen auf Israel geschossen. 754 davon schlugen in Israel ein und etwa 201 wurden durch das Raketenabwehrsystem „Eisenkuppel“ (Iron Dome) abgefangen.

Die Hamas ist nach eigenen Angaben für die meisten Abschüsse verantwortlich, einschließlich jener auf die Küstenregion südlich von Haifa, auf Dimona, Jerusalem und Haifa.

Die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) griffen über 1470 Ziele an, sowohl aus der Luft als auch von See. Zu den Zielen zählen Abschussrampen für Langstreckenraketen, Einrichtungen der Hamas-Führung, Tunnel für Schmuggel und Terrorakte, Luftabwehreinrichtungen, versteckte Raketenwerfer und Kommando- und Kontrollzentralen der Hamas.
Seit dem 8. Juli trafen 27 aus dem Gazastreifen abgefeuerte Raketen den Gazastreifen selbst. Die Hamas zielt auf israelische Zivilisten und trifft ihr eigenes Volk.
Am Sonntag, den 13. Juli, traf eine Rakete aus dem Gazastreifen Elektrizitäts-Infrastruktur in Israel, mit der der Gazastreifen versorgt wird. So wurden 70.000 Menschen dort von der Stromversorgung abgeschnitten.
Quelle: Israelische Botschaft in Berlin

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