Warum betreibt die Hamas eine zynische Politik gegen das eigene Volk?

Das Rezept “Land für Frieden” hat sich für Israel als wertlos erwiesen. Aus allen Gebieten, die Israel um eines Friedens willen abgegeben hat, wurde es in jüngster Zeit mit Raketen beschossen. Von Eilat am Roten Meer bis Naharija an der Nordgrenze zum Libanon trieb Raketenalarm die Bewohner der Städte und Dörfer in die Bunker. 1403634115528

Israel tut alles, um seine Zivilbevölkerung zu schützen, und ist dabei erstaunlich erfolgreich. Die Disziplin der Israelis, die Voraussicht ihrer Politiker und der technische Fortschritt haben dazu geführt, dass Zigtausende Raketen erstaunlich wenigen Israelis an Leib und Leben Schaden zufügen konnten.

Gleichzeitig scheint die Rechnung der Hamas, die palästinensische Zivilbevölkerung als Schutzschild und tote Palästinenser als Propagandamittel einzusetzen, immer weniger aufzugehen. So makaber das klingt, aber die Totenzahlen spiegeln bei näherem Hinsehen die unterschiedliche Zielsetzung der Konfliktgegner wider.

Israel: “Wir schützen unsere Zivilisten durch Raketen. Die Hamas schützt ihre Raketen durch Zivilisten.”

Israels Premier Netanjahu hat nicht ganz Unrecht, wenn er erklärt: “Wir schützen unsere Zivilisten durch Raketen. Die Hamas schützt ihre Raketen durch Zivilisten.”

Der amerikanische Beobachter Jeffrey Goldberg stellt die Frage: Was wäre, wenn den Palästinensern das Wohl des eigenen Volkes wichtiger wäre als die Zerstörung des jüdischen Staates? Wenn sie heute ihren Beschuss Israels einstellten, würde morgen die letzte israelische Rakete auf Gaza fallen.

Wenn die Palästinenser mit ihrer antisemitischen Hetze aufhörten, ihr nach allen Maßstäben illegales Raketenarsenal vernichteten und sich dem Aufbau eines eigenen Staatswesens widmeten, hätte Israel keinen Grund mehr, den Gazastreifen abzuriegeln.

Historisch gesehen ist die Blockade des Gazastreifens tatsächlich eine Reaktion auf palästinensische Aggression und nicht umgekehrt der palästinensische Terror eine Antwort auf die Abriegelung. Jede Rakete, die in den Gazastreifen geschmuggelt wurde und jetzt in Israel einschlägt, beweist das.

Anstatt sich ihre arabischen und jüdischen Nachbarn zu Feinden zu machen, könnten die Palästinenser eine Brückenfunktion zwischen Orient und Okzident wahrnehmen.

Quelle und vollständiger Artikel von Johannes Gerloff (Jerusalem-Korrespondent) hier: http://www.mitteldeutsche-kirchenzeitungen.de/2014/07/19/quo-vadis-%C2%BBpalastina%C2%AB/


Gaza: Warum schickt die radikal-islamische Hamas eigene Landsleute in den Tod?

Die Weltöffentlichkeit hat keine Ahnung, was hinter dem Hamasregime im Gazastreifen steckt. Dass die Hamas ihr eigens Volk in den Tod zieht, wird einfach nicht ernstgenommen. Screen-Shot-2014-07-08-at-3.54.46-AM-240x160

Mehrmals hat Israel die palästinensische Zivilbevölkerung mit Flugzetteln und SMS-Meldungen aufgefordert, ihre Häuser zu verlassen. Diese werden von den Hamasterroristen per Rundfunk zurückgedrängt und als menschliche Schutzschilder gegen Israel missbraucht.

Israel muss sich nicht entschuldigen, weil es weniger Tote und Verletzte hat. Israel hat sein Raketenabwehrsystem „Eisenkugel“ (Iron Dome) und viele Bunker errichtet, um damit zuerst die Zivilbevölkerung im Land zu schützen.

Der Umstand, dass auch so viele israelische Offiziere gefallen sind, verdeutlicht die unterschiedliche Mentalität: Israelische Offiziere laufen voraus  – und die Hamas-Terrorführer haben sich versteckt und werden im eigenen Land als Feiglinge kritisiert.

Dass Israels Sicherheitskräfte nun Raketen in einer Landwirtschaftsschule in Sadschaija und in einer Moschee gefunden haben, wird im Ausland übersehen. Darüber hinaus hat Israel am nördlichen Gaza-Grenzübergang Erez ein Feldlazarett eröffnet, wo Israel palästinensische Verletzte versorgt.

Quelle und vollständiger Artikel hier: http://www.israelheute.com/Nachrichten/Artikel/tabid/179/nid/27405/Default.aspx?hp=more_news


Israels Botschafter über ISIS, Hamas, Ägypten, Türkei und die Zwei-Staaten-Lösung

Heute Morgen beantwortete der israelische Botschafter in Deutschland, Yakov Hadas-Handelsman (siehe Foto), in einem einstündigen Facebook-Chat Fragen  zur aktuellen Lage. Botschafter Yakov Hadas-Handelsman

Hier folgen einige dieser Fragen und die jeweiligen Antworten des jüdischen Diplomaten:

Elias P.: Welche Möglichkeiten hat Israel, wenn die Offensive im Gazastreifen beendet ist, terrorfrei zu leben? Wie sieht Israel die Bedrohung der ISIS-Gruppe, die stetig von Syrien her auf das Heilige Land zukommt?

Israelischer Botschafter:
Wir hoffen, dass man ohne Terror in unserer Region leben kann. Wir wollen mit unseren Nachbarn in Frieden leben. Es ist unerträglich, dass Terrororganisationen wie Hamas oder ISIS friedliebende Menschen bedrohen.
Hamas ist ein Spiegelbild von ISIS – nicht bereit dazu, dass andere Menschen, mit anderen Meinungen, Kulturen, Religionen, frei leben zu lassen. Dieses Phänomen ist nicht nur auf unsere Region begrenzt, sondern verbreitet sich in Afrika (z.B. Boko Haram in Nigeria), Asien und leider auch in Europa.
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Andreas Irmer:  Was ist über die momentane Unterstützung der Hamas seitens des Nato-Partners Türkei bekannt? (Erdogan hatte ja u.a. die Hamasführung 2012 zum Feiern eingeladen.)
Botschaft des Staates Israel:
Die Türkei, Katar und der Iran sind die einzigen Staaten im Nahen Osten, welche die Hamas unterstützen. deutschland-israel-flag
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Andreas Degenkolbe: Bei Entmachtung der Terror-Organisationen wie z. B. der Hamas, bei nachweislich dauerhafter Einstellung jeglicher Angriffe auf Israel (ob mit Raketen, Autobomben oder sonstigen Attentaten), bei vertraglich zugesicherter Akzeptanz des Existenzrechts Israels – gibt es für diesen Fall eine heute gültige Erklärung des Staates Israel, dann auch einen palästinensischen Staat anzuerkennen?
Israelischer Botschafter:
Es ist offizieller Teil der israelischen Regierungspolitik. Es ist im Koalitionsvertrag festgeschrieben, dass es das Ziel unserer Verhandlungen mit den Palästinensern ist, eine Zweistaatenlösung für zwei Völker zu erreichen.
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Kerim Kuyumcu: Warum ist es nicht möglich die Hamas gezielt zu bekämpfen?  -  Damit meine ich nicht das Bombardieren, sondern einfangen der einzelnen Mitglieder. Schließlich hat Israel den weltbesten Geheimdienst.
Israelischer Botschafter:
Wir versuchen, Hamas-Terroristen gezielt festzunehmen, wenn dies möglich ist. Aber man darf nicht vergessen, dass wir nicht im Gazastreifen sind.
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Florian Rotenberg: Ist eine engere Zusammenarbeit mit Ägypten möglich? So könnte das ägyptische Militär Tunnelsysteme zerstören und strengere Genzkontrollen durchführen. Fattah as-Sisi ist ja durchaus kooperationsbereit.Gaza-rocket-hits-factory-640x477
Israelischer Botschafter:
Israel und Ägypten kooperieren gegen den gemeinsamen Feind – den islamistischen Terrorismus. Uns verbindet der Wunsch, das palästinensische Volk nicht zu treffen.
Ich möchte Sie auf das gestrige Statement des ägyptischen Außenministers Shukri aufmerksam machen, worin er der Hamas die Schuld für die Bodenoffensive gegeben hat.
Bezüglich der Situation der Zivilisten im Gazastreifen: Israel versucht alles, um Unbeteiligte nicht zu treffen. In diesem Rahmen haben wir beispiellose Methoden verwirklicht. Zum Beispiel: Telefonate, um Menschen aufzufordern, ihre Wohnungen zu verlassen.
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“Die Hamas begeht Kriegsverbrechen in dreierlei Hinsicht”

Wir haben auch Zeit gegeben, damit Menschen ihre Wohnorte verlassen können, bevor Israel aus der Luft oder vom Boden angreift. Sie haben die Möglichkeit, zu speziellen Orten zu gehen, wie Einrichtungen der UNRWA.
Mehrere Tausend Menschen haben das getan, obwohl die Hamas es nicht erlaubt und die Leuten bedroht, falls sie es doch tun.
Lassen Sie mich daran erinnern, dass alles geschieht, weil die Hamas die Bevölkerung als Schutzschild missbraucht und ihre Waffen und Abschussrampen in Wohngebieten platziert.
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Zur humanitären Hilfe: Täglich passieren hunderte LKWs mit Versorgungsgütern die Grenze zum Gazastreifen. Und das, obwohl Hamas diesen Grenzübergang tagtäglich bombardiert.
Nicht nur versucht die Hamas, das Volk als Geisel zu missbrauchen, sondern sie versuchen auch alles, um es unmöglich zu machen, humanitäre Hilfe zu leisten.
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Die Hamas begeht damit in dreierlei Hinsicht Kriegsverbrechen:
Sie greifen israelische Zivilisten an.
Sie benutzen ihre Bevölkerung als menschliche Schutzschilde
und sie versuchen, den Transfer von humanitärer Hilfe zu sabotieren, die von dem Land kommt, das sie angreifen.
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Quelle und vollständiger Frage-Antwort-Artikel hier: http://www.botschaftisrael.de/2014/07/18/facebook-chat-mit-botschafter-hadas-handelsman-zur-situation-in-israel-und-im-gazastreifen/#more-7172

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Ergänzend hierzu ein Zitat des Liedermachers Wolf Biermann: “Wenn die Araber endlich ihre Waffen niederlegen, wird es dort keinen Krieg mehr geben. Wenn aber Israel die Waffen niederlegt, wird es kein Israel mehr geben.”


Israel startete eine Bodenoffensive zur Zerstörung von Terroristen-Tunnels

Ministerpräsident Benjamin Netanyahu und Verteidigungsminister Moshe Yaalon haben am Donnerstagabend (17.7.) die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) angewiesen, eine Bodenoffensive zu beginnen. "Iron Dome" fängt eine Rakete aus dem Gazastreifen ab (Foto: MFA)

Ziel der Offensive ist es, Tunnels vom Gazastreifen nach Israel zu zerstören.

Terroristen nutzten einen solchen Tunnel, um am Donnerstagmorgen nach Israel einzudringen. Sie planten, dort einen großangelegten Anschlag auf israelische Bürger zu verüben. Die ZAHAL konnten diesen Anschlag verhindern.

BILD: Das israelische Abwehrsystem “Iron Dome” fängt eine Rakete aus dem Gazastreifen ab (Foto: MFA)

Ministerpräsident Netanyahu und Verteidigungsminister Yaalon wiesen die ZAHAL darüber hinaus an, für eine Ausweitung der Bodenoffensive bereit zu stehen.

Hamas mißachtete mehrfach die Waffenruhe

Das Sicherheitskabinett stimmte der Offensive zu, nachdem Israel den Vorschlag Ägyptens für eine Waffenruhe angenommen hatte, während ihn die Hamas abgelehnt und ihr Raketenfeuer fortgesetzt hatte.

Die Hamas respektierte zudem nicht die humanitäre Waffenruhe, die am Donnerstag auf Initiative der Vereinten Nationen (UN) gelten sollte, und beschoss israelische Städte während der Kampfpause.

Angesichts der kriminellen und unnachgiebigen Aggression der Hamas sowie den gefährlichen Versuchen, auf israelisches Gebiet vorzudringen, sieht sich Israel gezwungen, seine Bürgerinnen und Bürger zu verteidigen.

Israel wird während der Bodenoffensive weiterhin alles daran setzen, dass keine palästinensischen Zivilisten zu Schaden kommen. Im Unterschied dazu, gefährdet die Führung der Hamas bewusst Zivilisten, indem sie diese als menschliche Schutzschilde einsetzt.

Die israelische Botschaft veröffentlichte hierzu einen ausführlichen Bericht.  

In den frühen Morgenstunden des Freitag wurde ein Soldat der Verteidigungsstreitkräfte im Einsatz getötet und fünf weitere Soldaten bei unterschiedlichen Vorfällen leicht bis mittelschwer verletzt.

Der getötete Eitan Barak war 20 Jahre alt und kam aus Herzliya. Es wird derzeit noch untersucht, ob er möglicherweise durch Beschuss aus den eigenen Truppen getroffen wurde.

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin


Trotz Feuerpause: Raketen gegen Israel

Um 10 Uhr Ortszeit hat eine 5-stündige beidseitige Waffenruhe begonnen. Der aus humanitären Gründen eingeleitete temporäre Waffenstillstand kam aufgrund einer Initiative der UNO zustande. Screen-Shot-2014-07-08-at-3.54.46-AM-240x160

Die israelische Armee forderte Anwohner des Gazastreifens auf, sich in dieser Zeit mit Lebensmitteln und Medizin zu versorgen.

In Israel gab es jedoch derweil wieder Alarm, mindestens drei Raketen wurden auf die Region Eshkol abgefeuert.

HINWEIS:

Die ägyptische Armee beschlagnahmte 20 Raketen, die auf dem Schmuggelweg per Untergrund-Tunnel nach Gaza waren.

Ouelle hier (englisch): http://english.ahram.org.eg/NewsContent/1/64/106003/Egypt/Politics-/Egyptian-forces-seize-rockets-being-smuggled-from-.aspx


Israel stimmt einer Feuerpause zu

27 Raketen der Hamas trafen den Gazastreifen selber

Das israelische Sicherheitskabinett hat heute Morgen (15. Juli 2014) einem Vorschlag von ägyptischer Seite für eine Feuerpause zugestimmt. Die Feuerpause soll um 9 Uhr beginnen.  Tel Aviv synagoguge damaged by rocket fired from Gaza

Seit dem 12. Juni ist Israel Ziel des ständig ansteigenden Raketenbeschusses aus dem Gazastreifen, der sich gezielt und bewusst gegen Zivilisten richtet. Aufgrund der gestiegenen Reichweite der Raketen leben mittlerweile sechs Millionen Menschen unter ständiger Bedrohung.

BILD: Durch Hamas-Raketen attackierte Synagoge in Tel Aviv (Foto: Israel Police)

Seit dem Beginn der Operation „Schutzlinie“ (Protective Edge) wurden über 971 Raketen auf Israel geschossen. 754 davon schlugen in Israel ein und etwa 201 wurden durch das Raketenabwehrsystem „Eisenkuppel“ (Iron Dome) abgefangen.

Die Hamas ist nach eigenen Angaben für die meisten Abschüsse verantwortlich, einschließlich jener auf die Küstenregion südlich von Haifa, auf Dimona, Jerusalem und Haifa.

Die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) griffen über 1470 Ziele an, sowohl aus der Luft als auch von See. Zu den Zielen zählen Abschussrampen für Langstreckenraketen, Einrichtungen der Hamas-Führung, Tunnel für Schmuggel und Terrorakte, Luftabwehreinrichtungen, versteckte Raketenwerfer und Kommando- und Kontrollzentralen der Hamas.
Seit dem 8. Juli trafen 27 aus dem Gazastreifen abgefeuerte Raketen den Gazastreifen selbst. Die Hamas zielt auf israelische Zivilisten und trifft ihr eigenes Volk.
Am Sonntag, den 13. Juli, traf eine Rakete aus dem Gazastreifen Elektrizitäts-Infrastruktur in Israel, mit der der Gazastreifen versorgt wird. So wurden 70.000 Menschen dort von der Stromversorgung abgeschnitten.
Quelle: Israelische Botschaft in Berlin

Appell eines moslemisch-arabischen Israeli: Schluß mit dem Terror von Hamas und Co.

140710_AlishabanEin muslimischer Araber mit israelischer Staatsbürgerschaft hat Ministerpräsident Benjamin Netanjahu einen schriftlichen Appell geschickt:

Wenn der jüdische Staat wirklich Frieden will, müsse die Macht der Terrorgruppen über die palästinensische Bevölkerung beendet werden.

Stattdessen müsse Israel direkt mit den durchschnittlichen Arabern verhandeln, die einfach nur in Ruhe leben wollen.

Auf seiner Facebook-Seite forderte Ali Shaban, der freiwillig in einer Kampfeinheit der israelischen Armee diente und in diesen Tagen Reservedienst leistet, „jetzt zu handeln und nicht vor Angst zu wanken.” 

Er betonte, daß radikale Palästinenser “nur Gewalt verstehen -  und wenn wir jetzt nicht angreifen, dann werden Sie und ich und alle Israelis einen sehr hohen Preis dafür zahlen.

Wie viele andere Israelis wundert sich Shaban auch und fragt den israelischen Regierungschef: „Worauf warten Sie? Müssen noch mehr Menschen sterben? Müssen Raketen erst Tel Aviv zerstören? Warten Sie darauf, dass Obama ihre Angriffe genehmigt?“

Shaban rät: „Stürzen Sie die Hamas  -  und Palästinenserführer Mahmoud Abbas und seine Fatah gleich mit. Unterstützen Sie eine neue Führung für das palästinensische Volk, eine Regierung, die dem Land Frieden bringt und uns allen ein besseres Leben.“ accumulator_default_img

Am Dienstag war Shaban zu Gast in der beliebten TV-Morningshow auf Kanal 10, „Orly & Guy“.

Dort wurde er zu seiner außergewöhnlichen Sichtweise befragt. Shaban korrigierte, seine Meinung sei nicht außergewöhnlich, viele Araber würden genauso denken wie er.

Während seines Militärdienstes habe er unzählige Palästinenser an den Kontrollstellen und anderswo in den umstrittenen Gebieten getroffen:

„Sie alle erzählten mir, wie sehr sie sich Frieden wünschen und wie unzufrieden sie mit der momentanen Situation sind. Doch sie alle hatten Angst, das laut auszusprechen. Weil jeder, der eine solche Meinung äußert, als Verräter denunziert und im schlimmsten Fall öffentlich hingerichtet wird.“

Quelle: http://www.israelheute.com/Nachrichten/Artikel/tabid/179/nid/27338/Default.aspx?utm_source=news&utm_medium=email&utm_campaign=israel%20heute%20-%20Newsletter&utm_content=976


Allein gestern wurden 146 Raketen vom Gaza-Streifen auf Israel abgeschossen

Am gestrigen Dienstag, den 8. Juli, wurden 146 Raketen vom Gazastreifen auf Israel geschossen. Davon trafen 117 israelischen Boden und 29 wurden vom Abwehrsystem Iron Dome (Eisenkuppel) abgefangen.

Innerhalb von 24 Stunden waren Bewohner der folgenden Städte, Orte und Regionen gezwungen, nach Sirenenalarm Schutz in Bunkern zu suchen:

-    Jerusalem (drei Einschläge in den Hügeln von Jerusalem)  Screen-Shot-2014-07-08-at-3.54.46-AM-240x160
-    Tel Aviv (mindestens fünf Einschläge)
-    Die Städte im Süden Israels: Beer Sheva, Ashdod, Ashkelon (alle mehrfach angegriffen)
-    Gemeinden in Südisrael: Sderot, Ofakim, Shaar HaNegev, Sdot Negev, Verwaltungsbezirk Eshkol,  
      Merhavim, Kiryat Malachi, Hof Ashkelon und Beer Sheva (alle mehrfach angegriffen)
-    Städte und Orte im Zentrum des Landes: Rehovot, Herzliya, Gadera, Ramat Hasharon, Yavne,            
      Caesarea, Binyamina, Rishon Lezion, Hadera, Givatayim, Bat Yam und Holon

Ein Ende oder ein Abklingen der Angriffswelle ist nach derzeitigem Stand (Mittwoch, 9.7.) nicht in Sicht. Es kam bislang zu Gebäude- und Sachschäden, auch durch Feuer, die durch Raketen und Granatsplitter ausgelöst wurden.

Dank der extensiven israelischen Zivilschutzmaßnahmen wurden nur leichte Verletzungen berichtet. In Ashdod und Umgebung  wurden neun Zivilisten verletzt.

Zudem wurde ein Soldat der Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) leicht verletzt, als Terroristen versuchten, nach Israel zu gelangen, um dort einen Anschlag zu verüben. Sie kamen über den Seeweg nahe Zikim und konnten von der ZAHAL abgewehrt werden.

Vierzig Prozent der israelischen Bevölkerung, etwa 3,5 Millionen Menschen, leben derzeit in Reichweite der Raketen aus dem Gazastreifen.

Die jüngste Welle von Raketenbeschuss Israels aus dem Gazastreifen begann am 12. Juni, dem Tag, als drei israelische Teenager entführt und ermordet wurden.

Der Beschuss steigerte sich am 30. Juni erheblich, noch bevor die Körper der drei Teenager später am selben Tag gefunden wurden und noch vor der Ermordung des Jugendlichen Muhammad Abu Khdeir durch jüdische israelische Extremisten.

Quelle: israelische Botschaft in Berlin


Massive Raketenangriffe aus dem Gazastreifen gegen Israel

​​Der Süden Israels steht weiterhin unter massivem Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen. Allein am frühen Montag gab es mindestens ein Dutzend Angriffe, bei denen glücklicherweise niemand verletzt wurde.  Gaza-rocket-hits-factory-640x477  

BILD: Die Fabrik in Sderot nach dem Raketeneinschlag (Foto: ZAHAL)

Bereits am gestrigen Sonntag brannte eine Farbenfabrik im Industriegebiet von Sderot nach einem Einschlag aus dem Gazastreifen vollständig nieder. Es war der erste direkte Treffer auf ein Ziel in Israel in den vergangenen Tagen.

Vier Arbeiter, die sich zum Zeitpunkt des Angriffes in der Fabrik befanden, konnten sich in Sicherheit bringen, zwei von ihnen mussten wegen leichter Verbrennungen in der Barzilai-Klinik in Ashkelon behandelt werden.

Bereits seit mehr als einer Woche feuern Terroristen aus dem Gazastreifen kontinuierlich Raketen auf Israel. Angesichts dieser Bedrohung der in Südisrael gelegenen Kommunen und ihrer Einwohner sind die Israelischen Verteidigungsstreiträfte (ZAHAL) dazu gezwungen, Verteidigungsmaßnahmen durchzuführen und Angriffe auf Abschussstationen im Gazastreifen zu fliegen.

Auch wenn das israelische Raketenabwehrsystem „Iron Dome“ immer wieder Angriffe abfangen kann, sind aufgrund der Reichweite der Angriffe mehr als eine halbe Million Israelis in den großen Städten im Süden bedroht.

Quelle: Außenministerium des Staates Israel


Gaza/Westjordanland: Palästinenser-Führung tritt Menschenrechte mit Füßen

Ein neuer Bericht der „Unabhängigen Palästinensischen Kommission für Menschenrechte“ (ICHR) macht deutlich, wie sehr die Bevölkerung in Westjordanland und Gazastreifen unterdrückt wird. IGFM_Scharia

Demnach sind die Palästinenser-Regierung in Ramallah und die Hamas in Gaza für Folter, Unterdrückung und Angriffe auf die Meinungsfreiheit verantwortlich.

In dem Bericht ist dokumentiert, dass allein im Januar zehn arabische Bewohner der Palästinensergebiete in Folge von „Anarchie, Gesetzlosigkeit und Waffenmissbrauch“ zu Tode kamen.

Im selben Monat wurden laut ICHR-Bericht 56 Beschwerden wegen Folter und Misshandlungen in Gefängnissen eingereicht. 36 Fälle passierten im Gazastreifen, 19 Vorfälle gab es im von der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) kontrollierten Judäa und Samaria.

Zudem spricht der Bericht von 85 Beschwerden wegen rechtswidriger Festnahmen oder der illegalen Beschlagnahme von Geld, beispielsweise durch Erpressung von Häftlingen in palästinensischen Gefängnissen.

Hohe Summen für freigelassene Terroristen

Einerseits weise der Haushalt der Abbas-Regierung hohe Schulden aus, andererseits wende die PA hohe Summen auf, um von Israel freigelassene Terroristen zu „entschädigen“.

In dem Bericht werden auch besonders schwere Fälle von Polizei-Kriminalität genannt. Demnach ging die Palästinenser-Polizei am 12. Januar nördlich von Ramallah mit exzessiver Gewalt gegen eine Demonstration von Jugendlichen vor. Diese wurden laut Bericht mit Knüppeln und Blendgranaten attackiert. Mehr als 60 Demonstranten erlitten nach Angaben der Menschenrechtsgruppe Kopf- und Beinverletzungen.

In einem anderen Fall hätten PA-Polizisten am 28. Januar das Feuer mit scharfer Munition auf Steinewerfer in Ramallah eröffnet, obwohl laut ICHR-Bericht keine Bedrohungslage bestanden hatte. Vier Personen seien verletzt worden.

Auch „Amnesty International“ hat mehrfach die Situation in den Palästinensergebieten kritisiert und von willkürlichen Verhaftungen, Folter, Gewalt gegen Frauen und außergerichtliche Hinrichtungen berichtet.

Der aktuelle Bericht über die Menschenrechtsverletzungen in den Palästinensergebieten ist besonders brisant, nachdem vor kurzem der Vorschlag publik wurde, jüdische Siedler könnten im neuen Staat Palästina unter palästinensischer Souveränität leben.

Quelle: http://www.israelheute.com

Foto: IGFM


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